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Ferrarivermietung rentabel oder nicht


Shinn

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Eine Ferrarivermietung zu eröffnen scheitert schon an der nötigen Versicherung. Einen Ferrari wird euch niemand als Selbstfahrervermietfahrzeug versichern wenn Ihr nicht ausreichend andere Versicherungen bei der Versicherung habt, und ein Haus und ein Polo reicht da nicht.

Abgesehen davon muss man bei einem Neufahrzeug den Wertverlust, und bei einem Gebrauchtfahrzeug die Reparaturen einbeziehen.

Wenn man die passende Größe hat um eine Mischkalkulation zu bekommen kann man das Risiko minimieren, sonst ist das Risiko recht hoch.

Zum Thema Motorschaden lest euch mal die AGB's von SC durch.

Selbst wenn man immer auf dem Beifahrersitz mitfährt als Vermieter muss es als Selbstfahrervermietfahrzeug angemeldet sein.

Bei einem 355 sind das ca 9000€/a.

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Gast Alpinchen
Geschrieben
Eine Ferrarivermietung zu eröffnen scheitert schon an der nötigen Versicherung. Einen Ferrari wird euch niemand als Selbstfahrervermietfahrzeug versichern wenn Ihr nicht ausreichend andere Versicherungen bei der Versicherung habt, und ein Haus und ein Polo reicht da nicht.

Abgesehen davon muss man bei einem Neufahrzeug den Wertverlust, und bei einem Gebrauchtfahrzeug die Reparaturen einbeziehen.

Wenn man die passende Größe hat um eine Mischkalkulation zu bekommen kann man das Risiko minimieren, sonst ist das Risiko recht hoch.

Zum Thema Motorschaden lest euch mal die AGB's von SC durch.

Selbst wenn man immer auf dem Beifahrersitz mitfährt als Vermieter muss es als Selbstfahrervermietfahrzeug angemeldet sein.

Bei einem 355 sind das ca 9000€/a.

Ich hab' das in der Vergangenheit mal mit Oldtimern und Youngtimern durchkalkuliert.

Vorgesehen waren R5 Turbo 2 (Backenturbo), A110, A310, X1/9, Porsche 911.

In jedem Falle wäre es an der Versicherung gescheitert, wobei ich noch einen engagierten Agenten hatte.

Es hätte im günstigsten Falle eine fallweise Anmeldung der einzelnen Wagen im Bedarfsfalle zu einem einigermassen erträglichen Ergebnis geführt.

Damit wäre aber jede Flexibilität verloren gegangen (die Versicherung hätte da mitgezogen).

Die Rentabilitätsschwelle hätte bei jeweils 20 Tagesvermietungen je Wagen gelegen. Im ersten Jahr mit Sicherheit nicht zu erreichen, da Saisongeschäft.

Voraussetzung:

Keine Finanzierung, fallweise Versicherung, sämtliche Fahrzeugpflege und Wartung in Eigenregie, minimierte Entnahme (Nebenerwerb).

Das reicht alles nicht um sich ein Hobby zu gönnen, welches man aus dem regulären Einkommen nicht finanzieren kann.

Wenn der eine oder andere seinen Wagen ab und an mal gegen Entgelt zum Fahren überlässt, dann ist das eine gewerbsmässige Vermietung

und man hat keinen regulären Versicherungsschutz mehr. Da spielt es auch keine Rolle, ob der Besitzer auf dem Beifahrersitz mitfährt. (welcher Mieter will das schon?)

Ohne das nötige Kleingeld, einen Versicherungsagenten in der eigenen Familie und einer Portion Leidensfähigkeit wird das nichts.

Die einzige Versicherung, welche das Risiko übernommen hätte, wäre übrigens die Allianz gewesen.

Alle anderen haben dankend abgewunken, manchmal direkt, manchmal duch Angabe exorbitanter Beiträge.

