Jump to content
9852147

Grundlagendiskussion über Fahrleistungen, Messwerte etc.

Empfohlene Beiträge

9852147   
9852147

Hallo an alle,

mit diesem thread möchte ich eure meinung hören, wie ihr aus objektiver sicht fahrzeuge vergleicht. fast immer enden unsere diskussion mit angaben über beschleunigungswerte und rundenzeiten. dabei habe ich mich gefragt, was eigentlich eine zeit für den sprint auf 100 aussagt. mittlerweile wird ja dazu übergegangen, die beschleunigungszeit auf 200 zu messen. aber bringt uns das weiter? interessiert es wirklich, ob ein auto 0,5s mehr oder weniger für diese disziplin braucht? was bringen eigentlich diese ganzen messwerte in den autotests und welche sind überhaupt relevant im alltäglichen strassenverkehr? wie oft hält man auf der autobahn an, um von 0 auf 200 zu bechleunigen? :D

genug der langen vorrede, ich würde gerne wissen, wie ihr dazu steht, welche messwerte euch besonders interessieren und warum. vielleicht gibt es ja noch ganz andere disziplinen und messwerte, die so noch nicht ermittelt werden, für uns aber sehr interessant sein könnten.

am besten mache ich mal den anfang:

die messwerte (0-100) interessieren aus meiner sicht ab einer bestimmten leistungsklasse nur aus sicht der traktion. bei handgeschalteten fahrzeugen sind die meisten fahrer eh nicht in der lage, diese zeiten zu erfahren. anders sieht es da bei fahrzeugen mit automatikgetriebe aus.

sehr interessant würde ich die beschleunigung von 100-200/240 finden, da diese im alltag häufig vorkommt. bei einem handgeschalteten wagen müste man von einer beschleunigung vom 4. (maximal 3.) gang ausgehen. bei der automaik wäre es ein kickdown. warum wird sowas eigentlich nie gemessen?

das gleiche thema hat mich neulich bei einem test der sport auto genervt. vielleicht hat jemand den allrad-konzept-vergleichstest auch gelesen? wie kann es angehen, das in diesem test alle autos mit unterschiedlichen winterreifen antreten durften? wir wissen doch alle welchen einfluß die reifen auf die fahreigenschaften besitzen. und was hat ein bremstest mit dem konzept eines allradantriebs zu tun?

was meint ihr dazu?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
FutureBreeze   
FutureBreeze

Der einzige messwert, der für mich was zählt, ist das leistungsgewicht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9852147   
9852147
Der einzige messwert, der für mich was zählt, ist das leistungsgewicht!

kannst du das vielleicht ein wenig genauer darstellen? das leistungsgewicht alleine doch auch nur eine beschränkte aussagekraft, zumindest in meinen augen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
blubb202   
blubb202

Genau,

Leistungsgewicht ist das eine.

Außerdem vielleicht die Beschleunigung von 50-100, 100-200, 150-250 im jeweils günstigsten Gang. Also nicht wie bei den Elastizitätsmessungen.

Besser wäre natürlich noch so ein durchschnittlicher Beschleunigungswert gemessen in m/s² bei 50-250 Km/H. Oder halt bis 200, um auch kleinere Autos bewerten zu können!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Cheater!   
Cheater!

Wenn man die zeit von 0-200 hat und die von 0-100 kann man doch direkt die Zeit von 100-200 ausrechnen.

Elastizitätswerte sind auch ganz hilfreich, so zum Beispiel die Zeit von 60 auf 100/120 im 4/5.Gang nach einer Ortschaft.

Interessant wäre hier auch die Zeit von 100 auf 200 im 6.Gang.

Allgemein denke ich sind im täglichen Gebrauch diese Durchzugswerte die entscheidenden, zumindest wenn man kein Autofahrer ist, der gerne ständig herunterschaltet um eine akzeptable Beschleunigung zu bekommen.

Für Sportwagen sind imho NS-Zeiten entscheidend, da man hier das Gesamtpaket Leistungsgewicht, Fahrwerksgüte, etc. misst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9852147   
9852147
Wenn man die zeit von 0-200 hat und die von 0-100 kann man doch direkt die Zeit von 100-200 ausrechnen.

Elastizitätswerte sind auch ganz hilfreich, so zum Beispiel die Zeit von 60 auf 100/120 im 4/5.Gang nach einer Ortschaft.

Interessant wäre hier auch die Zeit von 100 auf 200 im 6.Gang.

Allgemein denke ich sind im täglichen Gebrauch diese Durchzugswerte die entscheidenden, zumindest wenn man kein Autofahrer ist, der gerne ständig herunterschaltet um eine akzeptable Beschleunigung zu bekommen.

