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Zuverlässigkeit der Speicherkapazitätsangaben auf DVDs


Lambo-Benni

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Geschrieben

Servus zusammen,

aus aktuellem Anlass möchte ich um Eure Erfahrungen/Meinungen zu folgendem Thema bitten:

Situation:

Ich habe eine große Datei, die ich auf mehrere DVDs brennen will.

Speicherkapazität einer DVD: 4,7 GB; entspricht 4,7 Mrd. Bytes (wegen deren Potenzen)

Ich splitte meine Datei in 4 Teile mit jeweils 4,606 Mrd. Bytes, theoretisch also gerade noch ausreichend.

Aber: Wie zuverlässig sind die Speicherkapazitätsangaben auf den DVDs?

1. Frage: Ist es wahrscheinlich, dass eine DVD mal z.B. nur 4,6 Mrd. Bytes fasst?

2. Frage: Selbst wenn alle 4,7 Mrd. Bytes packen, wie sinnvoll bzw. wie riskant ist es, diese voll auszuschöpfen?

Man hört ja immer wieder, man solle die Kapazitäten nicht voll usschöpfen. Oder sind damit die 4,7 GB gemeint,die tatsächlich nur ~4,38 GB sind?

PS: Ich habe mich letztendlich entschieden, die Datei auf 5 DVDs zu verteilen.

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Geschrieben
Ich habe mich letztendlich entschieden, die Datei auf 5 DVDs zu verteilen.

Das ist wohl auch die beste Lösung wenn man sich nicht wirklich sicher ist. Wobei ich schon stark davon ausgehe, dass die auch die 4,7Gb packen, wenn es auf der Packung steht.

Alles Andere wäre in meinen Augen Beschiss.

Habe bis jetzt immer nur CD's bis zum Limit voll gepackt und damit nie Probleme gehabt. Selbst wenn man mal gelegentlich "überbrannt" hat (700MB packt sie offiziell, 730 gingen aber drauf).

Probleme gabs beim abspielen nie.

Geschrieben

Ich brenne üblicherweise ca. 4,35 GB (4.680.839.168 Bytes) auf solche Scheiben. Danach wird's eng. X-)

Geschrieben

Also es sind keine 4,7GB sondern 470000000 Byte dies durch 1024 sind dann 4589843 Kilobyte wieder duch 1024 sind es dann 4482 Megabye und das nochmals durch 1024 sind dann 4,38 Gigabyte die dann wirklich auf der DVD sind.

Geschrieben
Ich brenne üblicherweise ca. 4,35 GB (4.680.839.168 Bytes) auf solche Scheiben. Danach wird's eng. X-)

Diese 4,35 GB gingen wohl wirklich auf jede DVD drauf!?

Danke für die Antworten.

Geschrieben
Diese 4,35 GB gingen wohl wirklich auf jede DVD drauf!?

Danke für die Antworten.

Ja, kann ich bestätigen, sofern der Rohling ein 4,7er war (alle Varianten + - RW usw).

Die (Brenn-) Software, die ich verwende weiß das und limitiert die maximale Datenmenge automatisch auf die Kapazität des Rohlings.

So passt's immer.

Geschrieben

Thread ist klasse :-))!

Habe versucht auf ne Externe zu archivieren und die fiel mir schon am ersten Tag aus und Daten futsch.

Ich vertraue also wohl wieder auf DVD.

Aber wie schaut es mit der Haltbarkeit aus?

Ich hab CD die seeeeeeeeeeeeeeeeeehr alt sind und die sind immernoch einwandfrei lesbar. Dürfte mit DVDs doch ähnlich sein.

Oder was haltet ihr von USB-Sticks?

Da gibts ja inzwischen auch schon richtig "Dicke" udn platzsparend sind sie obendrein.

Geschrieben

Zur Datensicherung kann ich Onlinedienste empfehlen. Entweder richtig viel Volumen für Geld oder z.B. bei google 2,7 GB umsonst. Auch GMX bietet 1GB gratis an. Die Sicherheit der Daten vor Dritten kann man leicht durch eine Verschlüsselung herstellen wenn sie der Anbieter nicht selbst schon einbaut.

Hier sind die Daten dann sicherer als auf DVD oder einer einzelnen externen HDD.

Geschrieben

Als Backup-Volumen sind CDs oder DVDs im Grund überholt. Schlechte Rohlinge halten nur ein paar Jahre und sollten auf jeden Fall im dunkeln aufbewahrt werden. Mir sind teilweise schon 2-3 Jahre alte CDs ausgefallen. Da waren zum Glück keine wichtigen Daten drauf.

Ich würde immer eine externe Festplatte empfehlen, auf der man sichert. Besser noch ein externes System mit dem sog. RAID1. Das heißt es werden zwei Festplatte genutzt und auf beide das selbe geschrieben - sprich gespiegelt. Dadurch kann auch eine externe Festplatte mal hops gehen, ohne das die Daten weg sind.

Ich persönlich mache stündlich per WLAN ein exkrementelles Backup (also nur Änderungen) und einmal täglich ein Vollbackup auf eine externe Festplatte. Jeweils einmal im Büro und einmal zu Hause. Da ist zwar im Grunde übervorsichtig, aber warum nicht!? Festplatten kosten heutzutage doch kaum noch etwas (80€ für 500GB etc.). Zudem lässt sich im Fall der Fälle das Notebook schnell wieder aufsetzen.

Meine wichtigsten Daten sind eigentlich Mails, Termine und Adressen. Mails liegen per IMAP immernoch auf meinem Server, Termine und Adressen sind noch im Handy gespeichert. Wenn's also ganz schlimm kommt, könnte ich da noch ran. Aber dann muss man eben trotzdem noch das komplette System und alle Programme neu konfigurieren. Daher habe ich lieber ein Backup zu viel, als eines zu wenig.

Und davon abgesehen, dass ich gar nicht entscheiden möchte, welche Daten ich auf einer DVD speichern möchte, habe ich lieber Vollbackups, die auch das System mit sichern, sodass ich eben nicht neu installieren muss, sondern einfach zurückspielen kann, wenn meine Notebook-Festplatte mal die Grätsche macht. Auch wenn man mal eine schnellere oder größere Festplatte nachrüsten will, kann man einfach zurückkopieren und das Notebook mit größerer Festplatte nach nur kurzem Rückspiegeln wieder nutzen. Zudem ist es mit FireWire auch schnell genug.

Zum Datentransport zu Kunden oder so würde ich immer einen USB-Stick nehmen. Weil's einfach schnell und zuverlässig geht. Um dem Kunden seine Daten zu schicken (z.B. Anwendungen oder Bilder etc.) würde ich dann aber doch auf DVDs zurückgreifen, weil der Kunde dann meist eher weiß, was er damit machen kann, anstatt einen USB-Stick zu bekommen. Manchmal sind aber Kundendaten auch zu groß und dann verschicken wir auch komplette Festplatten in entsprechenden Verpackungen.

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