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Eine gute Geschäftsidee?


Gast Hagen

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Da sich hier viele Leute tummeln, die das in beruflicher Hinsicht sicherlich gut beurteilen können, wollte ich mal meine Idee kundtun und fragen was ihr davon haltet.

Ich arbeitet zur Zeit hauptberuflich für Vodafone im Vertrieb und teilweise außendienstlich für div. Geschäftskunden.

Ich möchte mir etwas nebenbei verdienen und habe daher mit einem Arbeitskollegen etwas im Consultingbereich überlegt.

Besonders im Mobilfunk bzw. Unterhaltungselektronik-Segment haben viele Senioren Berührungsängste mit dieser Materie, weil sie nicht damit umgehen können.

Ein Handy ist für den "Notfall" im Besitz, aber der genaue Umgang unbekannt.

Genau wie die eventuelle Nutzung einer Digicam oder mal einer Camcorders. Ich könnte zig Sachen aufzählen.

Bei vielen ist es allerdings so das (leider) die Enkel oder Söhne keine Lust haben das der Mutter/der Oma x-mal zu erläutern und daher bleibt es leider bei diesem Zustand.

Wenn man nun aber spezielle Schulungen anbietet, in denen man die Grundbedienung mancher Geräte verständlich erklärt, könnte ein mancher die Angst vor diesem "neumodischen Elektronikschnickschnack" verlieren und gefallen daran finden. Schließlich leben wir in einem modernen Zeitalter.

Wir wollen solche Schulungen regional anbieten. Evtl 1mal die Woche mit verschiedensten Themen (dort wären wir flexibel). Am einen Tag mal Mbiltelefone (Grundfunktionen, Nutzung als Speichermedium, PC-Sync etc...) an einem anderen was anderes.

Man könnte div. Zeitungsanzeigen schalten (die von Senioren aj auch durchaus gelesen werden) oder auch in unserer jetzigen Stelle den vorhandenen Kundenstamm ansprechen und dies für unsere Zwecke ausarbeiten.

Ich bin mir fast sicher das die Idee nicht neu ist, dennoch bei uns komplett nicht vorhanden. Lust idt da und ich denke auch das der Ertrag im Schulungsbereich nicht ohne ist.

Was sagt ihr? Könnte daraus was werden?

Gruß, Stephan

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Geschrieben

Koennte ich meinen Vater gleich mal hinschicken ;)

Die Genehmigung seitens Arbeitgeber fuer die geplante Nebentaetigkeit setze ich jetzt mal voraus..

Geschrieben

Warum nicht.

Allerdings weiß ich von der VHS, dass dort schon solche Kurse angeboten werden.

Geschrieben

da faellt mir noch was auf:

in unserer jetzigen Stelle den vorhandenen Kundenstamm ansprechen und dies für unsere Zwecke ausarbeiten.

Da wuerde ich auch zweimal beim AG bzw. RA nachfragen. Datenschutz, indirekter

Wettbewerb etc..

Geschrieben

Allerdings weiß ich von der VHS, dass dort schon solche Kurse angeboten werden.

Stimmt, und die VHS ist ziemlich billig.

Insofern sehe ich keine großen Verdienstmöglichkeiten für diese Geschäftsidee.

Will damit aber keinen entmutigen oder ähnliches, denn genauer habe ich mich mit diesem Themenbereich natürlich noch nicht beschäftigt.

Gruß,

Markus

Geschrieben

An der Idee selbst kann man noch feilen um sich von bestehenden Angeboten abzugrenzen. Im Preis, in der Ausführung...

Hier ist viel Land und weit und breit eine solche Einrichtung nicht. Die örtlichen Sparkassen haben einmal im Jahr eine Art seniorenveranstaltung wo so ein Thema im groben angeschnitten wird- keine wirkliche alternative.

Für meinen Chef wäre es eine klare win-win Situation. Einmal für die Kunden, zum anderen für uns und dann auch für ihn, da wir zwar auf eigene Rechnung handeln, aber für aussenstehende das bestehende Unternehmen mit in Verbindung gebracht wird.

Wir wollen nicht steinreich damit werden, haben ja schließlich unseren Job.

Es ist als reine Nebeneinkunft gemeint. Auch wenn nur eine Schulung im Monat zustande käme und die dortigen 10 Leute so knapp 20€ für 2 Std. bezahlen sind das p.P. 100€ mehr im Monat. Klar, unser Ziel liegt höher, nur so rein theoretisch...

