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Moe87

Fahrradfahrer auf der Landstraße

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Moe87   
Moe87

Aus aktuellem Anlass,

(Ein Kumpel hat auf einer Geraden Landstraße mit 80km/h einen Fahrradfahrer überholt und dabei die Kontrolle über sein Auto verloren, zum Glück ist niemandem etwas passiert)

wollte ich mal fragen wie da so die Sachlage ist.

Ein Kumpel meinte, Fahrradfahren ist auf der Landstraße so nicht gestattet, ich bin mir da nicht so ganz sicher.

Auch könnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Fahrradfahrer Teilschuld kriegen würde. Da man das Auto, ja immer unter Kontrolle haben muss.

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Mr.Sommer   
Mr.Sommer

Soweit ich weiss, ist das Befahren einer Landstrasse mit dem Fahrrad gestattet, sofern kein gesonderter Radweg daneben verläuft.

Glaube aber, dass es auf manchen Bundesstrassen verboten ist.

Eine Teilschuld wird in solchen Fällen meist eingerichtet, da der Sachverhalt sicherlich nicht 100%ig geklärt werden kann und der Fahrer sein Fzg. unter Kontrolle zu haben hat.

Persönliche Anmerkung:

Mich regen Rennradfahrer auf Landstrassen immer sehr auf, die trotz eines Radwegs daneben die Strasse nutzen. Auch wenn diese - für ein Fahrrad - schnell unterweg sind (teils bis zu 70km/h), halten sie den Verkehr auf und nötigen teils zu riskantem Überholen.

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Chris_ST220   
Chris_ST220

richtig schlimm sind die Rentnergruppen, die die Tour de France oder die Friedensfahrt nachspielen, inklusive großen Gruppensprints, Windschatten und Überholmanövern ohne sich umzuschauen

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Jonny   
Jonny
richtig schlimm sind die Rentnergruppen, die die Tour de France oder die Friedensfahrt nachspielen, inklusive großen Gruppensprints, Windschatten und Überholmanövern ohne sich umzuschauen

Hab ich noch nie gesehen. Die wandern doch meist oder fahren mit dem Bus...

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WiWa   
WiWa

Moinsen

Solange kein Kraftfahrstraßenschild (Schild Nr. 331) 331.gif, Autobahn (Schild Nr. 330) 330.gif oder ein Fahrradverbotsschild (Schild Nr. 254)254.gif

irgenwo rumsteht, ist das erlaubt.

Jetzt mal kurz die Moralkeule rausgeholt: Mit 80 km/h fährt man an einem Fahrradfahrer so oder so nicht vorbei. Schon gar nicht, wenn ein Auto noch entgegen kommt. Wenn er hier alleine unterwegs war, wie kann man da die Kontrolle verlieren?! War das ein Mädel mit einem Knackarsch auf dem Fahrrad? Für mich ein klarer Fahrfehler - sollte nochmals zur Fahrschule gehen.

Es wird heruntergebremst! Und nicht nur 10 km/h.

So, Keule wieder eingepackt.

Ich selber bin viele Jahre mit dem Rennrad und meist in der Gruppe des Radsportvereins auf Kreis- und Landstraßen gefahren.

Lustig ist das manchmal mit den Autos, Bussen und LKWs wirklich nicht. Das das nicht mehr passiert ist schon der Hammer. Beim Autofahrer würde ich in 3/4 aller Fälle grobe Fahrläßigkeit festlegen. Der Sicherheitsabstand wird mal eben gezehntelt und die 100 km/h bleiben auf der Uhr. Trotz enger Kreisstrasse ohne Mittellinie. Für Schumispiele gibt es die Rennstrecken.

p.s. Solange Smart und Co (und Trecker) auf einer Landstraße fahren dürfen, bin ich pro für Radfahrer auf dieser wenn kein Verbotsschild.:D

bearbeitet von WiWa

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TPO VIP   
TPO
Aus aktuellem Anlass,

(Ein Kumpel hat auf einer Geraden Landstraße mit 80km/h einen Fahrradfahrer überholt und dabei die Kontrolle über sein Auto verloren, zum Glück ist niemandem etwas passiert)

wollte ich mal fragen wie da so die Sachlage ist.

