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16 Ergebnisse gefunden

  1. Um die Zukunft des V8-Motors steht es nicht besonders gut, der politische Zwang will es so. Und das trotz redlicher Bemühungen, den CO2-Ausstoß u.a. durch Direkteinspritzung, Aufladung, Zylinderabschaltung und Segelfunktion zu reduzieren. So wird es beispielsweise für die kommende Audi-Baureihe A6/S6/RS6 ab Anfang 2018 keinen V8-Motor mehr geben. Ja, ganz richtig, selbst der RS6 wird keinen V8-Motor mehr erhalten! Dabei bieten die grundsätzlichen Anlagen der V8-Maschine m.E. keinen wirklichen Anlaß, diesen Motorentyp infrage zu stellen. Freilich, schiere Leistung kann man heute auch mit Motoren geringerer Zylinderzahlen standfest erzeugen. Der Ford GT ist hierfür ein aktuell sehr gutes Beispiel: Dessen V6-Biturbomotor "Ecoboost" bringt es immerhin auf über 650 PS und 746 Nm und seine Standfestigkeit hat das Triebwerk bereits in Le Mans 2016 gezeigt. Was also sind die Vorzüge eines V8-Motors, deretwegen man an ihm festhalten sollte? Klassische V-Motoren zeigen, unabhängig der Zylinderzahl, ein besonderes Merkmal: Die zwei Pleuelstangen des jeweils gegenüberliegenden Zylinderpaares laufen auf einem gemeinsamen Hubzapfen der Kurbelwelle. Dabei spielt der Bankwinkel des V keine Rolle, denn auch bei einigen Motoren mit horizontal gegenüberliegenden Zylindern greifen zwei Pleuel auf einen gemeinsamen Hubzapfen zu. Triebwerke wie die des Porsche 917 werden deshalb trotz des 180° Bankwinkels nicht den Boxer-, sondern den V-Motoren zugeordnet. Beim Boxermotor, wie er für den Porsche 911 charakteristisch ist, laufen die Pleuel der gegenüberliegenden Zylinderpaare dagegen auf separaten Hubzapfen, die gegeneinander um 180° versetzt sind. Daraus folgt unmittelbar, daß im V-Motor der Versatz der beiden Zylinderbänke durch die Breite des Pleuelfußes bestimmt wird, beim Boxer beträgt er hingegen einen halben Zylinderabstand. Der V8-Motor ist deshalb nur unwesentlich länger als ein Reihenvierzylinder mit gleichem Zylinderabstand. Bei Bedarf läßt sich der Bankversatz durch die Verwendung ineinandergreifender Gabelpleuel sogar vollständig vermeiden, wie es z.B. Harley-Davidson macht. Die prinzipiell sehr kompakte Bauweise der V8-Motoren macht sie auch für Hybridantriebe interessant, indem man sie mit einer zusätzlichen E-Maschine am Kurbelwellenflansch versieht. Der Porsche 918 Spyder hat diese Möglichkeit eindrucksvoll umgesetzt. Der Bankwinkel des V-Motors beeinflußt die Motorhöhe und -breite sowie die Lage des Schwerpunkts in der Hochachse. Idealerweise wird er bei V-Motoren so gewählt, daß sich ein gleichmäßiger Zündabstand ergibt, um Vibrationen zwischen den beiden Zylinderbänken zu vermeiden. Für den Viertakt-V8-Motor bedeutet das: 720° Zyklenwinkel, also zwei Kurbelwellenumdrehungen für ein vollständiges Arbeitsspiel geteilt durch die Zylinderzahl 8, ergeben 90° Bankwinkel oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Beim Viertakt-V6-Motor wird für eine regelmäßige Zündfolge ein Bankwinkel von 120° benötigt, was in der Regel mit einer unerwünscht großen Baubreite verbunden ist, weshalb der V6 häufig ebenfalls mit einem