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Die Wiedergeburt von Jesus


JK

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Geschrieben
Lieber Bobulus,

erst einmal danke für den roten Bobbel wegen meines "absolut geschmacklosen" Beitrages.

Es mag sein, dass es in deine heile Welt nicht hineinpasst, dass tagtäglich abertausende Kinder auf dieser Welt ihr Leben aushauchen.

Die sterben nicht einfach, nein, die verhungern und verrecken!

Weisst Du, dass mehr als 2/3 der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser hat?

Weisst Du, dass man selbst in Kenia, einem "Urlaubsland" tunlichst die Hände auf dem Lenkrad liegen lässt, wenn sich ein fremder dem Wagen nähert?

Und das mitten im Urlaubsparadies Ukunda (nahe Mombasa).

Weisst Du, was ein Menschenleben in Afrika wert ist?

Du hast nicht den Schimmer einer Ahnung von dieser Welt, die so "geschmacklos" ist und deine heile Welt durch Bilder im Krieg zerfetzter Kinder besudelt.

Wo Menschen sich unter primitivsten Bedingungen die verfaulten Zahnstümpfe mit verrostetem Werkzeug aus dem Kiefer hebeln lassen müssen.

Diese Menschen sind glücklicher als wir? Du weisst nicht, wovon Du sprichst.

Wo Frauen mit rostigem Werkzeug die Klitoris herausgeschnitten wird. Oh, welch freudiges Leben.

Ich könnte seitenlange Aufzählungen solcher "Geschmacklosigkeiten" bringen.

Du wirst in Afrika nicht einen Menschen treffen, der nicht sofort mit dir tauschen würde.

Ausgenommen diejenigen, denen es auch dort besser geht als dir hier, teilweise weil sie ihr eigenes Volk aussaugen.

Rede dir nur alles recht schön und freue dich an den Bildern glücklicher Kinder, die barfuß mit einem selbstgebastelten Fussball auf staubigem Feld spielen.

Das beruhigt das eigene Gewissen so schön. Alles andere passt ja nicht in deine heile Welt.

Du kannst gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich vermittle dich gerne an die DIGUNA, damit Du mal eine Weile ehrenamtlich in Afrika arbeiten kannst.

Kannst ja auch mal 2 Stunden laufen, um ein wenig Holz zum Kochen zu besorgen.

Noch mal so lange, um Wasser zu bekommen, welches man so noch nicht mal trinken kann.

Junge, was bist Du doch naiv......

Einen schönen gewissensberuhigten Abend wünscht

Wolfgang

Was für ein unfassbar lächerlicher Beitrag… :-o

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Geschrieben

Zum Glauben... jeder glaubt an "irgendwas" und zieht daraus zusaetzliche Kraft,

Motivation oder sonstwas. Sonst koennt man's ja auch bleiben lassen.

Meine Eltern sind vor meiner Geburt aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Wegen, wie hiess das vorhin?, "Stress mit dem Bodenpersonal" O:-)

Als dann nach der Geburt das Thema Taufe, trotz allem, vom Pfarrer angesprochen

wurde, meinte mein Vater dazu nur "Das soll der dann mit 14 selber entscheiden" -

"oh, dann wird's schwierig".

Bin dann als "unglaeubiger" zu Studentenzeiten bei einer zur Untermiete gekommen,

die streng Bibelfest war (irgendwas noch mehr ultra als Zeugen Jehova's) .. das

waren abundzu seeeehr interessante (und fuer mich belustigende) Gespraeche :D

Das ganze Thema "Glaube" ist so dermassen komplex.. dann noch das "persoenliche

Glueck" - das sprengt Waende einer Bibliothek.

