Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

Ferrarivermietung rentabel oder nicht


Shinn

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

habe mal eine frage zum thema ferrarivermietung rentiert sich eine solche vermietung überhaupt?

wäre nett wenn mir jemand was dazu sagen könnte bzw erfahrungen damit hat

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
  • Antworten 86
  • Erstellt
  • Letzte Antwort
Geschrieben

Mal ein paar einfach Überlegungen:

Wieviel kostet ein Ferrari? 100.000 (F360 gebraucht) - 300.000 (599GTB neu) Euro.

Welche laufenden Kosten habe ich? Service? Reifen? Steuer? Versicherung (sicher teuerer wenn man das Auto vermieten will)?

Wie lange will ich das Fahrzeug zur Vermietung anbieten? Will ich immer ein aktuelles Model anbieten oder kann ich den F360 Spider den ich mir jetzt anschaffe in 10 Jahren immer noch vermieten. Welchen Zeitraum habe ich also um das Auto zu vermieten?

Wieviel verlange ich für die Vermietung? Einen SL500 kann man wie in einem andren Thread hier gelesen für unter 300 Euro/Wochenende incl. allen Kilometern haben. Ein Ferrari ist exklusiver aber wer bitte zahlt ernsthaft Beträge von über 2000-3000 Euro?

Selbst wenn ich das Auto für 2500 Euro /Tag vermiete und "nur" einen gebrauchten F360 für fiktive 100k gekauft habe brauche ich 40 Leute die das Auto mieten um allein den Kaufpreis wieder drin zu haben. Von laufenden Kosten mal noch nicht gesprochen. Außerdem wird die Saison dafür auch recht begrenzt nur in den schönen Monaten liegen. Wenn jemand so viel Geld dafür ausgibt, dann will er schließlich einen wirklich tollen Tag haben und kein Regenwetter o.ä.

In meinen Augen lohnt es sich nicht eine reine Ferrarivermietung zu eröffnen. Die Kosten sind im Vergleich viel zu hoch für den erwarteten Umsatz. Ich denke soetwas lohnt sich nur als Marketingmittel für große Autovermietungen oder für Autohäuser die ihre Vorführer auch vermieten um sie nicht ganz nutzlos in der Ecke verstauben zu lassen. Wirklich Geld damit machen kann man als Einzelner mit einem Ferrari meiner Meinung nach nicht. Etwas dazuverdienen kann man sich wahrscheinlich schon, Mitfahrten oder Selbstfahrten bei ebucht zu versteigern wird schon gut möglich sein, aber das wird nur ein kleiner Nebenverdienst sein. Und ich persönlich könnte meinen Ferrari nicht einfach so gegen Geld an einen fremden Menschen verleihen. Meine Freundin vermiete ich ja auch nicht. :D

Geschrieben

davon abgesehen musst du mal eins bedenken. Jemand der so spinnert ist sich einen ferrari für 3000 Teuronen/ Wochenende auszuleihen, wird ihn auch genauso spinnert fahren. Bekannte von mir haben eine reine Sportwagen -Autovermietung http://www.edelstark.com/. Neben zahlreichen Ferris haben sie auch Lambo Gallardo und Murci, sowie Bentley, R8, SL AMG usw im Angebot. Die Lambos brauchen alle 5000 km eine neue Kupplung, die Ferris schaffen 8000 km. Von sonstigen Schäden ganz zu schweigen.

Ich frag mich immer, wie die das übers Herz bringen einen nagelneuen Gallardo Roadster, der mit 0 km auf den Hof kommt, an den ersten Kunden auszuleihen :cry:

Ich könnts nicht, oder bzw ich möcht schon eine Sportwagenvermietung haben, würd es aber nicht übers Herz bringen ein Fahrzeug zu verleihen :wink:

Nug

Geschrieben

die sachen habe ich ja schon mit einbezogen also das der verschleiß extrem hoch sein wird... aber fragelich is dennoch ob es sich rentiert weiss ja nicht ob du darüber informationen hast ;)

Geschrieben

es wird sich rentieren, sonst würden die jungs das nicht machen ;-)

Geschrieben

Mich würde mal interessieren, ob ich bei der Vermietung eines Fahrzeuges eine erhöhte AfA ansetzen darf. - Wer hat da weitergehende Infos?

Geschrieben
es wird sich rentieren, sonst würden die jungs das nicht machen ;-)

Falsch,

solche Autos werden nur vermietet um steuern zu sparen und miese zu machen:wink: .....................

Geschrieben

Ich bin selber mal einen gemieteten Ferrari gefahren, allerdings mit Besitzer als Instruktor / Beifahrer (anders würd ich auch beim ersten Mal gar nicht wollen).

Soweit ich erfahren konnte, kann man damit seine Leidenschaft ein gutes Stück mitfinanzieren, wenn man es geschickt anstellt und bereit ist zumindest in der Saison an Feiertagen und Wochenende nichts anderes zu tun, als anderen Leuten seinen Ferrari zu erklären und "Fahrlehrer" zu spielen.

