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Zunehmende Jugendkriminalität - ein Phänomen unserer Gesellschaft


HighSpeed 250

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Geschrieben
Nein, nicht verhungern, aber dann sollte die Strafe eben Anders aussehen.

z.B. Park fegen oder Laub kehren oder was weiß ich was für die Allgemeinheit....X-)

Richtig, ich finde schon auch, dass man zu einem gewissen Zeitpunkt einfach durchgreifen muss. Das sollen sowohl die verantwortunglosen Eltern als auch deren Sprößlinge spüren. Das Geld muss man ja nicht unbedingt kürzen, oft würde es schon reichen es einfach nur zweckgebunden zu verteilen. Dann gibt es kein Bargeld mehr sondern nur noch gegen Vorlage der Rechnung für Essen und eben nicht mehr für Bier, Schnaps und Zigaretten!

Und eine verpflichtende Ganztagsschule (mit einer ordentlichen Mahlzeit zur Mittagspause) sowie der verpflichtende kostenlose Vorschulkindergarten wäre sicher ein richtiger Schritt zur erzwungenen Integration und weg von der Strasse bzw. dem schlechten und erziehungslosen Elternhaus.

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Geschrieben

diese ganzen strafen sind doch lächerlich.

wie heißts denn so schön ''der stock hat den bären zum tanzen gebracht'' :D

wenn ich jetzt daran denke was für einen respekt ausländer gegenüber ihren eltern haben und deutsche gegenüber ihren dann sagt das auch wieder alles.

man sollte halt doch mal die ohren lang ziehen anstatt nur zu diskutierne....das das nichts bringt sieht man ja an den schulen

Geschrieben

Aber Ohren lang ziehen ist auch eine Strafe.....X-)

Geschrieben
Die Jugendliche von denen wir hier reden sind nicht so aufgewachsen wie Du und ich.

Da möchte ich dir mal ganz deutlich widersprechen. Und genau da sehe ich auch das Problem:

Am auffälligsten werden immer die, die am Rande der Gesellschaft aufwachsen. Die, die aus verschiedenen Gründen nicht integriert in die Gesellschaft sind.

In den USA sind das immer noch die Afroamerikaner und Hispanics. In Frankreich sind das Familien mit afrikanischem Hintergrund. In Deutschland sind es eben Türken usw.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Warum ist das so? Sind "Ausländer" (eigentlich sind es ja keine) prinzipiell gewalttätiger? Oder schlecht erzogen?

Wohl kaum…

Die Gründe sind wohl viel einfacher – Es ist ein simpler Teufelskreis: Schlechter Job = schlechte Wohngegend. Wenn in der schlechten Wohngegend dann auch schon die Nachbarn und Freunde aus dem gleichen Land kommen, wird es schon ein bisschen schwerer mit der Integration. Es gibt Supermärkte und Tankstellen, wo die Besitzer kaum Deutsch sprechen – und da muss man natürlich die Sprache auch nicht lernen, sondern kann bequem weiter in der Muttersprache sprechen. Das Fernsehprogramm des Heimatlandes empfängt man ja sowieso…

Wenn die Eltern kein Deutsch sprechen, lernen es die Kinder wohl auch nicht. Der restliche Weg ist vorprogrammiert… keine Sprache = keine gute Bildung = kein Job. Und so geht das von Generation zu Generation weiter. Das ist bei den Deutschen nicht anders.

Und je schlechter der soziale Status und je weniger Perspektive es im Leben gibt, desto höher ist das Agressionspotential. Darüber wurde bei den Unruhen in den französischen Vororten genug diskutiert.

Und die wenigen, die es schaffen, wollen nicht hier bleiben – die deutschtürkischen Akademiker verlassen immer häufiger das Land: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,554163,00.html

Geschrieben

Abolut Richtig. :-))!Und daher muss mehr Bildung und Verantwortung in den Rand der Gesellschaft transportiert werden, notfalls eben durch Abstrafung der Eltern.

Mehr Bildung (Schule als auch Sprache) --->bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt = Möglichkeit, aus den Brennpunkten zu entfliehen.

Aber wie gesagt, das kostet richtig viel Geld und das will der Staat nicht investieren. Stattdessen wird eben im Ausland mit hunderten von Millionen Euros der barmherzige Samariter gespielt.

