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Die Geldlawine, was haltet Ihr davon?


m zetti

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Geschrieben

hm - ist halt so eine Heile-Welt-Theorie - klingt auf den ersten Blick genau so gut wie der Kommunismuss!

Leider hat der Mensch dann keinen Anreiz mehr zu arbeiten, und wird dann in der Produktivität mächtig nachlassen, sodass das die Unternehmen garnicht mehr in der Lage sein werden mit 8 Mitarbeitern jeweils 40 000 Euro zu erwirtschaften, um diese zu bezahlen!

Die idee ist auch überhaupt nicht neu!

Der Mensch ist eben nunmal nicht Mister Perfekt, und wird nie für eine Idiologie arbeiten, sondern nur für Anerkennung in Form von Geld oder anderen Dingen mit denen er sich von seiner Umwelt absetzen kann ;-)

Geschrieben
Der Mensch ist eben nunmal nicht Mister Perfekt, und wird nie für eine Idiologie arbeiten, sondern nur für anerkennung indem er sich von seiner umwelt absetzen kann ;-)

:-))! :-))!

Geschrieben

Oh ich merke grade, dass der satz etwas holprig ist, ich hoffe es kommt trotzdem rüber was gemeint ist ;-)

Edit:

Habe den Satz mal eben angepasst ;-)

Geschrieben

Naja, der Anreiz für die AN liegt darin, das die Unternehmen, um Steurn zu sparen, Mitarbeiter einstellen müssen, um wiederum Wettbewerbsfähig zu sein. Und von daher werden entsprechende Jobs auch (weiterhin) gut bezahlt und dadurch auch Neue geschaffen. Außerdem würdest Du Dein Geld Brutto für Netto verdienen, was doch der allergrößte Anreiz wäre.

1.

Natürlich gebe ich Dir Recht, das man vermuten könnte, das dann die Motivation (siehe Kommunismus) nicht besonders hoch liegen würde. Aber das ist dann ja auch nicht mehr so wichtig wie heutzutage. Ich denke, das heute der Druck auf den "kleinen Mann" heute sowieso viel zu hoch für viel zu wenig Geld ist. Wir leben schließlich alle nicht um zu arbeiten sondern wir arbeiten um zu leben. Und das ist, finde ich zumindest, ein ganz wichtiger Punkt. Denn sind wir mal ehrlich. Was unterscheidet die meißten Jobs heute von der Arbeit eines Skalven auf der Galeere (mal abgesehen von der Peitsche:lol: )? Das man anstatt trocken Brot und Wasser sowie eine Unterkunft ein Gehalt bekommt, für welches man sich heutzutage gerade noch Lebensmittel und ein Dach über dem Kopf leisten kann.

Bestes Beispiel sind doch z.B. Ärzte.

2.

Wer sagt denn, das wenn Du nicht vernünftig arbeitest, Deinen Job trotzdem behältst? Wenn Du nicht gut arbeitest, dann verdienst Du kein Geld, da Deine Arbeit dann von einem Anderen (Notfalls von eineem Gastarbeiter) erledigt wird. Von daher sollte eine Motivation vorhanden sein.

Wie gesagt..... Ich will kein Weltverbesserer sein und ich bin bestimmt kein Träumer, aber so wie es heutzutage abgeht, kann es nicht weitergehen.

Von daher finde ich jeden Ansatz, der in eine ganz andere Richtung geht, besser als die falsche Richtung immer wieder um ein paar Grad zu korrigieren.

Gruß

Michael

Geschrieben

Wenn es doch alles so einfach wäre und die Lösung von der Problematik in ein Buch passen würde....ach wie schön wäre das! Liest sich ganz nett....aber es hängt ein noch größerer Rattenschwanz dran........

Geschrieben
Von daher finde ich jeden Ansatz, der in eine ganz andere Richtung geht, besser als die falsche Richtung immer wieder um ein paar Grad zu korrigieren.

Da stimme ich zu!

Aber es gibt wesentlich durchdachtere Konzepte, wie das Grundeinkommen über die es sich eine Diskussion viel eher lohnt. Vielleicht wird die Idee im Buch „Die Geldlawine“ besser erklärt. Mir fehlt z.B. eine Überschlagsrechnung zur Umsatzsteuer und die Erläuterung wieviele Mittelständer so ein System überleben würden.

