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Öko - Ranking, ich verstehe überhaupt nichts mehr


Sumita

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Geschrieben

Habe in den Nachrichten auf T- Online ein Ranking der gegenwärtig besten Öko - Länder gelesen.

Dabei kam Deutschland bei dem Kremium nicht gerade besonders gut an, und schnitt nur als 10. bestes Land der Welt ab.

Die Bemerkung, daß die Deutschen, die sich gerne als Weltmeister in Sachen Ökologie selbst sehen, würde bei weitem nicht so stimmen.

Trotz Windkrafträder, Solarenergie und weiteren Öko - Technologien, stuft das das Kremium nicht in dem Maße, wie es wir gerne sehen würden, in diesem Ranking ein.

OK, kann ich als Laie nicht so beurteilen, mag stimmen.

Nur was ich in keinster Weise akzeptieren und verstehen kann ist, daß Länder wie Braslien und Indien die Plätze 1 und 2 belegen sollen.

Mit der Begründung, daß unser Ranking - Ergebnis deshalb so schlecht ausgefallen ist, weil wir Deutschen so viel Mineralwasser trinken.

Dabei wird wohl angesprochen die Plastikflasche, in der das Wasser abgefüllt und vertrieben wird.

Ich bin der Meinung, daß man dieses ganze Kremium zum Teufel schicken soll, welch Blasphemie was sich diese Herren erlauben.

Möchte nicht wissen, wer die wieder " gesponsert " hat.

Da zählen Plastikflaschen und unser Tinkverhalten 1000 fach mehr, als Brandrodung, Abgas - und Uweltverschmutzung, welches diese Länder im höchsten Grad betreiben.

Es ist manchmal schon mehr als paradox was sich gewisse Möchtegern - Experten erlauben, und uns für dumm verkaufen wollen.

Gott sei Dank gibt es noch genügend Menschen, die geistig besser bemittelt sind und auf diese absurde Beurteilung pfeifen.

Wäre dennoch interessant mal Euere Meinung dazu zu hören.

herzliche Grüße

Sumita

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Gast Anonym16
Geschrieben

Die beiden Länder die auf Platz 1 und 2 sind, stehen da sicher nicht unberechtigt:wink:

Wenn man die Flächenausmasse dieser Länder im Verhältnis zum winzigen Deutschland sieht, dann noch bedenkt, dass in beiden Länder die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft leben, dann kann das schon passen.

Sicherlich wird auch in diesen Ländern nicht immer ökologisch gewirtschaftet und doch ist es im verhältnis zum ganzen Land dann doch nur ein Bruchteil unserer Emissionen und Verschmutzungen.

Die Deutschen ganz vorne zu sehen, wäre meiner Meinung nach Plasphemie.

Und das zweite, wer wie wir Sportwagen fährt, sollte sich da mal ganz leise zurückziehen8)

Aber na klar, ein Sportwagen macht doch nichts, ich fahr ja ganz wenig, ein bisschen Spass muss sein, hör schon die Argumente die da kommen werden.

Aber das ist wie mit dem Misthaufen, der wird auch nicht kleiner wenn jeden Tag noch die Hühner und Spatzen draufscheissenX-)

Geschrieben
zum Konsumverhalten durchgeführt. In 17 Ländern wurden jeweils 1000 Verbraucher nach ihren Gewohnheiten befragt. Dabei ging es um Fragen wie die Benutzung von Auto, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, kaltem oder warmem Wasser fürs Waschen, Wärmedämmung für Häuser, Stromverbrauch und vieles mehr.

Hallo,

Ich glaube der Abschnitt sagt schon alles, wie gut man die Länder vergleichen kann.

Indien, Brasilien und China sind ja Schwellenländer und die haben nun nicht den Lebensstand wie wir.

Wenn man Fragt: Wie kommen sie zur arbeit?

In D kommt die Antwort: Mit dem Auto.

In China, Indien oder Brasilien fährt man da mit dem Fahrrad. Also ein Pünktchen für die drei...

Stromverbrauch doch das gleiche. Mal plump ausgedrück, die meisten haben da doch gar nix was Strom verbrauchen könnte.

Und ich trink lieber mein Mineralwasser aus eine Plastikflasche als aus einem Wasserhahn in Rio oder dem Ganges :D

Die Studie ist Müll! Genauso kann ich sagen, die Menschen sind dümmer in den drei Ländern, weil die Analphabetenquote da höher ist.

