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Argumente gegen CO2-Panikmache


Marc W.

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Geschrieben
Auf das Resultat in 40-50 Jahren bin ich wirklich gespannt.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird das Resultat dasselbe sein wie schon in den 70er- (Eiszeit) und 80er-Jahren (Waldsterben): Egal, wer oder was auf dieser Erde ist, sie wird sich wandeln. Da können wir Milliarden und Abermilliarden ausgeben, es wird sich nichts ändern, ausser der Tatsache, dass mit unseren "Ängsten" einige Reiche mehr ihre Millionen verdient haben..

Jeder der nur 5 Sekunden überlegt merkt, dass das Wetter auch in Zukunft Kaffeesatzleserei bleiben wird. Aber das Klima kann man für die nächsten 100 Jahre natürlich exakt voraussagen. Ich schreibe es in diesem Thread bestimmt schon das 4. oder 5. Mal: Es gibt immer noch gewisse Individuen welche behaupten, das Wetter und das Klima seien 2 verschiedene paar Schuhe. Dem ist leider nicht so. Das Klima ergibt sich durch 3 Temperaturen zu bestimmten Tageszeiten über einen Zeitraum von 30 Jahren, ist also eine Statistik. Jeder von uns kennt das Phänomen, dass wärmste Tage innert kürzester Zeit drastisch abkühlen können- und umgekehrt. Drei Messungen zur selben Zeit pro Tag sind also nonsens.

Klimawissenschaft ist nichts anderes als eine Wissenschaft, welche auf einer ungenauen Statistik der letzten 30 Jahre aufgebaut ist, wird durch Schätzungen auf die nächsten 100 Jahre hochgerechnet. Normalerweise basiert eine Wissenschaft auf Fakten, aber das scheinen hier einige geldgeile Politiker usw. vergessen zu haben.

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Geschrieben

leicht OT aber hat was mit unseren ressourcen zu tun, wenn wir schonmal dabei sind

es geht zwar erst um würstchen verkokeln, aber danach wirds sehr interessant!!!:-o

GJ5mpQqmZaM&feature=related

Geschrieben

@El Grapadura du hast natürlich in gewisser Weise Recht, dass es gut ist, dass mal was unternommen wird. Nur die Kehrseite der Medallie ist eben, dass das Ganze auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird. Und ich denke auch, dass der "Klimawandel" völlig normal ist, sonst hätten wir auch heute noch eine Eiszeit... Und Prognosen für die Zukunft abgeben ist auch so eine Sache, aber das dann als Tatsache propagieren...

Wer weiß schon was Morgen ist, oder in einer Woche?

Geschrieben

Unser ganzes Deutsches "think green" klingt ja ganz nett und auch einen hübschen sozialen und mainstreamlastigen Anstrich.

Solange es aber unsere Politiker aber nicht schaffen, die größten Umweltverschmutzer der Welt, die USA und China, zu massiven Umweltschutzmaßnahmen zu bekehren, solange in Süamerika tgl. mehrer 10 Hektar Regenwald abgeholzt werden, solange haben die paar 1000 SUV mehr oder weniger auf unseren Straßen keinen Einfluß auf einen möglichen Klimawandel.

Wenn es der deutschen Politik soooo wichtig ist, warum seher ich dann immer die Herren und Damen des Bundestages in den schweren Limousinen, die einen hohen Co2-Ausstoß und einen hohen Rußpartikelanteil haben, umherfahren?

Alle wissen, das die Nutztiere und die Landwirtschaft weit mehr Methan und Co2 ausstoßen, als der Pkw-Verkehr. Warum werden hier nicht endlich die Milliarden-Subventionen für Bauern zielführend eingesetzt oder gar eingestellt? Alle anderen Lebensbereiche sollen für höhere Co2-Ausstoß bezahlen (Ökosteuer auf Benzin, Steuer auf Strom, LkW-Maut und nun auch die Luftverkehrsabgabe) - aber die Bauern zahlen nichts - nein sie bekommen auch noch Milliarden. Irrsinnige Welt!

