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Argumente gegen CO2-Panikmache


Marc W.

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Geschrieben

Die Quelle habe ich auch gefunden, wahrscheinlich ist das schwierigste den Austoss überhaupt beziffern zu können, ich muss gestehen dass ich mit der Sache echt Mühe habe, denn ich misstraue den Klima-Hypochondern genauso wie den Klima-Skeptikern.

Hinter dem Text von Focus steht aber auch keine verlässliche Quelle.

Schlussendlich läuft es darauf hinaus dass es so kommen wird wie in den letzten 15 Milliarden Jahre seit dem Urknall, alles ändert sich irgendwie und unser Einfluss dürfte kaum so gross sein wie uns das lieb wäre.

Hier eine andere Quelle:

http://blogs.ethz.ch/klimablog/2010/04/16/wird-der-ausbruch-des-eyjafjallajokull-wetter-und-klima-beeinflussen/

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Geschrieben

O.k., bin mal kurz drübergesurft.

Am besten ist Punkt 9:

"Wir atmen zu viel." :D

Ich muß allerdings zugeben, dass ich die Diskussion um den Klimawandel auch etwas leid bin.

Mein Standpunkt in Kurzform ist ungefähr so:

Prinzipiell ist Besorgnis aufgrund der grundlegenden Zusammenhänge angebracht. Gäbe es die nicht, dann wären wir nämlich schon längst eingefroren.

Simulieren kann man viel. Nachweisen kann man es nicht, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Darum, ob eine Simulation nun als Nachweis in diesem spezielle Fall gilt kann man streiten. Ich beteilige mich daran nicht.

Die Einflußmöglichkeiten sind für den Einzelnen begrenzt vorhanden, werden aber auf die Allgemeinheit übertragen keine Auswirkung haben.

Daher Ablehnung aller Art von Ausgleichszahlungssystemen.

Davon abgesehen wundert es mich immer, dass zwar enorm viel um das (relativ abstrakte) Klima herumdiskutiert wird, der Energiesicherheit und den damit zusammenhängenden Veränderungen zumindest in Deutschland vergleichsweise wenig Beachtung in der öffentlichen Diskussion finden.

Scheint wohl daran zu liegen, dass die (speziell öffentliche/politische) Allgemeinheit immernoch nicht erkannt hat, bzw. erkennen will, was für ein phänomenales Zeug kohlenwasserstoffbasierte oder auch nur rein kohlenstoffbasierte Energieträger sind.

Im Grunde müßte Frau Merkel mal hergehen und wie der Geissler bei der S21-Schlichtung die bekannten Fakten der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Dann kann man darüber in der breiten Bevölkerung diskutieren und Schlüsse daraus ziehen. Es wird eine Strategie festgelegt und diese durchgezogen.

Dann braucht man auch nicht die Bürger mit ständig neuen Maßnahmen, wie Glühlampenverbot, Heizungserneuerungszwang, etc. zu traktieren, die uns sowieso nicht entscheidend weiterbringen, dafür aber viel Geld kosten.

Geschrieben
[...] dafür aber viel Geld kosten.

Aber das ist doch der springende Punkt! Wer verdient am menschengemachten Klimawandel?

Grüße

Geschrieben

Interessanter Artikel, danke!

Nach Erreichen des Peak-Oil-Punktes ist davon auszugehen, dass die Ölpreise aufgrund der Überschreitung der maximalen Fördermenge stetig steigen, oder? Hab mich mit der Materie noch nicht hinreichend beschäftigt...

Geschrieben
Interessanter Artikel, danke!

Nach Erreichen des Peak-Oil-Punktes ist davon auszugehen, dass die Ölpreise aufgrund der Überschreitung der maximalen Fördermenge stetig steigen, oder? Hab mich mit der Materie noch nicht hinreichend beschäftigt...

Ich halte Heise zwar nicht immer für eine seriöse Quelle, aber hier ist glaube ich nicht viel auszusetzen. Man muss beim Peak Oil allerdings beachten, dass es hier sehr viele unbekannte gibt. Es können immernoch neue Ölfelder entdeckt werden, allerdings ist es meist schwieriger diese Felder zu erschließen, was die Kosten natürlich nach oben treibt.

Die größte Schwierigkeit (meiner Meinung nach) ist die Nachfrage, wenn die Schwellenländer sich weiter so rasant entwickeln. Unabhängig vom Peak Oil wird dies die Preise für Öl in die Höhe treiben. Hier fehlen einmal Raffinerie Kapazitäten und es ist fast unmöglich genau zu sagen, wie weit sich die Fördermenge überhaupt weiter steigern lässt.

