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Zurück - vom Südwesten der USA


Sumita

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Nach gut 3 1/2 Wochen, und über 5000 gefahrenen Kilometern, melde ich mich wieder aus dem Südwesten der USA, in die " Zivilisation " zurück. :lol:

Bin noch etwas Jetlag geschädigt und schlapp, aber in den nächsten Tagen werde ich mehr berichten, mit neuen Eindrücken und so hoffe ich wieder tollen Bildern, bin also nicht verschollen.

Ihr müßt mich also weiterhin ertragen, habe den Jackpot in Las Vegas leider nicht geknackt. :wink:

herzliche Grüße

Sumita

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Geschrieben

Bin schon ganz gespannt, ich hoffe du hast so viele Bilder wie letztes Mal gemacht :-))!

Geschrieben

Habe noch mehr Bilder machen müssen, leider, da außer meiner Frau, noch die 18 jährige Tochter ihrer besten Freundin mit dabei war.

Aber es ist bestimmt wieder für jeden was dabei, hier einige Schwerpunkte:

Las Vegas, mit neuer Autoshow in Venetian/ Palazzo, Sedona, Grand Canyon (mit wieder durchgeführten Heliflug ), Lake Powell mit dem faszinierenden Antilope Canyon, Monument Valley, Holbrook mit dem petrified forest sowie dem meteor Crater, Laughlin - das kleine Pendant zu Las Vegas, Red Rock Canyon, LA mit Strand von Malibu, Duck Creek bei Cedar City mit 2 herrlichen Tagen in einer Blockhütte und Snowmobile fahren, Death Valley, Helinachtflug in Las Vegas, und und und.

Sowie Aktuelles aus Las Vegas, News, Shows und weiteres.

Wird bestimmt interessant, aber laßt mir noch etwas Zeit, habe über 2.800 Bilder zu sortieren und jede Menge Videos.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Hallo Fred, schön dass Du wieder da bist.

Leider werde ich Dir keine Ruhe lassen können, bis ich die Las Vegas Fotos sehe und Mexikanergeschichten höre X-)

Im April bin ich voraussichtlich in Las Vegas. Bin gerade schon auf Hotel- und Mietwagensuche.

Geschrieben

Hast wohl einiges verpasst hier, Fred! Dein Ex-Auto stand auch mehrfach zur Debatte...O:-)

Hoffe mal, ihr hattet einen schönen Urlaub! :-))!

Geschrieben

Der Urlaub, der war wirklich einmalig schön, danke.

Was war denn mit meinem Auto ?, ich nehme an Du meinst den 348 TS.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Da das Wetter in den letzten Tagen gar so greislich und beschi..en war, bin ich wenigstens dazu gekommen die annähernd 3.000 Bilder und ca. 60 Videos einigermaßen zu sortieren, die meine beiden " Frauen " in den 3 1/2 Wochen geschossen haben.

So will ich heute einen Reisebericht und evt. neue Erfahren von diesem Urlaub berichten.

Es war so geplant, daß wir 1 Woche in Las Vegas verbringen und die restlichen 17 Tage mit dem gemieteten Allrad - Jeep eine Rundreise unternehmen.

Diesesmal war die 18 jährige Tochter von der besten Freundin meiner Frau mit dabei, zum allerersten Mal ihr USA Besuch.

Nach den ersten beiden Tagen Las Vegas zum akklimatisieren, fuhren wir Richtung Lake Mead zum Hoover Dam, bei herrlichsten Wetter, übrigens hatten wir das den ganzen Urlaub über, bis auf 3 Tage.

Die neue Brücke über den Colorado beim Lake Mead nimmt Fortschritte, wird aber noch dauern bis sie fertiggestellt ist.

Sollte ja schon befahrbar sein, aber ein Sturm vor, ich glaube 1 1/2 Jahren ließ einen großen Teil einstürzen, und alles mußte wieder von vorne gebaut werden.

Weiter gings auf die Interstate 40 über Flaggstaff, und dann etwa 40 km südlich nach Sedona unserem 1. Ziel.

Sedona ist mehrmals zu der schönsten Kleinstadt des Südwestens od. gar der USA gekürt worden.

Sie wird auch die Stadt des " kleinen Grand Canyons " genannt, da die umliegenden Berge und Gebirgszüge dem des Grand Canyon ähneln.

