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Mr.Sommer

Pagani Zonda F Unterhaltskosten

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Mr.Sommer
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Hätte mal eine Frage bzgl. der Unterhaltskosten eine Pagani Zonda F (oder auch F Roadster).

Was für Kosten kommen auf einen bei einer guten Vollkaskoversicherung (inkl. Ausland etc.) zu. Nur ein Richtwert...

Und welche Kosten kommen bei den Inspektionen auf einen zu. Schätze der Wagen wird ein offenes Wartungsintervall haben (wie die meisten Supersportler) und daher alle 12.000 km zum Service - oder einmal im Jahr.

Hintergrund dieser Frage:

Nein, ich habe nicht vor mir einen zu kaufen - schön wär´s - sondern ich möchte einfach wissen, ob ein Zonda ähnlich kostenintensiv wie ein Ferrari, Lamborghini im Unterhalt ist, oder aber ob er so überdimensional darüber liegt, wie bspw. ein Bugatti Veyron.

Herzlichen Dank schonmal für die Antworten.

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G1zM0
Geschrieben

Also zumindest beim Motor werden die Kosten nicht überdimensional hoch sein. Dieser ist ja mehr oder weniger von der Stange. Allerdings wird alles andere dementsprechend teuer sein, bzw. sogar teurer als beim Veyron. Gegen dem Zonda ist der Veyron (von Ferrari gar nicht zu reden) ein Massenprodukt. Die Versicherung wird sicher kein Zuckerschlecken sein bei dieser Kleinstserie.

Mr.Sommer
Geschrieben

Naja vom Motor her, ist er zwar ganz oben, aber auch nicht wesentlich höher motorisiert, als ein Lamborghini. Also was treibt die Versicherung in die Höhe? Der Seltenheitswert?

G1zM0
Geschrieben

Ja, habe ich ja geschrieben. Die Seltenheit und der Preis ist unter anderem ein Faktor. Auch die sonstigen Unterhaltskosten sind bei einem Exoten wie bei Pagani wesentlich höher als bei Ferrari/Lamborghini. Die Ersatzteile etc. Bei Lamborghini/Ferrari alles 1000 Fach vorhanden wird es bei Pagani nur die wichtigsten Verschleißteile auf Lager geben. Ich die Arbeitsstunde für einen Mechanikermeister wird bei Pagani nicht wirklich billiger sein als bei einem Serienhersteller.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Die Versicherungsbeiträge von solchen Super-Exoten sind extrem weit gestreut.

Sammler oder Sportfahrer? Wie sicher ist der Wagen untergebracht plus Diebstahlquote der Umgebung? Unfallbilanz der letzten Jahre und wurde ihm mal was entwendet? Wieviel Versicherungen hat er beim Unternehmen und deren Töchter laufen? Auch Vermögen dort angelegt? ... und wie lange ist er der Gesellschaft schon bekannt ... ...

Zwischen einem alten, der Versicherung bekannten Sammler von hochwertigen Sachen und einem Neureichen (evtl noch jung ...) der den Wagen viel fahren will, können so selbst bei der gleichen Versicherungsgesellschaft gigantische Unterschiede an Selbstbeteiligung und Beitrag entstehen.

Die Pagani-Zonda sollen übrigens einen Wartungsintervall von 5.000 km/3.100 Meilen haben.

In einem englischen Blog berichtete ein Besitzer mal von knappen 2tsd Pfund pro Monat, übers Jahr gerechnet. Durch die britische Versicherung kann man davon aber nicht unbedingt was ableiten, ich finde das leider auch nicht mehr im Netz.

Beides ohne Gewähr, mit Pagani kenne ich mich nicht großartig aus.

Mr.Sommer
Geschrieben

Also das mit den 5000km kann ich fast nicht glauben. Würden ja alle AMG-Mercedes Modelle auch sooft gewartet werden müssen. Es sei denn, bei Pagani gibt es ein bestimmtes "Gebiet", das sehr empflindlich ist und häufig überprüft werden muss (z.B. Radlager, Aufhängung, Getriebe, etc.).