Geschrieben

Das ist das Modell von Götz Werner, seines Zeichens Inhaber der DM-Drogeriekette. FutureBreeze hat recht, funktioniert genauso gut wie der Kommunismus :D

Geschrieben

Da der Kommunismus hier schon mehrfach zum Vergleich herangezogen wurde, möchte ich das hier nochmal aufgreifen.

Zum Vergleich mit Kommunismus kann ich nur sagen, das der Vergleich nicht stimmt.

Beim Kommunismus herscht(e) eine Planwirtschaft sowie die Tatsache, das es keine Privatwirtschaft sondern nur staatliche Unternehmen gibt, vor. Im System "Geldlawine" bleibt die freie (soziale) Marktwirtschaft unangetastet. Ebenso die Tatsache, das die Unternehmen verstaatlich werden. Jeder kann weiterhin (natürlich unter den neuen "Spieregeln") sich frei entfalten, Ideen verwirklichen etc. ohen vom Staat reingeredet zu bekommen.Dies war bzw. ist im Kommunismus nicht möglich (gewesen).

Zum Thema Götz Werner kann man doch nur sagen, das ungewöhnliche Mittel, die anfangs belächelt wurden und als nicht durchführbar galten, sich auf Dauer als die Besseren Rezepte rausstellten. Der Mann hatte Mut zur Lücke, was ich sehr bewundere. :-))! Es ist immer einfach mit den Strom zu schwimmen, sich dagegen zustellen jedoch eine der schwierigsten Aufgaben.

Gruß

Michael

Geschrieben

1.

Natürlich gebe ich Dir Recht, das man vermuten könnte, das dann die Motivation (siehe Kommunismus) nicht besonders hoch liegen würde. Aber das ist dann ja auch nicht mehr so wichtig wie heutzutage. Ich denke, das heute der Druck auf den "kleinen Mann" heute sowieso viel zu hoch für viel zu wenig Geld ist. Wir leben schließlich alle nicht um zu arbeiten sondern wir arbeiten um zu leben. Und das ist, finde ich zumindest, ein ganz wichtiger Punkt. Denn sind wir mal ehrlich. Was unterscheidet die meißten Jobs heute von der Arbeit eines Skalven auf der Galeere (mal abgesehen von der Peitsche:lol: )? Das man anstatt trocken Brot und Wasser sowie eine Unterkunft ein Gehalt bekommt, für welches man sich heutzutage gerade noch Lebensmittel und ein Dach über dem Kopf leisten kann.

Bestes Beispiel sind doch z.B. Ärzte.

Michael

Michael,

das meinst Du doch jetzt aber nicht wirklich ernst, oder? :???:

Und das mit dem "gerade noch Lebensmittel" ist sicherlich auch etwas sehr überzogen, in einem Land welches jahrein jahraus Reiseweltmeister ist. In einem Land, wo, wenn ich unterwegs bin, so gut wie nur neue und hochwertige Automobile fahren sehe. In einem Land, wo mittlerweile fast in jedem Wohnzimmer Flatscreens, DVD-Player und Dolby sourround-Anlagen stehen. Und wenn wir jetzt noch auf die Kultur-, Sport- und Freizeitangebote, eingehen, kann es uns doch nicht so schlecht gehen. Die Biergärten sind voll und die Pizzeria nebenan auch. Nicht ganz so dramatisch wie von Dir skizziert.

Und was haben jetzt die Ärzte damit zu tun?

Adios

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo m zetti,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Natürlich ist das nicht ganz ernst und ganz schön überspitzt gemeint, aber

viele Reisen auf Kredit.......

immer mehr Autos auf Kredit oder geleast...... (sieh AMS in einer der letzen Ausgaben.

DVD Play und Flat auf Raten......

So sieht doch in vielen Fällen die Realität aus.

Woher kommt den die Tatsache, das die deutschen Haushalte pro Kopf niemals zuvor so hoch überschuldet waren?

Sicherlich, ich gebe Dir Recht, das das etwas überspitzt ist und nicht für alle Teile der Bevölkerung der BRD richtig ist.