Bankwinkel von 90° ausgeführt wird. Zur Kompensation der sich daraus ergebenden, ungleichmäßigen Zündfolge bedient man sich eines Kunstgriffs: Der „falsche“ Bankwinkel wird durch einen zusätzlichen Versatz der Hubzapfenkröpfungen an der Kurbelwelle ausgeglichen. Dies erfordert sogenannte Split-Pin-Kurbelwellen (a) oder sogar Einzelkröpfungen, sogenannte Flying Arms (b), mit einem Winkelversatz um den fehlenden Betrag. Bei einem V6 mit einem Bankwinkel von 90° beträgt dieser folglich 30°. In der Grundauslegung eines V8-Motors gibt es einen weiteren wichtigen Parameter: die Anordnung der Kröpfungen auf der Kurbelwelle. Diese beeinflußt entscheidend die prinzipielle Charakteristik des Triebwerks, entweder maximales Leistungspotenzial oder bestmöglicher Ausgleich der freien Massenkräfte und -momente. Aufgrund der kinematischen Kopplung im Kurbeltrieb entstehen die Massenkräfte aus der oszillierenden Bewegung von Kolben- und Pleuelmassen. Je nachdem, ob diese Massenkräfte ein- oder zweimal pro Kurbelwellenumdrehung entstehen – etwa durch die Kolbenbewegung auf- oder abwärts –, spricht man von Kräften erster oder zweiter Ordnung der Motordrehzahl. Ergibt sich für die freien Massenkräfte zudem noch ein Hebelarm in Bezug auf die Motormitte, entstehen daraus freie Massenmomente. Freie Massenkräfte und/oder -momente machen sich bei steigender Drehzahl in Form von zunehmenden Vibrationen bemerkbar, die gerade in der ersten und zweiten Ordnung als unangenehm empfunden werden und nur teilweise durch die Motorlager entkoppelbar sind. Im Wesentlichen kommen in klassischen V8-Motoren daher zwei Kröpfungsvarianten vor: die „Kreuzwelle“, bei der die Hubzapfen der vier Zylinderpaare jeweils in einem Winkel von 90° zueinander stehen (Cross-Plane, für die Kurbelwellenzapfen im 90°-Winkel, siehe Abbildung), und die „flache Kurbelwelle“, bei der alle Hubzapfen auf einer gemeinsamen Ebene liegen (Flat-Plane, für die 180°-Kurbelwelle, siehe Abbildung). Der Cross-Plane V8-Motor punktet seit jeher bei einem besonders wichtigen Kriterium: Ausgeprägte Laufruhe und Vibrationsfreiheit. Denn obwohl sich der erste und letzte Kolben jeder Zylinderbank nicht in derselben Position befinden und somit Vibrationen erzeugen, können diese sehr einfach durch Gegengewichte reduziert werden. Dies ist jedoch nur bei einem V-Motor mit 90° Bankwinkel und nicht versetzten Hubzapfen möglich - also nur beim V8. Der Grund hierfür ist der, daß die Gegengewichte gegenüber des Hubzapfens angebracht werden müssen, und sich somit bei einem Reihenmotor zur Seite bewegen, während der Kolben sich auf oder ab bewegt. Aufgrund des V8-Bankwinkels von 90° gleicht dieses Gegengewicht aber genau jene Kräfte aus, die durch den zweiten Kolben auf dem Hubzapfen (aus der um 90° gedrehten, anderen Zylinderbank) hervorgerufen werden. Cross-Plane V8-Motoren laufen daher mit besonders überzeugender Ausgeglichenheit. Typisch für den Cross-Plane V8-Motor ist auch das charakteristische Mündungsgeräusch, das „Brabbeln“. Es hat seine Ursache im Gasaustausch im Motor, der nicht optimal ist. Ein verlustarmer Ladungswechsel ist aber eine Grundvoraussetzung für die optimale