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m zetti

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Geschrieben

Also langsam reicht es doch was hier los ist. So lange die Teilnehmer "ordentlich" fahren, sollen sie doch durch Deutschland fahren.

Geschrieben

Das sehe ich genau so wie Du. Nur weil die Jungs Startnummern haben und mehr als zwei Fahrzeuge zusammen auf einem Fleck.

Einfach unglaublich, wie schnell man heutzutage kriminalisiert wirde.

Dann wundert es auch nicht, das bald alle Ausweise mit biometrischen Daten sowie Fingerabdruck ausgestattet werden. Das grenzt schon an einen Generalverdacht. Ein ganzes Volk unter generellem Terrorverdacht.

Startnummer = Illegales Rennen.

Bundesbürger= potenzieller Terrorist

Was machen Die denn, wenn der SLR "Mille Milia" mit der Startnummer 722 auf der Autobahn an einer Zivilstreife, womoglcih noch mit Tempo <200, vorbei fährt? Wir der auch direkt verhaftet? Könnte ja ein Teilnehmer einer Rallye sein?

Gruß

Michael

Geschrieben

Bereits am Nachmittag war Beamten der Autobahnpolizei der ungewöhnliche Tross auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Köln aufgefallen, weil alle Fahrzeuge mit Startnummern beklebt waren und mit hoher Geschwindigkeit über die A 57 und die A 3 rasten.

Recht hat die Polizei, falls dort keine V-max-Beschränkung herrscht.

Die Polizei beruft sich bei ihrer Entscheidung auf einen Beschluss der Innenministerkonferenz. Bernd Kalkum: „Dort ist entschieden worden, solche Veranstaltungen in Deutschland generell zu unterbinden. Die Minister haben sich auch auf Kriterien geeinigt, wann eine solche Fahrt als illegales Rennen einzustufen ist.“ Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass alle Fahrzeuge nummeriert sind, die Fahrer das gleiche Ziel haben und dieses auf der gleichen Strecke erreichen wollen.

Sind das "Und" oder "Oder"-Entscheidungen? Da würde ich die Startnummer dann einfach weglassen :D Ansonsten finde ich diese Vorgabe reichlich schwachsinnig. Das trifft dann nämlich, wie bereits angedeutet, auch auf jede Oldtimer-Sternfahrt zu.

Geschrieben
Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass alle Fahrzeuge nummeriert sind, die Fahrer das gleiche Ziel haben und dieses auf der gleichen Strecke erreichen wollen.

Was ist das für eine doofe Regelung... D.h. wenn man mal mit ein paar Freunden aus dem selben Ort auf einer Rennstrecke mit Fahrtraining war und dort noch die Nummern bei der Heimreise nicht abrubbelt, gilt das schon als illegales Straßenrennen? Zumindest in der Theorie müsste das dann so sein.

Aber auf der anderen Seite muss ich der Exekutiven Rennleitung aber auch zustimmen. Wenn man da zwei, drei Halbstarke vor sich hat, die sich gegenseitig etwas beweißen wollen, ist die Situation eine komplett andere, als wenn ein erfahrener Autofahrer mit dem selben Tempo unterwegs ist, dabei aber weiß, was er tut. Und diese Rally scheint mir mehr auf ersteres ausgelegt gewesen zu sein. Es scheint mir sogar noch extremer, als bei Gumball zu sein, da ich persönlich einem schnellen Bentley oder Gallardo mehr traue, als einem schnellen getunten Golf, der unter Umständen nicht professionell auf diese Geschwindigkeiten ausgelegt wurde. Das ist jetzt aber alles natürlich nur eine Vermutung und keine Feststellung :wink:

Naja, die nächsten Rallys werden sicher nicht mehr durch Deutschland gehen, soviel ist sicher. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, lasse ich mal frei in den Raum gestellt. Irgendwie komme ich mir komisch vor, als Autoverrückter so eine Rally generell als schlecht zu heißen.

Geschrieben

Recht hat die Polizei, falls dort keine V-max-Beschränkung herrscht.

Sind das "Und" oder "Oder"-Entscheidungen? Da würde ich die Startnummer dann einfach weglassen :D Ansonsten finde ich diese Vorgabe reichlich schwachsinnig. Das trifft dann nämlich, wie bereits angedeutet, auch auf jede Oldtimer-Sternfahrt zu.

Auf der 57 zwische D'dorf und Köln bzw. auf der A3 zwischen Breitscheid und Köln herscht nur auf zwei kurzen Abschnitten Tempo 100 bzw. 120. Der größte Teil der Strecke ist ohne Begrenzung. Von daher ist es kein Verbrechen, wenn man mal ein wenig Gummi gibt.

Ich denke auch, das die nächsten Rallyes dann ohne Startnummer stattfinden wird.

@botzelmann:

Gut das bisher keiner von uns auf dem Weg nach Hause von diversen Trackdays angehalten wurde. Ich glaube ich hätte mich vor lachen eingenässt....:wink:X-) Werde aber bei der nächsten Veranstaltung (z.B. GLP) direkt die Startnummer entfernen, was ich sonst immer erst zuhause gemacht habe.

Michael

Geschrieben

Das anbringen von Startnummern im öffentlichen Strassenverkehr war früher mit dem Paragraph 60 Punkt 7 verboten.

Dieser Paragraph ist aber weggefallen. Somit ist es möglich mit Startnummern am öffentlichen Verkehr teilzunehmen.

Wenn da nicht die Ausschlussbedingungen der Motorsportverbände wären.

Im Regelwerk der Motorsportverbände steht, dass die Teilnehmer von Motorsportveranstaltungen die Startnummern im öffentlichen Strassenverkehr entfernen oder entwerten (X) müssen.

Sollte das nicht vollzogen werden, besteht die Gefahr aus dem Motorsportbund ausgeschlossen zu werden.

Was sicherlich die wenigsten Teilnehmer an solchen Wettbewerben interessiert.

So lange die Teilnehmer "ordentlich" fahren, sollen sie doch durch Deutschland fahren.

Da glaubst du doch sicher selbst nicht drann.:???: Da ist schon allein der Massenzwang bei solchen Veranstaltungen.

Ich bin der Meinung, dass solche „Rennen“ zu Recht nicht durch „unsere“ Länder führen.

Sind wir doch mal ehrlich mit uns, wenn es um einen Wettbewerb geht, werden die Gesetzte schon schnell einmal übertreten. Und das Image ist sicher nicht das Beste was von den Sportwagenfahrern an den Tag gelegt wird.

Da sind wir alle, die solche Autos fahren zum grossen Teil selber dran Schuld.

Wenn die Jungs oder Mädchen heizen wollen sollen sie wie andere verantwortungsvolle Sportwagenfahrer auf die Rennstrecke gehen und sich dort messen.

Geschrieben

Da glaubst du doch sicher selbst nicht drann.:???: Da ist schon allein der Massenzwang bei solchen Veranstaltungen.

Bei uns steht heute morgen in der Zeitung, dass einer der Teilnehmer auf der Autobahn mit hoher Geschwindigkeit auf dem Standstreifen überholt hat. Soviel zum Thema "ordentlich fahren". Zumindest hat ihn das 1500 € und den Führerschein gekostet.

Wenn die Jungs oder Mädchen heizen wollen sollen sie wie andere verantwortungsvolle Sportwagenfahrer auf die Rennstrecke gehen und sich dort messen.

:-))!

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