Aber Fakt ist, das ca. 4 Milionen Menschen, welche Arbeitslos sind, weder Urlaub, noch Auto und schon gar keine Flat Screen an der Wand hängen haben. UInd darum geht es doch in dem Buch. Wie beseitigt man die Arbeitslosigkeit mit all Ihren Folgen?

Was hat das mit den Ärzten zu tun?

Der Großteil der Ärzte hat eine 70 Stunden und mehr Woche inkl. Schicht bzw. Notdienst, verdient aber nicht mehr als ein z.B. Müllmann. Wozu arbeiten diese Menschen denn noch? Aus Spaß an der Arbeit? Nein, weil Sie sonst gar keine Arbeit mehr haben.

Gerade bei den Ärzten stellt sich die Frage, ob die Entlohnung zu den Ansprüchen noch gerechtfertigt ist. Wenn dann aber ein Arzt, der in der 50. Stunde kurz vor Ende seiner Schicht eine Not OP hat und dann einen Fehler macht, wird der gleiche Ärzt zum Teufel gejagt und mit Klagen überzogen. Warum verklagt keiner die Betreiber des Krankenhauses aufgrund der Tatsache, das diese Berufsgruppe wie Maschinen arbeiten und zu funktionieren haben? Ein Arzt hat für seine Verantwortung, die er trägt viel zu viel Arbeit und viel zu wenig Geld?

Im Gegenzug verdient sich ein Pilot von Passagiermaschinen in der Regel eine goldene Nase. Klar hat der auch Tag für Tag ne Menge Verantwortung und auch einen schwierigen Job. Aber warum verdient der soviel und der Arzt so wenig? Warum hat der Pilot nach nem Langstreckenflug einen Tag Pause, während der Arzt zwei Tage und mehr durcharbeiten muss?

Es gibt Ärzte in Krankenhäuser, die gehen abends bzw. An Ihrem freien Tag noch Taxi fahren, um über die Runden zu kommen. Sicherlich sind das nicht die Chefärzte oder die Paar Ärzte, welche gutgehende Praxen haben, in denen sie Titten aufpumpen, Frauen von reichen Männern liften oder Fett absaugen.

Wenn das Modell anwendung finden würde, dann würden mehr Ärzte ingestellt werden, die dann auch mehr (leistungsgerecht) entlohnt werden .

Von daher das Beispiel mit den Ärzten.

Gruß

Michael

Geschrieben
Ärzte sind ja so arm! :-( ;-)

Der Großteil schon. Selbst niedergelassene Ärzte müssen heute immer öfter Ihre Praxen schließen.

Ich rede wie gesagt hier nicht von Schönheitschirurgen oder Zahnärzten, sondern vom Normaloarzt im Krankenhaus. Und der fährt definitiv keinen Porsche, eher einen alten Golf.:DX-)

Geschrieben
Natürlich ist das nicht ganz ernst und ganz schön überspitzt gemeint, aber

viele Reisen auf Kredit.......

immer mehr Autos auf Kredit oder geleast...... (sieh AMS in einer der letzen Ausgaben.

DVD Play und Flat auf Raten......

So sieht doch in vielen Fällen die Realität aus.

Woher kommt den die Tatsache, das die deutschen Haushalte pro Kopf niemals zuvor so hoch überschuldet waren?

Sicherlich, ich gebe Dir Recht, das das etwas überspitzt ist und nicht für alle Teile der Bevölkerung der BRD richtig ist.

Aber Fakt ist, das ca. 4 Milionen Menschen, welche Arbeitslos sind, weder Urlaub, noch Auto und schon gar keine Flat Screen an der Wand hängen haben. UInd darum geht es doch in dem Buch. Wie beseitigt man die Arbeitslosigkeit mit all Ihren Folgen?

Was hat das mit den Ärzten zu tun?

Der Großteil der Ärzte hat eine 70 Stunden und mehr Woche inkl. Schicht bzw. Notdienst, verdient aber nicht mehr als ein z.B. Müllmann. Wozu arbeiten diese Menschen denn noch? Aus Spaß an der Arbeit? Nein, weil Sie sonst gar keine Arbeit mehr haben.