Bei uns will man die Autofahrer so weit wie möglich gängeln und schikanieren (Feinstaubplaketten, Einfahrverbote, Dienstwagenbesteuerung uvm.) feiert dann aber die Absatzrekorde (und die damit verbundenen Steuereinnahmen) der deutschen Autobauer mit schweren PkW in Asien und Amerika. Irrsinnige Politikerwelt!!

Und dann sollte auch mal die Containerschifffahrt und die Kreuzfahrtbranche genauer betrachtet werden, die mit den Dieselmaschinen erhebliche Co2-Mengen produzieren.

Aber dafür wird dann eine Fußball-WM nach Katar gegeben, wo in klimatisierten Hallen (was für ein ökonomischer und ökologischer Schwachsinn ) gespielt wird. Und das bei einer Freiluftsportart.

Und in den 80er-Jahren, als die wunderbaren ersten M3 und DTM-190er unterwegs waren, wurde für das Jahr 2010 prognostiziert, daß wegen des sauren Regens im Schwarzwald keine Bäume mehr stehen würden. Gut, soviel dazu.....

Und so ließe sich das Ganze sicherlich noch auf 80 Seiten ausdehnen.

Adios

Geschrieben

ToniTanit ich kann dir nur zustimmen, nur eins hab ich in deinem Beitrag vermisst und zwar dass wirs nicht mal in Deutschland schaffen, der Industrie strengere Richtlinien, wie z.B. Filter in den Schornsteinen auf zu erlegen, denn das ist immer noch die Nummer 1 im Schadstoffausstoß.

Ansonsten wirklich super Beitrag :-))!

Geschrieben
@El Grapadura du hast natürlich in gewisser Weise Recht, dass es gut ist, dass mal was unternommen wird. Nur die Kehrseite der Medallie ist eben, dass das Ganze auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird. Und ich denke auch, dass der "Klimawandel" völlig normal ist, sonst hätten wir auch heute noch eine Eiszeit... Und Prognosen für die Zukunft abgeben ist auch so eine Sache, aber das dann als Tatsache propagieren...

Wer weiß schon was Morgen ist, oder in einer Woche?

Spitz formuliert werden allerdings die 10 Mrd. Menschen in 50 Jahren wenig Mitleid mit dem Verbraucher von damals haben, der alle für den Wohlstand notwendigen Rohstoffe in Massen verbraucht hat und gleichzeitig keine Maßnahmen für die vorhersehbare Mangelsituation ergriff. Das ist Jammern auf höchstem Niveau :)

Und wenn jeder auf der Welt dieses Dilemma einsieht und gleichgestellt danach handeln muss (auch die Chinesen und die USA), läuft dieser Wandel fair ab und tut keinem so richtig weh. Und je früher man mit dem Umdenken beginnt, desto weniger schmerzhaft wirds auch irgendwann für den Verbraucher, wenn die Rohstoffpreise von selbst explodieren.

Übrigens: Die Fähigkeit des Menschen vorausschauend zu denken und zu handeln (auch über eine Woche hinaus), hat ihm in der Vergangenheit eher genützt als geschadet. :lol:

edit:

@ Toni:

Du reihst ein Einzelbeispiel ans nächste und hast dabei teilweise natürlich auch recht. Doch sollte man diese Defizite nicht als Ausrede dafür verwenden, dass man das globale und übergeordnete Problem, wie ich es schon geschildert habe, verdrängt und relativiert. Zumal man bei deinen Beispielen auch hier und da mal etwas differenzierter herangehen muss:

Bauern werden subventioniert, damit sich dieser Berufszweig überhaupt lohnt und der Verbraucher ausreichend und preisgünstig etwas zu Essen bekommt. Gäbe es diese Subventionen nicht, dann wäre wohl beispielsweise keine moralisch vertretbare Tierzucht möglich, einfach weil man an Stellen sparen müsste, an denen man nicht sparen darf (Tierfutter, Hygiene, Haltung, ...). Und ich möchte jedenfalls nicht, dass mein Fleisch so "hergestellt" wird wie in Südostasien.

