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Dollarkurs. Wie geht´s weiter ?


Telekoma

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Geschrieben

Seit Anfang 2002 ist der Wert des Dollars gegenüber dem Euro um ca. 30 % gefallen.

Natürlich ist es erfreulich, dass der anfangs verrufene Euro nun doch so stark zur (ehemaligen ?) Leitwährung steht.

Woran liegt das eurer Meinung nach ? Hat der Dollar als Leitwährung ausgedient ?

Ist der Hintergrund darin zu sehen, dass die USA nicht mehr die gleiche Machtposition in der Welt hat ?

Die Chinesen, die ihre Finanzmittel in Dollar geparkt haben (mehr als eine Billion US Dollar ) haben ja auch längst angekündigt, dass sie abbauen werden.

Was denkt ihr ? Wird der Kurs sich wieder fangen, oder sollte man sehen, dass man Land gewinnt und alles abstösst, was in Dollar gehandelt wird.

Den Dollar gar short handeln ?

Anfangen Autos in den Staaten zu kaufen ? Das Szenario für Importe nutzen ?

Bin gespannt, wie Ihr das seht...

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Geschrieben

Der Dollar ist am Ende seines Abwärtszyklus.

Kauf Dollar, in der Zeitung steht immer der Nonsense von gestern.

Mein Motto: Wenn der Dollar Wechselkurs auf der Titelseite der BILD Zeitung oder des Blick zum Thema wird - mach genau das Gegenteil. Meist ist die Bewegung dann am Ende.

Hat bisher (17 jahre) immer funktioniert:-))! .

Geschrieben
Der Dollar ist am Ende seines Abwärtszyklus.

Kauf Dollar, in der Zeitung steht immer der Nonsense von gestern.

Mein Motto: Wenn der Dollar Wechselkurs auf der Titelseite der BILD Zeitung oder des Blick zum Thema wird - mach genau das Gegenteil. Meist ist die Bewegung dann am Ende.

Hat bisher (17 jahre) immer funktioniert:-))! .

Ich denke nicht, dass die liebe Bildleserschaft auf den Wechselkurs Einfluss nehmen kann.

Geschrieben

Das hat ja damit nichts zu tun.

Es ist richtig, dass positive wie negative Nachrichten, die man in der Zeitung (und besonders in solchen) liest, erst dann kommen, wenn die eigentliche Entwicklung am Markt schon stattgefunden hat.

Korrekt ist wiederum, dass die Bewegungen durch ganz andere Deals zustande kommen.

Meine Bedenken wurden auch nicht durch die Presse ausgelöst, sondern weil ich wöchentlich sehe, wie meine paar Kröten immer wertloser werden. :-(((°

Geschrieben
Ich denke nicht, dass die liebe Bildleserschaft auf den Wechselkurs Einfluss nehmen kann.

Das hat er damit auch gar nicht ausgesagt, im übrigen spiegelt dass was in der Bild steht ja nicht die Meinung des "Volkes" dar sondern der Redaktion. Kleiner aber feiner Unterschied.

Abgesehen davon deutet er die Präsenz von gewissen Themen in Boulevardblättern als Kontraindikator. Und das hat in der Vergangenheit schon häufig gut funktioniert.

Bild schreibt massiv über Aktien / Neuen Markt (Ende 1999 / 2000)

Kontraindikator ....verkaufen

Computerbild kreiert gar einen eigenen Index

Alles verkaufen

Der Fonds Riese DEKA legt diverse Fonds neu auf.

Genau diese Märkte / Branchen sofort verkaufen.

Wer die letzten Jahre so verfahren ist, nicht schlecht Herr Specht.

Trotzdem sehe ich die Entwicklung des Dollar eher in einer schmalen Bandbreite.

Warum?

Es findet zwar z.Zt. eine Umschichtung von monetären Reserven von Dollar in Euro statt, aber dies sind gleichzeitig die größten Halter von Stattsanleihen in Dollar (eben z.B. auch China). Somit haben sie kein Interesse daran, dass der Dollar "abstürzt", würde nämlich das eigene Vermögen massiv schmälern.

Geschrieben
Ich denke nicht, dass die liebe Bildleserschaft auf den Wechselkurs Einfluss nehmen kann.

Das verstehst Du falsch. Der Grundgedanke ist, dass, wenn sich eine derartige Zeitung dafür interssiert (Titelseite !!!), der Trend beendet ist.