Ausnutzung des Hubraums in puncto Zylinderfüllung und Liefergrad und damit des Leistungspotenzials. Grundsätzlich kann der Ladungswechsel durch zwei Effekte behindert werden: Strömungswiderstände in der Ein- und Auslaßstrecke, oder ein unvollständiger Gasaustausch und damit eine Restgasmenge im Zylinder. Heißes Restabgas fördert zudem bei Ottomotoren die Klopf-Neigung. Anhaltendes Klopfen führt unausweichlich zu Kolbenschäden. Um dies unter allen Umständen zu vermeiden, muß eine Klopfregelung geeignet eingreifen – die Zündung kann damit aber nicht mehr zum thermodynamisch optimalen Zeitpunkt erfolgen, was zu entsprechenden Einbußen im thermischen Wirkungsgrad führt. Ein V8-Motor mit Cross-Plane Kurbelwelle weist dieses Restgasproblem in besonders ausgeprägter Form auf, d.h. trotz der im Allgemeinen gleichmäßigen Zündfolge beim Gesamtmotor mit 90° Bankwinkel verbleibt eine ungleichmäßige Zündfolge je Zylinderbank. Dabei zünden zwangsläufig immer zwei Zylinder einer Bank direkt nacheinander (90° Zündabstand). Konkret bedeutet das, daß der Auslaß-Druck-Impuls des späteren Zylinders bereits erfolgt, wenn die Auslaßventile des vorher gezündeten Zylinders noch offen stehen. Folglich wird Abgas in diesen Zylinder zurück gedrückt, wodurch die Qualität des Ladungswechsels leidet. In der Praxis konnte dieser Nachteil bisher nur mit höherem Aufwand kompensiert werden, z.B. durch entsprechend große Längen der einzelnen Abgaskrümmerrohre – hier liegen die Grenzen jedoch meist im Fahrzeug-Package – oder durch bankübergreifende Abgaskrümmer für V-Motoren, bei denen die Auslaßseite direkt im V-Winkel liegt. Eine jüngere Porsche-Entwicklung hat an dieser Stelle einen neuen Weg beschritten: Mit spezifischen Steuerzeiten für jeden einzelnen Zylinder wird das Restgasproblem mit minimalem Aufwand eliminiert, was sowohl in der Simulation als auch am Motorprüfstand nachgewiesen werden konnte. Die Kurbelwelle eines Flat-Plane V8-Motors sieht aus wie die eines Reihenvierzylinders. Die Ähnlichkeit zum Vierzylinder kommt dabei nicht von ungefähr: Der Flat-Plane-V8 verkörpert den initialen Gedanken, der zur Entwicklung von V8-Motoren führte, nämlich zwei Reihenvierzylinder in Winkelanordnung zu kombinieren. Daraus resultieren auch die grundsätzlichen Vor- und Nachteile dieser Konfiguration. Die freien Massenkräfte des Vierzylinders bleiben in der zweiten Ordnung erhalten und summieren sich in der V-Anordnung vektoriell. Der Ladungswechsel wird dagegen deutlich harmonischer. Die Zündung beim Flat-Plane-V8 springt von einer Zylinderbank zur nächsten, wodurch die Restgasproblematik des Cross-Plane-V8 entfällt. Aufgrund des gleichmäßig wechselseitigen Ausschiebens der Abgase ergibt sich aber auch ein völlig eigenständiger Motorensound, der nach eben zwei Reihenvierzylindern klingt – schrill und aggressiv. In der Summe dieser Eigenschaften qualifiziert sich der Flat-Plane-V8 eher für den Einsatz in Hochleistungssportwagen, wie etwa Ferrari oder dem Porsche 918 spyder. Während der Zündabstand den Kurbelwellendrehwinkel angibt, der zwischen der Zündung zweier Zylinder zurückgelegt wird, definiert die Zündfolge die eindeutige Sequenz der