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A1 Hamburg - Bremen ohne Brücken, aber wie...


mecki

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Geschrieben

A1 Hamburg - Bremen ohne Brücken, aber wie...

...kommen die Menschen über die AUTOBAHN? Über zig Kilometer sind alle Brücken abgebaut, schon komisch, sind denn da Tunnel gebaut worden?

Wer weiß was?

mecki

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Geschrieben

Hallo @mecki,

die Frage hat mich letzte Woche, als ich nach Bergisch Gladbach gebügelt bin, auch interessiert. Ich meine, mich erinnern zu können, dass sie nicht alle abgebaut haben.

Gruß

Christian

Geschrieben

...gebügelt ist gut, 120er Beschränkung ist ja fast komplett durch! 3 Stunden bis ESSEN geht ja kaum!

Oyten [Kurz hinter der A27] ist jetzt auch weg, und dann kommt echt lange gar nichts! Selbst die Blitzer-Brücke ist weg.

lg

mecki

Geschrieben

Waren das alles richtige Brücken oder reine Wildwechselbrücken? Weil von denen haben die auf der A24 inzwischen sehr viele abgerissen.

Geschrieben

Ich habe dann doch noch Infos gefunden. Bestimmte Strassenkategorien bekommen Behelsbrücken aufgebaut, das sind z.B. Bundesstrassen. Andere wie Feldwege nicht.

Die A1 wurde als Reichsautobahn 2 gebaut und um ein Moorgebiet herum geführt, sodaß damals einige Gehöfte von ihren Liegenschaften, Feldern getrennt wurden, die damalige Machthaber "spendierten" dann dafür damals für viele Feldwege, bzw Wirtschaftswege auch Brücken.

Diese Brücken werden nicht durch Behelfsbrücken ersetzt, dummerweiße hat man, ich glaube 6 Stück davon, gleichzeitig abgerissen, es ging planerisch nur Ganz oder gar nicht, naja, wie auch immer.... Die betroffenen Bauern haben wohl nun z.t. 50 km zu ihren Felder & Kühen PRO Strecke zurückzulegen, statt vormals 5km.

An der nördlichen A1 sind keine Wildwechselbrücken, das ist eine "Erfindung" der Neuzeit, früher wurde darauf keine Rücksicht genommen.

Übrigens, mal ganz Oberlehrerhaft, die Autobahnen wurden schon zu Zeiten der Weimarer Rebuklik geplant, und sind kein Erfindeung der NS-Zeit, in dieser zeit wurden sie nur ganz groß umgesetzt.

Schon spannend

mecki

Geschrieben

Bis Bergisch Gladbach habe ich 5 1/2 Stunden gebraucht, zum Glück kann ich die A1 demnächst meiden. Viel Spaß an alle, die Ostern unterwegs sind.

Geschrieben
Die betroffenen Bauern haben wohl nun z.t. 50 km zu ihren Felder & Kühen PRO Strecke zurückzulegen, statt vormals 5km.

Das ist allerdings heftig. Ist mir bisher garnicht so aufgefallen.

Aber mal rein theoretisch:

An der Autobahn sind links und rechts Felder, die Böden haben möglicherweise die gleiche Qualität und es werden identische Sachen angepflanzt (oder sogar nur Viehwirtschaft betrieben) und 2 Bauern werden durch den Brückenabriss arg in ihrer Anfahrt gestört.

Könnten die dann nicht "einfach" ihr Ackerland untereinander tauschen, sodass keiner mehr über die Autobahn müsste?

Geschrieben

Gibt in den seltensten Fällen diese "glücklichen Fügungen", Marc. Oft genug sitzen die Bauern alle auf der einen Seite und die Felder sind auf der gegenüberliegenden Seite.

Geschrieben
Könnten die dann nicht "einfach" ihr Ackerland untereinander tauschen, sodass keiner mehr über die Autobahn müsste?

Da kennst du den typischen Bauern aber nicht.... :wink:

"Einfach" kennen die nicht.

Geschrieben

Aber mal rein theoretisch:

An der Autobahn sind links und rechts Felder, die Böden haben möglicherweise die gleiche Qualität und es werden identische Sachen angepflanzt (oder sogar nur Viehwirtschaft betrieben) und 2 Bauern werden durch den Brückenabriss arg in ihrer Anfahrt gestört.

Könnten die dann nicht "einfach" ihr Ackerland untereinander tauschen, sodass keiner mehr über die Autobahn müsste?

Sowas nennt sich Flurbereinigung und wurde früher oft praktiziert, mit entsprechenden Vor- und Nachteilen.

Was ich nicht verstehe, Jungs, warum benutzt Ihr überhaupt die A1? Ich bin immer Richtung West-Süd-West die A7 und dann die A2 gefahren, das spart schon bis zum Kamener-Kreuz eine Stunde, weil die A2 fast durchgehend 3-spurig ist und wenig Geschwindigkeitsbeschränkungen hat.

Zurück zum Strassenbau (hab ich früher auch mal gemacht): Die Abrisse von solchen Brücken unter laufendem Betrieb sind nicht so ganz ohne. Sehr kostenintensiv, wenn irgendwas schief läuft und die Sperrung länger dauert, als geplant. Aber noch immer Schnäppchen im Gegensatz zu Bahnbaustellen, wo mal pro Minute Zugverspätung mit ein paar tausend Euro dabei ist.

Gruß vom ehemaligen Norddeutschen....

Björn

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo mecki,

 

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