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Was habt ihr gelernt/studiert und was habt ihr noch vor?


Astra_GT

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Geschrieben

@Sumita,

sehr schön gesagt und da stimme ich dir vollends zu :-))!

Ich komme nun ins 3. Lehrjahr meiner Ausbildung zum Bürokaufmann und in diese Ausbildung bin ich mit einem mäßigen Abgangszeugnis vom Gymnasium gestartet. Nun glänzt ein Schnitt von 2,0 auf meinem Berufsschulzeugnis und das macht mich stolz :stolbin

Als hätte sich ein Knoten bei mir gelöst. Chef ist auch sehr zufrieden mit meiner Leistung und ich bin stets offen für Weiterbildung etc. :)

@Darkman,

Ich ziehe meinen Hut vor dir :-))!

Du hast also Krankenpfleger und später sogar Intensivpfleger ausgeübt.

Ich habe diese Beruf 6 Monate (Probezeit) ausgeübt, während ich oft mit dem Gedanken der Aufgabe gespielt habe. Ich habe aber immer gesagt "halt durch und Aufgeben ist nicht, hast du noch nie gemacht" aber irgendwann, als ein Patient vor mir Stuhl erbrochen hat, was Schluss.

Ich bin einfach nicht für diese Arbeit geschaffen und zudem bin ich der Meinung, dass sowohl das Arbeitspensum, als auch die Bezahlung nicht angemessen sind. Die Arbeit der Pflegekärfte wird einfach dahingehend viel zu wenig gewürdigt.

Ich muss aber auch sagen, dass ich während meiner Zeit im Krankenhaus kaum Schwestern und Pfleger traf, die wirklich noch mit viel Freude und Elan dabei waren. Die meisten waren einfach nur abgestumpft und sahen den Job als Geldverdienen an und nicht mehr als Ausübung einer Tätigkeit, die ihnen Spass macht. Aber gerade bei Patienten sollte man schon mit Leidenschaft dabei sein....., sofern es das Gesundheitssystem, so wie es jetzt ist, überhaupt ermöglicht.

Wer weiß, wo mich meine Wege noch hinführen werden, aber zwei Zweige kann ich von vornherein ausschließen:

- Pflegeberufe

- Handwerksberufe

Für Letzteres fehlt mir einfach das Geschick :oops:

Aber es ist immer wichtig, dass man seine eigenen Stärken und Schwächen kennt, sie sich vergegenwärtigt und danach handelt. :)

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Geschrieben
Liegt das jetzt daran, dass du in München Jura studierst? :wink:

Einerseits ist die Reputation von Harvard natürlich über fast alles Andere erhaben, andererseits wird man in München dann wohl besser für das deutsche Recht ausgebildet - sofern man denn anstrebt, hier zu arbeiten...

Natürlich ist eine gewisse Befangenheit nicht auszuschließen :wink:

Mir ist druchaus bewusst, welchen Ruf Harvard genießt.

Jedoch zählt die Juristische Fakultät der LMU nicht umsonst zu den Top-Adressen in Deutschland.

Das amerikanische Rechtssystem lässt sich zudem nur schwerlich mit dem deutschen vergleichen.

Für den deutschen Anwaltsberuf ist natürlich zu einer Ausbildung in Deutschland zu raten.

Wirtschaftsanwälte (Steuerrecht, Insolvenzrecht...) müssen nach ihrer Ausbildung eh die erforderlichen Kenntnisse in diesen Rechtgebieten erwerben.

Zur Einstellung bei Topadressen sind auch noch Zusatzqualifikationen nötig, etwa: LL.M., Fachanwalt, Dr. jur. utr.

Am wichtigsten ist aber mittlerweile auch hier Vitamin B.

Auch ein Harvardabsolvent wird nicht ohne Kontakte direkt nach dem Studium von Anfragen überschüttet. Schon gar nicht in Deutschland.

Geschrieben

@Darkman,

Ich ziehe meinen Hut vor dir :-))!

Du hast also Krankenpfleger und später sogar Intensivpfleger ausgeübt.