Zylinder nacheinander. Bank- und Kröpfungswinkel lassen dabei als geometrisch fixe Größen nur bestimmte Reihenfolgen zu. Die jeweilige Anordnung definiert, welcher Kolben wann seinen oberen Totpunkt (OT) durchläuft. Zündfolgen von Flat- und Cross-Plane-Motoren unterscheiden sich deshalb prinzipiell. Moderne Flat-Plane-V8-Motoren feuern fast durchgängig in identischer Sequenz; bei den Cross-Plane-V8-Motoren sind es hingegen im Wesentlichen fünf herstellerspezifische Zündfolgen. Dabei ist bereits ein Umstand berücksichtigt, der leicht Verwirrung stiften kann: Weltweit gibt es unterschiedliche Definitionen, welcher Zylinder als erster gezählt wird und wie die weiteren Brennräume beziffert werden. Dadurch ergeben sich scheinbar andere Zündfolgen. Um diese Effekte der unterschiedlichen Zylinderzählung bereinigt, reduziert sich die Varianz der Zündfolgen verschiedener Hersteller deutlich. Beginnt man die Zündfolgenzählung stets mit Zylinder 1 nach DIN 73021, ergeben sich beim Flat-Plane V8 theoretisch je Drehrichtung acht mögliche Zündfolgen. Beim Cross-Plane-Motor sind es 16, da hier die Winkellage der mittleren Hubzapfen austauschbar ist: Jedoch wird nicht jede theoretisch mögliche Zündfolge auch praktisch umgesetzt. Ziel ist stets der bestmögliche Kompromiß zwischen den Kriterien Ladungswechsel / Beanspruchung der Kurbelwellenhauptlager / Schwingungsanregung des Kurbeltriebs durch Verformung der Kurbelwelle unter Last / Drehungleichförmigkeit. In der Summe der Eigenschaften ist z.B. die Zündfolge 1-3-7-2-6-5-4-8 die beste Wahl für eine maximale Robustheit der Kurbelwellenlagerung. Fazit: Die Aufteilung des Gesamthubraums in viele Einzelzylinder ergibt eine gleichmäßige Drehmomentabgabe und damit Laufruhe. Beim V8-Motor im Viertaktverfahren sind es somit vier Krafthübe je Kurbelwellenumdrehung. Größere Zylinderzahlen als 8 bieten noch mehr Laufruhe und dadurch Komfort, haben aber durch eine größere Baulänge und ein höheres Aggregatgewicht Nachteile in der Fahrzeugarchitektur und der Achslastverteilung zur Folge. Bei Sportwagen zum Beispiel läßt sich dies durch eine Mittelmotoranordnung oder bei Frontmotoren durch konsequentes Einrücken eines Zehn- oder Zwölfzylindermotors zur Fahrzeugmitte hin nur bedingt kompensieren, denn für Fahrer und Beifahrer bedeutet das räumliche Einschränkungen – was wiederum bei Luxuslimousinen kein gangbarer Weg ist. Hier geht die Motorbaulänge deshalb vollständig in die Längsgeometrie des Fahrzeugs ein, führt etwa beim V12-Motor zu einem längeren Radstand oder Überhang und somit zu Nachteilen in der Agilität des Fahrzeugs. Sonderbauformen wie der W12 kompensieren diesen Nachteil des klassischen V12, allerdings mit deutlich höherem technischem Aufwand. Die schlagkräftigen Vorzüge eines klassischen V8-Motors sind ein geringer Bauraumbedarf bei einfacher Triebwerksarchitektur, hoher Leistungsdichte sowie hervorragender Laufruhe und Vibrationsarmut zwischen den Zylinderbänken. Deshalb sollte der V8-Motor auch in Zukunft seinen festen Platz bei der Motorisierung hochwertiger Fahrzeuge behalten – nicht nur als Ikone, sondern aufgrund der Summe seiner technischen Eigenschaften.