Mit anderen Worten: Dann sitzen alle im Boot - und wenn das zu voll ist, geht es unter.O:-)

Hat nix mit den Lesern dieses alterwürdigen Blattes zu tun.

Geschrieben

Es findet zwar z.Zt. eine Umschichtung von monetären Reserven von Dollar in Euro statt, aber dies sind gleichzeitig die größten Halter von Stattsanleihen in Dollar (eben z.B. auch China). Somit haben sie kein Interesse daran, dass der Dollar "abstürzt", würde nämlich das eigene Vermögen massiv schmälern.

China ist das grosse Fragezeichen.

Die Chinesen sind politsch / wirtschaftlich dermassen mit den USA gekopplet, dass sie ihre Reserven als Druckmittel einsetzen dürften.

Nicht um den Dollarkurs zu beeinflussen, der ist den Amerikanern mehr oder weniger egal (1 Dollar = 1 DollarO:-) ), aber die Dollarreserven sind meist in Treasurys und Bills angelegt.

Käme es zu einem erheblichen Abbau, dann müssten diese Papiere auch verkauft werden, was wiederrum die mittel- bis langfristigen Zinsen hochtreiben würde, was wiederrum dem sowieso angeschlagenen Immobilienmarkt den k.o. versetzt.

Und eine Rezzesion in den USA will momentan niemand. Hinzu kommt, dass Wahlen anstehen.

Und schon geht es ein 1.3090 nach 1.3300 gestern. Los rennt und kauft ein paar Dollars......O:-)

Geschrieben

wo hast Du denn die 1,33 her ? Die hatten wir doch Anfang Dezember ?!

Geschrieben

Maßgeblich für die Entwicklung einer Wähung ist in erster Linie immer die Erwartung auf die zukünftige Zinsentwicklung.

Diesbezüglich ist der Dollar jüngst unter Druck geraten, weil man in den USA auf sinkende Zinsen spekuliert, während in Europa weiter steigende Zinsen antizipiert werden.

Ich glaube, daß sowohl in den USA als auch in Europa die Inflationsgefahr mittelfristig nachlässt. Auch die Wachstumserwartungen dürften auf beiden Kontinenten nicht allzu unterschiedlich sein. Von daher wird sich das Zinsdifferential zwischen Euro und Dollar nicht mehr allzu stark ändern. Ich glaube daher am ehesten an eine Seitwärtsbewegung bei EUR/DOL zwischen 1,24 und 1,35 für die nächsten 2 Jahre.

Geschrieben

Eine Frage der Zeit bis die "Blase" platzt.

By the Way: Bush alleine hat mehr Schulden gemacht als alle Regierungen seit 1776 zusammen!

Fast das ganze Land "läuft auf Pump"! Der Immobilienmarkt ist zigfach überbewertet und und und......

Wenn ihr mich fragt würde ich meine ganzen Geld von drüben abziehen.......incl. Dollar. 8)

Alleine die US Notenbank Fed bewschört förmlich eine kommende Inflation herbei.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Telekoma,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Maßgeblich für die Entwicklung einer Wähung ist in erster Linie immer die Erwartung auf die zukünftige Zinsentwicklung.

Diesbezüglich ist der Dollar jüngst unter Druck geraten, weil man in den USA auf sinkende Zinsen spekuliert, während in Europa weiter steigende Zinsen antizipiert werden.

Ich glaube, daß sowohl in den USA als auch in Europa die Inflationsgefahr mittelfristig nachlässt. Auch die Wachstumserwartungen dürften auf beiden Kontinenten nicht allzu unterschiedlich sein. Von daher wird sich das Zinsdifferential zwischen Euro und Dollar nicht mehr allzu stark ändern. Ich glaube daher am ehesten an eine Seitwärtsbewegung bei EUR/DOL zwischen 1,24 und 1,35 für die nächsten 2 Jahre.

da kann ich mich nur anschliessen :-))!

...

Geschrieben
Ich glaube daher am ehesten an eine Seitwärtsbewegung bei EUR/DOL zwischen 1,24 und 1,35 für die nächsten 2 Jahre.

Wenn du recht haben solltest kannst du damit aber richtig kohle machen.

pro USD 1.000.- würde USD 1.000.000.- ausbezahlt werden.

frag doch mal bei deiner bank nach, das ding heisst double-no-touch oder range-bet option. der preis ist scharf gerechnet, sollte stimmen.

leider ist die zinsentwicklung nur ein teil der diversen faktoren, die wechselkurse beeinflussen.

und hierbei ist es das lange ende, sprich laufzeiten um die 10jahre, die entscheidend sind.

wobei sich die prognose dieser entwicklung als ebenso schwierig erweist.

wer hätte vor 4 jahren erwartet, dass bei einem nachhaltigen wirtschaftswachstum von 3.5-4% die 10 bis 20 jährige rendite um die 5-5.5% liegt.

die meisten hätten auf über 6.5-7% getippt.

