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Turbodiesel einfahren ? Bitte um Tipps !

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Telekoma   
Telekoma

Habe die Suche benutzt, aber nichts konkretes gefunden.

Wir haben einen Neuwagen Ford Focus 1,8 Cdti bestellt.

Es handelt sich zwar nicht um mein Auto - ich werde es hin und wieder auf Kurzstrecken fahren. Trotzdem würde mich interessieren, ob man irgendetwas beachten kann/muss.

Hier gab es mal einen Thread, wo jemand vom Einfahren seines Golf R32 berichtet hat.

Und jedesmal berichtete, wenn er die Drehzahl um 100 Umdrehungen mehr "ausreizte" . 8)

Die Diskussionen dazu sind ja immer sehr kontrovers.

Sollte man am Anfang zwischendurch mal eine längere Strecke fahren, also nicht nur 20 Km und dann wieder abstellen.

Wie sieht es mit Drehzahlen aus ? Sollte man auf abwechslungsreiche Fahrsituationen achten ?

Kann oder sollte man sogar von Anfang an auch Volllast fahren ?

Sicher ist es nur ein Gebrauchsauto, aber wenn man Motoren was gutes tun kann - warum nicht ? :D

Oder ist das bei der heutigen Generation der Turbodiesel alles völlig uninteressant ?

Habe gehört, dass Ford sehr gute Dieselmotoren baut - stimmt das ?

Danke für eure Mühe ! :wink:

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chip CO   
chip

Generell ist bei einem Turbodiesel, das ausfahren bei voller Drehzahl eh nicht so interessant, da die meisten Diesel ihr Drehmoment ja typisch sehr früh aufbauen und dann auch halten Soll heißen:

Ihr könnt von Anfang an nach dem der Motor richtig warm ist (was beim Diesel ja besonders im Winter ein wenig dauern kann) ganz normal flott fahren wie es je nach Verkehrssituation nötig ist.

Kleiner Tip: wirklich nur für den Fall, das man irgendwann im Hochsommer extreme Vollgasetappen fährt bei denen der Turbolader immer voll geforderet wird. Hier ist es vor dem Abstellen des Autos z.B. beim spontanen Zwischenstopp auf der Autobahnraststätte sinnvoll den Wagen ggf. noch ein oder zwei Minuten im Stand laufen zu lassen. Damit sich der Turbolader etwas abkühlen kann.

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Telekoma   
Telekoma

Danke !

Und wie sieht´s mit den Kurzstrecken aus ?

Grundsätzlich ist mir klar, dass sie schädlich sind.

Es lässt sich nun aber nicht vermeiden.

Könnte das denn besonders beim Einfahren einen Affekt auf spätere Leistung/Ölverbrauch/Verschleiss allgemein oder gar Defekte des Motors haben ?

Also lieber etwas planen, so dass er auch mal mehrere 100 KM am Stück bewegt wird ?

Wie sind die Ford Dieselmotoren ?

Der Verkäufer 8) sagte, die 136 PS Version wäre schon sehr, sehr flott.

Vorstellbar ist es ja - nur hoffentlich rasselt´s nicht so im Innenraum.

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M@rtin   
M@rtin

Bei BMW-Dieseln (laut Betriebsanleitung)

"Die ersten 2000km nicht über 3500u/min und 150km/h. Danach kontinuierlich steigern."

Würde ich im Zweifelsfall beim Ford auch so machen.

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Telekoma   
Telekoma

Wie chip ja schon sagte - einen Diesel dreht man ja eh kaum über 3500 Umdrehungen, da meistens ab da gar nicht mehr viel kommt.

Also kann man hiermit wohl gut leben.

Ich weiss nicht, ob ich bei einem nicht eingefahrenen Sportwagen die Disziplin hätte. Habe noch nie ein Auto mit 0 KM gehabt.

Stelle ich mir schrecklich vor, sich da zu disziplinieren:-o

Wie kommt es eigentlich, dass ein Diesel noch länger braucht um warm zu werden ?

Sind die Verbrennungsvorgänge "kühler" ?

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alpinab846   
alpinab846

Der Diesel hat weniger Wärmeverluste, d.h. die Energie wird besser ausgenutzt. Dadurch die geringere Heizleistung.