Selbst meine Hausbank wollte das Versicherungsgeschäft nicht abschliessen, obwohl im Geschäftsmodell keine Finanzierung vorgesehen war.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

Ein Gedanke, den ich noch immer ein wenig mit mir rumtrage: In einer Stadt wie Hamburg, die ich als Ex-Taxista während des Studiums noch heute wie meine Hosentasche kenne, müsste doch eine Sightseeingtour im Ferrari Spider funktionieren???

In einer oder zwei Stunden die schönsten Straßenzüge und Sehenswürdigkeiten abgefahren, dann ein Abstich zum Puppenmuseum und runter auf die Elbe geguckt und zack wieder ins Hotel - alles in einer bis zwei Stunden gut machbar. Ich hatte das vor Jahren mal mit einem texanischen Bekannten in einem normalen PKW gemacht, der war völlig aus dem Häuschen.

Na gut, wenn man ein wenig drüber nachdenkt, fallen einem aber auch so was von gnadenlos die Nachteile ein: nur ein Passagier, Hamburg hat nicht immer schönes Wetter, man hat auch noch einen Hauptjob, und so weiter. Habe dann nach ein paar Eckdaten die Sache wieder an den Nagel gehängt, denn es wäre ein Mordsaufwand, nicht nur finanziell, man muss auch die Personenbeförderungsscheinprüfung machen, Pressearbeit und Marketing/die Luxushotels abklappern etcetera.

Fazit: Lohnt sich nur mit Zeit und Muße und spult einem vielleicht am Jahresende Inspektionskosten und die Versicherung/Steuern wieder rein, dafür hat man aber jede Menge Kilometer abgerissen und der Ferrari steigt zudem nicht im Wert.

Mick

Geschrieben

Hört sich ja ganz nett an, aber in Monaco einmal die F1 Strecke dauert vielleicht 10-15 Minuten. Dafür 45 Euro macht einen Stundenlohn von knapp 200 Euro. 1-2 Stunden durch Hamburg macht bei 45 Euro einen Stundenlohn von 20-30 Euro. Da verdien ich als Nachhilfelehrer für die 5. Klasse mehr! Warum also irgendwen in meinem Ferrari mitnehmen oder gar selber ans Steuer lassen?!

Geschrieben

Eine Ferrarivermietung ist auf alle Fälle rentabel, wenn man nur den richtigen Ferrari vermietet.

O:-)

Geschrieben

Mit 45 Euro/Stunde kommst du nicht aus, die Hamburg-Tour wäre mit 150/Stunde zu veranschlagen, denn zur Dienstleistung Im-Ferrari-Mitfahren kommt die Dienstleistung Originelle-Sightseeingtour. Wie ich schrieb: Es lohnt sich wohl nicht wirklich.

Mick

Geschrieben

Die Versicherung läuft nur wenn der Wagen vermietet ist.

So sind die Kosten geringer.

Geschrieben

Es gibt ja auch Angebote 1 STD Mitfahrt z.B. im 360 wird bis zu 199 .- Euro verlangt.

Habe ich mir auch schon überlegt anzubieten.

Was haltet Ihr von so was ?

Versicherungsproblem wäre ja somit auch gelöst und evtl. Kosten der Reparaturen bzw. Verschleissteile,da ich mein Auto ja nicht so prügel wie ein Fremder ohne Aufsicht

Geschrieben
Es gibt ja auch Angebote 1 STD Mitfahrt z.B. im 360 wird bis zu 199 .- Euro verlangt.

Habe ich mir auch schon überlegt anzubieten.

...

Für eine Stunde reine Mitfahrt halte ich 199,- für zu teuer. Habe selber ca. 199,- € plus Spritgeld für eine Stunde selber fahren in 430er mit Instruktor gezahlt. Dazu gabs noch eine Käppi ;-)

Ich habe den Link schon mal gepostet, wurder aber entfernt. Kann Dir aber gerne eine PM mit der URL senden.

