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Angrom

Mysterium schnelles fahren

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Angrom   
Angrom

Hallo Leute,

Ich weiß diese Frage klingt vielleicht irgendwie a bissle komisch aber da ich erst 17 bin und somit noch meinen Führerschein mit begleitendem Fahren habe konnte ich noch nie ausprobieren ein Auto jenseits der 180 zu fahren deswegen wollte ich euch mal fragen: Wie fühlt es sich an "schnell" zu fahren (250-300 ~open end)? Muss man sich sehr konzentrieren? Hattet ihr schonmal Unfälle/fast-Unfälle bei so hohen Geschwindigkeiten? Nach wie viel Jahren Führerschein seid ihr das erste mal richtig geheizt?...

Ich weiß Fragen über Fragen aber ich möchte alles wissen :D interessiert mich einfach^^

mfg

Angrom

P.S. Falls ich gegen irgendwelche Regeln o:Ä. verstoße wäre es sehr nett wenn ihr mich darauf hinweist ;)

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netburner   
netburner

Sind denke ich keine schlechten Fragen, im Gegenteil, ich finde es sogar gut, dass ein junger Autofahrer diese Fragen stellt, bevor er ein Auto in diese Geschwindigkeitsbereiche bringt.

Ich selbst hatte eine sehr gute Fahrschule und war bereits mit dem Fahrschulwagen das erste Mal jenseits 200 unterwegs. Allerdings auch erst in meiner dritten Autobahnstunde und auch nur, weil es leer auf der Autobahn war und der Fahrlehrer mir das zugetraut hat.

Ja, man muss sich mehr konzentrieren als bei z.B. 100km/h, da dein Bremsweg einfach riesig viel länger ist (allein schon dadurch, dass du bei der gleichen Reaktionszeit, die du einfach hast, bis du endlich auf der Bremse stehst, ja schon viel weiter gefahren bist) und somit musst du im Prinzip schon vorher "spüren", was deine Vorderleute wohl als nächstes machen werden. Bei vielen kann man schon vorhersagen, dass sie wohl demnächst rausziehen werden (wenn sie sich z.B. auf der rechten Spur einem LKW nähern) und leider können viele Leute die Geschwindigkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer, die von hinten ankommen, nicht richtig einschätzen und bringen dadurch sich und andere in Gefahr. Daher lieber vom Gas gehen, wenn man auf mehrere Autos zufährt, die hinter einem LKW herfahren (oder auf selbigen aufschließen), einer ist eigentlich immer dabei, der rauszieht.

Ich selbst habe bisher nur eine haarige Situation erlebt, das aber auch nur als Beifahrer. Wir waren in einem Alpina B5 unterwegs, nördlich von Hamburg, zweispurige Autobahn, km-weit einsehbar und sehr wenig los an dem Tag. Der Tacho zeigte 310km/h an und am Horizont zog ein Wagen auf die linke Spur, obwohl der LKW, den er überholen wollte, noch soweit entfernt war, dass er den nichtmal erreicht hatte, als wir ihm schon beinahe im Heck standen. Das war meine bisher einzige ABS-Bremsung von 310 auf 110 und ich muss persönlich auch keine weitere davon in meinem Leben haben, das bringt die Pumpe ordentlich in Schwung.

Als Tipp kann ich dir eigentlich nur mitgeben, dich langsam heranzutasten. Vielleicht hast du ja sogar bei deinem begleiteten Fahren jemanden mit eingetragen (Vater?), der mit dir mal Autobahn fahren geht zur Übung? Man muss ja nicht direkt 200 fahren, auch 170/180 kann schon kritisch sein und erfordert volle Konzentration.

