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Polizei erschießt in 2 Wochen zwei 15 Jährige


Sumita

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Geschrieben

Was ist Euere Meinung zu den Vorfällen der letzten 8 Tage.

In Griechenland wurde ein 15 Jähriger erschossen, jetzt auch in Melbourne.

Zu Recht, od. übertriebene Reaktion der Polizei, sowie die nachfolgenden chaotischen Demonstrationen der Bevölkerung.

Wie denkt Ihr darüber?

herzliche Grüße

Sumita

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Geschrieben

Das Thema ist sicher interessant, aber bitte bedenkt, nicht ins politische abdriften.:wink:

Geschrieben

Sollte ich die Möglichkeit ergeben werde ich mal meinen ehemaligen Mitbewohner aus Melbourne fragen, was dort "genau" abgelaufen sein soll.

Laut Tagesspiegel reagierte der Junge nicht auf Warnschüsse und wurde dann später in die Brust getroffen. Evtl. wird in Melbourne selbst noch ein wenig detailreicher berichtet.

Ob man einen kriminellen generell erstmal per Brustschuss niederstrecken muss ist eher was ich kritisiere. Ein Schuss in eines der Beine hätte sicherlich auch alle beteiligten vor einem Übergriff seitens des Jugendlichen geschützt.

Das ein Bein schwieriger zu treffen ist als der Oberkörper ist auch klar.

Ich kenne Melbourne als eine der sichersten Städte in denen ich bisher war. Habe dort ja 6 Monate studiert und selten so viel Polizeipräsenz gesehen wie dort. Des Weiteren gilt Melbourne als eine der Top 3 Städte der Welt.

Geschrieben

Das in Griechenland soll ein Querschläger eines Warnschuss in die Luft gewesen sein, woanders steht hingegen dass es ein gezielter Schuss gewesen sein soll.

Egal, der Junge wird nicht wieder lebendig, aber deshalb die halbe Stadt abzufackeln und damit noch hunderte von Unschuldigen um ihre Existenz zu bringen finde ich schon übertrieben.

Dienstag in Athen. 190 Brände gelegt und gelöscht. 130 Läden zerstört.

Ersetzt dies ein Menschenleben? Wohl kaum, wenn ich an die ganzen Morde in Millionenstädten denke die niemanden interessieren, da frage ich mich ernsthaft ob die Menschheit immer noch im Neandertal lebt.

Geschrieben

Vom Fall in Melbourne höre ich hier zum ersten mal.

Zu Griechenland denke ich dass dies ein weiteres Beispiel für die schlechte Ausbildung und Ausrüstung der Polizei ist!

Ich kenne zwar nicht die polizeiliche Schießausbildung in Griechenland, dafür aber mehrere befreundete Polizisten in Deutschland und kann auch selbst als aktiver Sportschütze sagen dass ca 24 Trainingsstunden pro Jahr (!) nicht ausreichen um von einem durchschnittlich begabten Schützen zu verlangen ins Bein oder die Schulter zu treffen. Von einer Stresssituation mal ganz abgesehen. Das was geschult wird ist nur das nötigste. Ich denke die Griechen werden da nicht auf einem höheren Stand sein.

Zudem sollte der Einsatz der Dienstpistole generell nur das letzte Mittel sein.

In anderen Länder werden bereits sogenannte non-lethale Waffen bei den Behörden eingesetzt. Reizstoffsprühgeräte, Einsatzstöcke in verschiedenen Längen und Versionen, Taser, Paralyser, Bean-Bag-Geschosse usw.

Der Sachschaden der durch die Krawalle entstanden ist hat die Anschaffungs- und Ausbildungskosten für modernere Polizeiausrüstung sicher um ein vielfaches überstiegen!

Zudem hätte der arme Junge wahrscheinlich heute noch leben dürfen. :(

Geschrieben
Das in Griechenland soll ein Querschläger eines Warnschuss in die Luft gewesen sein, woanders steht hingegen dass es ein gezielter Schuss gewesen sein soll.