Die Stadt selbst unterliegt stark dem Einfluß der " New Age " Welle, mit Feng Shui, Wellness Erholung und vielen Angeboten im Heilstein Bereich.

Aber auch Rafting Touren, Klettern, Quad fahren, Wandern, Paragliding und Heliflüge, sowie Trekking JeepTouren werden angeboten, es ist also für Jeden was dabei, und ist reichlich für Abwechslung gesorgt.

Billig ist es aber nicht, was ich so gesehen habe, auch nicht die Unterkünfte.

Nach 2 Tagen fuhren wir über Flaggstaff, Williams zum Grand Canyon.

Gleich am 1. Tag fuhren wir wieder bei bestem Wetter den South Rim entlängs zu Hermits Rest. Das ist der westlichste Punkt bis zu dem man mit dem Wagen fahren darf.

Wir genossen wunderbare Aussichten in den Grand Canyon, an den verschiedensten Aussichtspunkten wie Yuma Point etc. etc.

Der Vorteil zu dieser Jahreszeit den Grand Canyon zu besuchen ist, daß fast keine Touristen sich hierher verirren, und man kann Alles in Ruhe geniessen, auch die Stille die jetzt vorherrscht.

Einige stattliche Hirsche kamen sogar fast bis zu unserem Wagen ohne Scheu heran, und eine Art Gemsen konnten wir auf den Felsvorsprüngen des dort 800bis 1000 m tiefen Grand Canyon bei ihren atemberaubenden Kletterkünsten zusehen.

Dies alles wird man zur Hauptsaison nicht sehen werden, da in 10 er Reihen die tausenden von Besuchern schon alleine die Sicht zum Abgrund versperren.

Am Abend haben wir noch einen herrlichen Sonnenuntergang hier genossen, der ganze Grand Canyon, insbesonders der ca. 35 km entfernte North Rim erstrahlte blutrot, ein Schauspiel sondergleichen.

Am darauffolgenden Tag erwartete uns noch eine besondere Attraktion.

Zum erstenmal seit langen wieder, sind wir mit dem Helikopter etwa 45 min land in den Grand Canyon geflogen. Bis vor kurzem war angeblich nur der Überflug gestattet worden, da durch die dort herrschenden starken Aufwinde sowie Fallwinde etliche Unfälle passierten.

Auf meinem Nachfragen wurde mir mitgeteilt, daß durch neue Abstandsbestimmungen der Piloten zu den Felswänden, sowie eine komplett neue Flotte von neuesten Helikoptern, übrigens Deutsche Modelle, die extrem sicher sein sollen, wieder Flüge in den Grand Canyon erlaubt sind.

Also, jeder der mal dort ist, sollte sich diesen Flug nicht entgehen lassen, ich hatte das Glück schon zum 3. Mal, ist aber mit ca. 320 Dollar pro Person kein Sonderangebot.

Jedenfalls habe ich phantastische Bilder schießen können, es ist unbeschreiblich.

Gegen Mittag fuhren wir weiter, nördlich über Cameron zur " Lees Ferry Bridge ".

Soweit ich weiß, ist das die einzige Brücke über den Grand Canyon mit dem Colorado auf ca. 350 km Länge.

Imposantist es auf der etwa 400 m langen Brücke zu laufen, und den 200 m tieferen Colorado zu bewundern.

Die einzigen Personen die ebenfalls dort waren, waren 5 Indianerfrauen, die auf ihren 3 Ständen selbstgemachten Schmuck anboten.

Weiter gings nach Page am Lake Powell, ein riesiger See, der mit dem 2. größten Staudamm der USA, dem Glenn Staudamm und Canyon den Colorado beruhigt.

Im bekannten " Wah Wah Marina Club " ist im Sommer die Hölle los.

Bis aus LA und San Franzisko kommen die Amerikaner und verbringen dort ihre Freizeit und Urlaub.

Hier werden 10 Personen und mehr große Hausboote angeboten, die man ohne Führerschein fahren darf.

Angeln, wandern, segeln, schwimmen etc. alles kann man hier bei traumhafter Landschaftskulisse unternehmen.