Gerade bei den Ärzten stellt sich die Frage, ob die Entlohnung zu den Ansprüchen noch gerechtfertigt ist. Wenn dann aber ein Arzt, der in der 50. Stunde kurz vor Ende seiner Schicht eine Not OP hat und dann einen Fehler macht, wird der gleiche Ärzt zum Teufel gejagt und mit Klagen überzogen. Warum verklagt keiner die Betreiber des Krankenhauses aufgrund der Tatsache, das diese Berufsgruppe wie Maschinen arbeiten und zu funktionieren haben? Ein Arzt hat für seine Verantwortung, die er trägt viel zu viel Arbeit und viel zu wenig Geld?

Im Gegenzug verdient sich ein Pilot von Passagiermaschinen in der Regel eine goldene Nase. Klar hat der auch Tag für Tag ne Menge Verantwortung und auch einen schwierigen Job. Aber warum verdient der soviel und der Arzt so wenig? Warum hat der Pilot nach nem Langstreckenflug einen Tag Pause, während der Arzt zwei Tage und mehr durcharbeiten muss?

Es gibt Ärzte in Krankenhäuser, die gehen abends bzw. An Ihrem freien Tag noch Taxi fahren, um über die Runden zu kommen. Sicherlich sind das nicht die Chefärzte oder die Paar Ärzte, welche gutgehende Praxen haben, in denen sie Titten aufpumpen, Frauen von reichen Männern liften oder Fett absaugen.

Wenn das Modell anwendung finden würde, dann würden mehr Ärzte ingestellt werden, die dann auch mehr (leistungsgerecht) entlohnt werden .

Von daher das Beispiel mit den Ärzten.

Gruß

Michael

Ok, kam an, habe ich verstanden.

Es ließe sich jetzt sicherlich lange, ausführlich und trefflich darüber streiten, warum jemand arbeitslos ist oder nicht. Das ist aber oftmals eine Einzelbetrachtung und auch von einer geografischen Lage abhängig.

Aber Fakt ist nun mal, daß wir derzeit einen relativ hohen Bestand an sehr schwer vermittelbaren Arbeitnehmern haben. Da sind zum einen die ohne irgendeinen Schulabschluß. Dann fehlen oft schon rudimentäre Kenntnisse in Rechtschreibung und/oder Mathematik. Dann kommen dazu die Verkrustungen und bürokratischen Hindernisse am Arbeitsmarkt. Da darf ich nur Schlagworte wie Kündigungsschutz, Arbeitsrecht, Berufsjahre = Lohnhöhe, Sozialversicherungsbeiträge von bis zu insgesamt knapp 50% (abhängig von der AOK), Mindestlohn, Gleichbehandlungsgrundsatz, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Krankheitsregelungen usw. usw. usw. anführen.

Und dann, auch dazu stehe ich, gibt es eben von den 4 Mio. auch sicherlich eine nicht unerhebliche Anzahl von Personen, die gar nicht arbeiten wollen und alles menschenmögliche unternehmen, um ja nicht vermittelt zu werden. Die haben sich im System der zahlreichen Geld- und Sachtransferleistungen häuslich eingerichtet.

Nun zu den finanzierten Konsumgütern:

Warum muß den heute ein Bürger alles haben? Komisch, früher wurde gespart und dann mit dem Betrag ein Wirtschaftgut vollständig erworben. Aber heute muß ja alles sofort, neu und morgen da sein. Und dann wenn die ganzen Finanzierungskosten einem über den Kopf steigen, wird nach mehr Gehalt oder Lohn geschrieen. Warum muß heute permanent via Handy aus dem Urlaub telefoniert werden? Komisch, früher ging ich in Italien in eine Telefonzelle (weil mir selbst das Hotel zu teuer war) und habe einmal in der Woche angerufen. Das kam dann 4 oder 5 DM. Heute wird am Tag belangloses Zeug für 10 EUR vertelefoniert. Ich habe früher bei der Post monatlich DM 30,00 für das Telefon bezahlt. Heute ist eine Acor-Flatrate bei EUR 35,00. Und, braucht die jeder? Heute muß alles sofort da sein. Das neue Designer-Hemd, die neuen 19 Zoll-Felgen, dann noch das mobile Navi die neue Digicam und jede Woche mindestens zweimal Essen gehen. Toll! Es gehört eben auch zum Leben dazu anzuerkennen und zu akzeptieren, das eben nicht immer alles geht und das es manchmal eben auch Menschen gibt, die das eine oder andere mehr haben. Sind die seswegen glücklicher?

