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Firma nennt bei Geschäftsanbahnung keinen Ansprechpartner? Seriös?


Telekoma

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Geschrieben

Zur Zeit arbeite ich beruflich an einem Sonderprojekt und nehme Kontakt zu grösseren Companys auf.

Dabei geriet ich an einen bekannten Sportwettenanbieter, mit dessen Marketingleiter ich im Jahre 2003 hin und wieder Kontakt hatte.

Die Position ist nun neu besetzt.

In der Zentrale verweigerte man mir konsequent den Namen des Nachfolgers zu nennen. Ebenfalls wurde mir nicht offeriert, die Assistenz der Marketingleitung zu kontaktieren.

Begründet wurde dies damit, dass es sich um "firmeninterne Daten" handele.

Es werden grundlegend keine Namen von Ansprechpartnern bekannt gegeben.

Mich ärgert so etwas enorm, da ich absolut keine Lust habe, eine wichtige Thematik in neutraler Form an irgendeine Tippse zu "spammen"

Mich würde einmal brennend interessieren, ob die erfahrenen Geschäftsleute hier bei CP so ein Gebaren in einem internationalen Unternehmen als üblich und professionell ansehen.

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Geschrieben

So ein Geschäftsgebaren sehe ich als sehr fragwürdig an.

Hat die Firma etwas zu verbergen?

Gehen eventuell verärgerte Kunden auf die Mitabeiter los?

Soll eventuell kein Mitarbeiter haftbar zu machen sein, durch eine Falschaussage/Beratung?

Hat die Firma Angst das Mitarbeiter abgeworben werden?

Sollen die Mitarbeiter von Kunden nicht belästigt werden?

Sicher gibt es viele Gründe Namen von Mitarbeitern geheim zu halten. Nur ist es in meinen Augen absolut unhöflich das dem Kunden ohne ersichtlichen Grund mitzuteilen.

Genau aus diesem Grund sieht es für mich so aus, als wolle die Firma keinen Kontakt zum Kunden.

Sehr suspekt.:???:

Bei uns im Betrieb wir offen komuniziert, auch mit dem Kunden, inkl. Namensnennung.

Ich arbeite in einem Betrieb mit ca. 85.000 Beschäftigten.

Geschrieben

Ich dank Dir für Deinen Eindruck.

Nun ja, das sind schon eine ganze Menge möglicher Gründe.

Nur habe ich das bisher noch nie erlebt.

Aber diese komischen Wettanbieter mit ihren Firmensitzen in Gibraltar - hat auch seinen Grund, aber es wirkt halt alles "nebulös"

Sind die halt selber Schuld. Ich wollte denen eine Präsenz bei der EM2008 ermöglichen. Wäre ja für einen Sportwettenanbieter nicht das schlechteste.

Und wenn man als Unternehmen da rein will, kann man das eigentlich nur über ein Sponsorenpaket machen. Und da liegt man dann schon im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.X-)

Geschrieben

Ich kenne das auch. Hin und wieder wird einem einfach der AP verweigert und durchgestellt wird man schon gar nicht.

Dann wird man von einer Tipse am Empfang darauf hingewiesen, das das Unternehmen sich aufgrund der ständig steigenden Flut von "Cold Calls" dazu entschlossen hätte und man soll gefälligst sein Anliegen schriftlich äußern.

Sollte dann das Anliegen für das Unternehmen spannend sein, würde man sich mit einem dann ggfls. wieder in Kontakt setzen.

Da kann ich auch liebend gerne drauf verzichten. Gott sei dank kommt das aber nicht allzu häufig vor.

Wahrscheinlich haben alle diese Empfangstussies (Sorry an alle Frauen, die diesen Job machen) den gleichen Coach gehabt....

Ich sage dann immer, wer nicht will, der hat schon.

Gruß

Michael

Geschrieben

Das mit den Cold Calls ist mir schon bewusst.

Aber die Zeiten habe ich hinter mir...:D

Die Besonderheit an der Sache ist aber, dass ich ja schon mit der Marketing-Abteilung und einem konkreten Ansprechpartner in Verhandlung stand.

Dass die sonst ja dafür bezahlt werden, Anrufe zu filtern ist klar.

Geschrieben

@Tele

Die Situation ist eben wirklich dumm gelaufen. Der Vorgänger kannte Dich und dementsprechend gab es keine Probleme.

Das die Firma nun aus Selbstschutz, bei einem für sie unbekannten Kontakt erstmal blockt finde ich nicht unbedingt verwerflich. Woher soll die Dame an der Rezeption wissen mit wem sie es zu tun hat, wenn sie Dich nicht kennt?

Der Vorwurf ist eigentlich dem Vorgänger zu machen. Er hat seine Kontakte dem Nachfolger bzw. dem Sekretariat nicht vernünftig übergeben.

Ich empfinde den Job des Sekretariats bei uns im Haus als absolut hilfreich. Die filtern eben den Spam wunderbar weg, ich würde das daher einfach mal nicht so ungeheuer persönlich nehmen, sondern mir überlegen ob bei dem Geschäft was geht oder nicht. Wenn nicht, dann ist es die Mühe nicht Wert den beschwerlichen Weg zu dem "neuen" zu gehen.

Ansonsten sollte doch ein Brief, mit dem Verweis auf die frühere Geschäftsbeziehung mit dem Vorgänger, ausreichen um sofort den direkten Kontakt herzustellen.

Geschrieben

Ich sag´ ja ich finde es absolut in Ordnung, dass nicht jeder durchgestellt wird.

Wenn bei uns im Office einmal die Zentrale auf mich umgestellt ist, bekomme ich ja gleich zu spüren, was da in 1-2 Stunden so alles anruft.

Mich hat ausschliesslich überrascht, dass kein Name genannt wird.

Ich würde der Dame keinen Vorwurf machen, wenn sie mich nicht direkt verbunden hätte, sondern mir stattdessen den neuen Ansprechpartner und die E-Mail Adresse - oder zumindest die Assistenz angeboten hätte.

So wird es ja im Zweifelsfall bei allen anderen grösseren Firmen auch gemacht.

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