Egal, der Junge wird nicht wieder lebendig, aber deshalb die halbe Stadt abzufackeln und damit noch hunderte von Unschuldigen um ihre Existenz zu bringen finde ich schon übertrieben.

Ersetzt dies ein Menschenleben? Wohl kaum, wenn ich an die ganzen Morde in Millionenstädten denke die niemanden interessieren, da frage ich mich ernsthaft ob die Menschheit immer noch im Neandertal lebt.

Der erschossene Junge ist nicht an den Krawallen schuld. Eher war der erschossene Junge der Grund, dass das Fass zum Ueberlaufen gebracht wurde.

Es waren davor ja schon Aufstaende und dies spiegelt die Stimmung der griechischen Gesellschaft, aber muss differenzieren.

Nicht denken, nur weil der Junge umgebracht wurde, wird da Krawalle gemacht.

Geschrieben

Hi!

Natürlich sollte in einem Polizeieinsatz kein 15 jähriger erschossen werden.:-(((°

Aber: wenn, wie in Griechenland Tausende randalierend durch die Strassen ziehen, die Polizei mit Brandsätzen bewerfen, etc., dann begibt sich jeder Randalierer in Gefahr für Leib und Leben.:evil:

Gerät ein Polizist so in Bedrängnis, das er zur Waffe greift um Warnschüsse abzugeben, so darf sich eigentlich niemand wundern wenn dadurch jemand verletzt oder sogar getötet wird.

Wer nicht randaliert, läuft (i.d.R) auch nicht Gefahr, erschossen zu werden.

Fazit:15 jährige gehören zu den üblichen Auschreitungszeiten eigentlich schon ins Bett.:???:

Gruss

Wheelspin

Geschrieben

Wurden die Ausschreitungen nicht durch den Tod dieses 15-jährigen erst ausgelöst?

Geschrieben
Wurden die Ausschreitungen nicht durch den Tod dieses 15-jährigen erst ausgelöst?

Soweit ich weiß, wurde der 15 jährige bei einer Demo erschosen, bei der es zu Ausschreitungen kam, was dann zu den (bürgerkriegsähnlichen) Unruhen führte.

Der Junge ist gewiss nicht bei einem Weihnachtsgebäckverkauf des( griechischen) CVJM erschossen worden.X-)

Gruss

Wheelspin

Geschrieben

Also, zuerst einmal es ist immer tragisch, daß ein junger Mensch sein Leben verlor.

Dennoch muß ich Wheelspin beipflichten, ein normaler Weihnachtsmarktbesuch des 15 Jährigen kann es auch nicht gewesen sein, denn dann wäre die Situation scheinbar nicht eskaliert.

Wie von den Medien berichtet, und soweit man diesen Schilderungen glauben schenken darf, hat der Verstorbene an einer nicht erlaubten Demonstration teilgenommen.

Wie so meist ist es nicht nur friedlich abgelaufen, was aber genau vorgefallen ist weiß man immer noch nicht genau.

Jedenfalls wurde der Jugendliche von 2 Polizisten gestellt, worauf er aber nicht reagierte und noch weiter aggressiv sich verhalten haben sollte.

Einer Festnahme wollte er sich durch Widerstand und Flucht entziehen, worauf der eine Polizist das Feuer aus seiner Dienstwaffe eröffnete.

Ob nun bewußt oder unglücklich getroffen, der Jugendliche verstarb an den Schußverletzungen.

TPO hat es treffend betont, auch bei regelmäßgen Schußwaffentraining und Übungen, es ist dennoch nicht einfach auf 12 od. 15 m zielgenau zu treffen.

Es sagt sich immer so leicht auf 10/12/15m, eigentlich keine große Entfernung, ein Bein oder Arm zu treffen.

Ich habe jahrelang Training mit Schußwaffen gehabt, und muß zu meiner Schande gestehen, daß ich besten Falls ein mittelmäßiger Schütze mit der Pistole bin.

Sicher traue ich mir zu einen Körper auf diese Distanz zu treffen, aber zu sagen wo ich treffen werde, .....lassen wir das.