Früher wurde ewig gestreikt, um die Wochenarbeitszeit zu reduzieren. Da wollten alle viel Freizeit haben. Heute schreien alle darüber, das sie keine Arbeit haben und zuviel Freizeit haben. Tja, ich kann eben nicht erwarten, das ich für immer weniger Arbeitseinsatz (Zeit) immer mehr Geld bei gleichzeigem Erhalt aller Arbeitsplätze bekomme.

Wer in der Schule weniger oder gar nicht gelernt hat, hat eben die Quittung in Form schlechter Noten und Zeugnisse geerntet. Und dann wird später geschrieen. Das ist zynisch und völlig weltfremd. Genauso wenn heute jemand nur schwarz arbeitet, keine Beiträge in die Rentenversicherung zahlt und sich dann mit 70 darüber beschwert, daß er keine Rente bekommt. Alles hat immer eine Utrsache.

Ärzte:

Hier gehe ich mit Dir konform. Aber, es wird niemand gezwungen Arzt zu werden. Die beruflichen Begleitumstände sind jedem Strudierenden bei Aufnahme des Studiums bekannt. Wenn hier alles ach so schlecht ist, warum gehen dann die Ärzte nicht einfach nach Kanada, oder Neuseeland, oder England? War im übrigen auch meine Meinung, als vor einigen Jahren die LH-Piloten mit dem Verweis auf das Einkommen der Cathay-Pacific-Piloten mehr Gehalt forderten. Dann hätte die doch einfach nach HongKong umsiedeln können. Nur gibt es leider in HongKong keine vernünftige Wohnung zum Preis einer Wohnung in Köln, München oder Frankfurt.

Hier gehört das gesamte Gesundheitswesen drastisch reformiert. Alle Beteiligten, Ärzte, Apotheker, Pharmahersteller, Zahnärzte müßten sich in einem freien Wettbewerb wiederfinden, wo der Kunde/Patient generell als Privatpatient auftritt. Was dann jeder Bürger individuell privat versichert möge jedem slebst überlassen sein. Wie ja auch in der Autoversicherung nur die Haftpflicht vorgeschrieben ist. Aber nicht bei welcher Gesellschaft ich dies versichere.

Und am Ende will immer jeder das die Leistungen und Waren die er persönlich einkauft immer billiger werden sollen, erwartet aber auf der anderen Seite jährlich eine satte Lohnerhöhung. Geiz ist beim eigenen Einkauf geil. Wenn aber der Arbeitgeber, beim Personaleinkauf den selben Slogan anwendet, wird er gleich als neoliberaler Ausbeuter und Sklaventreiber verschrieen. Gute Leute, das kann so nicht passen!

Aber jetzt schweife ich ab und werde wohl OT.

Adios

Geschrieben
Da der Kommunismus hier schon mehrfach zum Vergleich herangezogen wurde, möchte ich das hier nochmal aufgreifen.

Zum Vergleich mit Kommunismus kann ich nur sagen, das der Vergleich nicht stimmt.

Beim Kommunismus herscht(e) eine Planwirtschaft sowie die Tatsache, das es keine Privatwirtschaft sondern nur staatliche Unternehmen gibt, vor. Im System "Geldlawine" bleibt die freie (soziale) Marktwirtschaft unangetastet. Ebenso die Tatsache, das die Unternehmen verstaatlich werden. Jeder kann weiterhin (natürlich unter den neuen "Spieregeln") sich frei entfalten, Ideen verwirklichen etc. ohen vom Staat reingeredet zu bekommen.Dies war bzw. ist im Kommunismus nicht möglich (gewesen).

Du hast ja recht, es sind 2 völlig unterschiediche Systeme. Der Vergleich beruht darauf, daß beide Systeme nicht funhktionieren.

Zum Thema Götz Werner kann man doch nur sagen, das ungewöhnliche Mittel, die anfangs belächelt wurden und als nicht durchführbar galten, sich auf Dauer als die Besseren Rezepte rausstellten. Der Mann hatte Mut zur Lücke, was ich sehr bewundere. :-))!