Für nen 360er hielte ich 150,- bis 170,- die Stunde für die Selbstfahrt für angemessen. Für eine reine Mitfahrt auf normalen Strassen würde ich - nur so Anhaltspunkt - max 99,- EUR zahlen, es sei denn es wäre ein Enzo.

Geschrieben

Nur beim Enzo musst du ja schon 1000€ je Btriebsstunde nehmen. Es ist ja man nicht so daß du Dir die 1000€ so in die Tasche stecken darfst. Nach Abzug von Märchensteuer und aller anderen Kosten bleiben davon ja vielleicht noch gerade mal 200-300€ netto über!

Und die Kosten sind gleich hoch, ob Mitfahren oder selber fahren.

MfG Dominik

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Shinn,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Ferrari (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Um nochmal zum Thema Versicherung zurück zu kommen:

Gibt es auch Vermieter, die nur Haftpflicht versichern und keine Kasko abschließen?

Gast Alpinchen
Geschrieben
Um nochmal zum Thema Versicherung zurück zu kommen:

Gibt es auch Vermieter, die nur Haftpflicht versichern und keine Kasko abschließen?

Was sollen das für "Geschäftsleute" sein ?

Wagen geschrottet und dann jahrelang dem Mieter hinterher rennen?

Ne, so dumm kann keiner sein, es sei denn, der Mieter hinterlegt vor Fahrtantritt den aktuellen Wagenwert in bar.

Und das kann ich mir wiederum auch nicht vorstellen.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben
Ne, so dumm kann keiner sein, ...

Manchmal staunt man, was doch alles sein kann. O:-)

Geschrieben

Die Fahrzeuge bei den Vermietern sind alle nur Haftpflicht versichert.

Geschrieben
Die Fahrzeuge bei den Vermietern sind alle nur Haftpflicht versichert.

Diese Pauschalaussage ist inkorrekt! Die grossen bekannten Vermieter können sich das insofern leisten, als dass die eingesparten Kaskoprämien die jeweiligen Schäden übersteigen. So sind z.B. auch sämtliche Fahrzeuge des Bundes (CH-Staatsfahrzeuge) lediglich H3-versichert.

Mir ist kein Vermieter von Exoten bekannt, welcher sich diesem Risiko aussetzt (und ich kenne einige..)!

Geschrieben
Diese Pauschalaussage ist inkorrekt! Die grossen bekannten Vermieter können sich das insofern leisten, als dass die eingesparten Kaskoprämien die jeweiligen Schäden übersteigen.

Meinst Du Sixt und Konsorten?

So sind z.B. auch sämtliche Fahrzeuge des Bundes (CH-Staatsfahrzeuge) lediglich H3-versichert.

Mir ist kein Vermieter von Exoten bekannt, welcher sich diesem Risiko aussetzt (und ich kenne einige..)!

Bzgl. Schweiz, Deutschland oder beider Länder?

Geschrieben
Es gibt ja auch Angebote 1 STD Mitfahrt z.B. im 360 wird bis zu 199 .- Euro verlangt.

Habe ich mir auch schon überlegt anzubieten.

Was haltet Ihr von so was ?

Versicherungsproblem wäre ja somit auch gelöst und evtl. Kosten der Reparaturen bzw. Verschleissteile,da ich mein Auto ja nicht so prügel wie ein Fremder ohne Aufsicht

Vorsicht! Vorsicht!

Wenn gegen Entgeld Personen befördert werden benötigst Du einen Personenbeförderungsschein.

Und dann laß Dir mal von Deiner Versicherung ein Angebot machen. Vollkasko + Personenversicherung bei Grundlage Personenbeförderung.

Dann hast Du schon mal die erste Kalkulationsgrundlage.

Adios

Geschrieben
Meinst Du Sixt und Konsorten?

Bzgl. Schweiz, Deutschland oder beider Länder?