Ich habe diese Beruf 6 Monate (Probezeit) ausgeübt, während ich oft mit dem Gedanken der Aufgabe gespielt habe. Ich habe aber immer gesagt "halt durch und Aufgeben ist nicht, hast du noch nie gemacht" aber irgendwann, als ein Patient vor mir Stuhl erbrochen hat, was Schluss.

Ich mache beides noch immer parallel zum Studium zur Finanzierung der Studiengebühren etc. Ich kann dich gut verstehen, es gibt immer wieder Situationen die einen an eigene Grenzen bringen. Ich finde aber die Einstellung der meisten Menschen dazu nicht besonders optimal.

Nehmen wir deinen Fall als Beispiel. Ich habe deine Suche nach einem anderen Beruf damals hier auch mitverfolgt und fand es sehr interessant. Im ersten Moment dachte ich auch, ach was warum zieht er des jetzt nicht durch. Mittlerweile denk ich aber man kann auch ganz klar einen Abbruch als persönlichen Erfolg verbuchen. Wie du schon sagst: Du kannst jetzt diesen Berufszweig für dich als nicht optimal ausschließen, das bringt dich einen Schritt weiter und macht dich auch eine Erfahrung reicher. Ich sehe auch Abbrüche oder Umschulungen als Erfolg oder Schritt nach vorne. Besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende sagt mein Opa immer.

Geschrieben

yap, dieser Abbruch war eine Sache, die ich bis heute nicht bereut habe. Denke noch oft zurück. Vor allem, wenn ich unbeschwert am Wochenende oder am Feiertag ausschlafen kann etc.

Die Arbeitszeiten hatten es schon in sich, aber die waren halt nichts im Vergleich zur psychischen Belastung. Und ich musste solche Extremsituationen nur sehen, andere Kollegen von mir waren dann leider mittendrin statt nur dabei...., als der Patient abführen musste und Sie gerade am Bett stand und alles abbekam, weil er auf der Seite lag....flatto-doppelkotzen.gif

Mit meinem jetzigen Beruf bin ich an sich sehr zufrieden, nur das häufige "Lügen" im Auftrag des Chefs (er ist nicht da, hat keine Zeit, Scheibe X ist uns leider runtergefallen etc.), stört mich ein wenig, da ich von Natur aus ein sehr ehrlicher Mensch bin und zugebener Maßen nicht sehr gut lügen kann. Aber ich sehe es als Arbeitsauftrag und somit kann ich damit umgehen bzw es erleichtert das Ganze :)

Geschrieben

München war doch nur ein Beispiel, welches beliebig ersetzt werden kann.

Dann nimm von mir aus Bad Münstereifel......X-)

Fakt ist aber, das man als Unternehmen sich die Leute aussuchen kann und dann werden eben in der Regel die mit den besten Noten genommen.

Wenn die dann noch von einer Top Uni oder von bei einer tollen Firma eine Ausbildung geniessen konnten, dann stehen die Leute eben noch höher im Kurs.

Ich habe einen Bekannten, der bei REWE in der Personalabteilung tätig ist. Wenn es wieder so weit ist und Lehrstellen vergeben werden sollen, dann wirds echt lustig.

Die besetzen oft viele Lehrstellen nicht, weil die Qualifikation oft zu mies ist. Mit anderen Worten: Lieber keinen Lehrling als einen der nicht mal richtig Deutsch sprechen kann oder 10% von 120 im Kopf rechnen kann. Muss wirklich lustig sein bei den Einstellungstest, wenn es nicht so traurig wäre....

Gruß

Michael

Geschrieben
Hallo,

mich würde sehr interessieren, was ihr so macht, was ihr gemacht habt und noch so vor habt und wie zufrieden ihr mit dem was ihr macht/gemacht habt seid.

Geht um Aus-/ Weiterbildung und was man damit erreichen kann&will.

Was ist mit euch?

Warum nicht selbständig machen??? Habe mich kurz vor meinem 23.ten Geburtstag und kurz vor der Abschlußprüfung zum Bürokaufmann (die ersten 8 Monate nebenberuflich) selbständig (im Handel) gemacht. Habe es nie bereut.