Das Argument des üblichen Trainings ist bei uns in Deutschland schon so eine Sache, 24 Std im Jahr Pflicht, da wird sich das Trainingsprogramm in Griechenland nicht viel zu unserem unterscheiden, wenn nicht sogar noch gravierend weniger sein, auf jeden Fall nicht besser od. mehr, davon kann man zu 100 % ausgehen.

Ist dann noch eine Streßsituation wie im vorliegenden Fall gegeben, so muß man eigentlich Verständnis haben.

Unterstellt man, daß die Schüsse gezielt abgegeben wurden, so kann ich den Ordnungshütern auch nicht verteufeln.

Im Übrigen habe ich immer mehr den festen Eindruck, daß sich Chaoten, Randalierer, Agressoren jedlicher Art, sich alles erlauben dürfen, und daß dies von einem großen Teil unserer Gesellschaft mittlererweile banal mit Meinungsfreiheit und Demo - Recht, begründet, erlaubt, damit entschuldigt und geduldet wird.

Es ist für mich in den letzten Jahren unbegreiflich geworden, wie sich die Einstellung zu solchen Verhalten und Taten, unsere Gesellschaft vom Gedankengut her geändert hat.

Da wird Unrecht entschuldigt und ja sogar gepriesen, und Recht mit den Füßen getreten.

Es ist schon mehr als paradox was da in letzter Zeit abgeht.

Aber gerade die, die so vehement Partei ergreifen für solche randaliernde Demonstranten und Chaoten, ( weil sie ja angeblich unsere Rechte vertreten, so ein Qautsch ), übrigens auch hier in Deutschland, schreien dann als Erste, wenn sie selbst durch Sachbeschädigungen betroffen werden, und rufen auf einmal einhellig, wo bleibt eigentlich unsere Polizei, die uns schützen soll.

Die sollte man gleich an die Wand stellen.........

Für die, die es immer noch nicht verstanden haben ein Beispiel:

Gar nicht so lange her, Belagerung Wackersdorf. Da wird im Fernsehen gezeigt, ein junger Polizist unter unvorstellbarer Streßsituation, da diese Situation sich schon tagelang hinzieht, verliert die Nerven, und mit einem Knüppel auf einen Demonstranten einschlägt.

Kommentar, die brutale Art und Weise wie unsere Polizei vorgeht, ist auf das schärfste zu verurteilen.

Ja wie soll man denn so einer Horde Herr werden, wenn sie losgelassen, mit Samthandschuhen ?

Was erst später gezeigt wurde, dem Kollegen des jungen Polizisten, wurde mittels einer Gummischleuder und einer Stahlkugel das rechte Auge ausgeschossen, aber es sind ja immer nur friedliche Demonstranten, heißt es so oft.

Hört mir bloß mit dem Schwachsinn auf.

Wer sich auf nicht genehmigten Demonstrationen aufhält, gar sympathisiert od. sogar noch randaliert, braucht sich nicht wundern, wenn der Arm des Gesetzes ihn auch dementsprechend behandelt, zurecht meine ich, da sind unsere Gesetzeshüter eh noch viel zu lasch.

Vielleicht darf ich daran erinnern, daß volkswirtschaftliche Millionenschäden, wenn nicht sogar Milliardenschäden durch solche Chaoten, Demonstranten etc. verursacht werden, und wer zahlt das alles, wir das gemeine brave arbeitende Volk, nicht der Randalierer, der vorsätzliche Arbeitslose und Hartz 4Empfänger, denn der hat ja keine Kohle, der kann nicht bezahlen.

Sicherlich ist der Unglücksfall in Griechenland nur als Aufhänger benutzt worden um andere Interessen und die nachfolgenden Demonstrationen dann zu rechtfertigen.

Das abscheulich Gemeine an der ganzen Sache ist, daß der Tod des Jungen nur als Vorsatz benutzt wird, um das nachfolgend Geschehene zu erklären.

Es weiß doch eigentlich kein Mensch mehr um was ursächlich die ersten Unmutsbekundungen einiger befreundeter Jugendlicher, vielleicht sogar zu recht geschehen sind.