Eins ist klar: auch im Dieselmotor sind mechanische Bauteile, die sich aufeinander einlaufen müssen-insbesondere die Lager. Durch veränderte Fertigungstoleranzen und Materialien ist die Bedeutung des Einfahrens zwar nicht mehr so groß wir in vergangenen Jahren, schaden kann es jedoch auf keinen Fall. Längere Fahrten mit wechselnden Drehzahlen im mittleren Bereich sind gut, häufige Kurzstrecken im Stop-and-go sicher weniger.

Mein 150 PS PD TDI im Seat hat nach 5000 km gut 1 Liter weniger Sprit auf hundert gebraucht als am Anfang, zudem lief er subjektiv besser-ich habe das nicht nachgemessen, tendiere aber persönlich eher dazu mich an Leistung zu gewöhnen und damit das Auto als langsamer zu empfinden.

Unterm Strich ist es Geschmackssache-ich würde aber alles dafür tun, einen Moto vernünftig einzufahren.

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M3fan   
M3fan
Bei BMW-Dieseln (laut Betriebsanleitung)

"Die ersten 2000km nicht über 3500u/min und 150km/h. Danach kontinuierlich steigern."

Würde ich im Zweifelsfall beim Ford auch so machen.

Gilt das auch für die E90/91 Generation?

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M@rtin   
M@rtin
Gilt das auch für die E90/91 Generation?

Kann ich dir leider nicht genau sagen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es auch beim E90 so ist. Die Info hab ich aus dem Bordbuch eines 2005er 530d.

Beim E39 530d waren es noch 1000km Einfahrzeit.

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Shabooboo   
Shabooboo

Ich habe meinen Golf V 1.9 TDI von Anfang an getreten. Den ersten den ich hatte, habe ich am Anfang noch geschont, der lief 192 laut Climatronic. Den jetzigen habe ich seit 3 Wochen und hab gleich vollgas gegeben. Bei ca. 500 km war ich auf der AB und da zeigte dei Climatronic 196 an. Also schon etwas mehr.

Aber der Wagen dürfte, wenn er mehr Kilometer runter hat, noch besser laufen.

Gruß Matze

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Falcon99   
Falcon99

Ne, im Zweifel sollte man es lieber langsamer angehen lassen und nicht so wie Shabooboo. Einfach sanft fahren, das wird man doch 2000 km lang noch aushalten!

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Amtrack   
Amtrack

Ich würde den Kolbenringen 100-300km Zeit geben zum Einlaufen und danach Vollgas bzw. normales flottes Fahren halt - so wie es für den Wagen eben im Alltag vorgesehen war.

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Wodo   
Wodo

Ich fahre vom ersten Kilometer an, wie ich meine Autos auch sonst im Alltag bewege. In der ersten Zeit häufiger nach dem Öl schauen, je nach Hersteller ist da manchmal nur das Minimum drin und die ersten paar tausend Kilometer brauchen die Motoren etwas mehr Öl. Beim TDI müsste dann die gelbe Ölkanne leuchten, wenn nachgefüllt werden muss.

Seitdem ich in der Motorenfertigung gesehen habe, wie jeder einzelne Motor seinen Probelauf absolviert, mache ich mir ums 100%ig korrekte Einfahren keine Gedanken mehr...X-)

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Amtrack   
Amtrack

Stichwort "Importwagen"... wie die von den Schiffen geprügelt werden - oh weia :-o

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Telekoma   
Telekoma

Das ist eben der Grund meiner Frage hier:

Ist der Motor nicht bereits ab Werk zumindest einmal auf hohe Belastungen getestet worden ?

Irgendwo habe ich folgendes mal gelesen:

Fuhrunternehmer die für die Dauer einer Tankfüllung einen Ziegelstein aufs Gaspedal legen und mit Vollgas im Leerlauf den LKW stehen lassen- wenn er das durchhält, hält er ewig. :-o

Das werde ich lieber lassen...

Gefühlsmässig denke ich zwei, drei grosse Touren von insg. 1000 Km und den Rest normal fahren.

Ab 2000 Km dann einfach nicht mehr drüber nachdenken.

Empfielt sich denn auch hier ein früher Ölwechsel, um den Abrieb oder was da so anfällt zu entfernen ?

Oder muss man so etwas auch nicht mehr beachten ?

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Telekoma   
Telekoma

Habe das Auto gestern abgeholt.

Fährt sich so weit ganz gut. Als Sonderausstattung haben wir unter anderem ein Soundsystem mit Sony-CDRadio ausgewählt.

Kann man durchaus empfehlen, manchmal schnarrt ein Türlautsprecher rechts (wenn man richtig aufdreht), aber klingt recht ordentlich.