Achja.. und "never mix religion and logical conclusions" :D :D :D

Geschrieben

Ich würde nicht sagen, dass Geld glücklich macht. Wenn man dann das Geld hat, wird man merken, dass man die wirklich essentiellen Dinge des Lebens nicht kaufen kann. Ich würde vielleicht nicht unbedingt Afrika als Beispiel zitieren, vielleicht eher den vor einiger Zeit entdeckten Stamm von Ureinwohnern in Brasilien (ich weiß nicht, ob ihr die Meldung gelesen habt). Sie hatten bisher keinen Kontakt zu unserer Welt (ich schreibe bewusst nicht Zivilisation) und trotzdem weiß ich, ohne jemals mit ihnen gesprochen zu haben, dass sie Glück und Erfüllung in ihrem Leben empfinden, obwohl die Sterberate ihrer Kinder mit Sicherheit auch erhöht ist, sie keinen Swimmingpool und keine Garage mit den Traumautos dieser Welt haben und ihnen auch die medizinischen Möglichkeiten unserer Technik nicht zur Verfügung stehen.

Ein geregeltes Leben ohne unsere technischen Fortschritte und (viel) Geld ist sehr wohl möglich, allerdings nicht für uns, da wir es nicht gelernt haben, ohne das alles auszukommen - wir leben wortwörtlich in einer anderen Welt. Ohne Medikamente, Vitaminpräperate, sauberes Wasser etc. würden wir wohl kaum in der "Wildnis" über die Runden kommen - wie auch - abgesehen davon, dass unser Körper für ein derartiges Leben schlicht nicht geeignet ist, haben wir es nie gelernt, essbares von nicht essbarem zu unterscheiden, Ackerbau ohne Landmaschinen, Düngemittel und einen fast nicht enden wollenden Vorrat an Saatgut zu betreiben oder zu jagen. Dafür haben wir unsere Welt schätzen gelernt, ein anderes Wertesystem usw.

Während in unserer Welt die Bedeutung von Erfolg am Job, im großes Haus und am schnelles Auto festgemacht wird, ist es in der Welt der brasilianischen Ureinwohner eine gute Ernte oder richtig gute Beute bei der Jagd. Es gelten andere Maßstäbe. Nur weil wir uns nicht vorstellen können nach diesen zu leben, muss es noch nicht heißen, dass es diesen Menschen im Leben schlechter geht als uns.

Das Problem in vielen Ländern der dritten Welt ist (Beispiel Afrika), dass unsere "Zivilisation" sie sozusagen ohne Vorwarnung mit einer "neuen" Art zu leben konfrontiert hat. Wir suggerieren und erzählen ihnen die ganze Zeit, dass unser Leben ein viel besseres ist, dass unsere Art zu Leben besser ist. Wir senden ihnen "Hilfspakete", die tatsächlich das Leid häufig nur noch verstärken, da der Gedanke der Nachhaltigkeit und Rentabilität einer Investition (Essenslieferungen o.ä.), wie er eigentlich in unserer Welt überall standard ist, viel zu häufig hintertreffen gerät. Wie soll sich ein Land, vom Entwicklungsland zum Schwellenland geschweige denn zur Industrienation entwickeln, wenn wir ohne nachzudenken jede Entwicklung durch ziellose Investitionen unterdrücken, die schlussendlich nur den politischen Korruptionssumpf speisen? Wir sagen "Gründet eine Demokratie und es geht euch besser!" - und auf welcher Basis? Soweit ich weiß wurden und werden in Afrika hunderte oder tausende verschiedener Sprachen gesprochen, wenn man aufgrund von derartigen Differenzen schon den Turm zu Babel nicht errichten konnte, wie soll man denn dann auch nur einen funktionierenden Staat gründen können? Hinzu kommt, dass man quasi erwartet, dass ein Kontinent die Entwicklung hunderter Jahre in einem Bruchteil der Zeit, die wir benötigt haben durchläuft, die Entwicklung aus einem "Schulbuch" lernen, dass wir für sie verfasst haben, das Know-How importiert, ohne eigene Ideen, bzw. ohne die Möglichkeit zur Entwicklung eigener Ideen. Bisher haben wir lediglich für den Ausbruch einiger für die dort lebenden Menschen und deren Immunsysteme unbekannter Krankheiten gesorgt und die ursprünglichen Strukturen des Zusammenlebens dort zerstört, jedoch ohne einen wirklich akzeptablen Ersatz zu schaffen.