Die Horde jetzt, die da seit 6 Tagen tobt sind Irre, die sich das Recht herausnehmen mögliches Unrecht mit noch mehr Unrecht zu vergelten.

Nur mit dem Unterschied, daß tausende dadurch leiden, ja sogar eine ganze Nation an den Rand des Ruins bringen.

Fazit:

Es ist, so glaube ich ein tragischer Unglücksfall gewesen was in Griechenland passierte.

Das gibt aber niemanden das Recht solche Ausmaße an Verwüstungen, Beschädigungen etc. bewußt als Antwort darauf zu unternehmen.

In einer genehmigten Demonstration, wenn, ja wenn er sich wirklich friedlich verhält, muß nichts befürchten, wenn er sich anständig verhält.

Auch das Anketten und Einbetonieren an Pfeiler und Schienen, wie eben bei den Castor Transporten geschehen, verurteile ich auf das Schärfste.

Da Ordnungshüter stundenlang damit beschäftigt sind diese Verrückten ohne Verletzung wieder loszueisen.

Ganz zu schweigen von der verlorengegangenen Zeit und den Kosten des Einsatzes die dadurch entstanden sind.

Meine persönliche Meinung, gegen randalierenden Chaoten und Saboteuren bei Demonstrationen sollte extrem verschärft vorgegangen werden, denn die gefährden das Wohl und Wehe der Gesellschaft tausendmal mehr, als ein möglicher etwas zu harter Einsatz unserer Polizei, deren Aufgabe es ist ... eigentlich für Ruhe und Frieden , sowie einer vernünftigen Lebensgemeinschaft in unserem Staat, zu sorgen.

herzliche Grüße

Sumita

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Sumita,

 

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Geschrieben

@ Sumita

100 % Zustimmung

Allein die Bilder der brennenden Polizisten zeigt den ganzen Wahnsinn und die

nihilistische Gesinnung dieser Verbrecher. ( Demonstranten sind das keine !!)

Geschrieben

Ich schließe mich den Meinungen von Sumita und K-L-M an. Die Polizei wird schon begründetermaßen geschossen haben. Wer meint, er muss eine halbe Stadt niederfackeln, und mit potentiell tödlichen Stahlkugeln auf Polizisten schießen, gehört für mich auch nicht mehr zu friedlichen Demonstranten - nein, das sind Terroristen.

Ohne jetzt politisch werden zu wollen, aber ich glaube auch für unser Land, dass von Linken Demonstranten eine weit höhere Gefahr ausgeht als von rechten Gruppierungen, deren Demonstrationen ich natürlich ebenfalls nicht gutheiße.

Geschrieben

Bei uns schiessen die Polizisten mit Gummischrott, das wäre vielleicht besser gewesen.

Wenn ich diese Chaoten sehe wie sie Plastersteine werfen und damit ernsthafte Verletzungen und sogar den Tod in Kauf nehmen, dann muss ich diese Beamten bewundern, diesen Job wollte ich nicht machen.

Dass dann mal einer ausflippt kann ich komplett nachvollziehen, angesichts der brennenden Polizisten wäre zurückschiessen nicht mal ungerecht...

Geschrieben
Dass dann mal einer ausflippt kann ich komplett nachvollziehen, angesichts der brennenden Polizisten wäre zurückschiessen nicht mal ungerecht...

Absolut. Mit welchem Recht dürfen diese Leute einen Polizisten schwer verletzen oder töten (Dessen Aufgabe ja der Schutz von ihnen und ihren Familien ist) und sie kommen selber ungestraft davon während jeder Polizist mit einem Verfahren rechnen muss, wenn er beim Festnehmen auch nur zufällig an die Falsche Stelle greift!

Ich erinnere mich da nur immer an die Pseudo-Weltverbesserer-Anwälte während des G8-Gipfels in Deutschland. Für die waren immer die Polizisten schuld und die Unterbringung der Festgenomenen wäre ja auch unmenschlich (Und ein gewisser deutscher Sänger der da dabei war, war auch nicht besser!) !!!

