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Zwei Milliarden Dollar Jahresverdienst


stelli

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Gerade merke ich etwas, ich verteidige meine Branche auch, obwohl ich genau weiß, daß nicht alles Gold ist, was glänzt. Irgendwie gehe ich z.B. automatisch in Verteidigungsstellung, wenn jemand über das angeblich so schlechte Preis/Leistungsverhältnis hier auf der Insel herzieht. :D

Insofern kann ich Deine Verteidigungsposition absolut nachvollziehen. Dennoch ist Deine Branche natürlich anfälliger, je höher das Risiko, desto höher auch - zumindest theoretisch - der Gewinn. Da fangen dann halt einige an zu zocken, obwohl das eigentlich äußerst unprofessionell ist. Ich könnte mir vorstellen, daß auch die Besten irgendwann nachlässig oder einfach leichtsinnig werden, das kann sogar auch erstmal einige Male gut gehen, nur irgendwann brennt es halt doch an. Das ist das, was Du mit Disziplin meinst. Meine Branche wäre es nicht...

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Geschrieben

Nunja es ist einfach immer problematisch etwas zu erklären, von dem ein Laie so nahezu gar nichts weiß (und nein damit meine ich nicht unbedingt Dich, Marc :wink: ). Die Börse ist z.B. deutlich undurchsichtiger für den Laien, als z.B. der Tante-Emma-Laden an der Ecke. Daher ist das natürlich auch immer mit gewisser Skepsis zu behandeln. Vor allem auch, wenn es darum geht anderer Leute Geld einzusetzen.

Die Stewardessen denken auch immer, sie wüssten, wie man ein Flugzeug fliegt bzw. sie wüssten alles über die Fliegerei, nur weil sie ab und an mal die Piloten bei der Arbeit beobachten. Und ähnlich ist's wohl auch an der Börse. Viele, die nur ein bisschen einen Einblick haben denken, sie wüssten wie der Hase läuft und die, die keinen Einblick haben finden den Beruf suspekt.

Ist bei uns im Internetgeschäft auch leider so. Da muss man sich ja schon rechtfertigen bei Kontakten, dass man keine Hinterhofklitsche ist.

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Mexikaner Slim - nur Gates ist noch reicher

In nur einem Monat häufte er vier Milliarden Dollar Vermögen an - jetzt ist er der zweitreichste Mann der Welt: Auf der "Forbes"-Rangliste hat der mexikanische Tycoon Carlos Slim Helu den legendären US-Investor Buffet verdrängt. Jetzt wackelt Bill Gates' erster Platz.

Nun ist es wohl passiert...

Mexikaner überholt Bill Gates

Jeder spricht von russischen Oligarchen, doch der reichste Mann der Welt kommt ab sofort aus Mexiko. Der Telekom-Großunternehmer Carlos Slim löst nach 13 Jahren Bill Gates ab.

Vermögen wird auf 67,8 Milliarden Dollar geschätzt

Wie das mexikanische Finanzmagazin "Sentido Comun" berichtete, stößt der korpulente Krösus den Microsoft-Gründer Gates vom Thron. Slims Vermögen wird dem Bericht nach auf 67,8 Milliarden Dollar geschätzt, das von Gates auf 59,2 Milliarden. Schon im April hatte das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet, dass Slim auf Platz zwei vorgerückt sei und seinem Rivalen Gates bald den Titel abjagen könnte.

Aktiengeschäft gut gelaufen

Slim wurde vor allem deshalb an die Spitze der Reichsten der Welt katapultiert, weil sich die Aktien des von ihm kontrollierten Mobilfunkkonzerns America Movil zwischen März und Juni um 27 Prozent verteuert hatten. Von Slim selbst, aber auch von "Forbes" gab es zunächst keine Stellungnahme.

Quelle: T-Online.de

Geschrieben
Slim verdient 45.000 USD. Pro Minute. :sensation

Was ist ein Slim? O:-)

EDIT: Ups, jetzt hab ich es gefunden :oops:

Geschrieben
Slim verdient 45.000 USD. Pro Minute. :sensation

Kommt mir irgendwie wenig vor. Habe mal gelesen das Abramovic 72.000€ in der Minute verdient. Kann aber auch sein das ich mich irre.

Geschrieben

Auf jeden Fall haben die drei reichsten Personen der Welt (Slim, Gates, Buffet) zusammengenommen ein größeres Vermögen, als die 48 ärmsten Länder der Welt.

Schon irgendwie krass, wenn ihr mich fragt. :(

Geschrieben

Das stimmt, habe ich auch schon gelesen und auch grob recherchiert. Slim hält auch ca. 8% des mexikanischem Bruttonationalprodukts.:-o

Geschrieben

Ich verdiene 10.000.000,- Euro in einer Minute.

Und bis heute warte ich darauf, dass diese ersehnte Minute endlich kommt.

Die Börse ist ein Spiel! ...und reine Zockerei! - Ist meine persönliche Meinung. Und ein Vergleich mit dem Roulette ist gar nicht so schlecht.

:-))!

Am Roulette-Tisch gibt´s u.a. Rot und Schwarz. Also 50 zu 50. Kommt oder kommt nicht. Gewinnen oder verlieren. Dazwischen ist nix.

