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Abgeltungssteuer und Direktbanken


Zzono

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Geschrieben

Hallo, ich bin ein Neuling im Bereich Aktien.

Da ich gerade fertig mit meinem Abi bin, möchte ich mit meinem selbstverdienten Kapital Aktien kaufen. Mein Kapital beträgt 500 bis 1000 Euro. Es ist zwar nicht viel für Aktien. Aber Gewinn oder Reich zu werden ist gerade nicht wichtig, da es bei mir in erster Linie um Erfahrung geht.

D.h. ich erwarte nicht, eines Tages Millionen zu verdienen und es ist mir selbst sehr bewusst, dass mein kleines Kapital eines Tages zu einem Totalverlust führen kann.

Da ich nicht verantwortlich für finanzielle Situation bin (sondern noch meine Eltern), halte ich den jetzigen Moment für sinnvoll, mal in Aktie einzusteigen.

Ich möchte, wenn ich Aktien kaufe, lebenslang behalten. (Traden, handeln,Verkaufen sind bei mir absolut unerwünscht!).

Aber eine Sache stört mich gerade (jetzt kommt´s zum Abgeltungssteuer).

Aktionäre sind ab 2009 in einer schlimmen Situation, da die Abgeltungssteuer 25% beträgt. Wenn ich Gewinne, Dividende erziele, muss ich mich immer mit diesen sch**** Abgeltungssteuern anfreunden.

Gilt es eig. auch für Aktionäre, die Aktien nicht verkaufen, sondern lebenslang behalten?...Oder zahlen Aktionäre Steuer von Dividenden und Gewinnen, die durch den Verkauf erzielt wurden?..

Ich werde dieses Jahr noch einsteigen, um Steuer zu vermeiden und ich denke, es ist ein guter Zeitpunkt, eine Aktie zu kaufen. Ein Depot habe ich noch nicht eröffnet. Ich bin auf der Suche nach einer Direktbank.

Kann einer von euch mir eine Direktbank empfehlen?

Meine Kandidaten sind:

1) ING-Diba (Depotgebühr fällt weg)

2) Comdirect (Depotgebühr für 3 Jahre fällt weg, aber nach 3 Jahren müssen die Depotgebühren bezahlt werden)

Sollte ich ein Depot bei einer Direktbank eröffnen oder bei einem elektronischen System wie z.B Xetra?

Danke im Vorraus

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Geschrieben

Aber eine Sache stört mich gerade (jetzt kommt´s zum Abgeltungssteuer).

Aktionäre sind ab 2009 in einer schlimmen Situation, da die Abgeltungssteuer 25% beträgt. Wenn ich Gewinne, Dividende erziele, muss ich mich immer mit diesen sch**** Abgeltungssteuern anfreunden.

Nun mach Dir mal nicht so große Sorgen.

1. Die Aktie bzw. die zu erzielende Dividende wurde in der Vergangenheit

schon immer bei Ausschüttung versteuert und war somit seit jeher von einer

"Quellensteuer" betroffen.

2. Du hast ja noch die Möglichkeit über Deinen Freibetrag von max. 801 Euro /Jahr für ledige die Dividende (bei Deiner Anlagesumme wohl durchaus) voll zu erhalten. Eröffne das Depot da wo Du sonst auch alle Deine Konten hast, dann kommst Du mit der Erteilung der Freistellung auch nicht durcheinader und hast alles bei einer Bank.

Geschrieben

Hallo.

Ich bin bei der comdirect Bank, benutze das Depot aber nicht, nur Giro, Tagesgeld etc...

Ich habe keine Probleme mit dem Online Portal, funktioniert alles wunderbar. Email-Support ist auch schnell und kompetent. Von daher eine klare Empfehlung!

Ich verstehe allerdings nicht, was genau du mit den Aktien so vorhast. Wieso willst du die Aktien lebenslang behalten?

Um mal gefahrlos in das Thema Aktien zu schnuppern empfiehlt sich evtl ein Börsenspiel, z. B. von der FAZ:

http://boersenspiel.faz.net/

Beste grüße,

Sven

Edit: Für Geringverdiener (unter 7664 €/a) empfiehlt sich eine Nichtveranlagungsbescheinigung um Steuern auf Kapitaleinkünfte zu sparen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtveranlagungsbescheinigung

Geschrieben

Meine Meinungen (keine Empfehlungen):

bei 500-1.000 EUR würde ich persönlich in einen Fonds investieren. Man bekommt mit diesem Geld nicht mal ansatzweise ein vernünftiges Depot zusammen und nur ein oder zwei Sorten Einzeltitel kaufen bringt nichts.