Mit der etwa 70 km entfernten Rainbow Bridge, einem der sieben Naturweltwunder, und der gegenüber dem " Wah Wah Marina Club " gelegenen Mondlandschaft, hier wurden übrigens die Filme " Planet der Affen " gedreht, sowie dem " Antilope Canyon ", kann man mahr als einen traumhaften Urlaub verbringen.

Mein besonderes Highlight diesesmal, ich konnte endlich mit Führer den " Antilope Canyon " zu Fuß begehen.

Nach 4 vergeblichen Anläufen inden letzten Jahren hatte ich diesesmal das Vergnügen.

Man steigt bis zu 50 m tief in einen Canyon ein, der teils 2 - 3 m breit, manchmal aber auch nur 1/2 m breit ist.

Das einfallende Licht von oben verzaubert die ganze Landschaft in eine skurill - utopische geheimnisvolle Welt für sich, ähnlich wie " The Wave ", nur meiner Meinung nach noch geheimnisvoller.

Am nächsten Tag gings weiter zum Monument Valley, ein unbedingtes Muß für die Beucher des Südwestens der USA.

Die bis zu 400 m hohen steilen, dünnen wie Nadeln stehenden Felsen und Felswände sind unvergleichlich berauschend schön.

Aber das haben " Andere " auch schon erkannt, hauptsächlich die Filmindustrie, sowie die PR Werbung für eine bestimmte Zigarettenmarke.

Von hier gings wieder südlich auf die Interstate 40 nach Holbrook, zum Petrified Forest, einem versteinerten Wald mit einer Fläche von ca. 50 mal 40 km.

Eine Straße führt durch dieses Gebiet und man kann die Gegend und die durch Verstenierung ( Verkieselung ) entstandenen Farben der versteinerten Baumstämme mit der noch befindlichen Rinde, bewundern.

Ein ganzer Industriezweig profitiert davon, denn es werden sehr sehr kostbare Figuren und Skulpturen, sowie Scheiben und ganze Tischplatten aus diesen versteinerten Holz geschnitten.

Nach 2 Tagen auf der Rückfahrt nach Flaggstaff besuchten wir noch den " Meteor Crater ".

Ein Naturschauspiel einmaliger Art.

Vor etwa 60.000 Jahren ist ein etwa 17 m großer Eisen- Nickel Meteorit mit ca. 60.000 kmH hier eingeschlagen.

Er warf einen Crater von 1,5 km Durchmesser und ist etwa 330 m tief, unvorstellbar, ein nur 17 m großer Brocken war das.

Da erscheint die Kraft einer ( sicher etwas skurill ) Atombombe, eher wie eine Knallerbse.

Der größte noch gefundene Brocken ist etwa einen dreiviertel m groß ist ausgestellt und zu besichtigen.

Anschließend fuhren wir über Kingman nach Bullhead City und blieben für 2 Tage in der kleinen Spielerstadt Laughlin. wunderschön am Colorado gelegen, und ähnlich wie Las Vegas nur kleiner, aber sie nimmt mittlererweile Las Vegas beträchtliche Touristen und Zocker ab, ist eine nicht unbedeutende Konkurrenz geworden.

Hier besuchten wir die bekanntesten Hotels und Casinos, wie " Colorado Bell, Golden Nugget, Riverside, Aquarius, Tropicana usw.

Das Preis- Leistungsverhältnis ist enorm günstig, wir haben in einem der oberen Hotels übernachtet dem Riverside, das Zimmer kostete gerade mal 59 Dollar für 3 Personen also nicht mal 17 Dollar pro Nase.

Hatten Blick zum Colorado mit Balkon 3 riesige Betten und ein sehr großes Zimmer mit gut 50 m/2, TV, Kühlschrank, Tel, Aircondition, großes Bad mit WC und extra Dusche.

Alles sehr sauber und ansprechend auch vom eingerichteten Mobilar.

Selbstverständlich besuchten wir die einmalige private Oldtimer Ausstellung mit ca. 200 Oldtimern, und die sehenswerten Spielautomaten Ausstellung, mit Geräten aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, sehr hübsch und interessant.

Nach diesen 2 " erholsamen Tagen " fuhren wir wieder zurück nach Las Vegas.

Doch schon 2 Tage später wollten unbedingt meine beiden Frauen nach LA.

Sie wollten Hollywood, Beverly Hills und den berühmten Strand von Malibu sehen.

Also am nächsten Tag fuhr ich los.