Wenn wir von konventionellem Erdöl ausgehen, liegt der Peak Oil glaub ich schon hinter uns, vor 2 oder 3 Jahren. Dazu kommt dann das unkonventionelle Öl, dann verschiebt sich der Peak Oil auf irgendwann um 2030 +/-, je nachdem wer den Experten bezahlt hat ;-) Die Förderung von unkonventionellem Öl ist übrigens ein ziemlich schmutziges Unterfangen.

Geschrieben

Ganz unabhängig von der Peak-Oil-Theorie wird sich der Ölpreis konstant nach oben bewegen und wenn überhaupt erst dann fallen, wenn es eine andere Möglichkeit gibt, den Energiebedarf zu stillen. Man darf aber bezweifeln ob es dann noch Öl gibt oder ob der Mensch das macht, was in seiner Natur zu liegen scheint. Alles aufbrauchen was da ist und dann etwas Neues finden "müssen". Bis dahin steigt die Nachfrage, egal wann nun genau der "Peak" erreicht wird.

Die Förderung von unkonventionellem Öl ist übrigens ein ziemlich schmutziges Unterfangen.

Die Förderung von konventionellem Öl ist kaum weniger eine Sauerei. Man schaue sich mal die Zustände außerhalb der ersten Welt an (Nigeria etc.).

Diesem Aspekt ist es wahrscheinlich auch zu "verdanken", dass Öl nicht noch teurer ist. Man stelle sich mal vor die hätten dort westliche Standards zu erfüllen.

Heute habe ich für 1,45€ einen Liter Super getankt. Davon gehen 90 Cent an Steuern weg. :lol: Bleiben 0,55€. Davon wird das Öl gefördert, gelagert, transportiert, in der Raffinerie in Benzin umgewandelt und dann zur Tanke gebracht.

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Na ist doch schön, in regelmäßigen Abständen immer wieder im eigenen Standpunkt bestätigt zu werden. Absehbar war es natürlich.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Diese ganze CO2 Panikmache ist meiner Meinung nach in erster Linie eine große Abzocke. Dadurch kann man wunderbare Steuern einführen um den ehrlichen Bürger zu schröpfen.

Das Klima ändert sich, das ist klar. Aber das hat es schon immer getan, schon lange bevor wir Menschen überhaupt existiert haben.

Vor ungefähr 130.000 Jahren, 240.000 Jahren und 330.000 Jahren kam es zu einem ähnlichen CO2 Anstieg wie in den letzten 15.000 Jahren. Waren damals auch die Menschen schuld? Oder ist wechselndes Klima einfach normal und sogar notwendig um den Kreislauf der Natur zu erhalten?

PS: Ich bin auch der Meinung dass wir Menschen uns viele Gedanken machen müssen über die Art und Weise wie wir unsere Zeit auf diesem Planeten verbringen. Auch ist klar, dass es auf Dauer nur mit erneuerbaren Energien gehen wird. Aber bitte nicht alles auf Kosten des "kleinen Mannes".

  • 2 Wochen später...
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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Marc W.,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Es ist alles nur vorsätzliche Panik-Mache, um Umsatz in verschiedenen Branchen zu generieren.

Die Erde unterliegt einem ständigen Wandel. Vor 300-150 Millionen Jahre sah die Erde so aus:

TmYzo.jpg

Bei uns im Saarland gibt es Kohlegruben, in denen findet man versteinerte Überreste tropischer Pflanzen, was zwangsläufig bedeutet, dass diese Gegend irgendwann tropisch gewesen sein muss.

Verändert hat sich das lange bevor es den ersten Menschen gab. Ich will nicht abstreiten, dass der Mensch die zeitliche Entwicklung des Klimas nicht beeinflussen kann, im großen Gesamtbild wird dass jedoch keine Rolle spielen.

Irgendwann, in ein paar Jahren, wird das Mittelmeer verschwinden und Afrika wieder direkt an Europa liegen. Amerika wird mit Asien kollidieren. Dabei verändert sich das typische Wettersystem wie wir es heute kennen gravierend.

