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Herr oder Diener


AStrauß

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Geschrieben

Herr oder Diener

Ich hätte da mal ein Thema, dass wie ich finde ziemlich Interessant ist.

Was glaubt Ihr, ist den Menschen Erfolg in die Wiege gelegt oder Entwickelt sich der Typ Mensch nach Umgang, Herkunft etc.

Soll heißen ist es egal wie ein Mensch aufwächst?

Kann man es schon abwägen bei einem Jugendlichem und sagen “Der wird Erfolgreich ?

Oder aus Ihm wird sowieso nichts.?

Was meint Ihr?

Steht der Erfolg und Misserfolg von vorne herein fest?

Hat Erfolg was mit Fleis zu tun? Oder gibt es einfach Menschen die zum Führen geboren sind?

Bzw. was eigentlich ist Erfolg?

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Geschrieben

Wie so vieles ist Erfolg relativ. Der eine schafft es durch viel Fleiß der andere mit viel Glück. Ein ganz anderer belächelt die zwei und stellt sich Erfolg komplett anders vor.

Geschrieben

Anmerkung

Was bringt "Ihm" der Fleis, wenn "Er" nicht führen kann?

Wie erkennt man, das einer führen kann?

Bitte alles mit einbeziehen.

Vitamin B lassen wir wie Viper GTS schreibt mal weg.

Geschrieben

Es hängt von einigen Faktoren ab, ob ein Mensch erfolgreich wird oder nicht. Es fängt bei der Familie an, je höher der Bildungsgrad der Eltern, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Nachwuchs ebenso gebildet wird, wenn nicht gar gebildeter - auf schulischer Basis. Je höher der Bildungsgrad des Menschen ist, desto größer wird der Erfolg. An Lebenserfahrung werden die Oldies immer mehr besitzen. Dann ist es ausschlaggebend, in welchem Milieu der Mensch auswächst. Hält sich die Umgebung auf Niveau, so wird die Person eher gefördert und sie wird quasi schneller erwachsen.

An diesen Richtlinien hält sich allerdings die Theorie - auch wenn sie durch Praxis bewiesen wurde - Ausnahmen bestätigen die Regel.

Es gibt noch einige Sachen zu diesem Thema, die mir seit der Psychologie-Prüfung entfallen sind, allerdings waren diese mitunter die wichtigsten. O:-)

Ich persönlich bin der Meinung, dass man trotz standard Wiege Erfolg im Leben erarbeiten kann - einerseits mit Köpfen, andererseits mit Fleiß! Eine positive Einstellung und ein eiserner Wille sind Voraussetzung denke ich.

Gruß,

Sibi

Geschrieben

Ob Führungsqualitäten ausschlaggebend für Erfolg sind kann ich nicht sagen.

Aber erkennen kann man das wenn man die Wirkung der Person auf andere Menschen betrachtet. Folgen sie "Ihm", kann "Er" sie begeistern? Kann "er" sie für seine Ziele gewinnen? Hat "er" ausstrahlung?

Geschrieben

Ich finde es interessant das jemand der über Elitär und niveau vorträge hält dann einen Threat mit den Worten "Diener bzw. Herr" eröffnet.

Warum nicht Führer oder Neger?:evil:

Und solche Leute starten ein "Auswahlverfahren".:-o :-o

Ich kenne übrigens Leute die richtig erfolgreich sind und im öffentlichen Freibad aus jux und weil es zu voll im Pool ist einfach reinpissen. Soweit zum Thema in welchem Milieu man aufwächst. Und wenn Eltern strunzdumm sind aber ein Model zur Welt bringen ist die dann nicht erfolgreich. Und man glaubt es kaum das ganze gibts auch umgekehrt.

Wenn das vorher geschriebene die wichtigsten Sachen der Psychologie Lehre sind, verstehe ich warum bei uns die Irren frei rumlaufen.

gruß

tomy

Geschrieben

Oh je, komplexes Thema (Fass :D), was Du hier aufmachst.

So viel dazu:

Genetisch ist es ja nun nachgewiesen, dass sich bestimmte Eigenschaften vererben.

Am Anfang (in der Kindheit) ist es aber sicherlich noch mehr relevant, welche Ideale den Kindern vorgelebt werden.

(betrifft natürlich auch anderweitige Konflikte, die entscheiden ob es vom Nachwuchs angenommen oder abgelehnt wird.)