Und ein Beitrag vorher sah man, wie 4 Polizisten sich in einem Vorgarten verstecken und von Dutzenden dieser Wahnsinnigen mit Steinen beworfen und Stöcken angegriffen werden. Aber das ist natürlich nur ein Ausdruck ihrer Meinungsfreiheit! :evil:

Geschrieben

Raymond,

Du sprichst mir aus der Seele.

Ich habe schon geglaubt, daß ich mit meiner Meinung und Urteilungsvermögen diese Einstellung alleine vertrete, und das Alles nicht mehr verstehe.

Ich stelle erfreut fest, daß es scheinbar doch noch viele gibt, die mein Rechtsempfinden teilen.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Meine Meinung dazu ist eigentlich ganz einfach. Wenn ich mich dem demokratischen Staat entgegenstelle und die Ordnung gefährde indem ich austicke wie diese Verrückten dort dann muss ich mit Konsequenzen rechnen. Niemand hat etwas gegen eine Demonstration solange sie ruhig und geordnet abläuft, jeder darf seine Meinung frei äussern - aber(!) ein Steinwurf ist keine Meinung sondern nur primitive Gewalt ohne jegliche Aussage. Soetwas darf man als Staat und auch als Bürger nicht tolerieren.

Kurz und knapp, wenn ich versuch nen Polizisten zu verletzen wird er sich wehren, womöglich auch mit seiner Dienstwaffe. Dass ich dabei an- oder erschossen werde nehme ich billigend in Kauf. Deshalb bevorzugen Menschen mit Hirn auch meist andere Formen der Meinungsäusserung als Fackeln und Mistgabeln.

Geschrieben

Dem/n Schützen ist grundsätzlich kein Vorwurf zu machen. Er/Sie haben ihre Einsatz-Anweisungen und Vorschriften zur Durchführung derselben.

Allem voran steht die ausreichende Eigensicherung. An zweiter Stelle steht der Schutzanspruch der neben einem befindlichen Kolleg(inn)en, welche ja gleichlautend denkend > handelnd zugange sind.

Wenn der Schusswaffeneinsatz angeordnet ist, weil die erkannte Gefahrenlage dies gemäss Vorschriften erzwingt, wird ihr Einsatz auch von den Beamt(inn)en untereinander vorausgesetzt. Auch ein gezielter Schuss, welcher dann als, und sei es, (später nachweisbar vermeidbarer) Querschläger tödlich wirkt, ist u.U. ledeglich öffentlichkeitswirksam in Frage zu stellen. (So der beschuldigte grieschische Beamte nicht nachweislich vorsätzlich auf sein Opfer angelegt und geschossen hat, wie es von einigen Medien ausfühlicher berichtet wurde, ist seine Festsetzung auch nur als Verbeugung vor der Strassengewalt zu werten.)

Somit können sich solche (Zwischen-)Fälle überall ereignen. Der grieschische (Unglücks-)Fall ist auch ledeglich euronal bekannt > gemeldet > vermarktet worden, weil er die Landes-Jugend ob ihrer gesamt-sozialen Lage im Heimatland auf die Strasse trieb und tagelang hielt, sonst hätte er die Staatsgrenze (in der für das mittlere Zentraleuropa geltenden Vorweihnachtszeit - der kichenabhängige Bevölkerungsteil GR´s ist wohl erst am 06.01.09 mit dieser Thematik behaftet) über papiergestützte Datenträger und Film-Medien nicht überschritten, einzig im INet wäre er, so bekannt > gesucht, kommentiert zu finden gewesen ...

... das es in GR als Erst-Opfer (zufällig) einen 15-jährigen Einwohner tötete; sein (noch jugendliches) Alter hat man ihm sicher nicht ansehen können, sein Verhalten wird auch kaum kindlichen Maßstäben gefolgt sein - diese flüchten vor gespürten Gefahren ...

... zudem tritt die gegenwärtige Jugend heute anders auf, als wir es mit/nach <15> Lebensjahren ehemals getan hätten ...