Wenn man mal die Länder komplett gegenüber stellen würde, säh es schon ganz anders aus.

Schöne Grüße

Felix

Geschrieben

Bevor man losschreit sollte man sich vielleicht mal informieren, was diese Studie überhaupt aussagt und wie sie aufgebaut ist. :wink:

Brandrodung, ungefilterte Kohlekraftwerke oder eben Ökotechnoligien spielen doch in dieser Studie garkeine Rolle!

Hier werden lediglich 1.000 Personen in jedem Land (17 haben diesmal teilgenommen) zu ihren Gewohnheiten hinsichtlich des Umweltbewusstseins gefragt.

http://www.nationalgeographic.com/greendex/

Logischerweise schneiden die hochentwickelten Industrienationen zurecht schlecht ab.

Die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern verzichten notgedrungen auf warmes Wasser beim Waschen, Licht in jeder Ecke des Hauses oder sogar ein Auto.

Da finde ich deine Wortwahl, Sumita, schon recht hart.

Übrigens ist es ebenfalls erwiesen, dass sich die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern deutlich mehr Gedanken über den Klimaschutz machen.

Das liegt unter Anderem daran, dass sie die ersten sind die die Auswirkungen zu spüren kommen.

Wenn man in Deutschland in oder an einem Industriegebiet lebt wird man verschwinden geringer krank als wenn man in Brasilien oder China in so einer Region leben muss und nur mit Mundschutz durch die Gegend laufen kann.

Gast Alpinchen
Geschrieben

Ich halte diese Studie für recht wenig aussagekräftig.

Sie sagt in letzter Konsequenz nur aus, daß der, der nix hat auch nix ausgeben kann.

Toll, das wusste ich vorher auch.

Wenn man sich z.B. Indien und deren Einstellung zum Umweltschutz ansieht, dann drängen sich einem schon ein wenig Freds Gedanken auf.

Da stört sich keiner an Öl im Wasser (z.B. Schiffsabwrackung), da schreit keiner wegen Feinstaubbelastung.

Die haben durch die Bank erst mal Probleme, ihre Bevölkerung satt zu bekommen.

Und wenn man sich das Beispiel "Tata Nano" vor Augen führt, dann ist das doch auch der beste Weg zum Individualverkehr.

Wer die Möglichkeit hat, sich die "Annehmlichkeiten des Lebens", welche zweifelsfrei nur durch Energieeinsatz geschaffen werden können,

mit dem entsprechenden Einkommen zu erkaufen, der wird das auch tun.

Wie gesagt: In dieser Studie werden wohl Äpfel mit Birnen verglichen.....

Geschrieben

Das Thema Umweltschutz verleitet schon sehr die richtige Sichtweise zu verstellen ...

Man darf nicht vergessen, daß die erste Welt, also die Industriestaaten – allen voran USA und Europa – den Hauptanteil der gesamten Weltressourcen an Energie, Bodenschätzen und landwirtschaftlicher Produktion verbrauchen.

Da ist auch das noch so große Umweltbemühen in diesen Staaten, allen voran in Deutschland, nur ein bescheidener Versuch, die Auswirkungen unserer Verschwendung halbwegs in den Griff zu kriegen.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie etc., die Pro-Kopf-Produktion an Industriegütern, aber auch an Müll-, CO2 und anderen Abfallprodukten ist das gigantisch zigfache dessen, was der in den Dritte-Welt- oder auch Schwellen-Ländern verbraucht oder produziert wird. Daher darf man sich nicht wundern, daß trotz allen „Umweltschutzes“, wir (die Industrieländern und auch Deutschland) nach wie vor zu den größten Umweltschmutzern und Ausbeutern auf diesem Planeten gehören.

Umweltschutz muß man sich zudem auch leisten können. Umweltschutz kommt in den armen Ländern frühestens dann in den Kopf der Bevölkerung, wenn erst einmal die nötigsten Lebensgrundlagen geschaffen sind, wenn die Leute mindestens was zu fressen und ein Dach über dem Kopf haben. Wenn man sonst keine Existenzsorgen mehr hat, dann kann man sich Gedanken über den Umweltschutz machen ...

Aber wie schon erwähnt, trotz dem vielleicht mangelnden Umweltbewußtsein der Menschen in diesen Ländern, haben die kaum was womit sie die Umwelt verschmutzen könnten ...

Gast Tiescher
Geschrieben

Aber wie schon erwähnt, trotz dem vielleicht mangelnden Umweltbewußtsein der Menschen in diesen Ländern, haben die kaum was womit sie die Umwelt verschmutzen könnten ...

