Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

Zwei Milliarden Dollar Jahresverdienst


stelli

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

StudiVZ gehört dem Holzbrinckverlag der da gerade dabei ist schlechte Publicity zu machen...

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
  • Antworten 155
  • Erstellt
  • Letzte Antwort
Geschrieben
die samwer brüder sind da schon lange raus, die sind jetzt bei facebook drin - die ja jetzt gerade offiziell in deutsch gestartet sind. die samwers, erst (die kopie) studivz pushen, guten exit machen und dann beim konkurrenten facebook einsteigen und nochmal absahnen. so läufts...

Siehe die Jamba Brüder....etc.

Trotzdem sehe ich keine Blase bei Facebook und Co. Das ist erst der Anfang...solche Seiten sind in der Zukunft enorm wichtig für Ansprechpartner der Unternehmen mit wichtigen Zielgruppen.

Geschrieben
Siehe die Jamba Brüder....etc.

Trotzdem sehe ich keine Blase bei Facebook und Co. Das ist erst der Anfang...solche Seiten sind in der Zukunft enorm wichtig für Ansprechpartner der Unternehmen mit wichtigen Zielgruppen.

samwer = jamba ;-)

oli, marc und alex samwer haben ihr alando.de damals an ebay verkauft. danach gründeten sie jamba - was wieder mit erfolg verkauft wurde. seitdem betreiben sie ihren european founders fund und investieren als risikokapitalgeber. allerdings genießen sie in der branche nicht gerade den ruf eines seriösen investors, aber sie sind immer vorne dabei wenn es um einen lohnenswerten exit geht - das muss man ihnen lassen.

facebook kann - muss aber nicht das neue internet- 'ökosystem' werden.

schau wie noch vor kurzem second live gehyped wurde - und damals selbst die großen traditionelleren firmen wie z.b. mercedes da 'rein' mussten. jetzt ist alles tot und ausgestorben, nix mehr übrig vom hype!

facebook kann selbst google überflüssig machen, und die zentrale plattform deines 'web-lifes' werden - nur sollte man mal das auch ein wenig realistischer betrachten und erstmal schauen was wird.

bezüglich zielgruppen und ansprechen dieser (werbung) - die conversionraten bei facebook sind unter aller sau - trotz der nahezu perfekten eingrenzung deiner zielgrupper als werber. fakt ist: facebook hat KEIN funktionierendes business model - und wird so schnell auf keines finden.

Geschrieben

Liebe Leute,

Ich denke.. obwohl, ich bin überzeugt davon das die Deutschen Facebook - in Deutschland, da es noch sehr neu ist - mit zu viel Skepsis betrachten.

Ich hab 7 Jahre in England verbracht, von daher darf ich mal ganz arrogant behaupten das ich weiß wie das da drüben so läuft, und an Facebook ist schlicht nicht mehr weg zu denken. 2nd life war ein Hype wie nichts Gutes, aber Facebook war kein Hype durch die Medien oder so, es sprach sich einfach rum, denn JEDER ist dort, ich habe auf Facebook Leute wieder gefunden mit denen ich im Jahr 2000 aufs Internat ging und dachte die finde ich nie mehr, sogar Lehrer von damals oder Arbeitskollegen die über 35 sind (man denkt ja, Facebook geht nur an die Jugend) sind dort. Facebook ist gigantisch in den Staaten und England, in Deutschland wissen das sowieso nur die wenigsten denn sie schauen nicht über den Tellerrand ins Ausland.

Bestes Beispiel ist echt als ich vor 2 Wochen in London war, meine Schwester und ich haben in einer Bar ein paar Briten kennen gelernt da wir uns alle über die inkompetente Kellnerin aufgeregt hatten, kurz gefasst: Saßen lange zusammen, tranken und redeten und am Ende wurde sofort gefragt: "Are you guys on Facebook, too?". Die Frage ist mittlerweile Standard, denn es ist einfach jeder da, egal wie jung oder alt.

Wartet einfach mal ab wie groß das hier in Deutschland wird, zu behaupten Facebook sei eine Blase oder kein Gutes Geschäftsmodell ist schlichtweg falsch, etwas nachlesen und nachforschen und schon hat man das Resultat vor Augen, Facebook ist der Hammer, denn du findest so viele Menschen wieder die du lange nicht mehr gesehen oder von gehört hast.