Man kann insgesamt sagen, dass es zum großen Teil durch die Lebensumstände und Bezugspersonen im prägenden Alter beeinflusst wird.

Ich denke, Elternteile mit geringem Selbstwertgefühl (einer ist doch immer der "Lawgiver" 8)) können wohl auch schlecht vermitteln, wie man aufrecht durchs Leben geht.

Viele Kids lernen ja heutzutage nicht mal mehr, was morgens Aufstehen heisst X-)

Ein Beispiel allein schon die Umgangsformen:

Einer, der ständig mit lyrischen Höhepunkten wie: "Komma soffot bei die Mama", oder "Du bist so scheisse, ey" beglückt wurde, zieht eventuell schon mit stumpfen Waffen in manchen Kampf.

Ein Kind, das mehrsprachig aufwächst, könnte dagegen seine Möglichkeiten multiplizieren

Da der Erfolg so viele Facetten haben kann, gibt es auf die Frage sicher keine klare Antwort.

Was aber viel interessanter ist: Kann man aus einem Loser einen Eroberer machen?

Ich habe mich die letzten 12 Jahre beruflich mit solchen Themen auseinander gesetzt.

Und ich will es eigentlich bis heute nicht wahrhaben, dass wirklich die simpelsten Methoden des Persönlichkeitstrainings bei vielen Leuten Wirkung zeigen.

Ich habe das immer lange auf mich wirken lassen.

Die dadurch ausgelöste Stimmung hätte aber sicherlich jeden mitgerissen.

Warum entwickelt sich in einem Stadion diese adrenalingetränkte Euphorie?

Warum entwickelt sich in der Masse so schnell Panik?

Warum wollen die Menschen eine Bodenseetour veranstalten?

Weil sich starke Emotionen auf irgendeine Weise übertragen. Und das wird besonders deutlich, wenn sich viele Leute auf einem Haufen befinden.

Ich möchte damit jetzt nicht zu tief gehen.

Tatsache ist, dass es viele Beispiele gibt, wie in der Jugend benachteiligte Leute noch einiges auf die Beine gestellt haben.

Und wie schon gesagt: Der Erfolg hat viele Facetten.

Muss ja gar nicht wirtschaftlicher Natur sein.

Und vor allem: Bringt ein Erfolg im Business letztendlich auch die Zufriedenheit mit sich?

Denn: Ich habe ja nur mal dran schnuppern dürfen :wink:, aber hinter einer Erkenntnis stehe ich:

Von denen, die finanziell das erreicht haben, was sich viele wünschen, gibt es einige, die einen tibetischen Mönch darum beneiden, dass er mit zwei Schüsseln Reis pro Tag und seinem Training, derart zufrieden und ausgeglichen ist, wie sie selbst nie mehr werden können.

Geschrieben

Wenn man mal das Beispiel der jungs nimmt, die Youtube gegründet und dann ja nach sehr kurzen Lauf wieder für ein paar Milliarden!! verkauft haben, muss man eins feststellen.

Die Jungs waren einfach nur clever :-))!

Sie hatten weder eine Elite Uni besucht, noch stammen sie aus besonderen Elternhaus.

Sie waren einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und solche Beispiele gibt es ja viele.

Ich glaube das wichtigste um richtig erfolgreich und somit auch reich zu werden ist kaufmännisches Geschick und clevernis.

Unter clevernis verstehe ich , Trends und Entwicklungen richtig zu deuten und somit auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu investieren.

100 % Engagement, der Wille sich durchzusetzen, überzeugt sein von dem was man macht ist unersätzlich.

Wenn man eine Idee hat, muss man daran festhalten, sich ein Ziel setzen, sei es ein Haus auf den Bahamas oder ein Enzo in der Garage, wenns dann nur ein 430 Scuderia wird isses doch auch ned schlecht :wink:

Wieviele Ideen, die man schon hatte, wären bestimmt nicht schlecht gewesen, an der laschheit und faulheit des einzelnen ist das dann gescheitert.

Und richtig reiche Leute sind Visionäre, sie visionieren ihren Erfolg und bekommen ihn dadurch auch.

Aber ich glaub nicht, dass es an der Schulbildung liegt. Eine gute Schulbildung reicht meist für ein überdurchschnittliches Einkommen, superreich werden aber die wenigsten Elite Studenten. Dazu gehört einfach diese gewisse quentchen, dieses etwas, das man in die Wiege gelegt bekommt.