Geschrieben

Die nächste VHS liegt knappe 40km weit entfernt. Die hier ansässigen Senioren würden nicht einmal mit dem Gedanken spielen dort hinzufahren, so denke ich...

Geschrieben

Es gibt aber wirklich schon öfter solche Angebote für Senioren. Zur Not hilft da ja auch oft die eigene Family.

Und ob jemand "viel" oder überhaupt etwas bezahlen möchte, um zu wissen wie ein Telefon oder ne Cam. funzt???

Im ländlichen Gebiet funzt oft auch der Kundendienst, die Beratung im Einzelhandel in diesen Dingen sehr gut weil man sich noch kennt.

Da kommt auch mal der Servicemann kostenlos ins Haus um was zu erklären! Ist hier bei mir zumindest so... :-))!

Ich denke um damit Geld zu machen, musst du 27 Stunden am Tag "Unterricht" geben! :-o

Ich weiss nicht so recht....

Eines kann ich aber mit Gewissheit schreiben:

Ich würde z.B. meine Geschäftsidee (egal welcher Art) nicht in dieser, wie von dir praktizierten

Form in einem Forum präsentieren und nachfragen wie die Erfolgsprognosen aussehen!

Du weißt, was ich damit meine, ja ?! :wink::wink::wink:

Es gibt Dinge, die muss man doch etwas unter dem Teppich halten wenn was draus werden soll, ohne das andere einem da was wegschnappen! O:-)

:D

Geschrieben

Prima Idee, aber wirtschaftlich als Nebenjobmöglicherweise kaum unsetzbar, da sicher immer irgendwas nicht passt. (Teilnehmerzahl, Räumlichkeiten, Thema etc. )

Da bleibt der Ertrag schnell auf der Strecke.

Tip: Ich würde mir jemanden suchen, der z.B. erfolgreich EDV Kurse für Senioren anbietet und da ein kooperation anstreben. Vorteil: Kundenstamm passt, ist auch interessiert was Technik betrifft und Räumlichkeiten sind dann i.d.R auch schon vorhanden. Nachteil: Die Idee kann kopiert werden und mann bleibt selbst außen vor, wobei das Risiko des abkupferns natürlich imemr besteht.

Geschrieben

keine Ahnung welche Senioren ihr kennt (vielleicht kenne ich auch nur seltsame Senioren), aber da interessiert sich keiner für sein Handy

die Grundschulung würde vielleicht noch ankommen (Tastensperre, telefonieren, Lautstärke einstellen) aber der ganze Rest...Notizen werden aufgeschrieben, für Fotos gibts ne richtige Kamera und dauerhaft Musik brauchen sie auch nicht

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Gast Hagen,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Du wirst hier jede denkbare Meinung bekommen.

Also kommst Du auch nicht weiter.

Wenn Du von der Idee überzeugt bist dann Akquiriere ältere Teilnehmer z. B.

über Wurfzettel, Kleinanzeigen, betreutes Wohnen, Sozialdienste und, und, und.

Welche Mitbewerber gibt es in der Nähe, wie geschickt akquirieren die? Bei den Akqusitionsgesprächen gleich abklären.

Da siehst Du die Resonanz, kostet nicht viel außer persönlichem Einsatz.

Wenn es nichts wird auch nicht schlimm Du hast Erfahrung gewonnen und vor allem eine Idee umgesetzt.

Es ist dabei völlig unwichtig was andere Menschen dazu sagen.

Merke : Höre nie auf Bedenkenträger, sonst kommst Du keinen Schritt weiter.

Geschrieben

Grad was Kameras angeht bestände da schon ein Bedarf, ich kenns von einem befreundeten Fotohändler, gerade ältere Menschen sind mit der Technik überfordert.

Eigentlich sollte sogar ein unterdurchschnittlich intelligenter Mensch mit der Gebrauchsanweisung in der Lage sein zumindest einigermaßen eine Kompakt-Digitalkamera zu bedienen, aber wahrscheinlich ist es die eigene Faulheit dass man sich dann im Laden stundenlang die Technik erklären lässt. Jetzt nichts gegen einen guten Service, aber was ich da schon für Stories gehört habe, unglaublich!

Die Leute kommen also ins Geschäft und lassen sich beraten um dann die Sachen im Internet zu kaufen oder kaufen zu lassen, denn selbst der größte Technik-***** kennt jemanden der Internet und eine Preissuchmaschine hat.

Wenn dann wieder was nicht geht und man das Handbuch konsequent ignoriert stehen die dann wieder im Laden.

Und selbst wenn dann was gekauft wird, es soll Kunden geben wo der Beratungsaufwand den Gewinn beim verkauften Produkt komplett frißt.