Ein Kumpel meinte, Fahrradfahren ist auf der Landstraße so nicht gestattet, ich bin mir da nicht so ganz sicher.

Auch könnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Fahrradfahrer Teilschuld kriegen würde. Da man das Auto, ja immer unter Kontrolle haben muss.

Sorry, aber wenn dein Kumpel nicht mal weiß wie der Verkehrsregeln für Radfahrer sind, dann sollte er besser auch kein Auto fahren! :???:

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Moe87   
Moe87
Sorry, aber wenn dein Kumpel nicht mal weiß wie der Verkehrsregeln für Radfahrer sind, dann sollte er besser auch kein Auto fahren! :???:

Okey ein bisschen falsch formuliert, es war ein anderer Kumpel, nicht der gefahren ist. Mir wurde das ganze auch nur berichtet.

((Soll wohl eine gerade Landstraße gewesen sein, er hat zu stark gelenkt beim überholen und ist dann ins schlingern gekommen, beim gegenlenken, und konnte den Wagen nicht abfangen. Er ist dann mit 30 gegen einen Baum gefahren.))

Will da eigentlich auch nicht weiter drauf eingehen, weil ich mir schon vorstellen kann was die Faktoren sind die dazu geführt haben.

Wollte eigentlich nur wissen, ob ich Recht hatte. Bei der Diskussion, meinte halt gleich, dass der Fahrradfahrer da wohl keine Schuld haben wird und mein Kumpel (nicht der Fahrer) meinte eben etwas, von verantwortungslos als Fahrradfahrer auf der Landstraße zu fahren und so.

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BMW-7er   
BMW-7er

Wollte dein Freund ausweichen alla' Elchtest oder wie kann man bei 80km/h die Kontrolle bei einer geraden Landstraße verlieren?

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MischiMischi CO   
MischiMischi
Wollte dein Freund ausweichen alla' Elchtest oder wie kann man bei 80km/h die Kontrolle bei einer geraden Landstraße verlieren?

Tja, Fragen über Fragen...

Es gibt immer solche Spezies...

Ein Kumpel ist mal vor einigen Jahre auf einer Geraden aus der Kurve geflogen :D....

Frag mich nicht wie er das zustande gebracht hat, aber er hing aufjedenfall an einem Baum...

(... und das mit nem 10 Tage altem Auto...)

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Fahrrad-Fahrer   
Fahrrad-Fahrer
Persönliche Anmerkung:

Mich regen Rennradfahrer auf Landstrassen immer sehr auf, die trotz eines Radwegs daneben die Strasse nutzen. Auch wenn diese - für ein Fahrrad - schnell unterweg sind (teils bis zu 70km/h), halten sie den Verkehr auf und nötigen teils zu riskantem Überholen.

Du bist vermutlich noch nie sportlich auf einem Fahrradweg unterwegs gewesen.

Es gibt sehr viele Radwege, deren Zustand einfach unmöglich ist.

Ist der Fahrradweg gut, dann wird dieser auch im Normalfall genutzt.

Und riskante Überholmanöver gehen ja wohl auf die Kappe der Autofahrer. Zur Not muss man eben Ruhe bewahren und kurz abwarten.

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Lamberko   
Lamberko

Ein Richter aus Braunscheig: "Man darf immer nur so schnell fahren, dass man vor einem auftauchenden Hindernis noch rechtzeitig zum Stehen kommen kann; unabhängig von der zulässigen Geschwindigkeit! Alles andere ist eine nicht angepasste Geschwindigkeit."

Allerdings stelle ich mir noch immer die Frage, warum der Fahrradfahrer irgendeine Teilschuld haben sollte wenn jemand beim Überholen mit 80 Sachen ins Schleudern gerät???

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darkman   
darkman

Ich sehe hier eigentlich auch keinerlei Diskussionsbedarf. Beim Überholen ist primär der Überholende für den sicheren Abschluss des Überholvorgangs verantwortlich, lediglich grobe "Unsportlichkeit" anderer Beteiligter wie z.B. starkes Beschleunigen, weite Schlangenlinien etc. ist den anderen Verkehrsteilnehmern anzulasten. Ansonsten ist es Sache des Überholers die Lage korrekt zu analysieren und sein KFZ unter Kontrolle zu halten, im Zweifel darf er einfach nicht überholen! Punkt!