Geschrieben
Wenn du recht haben solltest kannst du damit aber richtig kohle machen.

pro USD 1.000.- würde USD 1.000.000.- ausbezahlt werden.

frag doch mal bei deiner bank nach, das ding heisst double-no-touch oder range-bet option. der preis ist scharf gerechnet, sollte stimmen.

Beschäftige mich beruflich mit dem Thema. Natürlich kann man Devisen mit extrem starken Hebel handeln. Es gibt da eine ganze Menge an Produkten. Ich persönlich lasse aber die Finger vom Devisenhandel. Konnte damit bislang noch nie Geld verdienen. Kurzfristige Marktbewegungen lassen sich unmöglich prognostizieren und für eine längerfristige Spekulation braucht man eine sehr dicke Kapitaldecke ansonsten ist das Risiko zu groß.

Geschrieben
wo hast Du denn die 1,33 her ? Die hatten wir doch Anfang Dezember ?!

Nee, waren wir auch gestern, sehr früh. die yellow birds haben wieder einmal alle stops gezogen.

Geschrieben
. Kurzfristige Marktbewegungen lassen sich unmöglich prognostizieren und für eine längerfristige Spekulation braucht man eine sehr dicke Kapitaldecke ansonsten ist das Risiko zu groß.

Volle Zustimmung.......:-))!

Geschrieben
Beschäftige mich beruflich mit dem Thema. Natürlich kann man Devisen mit extrem starken Hebel handeln. Es gibt da eine ganze Menge an Produkten. Ich persönlich lasse aber die Finger vom Devisenhandel. Konnte damit bislang noch nie Geld verdienen. Kurzfristige Marktbewegungen lassen sich unmöglich prognostizieren und für eine längerfristige Spekulation braucht man eine sehr dicke Kapitaldecke ansonsten ist das Risiko zu groß.

wobei du in dem obigen beispiel käufer der option bist, d.h. du hast ein streng limitiertes, kalkulierbares risiko.

leider ist es im devisenhandel, meist bei den unseriösen anbieter, so, dass ein zu grosser leverage angeboten wird. ich habe schon 1:50 gesehen, d.h. mit einlage von 1000 kannst du volumen von 50.000 einheiten handelt.

vertretbar ist 4-5, d.h. mit 1000 bewegst du 4000-5000 einheiten.

damit kann man "überleben", denn wie du auch schreibst: sehr selten gibt es den fall, dass sich private spekulation im devisenbereich auszahlt.

Beschäftige mich beruflich mit dem Thema.
Ich auch. Merkt man das?? :wink:
Geschrieben
wobei du in dem obigen beispiel käufer der option bist, d.h. du hast ein streng limitiertes, kalkulierbares risiko.

leider ist es im devisenhandel, meist bei den unseriösen anbieter, so, dass ein zu grosser leverage angeboten wird. ich habe schon 1:50 gesehen, d.h. mit einlage von 1000 kannst du volumen von 50.000 einheiten handelt.

vertretbar ist 4-5, d.h. mit 1000 bewegst du 4000-5000 einheiten.

damit kann man "überleben", denn wie du auch schreibst: sehr selten gibt es den fall, dass sich private spekulation im devisenbereich auszahlt.

Mein broker bietet 1:100, wobei die ein risikobewusster Händler natürlich nie voll nützt.

Auf einen steigenden Dollar zu setzen, da gibt es viele Optionen. Der reine Devisenhandel ist aber wie gesagt nicht so sehr mein Gebiet. Am ehesten würde ich noch auf einen fallenden Goldpreis (Basis Spot XAU/$) spekulieren. Könnte meiner Ansicht nach in den nächsten Monaten aussichstreich sein.

Geschrieben

Ich halt die Kopplung der chinesischen Währung an den dollar für die grösste Gefahr - nur dadurch ist der Dollar noch "gestützt" fällt diese Kopplung irgendwann weg, gehts danieder :-(

Und machen wir uns keine illusionen - eine starke Inflation des Dollars wird auch uns imens schaden! Mag das Wort "Weltwirtschaftskrise" in dem zusammenhang ein wenig ins spiel bringen!