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Angrom   
Angrom

Danke für diesen guten Tipp bin schon desöfteren nach Nürnberg gefahren mit meinem Vater bis zu 180 Km/h bin ich gefahren danach ging mir dermaßen die Pumpe...;) Habe noch ne andere Frage und zwar wollte ich fragen ob man auch so Fahrtrainings machen kann in denen man das Auto mal voll durchtreten kann unter fachmännischer Anleitung etc. wenn ja kann man mir da mal ein paar Addressen zukommen lassen?

mfg

Angrom

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netburner   
netburner

Das kannst du meines Wissens nach nur in Form von Rennfahrlehrgängen auf Rennstrecken, da kein normales Fahrsicherheitsgelände die Gegebenheiten dafür bietet, dort Autobahntempo zu fahren.

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Angrom   
Angrom

ok danke dann werde ich mich mal dahingehend informieren ;)

Schriebt ruhig noch mehr über eure Erfahrungen etc. beim schnellen fahren ist echt ultra interessant für mich :D

mfg

Angrom

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FutureBreeze   
FutureBreeze

Mit steigender Geschwindigkeit steigt auch dein Adrenalinspiegel!

Daher wird schnelles fahren auf dauer auch so stressig, wenn du es nicht gewöhnt bist!

Ausserdem muss dein Gehirn bei über 200 kmh enorm viel Input verarbeiten - da raucht schon manchmal der Kopf *fg

Ich habe über die Jahre des schnellen Fahrens einen Blick für situationen entwickelt.

Du erkennst mit Erfahrung einen Verkehrsteilnehmer der dir vor das Auto ziehen wird.

Ich sag immer: er zuckt so komisch - sprich in dem Moment wo er sich entschliesst die Spur zu wechseln schlägt er ganz leicht schon in die Richtung ein!

Erst dann setzt er einen Blinker oder schert aus!

Das klappt aber nur bei guter Sicht und mit geschultem Auge!

Fahrpraxis ist aber meines erachtens nicht durch ein Training zu erlangen sondern lediglich durch Fahrpraxis!

Und glaub mir, jedes mal wenn du denkst, dass du Fahren kannst, dann sei dir bewusst, dass du es eben noch nicht kannst!

Das alles braucht zeit ;-)

1. Übungsaufgabe zum sensibilisieren des Blickes und der Wahrnehmung:

Beobachte jedes Auto auf der Strasse und weiss immer, wirklich immer wo es sich befindet!

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Artegafreak CO   
Artegafreak

Hallo Angrom,

ich stimme dem netburner voll und ganz zu, leider er hat aber den Adrenalinstoß beim Schnellfahren außer acht gelassen...

Micht nur die anderen Autofahrer haben Probleme, mich als sehr schnellen Verkehrteilnehmer richtig einzuschätzen - wenn man "Vollgas jenseits der 300 Km/h" gibt, wird der Körper nur so von Adrenalin überflutet....:-o

Dann hat nämlich der schnelle Fahrer seine Problemchen, sich richtig einzuschätzen, da Adrenalin einem enorm die Sinne vernebeln kann...X-)

Am Anfang merkt man es sehr stark, aber je mehr man sich daran gewöhnt, desdo besser kann man dann wiederum damit umgehen.

Das führt dann unter Vorraussetzung guter körperlicher Fitness bei viel Übung zu Topleistungen...:D

Das ist alles dann auch noch natürlich abhängig von dem fahrbaren Untersatz (Fahrwerk), der Verkersdichte auf der Autobahn und dem Straßenverlauf, Beschaffenheit des Asphalts, etc....

Alles in einem ziemlich viele Unbekannte....

Viel Spass beim Herantasten...:D

bearbeitet von Artegafreak

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Rodemarc   
Rodemarc

Ich finde es immer wieder interessant wie schnell sich das Gehirn an hohe Geschwindigkeiten gewöhnt.

Letztes Jahr sind wir zu zweit mit dem GTI vom Genfer Salon zurück nach Hause gefahren. Nur alle ~350km zum Tanken und Pinkeln und Fahrerwechsel angehalten, sonst über die gesamte Zeit ab der Grenze Vollgas. Es war spät Abends / Nachts und sehr wenig Verkehr.