Das System "Götz Werner" funktioniert nicht besser oder schlechter als andere vergleichbare Unternehmen. Bei DM wird vielleicht anders intern kommuniziert. Und wenn ich as Unternehmer nicht besser als meine Mitbewerber sein möchte, kann ich gleich im Bett bleiben.

Es ist immer einfach mit den Strom zu schwimmen, sich dagegen zustellen jedoch eine der schwierigsten Aufgaben.

Gruß

Michael

..wenn Du Dich persönlich so fühlst, als ob Du der Sklavenarbeiter auf der Galeere bist, dann bist Du der Einzige, der das ändern kann. Weder Dein Chef, noch Deine Familie oder Deine Freunde sind in der Lage, diesen Umstand zu ändern. Immerhin hast Du ja festgestellt, daß eine Änderung sehr, sehr schwierig ist.

Um nochmal kurz auf das Thema Ärzte zu kommen. Der Mann meiner Mutter hat seine medizinische Ausbildung Anfang der 60er Jahre genossen. Nach Studienende arbeitete er in Bitburger Krankenhaus mit 600 Betten. Der Dienst begann Freitag früh und endete Montag früh. Außer ihm war noch ein weiterer Assistenzart da, sonst niemand. Bezahlt wurde die Wochenendarbeit sowieso nicht. Aber man hat für´s Leben gelernt und Ehrgeiz entwickelt.

Wenn heutige Ärzte bei solchen Diensten zusammenbrechen, sind sie einfach untauglich für Ihren Beruf. Wie soll denn ein Arzt überhaupt Verantwortung für seine spätere eigene Praxis entwickeln, wenn er bei einfachen alltäglich Dingen scheitert???

Ich kann mich nur wiederholen: Wenn ich nicht besser als die anderen bin, kann ich morgens gleich im Bett bleiben!

Geschrieben

Eine Bekannte studiert grad Medizin und nach dem Studium muss sie 1 Jahr oder so ohne Lohn als Assi :) arbeiten. Aber danach verdient sie sicher genug um nicht Taxi fahren zu müssen, um normal leben zu können. Kommt immer auf den Standard an dem man zugrunde legt, ob man zb sagt Arzt ohne Porsche -> arm usw. Ich denke natürlich auch das Ärzte gemessen an ihrem Beruf zu wenig verdienen. Aber so total überzogen muss man das nicht hinstellen find ich. Arzt ist sicher auch immer ein Beruf für den man eine gewisse Begeisterung haben muss denk ich.

alles imo natürlich

Geschrieben

Diese eine Jahr ist das Praktische Jahr und zählt noch zum Studium. Erst danach machst du die letzte Prüfung und darfst die Approbation beantragen. Das frühere zusätzliche Jahr als Arzt im Praktikum gibt es nicht mehr. Natürlich ist es blöd diese Zeit ohne Bezahlung zu arbeiten, aber es zwingt mich niemand dieses Jahr in Deutschland zu machen. Die Schweiz z.B. bezahlt ihre Praktikanten, andere Länder tun das auch. Diese Praktika sind aber mittlerweile üblich geworden, nicht gut so, aber Realität. Wer etwas mit Medien macht hat immer erstmal ein Volontariat (selten bezahlt).

Als Arzt werde ich sicher erstmal keine Millionen verdienen, aber als Hungerlohn kann man es auch nicht unbedingt bezeichnen. Laut Tarif sind es momemtan ca. 3000 Euro brutto (ca. 2600 + 500 Ortszuschlag). Damit kann man meiner Meinung nach leben. Ob dieser Lohn auch "gerecht" ist, das ist eine andere Diskussion.

Was ich mich bei diesem Konzept nur immer Frage: Es wird durch diese imense Kaufkraftsteigerung wohl extrem schnell zu einer Inflation sondergleichen kommen. Was passier dann? Dann ist unser Gehalt auf einmal wieder nichts wert. Denn die Firmen werden nicht aus reiner Nächstenliebe die Produkte zum gleichen Preis wie heute anbieten, sie werden die Preise im Inland drastisch anziehen! Die Leute haben ja die Kohle.