Man muss sich die Frage stellen, ob wir das Potential haben, einen ganzen Kontinent bei dieser Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen und zwar flächendeckend, ob unser Verständnis von einer funktionierenden Zivilisation auch in einer vollkommen fremden Umgebung und mit ganz anderer Mentalität funktioniert. Bis jetzt kann man nur feststellen, dass die Idee "Neue Welt aus dem Lehrbuch" grandios gescheitert ist. Hätten die Europäer, die nach Amerika gesegelt sind, die Ureinwohner nicht entweder erschlagen oder vertrieben, würde es dort heute wohl nicht anders aussehen (obwohl ich der Meinung bin, dass die amerikanische Gesellschaft in der Form nicht weiter existieren kann und wird, aber das ist ein anderes Thema).

Insofern können die o.g. Ureinwohner in Brasilien froh sein, dass sie bisher keinen Kontakt zu uns hatten.

Sorry für den langen Text X-)

Geschrieben

Jetzt tu ich mal meine Meinung dazu kund:

Zur Frage: "Warum ist die Welt so perfekt geworden wie sie ist? Warum ist sie so effizient?"

- Natürliche Auslese. Aber nicht nur bei den Lebewesen, auch bei den Planeten, Sonnen, ja sogar Galaxien. Schon so manche Galaxie wurde von einer größeren verschlungen.

Zufall? Nein. Für uns ist das alles zufall, weil wir den gewaltigen Algorithmus nicht verstehen und weil wir seine unzähligen Variablen und Konstanten nicht kennen.

Wichtig ist aber zu erkennen, dass die Antwort auf das "Warum ist das alles so geworden wie es ist" im ganz kleinen steckt. In den Molekühlen -> Atmonen -> Quarks -> Strings -> ??? (man kann davon ausgehen, sofern die String-Theorie der Wirklichkeit entspricht [ist von auszugehen], dass auch die Strings noch aus kleineren Teilchen bestehen)

Übrigens beschrenken sich viel zu viele Menschen bei der Frage über Gott und die "Perfektion der Welt" viel zu sehr auf unsere Erde. Sicherlich ist alles, was für uns Menschen und unsere Bedürfnisse interessant ist, hier auf diesem Planeten. Dieser ist im Universum aber verschwindent klein. Ich kann gar nicht ausdrücken wie klein..... so unheimliche winzig....

Wenn ich alleine nur daran denke (sofern dies überhaupt möglich ist), wie groß auch nur unsere Galaxie ist....

Wenn es einen Gott gibt, dann ist er für uns nicht erreichbar. "Er" hat höchstens die Entstehung als Prozess eingeleitet, über alles hinaus aber keine Kontrolle und Überblick mehr.

Wenn man sich mit Naturkunde (und damit automatisch auch mit Evolution) und Astronomie auseinandersetztm, dann öffnet es einem echt die Augen. Zumindest mir ging es so....

Zur Frage: "Komme ich mit Zahlung der Kirchensteuer in den Himmel?"

- Nein sicherlich nicht. Denn Gott, falles es sowas wie Gott gibt, hat wie gesagt keine Kontrolle, keinerlei Befugnis mehr. Alles läuft nach einem Algo und den Leitregeln ab. Aber selbst wenn es Gott gäbe, welcher wäre der richtige? Ja sicher, der Christentum und Islam haben den selben Gott, aber was ist mit den anderen millionen Religionen die es gab und noch gibt? Viele hatten einen Gott, mehrere Götter oder keinen Gott.