Die selbsternannten Profis beobachten nun den Verlauf des Spieles. 15 mal hintereinander ist Schwarz gefallen. Nun fangen diese "Profis" an das Spiel zu "analysieren" und - aufgrund ihrer Insiderkenntnisse nebst Abitur und Studium - zu berechnen und vorauszusagen. Eine Seite der scheinbaren Voll-Profis geht nun davon aus, dass auch weiterhin Schwarz kommt. Sie spielen "mit" der Bank. Die andere Seite geht davon aus, das nun - mathematisch untermauert - eigentlich Rot kommen müsste. Diese Seite spielt also lieber "gegen" die Bank. Alles wie bei der Börse und deren Brooker. Der Kugel ist´s allerdings völlig schnuppe wer wann was und wieviel gesetzt hat. Sie rollt und fällt irgendwann irgendwohin...Punkt.

8)

Wie bei der Börse haben nun beim Roulette einige Spieler (Brooker) verloren und andere hingegen gewonnen. Da sie Profis sind, setzen sie extrem vorsichtig und nur mit Bedacht. So haben sie es in den Schulbüchern gelesen und während ihrer Ausbildung auch gelernt. Geringer Einsatz bedeutet aber leider auch gleich geringer Gewinn. Fünf Euro auf Rot heisst im Falle eines Treffers eben nur Fünf Euro gewonnen. Egal, nächstes Spiel.

Um die Komplexität des Roulettes (bzw. der Geldanlagen) darzustellen, wird jedem Anleger (bzw. Nicht-Roulettespieler) mitgeteilt, wie schwer es doch sei eine Rendite über 8% zu erwirtschaften. - Wie sagt der Sparkassensachbearbeiter immer zu seinen privaten Geldanlegern die mit ihrem Ersparten in die Schalterhalle kommen? "Alles über 10% ist unseriös!" - Ja nee, is´klar!

Und so dümpeln die sich selbst als Profi-Brooker ... ähh Profi-Roulettespieler bezeichnenden Herren immer in der untersten Liga herum. Weil sie ständig recherchieren, analysieren, berechnen, untersuchen und abwägen. Dann setzen sie kleines Geld (im Verhältnis zum Gesamtetat) um das Risiko zu streuen. Sie freuen sich über ihre Gewinne und zahlen satte 2,5 Prozent auf´s Sparbuch des Investors. - Na toll!

:evil:

Die oben bezeichneten Herren (oder auch Damen) sind also die angeblichen Profi-Roulettespieler oder auch Profi-Brooker welche den Vorwurf der "Zockerei" stets verneinen und immer mit Begriffen wie Analyse, Markbeobachtung, komplexes Wissen, jahrelange Ausbildung und anderem Zeug um sich werfen.

Sind sie wirklich die Profis und haben den Durchblick? - Nein, denn sie denken nur dass sie die Profis wären und dass sie das Spiel wirklich verstanden hätten! Die wahren Profis - beim Roulette sowie auch an der Börse - sind hingegen keine Analysten und Rechenkünstler; sie sind reine Zocker!

Nicht kleckern, sondern klotzen. Nix mit streuen oder risikominimieren. Sch...ss auf die Lehrbücher: Volle Pulle auf Rot. Geht oder geht nicht. - Wenn "geht", dann mit großem Artikel über "Der bestverdienende Brooker weltweit" in sämtlichen Fachzeitschriften vertreten. - Wenn "ging leider nicht" dann auch in allen Zeitungen! ...allerdings dann als "Größter Verlierer an der Börse".

:D

Der "echte" und abgefuckte Roulettespieler sitzt stundenlang an der Bar und wartet auf "sein" Spiel. Dann steht er auf und setzt 7.000 Euro auf Schwarz (oder was auch immer). Die selbsternannten "Profis" stehen staunend daneben und pflastern mit ihren 5-Euro-Jetons nahezu das komplette Spieltuch bzw. -feld zu um zu "streuen" und zu "minimieren". Kommt Rot und der 7.000-Euro-Einsatz ist flöten, dann sagen die Profis "war´n Anfänger" und sammeln freudestrahlend ihre gewonnenen 5,- Euro ein. Kommt allerdings Schwarz und aus den 7.000 werden innerhalb von dreieinhalb Minuten (durchschnittliche Spieldauer) mal so eben satte 14.000 Euro, dann sagen die selbstüberzeugten Brooker...ähh Spieler: "War´n Zocker; Glückspilz." Der Mann kommt von der Bar herüber, sammelt seine 14tausend Mücken ein und verschwindet in die Nacht, während die "Profis" noch etliche Stunden analysieren, berechnen, recherchieren, überlegen, beobachten, warten, streuen,......

Genau wie an der Börse!

8)

Geschrieben
Ich verdiene 10.000.000,- Euro in einer Minute.

Und bis heute warte ich darauf, dass diese ersehnte Minute endlich kommt.

Die Börse ist ein Spiel! ...und reine Zockerei! - Ist meine persönliche Meinung. Und ein Vergleich mit dem Roulette ist gar nicht so schlecht.

:-))!

Am Roulette-Tisch gibt´s u.a. Rot und Schwarz. Also 50 zu 50. Kommt oder kommt nicht. Gewinnen oder verlieren. Dazwischen ist nix.