Der Beste beweiß für den Erfolg von Facebook ist schlicht und einfach das die Seite einen Wert von mehreren Milliarden USD hat.

Geschrieben

Ich denke Facebook wird in Deutschland auf Dauer einen ähnlichen Status bekommen wie Xing, also genauso wie es in den USA oder UK schon Tatsache ist. Zur Bewertung von Facebook will ich mich aber doch kritisch äußern, nur weil Microsoft einen kleinen Teil für n Haufen Kohle gekauft hat, heißt das nicht, dass ein wahrer Wert da wäre.

Außerdem betrachte ich diese Seiten noch mehr mit einer gewissen Skepsis. Wir alle reden von Datenschutz und es stört uns wenn der Telemarketer anruft, aber genau durch solche Seiten geben wir enorm viel preis, was diese Branche zu Jubelrufen animiert. Man muss sich auch überlegen inwiefern es nützlich ist z.B. in einem Bewerbungsverfahren für einen Job noch die Saufbilder vom letzten Malle Urlaub online zu haben. Ich sage nicht, dass diese Seiten negativ sind, aber muss sich im klaren sein was man von sich präsentiert und preisgibt.

Im übrigen kann man den Erfolg von Online-Communities auch in Deutschland am Beispiel von Gayromeo, einer Seite aus der Homosexuellen Szene, beurteilen. Diese Seite wird als das schwule Einwohnermeldeamt bezeichnet und das aus gutem Grund. Ich hab mich da mal lange mit einem schwulen Freund drüber unterhalten und er meinte mit dieser (bzw. allgemein solchen) Communities kann man alles machen, bei Gayromeo geht es häufig um schnellen unkomplizierten Sex, aber man kann damit sogar ganz easy den Urlaub planen und nach Übernachtungsmöglichkeiten und Guides in fremden Städten suchen. Das alles funktioniert wunderbar und zeigt welche weiteren Möglichkeiten in diesen Systemen steckt.

Geschrieben

Und deshalb habe ich für das Internet meinen Fakenamen...weil ich keine Lust habe das mein Arbeitgeber meine privaten Aktivitäten im Netz absucht. Wäre auch schwierig weil ein berühmter deutscher Dichter genauso heisst wie ich :D

  • 1 Monat später...
  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Gratulation! :-))!

Und da werden sich noch einige mehr eine goldene Nase dran verdient haben. :D

Geschrieben

...im Prinzip muss man leider sagen, dass solche Leute die Welt in eine der größten Krisen gestürzt haben und jetzt wird weitergezockt. Ob das bewundernswert ist weiß ich nicht...die Staaten hätten sämtliche Banken pleite gehen lassen dann wäre das Casino geschlossen. So wird weiter gewettet etc. das die Balken krachen.

Ich bin nicht neidisch...aber wenn ich sehe auf was da so gewettet wird etc. ist das zocken...nix anderes. Und diese "Zocker" gefährden damit unser gesamtes Wirtschaftssystem, bedrohen damit gesunde Unternehmen die am Ende einer solchen Krise evtl. kein Kredit von der Bank kriegt etc. etc.

Da bewundere ich lieber leute die zwar weniger pro Jahr verdienen, dafür aber nicht mit solchen Methoden...

Ich bin ja im Prinzip sehr liberal eingestellt und hab kein Problem damit wenn Menschen Geld verdienen. Seit dieser Krise hat sich bei mir aber einiges geändert in der Meinung und ich bin sogar stark für eine Steuer auf diese ganzen Finanzgeschäfte aus der die Kosten des ganzen Gezockes finanziert werden. Es kann nicht sein, dass der Staat den Banken auf Kosten der Steuerzahler hilft und danach gehts weiter wie zuvor, Boni en mass etc. Das hat mit reellen Werten alles nichts zu tun und deshalb wird der nächste Crash sehr bald folgen. Soviel billiges Geld wie gerade auf dem Markt ist lädt das zum zocken geradezu ein...

Ob das soviel verantwortlicher ist als ein Drogendealer...ich weiß es nicht. Die Finanzbranche hat jede Menge Jobs in der gesamten Welt auf dem gewissen etc. von Leuten die dafür nichts können das ein paar den Hals nicht voll kriegen und damit die gesamte Wirtschaft und das System riskieren und aufs Spiel setzen.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo stelli,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

  • Gefällt Carpassion.com 1
Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
Geschrieben
...im Prinzip muss man leider sagen, dass solche Leute die Welt in eine der größten Krisen gestürzt haben und jetzt wird weitergezockt.