Kirchensteuer sollte man aber trotzdem zahlen. Denn mit den Einnahmen aus der Kirchensteuer werden auch Hilfsleistungen für Kranke, Obdachlose oder anderweitig Bedürftige finanziert. Klar hat dieses auch einen großen "Overhead" anbei (bis hin zur Finanzierung des Vatikanstaats)... aber den gibt es bei jeden Spendenverwaltern.

Zur Frage: "Sind arme Menschen wirklich genauso glücklich wie Menschen mit Ferrari und Villa?"

- Dies hängt doch sehr davon ab, wie man "Armut" definiert. Genau deshalb hatten wir hier einen Streit im Thread.

Definiert man Armut nur durch den Finanzhaushalt (bzw. Bestand an Gütern, falls diese nicht mit Geld zu erwerben sind), sind die Menschen bei nicht relativer Armut (aber absoluter Armut) nicht unglücklicher, als reiche, wenn diese das Leben nicht unmittelbar gefährdet.

Es gibt sehr wohl Menschen, die sehr wenig haben, aber ein schönes Leben führen.

Viel mehr geht die finanzielle Armut mit anderen Schicksalen einher. Die Menschen in Afrika sind meist mittellos, das ist aber nur die eine Sache, schlimmer kommen da die Vergewaltigungen, sonstige (unnötige) Gewalt, verkorkste Traditionen (Beschneidungsgeschichten, Mutproben, usw), Krankheiten und fehlende Hygiene/medizinische Versorgung. Die Betroffenen sind wirklich richtig arm.

Die andere Seite: Obwohl ich absolut nicht arm bin (keine absolute Armut), bin ich relativ zum Durchschnitt in diesem Forum hier arm (relative Armut). Ich habe eine kleine Studentenbude, keine Villa, keinen Porsche und ich darf auch keine 1000 Euro Kirchensteuer zahlen. Relativ gesehen, bin ich arm. Das kann ziemlich unglücklich machen. Allerdings habe ich eine Perspektive, ich kann weitersehen und habe noch Karten offen.

Das ist aber nicht mit allen, relativ armen Bürgern in diesem Land so.

Und ihr werdet sicher selbst wissen, dass es genug reiche Schnösel gibt, die "tot"unglücklich sind, dass alle ihre Nachbarn eine viel größere Villa haben; so wie es auch Hollaywood-Stars gibt, die total depressiv sind, weil sie nicht den Erfolg vieler anderer Stars haben.

Zur Frage: "Warum sollte ein wiedergeborener Jesus in der heutigen Welt keine Menschen schlagen bei all den Jugendlichen mit ihrer Lebenseinstellung ' Ey Alda was geht'?"

- Die Welt läuft insgesamt viel zivilisierter ab als noch vor 2000 Jahren. Insbesondere in den Industrieländern, aber auch in den Schwellen- und Drittewelt-Ländern gab es mit Sicherheit nie so wenig Leid wie in den letzten 30 Jahren. Auch, wenn auch heute noch die insgesamte Situation nicht zufriedenstellend ist.

Geschrieben

Natürlich macht Geld nicht glücklich, das dürfte doch wohl jeder Mensch mit einer gewissen Lebenserfahrung bestätigen können.

Aber ein gewisser Wohlstand erleichtert einem einiges. Wer gar nicht mehr zur Ruhe kommt, weil er sich ständig überlegen muss, wie er den nächsten Tag überleben soll, kann sich wohl kaum mit den "schönen Dingen des Lebens beschäftigen".

Ich würde daher sagen, ein gewisser Sockel an Grundversorgung ist nicht zu verachten, um ohne größere Sorgen zu leben.

Was darüber hinaus an Glück empfunden wird, hängt meines Erachtens nicht mehr vom Geld, sondern von der eigenen inneren Einstellung ab.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Nabend erst einmal.

Als ich den ersten Post gelesen hatte,fragte ich mich ernsthaft, was das jetzt soll ?