Die selbsternannten Profis beobachten nun den Verlauf des Spieles. 15 mal hintereinander ist Schwarz gefallen. Nun fangen diese "Profis" an das Spiel zu "analysieren" und - aufgrund ihrer Insiderkenntnisse nebst Abitur und Studium - zu berechnen und vorauszusagen. Eine Seite der scheinbaren Voll-Profis geht nun davon aus, dass auch weiterhin Schwarz kommt. Sie spielen "mit" der Bank. Die andere Seite geht davon aus, das nun - mathematisch untermauert - eigentlich Rot kommen müsste. Diese Seite spielt also lieber "gegen" die Bank. Alles wie bei der Börse und deren Brooker. Der Kugel ist´s allerdings völlig schnuppe wer wann was und wieviel gesetzt hat. Sie rollt und fällt irgendwann irgendwohin...Punkt.

8)

Wie bei der Börse haben nun beim Roulette einige Spieler (Brooker) verloren und andere hingegen gewonnen. Da sie Profis sind, setzen sie extrem vorsichtig und nur mit Bedacht. So haben sie es in den Schulbüchern gelesen und während ihrer Ausbildung auch gelernt. Geringer Einsatz bedeutet aber leider auch gleich geringer Gewinn. Fünf Euro auf Rot heisst im Falle eines Treffers eben nur Fünf Euro gewonnen. Egal, nächstes Spiel.

Um die Komplexität des Roulettes (bzw. der Geldanlagen) darzustellen, wird jedem Anleger (bzw. Nicht-Roulettespieler) mitgeteilt, wie schwer es doch sei eine Rendite über 8% zu erwirtschaften. - Wie sagt der Sparkassensachbearbeiter immer zu seinen privaten Geldanlegern die mit ihrem Ersparten in die Schalterhalle kommen? "Alles über 10% ist unseriös!" - Ja nee, is´klar!

Und so dümpeln die sich selbst als Profi-Brooker ... ähh Profi-Roulettespieler bezeichnenden Herren immer in der untersten Liga herum. Weil sie ständig recherchieren, analysieren, berechnen, untersuchen und abwägen. Dann setzen sie kleines Geld (im Verhältnis zum Gesamtetat) um das Risiko zu streuen. Sie freuen sich über ihre Gewinne und zahlen satte 2,5 Prozent auf´s Sparbuch des Investors. - Na toll!

:evil:

Die oben bezeichneten Herren (oder auch Damen) sind also die angeblichen Profi-Roulettespieler oder auch Profi-Brooker welche den Vorwurf der "Zockerei" stets verneinen und immer mit Begriffen wie Analyse, Markbeobachtung, komplexes Wissen, jahrelange Ausbildung und anderem Zeug um sich werfen.

Sind sie wirklich die Profis und haben den Durchblick? - Nein, denn sie denken nur dass sie die Profis wären und dass sie das Spiel wirklich verstanden hätten! Die wahren Profis - beim Roulette sowie auch an der Börse - sind hingegen keine Analysten und Rechenkünstler; sie sind reine Zocker!

Nicht kleckern, sondern klotzen. Nix mit streuen oder risikominimieren. Sch...ss auf die Lehrbücher: Volle Pulle auf Rot. Geht oder geht nicht. - Wenn "geht", dann mit großem Artikel über "Der bestverdienende Brooker weltweit" in sämtlichen Fachzeitschriften vertreten. - Wenn "ging leider nicht" dann auch in allen Zeitungen! ...allerdings dann als "Größter Verlierer an der Börse".

:D

Der "echte" und abgefuckte Roulettespieler sitzt stundenlang an der Bar und wartet auf "sein" Spiel. Dann steht er auf und setzt 7.000 Euro auf Schwarz (oder was auch immer). Die selbsternannten "Profis" stehen staunend daneben und pflastern mit ihren 5-Euro-Jetons nahezu das komplette Spieltuch bzw. -feld zu um zu "streuen" und zu "minimieren". Kommt Rot und der 7.000-Euro-Einsatz ist flöten, dann sagen die Profis "war´n Anfänger" und sammeln freudestrahlend ihre gewonnenen 5,- Euro ein. Kommt allerdings Schwarz und aus den 7.000 werden innerhalb von dreieinhalb Minuten (durchschnittliche Spieldauer) mal so eben satte 14.000 Euro, dann sagen die selbstüberzeugten Brooker...ähh Spieler: "War´n Zocker; Glückspilz." Der Mann kommt von der Bar herüber, sammelt seine 14tausend Mücken ein und verschwindet in die Nacht, während die "Profis" noch etliche Stunden analysieren, berechnen, recherchieren, überlegen, beobachten, warten, streuen,......

Genau wie an der Börse!

8)

Nette Geschichte, nur leider hinkt der Vergleich gewaltig.

Es gibt einen feinen Unterschiede zwischen Roulette und Börse, der dafür aber ist umso entscheidender.

Beim Roulette kann das Agieren der Spieler das Verhalten der Kugel nicht verändern. An der Börse wird der Preis ausschliesslich durch das Agieren der Spieler bestimmt. Börse ist von daher wenn überhaupt eher mit Poker zu vergleichen als mit Roulette.

Jeder "Zocker" wird über kurz oder lang Alles verlieren. Wer immer auf Rot setzt, verliert alles wenn Schwarz kommt, so einfach ist das. An der Börse zählt nur Konstanz und Risikoreduzierung. Wer dies nicht versteht, hat sich mit dem Thema einfach nicht genügend beschäftigt.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo stelli,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Am Roulette-Tisch gibt´s u.a. Rot und Schwarz. Also 50 zu 50. Kommt oder kommt nicht. Gewinnen oder verlieren. Dazwischen ist nix.