Je näher ich LA kam, desto schlechter wurde das Wetter.

Ab Pasadena waren Regen und Scheestürme die auch denen in Alaska alle Ehre gemacht hätten.

Ich sah teilweise nur noch 20 m, so eine Suppe war das.

Als ich endlich nach fast 6 Stunden Fahrt in Malibu ankam, war ich wie erschlagen.

Im TV hörte ich dann, daß ein enorm schwerer Sturm mit Regen und Schnee sowie starken Windgeschwindigkeiten den kompletten Westen an der Küste, von San Diego bis rauf nach San Franzisko heimsuchte.

Angeblich soll das Ganze noch 3 - 4 Tage andauern, und es sind in den vergangenen 2 Tagen schon Wassermassen heruntergekommen in LA,soviel wie in letzten 2 Jahren zusammen.

Zusammfassend über LA, es hat mir gar nicht gefallen, eine stinkende, versmogte, Metropole, möglich, daß das miese Wetter mit daran schuld war.

Von den Villen in Beverly Hills sieht man nicht viel wenn man daran vorbeifährt, nur auf dem Hügel sieht man dann halt einige Villen, und wenn kein Insider dabei ist, weiß man auch nicht, wem welcher " Schuppen " gehört.

Der Strand von Malibu, so berühmt er auch sein mag und gepriesen wird, ehrlich jeder Strand in Portugal, Italien, Thailand etc. ist zig mal schöner, ich war enttäuscht.

Da das TV schwerste Überflutungen 15 km entfernt an der Long Beach zeigte, und in den umliegenden Hügeln schwere Erdrutsche mit Evakuierungen verkündete mit weiteren starken Schneefällen bis zu 80 cm,, sind wir nach 2 Tagen wieder nach Las Vegas zurückgefahren.

Hier erholte ich mich wieder von den " Strapazen ", und Sophida die 18 jährige Tochter flog alleine an einem Tag zum Skywalk, den ich 1 Jahr vorher schon besuchte.

Ist sehr interessant, aber 1 mal ansehen genügt.

Jedenfalls war sie dennoch begeistert, verständlich.

Am darauffolgenden Tag, kam nochmal für mich zumindest ein Highlight.

Wir fuhren für 3 Tage nach Cedarcity, etwa 380 km nördlich von Las Vegas in den Dixie National Forest nach Duck Creek auf über 3.000 m Höhe.

Hier übernachteten wir in einem Blockhaus, mit offenen Kamin, herrlichsten Wetter, aber mehr als 2 m Schnee.

Uns konnte es recht sein, denn wir wollten hier eh Snowmobile fahren.

Es waren mit die schönsten Tage, einfach herrlich, auf einem Gebiet größer als der Bayrische Wald, nur eine Lodge mit 8 Blockhütten, und hunderte von km gespurte Snowmobile Wege, in traumhafter verschneiter Landschaft.

Wir mieteten uns ein 2 er Mobile und ein Einsitzer, und tobten uns dann so richtig aus.

Sophida versenkte ihr Snowmobile im Tiefschnee etwa 80 m von mir entfernt.

Ich brauchte 20 min zu ihr zu Fuß zu gelangen, sank immer wieder bis über den Bauch ein und als ich sie erreichte war ich dem Herzkasperl nahe, denn mein Puls schlug wie eine Nähmaschine.

Dann versuchte ich 30 min lang das sehr tief eingesunkene fast 400 kg schwere Snowmobile wieder flott zu bekommen.

Endlich, geschafft, gab der jungen Dame aber das strikte Verbot nochmals in den Tiefschnee zu fahren, denn nochmals hätte ich bestimmt mich dann mit dazulegen können.

Der, der es kann, für den ist es das herrlichste mit was es gibt im Tiefschnee zu fahren, aber....das muß man können

Übrigens die Dinger fahren 140 kmH, Renn Mobile über 200 kmh, da gibt es richtige Meisterschaften, die fliegen denn auch mal mit der Kiste in 5 m Höhe 15 - 20 m weit, beieindruckend.

Bei mir war bei etwa 90 kmH Ende, mehr traute ich mich nicht.

Als wir dann am Abend erschöpft in der Blockhütte waren, waren wir alle wie erschlagen, die frische Luft, die Kraft das Snowmobile zu lenken merkten wir schon.