Moin,

bei dieser Aussage sollte man die Schwellenländer wohl mal ausklammern.

Nachdem ich nun mehr als 1 Jahr in Ägypten (Schwellenland) lebe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die mehr als 25 Millionen Menschen in Kairo genügend Dinge haben, mit denen sich prima die Umwelt verschmutzen lässt und dies auch fleissig tun. Klar, auf dem Land geht es den Leuten nochmal deutlich schlechter, als hier in der Stadt, aber auch dort wird noch jeder Ölwechsel direkt über einem Loch im Boden gemacht, jedes Stückchen Plastik in die Landschaft geworfen und jede leere Batterie in den nächsten Fluß.

Die "Trinkwasser aus Flaschen - Aussage" ist eh gerade in den Medien beliebt. Gestern las ich irgendwo, dass die Menschheit bescheuert ist, mehr als soundsoviel 100 Milliarden Dollar für Wasser in Flaschen auszugeben, anstatt einfach den Hahn aufzudrehen. Klar, ich möchte mal sehen, wie ich mir hier den Magen verrenke, wenn ich aus der Leitung trinke.

In Deutschland trinke ich allerdings ausschließlich Wasser aus der Leitung. Es schmeckt mir und ist -nebenbei bemerkt- das best-überwachteste Lebensmittel in Deutschland.

Gruß Björn

Geschrieben
Moin,

bei dieser Aussage sollte man die Schwellenländer wohl mal ausklammern.

Nachdem ich nun mehr als 1 Jahr in Ägypten (Schwellenland) lebe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die mehr als 25 Millionen Menschen in Kairo genügend Dinge haben, mit denen sich prima die Umwelt verschmutzen lässt und dies auch fleissig tun. Klar, auf dem Land geht es den Leuten nochmal deutlich schlechter, als hier in der Stadt, aber auch dort wird noch jeder Ölwechsel direkt über einem Loch im Boden gemacht, jedes Stückchen Plastik in die Landschaft geworfen und jede leere Batterie in den nächsten Fluß.

Ich war zwar nur 2 Wochen in Urlaub in Ägypten und auch nicht in Kairo, aber ich weiß was du meinst.

In den Schwellenländern ist meist nicht mehr das nackte Existenzproblem (Essen, Wohnen) für den Umweltschutz kontraproduktiv, sondern oftmals die vorherrschende mangelnde Bildung. Wenn man nicht weiß, was Giftstoffe anrichten können, dann sieht man auch keinen Grund darauf Rücksicht zu nehmen. Das heißt, man kann denen oftmals gar keinen Vorwurf machen, denn "sie wissen nicht, was sie tun".

Wenngleich Bildung genauso wenig Garant für den Umweltschutz ist. Siehe nur bei uns. Es gibt genug gebildete und bewußte Umweltsünder (illegale Mülldeponien, Giftmüllverschiebung, aber auch Gammelfleisch etc.)

Leider helfen nur, wenn überhaupt, gesetzliche Vorgaben und strenge Strafen.

Wie heißt es so schön:

Da Mensch is a Sau ...

Gast Anonym16
Geschrieben
Wie heißt es so schön:

Da Mensch is a Sau ...

und das sieht man täglich, egl an welcher strasse man lang fährt

Geschrieben

Ich halte die Studie für unbrauchbar, allein deshalb dass 1.000 Befragte für je ein Land einfach nicht repräsentativ ist.

Zudem steht die Anzahl der Befragten in keinem Zusammenhang mit der Größe des Landes. Dass allein in chinesischen Shanghai als Stadt doppelt so viele Menschen leben als in ganz Schweden zum Beispiel.

Ausserdem sind die kulturellen Unterschiede zu groß um von 1.000 Befragten abgedeckt zu werden. Der Tibet-Chinese kommt vielleicht auf nichtmal 100 Kilowattstunden Energiebverbrauch im Jahr, ein paar Tausend Kilometer weiter in Peking verbraucht der KP-Bonze dann dass Hundertfache.

Und zum Schluss, 17 Länder von weltweit 192? Wo ist der Rest? :???:

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Sumita,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Ich stelle fest, es gibt doch verschiedene Meinungen dazu, na gut.

Ok, bei der Studie ging es um das Umweltbewußtsein, der Bewohner verschiedener Länder.

Ob da wirklich 1000 willkürlich ausgewählte Personen jedes Landes dafür representativ sind wage ich zu bezweifeln.