Einen einzelnen Ferrari aber an Selbstfahrer auszuleihen kann ich mir nicht als rentables Geschäftsmodell vorstellen.

Geschrieben

Ich denke es finaziert die Leidenschaft mit, davon Leben, geschweige denn den Wagen finanzieren, NO.

MfG Dominik

Geschrieben

Bestimmt kennen einige von euch den Service von "Liven Up" in Monaco:einmal im 355 oder 360 Spider um den F1 Kurs macht 45 Euro als Fahrgast und 90 Euro als Fahrer - ich habe die Jungs heute wieder gesehen: das sind um die sechs touren pro Fahrzeug por Stunde. Wenn du soetwas aehnliches in einer anderen Stadt auf die beine stellen koenntest ...

Greetings

Mick

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Shinn,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Ferrari (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

  • Gefällt Carpassion.com 1
Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
Geschrieben

Und das ist schon das Problem. Ich fahr auch gern jemanden durch München, aber wer zahlt dafür so viel? Monaco, Urlaub, F1-Kurs...das zieht die Leute einfach ganz anders an, als wenn ich sag wir fahren jetzt mal ne Runde um die Altstadt rum.

Geschrieben
Falsch,

solche Autos werden nur vermietet um steuern zu sparen und miese zu machen:wink: .....................

Rentiren wird es sich doch trotzdem für die Vermieter, auch wenn das nicht direkt monetär zu messen ist ;-)

Geschrieben

habe bisher jetzt auch schon von mehreren gehört das es wohl rentabel ist jedoch muss man es auch ersma alles vermakten und unter und erst recht an die leute bringen ;)

Geschrieben

Also das ist ja irgendwie bei allen Geschäften so :D

Es gab Leute, die mit Kleiderbügeln reich wurden und auf der anderen Seite sind schon Ölhändler pleite gegangen.

Ich glaube, das ist wohl so eine typische "kommt drauf an" Frage...

Geschrieben
Und das ist schon das Problem. Ich fahr auch gern jemanden durch München, aber wer zahlt dafür so viel? Monaco, Urlaub, F1-Kurs...das zieht die Leute einfach ganz anders an, als wenn ich sag wir fahren jetzt mal ne Runde um die Altstadt rum.

Denke das funktioniert wohl in Deutschland vor allem auf landschaftlich schönen Strecken... Hier im Schwarzwald um die Gegend Baden-Baden gibts auch ne Ferrarivermietung.

Natürlich lässt sich da nicht so leicht und schnell Geld einstreichen wie in Monaco wo die ja quasi in 3 Minuten (ist das so ungefähr die Dauer für ne Runde F1-Kurs mit dem Auto??) 45EUR/90 EUR einstreichen.:-))!

Geschrieben
Schau mal hier: :wink:
Danke. - Ich hatte sowas schon geahnt.

Die können einem auch jeden Spaß verderben... :-(((°

Geschrieben

was soll es denn bringen mehr als die übliche abnutzung abzuschreiben, wenn man nach dem Verkauf eh wieder zuschreiben muss?

Geschrieben

Ich denke, wenn es darum geht, tatsächlich Gewinne zu erzielen, sollte man auch über andere Einnahmequellen zumindest nachdenken. Wie sieht es denn aus, wenn man das zu vermietende Fahrzeug zum teil mit Werbung beklebt - natürlich im entsprechenden Verhältnis der möglichen Werbeeinnahmen (soll gar nicht so wenig sein, gerade bei einem Ferrari ist doch sicher was möglich) zu dem, was man den Mietern zumuten kann. Wer will schon einen Ferri mieten, der von Kopf bis Fuß mit Werbung beklebt ist?

Oder (angenommen die Streckenführung ist klar) bestimmte Lokalitäten abfahren, evtl. im Plausch davon schwärmen, etc. Es gibt doch so viele Möglichkeiten, oder lieg ich da falsch?

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hmmmmm... ein einziger Werbeaufkleber, und der Wagen ist nicht mehr vermietbar!

Bei Special Cars regten sich viele Kunden darüber auf, dass alle Nummernschilder VS-BK XXX lauteten. Jeder der sich in der Szene ein wenig auskennt weiss sofort, wem die Wagen gehören.

Wer 4-stellige Summen für einen einzigen Tag ausgibt will nicht noch den "Makel" des Mietwagens vor sich her schieben.

Bei der ganzen Kalkulation muss man auch bedenken, dass die gewerbliche Vermietung von Luxuswagen und "Sportspielzeugen" nur gegen SATTE Beiträge möglich ist.

Gewerbsmässige Vermietung A110 (Wert ca. 40.000,--) bei 5.000,-- SB ca. 4.000,-- EUR.

Ein Versicherungsfachmann nannte diese Preise "Abwehrprämien".

Wer zudem die Fahrzeugflotte auch noch finanzieren muss hat schon verloren.

Ein Bekannter hat das mal mit einem Diablo versucht. Gebrauchtfahrzeug in gutem Zustand finanziert ;Hypothek auf's Haus.