Vergiss die 0 nicht, die ist grün... :wink:

Irgendwo muss die Bank ja auch gewinnen.

Geschrieben
Vergiss die 0 nicht, die ist grün... :wink:

Irgendwo muss die Bank ja auch gewinnen.

Irrtum, bei Zero wird nur der Einsatz gesperrt (bzw. rechnerisch halbiert). Danach geht es weiter.

:-))!

Geschrieben
Nette Geschichte, nur leider hinkt der Vergleich gewaltig.

Es gibt einen feinen Unterschiede zwischen Roulette und Börse, der dafür aber ist umso entscheidender.

Beim Roulette kann das Agieren der Spieler das Verhalten der Kugel nicht verändern. An der Börse wird der Preis ausschliesslich durch das Agieren der Spieler bestimmt. Börse ist von daher wenn überhaupt eher mit Poker zu vergleichen als mit Roulette.

Jeder "Zocker" wird über kurz oder lang Alles verlieren. Wer immer auf Rot setzt, verliert alles wenn Schwarz kommt, so einfach ist das. An der Börse zählt nur Konstanz und Risikoreduzierung. Wer dies nicht versteht, hat sich mit dem Thema einfach nicht genügend beschäftigt.

Vielen Dank, so ist es.

Als jemand, der sich mit dem Thema zwangsläufig aufgrund des Studiums intensiv beschäftigen musste, bin ich teilweise entsetzt über die mangelnde Sachkenntnis einiger Beiträge hier bzgl. Notwendigkeit, Zweck und Funktionsweise der Börse.

Grundsätzlich gilt der stark korrelierte Zusammenhang von Rendite und Risiko.

Je mehr man riskiert, desto mehr kann man gewinnen. Wer wenig riskiert und sein komplettes Geld auf das Sparbuch legt, wird nicht auf die Nase fallen können aber schafft mit der erzielten Rendite wenig mehr als den Inflationsausgleich.

Besagter Investor hat viel Geld riskiert und viel gewonnen, allein die Tatsache dass er das riskiert hat ist aller Ehren wert und sollte nicht von Andersdenkenden (genauer gesagt: feigeren) diskreditiert werden. NIEMAND schafft es zu soviel Geld an der Börse ohne hervorragende Kontakte, Quellen, Informationen, Intuition, qualitativer und quantitativer Analysearbeit und dem Verständnis ökonomischer, politischer und psychologischer Zusammenhänge...

Der wissenschaftliche Diskurs über das Thema Finanzmärkte hat ein GIGANTISCHES Volumen erreicht, die aufgezeigten Einflussfaktoren sind zahllos und die Mechanismen extrem komplex. Eine vielkolpotierte Aussage wie: "man kann nur gewinnen was ein anderer verliert" ist nicht nur sachlich falsch sondern bildet den Nährboden für Vorurteile und Irrtümer bei einem gesellschaftlich zu wichtigen Thema.

So oder so:

In eine Aktie zu investieren ist eine unternehmerische Entscheidung!

Der Vergleich mit Roulette ist daher unglaublich absurd.

Die Deutschen (ich auch) sind leider für ihre Vollkaskomentalität und mangelde Zuversicht in die Zukunft bekannt und verkennen den Wert und das Potenzial von Aktien komplett, die extrem niedrige Aktienbesitzerquote im internationalen Vergleich spricht Bände. Sie ist nicht nur ein vollkommen unverständliches gesellschaftliches Armutszeugnis, sondern verhindert die Freisetzung gebundener Effizienz- und Investitionsreserven der Wirtschaft und zwingend notwendige Reformen des sozialstaatlichen Systems.

In diesem Sinne,

Beste Grüße,

Joe

Geschrieben
Irrtum, bei Zero wird nur der Einsatz gesperrt (bzw. rechnerisch halbiert). Danach geht es weiter.

:-))!

Alter Zocker... 8)

Geschrieben

So oder so:

In eine Aktie zu investieren ist eine unternehmerische Entscheidung!

Der Vergleich mit Roulette ist daher unglaublich absurd.

Exakt.

Die Komplexität der Finanzmärkte ist enorm und durch den menschlichen Verstand deshalb so schwer zu greifen, weil Emotionen eine objektive Betrachtungsweise erschweren. Was ist fair bewertet? An der Börse ist alles relativ.

Bereits 5% Rendite jährlich konstant über einen langen Zeitraum darf man getrost als Geniestreich bezeichnen. Tatsächlich sind aber nur die Allerwenigsten dazu fähig. Diejenigen welche zeitweise vorwiegend durch hohes Risiko viel verdienen, erleiden fast immer irgendwann einen vernichtenden Rückschlag.

Geschrieben

Der Vergleich bezog sich auf erfolgreiche (!) Brooker vs. Zocker. Und da ist der Unterschied nur äußerst gering. Ist meine Meinung und hat mit "Fachwissen" rein gar nichts zu tun. Klar habe ich etliches über die Funktionsweise der Börse im Laufe meiner Tätigkeit gelernt. Nur handelt es sich hierbei um Erfahrungen, und nicht um stupides Nachahmen irgendwelcher Lehrer. Ich halte nix von Lehrbüchern, da diese immer nur sooo gut sind wie derjenige, der sie mal irgendwann geschrieben und einen Reibach damit gemacht hat.