Bezieht man die Masse der mit dem Schiff transportierten Güter auf den Treibstoffverbrauch, steht das Schiff als Transportmittel zumindest auf langen Strecken plötzlich wieder als Umweltengel da (im Vergleich zu den theoretischen Alternativen auf dem Luft- oder Landweg).

Der saure Regen war in der Tat ein akutes Problem, das man nicht kleinreden sollte! Dieses Problem hat der Mensch allerdings durch den Einsatz von Technik (Abgaswäsche, die SO2 und NOx als Verursacher von saurem Regen effektiv entfernen) genau so wie das Problem mit dem Ozon-Loch (kein Einsatz von langlebigen FCKWs) erfolgreich lösen können. Das macht doch deutlich, dass der Mensch spürbaren Einfluss auf seine Umwelt ausüben kann.

@ JayOne:

Die Vorschriften sind in Deutschland streng, glaubs mir. Und im Gegensatz zu vielen Schwellenländern werden hier die entsprechenden Gesetze sogar vorschriftsgemäß eingehalten und umgesetzt.

Und leider gibt es keine Filter, die das CO2 einsammeln und wieder ohne Energieaufwand in nutzbare Rohstoffe umwandeln. Lediglich niedrig konzentrierte Schadstoffe wie NOx, SO2, Staub, Schwermetalle, CO, KWST, usw. können technisch effizient entfernt werden (siehe oben, Beispiel saurer Regen). Das ist aber auch gar nicht das Problem bzw. das Thema.

Geschrieben

Natürlich du hast Recht, ich wollte damit auch nicht sagen, dass man nicht an morgen denken soll. Vielmehr wollte ich sagen, dass man sich nicht verrückt machen lassen soll, von Prognosen, die nicht einmal belegt werden können. Dass die Energiepreise weiter steigen werden ist klar. Nur, wie oft hat es schon geheißen, das Öl geht aus...

Ist immer eine super Situation um die Preise weiter anzuheben. Aber wie gesagt, bei uns ist die Höhe der Energiepreise noch immer über Steuern reguliert. Und natürlich ist es gut, dass "mal was in die Richtung" passiert. Aber das ist doch überhaupt nichts neues. Schau doch wie Audi mit dem A2, VW mit dem 3 Liter Lupo und dem 1 Liter Auto aufgrund zu geringer Nachfrage gescheitert ist. Ist immer das gleiche, jetzt wird alles als Innovation angepriesen. Hybrid neue Technologie - von wegen. Ferdinand Porsche hat im Jahre 1900 (!) den ersten Hybrid erfunden und auch gebaut.

Auch Ferdinand Porsche hätte seine Freude an dieser Entwicklung. Schließlich hat der Firmengründer quasi den ersten serienmäßigen Hybrid-Antrieb konstruiert. Im Jahr 1900 für die Wiener k.u.k. Hofwagenfabrik Ludwig Lohner & Co. Sein

Lohner Porsche „Semper Vivus“ besaß bereits zwei Verbrennungsmotoren sowie elektrische Radnabenmotoren und konnte in einer Batterie Energie zwischenspeichern.

Quelle: http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/porscheandenvironment/hybrid/lohnerporsche/

Grüße

Geschrieben

Und leider gibt es keine Filter, die das CO2 einsammeln und wieder ohne Energieaufwand in nutzbare Rohstoffe umwandeln.

Nennt sich PFLANZE - zumindest die, die Photosynthese machen ;->>>

Geschrieben

So ist es. CO2 ist auch KEIN Schadstoff im Gegensatz zu manchen anderen Gasen. Leider wird das alles immer wieder undifferenziert in einen Topf geschmissen.

Gruß,

Markus

Geschrieben
Nennt sich PFLANZE - zumindest die, die Photosynthese machen ;->>>

Leider sind die Drecksdinger dermaßen ineffizient, dass sie mit unseren Energieverbräuchen nicht hinterherkommen. Es gibt ja bereits Versuche, bei denen Algenplantagen zur CO2-Rückgewinnung eingesetzt werden (deren Stoffwechsel ist 10 mal schneller als bei normalem Grünzeug). Aufwand und Kosten stehen leider in keinem Verhältnis zum Nutzen...