Irgendwann kommt Dir 240 vor wie 200 und wenn Du am Ende in die Ortschaft abbiegst fährst Du intuitiv zu schnell.

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FutureBreeze   
FutureBreeze

Das blöde an dem adrenalin ist aber, dass du nach einem langstrecken hochgeschwindigkeitstrip körperlich total gerädert bist, aber nicht schlafen kannst ;-)

Bin abends nach der Uni mal von Köln nach Berlin gefahren und nach ner halben Stunde aufenthalt wieder zurück.

Fahrtzeit irgendwas knapp über 7 stunden - an schlafen war in den nächsten 10 stunden aber irgendwie nicht zu denken *fg

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Artegafreak CO   
Artegafreak

guckst du hier:

http://www.fahrtraining-paderborn.de/pkw/pkw_default.php?ID=toptraining

Der ADAC bietet immer mal solche Events an, egal aus welcher Stadt die Initiative kommt...

Vorraussetzung für solche Fahrtrainings ist allerdings das Absolvieren des Intensivtrainigs...:lol:

Gruß, Artegafreak

bearbeitet von Artegafreak

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netburner   
netburner

Da ich nur den Bereich über 200 und unter 300km/h angesprochen habe, ist es korrekt, dass ich das Adrenalin außen vor gelassen habe. Was aber auch nicht heißt, dass man nicht schon bei 120, 150 oder 200 massig Adrenalinausschüttung hat, speziell, wenn man Fahranfänger ist.

Daher ist der Tipp vom Marc, gepaart mit meinem von vorhin schon nicht verkehrt: taste dich an die Geschwindigkeit langsam heran. Fahr erstmal 150 auf der Autobahn und beobachte dabei jeglichen Verkehrsteilnehmer vor dir, was er wann, wie und vielleicht auch warum macht (das warum ist manches Mal nicht wirklich ersichtlich). Wenn du dir dann 100%ig sicher bist, dass du die 150 beherrscht, steigere dich auf 160. Erzwinge dabei nichts, also nicht so nach dem Motto "heute 150, morgen 210", das bringt nix. Wie Marc schon sagte: Fahrpraxis kommt nur durch Fahrpraxis.

Übrigens ist ein normales Fahrsicherheitstraining, mal abgesehen von der fehlenden Möglichkeit hohe Geschwindigkeiten zu fahren, für Fahranfänger dennoch absolut sinnvoll. Ich habe kurz nach dem Führerschein zwei Trainings gemacht und ich denke, es hat mir durchaus geholfen, einige Situationen besser einschätzen zu können. Werde dennoch demnächst wieder eins machen, da man einige Dinge einfach nicht ständig im Straßenverkehr tut (bremsen auf Glätte, Vollbremsungen im ABS-Regelbereich...).

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master_p   
master_p

Unabhängig davon, ob Bremsweg und Konzentration natürlich mit höherer Geschwindigkeit steigen, finde ich es doch einen recht großen (vielleicht auch nur psychischen) Unterschied zwischen 200km/h fahren und 250km/h fahren. Den Bereich bis so 170-190km/h kann ich sehr gut als Reisegeschwindigkeit akzeptieren, wenn Verkehr und Fahrbahnverhältnisse es zulassen. Da fahr ich noch enspannt im Sitz sitzend und beobachte auch noch, was um mich herum passiert. Wenn ich Tachoanschlag (klar, elektronisch begrenzt) 250km/h fahre, dann finde ich das schon einen deutlichen Unterschied. Wenn man mal bedenkt, dass der Durchschnitt mit 120km/h fährt und man mit 180km/h vorbeifährt, dann ist das ca. Ortsgeschwindigkeit. Wenn also einer zuckt, wäre das Vergleichbar mit einem Kind, was innerorts vor den Wagen springt.