Genau, wobei weder Sixt, National-Alamo, Avis, Hertz und Budget Exoten im Programm haben. Einzige Ausnahme ist Europcar, welche einige Porsches anbietet. Als Exoten würde ich die Carrera, Cayenne und Boxster jedoch nicht bezeichnen.

Die Vermieter von hochpreisigeren Fahrzeugen wie Ferrari, Lamborghini, Bentley und dergleichen haben Kasko auf Ihren Fahrzeugen, wenn auch zum Teil mit horrendem SB.

Der grösste Sportwagen-Vermieter Europas (wahrscheinlich allen bekannt) hatte vor einigen Jahren einen eigenen SB von 50t DM (~25t EUR) auf jedem Schaden. Mit Ausnahme der Kaution bezahlte er somit die meisten Schäden an seinen Fahrzeugen selbst. Und da jedem Schaden ein je nach dem kurzer oder längerer Rechtsstreit gefolgt ist, hat er das Versicherungsgeld jeweils sehr spät erhalten, zahlte die Reparatur primär also mal selbst. Und da auch ein F40 zu den zerlegten Fahrzeugen gehörte, kann man sich selbst ausrechnen, was da für Flüssiges vorhanden sein muss, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Im Übrigen kenne ich einige Betriebe, welche solche Vermietfahrzeuge nicht zum Geld verdienen betreiben sondern um Geld zu sparen-bei den eigenen Steuern.

Anderweitig ist der ganze administrative Aufwand eines solchen Geschäftes fast nicht zu rechtfertigen. Da ist nichts mit einfach mal kurz eine Runde mit dem eigenen Ferrari drehen. Da muss jeder Kilometer akribisch abgerechnet werden (vorallem in D sehr schlimm!) und wenn man zuviel mit dem/n Fahrzeug/en selber fährt, darf der nicht mehr als "Selbstfahrervermietfahrzeug" abgerechnet werden, was ein trara von allerhöchsten Gnaden nach sich zieht. Und wer glaubt, dass man das ja sowieso nicht merkt dem sei verraten, dass erstens das gesamte Fahrtenbuch eines jeden Fahrzeuges mit der entsprechenden Zahlung des Kunden belegt werden muss und zweitens die grünen oder blauen Männchen sehr gerne ein kleines Besüchlein abstatten und unterjährig mal kurz Unterlagen einsehen.

Geschrieben
Vorsicht! Vorsicht!

Wenn gegen Entgeld Personen befördert werden benötigst Du einen Personenbeförderungsschein.

Adios

Falsch!

Diese Aussage trifft auf das Taxi- und Mietwagengewerbe, sowie einige andere Ausnahmefälle zu, allerdings nicht im entferntesten auf das hier zur Debatte stehende Thema.

Ich muss mich immer wieder wundern, wie selbstsicher der ein oder andere sein Halbwissen verbreitet...

Im Übrigen kenne ich einige Betriebe, welche solche Vermietfahrzeuge nicht zum Geld verdienen betreiben sondern um Geld zu sparen-bei den eigenen Steuern.

Anderweitig ist der ganze administrative Aufwand eines solchen Geschäftes fast nicht zu rechtfertigen. Da ist nichts mit einfach mal kurz eine Runde mit dem eigenen Ferrari drehen. Da muss jeder Kilometer akribisch abgerechnet werden (vorallem in D sehr schlimm!) und wenn man zuviel mit dem/n Fahrzeug/en selber fährt, darf der nicht mehr als "Selbstfahrervermietfahrzeug" abgerechnet werden, was ein trara von allerhöchsten Gnaden nach sich zieht. Und wer glaubt, dass man das ja sowieso nicht merkt dem sei verraten, dass erstens das gesamte Fahrtenbuch eines jeden Fahrzeuges mit der entsprechenden Zahlung des Kunden belegt werden muss und zweitens die grünen oder blauen Männchen sehr gerne ein kleines Besüchlein abstatten und unterjährig mal kurz Unterlagen einsehen.