Und, der Beitrag von Telekoma war auch sehr zutreffend :-))!

Nug

Geschrieben

Danke, ich muss zu Deinem aber noch was hinzufügen:

Die beiden Youtube-Gründer kann man aber jetzt eher nicht in das Beispiel einreihen, wo es jemand von der Strasse zum Erfolg gebrach hat :)

Der Vater von dem einen war Raketenphysiker oder so was :D

Und die Jungs haben auch irgendwie Mathematik studiert.

(bin ja mal gespannt, was rauskommt wenn ich das gleich bei Google nachschlageX-))

Also das würde ich schon als gehobenes Niveau bezeichnen.

Und es waren nicht mal 2 Milliarden 8)

Ansonsten auch volle Zustimmung!

Geschrieben

erstmal denke ich, hängt dies vom umfeld, in dem man aufwächst auf. dort wird schonmal was mitgegeben.

aber auch glück oder zur richtigen zeit am richtigen ort:

man stelle sich einen typen vor, hartz 4, totaler absturz. (vielleicht sogar schon beim zwegert gewesen :D ) für alle die ihn kennen ein verlierer!

nun erbt er durch zufall von einem reichen onkel 2 mil. euro. er lebt von den zinsen, kann sich plötzlich alles leisten, was er braucht. nach 5 jahren IST er quasi NEUER MENSCH. nur noch edel gekleidet, teure autos, FRAUEN! jetzt redet er plötzlich abwärtig von hartz 4 empfängern, wie kann man nur so asi sein? ... wohlgemerkt, immernoch der selbe mensch ..für die gesellschaft ein "erfolgreicher" mensch, denn er hat keine probleme und kriegt anscheinend alles gebacken:wink:

von daher können sich menschen schon verändern. die grundlagen werden aber schon in der kindheit und vom umfeld mitgegeben, welche stark gewichten.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo AStrauß,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Von denen, die finanziell das erreicht haben, was sich viele wünschen, gibt es einige, die einen tibetischen Mönch darum beneiden, dass er mit zwei Schüsseln Reis pro Tag und seinem Training, derart zufrieden und ausgeglichen ist, wie sie selbst nie mehr werden können.

Diesen Satz finde ich sehr Interessant. Es geht schon mal in die richtige Richtung. Es war ja unter anderem die Frage, was ist Erfolg?

Wenn man eine Idee hat, muss man daran festhalten, sich ein Ziel setzen, sei es ein Haus auf den Bahamas oder ein Enzo in der Garage, wenns dann nur ein 430 Scuderia wird isses doch auch ned schlecht :wink:

Auch sehr Interessant. Wie heisst es so schön

"Nur wer groß denkt, wird Großes erreichen."

Die frage die sich stellt. Ist er glücklich wenn er es dann geschaft hat einen Scuderia zu fahren, obwohl er einen Enzo wollte?

Würde er sich jetzt als Erfolgreich bezeichnen?

Oder hat er in sich eine Unruhe und ist unglücklich, weil er mit sich selbst nicht zufrieden ist? Vielleicht sind es diese Menschen, die dann Telekomas Mönch beneiden.

Sehr Interessante, verschiedene Meinungen.

Ich Persönlich denke das es schon bei der Geburt feststeht ob jemand Erfolg, in Bezug auf Job/Geld macht oder nicht.

Die Herkunft ist völlig egal.

Aber wie gesagt, was bringt einem das Geld, wenn er alleine in der Villa sitzt.

Weitere Meinungen wären nett.

Geschrieben

Schönes Thema Alex :-))!

[...] Es war ja unter anderem die Frage, was ist Erfolg? [...]
Ich glaube, dass sich genau diese Frage eigentlich nur personenbezogen beantworten lässt, da ein "Erfolg" eben für jeden Menschen etwas ganz anderes bedeuten kann. Das kann u.a. im Beruf sein, oder finanziell, oder familiär, oder gesundheitlich, .... oder einfach nur die innere Ruhe und Ausgeglichenheit .... sprich das eigene Glück gefunden zu haben. Wie auch immer dieses Glück aussehen mag.