Sicherlich kann man an der Börse strikt nach Lehrbuch vorgehen, ist aber eigentlich nicht nötig, da es sich bei der Börse um einen - für mich - lebenden Organismus handelt. Vergleichbar mit einer Schafherde. Einer der es angeblich weiss läuft vor, und die anderen - die es schon immer geahnt hatten - laufen hinterher.....und lassen die Kurse steigen. Dabei ist´s völlig Banane, in welche Richtung der "Analyst" rennt, da kurze Zeit später die informierte Herde mitläuft. Am vermeintlichen Futtertrog stellt die Herde dann fest, das ja gar nicht so viel Futter drin ist wie ursprünglich erhofft. Wie auch? Der Anführer (und seine Freunde) haben ja schon längst abgeschöpft und nur´n paar Krümel übergelassen. Da sie aber schon längst in eine andere Richtung laufen, denkt die Herde auch nicht weiter darüber nach und läuft widerspruchslos ("...mehr als 10% sind unseriös.") weiter hinterher zum nächsten Trog. Weiter geht das Spiel. Und genau DAS funktioniert auch im übertragbaren Sinne an der hochgelobten Börse. Sicherlich in anderen Dimensionen, keine Frage, aber das Prinzip ist verblüffend ähnlich.

Die Herde ist aufgrund Jahrzehnte lang eingetrichterten Sparbuchzinsen zufrieden mit dem Ergebnis des Futtertroges, die freundlichen "Profis" machen ihre insgesamt 20% jährlich und die echten Zocker bekommen hier ihren eigenen Thread.

Aktien kaufen wenn der Anführer losläuft, und dann schnellstens wieder verkaufen wenn die Herde beginnt sich in Gang zu setzen. Klar entstehen da nur 0,5 Prozent-Renditen. Die aber jeden Tag!

Ich verstehe jeden der das innerhalb seines Studiums oder seiner Ausbildung angelernte Wissen behält und es strikt verteidigt. Nur muß das, was die Mehrheit macht und/oder denkt, nicht zwangsläufig immer völlig richtig sein und die anderen sind dann gleich Unwissende und Spinner ohne jegliche Ahnung.

A bisserl mehr Respekt gegenüber anderen Meinungen und Ansichten sollten wir uns schon erlauben dürfen. -Oder?

:wink:

Geschrieben
Die Deutschen (ich auch) sind leider für ihre Vollkaskomentalität und mangelde Zuversicht in die Zukunft bekannt und verkennen den Wert und das Potenzial von Aktien komplett, die extrem niedrige Aktienbesitzerquote im internationalen Vergleich spricht Bände. Sie ist nicht nur ein vollkommen unverständliches gesellschaftliches Armutszeugnis, sondern verhindert die Freisetzung gebundener Effizienz- und Investitionsreserven der Wirtschaft und zwingend notwendige Reformen des sozialstaatlichen Systems.

Top Beitrag! Kann dich leider momentan nicht bewerten.

Würde die breite Masse gleichmäßig und maßvoll direkt an der Börse (ohne Zwischenschaltung von teuren Fondskonstruktionen!!!) investieren, so könnte man sich die ganze Debatte um den Investivlohn sparen.

Ein Graus für linke Politiker und Gewerkschaften wäre das, wenn breite Bevölkerungsschichten direkt von unternehmerischem Handeln profitieren würden!

Geschrieben
Würde die breite Masse gleichmäßig und maßvoll direkt an der Börse (ohne Zwischenschaltung von teuren Fondskonstruktionen!!!) investieren, so könnte man sich die ganze Debatte um den Investivlohn sparen.

Was passiert, wenn sie es tun, sah man ja 1997 bis 2000 sehr gut. :-o

Dann muss nur ein kleiner Teil Panik bekommen und schon stürzen die Ahnungslosen hinterher. Und die anderen können nur noch short gehen. Was haben damals gerade die Amerikaner ganze Ersparnisse von ihren Familien verzockt...hier oft nicht anders.

Das Beste wäre doch immer eine super gute Informationsquelle, die ein paar Daten vom Dach zwitschert. Und zack....schlägt man zu. Ups.....das wäre ja Insiderhandel.... X-)

Geschrieben
[...] Dann muss nur ein kleiner Teil Panik bekommen und schon stürzen die Ahnungslosen hinterher. Und die anderen können nur noch short gehen. Was haben damals gerade die Amerikaner ganze Ersparnisse von ihren Familien verzockt [...]
Herde? Zocken? - Sach ich doch.

O:-)

[...] Das Beste wäre doch immer eine super gute Informationsquelle, die ein paar Daten vom Dach zwitschert. [...]
Da kannst Dir sehr sicher sein, das die wirklich(!) wichtigen und einflussreichen Personen im Börsengeschäft zu mindestens 75 Prozent GENAU SO und nicht anders ihre besten Geschäfte machen.

:wink:

Damals beim Internet-Invest-Boom hatte ja niemand wirklich Geld "verloren", es hat nur ein anderer für eine unbestimmte Zeit bekommen. - Frag doch mal, wo eigentlich die Kursverluste bleiben. Sitzt da ein kleines Männchen am Rande des Börsenparketts und verbrennt die Scheine oder sackt die sich vielleicht irgendjemand auch noch ein?