Jedenfalls heizte ich den Kamin an, angenehme mollige Wärme, knisterndes Holz, einfach sehr romantisch.

Meine beiden Frauen konnte es nicht warm genug sein, jedenfalls mußte ich ständig Holzscheite nachschieben.

Nach ca. 2 Stunden erschreckte uns donnerndes Getöse, als ob die Welt unterginge.

Durch die Wärme schmolz die mehr als 1 m dicke Schneeschicht auf dem Dach und rutschte donnernd zu Boden, lacht nicht, das hätte jeden Mann und Auto platt gemacht, das waren mehrere Tonnen an Gewicht glaubt mir.

Aber die Landschaft, das Wetter, die verschneite meterhohe Landschaft, das ganze Idyll war einmalig schön, würde ich Jeden mal empfehlen, ist zwar nicht billig, ein Snowmobile mit beheizten Lenker, Fußstützen und Sitzbank, sowie Thermoanzug, Helm, Handschuhe und Sprit kostet für 1 Tag inkl. Versicherung etwa 200 US Dollar.

Wieder zurück in Las Vegas fuhren wir am vorletzten Tag unseres Urlaubes noch zu den Red Rocks und anschließend ins Death Valley.

Hier bewundernden wir Badwater, der tiefste Punkt der USA ca. 86 m unter Sealevel, das 5 Sterne Hotel Furnice Creek mit ausgezeichneter Küche, die Sanddünen ca 30 km entfernt und tobten uns in den feinen Sand aus, der dann auch noch am Abend in der Kleidung sich befand, und fuhren auf dem Rückweg noch zum bekannten " Zabriskie Point ", mit seiner skurillen Dünenlandschaft.

Ein wunderbarer erlebnisreicher Tag und gesamter Urlaub neigte sich dem Ende entgegen, da wir 2 Tage später wieder den Rückflug antreten mußten.

Zu Las Vegas ganz kurz noch.

Haben nahezu alle bekannten Hotels besucht, ob in Down Town, oder am Strip.

Wir persönlich haben im Plaza gewohnt, das hat den Vorteil direkt an der Freemont Street zu liegen.

Man braucht bloß aus dem Hotel gehen und haben den größten Bildschirm der Welt mit fast 500 m Länge und 40 m Breite vor uns, wo am Abend alle Stunde ein ca. 6 minütiger Music Film gezeigt wird, gigantisch.

12 Mio Glühbirnen speisen diesen Giga Bildschirm.

Es wird behauptet, daß man mit den verbrauchten Strom, an 1 Tag, in der Freemontstreet mit seinen ansässigen Hotels wie Golden Nugget, in dem ein Aquarium mit mehreren großen Haien seit gut 2 Jahren gebaut wurde, durch diesen kann mann in einer Wasserrutschbahn durchrutschen, es befindet sich hier auch das größte jemals gefundene Goldnugget der Welt mit etwa 40 kg, Four Queens, Fitzgeralds, Binions, Freemont und einige weitere, eine Stadt mit 100.000 Einwohner damit 1 Jahr lang mit Strom/Energie versorgen kann, Wahnsinn, und dennoch märchenhaft schön anzusehen.

Selbstverständlich waren wir auch auf dem Stratosphere Tower in 320 m Höhe, mit überwältigendem Blick auf die Stadt, Mirage mit seinen weißen Tigern und den Delphinen, sowie dem ausbrechenden Vulkan alle Stunde, Treasure Island mit der allabendlichen Show, der sich bekämpfenden beiden Schiffe, wobei das Piratenschiff danach versenkt im wahrsten Sinne des Wortes wird.

Bellagio mit seinen unbeschreiblichen ebenfalls stündlichen Wasserspielen, Wynn mit seiner Ferrari - Ausstellung, hier hatte ich wieder das Privileg als " Owner " nichts bezahlen zu müssen, sehr erfreulich, New York New York, MGM mit seinen Löwen hinter Glas, Trpikana, Mandalay Bay mit der größten Hotel Aquarium und sämtlichen Seegetier wie Sägefisch, Rotfeuerfisch, jede Menge Haie, Rochen die man " streicheln " darf usw. usw.

Das größte Hotel der Welt, Venetian und Palazzo, die sich zusammengeschlossen haben und über 7.000 Betten anbieten.

