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Chance oder Bedrohung durch "Nürburgring 2009"?

Chance oder Bedrohung durch "Nürburgring 2009"?  

24 Stimmen

  1. 1. Chance oder Bedrohung durch "Nürburgring 2009"?

    • Chance & Verbesserung
    • ohne Bedeutung
    • Bedrohung


Empfohlene Beiträge

double-p
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Letzter Beitrag:

Umfrage:

Die neue Entwicklung von "Nürburgring 2009" ist für den traditionellen Motorsport auf der Nordschleife:

- Chance & Verbesserung

- ohne Bedeutung

- Bedrohung

Wird der traditionelle Motorsport auf der Nordschleife durch die Neuausrichtung des Nürburgrings bedroht, gefördert oder nicht beeinträchtigt?

Der neue nürburg°ring wurde Mitte 2009 eröffnet, die Hotels und die Ferienanlage ebenfalls. In der Zwischenzeit wurden neue Konzepte vorstellt, neue Veranstaltungen an den Ring geholt (Fußball, Karneval, Musical, Judo, ..) und der Motorsport-Kalendar vorgestellt.

(Raymond: Zeitlimit 4 Wochen. Danke!)

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Gast Alpinchen
Geschrieben

Gegenfrage:

Gibt es denn, Amateurveranstaltungen mal außen vor gelassen, überhaupt noch "traditionellen" Motorsport?

Es gab mal eine Zeit, da haben sich Enthusiasten auf abgesperrten Strecken getroffen, um unter sich auszumachen, wer der schnellere sei.

Wer zuschauen wollte, der konnte das tun.

Die Möglichkeiten (Bequemlichkeiten) dazu waren recht bescheiden, denn das Kräftemessen stand im Vordergrund.

Heute veranstaltet man "Events", um Massen an Zuschauern herbei zu locken, denen man das Geld aus der Tasche ziehen kann.

Wenn sich da eine Karnevalsveranstaltung dazu benutzen lässt, dann macht man das.

Wenn eine "Motorsportveranstaltung" mehr Gewinn verspricht, dann wird halt diese benutzt, um das Volk abkassieren zu können.

Die Veranstalter sprechen ja sogar selbst schon z.B. vom "Formel-1-Zirkus".

Ich denke, dass die Nordschleife irgendwann mal dem Profit geopfert wird.

Man wird die Einnahmen erhöhen müssen, um dieses ganze überflüssige Brimborium drumherum finanzieren zu können.

Das wird die Anzahl der potentiellen Gäste der Nordschleife verringern.

Parallel dazu wird auch noch unserer "Vollkaskomentalität" in Form von Haftungsrisiken dazu führen, dass echter Motorsport "mit dem Messer zwischen den Zähnen" ausstirbt.

Das ist dann der Punkt, an dem man die NS einfach verkommen lassen wird.

Ich für meinen Teil bin zumindest nicht gewillt, hohe Preise zu zahlen, damit irgendwelche Lackaffen ihren Schampus in noblen Logen schlürfen können.

Dieses Aufblähen des Ringes wird schädlich für ihn sein; zumindest aber für die Investoren (also uns...).

brobox
Geschrieben

Mir gehen die Neuerungen nur auf den Senkel. Wenn ich zum OGP oder zum 24h-Rennen fahre will ich nicht auf ´ne Kirmes, ich will mit Geld bezahlen und nicht mit so einer behämmerten Geldkarte. Und ich will lieber einen Parkplatz finden als mich abends noch in einer überteuerten Kaschemme zu besaufen.

Vor allem aber will ich nicht über drei Ecken durch Eintrittsgelder, Pommespreise oder sicher bald kommende Parkgebühren die politischen Fehlentscheidungen bezahlen müssen.

Aber der Ring wird´s überleben

double-p
Geschrieben
Gegenfrage:

Gibt es denn, Amateurveranstaltungen mal außen vor gelassen, überhaupt noch "traditionellen" Motorsport?

Genau das ist aber die Tradition. Siehe RCN, die seit den 1960er

permanent veranstaltet wird.

Es gab mal eine Zeit, da haben sich Enthusiasten auf abgesperrten Strecken getroffen, um unter sich auszumachen, wer der schnellere sei.

Wer zuschauen wollte, der konnte das tun.

Die Möglichkeiten (Bequemlichkeiten) dazu waren recht bescheiden, denn das Kräftemessen stand im Vordergrund.

Nennt sich Touristenfahrten - bei so manchen :???:

Ich denke, dass die Nordschleife irgendwann mal dem Profit geopfert wird.

Man wird die Einnahmen erhöhen müssen, um dieses ganze überflüssige Brimborium drumherum finanzieren zu können.

Das wird die Anzahl der potentiellen Gäste der Nordschleife verringern.

Das ist doch genau der Hintergrund. Der "normale" Tourenwagen-

Rennsport auf der Nordschleife war und ist profitabel. Dazu noch

die nicht gerade laeppischen Einnahmen durch die Touristenfahrten.

ABER jetzt muessen solche "Leuchttuerme" (bah..) quer finanziert

werden. Darum dreht sich diese Frage eigentlich.

Ich für meinen Teil bin zumindest nicht gewillt, hohe Preise zu zahlen, damit irgendwelche Lackaffen ihren Schampus in noblen Logen schlürfen können.

Das steht aber zu befuerchten. Kreisfahren macht nunmal schwer

suechtig - und das wird potentiell rigoros "abgeschoepft".