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Marc W.,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

@ JayOne:

Das ist ja gerade das Problem: Obwohl gewisse Maßnahmen und Technologien sinnvoll, ja sogar notwendig wären, setzen sie sich aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht durch. Das liegt zum einen an der globalen Konkurrenz (China, etc.), die zwar unmoralisch aber eben billiger wirtschaften, aber auch an der aktuellen Marktsituation - wie du richtig erkannt hast.

Ich bin nun wirklich kein Fan von staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft, aber in dieser langfristigen und schwerwiegenden Frage führt Meiner Meinung nach kein Weg daran vorbei. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, wäre die verfügbare Zeit viel zu kurz, dass sich der Markt bei der Frage nach einer flächendeckenden Energie- und Produktbereitstellung ohne fossile Rohstoffe von selbst regelt. Man bedenke bloß den gigantischen Aufwand (Investitionen, fehlende Technologie, Logistik, Umsetzung,...), der dann auf einmal vonnöten wäre.

Geschrieben

Ich sagte ja, dass du im Grunde genommen Recht hast. Aber es ist eben nicht der Autofahrer, der für alles verantwortlich ist. Es traut sich einfach nur keiner die Industire mal zu Maßregeln, weil die dann gleich wieder drohen, Arbeitsplätze streichen zu müssen, wenn Sie die Investitionen tätigen müssen.

Versteh mich nicht falsch. Natürlich ist es richtig, dass man auch im Automobilsektor viel machen kann, soll und muss. Aber es ist eben nicht so, dass der Autofahrer schuld ist an der "globalen Erwärmung" etc. Denn der Straßenverkehr ist weltweit nur ne ganz kleine Nummer beim Schadstoff und CO2 Ausstoß!

Ist der gleiche Witz wie mit der Abwrackprämie, wo teilweise sparsame VW Lupos der "Umweltprämie" zum Opfer gefallen sind. Der Lupo ist ja auch übermäßig Umweltschädigend. Und die Drecksschleudern wurden in den Osten oder nach Afrika verkauft. Sehr effiziente Verlagerung, muss ich schon sagen! :-))!

"[...]Weltweit betrachtet, hat der Straßenverkehr hingegen einen Anteil an den gesamten Kohlendioxid-Emissionen von nur 0,4 Prozent.

Zudem weist der Industrieverband darauf hin, dass der deutsche Straßenverkehr seine Emissionen des Treibhausgases seit 1999 um zwölf Prozent oder 15 Millionen Tonnen reduziert habe. [...]"

Quelle: http://auto-presse.de/autonews.php?action=view&newsid=15819

Geschrieben

Sorry, ich kann nach wie vor keine nachvollziehbaren Beweise für Erderwärmung durch menschengemachten übermäßigen CO2-Ausstoß erkennen bzw. dafür, dass es sich um mehr als eine Theorie handelt. Ich sehe das im Wesentlichen so wie Forex.

Gruß,

Markus

Geschrieben
Aber es ist eben nicht so, dass der Autofahrer schuld ist an der "globalen Erwärmung"

Das hat hier doch niemand behauptet. Der Straßenverkehr ist auch nur ein Teil des Ganzen und steht entsprechend in der Verantwortung. Wie sich deine 0,4 % genau berechnen und ob der Wert wirklich repräsentativ ist, sei mal dahingestellt. Innerhalb Europas habe ich einen Anteil von ca. 13% des reinen Straßenverkehrs (LKW,PKW, sonstige KFZ) am Gesamttreibhausausstoß im Kopf. Und nochmal: Mir geht es primär um Ressourcenverschwendung und erst sekundär um einen möglichen Klimawandel.