Auf jeden Fall hat Ford im Innenraum zum Teil eine sehr hochwertige Anmutung. Leider ist diese nicht ganz lückenlos.

Was mir aufgefallen ist:

Der Wagen hat jetzt eine Laufleistung von 200 KM.

Es handelt leider nur um die 90 PS Version, weshalb er sich dementsprechend zäh fährt.

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass wenn man das Gas durchtritt, er stärker "beschleunigt" (sorry, wenn ich dieses Wort dafür missbrauche), wenn man wieder ein wenig Gas wegnimmt.

Fast kommt es einem so vor, als wenn er dann weiter unter Last fährt und erst ab einer gewissen Gaspedalstellung (zurücknehmen) plötzlich reagiert. (also wieder dicht macht)

Ist schlecht zu erklären - irgendwie ist das Gas auf jeden Fall unkomfortabel zu dosieren.

Kann da irgendjemand was mit anfangen ?

Wird das besser, wenn er mehr KM runter hat ?

P.S. einen 1,8 TDCI wie im Eingangspost erwähnt, gibt es übrigens gar nicht. Es ist also der 1,6er .

Auf jeden Fall ziemlich ärgerlich, dass ich mich nicht selbst darum gekümmert habe und nun der schwächste Motor bestellt wurde.

Da die 109 PS Version den gleichen Hubraum hat, dürfte es doch eigentlich kein Problem darstellen, auf 109 PS zu "chippen" ? Es wird sich doch sicher um den gleichen Motor handeln ?!

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der_messias   
der_messias
Da die 109 PS Version den gleichen Hubraum hat, dürfte es doch eigentlich kein Problem darstellen, auf 109 PS zu "chippen" ? Es wird sich doch sicher um den gleichen Motor handeln ?!

um mal vom allgemeinen irrglauben los zu kommen: Es handelt sich mit sicherheit NICHT um den gleichen motor, der 90 ps motor hat weniger leistung, also werden auch bauteile verwendet, die ihre lebenserwartung eben nur bei dieser geringeren belastung halten! da der motor aber wie jeder "normale" motor nicht bei 100% ausbeute betrieben wird, sollte ein chiptuning möglich sein

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Telekoma   
Telekoma

Ich habe immer gedacht, die Hersteller handeln nach der Devise: Je mehr Gleichteile, desto kostengünstiger.

Da werden doch bei derart geringen Leistungsunterschieden nicht z.B. "etwas" schwächere Bremsen und eine etwas schwächere Kupplung verbauen.

Oder beziehst Du das hauptsächlich auch auf andere Teile am Motor ?

Das ist es, was ich in Frage stelle:

Ob zwei 1,6 Liter Dieselmotoren aus der Grossserie mit 19 PS Leistungsdifferenz sích so gravierend in ihrem Aufbau unterscheiden ?

Bei dem 2,0 Liter Modell sieht das dann sicher schon anders aus.

Auch bezogen auf Bremsanlage, Ausspuff, Kupplung

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der_messias   
der_messias

ich bezog mich hauptsächlich auf die motorbauteile, der block wird wohl der selbe sein, aber wenn sich nur z.b. bei den ventilen ein paar cent sparen lässt, warum nicht sparen.

ich hab da mal einen interessanten bericht über die 1,9 tdi motoren von vw gelesen, jede leistungsvariante unterscheidet sich in gewissen teilen von der schwächeren, und wenns nur die lager vom turbolader waren, weil der 2000 rpm mehr gemacht hat.

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Telekoma   
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Das von mir beschriebene Problem ist jetzt bei Kilometerstand 1000 nicht mehr vorhanden.

Bin eigentlich in letzter Zeit nur noch mit dem Focus gefahren.

Auf den 1000 Km hat er im Schnitt 6 Liter/100 KM verbraucht. :D

Der 2,5 Liter Audi ist ein richtiger Säufer dagegen - klar, Allrad und Gewicht treibt eben den Verbrauch.

Aber dass der fast das gleiche frisst wie eine 500er S-Klasse :???:

Ist da etwas nicht in Ordnung ?

Man muss Ford bezüglich des Fahrwerks wirklich ein Kompliment machen.

Er ist sicher nicht der komfortabelste, aber er wieselt richtig gut um die Ecken und verhält sich dabei sehr neutral.

Nicht, dass ich noch auf Diesel irgendwie hängenbleibe....

X-)

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