Hier wird seit kurzem ebenfalls eine Ferrari und Lamborghini Ausstellung gezeigt, die allerdings sehr dürftig war, ich war etwas enttäuscht.

Natürlich auch Paris mit seinen Einkaufsgängen und künstlichen Himmel wie Caesars Palace, an dem sich Nobelgeschäfte eins nach dem Anderen reihen.

Zu guter Letzt auch noch Luxor die Pyramide, der nachts emporleuchtende Strahl reicht ca. 16 km in die Höhe und man soll ihn auch mit dem Flugzeug in 11.000 m Höhe bei gutem Wetter sogar fast bis LA sehen.

Hier besuchte unsere junge Dame eine Show ihres " Lieblings Star Chriss Angel ", ein junger neuer Star vergleichbar wie David Copperfield, ist auch schon im Deutschen TV zu sehen gewesen.

Ach ja, im Excalibur hat sie noch die Show " King of Tournament " sich angesehen.

Ein Ritterspektakel, mit tollen Gewändern, Rüstungen und Burgfräuleins,

Turnieren und Kämpfen.

Der Clou, es wurde ein ganzes Hendl serviert und Suppe ohne Besteck, ähnlich einem Ritteressen, es mußte alles mit der Hand verzehrt werden.

Ein Nachtheliflug durch Las Vegas beendete unseren Urlaub.

Wie Ihr seht ein sehr turbulenter, erlebnisreicher, dennoch wunderschöner Urlaub.

Resümee:

Mein Eindruck ist, daß mittlererweile die Finanzkrise auch den Südwesten erreicht hat.

Es sind zwar weiterhin viele Gäste in der Stadt, ob sie aber auch Geld ausgeben, ich weiß es nicht.

Die Hoteliers, Geschäftsbetreiber, Angestellte usw. äußerten sich skeptisch und bedenklich.

Natürlich profitieren die Besucher von den sehr günstigen Zimmerangeboten von 4 und 5 Sterne Hotels, die manchmal nicht mal 40 Dollar die Nacht betragen.

Vor 3 Jahren habe ich noch ca. 180 Dollar bezahlt im gleichen Hotel und Zimmer.

Natürlich sind die Betreiber sehr clever, sie machen extrem günstige Zimmerpreise und locken so die Besucher an, in der Hoffnung, wenn der Gast erst mal da ist, läßt er das " Ersparte " im Casino Bereich, was tatsächlich zutreffen mag.

Der Neue Komplex neben Monte Carlo und New York New York, mit Aria und 2 od. 3 weiteren Riesenkomplexe gefällt mir nicht so gut.

Sollen in erster Linie Nobel Geschäfte beherbergen wie Prada etc. außerdem sind noch nicht alle Teile der Gebäude zugänglich.

Gute, gehobene Hotels scheinen gut besucht zu sein, ältere dagegen haben zu kämpfen.

Man kann überall günstig essen, aber obs schmeckt ist die 2. Frage, und nach 3 Wochen Big Mäc, hängen die einem zum Hals raus, und Steaks jeden Tag naja.

Allerdings ist das Essen in den besseren Hotels sehr abwechslungsreich und reichhaltig, insbesonders die Buffets, manchmal aber auch sehr happig von den Preisen.

Autos stellte ich fest sind sehr günstig, hauptsächlich USA Marken, ich habe sehr viele Corvetten, Camaros, Mustangs und Hummer gesehen.

Deutsche Fahrzeuge erstaunlich wenig, ab und zu mal einen Porsche, aber diesesmal habe ich so gut wie keinen Ferrari, Lamborghini od. ähnliches gesehen.

Die Spritpreise belaufen sich auf etwa 2,60 Dollar die Gallone, also immer noch günstig im gegensatz zu uns.

Dennoch, eine Reise in den Südwesten ist immer einmalig schön.

Es gibt immer wieder etwas Neues zu sehen, es wird Einem nie langweilig, sei es das Treiben in den Großstädten, die Abwechslung, die beeindrückenden Gebäude, das tolerante Leben allgemein, und nicht zu vergessen die grandiose Landschaft dort.

Und .... es ist erschwinglich von den Preisen, auf Grund des schwachen Dollars und der günstigen Angebote.

Also, auf gehts nach Las Vegas, aber verspielt nicht alles im Casino.