Und noch so ein Aufmerksamkeitsfanatiker; du hast beim Schreiben dieses Textes von Ahnung auf dem Gebiet der Autovermietung, unseres Steuer- und "Rechts"systems geträumt, oder?!

Alleine der von mir fett hervorgehobene Teil disqualifiziert dich jedoch schon zu 100%...

Geschrieben
Und noch so ein Aufmerksamkeitsfanatiker; du hast beim Schreiben dieses Textes von Ahnung auf dem Gebiet der Autovermietung, unseres Steuer- und "Rechts"systems geträumt, oder?!

Alleine der von mir fett hervorgehobene Teil disqualifiziert dich jedoch schon zu 100%...

Weisst Du, vielleicht solltest Du Dich mal drüber informieren, bevor Du solche Dinge schreibst. Was ich hier niederschreibe, habe ich 1:1 exakt so erlebt. Und glaube mir: wäre es nicht notwendig gewesen solche mühsamen Streitigkeiten mit den Behörden durchzuleben, hätte ich es bestimmt nicht gemacht. Und der angesprochene Vermieter auch nicht..

Aber offensichtlich muss ich mein bisheriges Leben geträumt haben..

Trotzdem herzlich willkommen bei CP. Normalerweise sagt man hier erstmal nett "hallo"...

Geschrieben
Falsch!

Diese Aussage trifft auf das Taxi- und Mietwagengewerbe, sowie einige andere Ausnahmefälle zu, allerdings nicht im entferntesten auf das hier zur Debatte stehende Thema.

Ich muss mich immer wieder wundern, wie selbstsicher der ein oder andere sein Halbwissen verbreitet...

Für welche Fälle braucht man denn nun so einen Schein und für welche nicht? Ist das in der Straßenverkehrsordnung geregelt? Und v.a. für welches Land gilt das?

Geschrieben
Weisst Du, vielleicht solltest Du Dich mal drüber informieren, bevor Du solche Dinge schreibst. Was ich hier niederschreibe, habe ich 1:1 exakt so erlebt. Und glaube mir: wäre es nicht notwendig gewesen solche mühsamen Streitigkeiten mit den Behörden durchzuleben, hätte ich es bestimmt nicht gemacht. Und der angesprochene Vermieter auch nicht..

Aber offensichtlich muss ich mein bisheriges Leben geträumt haben..

Trotzdem herzlich willkommen bei CP. Normalerweise sagt man hier erstmal nett "hallo"...

Hallo!

Weisst du...unter gewissen Umständen ist es sicherlich möglich, dass von dir Geschilderte durchleben zu müssen, allerdings hat das erstens, ich wiederhole mich (gezwungener Maßen), nichts mit der hier eigentlich zu behandelnden Fragestellung zu tun und zweitens, wenn du schon solch eine Geschichte anbringst, dann bitte etwas detaillierter ausgeführt und nicht darauf abzielend

Verunsicherung oder ähnliches zu schüren, denn auch wenn es manchmal so scheint, (noch?) sind wir kein Willkür(Polizei)staat.

Im übrigen bin ich "vom Fach", habe mit unserern Steuerbehörden in der Sache auch schon einige Erfahrungen gesammelt und selbst wenn diese noch so unangenehm gewesen wären, der von dir geschriebene und von mir fett hervorgehobene Absatz ist allgemein formuliert einfach lächerlich, sorry!

MfG :wink:

Geschrieben

Trotzdem: Alles in allem lohnt es aus kfm. Sicht nicht - allenfalls als Spritgeldzuschuss, wenn man sich dem administrativen Aufwand stellen will.

Also wenn die Motivation ist...wie kann ich mir einen Ferrari leisten, den ich mir sonst nicht leisten könnte/würde, ist der Gedanke es lohnt durchgerechnet zu werden...wenn aber das reine Geldmachen im Vordergrund steht, gibt es sicherlich bessere Geschäftsideen.

Da halte ich schon eher die Organisation in Clubform für überlegenswert.