[...] Ich Persönlich denke, dass schon bei der Geburt feststeht ob jemand Erfolg, in Bezug auf Job/Geld hat oder nicht. Die Herkunft ist völlig egal. [...]
Hier bin ich anderer Meinung. Sicherlich steht schon bei der Geburt fest, ob jemand etwas in der Birne hat oder nicht (unabhängig der späteren Bildung). Ausschlaggebend für den "Erfolg" ist doch aber, ob er das innere der "Birne" auch verwerten und ein- bzw. umsetzen kann. Und hierbei spielen die soziale Herkunft (Bildung kostet eben), die örtlichen Gegebenheiten (gibt keine Uni mitten in der Wüste) und sonstige Dinge eine doch sehr große Rolle. Ich will damit sagen, dass neben dem Können und KnowHow eben auch die gesamten Rahmenbedingungen stimmen müssen um einen "Erfolg" haben zu können. Einfach nur eine tolle Idee und einen festen Willen zu haben, ist heute noch lange kein Garant für einen Erfolg.
Geschrieben

Wie heißt es so schön, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Bei mir in der Familie wurd fleißig Ahnenforschung betrieben, der älteste Eintrag im Stammbaum (wuff wuff :D) liegt im Ende 17. Anfang 18. Jahrhundert. Seit her gab bei uns auffallend viele Verwandte mit Berufen im Management, also Bürgermeister, Offiziere in diversen Armeen, Verwalter, Kaufleute, Geschäftsführer, daran haben auch zwei Weltkriege nichts geändert.

Ob es sowas in Zukunft auch geben wird mag ich zu bezweifeln. Heute sind die Chancen Abitur zu machen und zu studieren weit aus breiter verteilt, die Konkurrenz größer. Zudem muss man sich heute auch noch mit Leuten aus dem Ausland messen, was früher ja weniger oder garnicht der Fall war.

Dazu kommen noch Faktoren wie der Numerus clausus, Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen oder die Studiengebühren.

In die Fußstapfen der Eltern zu treten wird komplizierter, anderer seits tuen sich auch völlig neue Wege auf an die man früher garnicht gedacht hätte, das ist grad bei mir der Fall.

Ich denke Erfolg kann man am besten dann erreichen wenn man seinen eigenen Weg gehen kann, wer mit seinem Job nicht glücklich ist wird wohl kaum Erfolg haben, und wenn doch dann wird er den wohl nicht genießen können.

Geschrieben
Schönes Thema Alex :-))!

Ich glaube, dass sich genau diese Frage eigentlich nur personenbezogen beantworten lässt, da ein "Erfolg" eben für jeden Menschen etwas ganz anderes bedeuten kann. Das kann u.a. im Beruf sein, oder finanziell, oder familiär, oder gesundheitlich, .... oder einfach nur die innere Ruhe und Ausgeglichenheit .... sprich das eigene Glück gefunden zu haben. Wie auch immer dieses Glück aussehen mag.

Hallo Berko,

ja auch ich finde das dieses Thema sehr Interessant ist:-))!

Zu deinem ersten Absatz stimme ich zu. Erfolg hat verschiedene Gesichter.

Hier bin ich anderer Meinung. Sicherlich steht schon bei der Geburt fest, ob jemand etwas in der Birne hat oder nicht (unabhängig der späteren Bildung). Ausschlaggebend für den "Erfolg" ist doch aber, ob er das innere der "Birne" auch verwerten und ein- bzw. umsetzen kann. Und hierbei spielen die soziale Herkunft (Bildung kostet eben), die örtlichen Gegebenheiten (gibt keine Uni mitten in der Wüste) und sonstige Dinge eine doch sehr große Rolle. Ich will damit sagen, dass neben dem Können und KnowHow eben auch die gesamten Rahmenbedingungen stimmen müssen um einen "Erfolg" haben zu können. Einfach nur eine tolle Idee und einen festen Willen zu haben, ist heute noch lange kein Garant für einen Erfolg.

Hier habe ich meine Meinung ja schon gepostet.

Ich finde man merkt es schon einem Jugentlichen an, ob er was wird oder nicht. Man kann verschiedene verhaltensweisen schon im Kindesalter feststellen. Habe einige Menschen Ausgebildet, bei einem wusste ich schon nach drei Monaten das der was wird. Bei den anderen war mir klar Sie werden nie irgendwo eine Aufgabe übernehmen die gut bezahlt ist etc.