Wenn ich allerdings mit 250km/h an jemandem mit 120km/h vorbeischieße, dann bin ich 130km/h schneller. Und das ist dann doch nunmal mehr als doppelt so schnell. Und wenn ich bedenke, dass Kleinwagen teilweise deutlich unter 120km/h draufhaben...

Das Problem am schnellfahren sind ganz ganz häufig Leute, die selbst sowas noch nie gemacht haben. Kleinwagenfahrer, die immer nur mit max. 140km/h Topspeed über die Bahn fahren, die können einfach nicht einschätzen, wie es ist mit einem 2t-Auto mit 250km/h heranzurauschen. Denen mache ich überhaupt keinen Vorwurf, weil wie sollen sie das wissen, wenn sie's noch nie erfahren haben. Aber das ist dann doch schon deutlich stressvoller, weil man bei den Geschwindigkeiten wirklich mit jedem rechnen muss, dass er rauszieht.

Mittlerweile bin zähle ich mich auch mal zu den reiferen Gesellen, was das fahren angeht. Und daher fahre ich wirklich nur so schnell, wenn die Autobahn nahezu leer ist. Alles andere ist mir auch irgendwie zu stressig. Dann lieber mit Tempomat 200 und - zumindest den Eindruck - der Kontrolle.

Ich bin bisher nur einmal >250km/h gefahren mit einem Auto und das war auf einer dreispurigen BAB mit sehr wenig Verkehr. Das war natürlich spannend und wahnsinnig schnell. Aber ohne die gegebenen Voraussetzungen würde ich es nicht wieder machen. Wäre mir zu gefährlich.

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janimaxx   
janimaxx
IIrgendwann kommt Dir 240 vor wie 200 und wenn Du am Ende in die Ortschaft abbiegst fährst Du intuitiv zu schnell.

Irgendwann auf der Autobahn kommt dir 240 wie 120 vor, daß merkste aber erst, wenn Du die Ausfahrt nimmst 8)

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TB! CO   
TB!

In den Antworten kommt es ja implizit bereits zum Ausdruck:

1. Öffentliches Straßenland und Rennstrecke sind völlig unterschiedliche Reviere. Ich gehe im weiteren davon aus, dass wir von Straßen sprechen.

2. Höhere Geschwindigkeiten (ich habe nur Erfahrungen bis knapp über 300 km/h) sind völlig unspektakulär auf unbefahrenen und trockenen Autobahnen.

3. Das Risikoelement - und damit je nach Veranlagung der Nervenkitzel oder der Streßfaktor - kommt hinzu, wenn die Verkehrsdichte steigt.

Ich persönlich fahre recht risikoavers, sobald die Verkehrsdichte steigt. So als Daumenregel denke ich, dass ich rechts fahrende Fahrzeuge mit nicht mehr als 80 km/h (OK, bei Lastwagen auch mal 100 km/h) Differenzgeschwindigkeit überhole. Damit bleibe ich denn i.d.R. deutlich unter 200 km/h, sobald etwas mehr Traffic herrscht. Ausnahme: Vor mir fährt so ein Linksblinker mit 250 (da sind die ja meist abgeregelt), der alle vor ihm mit Lichthupe verscheucht. Ich bin immer ehrlich dankbar, wenn so eine "Pistensau" den Weg vor mir freiräumt ... :wink:

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FutureBreeze   
FutureBreeze

Die beste Reisegeschwindigkeit ist irgendwo zwischen 160 und 180 anzusiedeln

1. da kann man "entspannt" Cruisen

2. Der Spritverbrauch hällt sich "noch" in Grenzen

3. Die Durchschnittsgeschwindigkeit steigt auch mit deutlich höhreren geschwindigkeiten nur noch marginal

4. Ich habe mehr zeit zu reagieren.

5. Ich bin nicht zu schnell, dass andere mich nciht mehr einschätzen können

6. Ich bin nicht viel zu langsam unterwegs, wenn ein wirklich schneller mal vorbei will.

..