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hallo Thomas,

Du schrubst:

Anderweitig ist der ganze administrative Aufwand eines solchen Geschäftes fast nicht zu rechtfertigen. Da ist nichts mit einfach mal kurz eine Runde mit dem eigenen Ferrari drehen. Da muss jeder Kilometer akribisch abgerechnet werden (vorallem in D sehr schlimm!) und wenn man zuviel mit dem/n Fahrzeug/en selber fährt, darf der nicht mehr als "Selbstfahrervermietfahrzeug" abgerechnet werden, was ein trara von allerhöchsten Gnaden nach sich zieht. Und wer glaubt, dass man das ja sowieso nicht merkt dem sei verraten, dass erstens das gesamte Fahrtenbuch eines jeden Fahrzeuges mit der entsprechenden Zahlung des Kunden belegt werden muss und zweitens die grünen oder blauen Männchen sehr gerne ein kleines Besüchlein abstatten und unterjährig mal kurz Unterlagen einsehen.

Zitat Ende

ich denke auch, dass man "als kleiner Krauter" mit EINEM Wagen da schon grosse Probleme bekommen kann.

Wobei sich das Problem (die Annahme der fleissigen Beamten ist ja erst mal die, dass man besch....en will) mit der Anzahl der vermieteten Wagen verringert.

Wenn wie z.B. bei SC sogar Angestellte beschäftigt werden und eine eigene Werkstatt vorhanden ist, dann ist man diesem unterschwelligen Vorwurf

sicherlich nicht mehr ausgesetzt.

Die momentan z.B. bei ebay angebotenen Vermietungen sind grossenteils nur der Versuch sich eine Sache leisten zu können, welche eigentlich nicht zur eigenen Geldbörse passt.

Ich persönlich habe eben gegen so einen Vogel Klage bei Gericht eingereicht.

Und wenn ich heftigen Verlust machen sollte (bei dem ist nicht so viel zu holen); dem mache ich die Hölle heiss :evil: (mein ganz privates Vergnügen!).

Zu den Km-Angaben allgemein:

Ich hab' mal gesehen, wie leicht sich der Testa-km-Zähler totlegen lässt.... (nein, NICHT bei SC).

Wer da ein wenig "flexibel" ist, der kommt schon zu seinen privat-km, oder aber "kreatives Fahrtenbuch" führen....

Wobei wir schon wieder beim latenten Vorwurf des fleissigen Beamten sind...

Ich denke mal, wenn man das Ganze nur aufzieht, um einen "eigenen" Ferrari zu besitzen, dann ist Scheitern vorprogrammiert.

Wenn man das allerdings wegen Gewinnerzielung macht, dann muss man viel Geld investieren, sehr gute Kontakte haben und kräftige Nerven.

Einfach wird's allemal nicht.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben
Trotzdem: Alles in allem lohnt es aus kfm. Sicht nicht - allenfalls als Spritgeldzuschuss, wenn man sich dem administrativen Aufwand stellen will.

Also wenn die Motivation ist...wie kann ich mir einen Ferrari leisten, den ich mir sonst nicht leisten könnte/würde, ist der Gedanke es lohnt durchgerechnet zu werden...wenn aber das reine Geldmachen im Vordergrund steht, gibt es sicherlich bessere Geschäftsideen.

Da halte ich schon eher die Organisation in Clubform für überlegenswert.

Ein ausnahmsweise mal recht guter und sinniger Beitrag zum Thema, werde zu einem gegebenen Zeitpunkt mal etwas näher darauf eingehen... :D

P.S. Ich wollte/will hier auch keinesfalls den Eindruck erwecken, dass das DIE Geschäftsidee bzw. Millionengrube schlechthin ist, allerdings lese ich jetzt seit einiger Zeit hier in den Foren mit, habe unter anderem auch diesen Threat verfolgt und teilweise muss hier "typisch deutschen" destruktiven Verhaltensmustern zumindest ein bisschen Einhalt geboten werden! :wink:

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