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Zwischengas


Gast RR-F360

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Geschrieben

Hi Jungs

Habe nochmal eine Frage zum Zwischengas, obwohl alles perfekt erklärt ist:-))!

Wie geht ihr vor?

1. Kupplung drücken

2. Zwischengasstoss

3. Gang rein

4. Kupplung kommen lassen

oder

1. Kupplung drücken

2. Gang rein mit Zwischengasstoss (also gleichzeitig mit Gasstoss Gang rein)

3. Kupplung kommen lassen und weiter

Danke für eure Präzisierungen

Gruss

Ralph

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Gast Tiescher
Geschrieben

Zwischengas funktioniert nur mit doppeltem kuppeln, wie auch schon von Kai super erklaert, also:

1. Kupplung treten

2. Gang raus

3. Im Leerlauf Kupplung loslassen

4. Gasstoss

5. Kupplung treten

6. Naechsten Gang rein

7. Kupplung loslassen

Alles andere ist nur Show.

Gruss Bjoern

Geschrieben

Wenn man es beim zurückschalten richtig machen will:

Auskuppeln

Gang raus

Einkuppeln

Zwischengas (und wohl so, dass das getriebe auf die drehzahl gebracht wird, die man benötigt für den nächst niedrigeren gang)

Auskuppeln

Anderen Gang rein

Einkuppeln

So schaltet man auch unsynchronisierte getrieben und schont bei synchronisierten getrieben die synchronringe. (Und man kann sogar ohne kupplung fahren wenn man die drehzahl richtig hat)

Es ist auf jeden fall eine übungssache und man sollte es am anfang schon mal auf abgesperrte strecke versuchen. Kratzen tuts meistens am anfang auch :oops:.

Was man hierzu auch sehr gut anwenden kann/muss, ist das heel/toe verfahren. (Hacke-zeh).

Beim bremsen ein teil des füßes auf das bremspedal und ein anderer teil des füßes aufs gas (für den gasstoß).

Dies ist jedoch noch mehr übungssache!

Bremsdruck muss dosiert bleiben und der gasstoß auch. Man darf nicht abrutschen (vor allem nicht von der bremse).

Dies ist übrigens das tanzen auf die pedale, was man früher (vor-sequenzielle-getriebezeit) sehr oft bei rallyefahrer gesehen hat.

PS. Tiescher war schneller..... (Mein sohn hatte mich zwischendurch was gefragt über das 24h rennen)

Geschrieben

Danke Bjoern, dann ist also 99.9% nur Show:D

Sonst würden die Gangwechsel ja eine Ewigkeit gehen! Bin mir einfach nicht sicher, ob dies im Rennbetrieb (z.B. Bergrennen) so durchführbar ist. Das wäre ja ein erheblicher Zeitverlust. Die Bremsen und geben Zwischengas mit dem gleichen Fuss, wie wollen die dann noch zweimal kuppeln :-o

Gruss

Ralph

Geschrieben
Danke Bjoern, dann ist also 99.9% nur Show:D

Ich seh das ein bischen differenzierter.

Beim Runterschalten z.Bsp.: nachdem ich die Kupplung getreten habe, sinkt die Motordrehzahl relativ schnell Richtung Leerlaufdrehzahl ab.

Jetzt runterschalten: die Synchronringe / Gleitsteine passen due unterschiedlichen Drehzahlen Getriebe Hauptwelle und Vorgelegewelle aus.

Nun lasse ich die Kupplung wieder kommen, und diese muss dann den Drehzahlunterschied ausgleichen. (zwischen Drehzahl des Motors / Kurbelwelle und Drehzahl der Getriebehauptwelle) Das macht die Kupplung indem sie schleift.

Also gebe ich kurz Zwischengas um die Drehzahl der Kurbelwelle in etwa der vorraussichtlichen Drehzahl der Getriebewelle anzupassen, damit die Kupplung weniger Arbeit hat.

Abgesehen davon, macht es einfach Riesenspaß. Muss denn alles immer vernünftig sein? O:-)

Geschrieben
Danke Bjoern, dann ist also 99.9% nur Show:D

Sonst würden die Gangwechsel ja eine Ewigkeit gehen! Bin mir einfach nicht sicher, ob dies im Rennbetrieb (z.B. Bergrennen) so durchführbar ist. Das wäre ja ein erheblicher Zeitverlust. Die Bremsen und geben Zwischengas mit dem gleichen Fuss, wie wollen die dann noch zweimal kuppeln :-o

Gruss

Ralph

Das geht, vorausgesetzt die pedale sind so versetzt dass man auch dran kommt.