... mit dieser Eigenmeinung grüsst FrankWo.

Geschrieben

nur ein kleiner Gedankengang:

Manchmal werden Menschengruppen von der Obrigkeit(Polizei) willkürlich ungerecht behandelt. Dies geschieht teilweise über Monate oder Jahre. Dann kann natürlich so ein Vorfall das Fass zum Überlaufen bringen. Ich möchte um Himmels Willen keine Gewalt gutheißen.

Aber es gibt Fälle, da ist die Polizei nicht objektiv und gerecht, sondern einfach ungerecht und menschlich. Denn ja, auch Polizisten sind Menschen und nur weil sie eine Uniform haben, sind sie nicht unfehlbar. Leider gibt es auch krasse Fälle, wo die Polizei ihre Macht ausnutzt.

Möchte niemanden dadurch provozieren.

Geschrieben

Ich habe auch eine Meinung dazu.

Ich war nicht dabei.

Ich kenne alles nur aus den Medien.

Ich habe im Laufe meines Lebens erfahren müssen, dass Meinungen "gemacht" werden.

Medien manipulieren Massen.

Medien sind gesteuert

Jugendliche schießen manchmal übers Ziel hinaus.

Polizisten sind auch nur Menschen.

Auch wir aussenstehenden sind nur Menschen.

Menschen irren

Meiner Meinung nach ist aus der Sicht eines jeden Beteiligten eine in sich nachvollziehbare Erklärung möglich.

Wer wirft jetzt den nächsten Stein?

Was würde ich als von Demonstranten bedrohter Polizist tun?

Aus meiner aktuellen Lebenssituation heraus kann ich sagen, das ich mich nicht schuldig machen würde.

Was würde ich in perspektivloser Lebenssituation tun, in der mich noch nicht einmal jemand zur Kenntnis nimmt?

Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, dass ich mich in vergleichbarer Situation nicht schuldig machen würde.

Wer ist "schlimmer"? Mörder oder Henker?

Ich möchte nicht urteilen.

Geschrieben

Hi Alpinchen,

Eine Aufzählung von Fragwürdigkeiten, die bestimmt irgendwie ihre Berechtigung haben, aber keine Lösung bringen.

In den bezeichneten Fall geht es nicht um eine mögliche subjektive Berichterstattung sondern um den Fakt, und der steht unzweifelsfrei fest, ein junger Mensch wurde erschossen.

Außerdem, daß der Schütze ein Polizist war.

Weiterhin, daß dieser Vorfall von chaotischen Demonstranten als Anlaß hergenommen wurde, auf andere Interessen und mögliche herrschende Mißstände in Griechenland aufmerksam zu machen.

Weiterhin Fakt, daß diese Chaoten, eine blutige Spur der Verwüstung, des Randalismus und Zerstörung, auf Kosten und den Rücken von tausenden, unschuldigen und rechtschaffenen griechischen Bürgern austragen.

Das kann es nicht sein, und so kann es nicht sein, wofür haben wir Gesetze und Regeln, die erst ein " meist " friedliches, geordnetes Zusammenleben unter den Menschen ermöglichen.

Von Verstand und moralischer Verantwortung gar nicht zu sprechen.

Wenn diese Grundwerte nicht mehr befolgt werden, dann wird Anarchismus, Chaos, Zerstörung und vieles mehr erst so richtig Einkehr halten. Dann werden solche Zustände wie sie gegenwärtig in Griechenland herrschen an der Tagesordnung sein.

Sicherlich kann man es sich leicht machen und Alles in Frage stellen, aber hier muß man eindeutig Position beziehen.... und ich bilde mir ein unumstößliches Urteil.

Die Art und Weise wie hier nachfolgend vorgegangen, sprich " demonstriert " wurde und noch wird, ist menschenverachtend, im höchsten Grade verantwortungslos, zeigt keinerlei Achtung vor Leib und Leben sowie fremden Eigentum, und ist um keinen Deut besser, als das vielleicht anzukreidende, möglicherweise leider auch mit Fehlern behaftende regierende System.