Versicherungen sind immer sehr breit gestreut, das stimmt schon. Aber ich meine ja auch nur einen groben Richtwert, der einen Druchschnitt aufzeigt. Wenn man als neuer Versicherungsnehmer ankommt und auch noch Fahrer und nicht "nur" Sammler ist, dann wird es schon teuer.

Aber ist auch vieles einfach Verhandlungsgeschick. Wenn man bspw. mit allen seinen Autos auf einmal zur gleichen Versicherung geht, dann hat man auf jeden Fall bessere Chancen auf günstige Konditionen, als wenn man nur ein Auto dort versichert.

Kennt jemand einen guten Versicherungsmakler :D:wink:

Zzono
Geschrieben

Da wir vermutlich hier keinen Zonda-Besitzer haben, wirst du keine präzise Antwort von uns bekommen. Außerdem könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass selbst ein Zonda-Besitzer über die Unterhaltskosten nicht gerne spricht.

Wenn du dir mal Mclaren F1 anguckst: "Gebrauchte Modelle werden regelmäßig ab 1.000.000 Euro gehandelt. Eine kleine Inspektion nach 3000km oder 6 Monaten kostet ca. 5000 Euro, eine große Inspektion nach 10.000km oder 18 Monaten schlägt mit ca. 50.000 Euro zu Buche. Die Beiträge zur Kfz-Versicherung belaufen sich bei 100% auf ca. 30.000 Euro jährlich."

Quelle: Wikipedia

Dass gebrauchte Modelle regelmäßig ab Eine Mio. gehandelt werden, ist es schon übertrieben und wird nicht über die jetzige Situation geredet.

Aber wie du schon siehst, wie viel die Unterhaltskosten von Mclaren F1 kostet, kannst du dir mal die Kosten von einem Zonda F vorstellen?!.

Ich vermute, dass die Unterhaltskosten von einem Zonda F genauso viel sind wie die von Mclaren F1. Wenn nicht, dann etwa weniger.

R-U-F
Geschrieben

McLaren F1 und Zonda sind zwei paar Schuhe.

Zumal mal man den Zonda nicht so oft in den Service schicken muss. Selbst wenn es vorgeschrieben wäre, was will man da bis auf einen Ölwechsel (Motor & Getriebe) groß machen? Servicekosten sind absolut erträglich behaupte ich.

Versicherung ist immer so eine Sache. Die Preise reichen von A-Z, je nach Person und Versicherung. Ich bin mir sicher, das ich das Auto recht vernünftig versichern könnte was den Preis betrifft.

littlemj
Geschrieben

Der Herausgeber des Evo Magazine hat einen Zonda, er hat das Auto auch in der Rubrik "Dauertest" und schreibt in jeder Ausgabe über die mtl. Service-Kosten, ist aber höchst unterschiedlich, je nach Fahrleistung...

Service lässt er ab und an im Werk machen, wenn grad mal wieder gen Italien fährt...

Beim Rest muss ich R-U-F recht geben, je nachdem wer das Auto zulässt bzw. welche Umstände die Nutzung betreffen werden von "kleinen" Preisen bis zu irgendwelchen Unsummen (alles im Verhältnis zum Einkommen des Besitzers versteht sich) alles dabei sein...

gecko911
Geschrieben

Ein großer Batzen bei der Prämie spielt auf jeden Fall der versicherte Wert. Wenn die Kiste einen Totalschaden hat, wird bei einem Pagani eine schöne Summe fällig. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass die ein Unfallschaden relativ aufwendig zu beheben ist.

Großserienherstellen legen hier sehr viel Wert auf kostengünstige Reperatur. Ein Kleinserienhersteller wie Pagani wird hier sicher keinen Wert drauf legen.

Mr.Sommer
Geschrieben

Für alle, die es interessiert:

Habe bei einem schweizer Importeur (carugati.ch) nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

1280_3838633139313439.jpg

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Carugati, die prompt geantwortet haben. Habe auch an andere Händler von Pagani geschrieben und natürlich auch an das Werk. Bisher leider noch ohne Antwort... vielleicht kommt noch was.

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