..

..

Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass man mit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 180 bei normalem Verkehr jeden am nächsten Kreuz oder der nächsten langsameren stelle wieder einholt, der mit eile vorbeigefahren ist!

Wir hatte sogar mal eine vergleichsfahrt von München nach Bonn gemacht.

Selbe Autos - einer mit Druck, der andere mit 160 - 180!

Ich musste bis Bonn nicht Tanken und habe meinen Kollegen in Frankfurt an der Tankstelle überholt, und er hat mich bis Bonn nicht mehr eingeholt!

Wette und damit Abendessen gewonnen ;-)

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Mr.Toretto   
Mr.Toretto

Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass man mit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 180 bei normalem Verkehr jeden am nächsten Kreuz oder der nächsten langsameren stelle wieder einholt, der mit eile vorbeigefahren ist!

Wir hatte sogar mal eine vergleichsfahrt von München nach Bonn gemacht.

Selbe Autos - einer mit Druck, der andere mit 160 - 180!

Ich musste bis Bonn nicht Tanken und habe meinen Kollegen in Frankfurt an der Tankstelle überholt, und er hat mich bis Bonn nicht mehr eingeholt!

Wette und damit Abendessen gewonnen ;-)

Dem kann ich voll zustimmen. Ich mache so 50tkm pro Jahr und habe für mich 170kmh auch als perfekte Reisegeschwindigkeit ausgetestet.

Man kann gut im Verkehr mitschwimmen, kommt ordentlich voran und die Differenzgeschwindigkeiten sind im normalen Maße, so dass man es eventuell doch noch erbremsen kann, falls mal einer mit dem Cuore auf die linke Spur zieht.

Zu Beginn dieser "Reisewut" hatte ich einen 740d, mit dem auch durchknallen mit 250kmh möglich war, was ich auch einige Zeit gemacht habe. Allerdings bin ich da immer sehr unentspannt angekommen und es gab auch einige sehr brenzlige Situationen. Dementgegen stand nur ein zu vernachlässigender Zeitgewinn.

Daher: Wenn du richtig schnell fahren willst (250+), ab auf die Rennstrecke. Es gibt genug Möglichkeiten (Tourifahrten, Fahrtrainings etc).

Auf öffentlichen Autobahnen kann man auch mal Gas geben, wenn es der Verkehr zu läßt, aber meist nur mal kurz zum Spaß haben. Auf Dauer ist es auf jeden Fall nicht zu empfehlen. (Die A38 ist oft sehr leer :wink: )

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K-L-M VIP CO   
K-L-M

Hallo Angrom,

mit genügend Erfahrung kann man schnell und "sicher" fahren.

Adrenalin hält sich dann in Grenzen. Ich fahre gerne viel und vor allem gerne schnell. Ist wirklich eine Sache der jahrelangen Übung.

Mein Tipp: wenn möglich fahre oft als Beifahrer und auch als Fahrer mit einem

der ruhig, überlegt mit viel Gespür für den Verkehr und die Verhaltensweisen der Teilnehmer flott unterwegs ist.

Mit flott meine ich selten unter 200, meistens 250 ab und an über 300.

Geht mit einem entsprechenden Auto jederzeit auch bei durchschnittlichem Verkehr.

Wenn der Fahrer auf Dich einen ruhigen, entspannten Eindruck auch bei höheren Geschwindigkeiten macht ist es das richtige Vorbild für Dich.

Lass Dir zeigen wie man sehr früh erkennt daß sich die Situation verändert. Spurwechsel kommt nicht von ungefähr. LKW sind sehr leicht einzuschätzen.

Zwinge den anderen Verkehrsteilnehmern nicht Deine Fahrweise auf (Drängeln, Lichthupe usw. usw.)