Geschrieben
Mein broker bietet 1:100, wobei die ein risikobewusster Händler natürlich nie voll nützt.

Nun, dann sollten sie es auch nicht anbieten. finde ich absolut fragwürdig. zwingt den kunden entweder zum nachschuss oder zur ungewollten liquidation.

bei den ch-banken ist 1:10, bei erfahrenen kunden vielleicht 1:20 drin. alles auf privatpersonen bezogen versteht sich.

. Am ehesten würde ich noch auf einen fallenden Goldpreis (Basis Spot XAU/$) spekulieren. Könnte meiner Ansicht nach in den nächsten Monaten aussichstreich sein.

finde ich eine gute idee. das zeug ist eh nutzlos.

Ich halt die Kopplung der chinesischen Währung an den dollar für die grösste Gefahr - nur dadurch ist der Dollar noch "gestützt" fällt diese Kopplung irgendwann weg, gehts danieder :-(

Und machen wir uns keine illusionen - eine starke Inflation des Dollars wird auch uns imens schaden! Mag das Wort "Weltwirtschaftskrise" in dem zusammenhang ein wenig ins spiel bringen!

die chinesen haben bereits zweimal in kurzer zeit aufgewertet. nächster schritt dürfte bald kommen.

ich sehe nicht das probelm, wenn ein land mit einem wirtschaftswachstum von über 10% seine währung step-by-step 0.5-1% aufwertet.

weder für uns noch für die USA - eher im gegenteil.

Geschrieben

Interessant, Euere verschiedenen Sichtungsweisen in Bezug auf den Dollar zu lesen.

Ich weiß zwar immer noch nicht warum wir den Dollar immer auf eine Stufe stellen, wohin er eigentlich gar nicht gehört, vermute aber, weil es halt in den letzten 50 Jahren immer so war, muß es weiterhin so bleiben.

Wenn man die Wrtschaft und die wirtschaftliche Situation der USA genauer unter die Lupe nimmt, kommt man eigentlich nur zu dem Schluß,

" größtenteils ist alles nur eine riesige Blase ".

Man sehe sich nur den Mittelstand an, egal ob Cop`s, Büroangestellte, Verkäuferinnen, od. Handwerker, usw. viele sind fast schon gezwungen einen 2. Job auszuüben, sonst wirds eng am Monatsende.

Automobilindustrie...... nicht gerade mehr das Aushängeschild, um nur eines zu nennen.

Nicht daß ich schadenfroh über diese Situation bin nein, ich meine das ohne jeden Hintergedanken, einfach wertneutral.

Ist es denn wirklich gerechtfertigt, daß alles was aus Amerika kommt als das Amen in der Kirche angesehen wird ?

Mal ehrlich, da kommt auch viel Mist zu uns rüber, und wird von uns übernommen, als wären wir nicht in der Lage Gleichwertiges, wenn nicht sogar Besseres zu produzieren od. herzustellen.

Ist schon schlimm genug, wenn an der Börse in Amerika gehustet wird, dann ist`s bei uns gleich eine Lungenentzündung, übrigens sagte das auch schon einmal ein berühmter " Börsianer ". Scheinbar neigen wir dazu alles maßlos überzubewerten.

Manchmal meine ich, wir haben nur noch unfähige Wissenschaftler, Forscher, Erfinder, Manager und Leitende Angestellte hier bei uns, wenn man die vielverbreitete Meinung der Bevölkerung, sowie den Medien glauben schenkt.

Derweilen wären die Amerikaner froh unser Sozialsystem zu besitzen.

( obgleich das auch nicht das gelbe vom Ei ist, aber immer noch besser als in etlichen anderen Ländern auf unseren Planeten ).

Da müssen Deutsche Manager und leitende Angestellte marode Großbetriebe in den geliebten Staaten wieder in " Schuss " bringen, und Deutsche Spitzenkräfte in der Wirtschaft, wie auch Ingeniere werden am laufenden Band dorthin abgeworben.

Übrigens nicht zu vergessen, die Unterstützungskäufe der Deutschen Bank, um einigemale den Dollar zu stabilisieren.

Nur zur Information, Deutschland hat im Jahr 2006 erneut die meisten Patente weltweit angemeldet, und da war nicht nur Schund dabei, so glaube ich, ohne an den " Titel " Export - Weltmeister im gleichen Jahr zu erinnern.