  2. Hallo liebe Aston Martin Kenner, Ich möchte mir einen gebrauchten (3-5 jährigen) Aston Martin leisten. Ich interessiere mich ausschliesslich für den V8 Vantage S (oder SP10 Edition). Jetzt hätte ich ein paar Fragen zu Unterhalt, Kosten und evtl. Kaufberatung. Da der Aston Martin Kauf für die nächsten Wochen geplant ist, würde ich mich gerne schon jetzt informieren. Deshalb bin ich über alle Aston Martin Vantage (S) Erfahrungsberichte, Informationen sehr dankbar. Insbesondere würde mich folgendes interessieren: - Unterhaltskosten (Schweiz): kleiner und grosser Service - Reifen: Welche Reifen sind für den Vantage S empfehlenswert (Sommer, Winter)? - Reinigung: Nur von Hand oder auch bei "Premium-Waschstrassen" kein Problem? - Versicherung: National Suisse empfehlenswert? - Werkstatt: Alternativen zur Vertragswerkstatt -> unabhängige Werkstätte günstiger? z.B. britishmotors.ch, roosengineering.ch etc. - Allgemein bekannte Probleme, Vorbeugemassnahmen? - Was gibt es zu beachten beim Kauf eines gebrauchten Aston Martins? - Langzeitberichte vom Vantage S betreffend Alltagstauglichkeit, Wintertauglichkeit Habt ihr Erfahrungen mit Occasions-Garantien z.B. von quality1.ch? Die Kosten für eine solche Garantie wären um die CHF 1'000.00 pro Jahr (plus SB CHF 100.00) für "normale" Fahrzeuge. Ich nehme an, dass für Premium-Fahrzeuge andere Tarife gelten. Vielen Dank schon im Voraus für eure Hilfestellung. Liebe Grüsse Wingman
  3. Leistungssteigerung Audi R8 V8

    wie der Titel schon aussagt Leistungsziel über 500PS Geplant und durchgeführt wird dafür: Fächerkrümmer rechts links ( Abgasanlage wird dazu noch erstellt ) optimiertes Saugrohr ( oben Serie unten im Bild bearbeitet ) größeren Drosselklappen am Saugrohrsammler durchsatzfreudigere Luftfilter vergrößerte Frischluftansaugung ( V10 ) um 100% an den Side Blade ( besseres Ram Air ) Gewichtserleichterung um 130Kg Tom
  4. hallo zusammen, ich bin neu hier im forum und möchte mich kurz vorstellen. bin 35 jahre alt, aus hessen und seit 2 tagen stolzer besitzer eines AM V8 Vantage. habe das fahrzeug von einem markenfreien händler gekauft, der ausschließlich hochpreisige fahrzeuge verkauft. der AM soll noch gut 3 Monate Garantie von AM direkt haben. möchte das fahrzeug am kommenden dienstag abholen. also fragte ich telefonisch nochmal nach, ob er denn auch ein "garantiezertifikat" oder ähnliches hat. für den moment war er damit überfragt und möchte sich jetzt beim vorbesitzer schlau machen. mir lässt das aber leider keine ruhe und ich wollte euch fragen ob ihr wisst wo das steht? kann man anhand der fahrgestellnummer bei AM mal anfragen? oder steht es vielleicht in dem buch wo auch u.a. der service eingetragen wird? müsste ich das fahrzeug von einem AM vertragshändler gekauft haben damit die garantie nicht erlischt oder spielt das keine rolle? hoffe auf hilfreiche antworten. danke und LG
  5. Hallo zusammen, führe einen Limoservice in BaWü und haben zwei Lincoln Towncar, die wir sehr gut pflegen. Mit der einen haben wir allerdings die letzten Wochen etwas Probleme gehabt. Lagerschaden Lichtmaschine, Verkabelung korrodiert also komplett ersetzt, Zündkerzen Gewinde innen neu und nun trat ein Pfeifen auf. Lokalisiert haben wir den Riemenspanner, der heute gewechselt wurde. Leider immer noch diese Drehzahlabhängige Pfeifen. Nach genauem Abhören des Motors sitzt das Pfeifen vorne im Motorblock, wo die Kette laufen müsste. Natürlich kann man nicht hinein sehen und wir müssten nun den Motorblock vorne öffnen. Je nachdem was dabei raus kommt würde sogar ein Austauschmotor in Frage kommen. Meine Frage: Hattet Ihr bei dem Motor (4,6 Liter V8 von Ford Baujahr 2000, 210 PS), schon einmal derartige Geräusche oder Probleme mit dem Motor? Normal sind diese ja recht standfest, Kollegen haben bereits 600.000 km drauf. Unser Motor hat 336.000 km gelaufen.. nur zur Info... mir würde also eine EInschätzung oder Erfahrungsbericht evtl. helfen... Danke und Grüße Jochen