Ich frage mich ob das System wirklich so gut durchdacht ist... :???:

Ehrlicherweise streube ich mich auch gegen diesen riesigen Einfluss des Staates. Es wird mir hier viel zu viel vorgeschrieben (übirgens heute mit unsrem System auch schon so). Warum nicht endlich mal wieder mehr Freiheit wagen? Ständig muss in unserem Deutschland und der EU alles so absolut perfekt und umfassend "gerecht" geregelt werden, dass es schon wieder richtig ungerecht wird. Der Schwache hat nicht mehr den Überblick und die Möglichkeit seine Rechte zu nutzen, der Starke nutzt seine Rechte voll aus und lebt gut damit (bestes Beispiel ist hier meiner Meinung nach das Steuerrecht)

Geschrieben

Der Schwache hat nicht mehr den Überblick und die Möglichkeit seine Rechte zu nutzen, der Starke nutzt seine Rechte voll aus und lebt gut damit (bestes Beispiel ist hier meiner Meinung nach das Steuerrecht)

Und genau das ist eines der Kernpunkte, da alle z.B. steuerlich dann gleich gestellt sind.

Wie Du sagtest, wer heute Reich ist, hat auch das Geld, sich die besten Anwälte, Berater oder eben ganze Heere von Steuerberatern zu leisten, während der Normalo seine Steuer selber machen kann und muss. Mit Hilfe der heutigen Steuergesetze kann ich mich als Millionär durch diverse Tricks sowas von Arm rechnen, das mir fast schon die Caritas helefen muss, weil ich soooo bedürftig bin (um es einmal überspitzt darzustellen) X-)

P.S. 3000 Euro Brutto für zwischen 50 und 60 Stunden Dienst/Woche (inkl. Nachdienst, 24 Stundendienst und alle die schönen anderen Extras) im Krankenhaus? Macht in der Steuerklasse 1 vielleicht 1800 Netto, Steurerklasse 4 vielleicht 2000 Euro?????? Sind bei 3000 Euro ein Stundenlohn von 12,50 Euro (4x60 Stunden/Monat) . Ne Putzfrau oder ein Handwerker, der bzw. die schwarz arbeiten gehen, bekommen fast schon genausoviel, nur Netto. Ein Steuerberater erhalt mindestens das 10fache, wenn nicht sogar das 30fache, kommt drauf an wie gut er ist..... :???:

Gerecht?

Warum??

Beide haben studiert, diverse Prüfungen abgelegt, arbeiten hart. Der eine kann aber Geld vermehren, der andere "nur" das gebrochene Bein oder das Herz operieren.

Irgendwie ziemlich verkehrte Welt wenn Ihr mich fragt..

Michael

Gruß

Michael

Geschrieben
Gerecht?

Warum??

Beide haben studiert, diverse Prüfungen abgelegt, arbeiten hart. Der eine kann aber Geld vermehren, der andere "nur" das gebrochene Bein oder das Herz operieren.

Irgendwie ziemlich verkehrte Welt wenn Ihr mich fragt..

Kann man so nicht sagen. Es gibt auch Leute, die als Steuerberater nicht gerade sooo viel verdienen (aber auch Immobilienmakler, Finanzberater etc.) . Es gibt immer wieder extreme Schwankungen. So ist es auch bei den Ärzten. Wenn man die Fähigkeiten hat, kann man doch eine Praxis aufmachen und nur Privatpatienten behandeln. Kenne einige die so verfahren und einen zweistelligen MINUTENLOHN haben. Da kommt einiges zusammen.

Alles eine Frage der Fähigkeiten.....

Geschrieben

ich weiss nicht - ich kenne genügend Ärzte denen es sehr gut geht!

Haben nen dickes Haus und fahren den besagten Porsche!

Auch relativ junge Ärzte in meinem Bekanntenkreis beschweren sich zwar, dass sie nichts verdienen, fahren aber doch ein sehr potentes Auto und wohnen mit 32 schon im eigenen Haus (abbezahlt)

Sicher gibt es einige Ärzte, die es nicht so gut haben, da sie es einfach nicht schaffen die Jobs zu finden oder zu bekommen, die das grosse Geld bedeuten!

