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alpinab846

Mal wieder Schadensregulierung

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alpinab846
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Vor einigen Monaten ist der Golf meiner frau im Rahmen eines Auffahrunfalles beschädigt worden, wir haben ein Gutachten erstellen lassen, dieses dem Versicherer (DA direkt) zukommen lassen und auf die Regulierung gewartet. Daß die Gutachtensumme um die Mwhrwertsteuer nach unten korrigiert wird, wenn man nach Kostenvoranschlag abrechnet war so weit klar-daß die versicherung aber auch versuchte, 200 Euro von den angeblich zu hohen Stundensätzen zu kürzen war mir neu. Nach Rücksprache mit dem Gutachter haben wir schriftlich unsere Forderung nochmals bekräftigt, da die Abrechnungssätze auf "ländlichem" Niveau gerechnet waren-die Versicherung widersprach dem Argument, verweigerte die Zahlung.

Der ADAC kennt offensichtlich dieses Problem und riet mir, einen Rechtsanwalt einzuschalten, ein kompetenter Jurist wurde mir freundlicherweise auch durch den ADAC empfohlen. Auf ein Schreiebn seitens des Rechtsanwalts reagierte die Versicherung wieder nicht wie erwartet. Wir haben danach geklagt-und siehe da, das Geld ist gestern beim Rechtsanwalt eingegangen.

Die Versicherungen sind wirklich dreist, oder? Zudem schneiden sie sich ins eigene Bein, da sie jetzt meiner Meinung nach die Kosten des Verfahrens und meines Rechtsanwaltes tragen müssen (oder liege ich da falsch?)

Wie auch immer. Die paar Telefonate haben sich auf jeden Fall gelohnt.....

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chip
Geschrieben
Die Versicherungen sind wirklich dreist, oder? Zudem schneiden sie sich ins eigene Bein, da sie jetzt meiner Meinung nach die Kosten des Verfahrens und meines Rechtsanwaltes tragen müssen (oder liege ich da falsch?)

.....

das ist die klassische Mischkalkulation. Von 100 Kunden klagen vieleicht 10.

Bei denen gewinnen 5. Da macht die Versicherung unterm Strich noch kräftig Gewinn....

Zumal die sicher einen Juristen fest angestellt haben was somit die Kosten intern auch reduziert. Die Verfahrens und gerichtskosten sind bei Summen von 200 Euro wie in deinem Fall auch nicht so hoch, dass es sich nicht lohnt sich mal auf eine Klage einzulassen.

alpinab846
Geschrieben

Klar ist das ne Mischkalkulation-aber da gibt es Präzedenzurteile. Die pokern wirklich drauf, daß die Leute Angst haben zu klagen. Ich habe mich 6 Wochen geärgert-zumal es wirklich um einen Bagatellschaden ging.

itf joegun
Geschrieben

Peter mach mir keine Angst. Ich bin auch DA Direkt Kunde. Mit beiden Fahrzeugen...:-(((°

alpinab846
Geschrieben

Du hast als Versicherungsnehmer ja kein Problem-die versuchen, Deine Beiträge niedrig zu halten :evil: . Aber ich (war) bin auf der anderen Seite-und treibe gerade Deine Beiträge nach oben.....O:-)

itf joegun
Geschrieben

Frechheit! :wink:

ToniTanti
Geschrieben
das ist die klassische Mischkalkulation. Von 100 Kunden klagen vieleicht 10.

Bei denen gewinnen 5. Da macht die Versicherung unterm Strich noch kräftig Gewinn....

Zumal die sicher einen Juristen fest angestellt haben was somit die Kosten intern auch reduziert. Die Verfahrens und gerichtskosten sind bei Summen von 200 Euro wie in deinem Fall auch nicht so hoch, dass es sich nicht lohnt sich mal auf eine Klage einzulassen.

Tja und die kann eben auch nach hinten losgehen, wenn dann Kunden eben die Versicherung aus Ärger wechseln. Das ist mir sowieso gerade bei den Versicherern noch nie logisch gewesen.