:confused:

Warum zahle ich eine Provision und Gebühren? - Ist ja fast so, als ob ich mein eigenes Material zur Arbeit mitbringe und es dem Unternehmen zur Verfügung stelle, der Boss mir dafür aber ein Eintrittsgeld abknöpft und im gewinnbringenden Verkaufsfall des fertigen Produktes auch noch eine Provision von mir haben will. Natürlich werde ich als Mitarbeiter buchhalterisch erfasst und muß dafür jährlich eine Gebühr bezahlen, während das Unternehmen sich einen Glaspalast nach dem anderen gönnt.

:D

Da wundert es mich nicht, dass unser Privatvolk die Finger von der Börse läßt und auf Sparbuchzinsen setzt....

Geschrieben
Der Vergleich bezog sich auf erfolgreiche (!) Brooker vs. Zocker. Und da ist der Unterschied nur äußerst gering.

Ein guter erfolgreicher Broker wird sich genauestens mit dem Gegenstand seiner Wette auf die Zukunft auseinandersetzen. Analyse, Berichte, Bewertungen, rechtliche Situation... all das muss er zusammentragen und kennen, interpretieren und anschließend seine Entscheidungen treffen. Er schießt nicht aus der Hüfte, sondern agiert mehr als Scharfschütze, der sein Ziel lange vorher im Auge hat.

Der Zocker (so verstehe ich das Wort) sucht den Kick, sein Entscheidungskalkül ist Hoffnung.

Ist meine Meinung und hat mit "Fachwissen" rein gar nichts zu tun. Klar habe ich etliches über die Funktionsweise der Börse im Laufe meiner Tätigkeit gelernt. Nur handelt es sich hierbei um Erfahrungen, und nicht um stupides Nachahmen irgendwelcher Lehrer. Ich halte nix von Lehrbüchern, da diese immer nur sooo gut sind wie derjenige, der sie mal irgendwann geschrieben und einen Reibach damit gemacht hat.

Sicherlich kann man an der Börse strikt nach Lehrbuch vorgehen,

Problem ist das Wort Lehrbuch. Ein wissenschaftliches Lehrbuch - und nur von solchen spreche ich - hat keinen normativen Anspruch und gibt keine Handlungsempfehlungen. Sie dient der Zusammentragung gängier Theorien zur Funktionsweise samt quantitativer Beweisführung. Der Laie wird aus einem akademischen Lehrbuch nichts, aber auch gar nichts ziehen, eher sich ob der hochkomplexen Mathematik wundern (die meisten jedenfalls).

Einen "Reibach" wird der Autor damit schon gar nicht machen.

Aber ich denke Du meintest eher Ratgeber a la Kostolany etc., oder?

ist aber eigentlich nicht nötig, da es sich bei der Börse um einen - für mich - lebenden Organismus handelt. Vergleichbar mit einer Schafherde. Einer der es angeblich weiss läuft vor, und die anderen - die es schon immer geahnt hatten - laufen hinterher.....und lassen die Kurse steigen. Dabei ist´s völlig Banane, in welche Richtung der "Analyst" rennt, da kurze Zeit später die informierte Herde mitläuft. Am vermeintlichen Futtertrog stellt die Herde dann fest, das ja gar nicht so viel Futter drin ist wie ursprünglich erhofft. Wie auch? Der Anführer (und seine Freunde) haben ja schon längst abgeschöpft und nur´n paar Krümel übergelassen. Da sie aber schon längst in eine andere Richtung laufen, denkt die Herde auch nicht weiter darüber nach und läuft widerspruchslos ("...mehr als 10% sind unseriös.") weiter hinterher zum nächsten Trog. Weiter geht das Spiel. Und genau DAS funktioniert auch im übertragbaren Sinne an der hochgelobten Börse. Sicherlich in anderen Dimensionen, keine Frage, aber das Prinzip ist verblüffend ähnlich.

Ja, auch solche Phänomene gibt es zuhauf und sind der Wissenschaft, insbesondere der modernen Behavioural Finance Theory bekannt und teilweise in dieser auch verarbeitet worden. Aber die Börse auf dieses einzelne Phänomen zu reduzieren ist zu einfach, leider. Aber die Metapher des lebenden Organismus ist schön gewählt:-))!

Die Herde ist aufgrund Jahrzehnte lang eingetrichterten Sparbuchzinsen zufrieden mit dem Ergebnis des Futtertroges, die freundlichen "Profis" machen ihre insgesamt 20% jährlich und die echten Zocker bekommen hier ihren eigenen Thread.

Die echten Zocker bekommen den "je höher sie geflogen sind, umso tiefer sind sie gefallen" - Thread.

Solche werden es an der Börse nur so lange schaffen solange ihnen das Glück nicht ausgeht, denn das ist ihr Argument: alles Zufall, Glück oder Pech.

John Wayne spielt Börse!

Der Finanzmarktprofi betreibt hingegen Risikostreuung, errechnet Varianzen und Korrelationen, schätzt market sentiments ein, bestellt technische Charts, analysiert die Geldpolitik der Zentralbank, die Stimmung im Volk, die Wirtschaftspolitik der Regierung, die Konkurrenz..........

Aktien kaufen wenn der Anführer losläuft, und dann schnellstens wieder verkaufen wenn die Herde beginnt sich in Gang zu setzen. Klar entstehen da nur 0,5 Prozent-Renditen. Die aber jeden Tag!