Geschrieben

Wenn du auf den Link geklickt hättest, würdest du Bestätigung für deine Zahl finden. Weltweit ist es aber wesentlich geringer. Trotzdem kann es nicht sein die Verantwortung ständig bei den Autofahrern zu suchen und diese zur Kasse zu bitten. Es hat ja auch nicht unbedingt damit zu tun ob das jetzt hier jemand behauptet oder ob es ind en Medien in großem Ausmaß behauptet wird! Ich bin da der Meinung wie Markus und forex!

Geschrieben

Der Autobereich oder die neue Luftverkehrsabgabe werden doch nur eingeführt, da es sich um eine anonyme Masse handelt, die sich nicht wirklich wehren kann.

Diese Abgaben dienen auch nicht der Steuerung von Resourcenverbrauch sondern nur und ausschließlich der Einnahmeverbesserung der öfftl. Haushalte.

Warum haben denn die ganzen öffentlich Nahverkehrsbetreieb nicht auf umweltverträgliche Antriebe umgerüstet? Na klar, weil die Kommunen keinen Geld haben. Und spätestens da endet dann eben der Umweltgedanke. Auch die Polizei und Feuerwehrflotten fahren noch Uralt-Automobile, die teilweise sicherlich nicht mal mehr `ne rote Plakette bekommen würden. Und auch da endet eben der staatliche Umweltgedanke gaaaanz schnell.

Wieviele Personen sind denn dank Einführung der Ökosteuer auf Benzin auf den öffentl.Nahverkehr umgestiegen?

Sollte die Ökosteuer nicht damals zur Konsolidierung der Rentenkasse genutzt werden? Und, Ergebnis?

Adios

Geschrieben

@ JayOne:

Danke für den Hinweis. Stimmt offenbar tatsächlich. Bleibt halt die Frage inwieweit man mit dieser Zahl argumentieren darf. Jeder sollte da ansetzen, wo es sich auch lohnt: In den Industrienationen eben innerhalb der Energiewirtschaft, der Industrie oder beim Straßenverkehr und in Südostasien beispielsweise bei der Brandrodung.

An dieser Stelle muss ich allerdings auch Toni entschieden Recht geben. Ich finde es schrecklich, wenn das "Gutmenschentum" und die breite Masse für den scheinbar guten Zweck geschröpft wird, und sich viele pseudo-grüne Maßnahmen als eine betrügerische Show entpuppen... Traurig das Ganze.

Geschrieben
Der saure Regen war in der Tat ein akutes Problem, das man nicht kleinreden sollte! Dieses Problem hat der Mensch allerdings durch den Einsatz von Technik (Abgaswäsche, die SO2 und NOx als Verursacher von saurem Regen effektiv entfernen) genau so wie das Problem mit dem Ozon-Loch (kein Einsatz von langlebigen FCKWs) erfolgreich lösen können. Das macht doch deutlich, dass der Mensch spürbaren Einfluss auf seine Umwelt ausüben kann.

Sorry, aber das ist absoluter Quatsch!! Es dauert Jahrzehnte, bis die Schadstoffe in die Atmosphäre gelangen, also erzähl hier bitte keine Märchen, dass wir unmittelbar etwas bewirken könnten! Das ist auch nicht nötig! Ich bin dafür, mit den vorhandenen Ressourcen sorgsam umzugehen, Waldsterben, Eiszeit, Klimawandel, das sind jedoch immer Mittel zum Geldverdienen und hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass wir etwas bewirken könnten, bzw. müssten!

Geschrieben

Das sind keine Märchen, da ändert auch dein temperamentvoller Ton nichts daran.

In dieser und auch in jeder anderen Quelle, die man über Google findet, steht genau das drin, was ich gesagt habe:

http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/saurer_regen.htm

Fakt ist auch, dass sich nach den gesetzlichen Anpassungen in Sachen Rauchgasreinigung in den 70ern die Situation (saurer Regen, Waldsterben) schnell wieder verbessert hat.

Es dauert Jahrzehnte, bis die Schadstoffe in die Atmosphäre gelangen

Diese Aussage wiederum ist völliger Quatsch. Sämtliche physikalischen Vorgänge rund um den sauren Regen finden in der Troposphäre statt und beginnen zu wirken, sobald die Abgase aus den Schornsteinen austreten.