Also so schlecht können wir Deutschen, respektive Europäer doch nicht sein, folgt daraus der Umkehrschluß, so gut kann Amerika dann scheinbar nicht sein, wie es immer dargestellt wird.

Aber, komme ich wieder zurück auf den Kern unserer Diskussion, den Dollar, da muß ich etwas ausholen.

Eigentlich gibt es weltweit nur 3 Wirtschaftsblöcke.

Amerika, Europa und Asien.

Amerika mit dem Dollar als Leitwährung, Asien überwiegend mit dem Yen, und wir Europäer mit der D - Mark, evt. noch dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund, wobei die D - Mark das beste, bzw. stärkste Aushängeschild war.

Europa als eine der bedeutensten Wirtschaftsmächte mit Ländern " zerrupft wie eine Gans " und ebenso vielen unterschiedlichen uneinheitlichen Währungen.

Ob es uns nun paßt oder nicht, liebe Freunde, aber die Einführung des Euro, war weltpolitisch und wirtschaftlich, um nicht sogar zu sagen zum " Überleben " in der Zukunft für uns, als eine sog. Wirtschaftsweltmacht, zwingend notwendig.

Trotz skeptischer Bedenken Vieler, angefangen vom " kleinen Mann " bis hin zum Großindustriellen, um den anderen beiden " Blöcken " paroli bieten zu können, und um einheitlich mit nunmehr ebenfalls vereinfachter Währung gleichziehen zu können, war dieser Schritt unabdingbar.

Die jetzige Wrtschaftsmacht " Europa " wird wieder ernst genommen, gemeinsam macht eben nun mal stark, und wenns vorerst nur nach Außen hin ist.

Vor einigen Jahren wurde Deutschland und Europa noch belächelt, fragt doch mal, ob sie heute immer noch lächeln.

Ich habe viele Jahre mit Technikern aus den USA zusammengearbeitet und komme zu dem Schluß, der bis heute noch Gültigkeit besitzt.

Der Durchschnitts - Ami ist zu 90 Prozent ein absolut vollkommener Fachi....t, durchschnittlich bis gut auf seinem Gebiet, aber wehe es taucht ein unvorhergesehenes Problem auf.

Keine eigene Meinung, unfähig zu improvisieren, nur das Handbuch zählt, weicht eine Situation nur minimal ab, steht der Betrieb, und Hilflosigkeit ist angesagt.

Man betitelt die Japaner als die Kopierweltmeister, möchte nicht wissen, wenn man die Amerikaner unter die Lupe nimmt, wer zurecht den Titel erhalten hat, ..........

Ich glaube, die meisten verwechseln die Wirtschaftsmacht Amerika mit dem TV Blick...... Los Angeles,- San Franzisko,- New York,- Chikago und vielleicht noch 4 - 5 weitere Großstädte, das ist aber nicht Amerika.

Nochmals, ich möchte Amerika nicht schlechtes nachsagen oder zu unterschätzen, aber wir sollten nicht alles durch die rosarote Brille sehen.

Durch gewisse Umstände, beruflicher und geschäftlicher Seite, hatte ich das Glück, in viele Länder unseres Planeten zu reisen, und mußte verblüffenderweise immerwieder feststellen, egal wo auf der Welt, die D - Mark war manchmal beliebter als der Dollar.

Umsomehr freue ich mich nun auch feststellen zu können, daß scheinbar der von uns so ungeliebte Euro, mittlererweile fast schon genauso gut ankommt wie unsere gute alte D - Mark.

Wenn wir ehrlich sind, ist das kein Wunder, sondern das Ergebnis einer vermutlich richtigen Entscheidung. Und die Wirtschaftszahlen von Europa, verbunden mit dem Ausblick in die nahe Zukunft, lassen das Amerikanische " Wunderland " wirtschaftlich verblassen.

Mein Resümee:

Wir stehen zurecht mit dem Euro an der richtigen Stelle, ich will nicht behaupten daß der Euro mal die Leitweltwährung sein wird, obwohl das schon einige Wirtschaftsgrößen in den USA heimlich zur Aussprache brachten, und wünschten.

Meiner Einschätzung nach, dürfte der Dollar die nächsten 10 Jahre sich bei einem Kurs von 1,25 bis 1,35 halten, obgleich einige fähige Finanzexperten schon Zahlen von 1,50 bis 1,60 nannten.

Vielmehr sehe ich Gefahr aus dem asiatischen Raum, die sind mehr als hungrig, aber auch hier wird sich in den nächsten Jahren die 2 stellige Wachstumsrate abflachen.