Hoffe mit diesem ausführlichen Erlebnisbericht den Ein od. Anderen Tips und Anregungen gegeben haben.

Stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Natürlich folgen demnächst, so hoffe ich, wieder einige tolle Bilder.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Danke für den Bericht Fred! :-))!

Ich denke es wird mich dieses Jahr ins Treasure Island verschlagen. Wobei das Mirage ja nun endlich fertig umgebaut ist...

Alleine die Planung macht schon so unglaublich Spaß X-)

(...)bin ich wenigstens dazu gekommen die annähernd 3.000 Bilder und ca. 60 Videos einigermaßen zu sortieren(...)

Du weißt, was zu tun ist O:-)

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Sumita,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Gast FirstCommander
Geschrieben

Servus Fred,

Sehr ausführlicher Bericht, danke .

Da bekommt man doch gleich Lust zum rüberfliegen :-))!

Die Zimmerpreise sind ja wie vor 15 Jahren nur der Sprit ist teurer geworden.:(

Gruß

Geschrieben

Sollte ja schon befahrbar sein, aber ein Sturm vor, ich glaube 1 1/2 Jahren ließ einen großen Teil einstürzen, und alles mußte wieder von vorne gebaut werden.

Eingestürzt sind nur die Kranmaste, die eine Seilbahn über den Canyon gespannt haben :-(((°

Schöner Bericht. Ich will Bilder sehen :P

Geschrieben

Fred, mein Neid ist Dir sicher! Grad im Winter hab ich wieder voll den California Blues. Leider will meine Frau dieses Jahr nach New York und Du weißt ja wie das mit dem Willen der Frauen so ist.

Geschrieben

Meine auch :-(((° Ich hoffe ich kann mich da durchsetzen X-)

Geschrieben

idontknow,

danke für das Bild, das sagt mehr als Worte.

Stefan und Manfred,

setzt Euch bloß durch, Ihr wißt ja, gegenwärtig ist es an der Ostküste arsc$kalt, meterhoher Schnee und Chaos.

Da ist es im Südwesten allemal besser, garantiert.

So, dann will ich mal einige der versprochenen Bilder posten.

Zuerst mal einige von Las Vegas.

Unser Hotel " Plaza ", am Anfang der Freemontstreet in Down Town.

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Blick von unserem Hotel auf die Stadt im Morgendunst.

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Der gigantische fast 500 m lange Bildschirm in der Freemontstreet.

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Eine kleine " Stärkung " der besonderen Art vor der " Schlacht ".

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Das Wahrzeichen von Las Vegas, der " Stratosphere - Tower " knapp 400 m.

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Blick auf den gut 15 km langen " Las Vegas Boulevard ", Richtung Norden, gen Down Town.

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Und hier eines der Fahrgeschäfte auf ca. 320 m Höhe.

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Hier das 2. eine Art Bobschlitten der über die Brüstung schießt.

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Und hier der Hit, der " Big Jump " etwa 90 m .

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Hier der neue Wahnsinnskomplex aus mehreren Hotels und Shoppingcentern der Oberliga, mit " Aria ", zwischen " New York New York und " Monte Carlo "

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Im " Palazzo " die neue Ausstellung von Ferrari und Lambos.

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Das war der " Einzige " der sehenswert war, ansonsten wars sehr " mau ".

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Auch zu sehen ein heißes " Bike ",

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Der stündliche allabendliche " Vulkanausbruch " vor dem " Mirage ".

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So wie hier die " Wasserspiele " vor dem " Bellagio ".

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Ach ja, hier wird noch ein Piratenschiff versenkt, 2 x am Abend, vor dem " Treasure Island ".

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Dabei ging es mit um diese " heiße Braut ".

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Das wäre mal so ein richtiger heißer Feuerofen, einmalig geil.

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Die nächsten Bilder werden einige Highlights meiner Rundreise zeigen.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Weiter gehts.

Wie man sieht, die neue Brücke macht Fortschritte, am Hoover Dam Lake Mead.

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Hatte auch das Glück, das ganze auch aus der Luft zu photographieren.

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Am gigantischen " Grand Canyon ".

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Der " Colorado " beim Heliflug durch den Grand Canyon "

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Und hier mal der Grand Canyon bei Sonnenuntergang.

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Unser " Hubi " neuester Bauart.

