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JoeFerrari

heise-Kommentar "Die Sparbemühungen der Autohersteller"

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MUC3200GT
Geschrieben

na ja, die Sache mit dem Schlüsselring ist wahrscheinlich sogar sinnvoll. Wer behält schon beide Schlüssel zusammen ?.. und man hat einen weiteren unnützen Schlüsselring zuhause rumliegen.. andere Einsparungen sind sicher Fragwürdig

Thorsten0815
Geschrieben

Generell ist das streben nach Optimierung sinnvoll. Die Produktionskosten waren bis dahin auch gut um z.B. das Gewicht über die Materialkosten zu verbessern.

Diese aktuellen Auswüchse sind doch systembedingt! Entweder wachsen oder sparen........ steht ja auch so im Artikel:

"Die Industrie bewegt sich momentan auf einem schmalen Pfad der Abwägung: Einerseits sollen die Gewinne stetig steigen, andererseits fordert der ein oder andere Kunde selbst heute noch ein Auto, was auch nach Ablauf der Garantie noch einige Zeit störungsfrei und ohne größere Reparaturen läuft."

Es wird einfach enger und enger. Das liegt an der Exponentialfunktion im Geldsystem. O:-)

absolutmuc
Geschrieben

Es gibt auch Lichtblicke.

So ist z.b. die Start-Stop-Funktion ein Segen für jeden Nichtbenutzer derselben.

Bei BMW ist der Anlasser in diesem Fall statt für 30.000 Starts für 270.000 Starts gebaut. Hinzu kommt eine wesentlich leistungsstärkere Batterie.

Wer also die 3% durchschnittliche Verbrauchsersparnis ignoriert, dem wird ein langes Leben von Starter und Batterie prophezeit....

:D

P.S.: auf 200tkm liegt der Einsparbereich mit Start/Stop bei 200-600 Euro.

Und was kosten Starter und Batterie? Ein Segen für jeden, der rechnen kann...

emuman
Geschrieben

Weiterer positive Effekte der Sparbemühungen:

  • Die Produktionskosten sinken, was teilweise durch bessere Serienausstattung, zB im Bereich Multimedia oder Sicherheit, an den Kunden weitergegeben wird.
  • Mehr Einsatz von Kunststoffen senkt das Gewicht, genauso wie das Wegoptimieren von Teilen
  • Das Eingesparte Gewicht wird in eine steifere Karosseriestruktur investiert, dadurch steigt die passive Sicherheit, Abweichungen bei Spaltmassen werden geringer und die Klapperneigung im Alter ist geringer
  • Durch Platformkonzepte gibt es noch mehr Gleichteile und damit eine größere Auswahl an Ersatz- oder Gebrauchtteilen
  • Mehr Sensoren und aufwendigere Motorsteuerungen bieten mehr Diagnosepotentiale
  • Downsizing-Motoren decken durch Software-Änderungen oder kleine konstruktive Änderungen ein Leistungsspektrum ab, es gibt mehr Motorgleichteile (Kolben, Zylinderköpfe, Blöcke usw), damit auch mehr passende gebrauchte Tauschaggregate oder Teile
  • Der Erlös pro Fahrzeug steigt, was den Aktionären zu Gute kommt

Okay, manche Vorteile hören sich etwas konstruiert an, es ist aber keine neue Entwicklung. Laut einer Legende hat schon Henry Ford Schrottplätze nach Modell T durchsuchen lassen, um anhand der Reste zu erkennen, welche Teile überdimensioniert sind.

JazP
Geschrieben
Die Produktionskosten sinken, was teilweise durch bessere Serienausstattung, zB im Bereich Multimedia oder Sicherheit, an den Kunden weitergegeben wird.

Das ist eine Folge des Wettbewerbs, nicht der Kosteneinsparung. Der Hersteller schenkt dem Kunden nichts, wenn er nicht einen Vorteil davon hätte.

  • Mehr Einsatz von Kunststoffen senkt das Gewicht, genauso wie das Wegoptimieren von Teilen
  • Das Eingesparte Gewicht wird in eine steifere Karosseriestruktur investiert, dadurch steigt die passive Sicherheit, Abweichungen bei Spaltmassen werden geringer und die Klapperneigung im Alter ist geringer

Das ist zwei Mal das selbe Argument. Entweder das Gewicht sinkt oder es sinkt nicht und die Karosserie wird steifer.

Mehr Sensoren und aufwendigere Motorsteuerungen bieten mehr Diagnosepotentiale

Mehr Diagnosepotentiale, die ohne aufwändigere Motorsteuerung teilweise gar nicht notwendig wären. Das erinnert mich an den Spruch, dass wir mit Computern Probleme lösen können, die wir ohne gar nicht hätten.

Downsizing-Motoren decken durch Software-Änderungen oder kleine konstruktive Änderungen ein Leistungsspektrum ab, es gibt mehr Motorgleichteile (Kolben, Zylinderköpfe, Blöcke usw), damit auch mehr passende gebrauchte Tauschaggregate oder Teile

Bessere Ersatzteilverfügbarkeit - das Argument stand oben bereits schon.

Der Erlös pro Fahrzeug steigt, was den Aktionären zu Gute kommt

Hier stimme ich zu, sehe das aber nicht als "Effekt", sondern als Ursache der ganzen Geschichte. Denn genau aus diesem Grund werden Kosten gespart - um den Gewinn zu maximieren.

Bitte meinen Beitrag nicht falsch verstehen. Selbstverständlich gibt es positive Effekte bei den Sparbemühungen. Es sind aber meines Erachtens nicht so viele, wie es im ersten Moment scheint.

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