Gruß

Michael

Geschrieben

Ich denke, dass man dass Problem nur in den Griff bekommt wenn man endlich

alte Zöpfe abschneidet und einfach klare Strukturen aufbaut:

Beispiel Integration: Integration ist keine Lebensaufgabe. Die muß auch irgendwann abgeschlossen sein. Soll heißen: Wer seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland finden möchte muß nach einer gewissen Zeit auch gewissen Standards erfüllen, die ihm das Leben in der Deutschen Gesellschaft nach Deutschen Werten ermöglicht. An erster Stelle sei hier nur die Beherschung der Sprache genannt. Solange wir hier Parrallelwelten und Kalifenstaaten tolerieren und sich sogar fast jeder seine Parallewelt und seine Subkultur vorm Verfassungsgericht einklagen kann, solange hat auch der Nachwuchs dieser Menschen eine ganz schlechte Chance weil er garnicht die Chance hat in Deutschland seine Heimat zu finden. Und Hand aufs Herz: Es ist an dem Gesamtanteil an Ausländern in Deutschland doch nur ein relativ geringer Teil, der integrationsunwillig ist. Aber das sind dann immer wieder die gleichen Pappenheimer, längst bekannt aber vom Thema her nie wirklich angepackt.

Ich sehe ein weiteres Problem im Jugendstrafrecht. Es kann einfach nicht angehen, dass Gewattäter 20 oder 30 Einträge haben und noch nie die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen haben. Wo keine knallharte Abschrekung ist, da fällt es grade für ein gewisses Klientel (welches recht schlau und berechnend ist) leichter nochmal draufzuschlagen oder nachzutreten.

Wenn das hier so weiter geht, dann geht das Land in der Beziehung noch weiter den Bach runter als es jetzt schon der Fall ist. Eltern, die es sich leisten können werden ihre Kinder auf Schulen mit geringem Migrantenanteil anmelden oder direkt auf die Privatschule schicken. So bleiben dann bestimmt (Haupt) Schulen, die übrig bleiben nur noch als Verwaltungsstelle für die, deren Zunkunft recht dunkel aussieht. Die Rütlischule ist nun mal kein Einzelfall.

Übrigens zum Thema Sozialleistungen: Diese konsequent in Teilen (besionders die Kinder betreffend) auf Sachbezüge umzustellen ist meiner Meinung nach ein vernünftiger Ansatz. Warum soll man das nicht mal konsequent über mehrere Jahre ausprobieren ? So wie es jetzt ist, da ist die Mißbrauchsquote extrem und etliche Sozialleistungen welche für Kinder gedacht sind kommen da auf gar keinen Fall an.

Geschrieben

Gut an Diskussionen in Carpassion ist immer das hohe Ergebniss an Lösungen bzw. Vorschlägen.

Nur wie kriegt man diese Vorschläge in die Politik ?

... vermutlich garnicht ...

Geschrieben
Schlechter Job = schlechte Wohngegend.

...

keine Sprache = keine gute Bildung = kein Job. Und so geht das von Generation zu Generation weiter. Das ist bei den Deutschen nicht anders

Sorry dass ich deinen Beitrag so stark beschneide, aber hier zeigen sich die Probleme.

Soweit ich weiß gibts in Deutschland keine rechtlichen Möglichkeiten für den Staat Menschen dazu zu zwingen Deutsch zu lernen.

Wir haben zwar die Schulpflicht, die Kids müssen hingehen, aber sie müssen nicht lernen wenn sie nicht wollen.

Man kann auch niemanden dazu zwingen einen Job anzunehmen, durch die Mindestsicherung an Sozialleistungen gehts den Menschen hier immernoch wesentlich besser als in vielen anderen Ländern der Erde.

Kurz gesagt, mit unseren jetzigen Gesetzen, und die finde ich im ganzen persönlich sogar recht gut, gibts keine/kaum Möglichkeit gegen Emigrationsunwillige (auch die Deutschen) vorzugehen.

Ich sehe ein weiteres Problem im Jugendstrafrecht. Es kann einfach nicht angehen, dass Gewattäter 20 oder 30 Einträge haben und noch nie die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen haben. Wo keine knallharte Abschrekung ist, da fällt es grade für ein gewisses Klientel (welches recht schlau und berechnend ist) leichter nochmal draufzuschlagen oder nachzutreten.

Hier siehts wieder anders aus, hier haben wir Möglichkeiten. Sobald jemand eine Straftat begeht haben wir Gesetze die greifen. Wir können gegen Kriminelle vorgehen und diese auch gegen ihren Willen für das Wohl der Gesellschaft formen, also im Rahmen unserer gesetzlichen Strafen. Beim Strafvollzug geht es ja eigentlich garnicht darum dass die Straftäter "weg" sind, sondern diese sollen eine Resozialisierung durchlaufen und draus lernen sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern.