  6. Guten Tag zusammen, nachdem Alex ja seinen V10 von Tony Capristo hat modifizieren lassen, war für mich klar; das möchte ich auch haben. Gesagt, getan - bei Tony angerufen und für heute einen Termin gemacht. Um 6:30 ging es dann von Frankfurt nach Sundern. Ich war für 8:00 Uhr bei Tony verabredet aber aus einer geplanten Fahrtstrecke von 200 km in 1,5 Stunden wurden dann leider fast 2,5 Stunden - ich habe schlicht und einfach vergessen, dass es ja für 40 km fast ausschließlich über Landstrassen geht. Um 8:50 war ich dann endlich vor Ort. Unterwegs habe ich einen silbernen V10 bemerkt, der noch auf der Raststätte stand. Wie sich bald herausstellte, ist Alex seinem Wort treu geblieben und hat sich ebenfalls auf den Weg zu Tony gemacht. Zunächst ging es mit meinem V8 420 PS auf den Leistungsprüfstand! Und jetzt der Hammer... Immer wieder hört man von "Streuungen" in der Leistung beim V8. Die Richtung war auch immer vorbestimmt: nach unten. Gerüchte von 340 - 400 PS machten die Runde. Ich bin also vom schlechtesten ausgegangen. Messung lief und wir alle (Tony, Alex, Speedboy, Achim) konnten unseren Augen nicht trauen: 438 PS !!! Das hatte wirklich niemand von uns gedacht - ich hatte mich schon mit einem Leistungsspielraum ~400 PS angefreundet und dann das, wow! Danach mußte der Renner von Alex noch mal auf den Prüfstand. Während ich meinen R8 in die Hände der Mannschaft von Tony gab, damit der Auspuff verbaut werden konnte, wurde das Auto von Alex getestet - Mit Capristo-Anlage: 570 PS - HAMMER! Wir wurden alle bestens von Rosa und Tony über den Tag begleitet und man hat sich jederzeit um uns gekümmert - was anderes hätte ich von Tony auch nicht erwartet! Über den Tag wurde natürlich viel gefachsimpelt und zum Mittagessen sind wir dann gemeinsam in das Stammlokal von Tony gefahren. Ich bin im wunderschönen R8 von Achim mitgefahren und habe schon mal einen ersten Eindruck erhalten, wie die Anlage klingen wird. Nach dem Essen ging es gleich wieder zurück und mein Auto war auch schon so gut wie fertig. Die Zeit bis zur Fertigstellung haben wir dann noch vor dem "Scud" von Achim verbracht - es ist eindeutig was anderes, wenn man Bilder sieht oder aber das Teil LIVE sieht - insbesondere der Blick IN den Auspuff hat mir schier die Sprache verschlagen. Bei offenen Klappen hast Du gerade in die Hölle geschaut - kein Scherz! So etwas habe ich noch nie gesehen - du schaust in den Auspuff und siehst im Hintergrund die glühenden Kats! Endlich war es dann soweit und das Auto war fertig - jetzt wollte ich eigentlich nur noch auf den Prüfstand um festzustellen, was die Anlage bringt. Ich habe keine großen Erwartungen gehabt; waren doch bereits 438 PS gemeldet! Dennoch war die Erwartung groß und was soll ich sagen - aktuell hat das Auto 451 PS. Wären nicht Alex, Achim und Speedboy dabei gewesen, wäre es wohl in das Land der Märchen verbannt worden. Die Rückfahrt war dann noch ein kleines Highlight! Während Alex und Achim bereits unterwegs waren, hatte ich das Glück, Alex auf einem Parkplatz auf der A45 noch mal zu begegnen. Wir sind dann gemeinsam noch mal im Formationsflug