Ganz genau genommen hat er die Werte auch noch gestützt. Immerhin sind mehrere hundert Mio Euro in diese Aktien investiert worden. :wink:

Aber du hast schon Recht....die Zocker haben vieles verschuldet. Aber angefangen hat die Notenbank mit ihren niedrigen Zinsen und die übertriebene Kreditvergabe der Banken. X-)

Das ist ja fast so, als wenn sich z.B. Adriana Lima langsam bis auf ihre Unterwäsche auszieht und sagt: "Nimm dir soviel du willst.....!"

Klar greift man dann zu. :D

:wink:

Geschrieben

Man darf es aber doch trotzdem kritisieren, oder? Es würden auch jede Menge Menschen Drogen verkaufen wenn es nicht verboten wäre...Finanzjongleure haben eben relativ wenig Folgen zu befürchten außer es war Betrug...

Der Mensch ist grundsätzlich gierig...einschränken tuen das nur Gesetze und die Angst vor eventuellen Folgen. Gibt es keine...gehts ab ;)

PS: Und klar hat die notenbank das unterstützt mit den niedrigen zinsen, derzeit ist das geld ja auch wieder total billig auf dem markt was wieder zum zocken verleitet...

Geschrieben

Ich finde es immer wieder erschreckend beeindruckend welche Werte aus der Luft entstehen und verpuffen. Welche Unsummen mittlerweile im nicht-produzierenden Sektor umgesetzt werden ist krass. Was steckt dahinter? Wo ist die Substanz? Wenn BMW heute zig Grundstücke, Fabriken und Gebäude hat, Materialen in Höhe einer bestimmten Summe und mit diesen Möglichkeiten Autos baut die auch wieder etwas wert sind dann sehe ich das Geld darin...Wenn ein Mann nur am Schreibtisch sitzt und mit Zahlen spielt...wo sind da die 7 Milliarden? Bzw. wo sind seine 2,5 Milliarden verdient? Ist hier nicht irgendwann eine kritische Grenze erreicht oder wird sich der Wert von Zahlen beliebig steigern lassen im Vergleich zu realen Gütern.

Geschrieben
Man darf es aber doch trotzdem kritisieren, oder?

Klar darf man das. :wink: War ja auch nicht richtig, was da passiert ist.

Geschrieben
Ich finde es immer wieder erschreckend beeindruckend welche Werte aus der Luft entstehen und verpuffen. Welche Unsummen mittlerweile im nicht-produzierenden Sektor umgesetzt werden ist krass. Was steckt dahinter? Wo ist die Substanz? Wenn BMW heute zig Grundstücke, Fabriken und Gebäude hat, Materialen in Höhe einer bestimmten Summe und mit diesen Möglichkeiten Autos baut die auch wieder etwas wert sind dann sehe ich das Geld darin...Wenn ein Mann nur am Schreibtisch sitzt und mit Zahlen spielt...wo sind da die 7 Milliarden? Bzw. wo sind seine 2,5 Milliarden verdient? Ist hier nicht irgendwann eine kritische Grenze erreicht oder wird sich der Wert von Zahlen beliebig steigern lassen im Vergleich zu realen Gütern.

Sehe das wie du. Früher gab es wenigstens das Geld noch als reellen Wert in Form von hinterlegtem Gold. Aber das ist ja nicht mehr. Das sind riesige Luftschlösser die da gebaut werden und sich genauso schnell auflösen und dann aber die ECHTE, schaffende Wirtschaft in große Probleme bringt.

Ich würde Banken bis es donnert zusteuern. Diese Läden holen sich derzeit billiges Geld als Folge des eigenen Unvermögens und geben es den Kunden mit 19 % zu zahlendem Zins weiter. Diese Kunden haben aber die Drecksläden gerettet weil sie sich untereinander nichtmal mehr vertraut haben...und zahlen ihren Zockern weiterhin Boni etc. etc.

Man merkt evtl. das ich auf Banken nicht gut zu sprechen bin. Wenn ein Unternehmer da gerade durch die Krise belastet ist und Probleme hat kriegt der von diesen Läden sofort Stress (ging einem bekannten von mir so...) was Kredite angeht...und selbst lassen sie sich vom Staat retten.