Ich fahre nach dem Motto:

Egal was passiert, wenn ich sehr schnell unterwegs bin gibt es nur einen Schuldigen. Das bin ich. Kein anderer Verkehrsteilnehmer.

Da brauch ich nicht jammern , schimpfen, ärgern und den großen Zampano spielen.

Menschen machen Fehler und das muß einem dann bewußt sein. Mit den Fehlern kann man rechnen und dann kann man auch gut damit umgehen.

Gerade hier passt der Spruch: in der Ruhe liegt die Kraft.

Ich muß allerdings auch zugeben, daß sich mit der stärke des Autos, zumindest bei mir die ruhige, überlegene Fahrweise eher eingestellt hat.

Überholprestige und größere Abstände zum Vordermann machen es einem schon sehr leicht.

In jungen Jahren bin ich auch bis zur Stoßstange des Vordermannes gefahren, weil der Opel Kadett für den Aufbau der verlorenen Geschwindigkeit (150 auf 120) gefühlte 30 Minuten gebraucht hat.

Wünsche Dir für Deine zukünftigen Fahrten alles Gute

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Mr.Toretto   
Mr.Toretto

Ich fahre nach dem Motto:

Egal was passiert, wenn ich sehr schnell unterwegs bin gibt es nur einen Schuldigen. Das bin ich. Kein anderer Verkehrsteilnehmer.

Da brauch ich nicht jammern , schimpfen, ärgern und den großen Zampano spielen.

Menschen machen Fehler und das muß einem dann bewußt sein. Mit den Fehlern kann man rechnen und dann kann man auch gut damit umgehen.

Sehr gute Einstellung! Genau so schaut es aus. Wenn man es knallen läßt, dann muss man für alle Anderen mitdenken und noch 5 mal vorsichtiger sein, als Normal.

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itf joegun   
itf joegun
Die beste Reisegeschwindigkeit ist irgendwo zwischen 160 und 180 anzusiedeln

Nein ist es nicht. In dem Bereich sind noch viel zuviele unterwegs. Das bedeutet es überholen Dich sehr viele die von hinten ankommen.

Je schneller Du fährst, desto geringer ist die Chance, dass Du auf Grund eines Überholers Platz machen musst. Ergo sinkt der Anteil an Aufmerksamkeit den man nach hinten "verschwenden" muss. Deshalb ist für mich das fahren jenseits der 230 viel Entspannter. Ich kann mich auf den Verkehr VOR mir Konzentrieren, mit genügend Abstand fahren und muss im Normalfall selten rechts rüber.

Ich fahre alle paar Wochen zusammen mit meiner Frau 330 km nach Göttingen (A6,A67,A5,A7). Wir sind dabei selten unter 200 unterwegs, egal ob meine Frau oder ich am Steuer sitze. Früher hat Sie mir nie geglaubt, aber Sie fährt viel stressfreier wenn sie schnell fährt...

Wichtig beim schnellfahren: Abstand und vorausschauendes Fahren. Mit Übung hast Du dabei keinen Stress sondern es macht einfach nur Spass.

Mit dem Messer zwischen den Zähnen jeden brutal wegschieben ist absolut falsch weil viel gefährlich und unsozial oben drein. Außerdem ist es stressig ohne Ende.

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Gast Tiescher   
Gast Tiescher

Moin,

oft muss man ja gar nicht mit Lichthupe etc. agieren, es reicht im Allgemeinen, wenn man hinter dem Vordermann bei 180 mal einen Gang runter schaltet, meisst breitet sich im Hirn des Vordermanns dann Schlagartig die Erkenntniss aus, dass man eventuell nicht nur vorbei möchte, sondern vielleicht auch die notwendige Power dafür hat.

Ich fahre fast nie dicht auf und benutze die Lichthupe nur, wenn ich den Verdacht habe, dass der Vordermann seinen Rückspiegel seit mehreren Stunden nicht mehr benutzt hat oder bewusstlos geworden ist.