Natürlich verdient ein Assistenzarzt weniger, und muss auch noch mehr arbeiten als der Oberarzt - wenn er sich aber ranhällt und seine Arbeit gut macht, wird er auch die Möglichkeit zum Aufstieg haben.

Nur mal so als Anmerkung:

Wenn ich in einem Jahr als Ingenieur fertig bin, werde ich auch nur ca 2800 bis 3000 Brutto haben!

Und wenn ich Dienst nach Vorschrift mache (40 Stunden Woche), dann werde ich wohl in absehbarer Zeit nicht wirklich mehr verdienen!

Klar hat ein Müllmann mit allen Zuschlägen mehr Geld in der Tasche, wenn er am Ende seiner Karriere angelangt ist!

Bei den Akademikern fängt die Karriere da erst an!

Ich gehe davon aus, dass ich als Jung-Ingenieur auch meine 60 Stunden die Woche werde arbeiten müssen!

Ein Steuerberater muss sich auch erst einen Namen machen, vorher verdient er garnichts!

Ich sag immer:

Von nix kommt nix!

Und wenn mir das Geld zu wenig erscheint, dann muss ich eben mehr arbeiten, oder muss schauen dass ich was anderes mache!

Geschrieben

P.S. 3000 Euro Brutto für zwischen 50 und 60 Stunden Dienst/Woche (inkl. Nachdienst, 24 Stundendienst und alle die schönen anderen Extras) im Krankenhaus? Macht in der Steuerklasse 1 vielleicht 1800 Netto, Steurerklasse 4 vielleicht 2000 Euro?????? Sind bei 3000 Euro ein Stundenlohn von 12,50 Euro (4x60 Stunden/Monat) . Ne Putzfrau oder ein Handwerker, der bzw. die schwarz arbeiten gehen, bekommen fast schon genausoviel, nur Netto. Ein Steuerberater erhalt mindestens das 10fache, wenn nicht sogar das 30fache, kommt drauf an wie gut er ist..... :???:

1. Die beiden bekommen auf Schwarzarbeit keine Rente.

2. Verdienen die beiden das gegen Ende ihrer Karriere bzw. zu deren Höhepunkt. Es ist ein Einstiegsgehalt ohne Berufserfahrung, das sollte man mal bedenken. Ein Ing. oder BWLer verdient in einem durchschnittlichen Beruf nicht deutlich mehr oder weniger bei ähnlicher Arbeitszeit.

Gerecht?

Warum??

Beide haben studiert, diverse Prüfungen abgelegt, arbeiten hart. Der eine kann aber Geld vermehren, der andere "nur" das gebrochene Bein oder das Herz operieren.

Ich vermute mal du meinst den Vergleich ironisch. Genau diesen Punkt meinte ich mit "gerecht".....was wäre der Wert eines Lebens kann man da nämlich fragen. Und wieviel ist es manchen Menschen wert zu leben. Dann kommt eventuell heraus , dass ein Arzt doch zu wenig "verdient" und ein Steuerberater zu viel.

Bei den absurden Löhnen sollte man dann aber auch mal den Vergleich zwischen Altenpfleger und Fussballprofi machen. Aber das führt hier ad absurdum.

Der ethisch richtige Lohn kann nicht bestimmt werden und interessiert in der Praxis auch niemanden.

Geschrieben

Ich vermute mal du meinst den Vergleich ironisch. Genau diesen Punkt meinte ich mit "gerecht".....was wäre der Wert eines Lebens kann man da nämlich fragen. Und wieviel ist es manchen Menschen wert zu leben. Dann kommt eventuell heraus , dass ein Arzt doch zu wenig "verdient" und ein Steuerberater zu viel.

Bei den absurden Löhnen sollte man dann aber auch mal den Vergleich zwischen Altenpfleger und Fussballprofi machen. Aber das führt hier ad absurdum.

Der ethisch richtige Lohn kann nicht bestimmt werden und interessiert in der Praxis auch niemanden.

:-))! :-))!

Da gebe ich Dir Recht, absolut. Es gibt zu viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

Aber trotzdem wäre die Problematik der Frage nach dem "gerechten" Lohn" in der Vorstellung der "Geldlawine" zumindest besser beantwortet, als Sie es heute ist.

Michael

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