Leistung muss überall gebracht werden. Nicht nur fleissig, sondern gut muss man sein. Nach nunmehr 25, teilweise turbulenten Jahren, genieße ich jeden Tag meiner damaligen strategischen Entscheidung.8)

Wünsche Dir viel Erfolg:-))!

Geschrieben
So ist es.... Noten sind für den Einstieg wichtig............

Also als Informatiker und Ingenieur hat man im Ausland gute Karten, gerade wenn man in Deutschland studiert hat, deutsche Hochschulen sollen internation hoch im Kurs stehen, vorallem das Uni Diplom.

Vorallem sind die regulären Verdienstaussichten bei Informatik und Ingenieurswesen sehr gut.

Natürlich sind Noten neben dem Studienort wichtig, sehr wichtig sogar.

Ein Harvard Absolvent mit einer 1er Schnitt wird keine Probleme haben, einen mit >100.000€ Jahresgehalt dotierten Job zu finden, während sich ein normaler FH'ler mit einem 2,5er Schnitt vielleicht mit 35.000€ Jahresgehalt zufriedengeben muss. Ihr solltet aufhören, die Bedeutung der Noten herunterzuspielen. Natürlich zählt nachher vornehmlich die Leistung, aber wer sagt denn, dass der 1er Absolvent nicht mindestens das leistet, was der 2,5er Absolvent leistet? Noten und Titel sind immer ein Sprungbrett und öffnen Türen, die anderen vielleicht verschlossen bleiben...

Geschrieben

Da ich mein Abi in der Tasche habe, kann es bei mir auch richtig losgehen! Ab dem 4. Oktober bin ich dann auch Student... aber Studiengebühren werden bei mir wohl die ersten 3 Semester nicht anfallen! :D

Ich studiere dann Dienstleistungsmanagement richtung IT-Consulting (BWL für IT-´Dienstleister). Das ganze an der VWA Stuttgart. Allerdings werden dann Semesterferien für mich nur vom hörensagen bekannt sein :D

Aber die Übernahmechancen sind zur Zeit bei über 90% in meinem Unternehmen. Und die richtigen Connections hab ich auch schon vor dem Studienstart O:-) Vielleicht bekomm ich noch eine Giraffe ins Netz :lol:

Grüßle

Chris

Geschrieben

Giraffe? Verstehe ich nicht wirklich.

Meinste tolle HP und dann reich?

Geschrieben

Giraffe ist in dem Zusammenhang ein "hohes Tier", ein Typ aus dem oberen management in der Firma bei der ich nun 3 Jahre studieren werde.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Astra_GT,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Ich habe erst einen Kurzzeitstudiengang in internationaler BWL in Paderborn gemacht. Die ganze Geschichte nannte sich "International Business Studies".

Nach dem Erhalt des Titels "Diplomkaufmann" bin ich 2005 nach Groningen (NL) gegangen, um dort "International Business & Management" zu studieren. Damit bin ich in ca. 1 Monat fertig, nachdem ich meine Masterarbeit fertig habe.

Nebenbei habe ich mich schon beworben: Hauptsächlich Werbe- und Multimediaagenturen im Köln/Düsseldorfer Raum. Problem in dieser Branche und bei kleinen Agenturen: Die bezahlen eher wenig. 1800 brutto sind nicht gerade viel. Vor allem will ich mich auch nicht unter Wert verkaufen. Dafür hätte ich keinen Master mehr machen müssen.

Aber wenn es danach geht, sollte ich sowieso wohl eher in einen grossen Konzern gehen und dort erstmal die Position des Junior PRoduktmanagers o.ä. anstreben.

Gruss

Constantin

Geschrieben

@dogfriedwart

Als Master solltest du dich nicht mit einem Job < 3.000€ brutto zufrieden geben, eher könntest du mehr verlangen. Frag doch mal bei großen Firmen an. Die bezahlen besser!

Geschrieben

Wer pokern will sollte ein gutes Blatt haben, und das bekommt man nicht sofort nach einem Studium.