Zu viele Unterschiede sind da hinsichtlich Umfeld, finanzieller Status, Einstellung, Bedürfnisse, familiäre Verhältnisse, Bildungsstand etc.

Sicherlich kann bei solch einer Umfrage Jeder positiv im Sinne der Umwelt antworten, auch wie man dazu steht, in der Realität jeder aber ganz anders, also entgegen seiner Aussage handelt.

Dadurch wird das Gesamtbild der Umfrage sehr verzerrt, weil wie hier schon angedeutet man Äpfel mit Äpfel vergleichen muß.

Ich bleibe deshalb bei meiner Meinung und betone nochmals, dieses Ranking hätte man sich sparen können, denn es ist für die Katz.

Aber, weil hier so sehr positiv auf das Umweltbewußtsein der Einwohner von 3. bzw. Schwellenländern hingewiesen wird, frage ich doch mal diese Herren, die diese Meinung vertreten, weshalb sie da so sicher sind ?

Habt Ihr schon solche Länder mal besucht, längere Zeit dort verbracht, außer einen 2 wöchigen Urlaub womöglich ?

Meine Erfahrungen sind erschreckend anders als hier Einige User dies kund tun.

Ich kann mit jahrelanger persönlicher Erfahrung aufwarten, in Ländern der sog. 3. Welt, unter anderen afrikanische sowie asiatische Länder.

Und das Umweltbewußtsein ist denen meist " schei..egal ". Denn in erster Linie zählt bei denen wie man überlebt, zuerst was zu futtern, wie bring ich meine Familie durch, und dann wie kann ich meinen Lebensstandard verbessern, und das mit allen Mitteln.

Also, erzählt mir Keiner was von Umweltbewußtsein der jeweiligen Bewohner dieser Länder.

Nicht nur aus Berichten und Zeitungsinformationen seine Beurteilung darauf stützen, sondern selbst Erfahrungen sammeln und erleben, dann kann man mitreden.

Unter 1000 Personen ist sicherlich bestimmt Einer, der sich moralisch verpflichtet danach zu handeln, nur wird er davon nicht runterbeißen können, es sei denn, er ist finanziell so gut gestellt, daß er sich das erlauben kann. Und dann, dann spielt wieder Korruption die wichtigste Rolle.

Wenn ich Dieter nicht so gut kennen würde, welch gute Witze er reißen kann, hätte ich Ihm seine Meinung fast abgenommen, aber sein Smiley zeugt von Humor.

Natürlich bin ich nicht so vermessen und würde Deutschland an erster Stelle setzen, aber unter die ersten 3 Länder wäre wohl angemessen gewesen.

Ich glaube mit recht behaupten zu können, daß Deutschland mit zu den führendsten Nationen zählt, die im Umweltschutz, also der Umwelt weltweit ganz ganz oben steht.

So viele Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen für die Umwelt zu liebe wird man vergeblich in anderen Ländern finden.

Egal ob erneuerbare Energien, Solartechnik, Feinstaub, Filter für betriebliche Firmenabgase, Kläranlagen, Müllbeseitigung und Aufbereitung etc. etc. etc.

Es steht außer Frage, ansonsten müßten andere Wissenschaftler *****en sein, wenn von diesen doch namhaften Prof. und Dokt. einstimmig Asien, hier insbesonders Indien und China, sowie die USA als die größten Umweltsünder und auch deren Einstellung dazu, ständig angeprangert werden.

Wer einmal in Indien war, kennt die gigantischen Umweltschäden.

Um mal das Wort Umweltschäden zu definieren:

Umweltverschmutzung ist die allgemeine Verschmutzung des natürlichen Lebensumfeldes der Menschen, durch Abfall, Schadstoffen ( zu Luft, Wasser, od. erdgebunden ), Mikroorganismen sowie sonstige schädliche Substanzen.

Laut Spiegel, sind Indiens Flüsse die reinsten Kloaken und die Millionenstädte ersticken in Plastikmüll, Müllbeutel, ja auch hier Plastikflaschen, Überdüngerung mit hochgiftigen Pestiziden in der Landwirtschaft, die nicht den strengen Prüfungen Deutscher Verordnungen und Gesetze unterliegen.

Die Entwaldung Indiens ist eines der größten Probleme, und von den unzähligen Gerbereien in der Textil und Lederindustrie, die ungefiltert reinstes Gift in die Flüsse leiten, von den todkranken Menschen die damit arbeiten gar nicht zu sprechen.