Und wie schon gesagt, es is übungssache. Am anfang habe ich es immer verbockt und weitergeübt, bis es so ging dass ich es (auch auf der strecke) anwenden konnte.

Geschrieben

O:-)

Ich seh das ein bischen differenzierter.

Beim Runterschalten z.Bsp.: nachdem ich die Kupplung getreten habe, sinkt die Motordrehzahl relativ schnell Richtung Leerlaufdrehzahl ab.

Jetzt runterschalten: die Synchronringe / Gleitsteine passen due unterschiedlichen Drehzahlen Getriebe Hauptwelle und Vorgelegewelle aus.

Nun lasse ich die Kupplung wieder kommen, und diese muss dann den Drehzahlunterschied ausgleichen. (zwischen Drehzahl des Motors / Kurbelwelle und Drehzahl der Getriebehauptwelle) Das macht die Kupplung indem sie schleift.

Also gebe ich kurz Zwischengas um die Drehzahl der Kurbelwelle in etwa der vorraussichtlichen Drehzahl der Getriebewelle anzupassen, damit die Kupplung weniger Arbeit hat.

Abgesehen davon, macht es einfach Riesenspaß. Muss denn alles immer vernünftig sein? O:-)

So wird die kupplung gespart. Aber der grund wozu es im rennsport gemacht wird, ist weniger material schonen.

Hier geht es darum, beim zurückschalten nicht die angetriebene räder zusätzlich zu bremsen. Durch das schleppmoment kann es die angetriebene achse überbremsen und so das auto instabil machen.

Beim anbremsen vor der kurve ist sowas nicht gerade prickelnd

Gast Tiescher
Geschrieben

Hier der LINK zu dem bekannten Pedaltanz von Walter Roehrl 1985 im Quattro, immer wieder faszinierend zu sehen....

Geschrieben

Hier geht es darum, beim zurückschalten nicht die angetriebene räder zusätzlich zu bremsen. Durch das schleppmoment kann es die angetriebene achse überbremsen und so das auto instabil machen.

Beim anbremsen vor der kurve ist sowas nicht gerade prickelnd

Super erklärt! Stimmt! :-))!

Geschrieben

Hi Motorsportfreunde

Ich glaube, für den normalen flotten Straßengebrauch reicht es aus, wenn man vor schnellen engen Kurven mit Kupplung drücken, Gasstoß, Runterschalten in einem möglichst kurzen Zyklus abarbeitet.

Das Ziel ist ja eigentlich, dass man vor der Kurve mittels Runterschalten die Motordrehzahl in den Leistungsbereich bringt, in der man nach der Kurve mit Schmackes beschleunigen kann.

Ausserdem geht der Gang so früher rein.

Was ich beim Walter Röhrl so Klasse finde, ist, dass er für die Kurve die Pedale wechselt und, wie beim Kartfahren, mit Gas und Bremse gleichzeitig rumrutscht.

Aber wie geht Zwischengas bei der F1-Schaltung?:oops:

Gruß

Rob

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Gast RR-F360,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Ferrari 355 (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Ob linksbremsen jedoch bei jedes elektronisiertes modell möglich ist, bezweifele ich.

Bei den modellen auf GolfV plattform geht es schon mal nicht. Da wird automatisch das gas abgeschaltet wenn gebremst wird.

Bin beim trockenbremsen (obwohl bekannt mit linksbremsen) das erste mal fast mit der nase aufs lenkrad geknallt.

Also, auch sowas erst vorsichtig auf abgesperrter strecke versuchen.

Im ernstfall kann sowas aber auch slecht ausgehen (wenn man das auto per linksbremsen stabilisieren will).

Geschrieben
Aber wie geht Zwischengas bei der F1-Schaltung?:oops:

Das macht der Rechner im Auto für den Fahrer automatisch...manuell geht es nicht...

Geschrieben
Jepp, genau das meinte ich mit Show. Was soll der Gasstoss dazwischen bringen?

Gruss Bjoern

Gar nichts! DAS ist wirklich nur Show.