:wink:

Erst eine gewisse Berufserfahrung bringt die notwendigen Referenzen für ein späteres Gehaltspoker. Gleich zu Beginn Forderungen stellen - nur weil man einen Titel hat - halte ich nicht für so gut, denn auf dem Arbeitsamt sitzen genug Titel und warten auf eine Chance; auch wenn sie vorerst nicht so gut bezahlt ist! Es gibt genug "Titel-Frischlinge" die erstmal froh sind irgendwo ein unbezahltes Praktikum machen zu dürfen. :( So steht wenigsten etwas weiteres positives im beruflichen Werdegang.

Ein schöner Titel allein macht noch kein großes Geld. Unter "Geld" verstehe ich den vom Mitarbeiter erwirtschafteten Gewinn für´s Unternehmen. Denn genau daraus werden die Gehälter bezahlt. Da kauft kein Personalchef die Katze im Sack.

Wenn man sich dann im Laufe der Zeit behaupten und beweisen konnte, dann kann man dem Chef auch ruhigen Gewissens finanztechnisch mal auf den Zahn fühlen. Der Verdienst kommt ja von "verdienen".

Nur von einem Titel alleine kann man sich noch nichts kaufen.

Weiterhin sollte man die durchschnittliche Höhe der regionalen Löhne und Gehälter berücksichtigen. In Klein-Kleckersdorf, wo die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger sind, gibt es für dieselbe Tätigkeit nicht annähernd soviel wie z.B. in einer Großstadtmetropole.

Geschrieben

Das hängt arg vom Studium ab. bei den Geisteswissenschaftlern sieht es düster aus, viele bekommen da auch nur 1800 brutto.

Bei den Informatikern und Ingenieuren sieht es hingegen super aus. Auch bei BWLern sieht es gut aus. Die Informatiker und Ingenieure haben super Jobchancen, Maschinenbauer gehören z.B. zu den Akkademikern mit der geringsten Arbeitslosenquote.

Geschrieben
Bei den Informatikern und Ingenieuren sieht es hingegen super aus. Auch bei BWLern sieht es gut aus. Die Informatiker und Ingenieure haben super Jobchancen, Maschinenbauer gehören z.B. zu den Akkademikern mit der geringsten Arbeitslosenquote.

Freut mich zu hören :) Ich habe heute Mittag meinen Immartikulationsbescheid (oder wie man das nennt ^^) für die TH Karlsruhe im Maschinenbau bekommen und bin immer noch sehr glücklich darüber:-))!

Geschrieben

@Lamberko

1.800€ brutto ist das, was ein ausgelernter Bürokaufmann ohne Berufserfahrung verdient. Manche fangen allerdings auch schon mit >2.000€ brutto an, so viel zur Relation. Ich investiere doch nicht 5 (fünf) zusätzliche Jahre, um dann als Master mit dem Gehalt eines Bürokaufmanns dazustehen, das kann doch wahrlich nicht dein Ernst sein!? Es grenzt schon an Dreistigkeit, einen Master mit einem derart geringen Gehalt abspeisen zu wollen...

@botzelmann

Glückwunsch :-))!

Geschrieben
Es grenzt schon an Dreistigkeit, einen Master mit einem derart geringen Gehalt abspeisen zu wollen...

Wobei das Thema Gehalt aufgrund seiner vielfältigen Struktur doch sehr schwer zu beurteilen ist.

Was für den einen (auch durch seine persönliche Situation z.B. als Single) unakzeptabel ist kann für den anderen richtig gut sein weil der vieleicht genau die Fortbildung, die der Arbeitgeber nebenbei bezahlt oder den Firmenwagen oder den Betriebskindergarten der angeboten wird, zu schätzen weiß bzw. benötigt.

Mal ein extrem negatives Beispiel fürs Gehalt:

Eine Bekannte mit 10 Jahren Berufserfahrung als Hotelfachfrau und mit 3 Fremdsprachen fließend hat sich in 2001 hier in Düsseldorf bei drei großen Luxushotels für einen Vollzeitjob im Empfang beworben. Alle drei hätten die genommen. Das Bruttogehalt (damals noch in DM) war beim besten Angebot der drei Hotels 1.650 DM. Das schlechteste Angebot lag noch unter 1.500 DM

Ich denke, heute ist es in der Branche auch nicht viel besser...:(

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