Geschrieben
Das sind keine Märchen, da ändert auch dein temperamentvoller Ton nichts daran.

In dieser und auch in jeder anderen Quelle, die man über Google findet, steht genau das drin, was ich gesagt habe:

http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/saurer_regen.htm

Fakt ist auch, dass sich nach den gesetzlichen Anpassungen in Sachen Rauchgasreinigung in den 70ern die Situation (saurer Regen, Waldsterben) schnell wieder verbessert hat.

Für meinen Ton Dir gegenüber entschuldige ich mich, für den Inhalt der Aussage dagegen nicht. Was Deine Quellen anbelangt: wenn ich eine repräsentative Aussage über einen z.B. BMW möchte, gehe ich auch nicht zum BMW-Händler. Soviel zum Thema "Umweltdatenbank".

Diese Aussage wiederum ist völliger Quatsch. Sämtliche physikalischen Vorgänge rund um den sauren Regen finden in der Troposphäre statt und beginnen zu wirken, sobald die Abgase aus den Schornsteinen austreten.

Ist es nicht. Gewisse Dinge finden in der Troposphäre statt, andere etwas höher. Das von Dir angesprochene Ozonloch befindet sich in der Stratosphäre. Die Schadstoffe welche die Troposphäre erreichen, benötigen ohne weiteres (mind.) ein Jahrzehnt, um die Stratosphäre zu erreichen. Daran ändert weder eine ständige Wiederholung der (falschen) Fakten noch dubiose Quellen etwas. Unsere Atmosphäre ist um einiges komplexer als wir auch heute noch denken. Es gestaltet sich im Vergleich in etwa so, als wenn Du denkst, dass Du alleine dank Deines Herzes überlebst. Ein Organ alleine macht noch keinen kompletten Kreislauf...

Insofern ist es nicht nur nicht besonders intelligent, sondern auch fahrlässig zu glauben, dass ein paar einzelne Gase oder Stoffe eine Veränderung auslösen. Es spielt so viel da rein, dass es absolut müssig ist, überhaupt darüber zu diskutieren. Wir hatten zum Beispiel vor Millionen von Jahren eine massiv höhere CO2-Konzentration als heute. Lustigerweise war das Leben noch nie so vielfältig wie damals. Verstehst Du, worauf ich aus will?

Geschrieben

Zu Punkt 1: Saurer Regen

Mein Standpunkt hierzu bleibt nach wie vor bestehen. Liefere mir bitte eine seriöse Quelle, die das Gegenteil von dem formuliert, was ich gesagt habe. Eigentlich spielt dieser Punkt auch gar keine Rolle bei der Klimadebatte (wie Markus schon richtig festgestellt hat, darf man die mengenmäßig geringen Schadstoffkonzentrationen (NOx, SO2, CO, etc.) nicht mit der CO2-Geschichte vermischen). Die Prozesse rund um den Sauren Regen laufen nun mal räumlich begrenzt und zeitlich relativ schnell ab: Ohne Rauchgasreinigung traten in den Industriegebieten der 70er lokal erhöhte Konzentrationen von NOx und SO2 auf. Diese Stoffe lassen sich sehr gut und schnell in Wasser lösen (Nebel, Regentropfen; eben nach demselben Muster wie in Gegenstromwäschern zur Abgasreinigung). Ebenso schnell bildet sich dann im gelösten Zustand ein gleichgewichtsmäßiger Anteil an Salpeter- und Schwefelsäure, der zu der entsprechenden pH-Absenkung im sauren Regen führt. Filtert man die ursächlichen Stoffe zuvor mit Wäschern heraus, kommt kein neues NOx/SO2 nach und die lokal erhöhten Konzentrationen nehmen schnell durch Diffusion und sonstige Transportmechanismen ab. Durch die Verteilung und der damit verbundenen Konzentrationsabsenkung der Schadstoffe treten nun keine lokalen "Brandherde" für sauren Regen mehr auf.