Da flaue Gefühl in der Magengegend kam wahrscheinlich davon, das seine Freundin von einem anderen Mann erzählte.

Ist auch ein Versuch einer Frau zu imponieren, sich als Jesu auszugeben.

Allerdings schon sehr geschmacklos, genau wie einige Diskussionen hier bei diesem Thema, leider :cry:

Aber was mich besonders erstaunt ist, welche User zu diesem Thema schreiben.

Männers, von den meisten hätte ich es nie erwartet.

Wahnsinn was doch Relegion und Glauben in unserer heutigen Zeit noch für einen Stellenwert besitzen.

Geschrieben

Einleitend: Ich glaube nicht an die Religionen, oder habe zumindest noch nicht die richtige Gefunden.

Doch bin ich der Meinung das der Glauben wichtig ist. Wie schon jemand beschrieben hat, glaubt jeder an etwas. Vor allem wenn es einem schlecht geht. Was ich mich Frage ist warum sehr viele Atheisten kurz vor ihrem sicheren Tod (oder großen Gefahrensituation) zu Gott beten? Glauben "hilft", zumindest Mental.

Ich aus meiner Erfahrung muss für mich sagen das mich Geld in keinster Weise richtig glücklich machen kann. Nur wenn man schon glücklich ist, und die wichtigen Dinge im Leben (Liebe, Gesundheit, Familie, Freunde etc.) passen kann es jemanden Freude bereiten. Ohnezweifel erleichtert Geld viele Dinge, man kann ein bisschen sorgloser Leben. Aber macht es deswegen Glücklich?

Ich bin zwar auch noch sehr Jung, aber ich hatte schon aufgrund mehrerer Faktoren eine Phase im Leben wo es mir sehr schlecht ging. Da nutzte der ganze Wohlstand nichts, das ganze Essen was in unseren Kühlschrank steht, die ganzen Autos von uns, das ganze Geld. Es hat zwar hin und wieder für Ablenkung gesorgt, gebe ich zu, aber wenn ich dann am Abend wieder im Bett gelegen bin war wieder alles leer. Wie nach einem Puffbesuch wenn man über längeren Zeitraum Solo ist.

Geschrieben
Was geht denn hier ab? :-o

Tja Rufilein, so wie Du hier damals eingestiegen bist, hätte ich jetzt gesagt: Die Frage überrascht mich nicht, halt Dich lieber an die Autos.

Aber im Laufe der Zeit, bist Du einem ja regelrecht sympathisch geworden. :D:-))!

Geschrieben

Das Problem mit religiösen Diskussionen in Foren ist der extrem unterschiedliche Wissensstand der Teilnehmer. Deswegen kann das immer nur zu Streit und Ärger führen.

Wer sich ernsthaft über Christentum und christliche Philosophie unterhalten will, sollte m.E. zumindest die vier Evangelien, die Apostelgeschichte und die wichtigsten Bücher des AT gelesen haben sowie sich einigermaßen in Kirchengeschichte auskennen. Gewisse Kenntnisse sonstiger Religionen wären auch nicht schlecht.

Dann ist eine einigermaßen wissenschaftlich objektivierbare und gesittete Diskussion möglich.

Aber wenn jeder einfach nur seine Sichtweise und persönlichen Erfahrungen präsentiert, dann kann das zwar sehr lustig sein (solange sich die Beteiligten gut verstehen), aber in den meisten Fällen endet es ziemlich schlecht.

Habe ich in anderen Foren schon oft genug miterleben können. Deswegen sagen viele Foren inzwischen ja von vornherein: keine Diskussionen über Politik und Religion.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Markus:

ich halte christliche "Propaganda" nicht fuer "wissenschaftlich objektiv".

Als Basis fuer die "Jesus-Geschichte" aber schon sehr passend..