Grüße

Alex

Geschrieben

Ist der Besitz von Statussymbolen ein Ausdruck von Erfolg?Ist nur der erfolgreich,der Geld hat?Ist nicht ein Arzt,der Leben rettet und Hilfebedürftigen Medikamente besorgt erfolgreicher,obwohl er vielleicht selber keine Besitztümer vorweisen kann?Hat irgendjemand,der sich selbst hier für erfolgreich und etwas besonderes hält,etwas ähnliches auch nur ansatzweise vorzuweisen,wie Leben zu retten?Gruß Manni308.

Geschrieben

Von denen, die finanziell das erreicht haben, was sich viele wünschen, gibt es einige, die einen tibetischen Mönch darum beneiden, dass er mit zwei Schüsseln Reis pro Tag und seinem Training, derart zufrieden und ausgeglichen ist, wie sie selbst nie mehr werden können.

Übrigens gilt nach Messungen ein buddhistischer Mönch als glücklichster Mensch der Welt. :-))!

Was ist Erfolg?

Ich denke, erfolgreich ist, wer mit seinem Leben glücklich und zufrieden ist. Der eine versucht dies durch maximale Geldanhäufung, der andere durch maximale Freiheit zu erreichen, oder ganz anders. Fakt ist jedoch, dass finanzielle Sicherheiten die Zufriedenheit steigern, jedoch nur begrenzt. Wie bei allen begehrenswerten Dingen macht uns die Fähigkeit der Gewöhnung einen Strich durch die Rechnung. Habe ich einen gewissen Lebensstandard erreicht, wird er mir auch bald wieder zu "langweilig" sein und ich werde nach mehr streben. Erreiche ich dieses nicht, bin ich nicht wirklich erfolgreich, kann aber möglicherweise dennoch die eine oder andere Millionen in die private Garage stecken.

Hier komme ich wieder auf den eingangs erwähnten buddhistischen Mönch zurück. Im Buddhismus ist das höchste Ziel, meines Wissens nach, das Entkommen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt durch das Gelangen ins Nirvana. Dies stellt ein Sieg über das Leben dar, über das was das Leben ausmacht. Was ist das? Es ist das Leiden in Form von der Begierde nach immer mehr. Alles Leiden auf der Welt entsteht doch erst durch Gier/Verlangen. D.h. hat man jegliches Verlangen besiegt, ist man wunschlos glücklich. Wer nichts will hat alles! Diese Form von Erfolg halte ich für den perfekten Erfolg, ist aber nicht für mich realisierbar.

Ich glaube nicht, dass Erfolg im Blut liegt. Natürlich werden Eigenschaften vererbt, aber ein Großteil macht dann doch die Entwicklung eines Menschen aus. Vor Allem was die Definition von Erfolg ist, was ja letztendlich die Menge des Erfolgs ausmacht, wird einem Menschen nicht in die Wiege gelegt. Es wird einem vorgelebt.

Ich muss aber auch gestehen, wenn ich die Wahl hätte, entweder bis zum Rentenalter 40 h/Woche, 47 Wochen/Jahr für ein Millionengehalt zu arbeiten, oder halbjährlich 20 h/Woche bis maximal zum 50. Geburtstag mit dem Nötigsten (minimaler Luxus sei erlaubt) zu leben, ich würde mich sicher für die zweite Variante entscheiden.:crazy:

Geschrieben

Zuerst sei gesagt: Ich rede hier von finanziellem Erfolg bzw. dem was man "Reichtum" nennt.

Grundvorraussetzung ist meiner Meinung nach einer permanente Unzufriedenheit mit dem aktuellen Status und dem damit verbundenen absoluten Drang nach mehr, größer, weiter, schneller, lauter. Wer sich zurücklehnt und sich mit dem was er hat zufriedengibt wird denke ich auch niemals richtig erfolgreich sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Geschick und eine gute Menschenkenntnis.

Und natürlich sollte man sich etwas suchen an dem man auch Spaß hat. Man kann mit einer Arbeit die man nicht mag wohl kaum richtig erfolgreich werden weil mein nur 100 % (höchstens) und keine 130 % gibt.

Für sehr wichtig halte ich mittlerweile auch gute Netzwerke. Macht das ganze einfacher, man kommt leichter vorran. Wer kennt wen der "xy" kennt oder "xy" kann...

Ohne Risiko...kein Erfolg. 100 % Sicherheit lebt sich gut...aber richtig reich wird man damit auf Dauer denke ich auch nicht.