Das bezieht sich nicht nur auf die Situation in Griechenland, sondern generell, auch hier bei uns in Deutschland, bzw. weltweit.

Vielleicht wäre eine Lösung, wenn wir Alle, Teilnehmer solcher Demonstrationen, wesentlich mehr verachten, anprangern, gesellschaftlich aufs strengste verurteilen und unsere Mißbilligung darüber immer wieder zum Ausdruck bringen.

Auch die Rechtssituation, in Hinblick auf Verfolgung mit drastischen Konsequenzen sollte extrem verschärft werden.

Denn eines sollte man sich vor Augen halten, wer derartige ausschreitende Demonstrationen billigt od. gar daran teilnimmt, Leib und Leben sowie fremdes Eigentum und Besitz dabei mutwillig zerstört, der ist im höchsten Grade schlimmer, als ein zugestandes freiheitliches Recht und Gedankengut auf Demonstrationsfreiheit, worauf dieses Recht sich ausschließlich auf eine friedliche Kundgebung, Äußerung sowie Demonstration bezieht.

Ich glaube, soweit haben wir uns alle verstanden.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben
Hi Alpinchen,

Eine Aufzählung von Fragwürdigkeiten, die bestimmt irgendwie ihre Berechtigung haben, aber keine Lösung bringen.

Es ging mir nicht um eine Lösung.

Eher um das Herausstellen der eigenen Hilflosigkeit angesichts solcher Vorfälle.

In den bezeichneten Fall geht es nicht um eine mögliche subjektive Berichterstattung sondern um den Fakt, und der steht unzweifelsfrei fest, ein junger Mensch wurde erschossen.

Außerdem, daß der Schütze ein Polizist war.

Ein junger Mensch ist durch eine Kugel ums Leben gekommen.

Erschießen setzt für mich gezielte Absicht voraus.

Ich weiss nicht, ob es ein Unfall oder Absicht war.

Ich müsste mich da auf die Medien Verlassen. Jede Glaskugel ist meiner Meinung nach seriöser.

Weiterhin, daß dieser Vorfall von chaotischen Demonstranten als Anlaß hergenommen wurde, auf andere Interessen und mögliche herrschende Mißstände in Griechenland aufmerksam zu machen.

Weiterhin Fakt, daß diese Chaoten, eine blutige Spur der Verwüstung, des Randalismus und Zerstörung, auf Kosten und den Rücken von tausenden,

unschuldigen und rechtschaffenen griechischen Bürgern austragen.

Das, was wir landläufig als chaotische Demonstranten bezeichnen sind oftmals Menschen, um die sich unsere Gesellschaft nicht schert.

Mit unseren vollen Bäuchen vergessen wir nur zu gerne, dass es Menschen (auch in D) gibt, die faktisch keine Perspektive haben.

Wenn nun eben solche gebeutelten jahrein, jahraus vergeblich auf Hilfe hoffen, Rufe ungehört bleiben, Bitten übergangen werden,

dann bleibt oftmals nur noch ein Ausweg: Man muss laut werden. In diesem Fall ist die Lautstärke die Demonstration.

Das es dabei zu heftigsten Überreaktionen kommen kann, ist nur zu menschlich. Unmenschlich wäre ein geordneter Ablauf gewesen.

Das kann es nicht sein, und so kann es nicht sein, wofür haben wir Gesetze und Regeln, die erst ein " meist " friedliches, geordnetes Zusammenleben unter den Menschen ermöglichen.

Von Verstand und moralischer Verantwortung gar nicht zu sprechen.

... dass nicht sein kann, was nicht sein darf....?

Jemanden, der ein Leben lang nur Dreck gefressen hat, dem kann man nicht mit Tischmanieren kommen.

Da ist generell etwas bei der Erziehung falsch gelaufen. In diesem Falle durch uns, die Gesellschaft.

Ich wundere mich nicht, dass Menschen, die nur als Fussabtreter benutzt werden, irgendwann mal explodieren.