Aber das ist eigentlich nicht das Thema...gehört aber dazu. Denn nur in diesem Bereich kann man solche Gewinne einfahren die niemals reell existent sind!

Geschrieben

Bin in allen Punkten bei den Argumenten von Jonny. Ich arbeite an Projekten in drei großen Banken und es ist schlicht weg zum kotzen, mit welch' einer Selbstgefälligkeit die Finanz-Zocker wieder auftreten. Der Handelschef einer der größten Banken in D kommt selbstgefällig mit seinem 599 in die City - alle haben nichts dazu gelernt.

Richtig sauer kann man werden, wenn man dann - wie heute morgen - im Radio hören muss, dass Anleger "Fantasie" in Aktien von bla bla bla sehen, weil das Weihnachtsgeschäft belebt. An Hand dieser Aussagen erkennt man sehr deutlich, dass es nur um kurzfristige Anlagen von Wilderern geht, die an einem langfristigen Engagement kein Interesse haben - Zocker halt!

Wir können uns soviel darüber aufregen, wie wir wollen - letztendlich hilft da nur eins:

Einfach sein Geld "seriös" anlegen. Jedoch hat der Mensch die Eigenschaft, das Schlechte schnell zu vergessen und zum "Daily Business" überzugehen!

Ich frage mich jedes Mal, wie schafft es eine Bank, in einem Quartal 1.400.000.000 € GEWINN!!! zu machen...

Ich bin ein Feind des linken Lagers, kann mich jedoch der Sympathie einiger "platten" Stammtischparolen dieser Weltverbesserer nicht erwehren. Mal sehen, wann die nächste Blase platzt und das System endgültig den Geist aufgibt!

Geschrieben
Er hat sich genau an das gehalten was Kostolany immer sagte, wenn die Leute massenweise aussteigen musst du einsteigen, Warren Buffet hat übrigens genau daselbe gemacht. Börse ist in weiten Teilen Pychologie, Herdentrieb und Prognose.

Jeder der was im Kopf hatte, wusste dass die Papiere im freien Fall sind und damit genau so wie vorher nach oben, momentan nach unten übertreiben.

Ein Beispiel aus der Schweiz, die Credit Suisse war vor der Krise bei 70CHF, brauchte keine Staatsgelder und sank trotzdem im Strudel bis auf 23, nun steht sie wieder bei 52, kurzfristig war sie sogar wieder bei 60CHF

Nun wurde die CS als Bank des Jahres gewählt, wohl dem der die Nerven bei 23 hatte und einstieg.

Ein Wort zu BMW, genau diese Bayrische Mistwagen-Firma war 1961 dafür besorgt dass es Borgward nicht mehr gibt indem sie den Bremer Senat davon abbrachte einen Überbrückungskredit zu geben.

Borgward war Iliquid und musste zusperren, da nützen die ganzen Ländereien, Hallen und Autos an Lager nichts, als der Konkurs abgewickelt war blieb massig Geld über.

Jedes Handels- oder produzierende Unternehmen ist genau soviel wert wie jemand dafür zu zahlen gewillt ist, das drückt sich u.a. im Aktienpreis aus und in der Nachfrage der Produkte.

Ich frage mich jedes Mal, wie schafft es eine Bank, in einem Quartal 1.400.000.000 € GEWINN!!! zu machen...
Rechne das per Anzahl Kunden und frag dich mal was mit der Zinsdifferenz zwischen Geldmarkt und Hypo-Zins passiert, nennt man Kommissionsgeschäft und ist seit je her das Stammgeschäft der Banken, Geld annehmen und mit einer Marge weiterverleihen.

Diejenigen Banken die im verrückten Investmentbanking keine Verluste machten, haben auch in der Krise durch die Kommissionsgeschäfte Gewinne ausgewiesen.

Geschrieben
Rechne das per Anzahl Kunden und frag dich mal was mit der Zinsdifferenz zwischen Geldmarkt und Hypo-Zins passiert, nennt man Kommissionsgeschäft und ist seit je her das Stammgeschäft der Banken, Geld annehmen und mit einer Marge weiterverleihen.

Servus Raymond,

ist mir schon klar - entscheidend ist aber auch, dass im Gegenzug KOSTEN vorhanden sind (Personal / lfd. Kosten / ...). Trotzdem bleibt eine so hohe Marge / PRO QUARTAL!!!