Also deine Idee könnte was werden, allerdings sehe ich da Probleme bei den Workshopleitern. Du bräuchtest Leute die ein seeeehr weites Produktwissen haben und auch gegen beratungsresistente Kursteilnehmer ankommen. Wenn die Leute für die Beratung dann auch zahlen sollten muss auch ein gewissen Standard gewährleistet sein. Deine Konkurrenz ist halt der Einzelhandel und der hat bekommt von den Herstellern auch Produktschulungen.

Geschrieben

Meine Meinung dazu ist, dass du auf jeden Fall ein sehr gutes Konzept brauchst.

Du solltest den Teilnehmern gleich zu Beginn die wichtigens "Fachbegriffe" erläutern, damit es keine Fragen gibt, und auch ein Skript sollte bereitliegen, da es recht langwierig ist, wenn sich jeder Teilnehmer alles notiert. Ich spreche da aus Erfahrung, da ich mit meiner Informatikgruppe über drei Einheiten weg so einen Kurs gegeben habe (war im Rahmen einer Aktion einer Zeitung).

Ich denke das Konzept sollte auch recht straff sein, damit die Leute nicht mittendrin beginnen zu fragen, wie und wo man chatten kann (derlei Fragen können am Schluss beantwortet werden, nach den wichtigen Grundlagen), denn bei uns war es etwas anstrengend, da wir zwar einige Standarddinge hatten, die wir den Senioren beibrachten, ansonsten aber immer fragten, was sie denn als nächstes gerne sehen/lernen wollten. Da kamen eben immer Fragen nach eBay etc., wo man jedem Teilnehmer erklären musste, dass erstmal eine Anmeldung getätigt werden müsse (gleiches gilt bei e-Mail, amazon, msn etc.)

Grundsätzlich dürfte sicherlich ein Bedarf nach solchen Kursen für Senioren bestehen, bei uns war der Kurs zB völlig ausgebucht :-))!

Geschrieben

Ich sehe ein Problem in der möglichen Kursgröße. Wenn Du z.B. PC Unterricht hast, dann hast Du 10 x Windows und10 x Word auf den PCs und als Dozent einen Beamer. Wenn Du aber über Handys oder Kameras sprichst, dann hast Du etliche unterschiedliche Anbieter mit völlig unterschiedlichen Typen und Softwareständen. Insofern darf der Kurs nicht zu groß werden weil sicherlich der ein oder andere Teilnehmer doch gerne individuell mit seinem Gerät klar kommen möchte und eine entsprechende Einzelbetreuung braucht und der Einsatz von Medien wie dem Beamer nicht so einfach ist wie in anderen Bereichen. Aufgrund der vielen Hersteller und unterschiedlichen Systeme gestaltet sich auch die Erstellung eines Handout bzw. Scripts doch etwas schwerer.

Zusatztip: Falls Du so etwas aufziehen möchtest, dann denk vieleicht auch an portable Navis ala TomTom etc.. Die Dinger sind auch mitlerweile sehr beliebt und nicht frei von Tücken in der Bedienung.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Ich äußere mal folgende Vermutung:

Die Senioren, die tatsächlich Schwierigkeiten mit Mobilfunkendgeräten haben, werden sich tendenziell auch sonst im Leben nicht übermäßig geschickt angestellt haben und folglich eine eher geringe Zahlungsbereitschaft und -fähigkeit aufweisen.

Vice versa.

Geschrieben
Ich äußere mal folgende Vermutung:

Die Senioren, die tatsächlich Schwierigkeiten mit Mobilfunkendgeräten haben, werden sich tendenziell auch sonst im Leben nicht übermäßig geschickt angestellt haben und folglich eine eher geringe Zahlungsbereitschaft und -fähigkeit aufweisen.

Vice versa.

Also zumindest in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit möchte ich dir da stark widersprechen. Ich kenne diverse Senioren, die mehrere Autos und Häuser besitzen, aber so gut wie noch nie einen Pc, geschweige denn ein Handy angefasst haben. :-o

Wo ich allerdings zustimmen würde, ist die Zahlungsbereitschaft. Solche Leute sind ihr ganzes Leben ohne Pc und Handy ausgekommen und vermutlich nur in seltenen Fällen bereit, Geld darein zu stecken, weil sie es einfach nicht brauchen.