Da kann man sehr schnell den Spaß an der Sache verlieren, wenn man sich einen "Totalverlust" á la dunnemals Infinion oder jetzt HypoReal anlacht (so ab 15tsd EUR bekommt man einigermaßen ein sinniges Depot zusammen, dass auch so einen "Total-Versager" verkraftet). Besser wäre aber ab 50-75tsd EUR.

Ansonsten ist ein Fond meist die bessere Lösung.

Auch ist ein Fond meist besser wenn man eigentlich nicht handeln will = Wenn man Verluste aber auch Gewinne bis zum bitteren Ende bzw. der Rente aussitzen will.

Bei Aktien sollte man sich immer Limits setzen. Wenn es nach oben oder unten erreicht ist, sollte man die Gewinne oder Verluste realisieren. Spätestens nach dem ersten Reinfall (der kommt bei jedem) weiß man, warum das wichtig ist.

Ich habe vor 12 Jahren Hobby-mäßig angefangen, war ganz vorne bei der DOT-COM-Blase dabei und habe noch immer einige hunderte Leichen im Depot -Pennystocks- die sich nicht mal mehr zu verkaufen lohnen. Es wäre besser gewesen irgendwann die Verluste zu realisieren.

Abgeltungssteuer: den Sparerfreibetrag nicht vergessen, beträgt ab 1.1.2009, 801,- EUR für Ledige bzw. 1.602,- EUR bei Verheiratete.

Geschrieben

Danke für die Antworten.

Das Börsenspiel treibe ich schon.

Ich interessiere mich einfach für Aktien, seitdem ich immer Bücher über Aktien, Investieren lese. Ich hab Theorien gelernt,aber mir fehlt der entscheidende Punkt, und zwar Praxis.

Ich habe mein Konto bei der Sparkasse aufgelöst, da ich pro Monat 6 euro Gebühre zahlen muss. Außerdem ist es super teuer, ein Depot bei einer Hausbank zu eröffnen.

Ich denke, dass ING-Diba gerade mein Topfavorit ist, da das Ordergebühr "nur" 12,50 Euro beträgt und das Depotgebühr gibt´s nicht.

gibt´s andere Punkte, auf die ich bei einer Direktbank oder einem Broker außer den Depotgebühren und Ordergebühren achen sollte?

Geschrieben

Fonds (Indexfonds) ist die beste Alternative, wie mehrere schon sagen.

Aber das Problem ist, dass ich gar keine Ahnung von Indexfunds oder Funds habe.

Es gibt so viele Funds wie z.b Astra Funds und so weiter. Da hätte ich die Schwierigkeit, ob ich solchen überhaupt vertrauen kann, auch wenn Indexfunds eine passive Anlage ist.

Geschrieben

Vertrauen inwiefern?

In den Anlageerfolg? Hängt vom Index ab bei passiven Fonds.

Von der Fondsgesellschaft? Weniger kritisch, da Sondervermögen.

Für die Langfristanlage taugen am ehesten ETF Fonds (Exchange Traded Funds, Börsennotierte Fonds) auf marktbreite Indizies wie den MSCI World oder EURO STOXX Index.

Aber alleine wegen der Abgeltungssteuer würde ich jetzt nicht unbedingt kaufen. Schätze, dass man viele Werte in den kommenden Monaten noch weitaus niedriger kaufen kann.

Geschrieben

Der Vorteil bei einem Fond ist auch, dass du ganz einfach immer wieder zukaufst und dir einen eigenen Fondsparplan machen kannst, bei einer einzelnen Aktie wäre mir das zu riskant. Der Nachteil an Fonds ist leider, dass sie oft nichtmal den Vergleichsindex an Performance schlagen. Das ist aber leider die Problematik mit Sicherheit-Risiko und Gewinnchance, da kommst nicht drum rum. Ich würde dir auch davon abraten nur eine oder zwei Aktien zu kaufen, da ist das Geld am Rouletttisch genauso gut aufgehoben.

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