Für Sportwagen sind imho NS-Zeiten entscheidend, da man hier das Gesamtpaket Leistungsgewicht, Fahrwerksgüte, etc. misst.

so einfach kannst du die zeit für 100-200 eben nicht ermitteln, da du bei vielen autos bei voller beschleunigung bei 100 im 2. gang bist. auf der autobahn wirst du aber sicher nicht in den 2. gang runterschalten. außerdem ist das momentum schon sehr hoch...

was das runterschaltrn angeht, muß man auch beachten, dass man mit einem sequentiellen getriebe keine gänge überspringen kann. das geht dann von 6->5->4->3, also drei schaltvorgänge. dies gilt auch für fast alle automatikgetriebe, bis auf das 7-gang mercedesgetriebe, welches einen gang überspringen kann und das neue getriebe bei bmw, welches direkt von 6->2 schalten kann, es überspringt also 3gänge mit einem mal. manuelle getriebe können gänge natürlich auch überspringen ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Cheater!   
Cheater!

Deshalb hatte ich ja auch geschrieben, dass der Durchzug von 100 auf 200 im 5./6.Gang auch ermittelt werden sollte.

Wenn man im 6.Gang 100km/h fährt und möglichst schnell auf 200 beschleunigen möchte, muss man natürlich runterschalten.

Aber beim Spurt von 100-200 spielt diese eine Schaltpause fast keine Rolle mehr (auch beim Sequentiellen), und als Zeit wird beinahe die Differenz von 0-200 und 0-100 herauskommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9852147   
9852147

ich denke schon, dass es einen unterschied macht, ob du drei oder nur einen schaltvorgang benötigst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
FunkyStar   
FunkyStar

Mich interessieren folgende Werte.

100-200/250/300 km/h - die heutigen autos kann man auf 0-100 doch garnicht mehr vergleichen - ausserdem ist da eine sekunde unterschied vielleicht 1-2 Wagenlängen, einmal schlecht geschaltet und der vergleich hinkt.

100-x kommt ausserdem im Alltag auf der Autobahn sehr häufig vor.

Neben diesen Beschleunigungswerten interessiert mich noch das Gewicht der Fahrzeuge mit der Leistung, sprich Leistungsgewicht muss passen.

Was man allerdings nicht messen kann ist der Spass und die Gefühlte Beschleunigung.

z.B. einen M3 von 100-200 Beschleunigt fühlt sich deutlich unspektakulärer an als in meinem Evo - in einem Opel Calibra Frontantrieb mit 300 PS fühlt es sich das dann nochmal schneller und brutaler an.

Rundenzeiten von Sport Auto etc. interessieren mich nur oberflächlich da diese Zeiten meiner Meinung nach grundsätzlich nicht zu vergleichen sind, da wäre ich immer noch für eine "simulierte Rundenzeit - man nehme alle relevanten Beschleunigungsdaten, maximal Kurvengeschwindigkeiten und schicke sie in eine auto simulation :) dann hätte man die "absolut" maximale Geschwindigkeit die das Auto erreichen würde ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
K-L-M VIP CO   
K-L-M

Der sog. Spax in Sportauto ist ein Richtwert den ich zum Vergleich hernehme,

weil man sich sehr schnell ein grobes Bild machen kann.

Ob nun von 0-100 oder 200 oder was auch immer für Messwerte genannt werden ist mir nicht so wichtig.

Wir sind hier in einem Sportwagenforum:-))!

Also das Ding muß Spaß machen sonst nix.

Also Geräusch, Handling, Straßenlage, Herzklopfen usw. das sind die Faktoren und nicht hygienische Messwerte, die man selber nie und nimmer erreicht. :lol::-))!

Was soll da ein 2 Tonner mit Kraft ohne Ende für einen Sinn geben gegen ein

agiles Leichtgewicht mit strammem Fahrwerk das die obigen Eigenschaften erfüllt und sogar nur 1/3 kosten kann.:-))!

Am dümmsten finde ich die Elastizitätsmessungen. Das ist doch was für Uropas

die sich nicht mehr gerne bewegen und noch nie gerne geschaltet haben.:oops:

Auch wenn in meiner Sig. überragende Messwerte stehen, gibt es in meinem Fuhrpark Autos die mehr süchtig machen. Diese Werte aber nicht einmal annähernd generieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
stiler   
stiler

Puh ich dachte ich wär hier alleine danke Klaus.

Wenn ich berichte lese dann gucke ich nur mal kurz aufen Wert von 0-100 um mal grob zu wissen wie er geht. Interessieren tut es mich eigendlich nicht sonderlich...

Wie Klaus schon geschrieben hat es muss Spaß machen den Spurt zu machen da ist es mir eigendlich egal ob nen nen 760i 2 Sekunden schneller ist als ein GT3 von 100-200 was er ja ehh nicht ist. :D Der GT3 macht einfach viel mehr Spaß!:-))!

Wenn ich nen Reiseauto will achte ich auf solche Werte wenn ich ein Wagen haben der Spaß machen soll ist es nur zweitrangig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
G1zM0 CO   
G1zM0
so einfach kannst du die zeit für 100-200 eben nicht ermitteln, da du bei vielen autos bei voller beschleunigung bei 100 im 2. gang bist. auf der autobahn wirst du aber sicher nicht in den 2. gang runterschalten. außerdem ist das momentum schon sehr hoch...

was das runterschaltrn angeht, muß man auch beachten, dass man mit einem sequentiellen getriebe keine gänge überspringen kann. das geht dann von 6->5->4->3, also drei schaltvorgänge. dies gilt auch für fast alle automatikgetriebe, bis auf das 7-gang mercedesgetriebe, welches einen gang überspringen kann und das neue getriebe bei bmw, welches direkt von 6->2 schalten kann, es überspringt also 3gänge mit einem mal. manuelle getriebe können gänge natürlich auch überspringen ;-)

Also ich kenne kein Automatikgetriebe das keine Gänge überspringen kann.