Ganz abgesehen davon, Mülltrennung und Entsorgung ist hier ein Fremdwort, nur zur Information.

Aber nicht nur Indien, auch in China und Brasilien sieht es keinen Deut besser aus, die können sich wirklich die Hände reichen.

China besitzt z.Zt. etwa gut 35 Mio Pkw`s, in knapp 10 Jahren werden es laut Berechnungen mehr als ca. 130 Mio. sein, und die haben zu 90 % noch nichts von einem " Kat " gehört.

Gegenwärtig verbraucht China täglich ca. 1 Milliarde Tonnen an Rohöl, wovon durch unproffessionellen Einsatz ca. 40 Prozent buchstäblich nutzlos durch den Schornstein blasen.

Ich könnte noch hunderte weiterer Beispiele bringen, die bekräftigen, was die Herren Wissenschaftler, in Sachen Umwelt in diesen Ländern anprangern.

Ich hätte mich gar nicht so sehr darüber ausgelassen, wenn bei dieser fragwürdigen Umweltbewußtseinsstudie man nicht so erpicht darauf hingewiesen hätte, daß wir Deutschen in Sachen Trinkgewohnheiten mit Plastikflaschen deshalb im Ranking so weit zurückgefallen sind, welch ein Witz hoch fünf.

Wenn diese Länder, die bei dieser Umfrage die ersten beiden Stellen belegen nur ein Zehntel soviel tun würden für die Umwelt wie Deutschland, dann dürfen sie auch mitreden.

Und eines ärgert mich am meisten.

Gerade diese Länder sind so arrogant ( zumindest die Regierungen ), wollen weltweit gleichgestellt werden mit uns, daß es einfach eine bodenlose Frechheit ohne Gleichen ist.

Ferrari fahren wollen, aber die Fahrradspange noch an der Hose tragen, das sind die richtigen.

Da ändert auch nichts die Tatsache, daß von etwa 1,1 Milliarden Einwohner etwa knapp 1 % einen artähnlichen Abiturabschluß besitzen, ca. 8 - 10 Mio sind das übrigens.

Meine persönliche Meinung:

Wer allen ernstes behauptet, diese o. a. Länder würden wie Deutschland eine Umweltverschmutzungsverhinderung betreiben, oder soviel für diese tut, den nehme ich nicht mehr für voll.

Das heißt nicht, daß wir nicht noch mehr in dieser Richtung sinnvoll unternehmen könnten.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Zumal wir ja hier ein Mehrwegsystem haben... :D

Das Problem mit der Umweltverschmutzung resultiert doch aus zwei allgemeinen Grundsätzen: Erstmal müssen die Grundbedürfnisse, nämlich was zu essen und ein Schlafplatz abgedeckt werden. Zum anderen korreliert Umweltbewusstsein mit dem vorhandenen Bildungsstand und der "Bildungsart". Wenn ich mir ein Naturvolk angucke, haben sie einen niedrigen Bildungsstand nach unseren Kriterien (Analphabet etc.) jedoch haben sie durch ihre Eltern gelernt MIT der Natur zu Leben.

Wenn diesesVerständniss verloren geht, brauche ich einen sehr hohen Bildungsstand nach westlichen Kriterien, um wieder ein Umweltbewusstsein wachwerden zu lassen, das VOR einer Katastrophe wie einer massenhaften Endemie von z.B. Krebserkrankungen greift.

Chris

Geschrieben

Wenn diese Länder, die bei dieser Umfrage die ersten beiden Stellen belegen nur ein Zehntel soviel tun würden für die Umwelt wie Deutschland, dann dürfen sie auch mitreden.

Ich stimme Dir zu, dass dieses Ranking wohl kompletter Humbug ist.

Aber einiges von dem, was Du schreibst (ich habe oben einmal einen Ausschnitt herausgegriffen), zeugt, sorry, von einer kompletten Ahnungslosigkeit hinsichtlich Brasilien. Hier wäre meine dringende Empfehlung, sich erst einmal zu informieren, bevor man solche Aussagen wie oben in die Welt setzt. Deutschland liegt im Umweltschutz gewiss vorne, aber auch in Brasilien wird in diesem Thema viel getan. Nur als Ausschnitt: Es gibt recht restriktive Umweltgesetzgebungen (und ja .. .. die werden auch überwacht), in jedem größeren Supermarkt gibt es ein Angebot an Bio-Erzeugnissen ("sem agritoxico") etc. Hinzu kommen makroökonomische Faktoren wie der hohe Anteil an Energie aus Wasserkraft oder die sattsam bekannte Produktion von Bio-Ethanol für KfZ.

