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E30 M3 beim Kauf worauf achten


308vs355

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Hallo Leute und profunde Kenner des E30 M3's,

ich spiele mit dem Gedanken einen M3 E30 zu kaufen. Bei Mobile gehen die Preise von 15T€ bis 50T€.

Ich möchte nicht mehr als so um die 20T€ bezahlen. Damit kann ich mir die Sonderexemplare wie Evo und Cecotto schon mal abschminken. Im Endeffekt möchte ich auch einen ganz originalen ohne Umbauten oder sonstigen Schnick Schnack. Die Exemplare unter 20T€ haben alle 150tkm oder mehr, da habe ich etwas Scheu davor, weiß nicht wie haltbar so ein Leistungsmotor ist.

Die Frage was ich damit anstellen möchte. Naja, einfach ein bischen ausfahren und Spaß haben, keine Rennstrecke oder so.

Vorstellen würde ich mir also ein Fahrzeug möglichst original so um die 100 tkm.

Ist das realistisch? Bzw. worauf sollte ich unbedingt achten. Es soll aber ein E30 sein, die neueren gefallen mir nicht mehr so gut (ausser der E92 M3, aber das ist nicht meine Preisliga)

Bin für jeden Tipp dankbar!

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Also bis 100tkm ist dein Preis mehr als unrealistisch.

Das ist immerhin ein um die 20Jahre altes Fahrzeug.

Rost ist halt beim E30 ein Thema wenn er nicht gepflegt wurde.

Am besten von einem Profi begutachten lassen.

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Für 20000 solltest Du schon einen guten 2,3er M3 bekommen.

In erster Linie ist die Karosserie wichtig. Achte genau auf alte Unfallschäden und die typischen E30-Schwachstellen: Wagenheberaufnahmen, Batteriekasten, Radkästen hinten zum Kofferraum (Kofferraumverkleidung innen herausnehmen), Windlauf Mitte (also an der unteren Frontscheibenkante - wenn hier Rost ist, ist's meistens auch durch, aber reparabel), Kennzeichenbeleuchtungslöcher und unter den Kunststoffschwellern nachsehen.

Technisch ist alles nicht sooo aufwändig. Hier halt beim Fahren achten, ob die Lager Spiel haben und was poltert - aber das lässt sich alles richten.

Motorisch schauen ob der Motor trocken ist und sauber läuft - evtl. ca. 600 Euro für Pleuellagerschalentausch einplanen.

Grundsätzlich sind E30-Teile billig, nur die M3-spezifischen Teile sind teuer.

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@Viktor,

danke für Deine Tipps.

Wenn ich 600 EUR einplane für Pleulager ist es ja motormäßig fast schon wurscht ob das Auto 100tkm oder 150tkm hat, sofern die Karosserie passt. Oder gibt es empfindliche Teile (Ventilsitze?) abgesehen von den Verschleißteilen (Kupplung und so)?

@all, wenn einer von Euch einen guten 2,3 er kennt am besten in weiß, freue ich mich über einen Hinweis.

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Besonders bei den "günstigeren" Niedrig-Kilometer-Fahrzeuge würde ich kritisch prüfen, warum sowenig Kilometer drauf sind ...

Es kommt durchaus bei diesen jüngeren Spekulationsobjekten vor,

dass z.B. ein in den 90ern verunfallter Wagen nach längerer Standzeit wieder hergerichtet wurde.

((Da der Wagen nie wirklich wenig Wert war, wurden Unfaller auch mal weggestellt und nicht immer geschlachtet/verwertet)) Wertmäßiger Tiefststand war Mitte 90er bis Jahrtausendwende mit rund 12tsd Mark für vernünftige Fahrzeuge ...

oder dass ein Tracktool aus den 90ern -mit entsprechend wenig aber stressigen Kilometern- wieder zivilisiert wurde ...

oder dass etwas an der Historie geschraubt wurde. Sprich Kilometer inkl. aufpolierten Scheckheft etc.

also Fahrzeuge wo man auch die Vorbesitzer mal durchtelefonieren kann und fragen, was so alles mit dem Wagen los war.

Ich würde zugleich auch in den bekannten Oldtimer/Youngtimer-Zeitschriften nach guten Exemplaren fahnden.

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Bei dem Händler wäre ich vorsichtig.

1. Beim roten ist der Lack bei dem alter vermutlich hinüber (Mein E30 war damals auch rot, bzw. dann eher rotgrau) :)

2. der Händler schreibt in der Anzeige Ankaufgesuche rein... (Kaufe alles, egal welcher Herkunft oder Schäden)

3. Die Wagen werden im Kundenauftrag verkauft. (Keine Garantie usw.)

Komisches Geschäftsmodell, alles an M3 anzukaufen, aber dann alle Wagen im Kundenauftrag zu verkaufen...

Gruß,

Eno

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Ja das ist natürlich immer so eine Sache bei Gebrauchtwagenhändlern.

Ich habe die beiden Wagen nur mal als Beispiel rausgesucht, dabei aber nur auf die Fahrzeuge an sich geschaut.

So ein Wagen wäre mir von einer Privatperson sowieso lieber zu kaufen - bei einer Niederlassung/BMW-Händler ist sowas Altes ja nicht mehr zu finden.

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1. Beim roten ist der Lack bei dem alter vermutlich hinüber (Mein E30 war damals auch rot, bzw. dann eher rotgrau) :)

Kann man so pauschal nicht sagen. Ich hab einen Uniroten Audi als Liebhaberfahrzeug (- erstes Auto).

Bei jeder Wäsche Hartwachs und fast das ganze Jahr über in der dunklen Tiefgarage

= Erstlack Rot im Auslieferungszustand. Es glänzt und spiegelt wie eine Eins.

Natürlich sind solche Lacke etwas pflegeintensiver als z.B. ein Silbermetallic - aber bei einem gepflegten (Liebhaber)Fahrzeug wäre Uni-Rot für mich kein Ausschlusskriterium.

---

Ich würde vorab interessante Fahrzeuge anschauen und probieren. Nur so bekommt man eine gewisse Grundlage/Bezug zum gewünschten Fahrzeug-Typ und kann überhaupt einschätzen ob der Wagen Leistung bringt, er vernünftig fährt usw. und auch den Zustand der Fahrzeuge.

Im Idealfall macht man das stets mit jemanden der sich etwas mit dem Modell auskennt und evtl. auch als "Bremser" fungiert, damit man nicht das erstbeste Fahrzeug kauft. ... passiert ja öfters wenn man sich in etwas ´verliebt´ hat ...

Bei Klassikern gehört etwas Zeit-/ und Geldverlust -verursacht durch die Suche- dazu. Die Verfügbarkeit der wirklich guten Fahrzeuge hat über die Zeit arg gelitten (dito z.B. Porsche 944 Turbo, Mercedes 190 16V, Ford Sierra Cosworth, Audi S2/RS2 & Urquattro etc.).

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da geb ich Dir recht.

Grundsätzlich kann sich auch hinter einer eher "unschönen" Anzeige ein wirklich gutes Auto verbergen. (Wir hatten hier mal einen Ferrari, bei dem die Anzeige nicht ganz den Ansprüchen entsprach, der sich aber als echtes Schmuckstück erwies.)

Wenn der Weg nicht allzu weit ist, heisst es da wirklich: anschauen und sich vor Ort eine Meinung bilden, idealer Weise mit einem dabei, der sich ein wenig auskennt.

Gruß

Eno.

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