Bei einem Kickdown in der Vette oder im Hummer Springt er sofort in den idealen Gang kurz unter dem roten Bereich.

Und beim sequentiellen Getrieben wird dreimal die linke Taste kurz hintereinander drücken wohl genauso oder schneller von statten gehen als sich durch die H-Schaltung zu kämpfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
chip CO   
chip
Am dümmsten finde ich die Elastizitätsmessungen. Das ist doch was für Uropas die sich nicht mehr gerne bewegen und noch nie gerne geschaltet haben.:oops:

100 % Zustimmung :-))!

Zum Thema: Wenn es rein um objektiver Vegleiche geht, dann wird das ganze sehr schnell recht Fehler anfällig.

Warum ?

Beispiel Thema Reifen. Wer weiß schon ob bei jedem Test der Reifen auf dem Auto ist mit dem es am Besten harmoniert. Dann ist da noch die Größe und Breite, Soll heißen, viele Autos werden ab Werk schon mit verschiedenen Größen angeboten, hier fällt mir spontan der letzte Boxster ein, Serie 16 Zoll aber durch Zubehör ab Werk auf 17 oder 18 Zoll umrüstbar. Das gleiche Spiel dann mit der Breite. Wem das noch nicht reicht, für den kommen die ausgewiesenen Sportreifen ins Spiel welche dann in einem engen Einsatzfenster wieder ganz andere Werte liefern. Das alles wiederum auf unterschiedliche Refernzstrecken bei gleichem Fahrer, gleichem Wetter und auch sonst gleichen Bedingungen testen ???

Wer soll da noch durchblicken...? Ein wirklich totaler objektiver Vergleich ist somit heute aufgrund der vielen Variablen (fast) unmöglich.

Insofern verwiese ich nochmal auf K-L-M

Also Geräusch, Handling, Straßenlage, Herzklopfen usw. das sind die Faktoren und nicht hygienische Messwerte, die man selber nie und nimmer erreicht. :lol::-))!

und sage: nochmal 100 % Zustimmung. :-))!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9852147   
9852147
Der sog. Spax in Sportauto ist ein Richtwert den ich zum Vergleich hernehme,

weil man sich sehr schnell ein grobes Bild machen kann.

Ob nun von 0-100 oder 200 oder was auch immer für Messwerte genannt werden ist mir nicht so wichtig.

Wir sind hier in einem Sportwagenforum:-))!

Also das Ding muß Spaß machen sonst nix.

Also Geräusch, Handling, Straßenlage, Herzklopfen usw. das sind die Faktoren und nicht hygienische Messwerte, die man selber nie und nimmer erreicht. :lol::-))!

Was soll da ein 2 Tonner mit Kraft ohne Ende für einen Sinn geben gegen ein

agiles Leichtgewicht mit strammem Fahrwerk das die obigen Eigenschaften erfüllt und sogar nur 1/3 kosten kann.:-))!

Am dümmsten finde ich die Elastizitätsmessungen. Das ist doch was für Uropas

die sich nicht mehr gerne bewegen und noch nie gerne geschaltet haben.:oops:

Auch wenn in meiner Sig. überragende Messwerte stehen, gibt es in meinem Fuhrpark Autos die mehr süchtig machen. Diese Werte aber nicht einmal annähernd generieren.

das finde ich sehr interessant und grundsätzlich bin ich deiner meinung. welcher wagen macht dir denn noch mehr freude als dein cgt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
nimbus4m   
nimbus4m

Allein der Wert 0-100 ist wenig aussagekräftig. Subjektiv fühlen sich nämlich manchmal auf dem Papier ähnliche Wagen sehr unterschiedlich an. Simples Beispiel: Turbomotor gegen Sauger. Wenn beide einen ähnlichen Wert für 0-100 haben geht der Turbo subjektiv viel besser.. einfach wegen dem Turbo-Bums.

Das deshalb nicht unbedingt eine bessere Zeit rauskommt ist klar, aber vom Fahrspaß macht sowas natürlich mehr Spaß, weil man meint man wäre schneller:D

Interessant wäre auch die minimal mögliche Zeit von 80 auf 170km/h. Das wäre mal ein Wert, der noch Sinn ergibt, weil er im Alltag recht relevant ist denke ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
K-L-M VIP CO   
K-L-M
das finde ich sehr interessant und grundsätzlich bin ich deiner meinung. welcher wagen macht dir denn noch mehr freude als dein cgt?

Im Moment macht mir der RMS Mini Cabrio mit 270 PS. Entsprechender Sperre, Bremsen, Fahrwerk, Auspuff, Reifen usw. unglaublich Spaß.

Pures Vergnügen. Ist seit Tagen mein Favorit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×