Nach dem Überholmanöver bedanke ich mich auch oft brav für das Platz machen mit Blinker links/rechts ala LKW.

Gruß Björn, der entspannter fährt, je mehr PS der Wagen hat

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Baluba   
Baluba

Ich kann auf schnellfahren absolut verzichten. Bin vielleicht 5 mal selbst über 200 gefahren, und das einfach nur mal so um zu schauen wie schnell er die erreicht.

Ansonsten pendelt sich mein Autobahntempo zwischen 130 und 180 ein, einfach weil mir das vollkommen reicht. Im schnell geradeaus fahren seh ich nicht viel Sinn, ich lass es lieber auf Passstrassen krachen, und selbst da kann ich mich beherrschen, weil es einfach IMMER gefährlich ist schnell zu fahren.

Soll nicht heissen dass ich ein Verkehrshindernis bin, aber ich bin meilenweit davon entfernt ein Raser zu sein (auch wenn die Polizei das vermutlich anders sieht).

Wie gesagt: ICH kann den Kick bei 250+ nicht verstehen (bin ich auch schon paar mal mitgefahren, unter anderem auf einer 2spurigen Autobahn um 4 Uhr morgens) - man ist halt schnell, mehr nicht.

Da finde ich es wesentlich beeindruckender wenn ich mit Kumpels von mir die Bergrennen fahren, ne Passtrasse hochfahre.

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Rodemarc   
Rodemarc
Wichtig beim schnellfahren: Abstand und vorausschauendes Fahren. Mit Übung hast Du dabei keinen Stress sondern es macht einfach nur Spass.

Eigentlich genau richtig. Deshalb kann ich auch die Leute nicht verstehen die im Berufsverkehr / zähfließenden Verkehr ständig drängeln.

Bei den Bluttransporten mit Blaulicht mussten wir immer schnell fahren und hatten sogar Blaulicht, Blinker links und Lichthupe auf Intervall, trotzdem fährt Dir nicht selten jemand vor das Auto.

Viele meiner Freunde waren immer neidisch, aber so toll ist das garnicht.

Ich will ja jetzt keine wilden Diskussionen lostreten, aber wie haltet ihr das mit Rechts überholen? Ich gebe offen zu, dass ich das manchmal mache. Gerade wenn mehr los ist fahren grundsätzlich immer viele links. Da kann man dann mit kleinen Geschwindigkeitsdifferenzen locker mal 4 Autos rechts überholen und dann wieder einscheeren. Verboten ist es, aber freisprechen kann ich mich davon nicht. :oops:

bearbeitet von Rodemarc

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Telekoma   
Telekoma

Da es immer noch Leute gibt, die wirklich einsam auf der linken Spur fahren, wo rechts daneben zwei frei sind, wäre man schön blöd, das so genau zu nehmen.

Mein Bremspedal bleibt dann jedenfalls unberührt.

Das beste ist dann immer: Ich ziehe auf der rechten Spur, mit 20 Meter seitlichem Abstand volle Suppe vorbei und bin schon 100 Meter entfernt und dann kommt noch die Lichthupe von hinten. :D

Mich irgendwie zick zack durchzuquetschen, wie das manche Leute tun, ist dagegen nicht so mein Ding.

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Jonny   
Jonny

Ich überhole auch rechts. Hab das früher nicht gemacht aber es gibt zuviele *****en die das Rechtsfahrgebot nicht kennen.

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Gast Tiescher   
Gast Tiescher

Da ich nur einen Führerschein habe und diesen deswegen besonders mag, überhole ich nicht rechts. Die möglichen Konsequenzen sind die paar Sekunden Ärgerniss nicht wert.

In der nächsten Baustelle, wo ich rechts mit 80 zwischen den LKWs mitschwimme, überholen mich eh alle wieder (und freuen sich wie die Schuljungs dabei).

Man wird älter und ruhiger.....

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