Saurer Regen war nie ein globales Problem, sondern immer an die räumlich erhöhten Schadgaskonzentrationen gebunden. Da liegt vielleicht auch dein Denkfehler. In den Ballungsräumen Chinas ist der saure Regen beispielsweise ein derzeit akutes Thema.

So, absolut letztes Statement zum sauren Regen von meiner Seite :wink:

Punkt 2: Ozon

In dem einen Nebensatz, den ich zur Ozongeschichte eingestreut habe, kann das ganze Thema natürlich nicht sachlich richtig aufgearbeitet werden. Das Ozonloch wurde natürlich nicht "gestopft", lediglich dessen Wachstum konnte durch die Vermeidung bestimmter Stoffe stark eingedämmt werden. Nachdem man die ursächlichen FCKWs verboten hat, verlangsamt sich der Ozonabbau nach und nach. Man erwartet, dass noch in diesem Jahrhundert der ursprüngliche Zustand der Ozonschicht wieder hergestellt sein wird.

Ich spare mir weitere Ausführungen dazu, weil auch das Ozonloch nichts mit dem hier diskutierten Thema zu tun hat:)

Man kann diese ganzen Dinge super auf Wikipedia nachlesen, auch wenn das für dich wahrscheinlich wieder keine akzeptable Quelle ist (Woher hast du denn nur deine ganzen richtigen Informationen?).

Punkt 3: CO2 / Komplexität

Nur kurz, weil ich leider keine Zeit mehr habe.

Es geht eben auch immer um den Zeitraum, in dem sich die Natur anpassen kann. Ändert sich ein Umweltfaktor über Jahrtausende hinweg auf einen extremen Wert, kann sich die Tier- und Pflanzenwelt gut anpassen. Findet allerdings ein sehr schneller Wandel statt (Meteoriteneinschlag, Vulkanausbruch, möglicherweise eben auch der relativ rasche CO2-Anstig in den letzten 100 Jahren), kann das auch sehr unangenehme Folgen haben - Massenaussterben nach einem gigantischen Vulkanausbruch beispielsweise. Dass der Mensch zu erheblichen Eingriffen in unser Ökosystem in der Lage ist, haben wir ja bereits gesehen (saurer Regen, Ozonloch). Ob der unnatürlich schnelle Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre dazu gehört, weiß man nicht genau. In diesem Punkt sind wir uns ja einig: Ich habe es gemäß den Aussagen von H. J. Schellnhuber ein planetarisches Experiment genannt, du argumentierst mit einer nicht verstandenen Komplexität. Kommt etwa aufs gleiche raus.

Trotz aller Komplexität sollte man aber trotzdem versuchen einzelne Mechanismen zu durchblicken und miteinander in Relation zu setzen. Ich finde es schlimm, wenn man nur destruktiv argumentiert (alles viel zu komplex, alle annahmen falsch, nichts ist bewiesen, usw.), um eine Diskussion zu ersticken, die noch ohne Ergebnis dasteht und sehr berechtigt ist.

Und ich kann es nur immer wieder sagen: Eigentlich ist dieses ewig währende Tauziehen um die Meinungshoheit in der Klimafrage sowieso hinfällig, weil das Argument der begrenzten Ressourcen (egal ob ein Ende in 50 oder in 100 Jahren) die Richtung unbestreitbar vorgibt.

Welche Maßnahmen nun richtig oder falsch sind und dass die breite Masse momentan von der Politik zu gewissen Anteilen verarscht wird, steht auf einem anderen Blatt.

Geschrieben
Trotz aller Komplexität sollte man aber trotzdem versuchen einzelne Mechanismen zu durchblicken und miteinander in Relation zu setzen.
Bringen wir es in Relation, ein einziger Vulkan-Ausbruch bringt mehr CO2 und sonstigen Dreck in die Luft wie die ganze Erdbevölkerung produziert.
Geschrieben
Bringen wir es in Relation, ein einziger Vulkan-Ausbruch bringt mehr CO2 und sonstigen Dreck in die Luft wie die ganze Erdbevölkerung produziert.

Quelle?...

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