Beim runterschalten merkt man selbst ganz genau wann die Rädchen synchron laufen und das damit der Gasstoss etwas bringt. Wenn man beim Zwischengas den richtigen Punkt erwischt dann flutscht der Gang so richtig sanft rein. Nicht der geringste Widerstand ist dann zu spüren. Allerdings nur, wenn man das Gang einlegen und das Zwischengas geben gleichzeitig macht.

Wenn man zuerst Zwischengas gibt und DANN den Gang einlegt, dann ist der Effekt wohl nur der, dass das Auto nicht so sehr in den niedrigeren Gang reinbremst. Wichtig wohl vor allem auf der Rennstrecke beim anbremsen der Kurven...

Geschrieben

Danke Jochen, genau das meinte ich mit meiner Frage. :-))! Das Video ist wirklich nur Show, v.a. beim Hochschalten in diesen Tourenzahlen. Mache es nur, wenn beim kalten Motor der 2. Gang klemmt.

Gruss

Ralph

Geschrieben

Ich bin noch kein Auto/Motorrad gefahren, ohne Zwischengas beim Zurückschalten zu geben, um das Schleppmoment der angetriebenen Achse zu reduzieren.

Mir würde es in der Seele weh tun, die Kupplung ohne Zwischengas zu schinden :-(((° Und bei Nässe hab ich keine Lust abzufliegen, weil die Hinterräder stehenbleiben.

Hab mir sogar mal bei einem Auto die Pedale zurechtgebogen, um von der Bremse sauber zum Gaspedal wippen zu können. Bei den BMW passts sehr gut, bei Ferrari und Co. wahrscheinlich umso mehr :-))!

Geschrieben

Darf ich fragen wie diie Fahrer von 0815 Autos nach dem Bremsen die "Spitze-Hacke" Technik anwenden? Also ich hab ja viel probiert aber mein Gaspedal liegt leider nicht auf gleicher Höhe mit der Bremse was das ganze fast unmöglich macht (jedenfalls flüssig...)

Ich hoffe die Frage steht hier im richtigen Rahmen.

Geschrieben

Also im täglichen Leben muss man es mit dem Zwischengas nicht übertreiben. Bisschen die Drehzahlen anpassen beim runterschalten ist natürlich vollkommen ok und sogar schonend, aber die Spitze-Hacke-Technik beim anbremsen zu benutzen ist meiner Meinung nach wie die Perlen vor die Säue.

Geschrieben
Also im täglichen Leben muss man es mit dem Zwischengas nicht übertreiben. Bisschen die Drehzahlen anpassen beim runterschalten ist natürlich vollkommen ok und sogar schonend, aber die Spitze-Hacke-Technik beim anbremsen zu benutzen ist meiner Meinung nach wie die Perlen vor die Säue.

:D

Ich will jetzt meinen A4 nicht wie einen Rennwagen nutzen sondern ich will das nurmal üben um es zu können. Ist das gleiche wie mit dem Driften usw...im Alltag nicht nötig aber nett zu wissen das man es kann und wie es geht.

Geschrieben

Bei Fahrzeugen mit ausschließlich hängenden Pedalen ( Wie VW ect.)

- eng geschnittene Schuhe mit flacher Sohle anziehen und dann nicht mit der Hacke Zwischengas geben, sondern mit der rechten Fußaußenseite.

- oder: Gaspedal verändern/vergrößern, vorallem die groben Gummis ab

- oder: Links bremsen und ohne Kupplung, aber genau dosierten Zwischengas runterschalten (Nur mit viel Erfahrung!)

- oder: Wenn man nicht auf Zeit fährt einfach kurz mit dem kompletten rechten Fuß Zwischengas geben.

Geschrieben

Beim Alpina oder beim M3 (stehende Gaspedale) gehts wunderbar mit Schuhen mit Absätzen. Die Absatzkante reicht genau um einen kurzen Druck unten (also nah am Aufnahmepunkt des Pedals) aufs Gaspedal auszuführen, da reicht ein streicheln und das Gas geht hoch...

Was beim Alpina überraschenderweise gut geht ist das betätigen des Gaspedals mit der Sohlenkante (ach ja siehe oben: "rechte Fußaußenseite"), damit ist die Kontrolle ausgesprochen gut. Ich nehme an beim M3 wäre es ähnlich...

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