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo JK,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Wer sich ernsthaft über Christentum und christliche Philosophie unterhalten will, sollte m.E. zumindest die vier Evangelien, die Apostelgeschichte und die wichtigsten Bücher des AT gelesen haben sowie sich einigermaßen in Kirchengeschichte auskennen. Gewisse Kenntnisse sonstiger Religionen wären auch nicht schlecht.

Oh, das habe ich gelesen und auch in unzähligen Jugend-Bibelstunden diese Themen regelrecht zerlegt.

Zugeben, es sind schon ein paar Tage seit da vergangen, aber ich habe wenig davon vergessen.

Wenn ich es mir so überlege, könnte man damit ein neues System für die Kirchensteuer aufbauen, wer viel über Relegion weis, der zahlt wenig, die Anderen ihrem Wissenstand entsprechen mehr :wink:

Geschrieben

Da hast Du absolut recht, Markus.

Aber wir schaffen es hier auch bei anderen Themen wie Autos, Klamotten oder Forum-Features persönlich, anmaßend und verletzend zu werden. :D

Geschrieben
Markus:

ich halte christliche "Propaganda" nicht fuer "wissenschaftlich objektiv".

Das ist nicht der Punkt.

Man sollte sich nur "wissenschaftlich-objektiv" damit beschäftigen. Damit man überhaupt weiß, wovon man redet.

Die meisten wissen es leider nicht.

Was natürlich kein Beinbruch ist.

Aber leider auch keine Basis für eine ernsthafte Diskussion.

Gruß,

Markus

Geschrieben

<angriffslustig>

was *weiss* man denn? Was ueber Jahrhunderte abgeschrieben und zum zillionsten

Male uebersetzt wurde.

In der Archaelogie kommt dann auch immer wieder mal ein "neuer Fund" und der wirft

so paar "gesicherte" Erkenntnisse voellig ueber den Haufen.

Allein "jungfraeuliche Empfaengnis" .. bis dann mal ein "grenzwertiger" ankam, der

nicht direkt widerlegbar darlegt, dass eine Uebersetzung aus dem Alt-Hebraeischen

fehlerhaft war: und schon wurde aus "junger Frau" eine "Jungfrau".

So abundzu "ohne Glauben" eine Diskussion mit einem Alt-Philologen kann auch

interessant sein :D

Geschrieben

Auch wenn ich darüber jetzt echt schmunzeln musste:

Wurde doch schon jeder beleidigt und negativ bewertet usw.

Es beruhigt sich doch schon wieder und ich fand den überwiegenden Anteil der Beiträge echt interessant.

So lange hab ich lange nicht mehr vor CP gesessen.

Und das auch noch mit dem Handy :D

Obwohl, ich gebs zu. Habe es eben geschafft, das Ding mit meinem Notebook zu verbinden.

Bitte nicht zumachen.

Geschrieben

..Fakt ist: Geld macht sehr wohl glücklich. !! Mich jedenfalls. O:-)O:-)

Klar ist: Gesundheit ist natürlich oberwichtig, also lieber arm dran, als Arm ab, gelle. :-))!

Aaaaber was mir hierbei dem Streit Alpinchen vs Bobulos aufgefallen ist. Hier ging es offenbar auch um die Armut in Afrika etc. Was mir dabei aufstösst ist: Es werden Milliarden in Form von Spenden nach Asien oder Afrika gepumpt, aber niemand schert sich um die vielen z.B. obdachlosen Kinder die in DEUTSCHLAND auf der Strasse leben müssen, oder unter Brücken schlafen müssen, oder um kranke ärmste Rentner, die dieses unser Vaterland verteidigt haben, Gliedmaßen verloren haben und nun am Existenzminimum dahin vegitieren müssen, obwohl sie falls beide Kriege überlebt haben, noch 40 Jahre arbeiten gingen und in die Rentenversicherung einbezahlt haben. :-(((°:-(((° Das ist doch irre. :???::???:

Von den Witwen dieser Helden mal ganz abgesehen, welche sich heute mit ein paar Euro und Hartz IV begnügen müssen. Also Leute, kümmert euch um das eigene Volk, bevor Ihr in die Ferne schweift. :wink:

Gruß Klaus

Geschrieben

Das ist korrekt.