Leider werden diese Möglichkeiten nicht immer ausgeschöpft, siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Mehmet

Geschrieben

Leider werden diese Möglichkeiten nicht immer ausgeschöpft, siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Mehmet

Wenn ich das lese wird mir schlecht. Wie viele Gerichte und Leute sich mit so einem Subjekt über die Jahre beschäftigen müssen ist pervers. Wie im Thread schon beschrieben, darf hier jeder klagen bis zum geht nicht mehr. Verwaltungsgericht, Sozialgericht, Verfassungsgericht, Bundesgericht und was nicht alles in solche Fälle verwickelt wird. Solange sich da nichts ändert und jeder kostenlos über zig Jahre durch alle Instanzen gegen jede Kleinigkeit klagen kann, da sehe ich schwarz :evil:

Gibt es eingentlich irgend ein anderes Land auf der Welt mit so einer umfangreichen Gerichtsbarkeit ?

Geschrieben

Ich denke nicht, dass wir härtere Jugendstrafen brauchen, wir müssten die Möglichkeiten, die geboten werden, besser ausnutzen.

Ich meine damit, dass man die Straftäter lieber mal am Anfang bestraft, um sie mal wachzurütteln, was sie das gerade anstellen.

Zum Thema Jugendamt. Die habe ich ja ganz besonders gefressen. :evil:

Ich kenne das aus dem Bekanntenkreis, da gibt es auch eine Familie mit einem Problemkind. Der soziale Hintergrund ist ganz normal. Vater berufstätig, Mutter Hausfrau, wohnen in einem Reihenhaus.

Der jüngste Sohn ist immer wieder auffällig gewesen, ohne jetzt allzu schwere Sachen anzustellen. Die Mutter hat das Jugendamt auf Knien gebeten, der Familie zu helfen.

Antwort des Jugendamtes:

"Da können wir nichts machen, das geht nur, wenn er freiwillig kooperiert." :-o

Hat er natürlich nicht gemacht. Das Jugendamt kam hinterher nurnoch, um die Scherben einzusammeln, der Junge war aber entgültig auf der schiefen Bahn.

Chris

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo HighSpeed 250,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Sorry dass ich deinen Beitrag so stark beschneide, aber hier zeigen sich die Probleme.

Soweit ich weiß gibts in Deutschland keine rechtlichen Möglichkeiten für den Staat Menschen dazu zu zwingen Deutsch zu lernen.

Wir haben zwar die Schulpflicht, die Kids müssen hingehen, aber sie müssen nicht lernen wenn sie nicht wollen.

Man kann auch niemanden dazu zwingen einen Job anzunehmen, durch die Mindestsicherung an Sozialleistungen gehts den Menschen hier immernoch wesentlich besser als in vielen anderen Ländern der Erde.

Kurz gesagt, mit unseren jetzigen Gesetzen, und die finde ich im ganzen persönlich sogar recht gut, gibts keine/kaum Möglichkeit gegen Emigrationsunwillige (auch die Deutschen) vorzugehen.

Ich denke, dass Problem wäre nicht so extrem, wenn man im Kindergarten und Grundschule nicht diese extreme soziale Trennung hätte. In den Grundschulklassen in den Problembezirken sitzen kaum deutsche Kinder – und die, die da sitzen, sind sicherlich keine sprachlichen Vorbilder. Kinder können Sprachen tatsächlich "spielend" lernen –*aber nicht, wenn sie nur unter sich bleiben.

Auch das Job-Problem geht glaube ich in eine ähnliche Richtung: Wer HartzIV vorgelebt bekommt, begreift wohl kaum, was es für Möglichkeiten im Leben gibt. Auch da könnte es sicherlich nicht schaden, wenn es eine größere soziale Durchmischung gäbe.

Geschrieben

Das Problem beginnt ja nicht erst in der Schule sondern bereits im Kindergarten. Mein Bruder und meine Schwester haben im Kindergarten 1. ihre Deutschkenntnisse vervollständigt und desweiteren sogar spielerisch ein wenig Englisch gelernt, sicher nicht um damit jetzt in London zu studieren, aber ich denke soetwas prägt das Sprachverständnis schon in einer frühen und wichtigen Phase. Meine Geschwister hatten aber das Glück in einem sehr reichen Ort in einen wunderbaren Kindergarten mit optimaler Ausstattung zu gehen, viele der Kinder mit Migrationshintergrund gehen aber aufgrund der Kosten nichtmal in einen schlechten Kindergarten! Deshalb bin ich ganz klar für ein verpflichtendes kostenloses Vorschuljahr im Kindergarten, hier hat man die Chance den zukünftigen Schülern mit großen Defiziten nochmal eine kleine Starthilfe ins Leben zu geben und ihnen die Schule nicht vom ersten Tag an zu vermiesen. Die haben nämlich auch keinen Bock auf dauernd schlechte Noten von der Grundschule an.

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