Ziele setzen: Ich für mich weiß genau was ich will und was nicht. Und danach richte ich mein Leben aus. Ich will derzeit z.B. Erfolg, ich will finanziell gut gestellt sein und mir später auch Luxus leisten können. Familie/Kinder usw. haben da für mich absolut keinen Platz derzeit.

Das alles aus dem Mund eines 20 jährigen der erst kurze Zeit in der Geschäftswelt unterwegs ist und dementsprechend über sehr wenig Erfahrung verfügt. Sind nur meine bisherigen Erkenntnisse...und Theorien.

Die meisten Teilnehmer in diesem Thread verfügen da über ganz andere Erfahrungen...

Geschrieben

So langsam kommen gute Posts hier rein:-))!

Ich werfe was in die Runde,

Eigentlich wollte ich nicht nur auf den Finanziellen Satus aus, aber da wir gerade dabei sind.

Zitat eines Bänkers

Heutzutage ist Reich, nicht wer Millionen hat.

Heutzutage ist man schon Reich, wenn man keine schulden hat.

Aber nochmal zum anderen Thema,

Jeder von uns definiert Reichtum anderst.

Ich kenne jemanden dem geht es jetzt nach langer Jahre harter Arbeit Finanziell sehr gut, aber er ist nicht Reich. Warum ? Seine Frau hat Ihn verlassen.

Wann war er Reicher? Mit weniger Geld aber mit der Frau die er liebt.

Oder jetzt mit viel Geld und ohne Frau und Kinder in einem Riesen Haus?

Geschrieben

Auf Deine eigentliche Frage: Herr od. Diener,

meine ich, daß das in erster Linie vom eigenen Charakter abhängt.

Es gibt genügend fähige Menschen, auch intelligente Personen, die weder führen wollen noch können.

Es interressiert sie einfach nicht, sie sind mit ihrer Situation zufrieden und glücklich.

Wer ist eigentlich mehr der Herr und mehr der Diener?

Derjenige, der über sein Leben, seine Freizeit, alleine und unabhängig nach seiner Vorstellung entscheidet und glücklich dabei ist, ist womöglich mehr der Herr, weil er sich dabei nicht von Konsumgütern, Besitz etc. unter Druck setzt, oder setzen läßt.

Ist es vielleicht nicht so, daß Jemand, der ständig nach Erfolg, Besitz, Anerkennung, Geld und anderen Dingen hinterherhechelt der bedauernswerte Diener ist ?

Genau das sind aber Beweggründe, die jeder unterschiedlich bewertet, auf Grund seiner Erfahrung, seines Milieus in dem er aufgewachsen ist, oder seines Elternhauses.

Entscheidend ist, was man persönlich will, und da bin ich der Meinung, daß hier ein altes Sprichwort noch seine Gültigkeit besitzt.

" Jeder ist sich selbst seines Glückes Schmied ."

Auch als einfacher Mensch, und aus etwas ärmlicheren Verhältnissen stammend, kann man es heute dennoch zu etwas bringen.

Ich weiß, es ist nicht einfach, aber gegenüber früheren Zeiten ist es heutzutage leichter.

Man kann heute auch zu einem späteren Zeitpunkt Schulen nachholen, das früher nicht, oder fast unmöglich war.

Grundsätzlich aber, um als Herr angesehen zu werden, wenn man das möchte,

sind Geld und Besitztümer nicht ausschlaggebend.

Das muß man sich schon erarbeiten, durch sein eigenes Verhalten, den dadurch erhaltenen Respekt der Mitmenschen, oder die Achtung die man dann erfährt, heben Einem eher auf die Stufe eines "Herren", als Jemanden, der nur der Knecht seiner eigenen, ständigen Suche nach Anerkennung, Macht, Geld etc. ist.

Dem letzteren Personenkreis ist eines sicher, daß meist nicht " Er " sondern nur sein Geld geliebt wird.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Hallo Fred,

zu deinem Post gibt es eigentlich nur eines zu sagen

P E R F E K T :-))!

Danke

Grüße

Alex

Geschrieben
Hallo Fred,

zu deinem Post gibt es eigentlich nur eines zu sagen

P E R F E K T :-))!

Danke

Grüße

Alex

Hallo,

von mir auch !!

Wann bist mal wieder beim Cesare ??

Bis dann !

Gruß Roland

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