Vor allem leiden viele Gebiete in Afrika doch nur unter Hungersnot, weil wir deren gesamten landwirtschaftlichen Anbau für unsere Massentierhaltung als Viehfutter ausnutzen.

Also werden zum Teil nur Nöte gestillt, die wir selbst verursachen.

Geschrieben
So abundzu "ohne Glauben" eine Diskussion mit einem Alt-Philologen kann auch

interessant sein :D

Wobei Du offenbar kein Alt-Philologe bist.

Alt-Hebräisch ist keine Sprache des Neuen Testaments mehr.

Gruß,

Markus

Geschrieben

wer hat denn hier von AT gesprochen?

und die wichtigsten Bücher des AT

Ist aber egal.. wo ist denn das "unverfaelschte" NT, das man in aktuelle

Semiotik uebersetzen koennt?

Nein, das wandelt sich alles ueber die Jahrhunderte..

Wann genau wurde nochmal die Urfassung des NT verfasst? :)

Geschrieben

Gott sei Dank, bin ich Atheist!

Äh, ich bin mir gerade unsicher ob der Intention des Themenstarters (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an dieser Stelle!).

Ich persönlich glaube an keine Religionen, sie sind Opium für das Volk, um mal frei Karl Marx zu zitieren, an den ich übrigens auch nicht glaube.

Religionen sind meiner Meinung nach Entschuldigungen für sämtliches (negative) Verhalten, dazu braucht man nur Geschichtsbücher aufzuschlagen. Ob nun das Christentum oder der Islam, das ist Jacke wie Hose.

Ich weiß lieber, als das ich glaube.

Gute Nacht!

Gruß

Christian

Geschrieben

Von den Witwen dieser Helden mal ganz abgesehen, welche sich heute mit ein paar Euro und Hartz IV begnügen müssen. Also Leute, kümmert euch um das eigene Volk, bevor Ihr in die Ferne schweift. :wink:

Gruß Klaus

Ist das dein Ernst? Das ist ja wohl eine absolut wahnsinnige Aussage – ein Leben mit Hartz IV ist für einen großen Teil der Menschheit der absolute Luxus. Du redest von einem angenehmeren Leben, aber in anderen Teilen der Welt geht es ums überleben.

Ich hoffe sehr, dass du diesen – sorry – Schwachsinn nicht ernst meinst. Ansonsten täte es dir mal ganz gut, dich mal ein bisschen über die Leiden der Menschen auf der ganzen Welt zu informieren.

Geschrieben

Der Welt wäre geholfen, wenn viele Menschen erst einmal AN SICH SELBST GLAUBEN würden, bevor sie sich mit Religionen beschäftigen!

Ich selbst scheitere aber auch öfter daran.

Wird aber besser mit den Jahren.

Geschrieben

Von Jesus sind wir mittlerweile also bei der Frage nach dem Glück angekommen.

Ich muss sagen...ich bin da etwas hin und hergerissen. Als ich 16 war hatte ich so die Denke Glück hat mit Geld nichts zu tun, Geld wäre nur was für Leute die das Leben falsch verstehen und sich darüber definieren müssten.

Die Ansicht hatte sich zwischendurch mal ins Gegenteil gekehrt und ich war absolut besessen davon möglichst viel Geld verdienen zu wollen und mich nur noch über Geld und Besitz zu definieren. Mittlerweile liege ich irgendwo dazwischen.

Ich finde Glück und Geld muss nicht zusammen auftreten aber es schließt sich auch auf keinen Fall aus.