Geschrieben

Hi Wolfgang,

ich hoffe, Du hast meinen vorausgegangenen Beitrag nicht persönlich genommen, so war es auf jeden Fall nicht beabsichigt.

Ich versuchte nur noch einmal deutlich zu machen, daß ich mit dieser Vorgehensweise in keinster Weise einverstanden bin, und ich so etwas auch nie akzeptieren und billigen werde.

Nicht mißverstehen, eine friedliche Demonstration ist für mich kein Thema, dagegen ist gar nichts einzuwenden.

Wolfgang, die Ungerechtigkeit in " Höheren Etagen ", ist mit Sicherheit vorhanden, dafür haben wir genügend Beispiele.

Das muß genauso angeprangert und verurteilt werden.

Nur gibt das Niemandem das Recht, Unrecht mit noch mehr Unrecht zu vergelten.

Wie Du vielleicht feststellen kannst, sind in letzter Zeit immer mehr dieser " oberen Herren ", überführt und gesetzesmäßig zur Rechenschaft gezogen worden, auch mit " Einsitzen ".

Nur, machen es sich Viele einfach zu leicht, die Schuld wird immer bei der sog. Gesellschaft gesucht, nur nicht bei sich selbst.

Es ist ja so easy, global Alles auf die Gesellschaft zu schieben.

Und dennoch, es gibt genügend Beispiele auf der Welt, in der Menschen unter schwierigsten Verhältnissen aufgewachsen sind, (Harlem, und ähnliche Ghettos ), und haben aus sich was gemacht.

Sind Rechtsanwälte, Ärzte, Ingenieure etc. geworden.

Es liegt halt doch überwiegend an einem selbst.

Also, ein schönes Weihnachtsfest Deinen Lieben und Dir.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Hallo Sumita,

ich hab' hier nichts persönlich genommen. Ich denke, dass wir beide alt genug sind, um grundsätzliches zu diskutieren.

Ich bin ja grundsätzlich auch deiner Meinung, dass das Verhalten von Demonstranten nicht in Gewalt und Zerstörung ausarten darf.

Aus unserem Verständnis heraus ist das einfach falsch.

jetzt versuche ich aber, das Verständnis / die Sichtweise eines "Chaoten" einzunehmen.

Der / die hat es nicht anders gelernt. Wer das "Pech" hatte, in einem üblen Umfeld aufzuwachsen, der kennt keine andere Möglichkeit der Artikulation.

Das folgende hat zwar nichts mit Chaoten zu tun, aber die Wurzeln sind ähnlich:

Wenn in unserer Gesellschaft ein durchschnittlich begabter Mensch nicht Lesen und Schreiben gelernt hat, dann ist der Ursprung zum "Nichtlernen" fast ausnahmslos in der Erziehung zu finden.

Es macht später keinen Sinn, sich hin zu stellen und ihn wegen seines Analphabetentumes anzuprangern.

Man muss ihm Hilfestellung geben, das noch zu lernen.

Man muss ihn auch vom Sinn und der Notwendigkeit überzeugen. Das ist dann Erziehung im Erwachsenenalter, ein unendlich steiniger Weg.

Bezogen auf die Krawalle:

Nicht die Chaoten sind das Übel, sie sind das Ergebnis. Deren Elternhaus und näheres Umfeld haben dieses Verhalten erzeugt.

Natürlich kann man sagen, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Aber nicht alle sind stark und gewandt genug, sich die Vorteile unserer Gesellschaft zu sichern.

Und genau da muss unsere Gesellschaft eingreifen.

Natürlich gibt es auch gewaltbereite Menschen, die regelrecht von einem Krawallort zum nächsten ziehen und die Gewalt ihrer selbst willen ausleben.

Auch das muss verhindert werden, notfalls mit Staatsraison.

Was mich immer wieder wurmt, ist die Tatsache, dass wir sehr oft und viel zu schnell alles in zwei Schächtelchen sortieren; gut und schlecht.

Dabei sind die Probleme extrem vielschichtig. Wie gesagt: Ich möchte nicht urteilen müssen.

Liebe Grüße

Wolfgang

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