Und die Rennradler auf der Strasse...aufregen tu ich mich auch über sie, aber Radwege sind für Radler einfach oft der letzte Mist, und da braucht man oft nichtmal n Rennrad. Da denk ich mir mit nem normalen Bike schon oft ob ich hier auf ner offroad Strecke unterwegs bin. Einfach einen Moment tief durchatmen und dann mit ordentlichem Sicherheitsabstand in Ruhe vorbei. Und wenns nicht geht: Landschaft genießen und überlegen nächstes mal auch mit dem Radl zu fahren, is schließlich gesund und schont den Geldbeutel.

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idontknow   
idontknow

Da ich im Jahr mehrere Tausend km mit dem Rad fahre will ich auch mal was sagen...

Also die Radwege, die quasi ohne bauliche Trennung (damit mein ich auch einen schmalen Grünstreifen) direkt am Seitenstreifen der Landstrasse sind, sind zumindest für Rennräder unnutzbar. Da liegen extrem viele kleine Steinchen und jede Menge anderer Müll, der von den Autos auf die Seite geschleudert wird. Mit schmalen Reifen dauert es da keine 200 Meter und man hat einen platten.

Da ich nur Mountainbike fahre, hab ich das Problem nicht... aber gerade im Sommer sind Radwege sehr oft bis auf eine extrem schmale, nicht wirklich nutzbare Fahrgasse zugewachsen mit Gras... das geht dann auch nicht.

Mit diesen Kenntnissen und auch sonst sehr viel Erfahrung mit Milimeterabstand überholt zu werden, bei Kreuzungen geschnitten zu werden (Auto überholt, und biegt dann 2 Meter vor mir rechts ab) hab ich selbst beim Autofahren eine recht große gelassenheit entwickelt... wobei es natürlich auch wirklich ausnahmen gibt, die ich am liebsten selbst Platt fahren würde... und dann noch mit der Dampfwalze 3x drüber...

Beispiel: Hier ist eine Landstrasse über eine Hügelkuppe, und dabei noch S förmiger Verlauf... aber die Strasse ist angenehm breit, so das man da problemlos 100-120 fahren kann. Beidseitig der Strasse ist dann Leitplanke, ca 2 Meter Grünfläche und beidseitig perfekt geteerter Radweg, so breit, das auch Traktoren problemlos darauf fahren können... hier gibt es absolut kein Grund diese nicht zu nutzen.

Aber fast täglich fahren da auf der Landstrasse irgendwelche Rennradfuzzies im Pulk von 5-6 Leuten entlang... nebeneinander oder gar zu dritt entlang... durch den zumindest für Überholvorgänge uneinsichtigen Strassenverlauf bleibt einem dann nix anderes übrig als knapp 3km hinter denen herzutuckern... das ist einfach nur ne Sauerei und da find ich es fast Schade das Räder kein Kennzeichen haben um sie anzuzeigen.

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mueckenschreck   
mueckenschreck

Hier mal noch ganz Klugscheißerisch ein Paragraph dazu:

StVO § 2, Absatz 4:

Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Sie müssen Radwege benutzen, wenn die jeweilige Fahrtrichtung mit Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet ist. Andere rechte Radwege dürfen sie benutzen. Sie dürfen ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden. ....

Außerdem gibt es eine ausnahmegenehmigung für Rennradfahrer die einem Sportverband angehören:

"Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. " (§ 27, Verbände)

Ab und zu bin ich auch sehr genervt von den Radfahrern, doch ich weiß, dass ich mit dem Auto wesentlich stärker bin. Daher probier ich ruhig zu bleiben, bremse früh genug ab (sofern der Gegenverkehr zu dicht ist) und überhole ohne großes Risiko mit genügend Abstand. Da ich selber lange Zeit radgefahren bin weiß ich wie ecklig es ist wenn Autos/LKW etc. mit zu wenig Abstand an einem vorrüberrasen...

Die Situationen auf den Landstraßen finde ich noch komplett harmlos gegen das was einen oft bei Bergfahrten unterkommt: sich langsam raufquälende Radfahrer, wo man als Autofahrer seine liebe Mühe hat eine gute Stelle zum überholen zu finden und bergab kleben sie dir mit Zaster am Popo :wink:

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