Rodemarc
Geschrieben
Mir gehen die Neuerungen nur auf den Senkel. Wenn ich zum OGP oder zum 24h-Rennen fahre will ich nicht auf ´ne Kirmes, ich will mit Geld bezahlen und nicht mit so einer behämmerten Geldkarte. Und ich will lieber einen Parkplatz finden als mich abends noch in einer überteuerten Kaschemme zu besaufen.

Vor allem aber will ich nicht über drei Ecken durch Eintrittsgelder, Pommespreise oder sicher bald kommende Parkgebühren die politischen Fehlentscheidungen bezahlen müssen.

Aber der Ring wird´s überleben

Die Geldkarte ist eine der Neuerungen die ich sehr begrüße. Letztes Jahr bei der DTM hatte ich sowas. Einmal aufladen und keinerlei Bargeld mehr mit sich rumschleppen. Den Restbetrag bekommt man am Ende wieder in Bar ausgezahlt.

Die Schlangen an der Wursttheke bzw. am Bierstand reduzieren sich weil das Wechselgeld entfällt und man muss auch nicht ständig aufpassen dass man im Getümmel seine Brieftasche verliert.

Letztlich muss ich auch sagen, dass zumindest bei der DTM die Preise auch für 2010 nicht angestiegen sind oder wenn ja, in einem sehr geringen Maße.

Ich zahle jetzt fürs ganze Rennwochenende 66€. Das beinhaltet einen überdachten Sitzplatz am Ende von Start-Ziel (Tribüne T4), sowie Zutritt zum Fahrerlager an allen drei Tagen.

Der Zeltplatz kommt mit 15€ pro Tag noch dazu, allerdings kann ich hier alles mitnehmen was ins Auto geht und habe zudem Stromanschluss (ist in den 15€ mit drin) sowie eine saubere Dusche.

Macht für mich als Motorsportfan 110€ für ein geiles Wochenende mit allem drum und dran. Finde ich vollkommen in Ordnung. :-))!

brobox
Geschrieben

wenn ich die Zeiten, die ich für aufladen, eventuelles nachladen und auszahlen des Restbetrags benötige, zum reinen Anstehen an den Buden hinzuaddiere erkenne ich keine Zeitersparnis. Wenn ich meine Geldkarte statt der Geldbörse verliere, ok, weniger schlimm.

Das ganze Konzept zielt doch darauf ab, dass ein gewisser Prozentsatz mit ungenutzem Restguthaben wieder abreist.

double-p
Geschrieben

..und man die Paechter unter Kontrolle hat.

Sorry: man die richtige Transparenz bietet

Gast Alpinchen
Geschrieben

Wenn ich meine Bratwurst nicht mit echtem Geld zahlen kann, dann weiche ich in Zukunft einfach auf mitgebrachte Stullen aus. Ist doch ganz einfach.

Wobei ich zumindest letztes Jahr am Imbiss im alten Fahrerlager noch so richtig mit Kleingeld bezahlen konnte. :-))!

double-p
Geschrieben

Zum Thema Querfinanzierung, muss man eigentlich nur

dieses "Zukunftskonzept" wirken lassen:

Zukunfskonzept_N%FCrburgring_2_Dez_2009_Wirtschaftsministerium_RLP.jpg

Gast Alpinchen
Geschrieben

Tolle Zukunft, bei der schon heute Gewinner und Verlierer feststehen.

brobox
Geschrieben

Die Verantwortlichen haben sich halt vorgestellt, mal eben das Phantasialand auszubooten. Eine Achterbahn in Schummirot, dafür lässt Deutschland doch jede andere Attraktion links liegen. Und für ein Modellauto zahlt der Interessent ja gerne 50% mehr, weil der Verkaufsstand jetzt ein richtiges Ladengeschäft ist. Logisch. Und Parkplätze braucht ja kein Mensch, wer fährt schon mit eigenem Auto zum Nürburgring.

Aber, wie so oft, haften die Strippenzieher ja nicht mit eigenem Geld.

Graunase
Geschrieben

Ich denke nicht daß bei all den Eskapaden der NR als solche vor die Hunde geht.Da haben die Automobilhersteller ein viel zu großes Interesse dran.

Aber ich sehe ohne Mühe die Gefahr daß es in nicht allzu ferner Zukunft kaum einem Privatfahrer mehr möglich sein wird die horrenden Summen für die Runden zu bezahlen.Dadurch wird das ganze Brimborium noch weniger frequentiert mit dem Erfolg daß sich die ganze Sache noch weniger lohnt.Wenn man Pech hat wird die ganze Geschichte dann irgentwann entnerft verhökert (an die Automobilindustrie z.B.).Was dann ist weiß der Himmel.Entweder es wird als Lifestyleobjekt mißbraucht oder ganz für die Öffentlichkeit dicht gemacht.Das sind die Szenarien die ich auf lange Sicht sehe.

OT:Jene Leute welche die Touristenfahrten als Motorsportveranstaltung "im alten Stile" ansehen,also "die rischtisch hachten Kerle",haben es bisher erfolgreich geschafft mich vom aktiven Geschehen auf der NS fernzuhalten.

Grüße

Wheelspin
Geschrieben

Das ganze Konzept zielt doch darauf ab, dass ein gewisser Prozentsatz mit ungenutzem Restguthaben wieder abreist.

Genau!

Ich hätte gern nur das Geld was auf den Geldkarten verfällt.:???:

( Ich glaube nach 2 Jahren oder so.):-?

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