Problematisch ist bei der ganzen Sache, dass Börse heute nichts - aber auch garnichts mehr - mit soliden Beteiligungen an Unternehmen zu tun hat sondern vielmehr nur noch mit Roulette!

Das hier trifft es so herrlich genau auf den Punkt:

http://www.youtube.com/watch?v=4kCNOb9PTuY

Geschrieben

Der größte Freund der Zocker ist ja auch in der heutigen Zeit das Handelssystem. Je schneller, stabiler und besser es arbeitet, umso mehr Gewinn kann gemacht werden. Fragt mal die Händler, wie das vor 10 oder 15 Jahren gewesen ist. Da lief das alles noch anders ab. Und da steckt auch das Problem. Denn diese Systeme reagieren schnell auf Veränderungen und setzen den Markt zusätzlich unter Druck. Somit sind auch die Abstürze immer heftiger.....

Geschrieben
Der Handelschef einer der größten Banken in D kommt selbstgefällig mit seinem 599 in die City !

Neidisch? Nicht böse sein.

Wo ist der Unterschied zwischen Zockerei, Spekulation und Anlage? Wo ist die Grenze?

Nur zum Hinweis: In Deutschland gab es bis vor kurzem noch eine Spekulationssteuer, gleichzeitig waren allerdings Dividenden steuerfrei. Das wurde gekippt, jetzt bezahlst du auf Dividenden nochmal Steuern (obwohl das Unternehmen ja schon für den Gewinn Steuern bezahlt hat) und die nach der Haltedauer abhängige Spekulationssteuer wurde abgeschafft. Der Zocker wird somit genauso behandelt, wie derjenige der sich Aktien zur Rentenvorsorge kauft!

Dieses Gesetz wurde von genau den Politikern verabschiedet die jetzt während der Krise mit dem Finger auf die "zocker" gedeutet haben. Dabei haben sie selbt ein gutes Stück dazu beigetragen.

Geschrieben
Dabei haben sie selbt ein gutes Stück dazu beigetragen.
und sich so mal ganz by the way selbst bereichert.
Geschrieben
Neidisch? Nicht böse sein.

Servus - nein, ganz bestimmt nicht neidisch. Wirklich ;-)

Es ist nur so, dass es immer wieder heißt, dass die "Leistungsträger" dieser Gesellschaft ... bla bla bla ...

Wenn jemand für seine Arbeit einen Mehrwert schafft, soll es mir egal sein. Wenn jemand für seine Arbeit so schlecht macht, dass er dem Unternehmen schadet, soll es mir rech sein!

Wenn aber eine ganze Berufsgruppe von sich meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und dabei ein ganzes System schädigt, dann empfinde ich persönlich es als Hochmut und Ignoranz erster Güte!

Aber insgesamt hast Du schon Recht - gefährliches Randgebiet, dass schnell zu einer Neiddebatte eskalieren kann...

Meinen Senf habe ich ja bereits dazu beigetragen.

Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

  • 3 Monate später...
Geschrieben

Tjoa wie Rockefeller schon richtig bemerkt hat: "The way to make money is to buy when blood is running in the streets."

Im Grunde konnte man 2009 aktientechnisch nicht sonderlich viel falsch machen... es ist ja nahezu alles gestiegen. Selbst meine Dax-Fonds haben 40% zugelegt (leider haben sie auch von Ende 2007 bis Anfang 2009 65% verloren... von daher müssen sie schon noch ein bisschen "kommen").

Ein Bekannter von mir - selbstständig im Investmentbereich - hat vor kurzem erstmal zwei brandneue Firmenwägen für sich angeschafft: Quattroporte GTS und Carrera S 8) Alter: 29

Auch wenn man sich die aktuellen Boni-Zahlen wieder ansieht, war 2009 ein gutes Jahr, richtig viel Geld zu machen - vorrausgesetzt man arbeitete im Finanzsektor. Ich fürchte 2010 und 2011 werden da weniger spektakulär. Immerhin gibts gut verzinste griechische Staatsanleihen X-)

Geschrieben

Nun, die Investoren lassen das mit sich machen. Und wenn die Zielmarken mal in weite Ferne gerückt sind, dann wird mal flugs ein neuer Fonds aufgelegt und die water mark auf das passende, aktuelle Niveau abgesenkt...

Archiviert

Dieses Thema ist archiviert und für weitere Antworten gesperrt. Erstelle doch dein eigenes Thema im passenden Forum.


×
×
  • Neu erstellen...