Nicht nur aus Berichten und Zeitungsinformationen seine Beurteilung darauf stützen, sondern selbst Erfahrungen sammeln und erleben, dann kann man mitreden.

Stimme Dir vollkommen zu!

Aber warum versteigst Du Dich dann zu Aussagen über Brasilien, obwohl Du Dein Wissen über dieses Land offensichtlich aus den von Dir kritisierten Quellen beziehst?

Gast Alpinchen
Geschrieben

In weiten Passagen kann ich Fred hinsichtlich der Umweltschutzaktivitäten nur Recht geben.

Das wir im Bereich aktiver Umweltschutz so weit vorne liegen, ist aber auch nur der Tatsache geschuldet, das dort richtig Geld verdient werden kann.

Aus purer Liebe zur Umwelt bewegt sich auch hier fast nichts :cry:.

Im Bereich passiver Umweltschutz MÜSSEN wir als Industrienation zwangsläufig ganz weit hinten liegen, da alle Industrienationen auf große Mengen Energie angewiesen sind.

Das ist eine Tatsache, welche unabänderlich ist.

Einzig eine Änderung der Energiequellen, sprich weg von fossilen Brennstoffen, wird uns "im Ranking" weiter nach vorne bringen.

Darüber hinaus ist natürlich das aktuell noch ungeheure Einsparpotential beim Energieverbrauch ein weites Betätigungsfeld.

Parallel dazu wird eine wesentlich geänderte Umgangsweise mit dem Rohstoff "Müll" von Nöten sein.

Das alles lässt sich aber nicht übers Knie brechen, sondern dauert möglicherweise sogar noch einige Generationen.

Ich denke, wir sind schon auf dem richtigen Weg.

Wenn wir in 100 oder 200 Jahren wieder mal so 'ne Studie haben, dann sind wir bestimmt auf Platz 2 oder 3 :-))!

Unser Platz in der diskutierten Studie ist aber auch gerecht, da es ja dort grundsätzlich um den "Pro-Kopf-Energieverbrauch" geht.

Da können wir froh sein, das nur wenige Länder bei der Erhebung berücksichtigt wurden.

Ganz Afrika läge da noch weit vor uns :-(((°

Grüße

Wolfgang

Geschrieben

Lieber TB,

vielleicht darf ich Dich darauf hinweisen, daß gerade aus diesem Grund ich in meinem Bericht vo 14. Mai, also gestern, Brasilien so gut wie nicht erwähnt habe, nur ein enziges Mal.

Obwohl der Spiegel auch hier vernichtende Kritik schrieb, und Brandrodung ( die größten der Welt, Flußverschmutzung, Holzabschlagung und Müllaufkommen sowie Beseitigung) fast ganau so sein sollen wie in Indien und China.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Obwohl der Spiegel auch hier vernichtende Kritik schrieb ....

Nicht nur aus Berichten und Zeitungsinformationen seine Beurteilung darauf stützen, sondern selbst Erfahrungen sammeln und erleben, dann kann man mitreden.

Wie gesagt, ich gebe Dir ja recht .. .. aber dann solltest Du Deine eigenen Worte auch ernst nehmen und Dich nicht gleich wieder auf den Spiegel berufen .. :wink:

Brandrodungen und Umweltverschmutzung sind natürlich ein Teil der brasilianischen Realität, aber es gibt auch Lichtblicke dort. Und bei uns gibt es, wie Wolfgang sehr schön aufgezeigt hat, auch ein paar dunkle Flecken.

Besten Gruß

Thorsten

Geschrieben

Habt Ihr schon solche Länder mal besucht, längere Zeit dort verbracht, außer einen 2 wöchigen Urlaub womöglich ?

Offizieller Tourismus Werbefilm von Peking.

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Pressemeldungen EpochTimes online Deutschland*

Link: Dicke Luft in Peking

Link: Mao geht baden – Schwere Umweltkatastrophen in China

Link: Chinas Umweltproblem ist ein System-Problem

Link: Chinesischer Umweltaktivist zu drei Jahren Haft verurteilt

Link: Warnung vor Umweltkatastrophe am Drei-*Schluchten-*Staudamm

Wie jetzt, ist doch nicht alles so wie im Werbevideo? X-)

* Bitte auch lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Epoch_Times

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