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Auf der einzigen Brücke über den Colorado auf 350 km Länge, " Lees Ferry ".

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Am " Lake Powell " hier wurde der Film " Planet der Affen gedreht".

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Hier sind wir im phantastischen " Antilope Canyon "

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lassen wir das Bild wirken, kein Kommentar.

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In ca. 30 - 50 m Tiefe, etwa auf einer Länge von 1,5 km sind wir mit Führer auf den Grund dieses Canyons entlanggelaufen, teilweise nur 1/2 meter breit, das einfallende Licht von oben verzauberte diese skurille unterirdische Landschaft unglaublich schön.

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Unverkennbar, im " Monument Valley ".

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Alleine auf weiter Flur.

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Im Petrified Forest bei Holbrook, ganz schön kräftig die Kleine.

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So farbenprächtig kann versteinertes 150 mio altes Holz sein. Bearbeitet und geschliffen kostet eine Scheibe davon mehrere 1000,-- €.

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Am Meteor Crater, wo vor ca. 60.000 Jahren ein 45 m großen Meteorit einen 1,5 km großen und 330 m tiefen Krater schlug.

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In Duck Creek, auf gut 3000 m Höhe, 2,5 m hoher Schnee.

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Am beliebten " Strawberry Point "

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Das macht jede Menge Spaß, die Dinger fahren bis 160 Kmh.

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An den 30 km entfernten " Red Rocks " von Las Vegas.

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So, das war ein kurzer Querschnitt meiner USA Reise im landschaftlich herrlichen Südwesten.

Hoffe, Euch hats gefallen.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Hallo Sumita,

ich freue mich immer wieder darüber, wenn du einen deiner Berichte verfasst und die passenden Fotos dazu einstellst - ganz gleich welches Thema !

Die Bilder sind einfach sensationell !!! :-))!

Ich habe die gleiche Tour vor ca. 15 Jahren gemacht. Da hat sich ja wohl einiges verändert. Ich glaube ich werde die Reise nochmal wiederholen.

<Danke Button drück>

Stefan

Geschrieben

Stefan,

danke für die Blumen, aber in der Tat, seit meinem 1. Besuch 1990 hat sich enorm viel geändert.

Etliche Hotels/Casinos gibts nicht mehr.

Darauf stehen heute andere.

Alleine in den letzten 7 Jahren war ich 6 mal drüben, und dennoch sieht man jedes Jahr was Neues, ist schon interessant.

Heute würdest Du Dich kaum mehr zurechtfinden, denn seit Deinem letzten Besuch sind auch schon wieder 15 Jahre vergangen.

Einiges ist noch schöner, größer und gigantischer geworden, aber das " alte Flair " hat etwas darunter gelitten.

Meine Empfehlung, sehe es Dir doch noch mal an, Du wirst nicht enttäuscht werden glaub ich.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Der Hubschrauber ist übrigens ein Eurocopter EC120, damit kann man wirklich kunstflugähnliche Flugzustände darstellen. Schönes Ding. Damit durch den Grand Canyon, ein Traum!

Ich wäre aber auch von der Zeit Blockhütten und snowmobilen am meisten begeistert gewesen, habe das mal in Lake Placid gemacht, war ein unvergessliches Erlebnis!

...

Geschrieben

Wollen mehr Bilder. X-)

Es war ganz sicher ein toller Trip. Den Grand Canyon muss jeder einmal auf sich wirken lassen. Die Naturgewalten damals müssen einfach unglaublich gewesen sein.

Geschrieben

Hi Wolfgang,

ja, ich glaube es wurde mir gesagt es ist ein E 130, angeblich sollen die in der Nähe von Stuttgart gebaut werden.

Man soll sogar Loopings damit fliegen können, obs stimmt, ich weiß es nicht, so extrem sind wir denn doch nicht geflogen. :lol:

Mal sehen, ob ich noch ein paar Bilder ausgraben kann.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Herzlichen Dank für den geilen Bericht und die Fotos!!! :-))!

Gast anonymous73
Geschrieben

Ja ja das kommt dabei raus wenn mann den Fred ausser Augen lässt X-):-o

ist wohl Deine jährliche "Kur" siehst immer so frisch und entspannt aus 8)

es sei Dir (euch) gegönnt !

Super merci :-))!

alex

bis demnächst ...

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