Jeden Tag 0,5%. DAS wäre eine über das Jahr gerechnet unglaublich Rendite. Aber wie gesagt, selbst die Anführer der Herde bei einer Aktie sind die Lemminge von morgen bei einer anderen Aktie. Wohl dem der öfter der Anführer sein kann. Dazu bedarf es einiges an außerordentlichen Fähigkeiten.

Ich verstehe jeden der das innerhalb seines Studiums oder seiner Ausbildung angelernte Wissen behält und es strikt verteidigt. Nur muß das, was die Mehrheit macht und/oder denkt, nicht zwangsläufig immer völlig richtig sein und die anderen sind dann gleich Unwissende und Spinner ohne jegliche Ahnung.

A bisserl mehr Respekt gegenüber anderen Meinungen und Ansichten sollten wir uns schon erlauben dürfen. -Oder?

Ich entschuldige mich selbstverständlich in aller Form bei denjenigen, die sich durch meinen Post angegriffen fühlten. Beleidigungen und respektloses Verhalten ist sowieso das letzte was ich - erst recht in diesem Forum - im Sinn habe. Sorry!

Leider ist es Fakt, dass die Funktionsweise der Finanzmärkte und ihres Gesichtes (Börse) den allermeisten Menschen nicht bekannt, geschweige denn verständlich ist. Deswegen ist derjenige (für mich) noch lange kein Ahnungsloser oder Spinner!

Ich will dennoch darauf hinweisen, dass selbst hochintelligente Menschen (Profs), die sich tagtäglich mit der Thematik beschäftigen aus ihr nicht wirklich schlau werden. Dies sollte man immer berücksichtigen, einige (wenige) Posts in diesem Thread waren diesbezüglich dann doch ein Stück weit zu pauschaul und reduktionisch verfasst.

Beste Grüße,

Joe

Geschrieben

Damals beim Internet-Invest-Boom hatte ja niemand wirklich Geld "verloren", es hat nur ein anderer für eine unbestimmte Zeit bekommen. - Frag doch mal, wo eigentlich die Kursverluste bleiben. Sitzt da ein kleines Männchen am Rande des Börsenparketts und verbrennt die Scheine?

:???::D

Nein, die Kohle ist jetzt bei meinem Ferrari-Händler :-o:D :D :D:-(((°

Geschrieben

Hallo Joe,

im Grunde unterscheidet sich unsere Denkweise gar nicht so sehr, nur benutzen wir völlig unterschiedliche Worte dafür. Was Du in fachlich einwandfreie Worte fasst und damit auf eine überdurchschnittliche Kompetenz schließen lässt und sehr (vorbildlich) sachlich aufzeigst, verpacke ich in simple plakative Darstellungen und Beispiele. - Das ist jetzt Dir gegenüber wirklich ohne Unterton, ironisch oder abwertend gemeint!

Auch der Zocker - zumindest der professionelle "Patient" (=so werden die Gäste einer Spielbank tatsächlich von der Casino-Crew genannt) - setzt nicht bei jedem Spiel. Auch er berechnet, analysiert, wägt ab, beobachtet. Nur setzt er dann - im Gegensatz zu den selbsternannten Profis - fast schon "volle Pulle". Nur so kommen die sagenumwobenen Renditen zustande von denen jeder spricht. Der vorsichtige Spieler (Banker/Brooker) streut um zu minimieren; was ja auch durchaus sehr vernünftig ist. Dadurch wird er allerdings nie diese Renditen erwirtschaften können, wie sie die Hauptperson dieses Threads hatte. - Natürlich ist das höchst riskant und 50:50 immer auch ein drohender Totalverlust, klar, keine Frage, darum ja auch das Wort "Zocker"....egal wie lange er zuvor analysiert und recherchiert hat.

Und unter "Herde" verstehe ich nicht nur das gemeine unwissende Fußvolk, sondern die restlichen 250 Mitarbeiter der Investmentabteilung.

Das in den echten Lehrbüchern furztrockene Theorien und schwer verständliche finanzmathematische Berechnungen stehen, das weiss ich natürlich auch, denn auch ich durfte diese Schmöker im Laufe meines Lebens durchackern. Für´s Basiswissen sind diese Schinken hervorragend geeignet, aber der Rest ist reiner Menschenverstand und viel Psychologie und Verhaltensforschung. - Na ja, all die anderen Sachbücher diverser Börsenautoren sind vielleicht ganz unterhaltsam und können vereinzelt den Horizont a bisserl erweitern, aber viel bringt es nicht.

Ich finde es sehr unterhaltsam zu sehen, wie am Tag X auf 3Sat diese komische Börsensendung läuft und dort irgendwelche Empfehlungen gegeben werden, und dann nur einen Tag später die entsprechenden Kurse tatsächlich im gesamten Tagesverlauf leicht nach oben tendieren weil wieder die TV-glotzende Schafherde zu rennen beginnt. Die "Anführer" haben natürlich gleich wieder ordentlich Taschengeld gemacht. Gleiches kann man beobachten wenn diese diversen Börsenzeitschriften mit ihren "heissen Tips" erscheinen und nur die Daytrader - welche diese Hefte schon am Vorabend wegen Abo im ihrem Briefkasten hatten - etwas davon haben. Bevor der erste Leser mittags zur Bank wackelt und ´ne Kauf-Order abgibt, hat der Daytrader seine Papiere längst zum Verkauf angeboten. Man muß nicht der Anführer sein und auch nicht zur Herde gehören. Es reicht völlig aus, wenn man irgendwo dazwischen steht. Genau DAS sind die 0,5 Prozent pro Tag. (Ist aber auch nur reine Zockerei)

Tschüß,

Berko

Geschrieben
Da kannst Dir sehr sicher sein, das die wirklich(!) wichtigen und einflussreichen Personen im Börsengeschäft zu mindestens 75 Prozent GENAU SO und nicht anders ihre besten Geschäfte machen.