Hypothek deshalb, weil dieses Risiko so jeder Bank zu hoch ist.

Der 5. oder 6. Kunde hat den Wagen mit kapitalem Motorschaden auf den Hof gestellt.

Das wars dann mit der Geschäftsidee. Nach diesen wenigen Kunden waren so ca. 50.000,-- Miese eingefahren.

Man kann schon ein kleines Vermögen damit verdienen, ohne Zweifel.

Voraussetzung dafür ist aber, dass man ein grosses Vermögen einsetzt.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

Das Geschäft liegt eigentlich im günstigen Ankauf und im optimalen Verkauf der Wagen. Leider gibt's günstige Ankauf-Konditionen nur wenn man richtige Flotten betreibt. Mit nur einem Diablo als Standbein kannste das Business glatt vergessen. X-)

Wenn die Wagen e-gear und Garantie haben, kann aber technisch nix passieren.

Das Hersteller muss das kaputte Vehikel reparieren, Dein Budget bleibt unbelastet. Und die Vermieter dieser Special Cars messen üblicherweise bei Übergabe das Reifenprofil.

Der gelbe 355 eines Vermieters hat inzwischen 180.000 km auf der Uhr.

Bei 600 km am Wochenende wäre er 300 mal vermietet worden.

1.740 € kostet so ein Wochenende bei einem Anbieter. 8)

Multipliziert ein hübsches Sümmchen, wovon man auch mal ein paar Ersatzteile kaufen kann. :wink:

Gast Alpinchen
Geschrieben
Mit nur einem Diablo als Standbein kannste das Business glatt vergessen. X-)

Richtig. Ich schrub das Beispiel genau deswegen. Die meisten erkennen nicht die doch recht hohen Investitionskosten, welche im Raume stehen.

Neuwagen habe ich im "Alltagsgeschäft" der Luxuswagen-Vermieter noch keine gesehen.

Wenn Neuwagen vermietet werden, dann steigen die Mietpreise nochmal so richtig saftig an.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben
Neuwagen habe ich im "Alltagsgeschäft" der Luxuswagen-Vermieter noch keine gesehen.
Der von Nugmen erwähnte Vermieter hat auch Neuwägen in der Vermietung. Bsp. Wiesmann MF3, F599 usw.
Gast Alpinchen
Geschrieben
Der von Nugmen erwähnte Vermieter hat auch Neuwägen in der Vermietung. Bsp. Wiesmann MF3, F599 usw.

Das ist für mich auch kein "Alltagsvermieter" mehr. Wenn man dessen Preise mit denen von SC vergleicht, dann spiegelt sich das gewaltig wider.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

Nicht jede Vermietung vermietet an Selbstfahrer, und nicht jede Vermietung lässt diese auch noch ohne Aufsicht fahren!

Man könnte - je nach Preis - mehrere Vermietungsvarianten anbieten:

- Zu reinen Ausstellungszwecken (günstig)

- Reiner Beifahrer (Taschengeldwert)

- Selbstfahrer mit dem Vermieter als Beifahrer (jetzt kommt die Kohle richtig)

- Selbstfahrer ohne Beifahrer (sündhaft teuer und nur durch entsprechende Versicherungen gedeckt überhaupt tragbar)

Nun muß man kalkulieren. Bei schönem Wetter geht das Mit- oder Selbstfahren problemlos. Hier ist das finanzielle Risiko sicherlich am größten und muß über entsprechende Versicherungen oder Garantien sowie Sicherheitsleistungen seitens des Mieters abgedeckt werden.

Die restliche Jahreszeit geht nur eine Ausstellung bei Geschäftseröffnungen und auf diversen Messen, was vom finanziellen Risiko her sicherlich durchaus tragbar und entsprechend günstig ist.

Da eine langfristige Gewinnerzielung ersichtlich ist und somit einem Gewerbe nichts im Wege steht, sind die steuerlichen Aspekte auch bedeutend. Wenn das Gewerbe dann nach ein oder zwei Jahren abgemeldet wird, weil eine Gewinnerzielung durch das Finanzamt nicht mehr angenommen wird und es eventuell zur "Liebhaberei" werden könnte, wird das Fahrzeug wieder veräußert. Da Mietfahrzeuge - gerade im exotischen Bereich wie ferrari oder Lamborghini - nur durch erhebliche Preisnachlässe veräußerbar sind, kann ein erzielter relativ geringer Verkaufspreis plausibel erklärt und anerkannt werden.

Nun kommt es darauf an, an wen ich den Wagen verkaufe. Vielleicht bleibt er ja im näheren Umfeld...Freundin...Bruder...Bekannter???

O:-)

was soll es denn bringen mehr als die übliche abnutzung abzuschreiben, wenn man nach dem Verkauf eh wieder zuschreiben muss?
Manchmal ist ein Geschäft auch gut, wenn man ausschließlich Miese einfährt.:wink:

Archiviert

Dieses Thema ist archiviert und für weitere Antworten gesperrt. Erstelle doch dein eigenes Thema im passenden Forum.


×
×
  • Neu erstellen...