Da geben die für den Vetrieb (Außendienst) und die Neukundenakquise riesige Summen aus (z.B: Maklerprovisionen) anstatt sich gut, fair und kaufmännisch ehrlich um die eigenen Bestandskunden zu kümmern. Das was die Vertreter vorne ranschaffen, wird von der Schadensregulierung und/oder Verwaltung hinten wieder vergurkt.

Und klar, Deine entstandenen Kosten muß die Versicherung übernehmen. Da es ja eben kein Vergleich war.

Aber das ist leider bei allen immer das Gleiche. Wirklich schade.

Adios

Mater
Geschrieben
Da geben die für den Vetrieb (Außendienst) und die Neukundenakquise riesige Summen aus (z.B: Maklerprovisionen) anstatt sich gut, fair und kaufmännisch ehrlich um die eigenen Bestandskunden zu kümmern. Das was die Vertreter vorne ranschaffen, wird von der Schadensregulierung und/oder Verwaltung hinten wieder vergurkt.

Na na, nicht anfangen wild zu spekulieren.

Direktversicherer haben ja einen Grund, warum sie so gündtig anbieten können. Da jeder Versicherungsnehmer von einer Direktversicherung seinen Schaden selber ausfüllen muß, rechnen die Direktversicherungen automatisch einen bestimmten Prozentsatz von falsch eingereichten Schadensmeldungen mit ein (dmit die Versicherung nicht zahlen muß). Außerdem läßt es sich sehr gut in diversen Fachzeitschriften (z.B. MapReport) nachlesen, wieviel Prozent der Schäden bei welchen Versicherungsgesellschaften vor Gericht enden. Während bei den großen Versicherungsunternehmen (Marktversicherern) die Quote bei durchschnittlichen ca. 10% liegt, liegen die Direktversicherungen (auch nahmhafte!!) bei ca. 80% !!!!

Kein Wunder also das Direktversicherungen so günstig anbieten können.

Es sollte sich daher jeder Gedanken machen, ob man lieber im Moment ein paar Euro sparen möchte, oder lieber im Schadensfall sich auf seine Versicherung verlassen können.

Kai360
Geschrieben

Die Versicherungen sind wirklich dreist, oder? Zudem schneiden sie sich ins eigene Bein, da sie jetzt meiner Meinung nach die Kosten des Verfahrens und meines Rechtsanwaltes tragen müssen (oder liege ich da falsch?)

.....

Hallo AlpinaB846 (das B846 ist wichtig hab ich gelernt),

deine Erfahrungen kann ich nur unterschreiben.

Habe vor einiger Zeit endgültig die Konsequenzen gezogen und gebe ALLES (und sei es noch so klein) gleich dem Rechtsverdreher, nachdem ich immer wieder Probleme hatte. Es ist eben ein Unterschied ob die Forderung von einem Privatmann kommt, oder vom Rechtsanwalt, der auch sofort Fristen setzt.

Auf den Anwalt hat man im übrigen ein Anrecht und die Kosten zahlt die gegnerische Versicherung.

Vorteile:

1. No Streß

2. Geld kommt sehr viel schneller

3. Er fordert auch gleich Wertminderung (Hinweis: hast du die gekriegt?)

und eine Ausgabenpauschale von 25 EUR (Hast du immer ein Anrecht drauf) mit ein.

Gruß

Kai

alpinab846
Geschrieben

Wertminderung hat er nicht gemacht, so weit ich weiß-wobei ich nichtmal weiß ob man einen 10 Jahre alten Golf noch im Wert mindern kann Alles andere ist berücksichtigt!

Kai360
Geschrieben
Wertminderung hat er nicht gemacht, so weit ich weiß-wobei ich nichtmal weiß ob man einen 10 Jahre alten Golf noch im Wert mindern kann Alles andere ist berücksichtigt!

Neee, Wertminderung gibt es da nicht mehr....

so ab 5 Jahren Alter spielen die da nicht mehr mit, es sei denn es ist ein Exote, Oldtimer in 1A oder ähnliches. Aber das wünschen wir hier keinem, dass so ein Auto beschädigt wird.

Gruß

Kai

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