:wink:

Weiss ich doch alles...... :wink:

Damals beim Internet-Invest-Boom hatte ja niemand wirklich Geld "verloren", es hat nur ein anderer für eine unbestimmte Zeit bekommen. - Frag doch mal, wo eigentlich die Kursverluste bleiben. Sitzt da ein kleines Männchen am Rande des Börsenparketts und verbrennt die Scheine oder sackt die sich vielleicht irgendjemand auch noch ein?

:confused:

Man kann ja auch mit short Positionen gutes Geld verdienen. Muss nicht immer nur nach oben gehen. Es muss nur genügend Bewegung im Markt sein. Das geringe Handelsvolumen ist oft ein Problem für aktive Broker.

Geschrieben
Gleiches kann man beobachten wenn diese diversen Börsenzeitschriften mit ihren "heissen Tips" erscheinen und nur die Daytrader - welche diese Hefte schon am Vorabend wegen Abo im ihrem Briefkasten hatten - etwas davon haben. Bevor der erste Leser mittags zur Bank wackelt und ´ne Kauf-Order abgibt, hat der Daytrader seine Papiere längst zum Verkauf angeboten. Man muß nicht der Anführer sein und auch nicht zur Herde gehören. Es reicht völlig aus, wenn man irgendwo dazwischen steht. Genau DAS sind die 0,5 Prozent pro Tag. (Ist aber auch nur reine Zockerei)

Sehr stark vereinfacht. :D:wink:

Wenn es in der Zeitung steht, ist es schon eine paar Tage vorher beim Daytrader schon über den Ticker gelaufen..... :wink:

Geschrieben

Hey Lamberko,

wieso kriege ich eigentlich mehr und mehr das Gefühl, dass es hier um Ferrari vs. Lamborghini geht, nur auf einer anderen Ebene? :D :D :D

Spaß beiseite, wir sind tatsächlich mehr oder weniger derselben Meinung mit dem Unterschied in der Wortwahl :-))!

Auch der Zocker - zumindest der professionelle "Patient" (=so werden die Gäste einer Spielbank tatsächlich von der Casino-Crew genannt) - setzt nicht bei jedem Spiel. Auch er berechnet, analysiert, wägt ab, beobachtet. Nur setzt er dann - im Gegensatz zu den selbsternannten Profis - fast schon "volle Pulle". Nur so kommen die sagenumwobenen Renditen zustande von denen jeder spricht. Der vorsichtige Spieler (Banker/Brooker) streut um zu minimieren; was ja auch durchaus sehr vernünftig ist. Dadurch wird er allerdings nie diese Renditen erwirtschaften können, wie sie die Hauptperson dieses Threads hatte. - Natürlich ist das höchst riskant und 50:50 immer auch ein drohender Totalverlust, klar, keine Frage, darum ja auch das Wort "Zocker"....egal wie lange er zuvor analysiert und recherchiert hat.

Keine Einwände.

Ich finde es sehr unterhaltsam zu sehen, wie am Tag X auf 3Sat diese komische Börsensendung läuft und dort irgendwelche Empfehlungen gegeben werden, und dann nur einen Tag später die entsprechenden Kurse tatsächlich im gesamten Tagesverlauf leicht nach oben tendieren weil wieder die TV-glotzende Schafherde zu rennen beginnt. Die "Anführer" haben natürlich gleich wieder ordentlich Taschengeld gemacht. Gleiches kann man beobachten wenn diese diversen Börsenzeitschriften mit ihren "heissen Tips" erscheinen und nur die Daytrader - welche diese Hefte schon am Vorabend wegen Abo im ihrem Briefkasten hatten - etwas davon haben. Bevor der erste Leser mittags zur Bank wackelt und ´ne Kauf-Order abgibt, hat der Daytrader seine Papiere längst zum Verkauf angeboten. Man muß nicht der Anführer sein und auch nicht zur Herde gehören. Es reicht völlig aus, wenn man irgendwo dazwischen steht. Genau DAS sind die 0,5 Prozent pro Tag. (Ist aber auch nur reine Zockerei)

Ja, leider ist es wirklich so bei den Big Playern. Das ist auch im völligen Einklang mit der Theorie: wenn alle zur selben Zeit dieselben Informationen besäßen, gäbe es keine so hohen Renditen!

Aber sag mal, wieso seid Du und Stelli eigentlich so gut informiert über die Tricks der erfolgreichen Jungs?

Aus rein lobenswerten wissenschaftlichen und investigativen Gründen würde ich gerne auch ein paar Tipps von Insidern habenO:-) Gerne auch per PNX-)

Beste Grüße,

Joe

PS. Sobald ich mein Portfolio neu zusammengesetzt habe, werde ich Euch informieren, welche Aktien Ihr unbedingt kaufen müsstO:-)

EDIT: irgendwie passend zum Thema: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,492396,00.html

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