Die Erde ist ca. 4.500.000.000 Jahre alt. Seit ca. 120 Jahren wird jetzt systematisch das Wetter aufgezeichnet. Jetzt, nach 120 Jahren sind wir so langsam in der Lage um statistisch zu erkennen, dass das Klima kein statisches, immer gleichbleibendes Gebilde ist, sondern fortlaufenden Änderungen unterliegt. Deshalb so eine Panik zu verbreiten ist einfach lächerlich. X-)

Geschrieben
Und der Typ ist natürlich nur zufällig RWE-Manager.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Natürlich ist er in seiner Position ein Lobbyist, das sind Greenpeace-Mitgleder beim Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) aber ganz genauso. Mit einem gewaltigen Unterschied, derzeit werden nur die Lobbyisten der selbsternannten Klimaschützern akzeptiert. Die Gegenseite darf gar nicht erst zu Wort kommen, sie wird buchstäblich weggebissen, weil sie nicht ins Bild paßt.

Wenn man sich nun diese Panik-Mache ansieht, stellt man fest, daß ausnahmslos alle Argumente in eine Richtung führen. Als intelligenter Menschen (glaube ich zumindest :D) wünsche ich mir aber nicht nur einseitige Informationen, sondern alle Informationen, um mir selber ein Bild zu machen. Wenn Lobbyisten einer Seite zu viel Macht bekommen, könnte man sogar über Kartell-Bildung diskutieren, die Konsequenz ist für mich in jedem Fall, daß die Klimaschützer immer unglaubwürdiger werden, gerade weil sie jeden Kritiker wegbeißen.

Geschrieben
Als intelligenter Menschen (glaube ich zumindest :D) wünsche ich mir aber nicht nur einseitige Informationen, sondern alle Informationen, um mir selber ein Bild zu machen. Wenn Lobbyisten einer Seite zu viel Macht bekommen, könnte man sogar über Kartell-Bildung diskutieren, die Konsequenz ist für mich in jedem Fall, daß die Klimaschützer immer unglaubwürdiger werden, gerade weil sie jeden Kritiker wegbeißen.

Die Frage angesichts dieser ganzen Diskussion lautet doch, wer hat hier eigentlich mehr zu verlieren?

Die mächtige Energie-Wirtschaft, die den Markt aufgeteilt hat und den Preis nach Belieben diktiert und dieses Monopol zu verlieren fürchtet oder diverse Umweltverbände und vielleicht noch einige Unternehmen, die in erneuerbare Energie-Techniken investiert haben?

Ich neige dabei grundsätzlich dazu, demjenigen, der mehr zu verlieren hat, mit gesunder Skepsis entgegenzutreten.

Mann kann die Argumentation des Herrn Vahrenholt nämlich auch mit anderen Augen sehen.

Geschrieben

Ich neige dabei grundsätzlich dazu, demjenigen, der mehr zu verlieren hat, mit gesunder Skepsis entgegenzutreten.

Mann kann die Argumentation des Herrn Vahrenholt nämlich auch mit anderen Augen sehen.

Das ist ja auch gut so "und man kann nicht nur, man sollte sogar!"

Da die Klimaaktivisten tendenziell die Presse auf ihrer Seite habe, ist deren Lobby-Arbeit auch nicht zu unterschätzen. Insofern ist gesunde Skepsis auf beiden Seiten angebracht. Ich glaube nur dann kommt man der Realität etwas näher. :wink:

Geschrieben
...

Da die Klimaaktivisten tendenziell die Presse auf ihrer Seite habe, ist deren Lobby-Arbeit auch nicht zu unterschätzen...

Ich glaube das ist etwas wichtiges! Der Begriff "Lobby" ist ja stark negativ besetzt, aber so haben doch auch die vermeintlich grünen Unternehmen doch "auch" sehr starke Interessen-Vertretungen. Gerade im Bereich der alternativen Energien ergeben sich doch erst durch etliche Subventionen sehr lukrative Geschäfte.

Gerade beim Solarstrom findet doch eine ganz deutliche Umverteilung zu Lasten der kleinen Einkommen statt. Z.B. während sich mein Zahnarzt für die Investition in Photovoltaik auf seiner Praxis auf gute Erträge freut, sind es doch meist die kleinen Haushalte die diese durch erhöhte Energiekosten finanzieren.

Ganz koscher finde diese Entwicklung nicht.

Gruß,

Felix

Geschrieben

Die Presse ist leider immer auf der Seite, die am meisten "Schaden" anrichtet. Für die Presse lohnen sich nur schlechte und schockierende Nachrichten. Alles andere lässt sich nicht verkaufen. Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal einen wirklich sachlichen Artikel zu einem Reizthema gesehen habe.

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