Sofern man das Geld nicht anbeten, nur für den Gewinn lebt etc. wird man auch Glücklich werden können. Auch aus der Tatsache heraus das Geld das Leben erleichtert und man so sein persönliches Glück leichter erreichen kann. Es macht für mich einen Unterschied ob ich mich im Job selbst verwirklichen kann, etwas tun kann was mir Spaß bereitet und mir damit mein Leben finanziere oder ob ich, weil es mir an Geld fehlt, jeden Scheiss Job zum überleben annehmen muss und absolut unglücklich bin.

Ich gehe immer von unserer "westlichen Welt" aus weil ein Exil irgendwo in Nepal für mich keine Alternative darstellt. Sicher kann aber ein Bettelmönch auch glücklich sein.

Ich bin auf jeden Fall glücklicher wenn ich sehe das mein Konto gut gefüllt ist, ich mir auch mal ein wenig Luxus und Spaß gönnen kann und eben auch Freunde und Bekannte oder meine Freundin daran teilhaben lassen kann die evtl. nicht so gut verdienen.

Nur durch materielle Güter alleine kann man nicht Glücklich werden. Man braucht echte Freunde oder/und Familie dazu. Ob ich jetzt 20 Supersportwagen vor der Tür habe und 10 Häuser in der ganzen Welt. Was bringt mir das wenn ich mit mir nicht zufrieden bin, wenn mir die nähe zu Menschen fehlt bei denen ich weiss das es echte Freunde sind und nicht nur gekaufte.

So. Ich hoffe das war irgendwie logisch. Schwieriger als ich dachte das Thema im Kopf nochmal zum schreiben durchzugehen.

Geschrieben

skaone: spende bitte fuer JEDEN Menschen auf dieser weiten Welt, damit dieser

"aus seiner Misere" kommt. Der "in Afrika" kommt evtl. mit 1 EUR viel weiter, aber

das hilft einer anderen "armen Sau" in Deutschland nichtmal zu einer warmen Suppe.

Ich seh's "zwischendrin" - man sollte Menschen in seinem direkten Umfeld helfen,

und auch das im Sinne "Hilfe zur Selbsthilfe" .. nicht zuletzt hat "Entwicklungshilfe"

die betroffenen Empfaenger in "Passivitaet" gebracht.

Geschrieben

Dass Geld glücklich macht sagen nur jene die keines bzw. wenig besitzen (habe ich so festgestellt, möchte jetzt niemanden persönlich angreifen). Ganz ohne geht es in unserer Gesellschaft natürlich nicht, aber Geld alleine ist nicht der Schlüssel zur Glückseligkeit.

Hier ein wenig Literatur zur Nacht, sollte vielleicht einige mal ein wenig darüber nachdenken:

von Heinrich Boll

In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick. Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt. Aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.

"Sie werden heute einen guten Fang machen."

Kopfschütteln des Fischers. "Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist." Kopfnicken des Fischers.

"Sie werden also nicht ausfahren?" Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit. "Oh? Sie fühlen sich nicht wohl?" Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über.

"Ich fühle mich großartig", sagt er. "Ich habe mich nie besser gefühlt." Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. "Ich fühle mich phantastisch."

Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: "Aber warum fahren Sie dann nicht aus?" Die Antwort kommt prompt und knapp.

"Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin." "War der Fang gut?" "Er war so gut, dass ich nicht noch einmal ausfahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen."

Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis. "Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug!" sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern. "Rauchen Sie eine von meinen?"

"Ja, danke."

Zigaretten werden in Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen. "Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen", sagt er, "aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht sogar zehn Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!"

Der Fischer nickt.

"Sie würden", fährt der Tourist fort, "nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?"

Der Fischer schüttelt den Kopf.

"Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden...", die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, "Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber herumfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben, sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann..." - wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. "Und dann", sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den Rücken wie einem Kind, das sich verschluckt hat. "Was dann?" fragt er leise.

"Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."

"Aber das tu ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört." Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, aber es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.

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