Bleibt nur zu hoffen, daß wir nicht überrollt werden, d.h. daß wir das Ganze nicht verschlafen, denn Stillstand bedeutet Rückstand, und den können wir absolut nicht gebrauchen.

Zuletzt noch ganz kurz das Thema Gold.

Hier sehen Experten den Goldpreis in naher Zukunft bei etwa 25.000,00 €, einige sogar bei 28 bis 30.000,-- € pro Kg.

Da in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten durch inflationäre Gründe " Papiergeld " nicht stabil genug erscheint, besinnt man sich wieder dem gelben Metall.

Die erhöhte steigende Nachfrage asiatischer " Neureicher " sich als Status -und Wertstabiles -, sowie Image - Symbol zuzulegen und nach wie vor größter Beliebtheit erfreut, in ungeheurem zunehmende Maße, und im Gegenzug die Förderung immer schwieriger wird, ist es gar nicht ganz so abwägig, was diese Experten prognostizieren.

Meine Erkenntnis:

Geld alleine macht nicht glücklich,..... es gehören noch Gold und Edelsteine dazu. :wink: :wink: :D

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Meiner Ansicht nach wird der Dollar von vielen Seiten immer wieder zu Unrecht schlecht geredet.

Seit 2004 hat der Dollar eigentlich nur noch minimal an Wert verloren. Als Hauptgrund für die strukturelle Schwäche der amerikanischen Leitwährung wird immer wieder das hohe Handelsbilanzdefizit genannt. Tatsächlich wird dieses aber durch die enorm hohen Kapitalimporte ausgeglichen. Die Asiaten sind massiv in den USA investiert, stützen damit den Dollar und werten ihre eigene Währung ab. Die Japaner haben ein ganz wesentliches Interesse an einem nicht zu schwachen Dollar.

Es ist doch wirklich erstaunlich in welcher Art und Weise die US-Wirtschaft bislang den unendlich teuren Irak-krieg, den überteuerten Ölpreis und die damit einhergehende Inflation überstanden hat. Es erscheint geradezu verrückt, daß ihn diesem Szenario der Dow Jones im letzten Jahr ein neues All-Time High erreicht hat. Dies beweist meiner Ansicht nach in welch komfortabler Situation sich die amerikanische Industrie befindet. Ein sehr starker Ölpreis schadet zwar beinahe allen Industrien, aber die Petro-Dollars sorgen im Gegenzug für floriende Gewinne bei Rohstoffunternehmen wie Exxon, Phelps Dodge, ConocoPhilips.......etc,etc.....Die Amerikaner beheimaten aber auch die weltweit führenden Banken, Pharma-,Konsumgüter-,Rüstung-,Industrieprodukte-,Medien- und Technologiekonzerne. Tatsächlich sind sie allein in der Automobilindustrie nicht führend. Das bedeutet, daß im Falle eines globalen Aufschwungs die USA ganz besonders davon profitieren.

Man sollte nicht alles als verwerflich ansehen, was aus den USA kommt. Von einer gesunden amerikanischen Wirtschaft profitieren schliesslich auch wir. Defizite und Probleme gibt es überall, keine Volkswirtschaft ist perfekt, ganz einfach weil wir Menschen auch nicht perfekt sind.

Geschrieben
Bild schreibt massiv über Aktien / Neuen Markt (Ende 1999 / 2000)

Kontraindikator ....verkaufen

Computerbild kreiert gar einen eigenen Index

Alles verkaufen

Der Fonds Riese DEKA legt diverse Fonds neu auf.

Genau diese Märkte / Branchen sofort verkaufen.

So kann man das nicht so einfach sehen.

Man müsste nur eine Aktie haben....schön günstig und unbekannt. Sie dann in eine Fachzeitschrift als absoluten Geheimtip (Achtung...Ironie.....seit wann ist es ein Gehimtip wenn es in der Fachzeitschrift steht :D ) deklarieren und dann warten...und warten und warten.....und im richtigen Zeitpunkt (verdammt....wann ist die Gier besiegt) verkaufen.

Ups.....das haben ja einige Börsen"profis" ja auch damals gemacht.....verdammt.....so neu ist das ja gar nicht. X-)

Kann man aber auch heute noch beobachten......solange man im richtigen Moment aussteigt.....macht es ratsching in der Kasse.

Aber das ist ja Insiderhandel..... O:-)

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