Geschrieben

hallo; also:

  • ältere personen wollen die neuen techniken kennen lernen.
  • sie haben oft sehr schlechte erfahrungen mit schulungen gemacht
  • pc-schulungen über beamer für einen absoluten anfänger ist ein no-go...
  • 10 personen pro kurs sind mindestens 5 personen zu viel...
  • ältere personen geben geld aus für schulungen - wenn sie ihnen etwas bringt

mit älteren personen, die den einstieg in die neuen technologien irgendwie schon geschafft haben, kann man umgehen wie mit jüngeren personen (einfach ein wenig mehr repetieren). schwieriger ist die schulung von bisher technik-abstinenten personen:

wir wissen, wie die technischen teile funktionieren, wie die programmierung aufgebaut ist, wie wir uns durchklicken müssen. die älteren personen wissen das nicht, müssen diese benutzerführung zuerst langsam kennen lernen. übrigens: ältere personen sind menschen ab 40 (!); ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele menschen den digitalen schritt noch nicht gewagt haben...!

ältere personen sind eine anspruchsvolle klientel - und wissen genau, was sie wollen, und was nicht...

ältere personen vergessen oft sehr schnell. sie lernen einen ablauf kennen - 10 minuten später haben sie keine chance mehr, das nachzuvollziehen. ausser sie haben es sich schritt für schritt notiert. in ihren worten. eine anleitung für ältere personen zu schreiben, die wirklich "brauchbar" ist für die senioren, ist praktisch ein ding der unmöglichkeit.

ältere personen sind bereit, für einen guten kurs grosse distanzen und auslagen auf sich zu nehmen. sobald aber die kursleitung beginnt und nur schon ein ihnen fremdes wort im satz sagt (das kann bereits das wort "display" sein....!), gilt ganz einfach: game over. und tschüssss....

fazit: absolut anspruchsvolles (aber dankbares) zielpublikum, bei welchem didaktisch-methodisch viel wissen und noch viel mehr geduld vorhanden sein muss...

infos unter www.compisternli.chimg_1_335.jpg&w=500

Geschrieben

Ich denke, dass es keine schlechte Idee ist. Ich bin der Meinung, dass die Umsetzung eher schwierig wird. Wie schon gesagt wurde, ist die Technik eines jeden einzelnen Teilnehmers zu unterschiedlich.

Des Weiteren habe ich mir gerade Gedanken gemacht, was ich bereit wäre für einen Kurs zu bezahlen, wo mir jemand mein gekauften Gerät erklärt. Schwer zu beziffern.

Ich glaube, dass viele ältere Mitmenschen nicht allzu technik-affin sind. Somit ist der Kauf bspw. eine Kompakt-Digitalkamera für 200€ schon eine Investition. Ob dann noch mal 30-50€ für eine Kursteilnahme ausgegeben werden ist fraglich.

Ich kann nur das Beispiel der Oma meiner Frau bringen. Sie ist jetzt Mitte 60. Sie besitzt schon lange ein uraltes Nokia-Handy. Telefonieren kann sie problemlos damit. Aber für das Speicher von Telefonnummern, Kalendereinträgen, etc. reicht es nicht. Ich habe es ihr schon mehrfach erklärt. Aber beim nächsten Mal ist es wieder vergessen worden. Sie möchte auch um keinen Preis der Welt ein neues Telefon haben, weil sie selber sagt, dass sie damit dann nicht mehr klar kommen wird.

Ich denke, das ist ein Problem, wenn die Gerätschaften dann wieder eine Zeit lang nicht in Benutzung sind.

Kurzum: Ich drücke euch die Daumen, dass die Geschäftsidee funktioniert.

Geschrieben
Du wirst hier jede denkbare Meinung bekommen.

Also kommst Du auch nicht weiter.

Wenn Du von der Idee überzeugt bist dann Akquiriere ältere Teilnehmer z. B.

über Wurfzettel, Kleinanzeigen, betreutes Wohnen, Sozialdienste und, und, und.

Welche Mitbewerber gibt es in der Nähe, wie geschickt akquirieren die? Bei den Akqusitionsgesprächen gleich abklären.

Da siehst Du die Resonanz, kostet nicht viel außer persönlichem Einsatz.

Wenn es nichts wird auch nicht schlimm Du hast Erfahrung gewonnen und vor allem eine Idee umgesetzt.

Es ist dabei völlig unwichtig was andere Menschen dazu sagen.

Merke : Höre nie auf Bedenkenträger, sonst kommst Du keinen Schritt weiter.

Genau so ist das :-))!

Wobei ich für meinen Teil glaube, daß das als Grundlage für eine Selbständigkeit zu wenig ist.

Ich könnte es mir allenfalls als Ergänzung zu einem bestehenden Schulungsangebot vorstellen.

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