über die A45 / A5 geflogen. @Alex: Der Sound von Deinem V10 ist einfach nur GÖTTLICH!!! Auf der A5 gesellte sich dann noch ein wunderschöner Porsche dazu - leider kann ich nicht beurteilen, ob Turbo, 4S, ... - ich vermute aber, es war ein Turbo. Tolles Auto. Der ist einfach nur so an mir vorbei gezogen: Alex / Speedboy können sicherlich genau sagen, um welchen Typen es sich gehandelt hat. Auf der A5 kam dann noch ein weisser R8 V10 dazu. Ich glaube, der konnte sein Glück nicht fassen. Da fuhren dann zwei R8 mit einem Höllensound auf der A5 Richtung Frankfurt und so ging es dann zu Dritt / Viert bis zum Bad Homburger Kreuz. Ab da mußte ich dann allein Richtung DA weiterfahren und Alex hat es auf der A5 dann wohl Richtung Karlsruhe noch mal richtig krachen lassen. Insgesamt ein super toller schöner Tag mit einem echten Happy End für mich, da ich die ganzen Leistungspessimisten hier dann doch mal mit einem optimistischen Ergebnis bekehren kann ;-) Lieber Tony, liebe Rosa - ein ganz dickes herzliches Danke für Eure Gastfreundschlaft während des Umbaus der Auspuffanlage. Es war mal wieder richtig toll, bei Euch zu sein. Mit dem Ferrari werde ich noch mal vorbei kommen, damit Du dir die Anlage noch mal anschaust. DANKE @Alex/Speedboy: Es war klasse, dass Ihr den langen Weg aus Pfullendorf bis nach Sundern gemacht habt. Ihr ward der Grund, warum ich nicht arbeiten konnte ;-). Der gemeinsame Flug auf der A45 / A5 war dann "die perfekte Welle". Was war das für ein Porsche? @Achim: Danke für die "Hörprobe" in Deinem tollen R8. ICH FREUE MICH, EUCH AUF DEM CND DANN WIEDER ZU TREFFEN!!! Bilder? / Videos? Ja - kommen noch. Jetzt muss ich aber erst noch die Arbeit vom Tag aufarbeiten. Es ist leider doch noch genug liegen geblieben. Ich verspreche, morgen mit Bildern in diesem Thread aufzuwarten. Die Videos sind leider nur mit dem IPhone aufgenommen. Sie dokumentieren aber wunderbar die Leistungstests (und ein wenig den Sound). Euch allen noch eine schöne Zeit und bis bald, Uwe
  7. Ganz klar! Mit dem Audi A8 verbinde ich Jason Statham in Transporter 2 und 3. Allein diese ultra coole Parkhauszene, in dem der A8 w12l perfekt ausgeleuchtet im Parkhaus steht und Jason erstmal ein paar Wannabes zusammenmöbelt, um dann ohne eine Schweißperle auf der Stirn entspannt los zu fahren. Da, ja genau da, hab ich Konsum verseuchtes Kind, das erste Mal Richtung Audi Blut geleckt. Nun steht mittlerweile die dritte Generation der Luxuslimousine an und Audi hat nur ein Ziel: Mit Vollgas an BMW und Mercedes vorbeipreschen. Der Thron ist das Ziel und nichts anderes. Bei dem derzeit schon fast unheimlichen Erfolg des Autoherstellers durchaus ein Ziel, das in Reichweite rücken könnte. Vorstandchef Rupert Stadler formuliert es so: Kein Auto in dieser Klasse sei so effizient sportlich und modern, wie die neue Generation des A8. Well, let’s see. Das Design: Dynamisch, praktisch, gut Mit einer Länge von 5,14 m, hat man den A8 noch mal um satte acht Zentimeter gestreckt. Ebenso ist er mit 1,94 Breite (5 cm mehr) zum potentiellen Angstgegner enger Garageneinfahrten geworden. Vom Größenzuwachs merkt der Betrachter, dank geschickter Linienführung in der Karosserie, erstmal nichts. Im Gegenteil. Die Karosserie wirkt schlanker und graziler denn je. Egal aus welcher Richtung man den A8 betrachtet, er wirkt stimmig und harmonisch. Insgesamt hat Audi mit dem neuen A8 ein stimmiges Design geschaffen, wären da nicht die prägnanten Frontlichter. Man ist sich nicht einig. Sollen die LEDs eine Form von Aggressivität und Dynamik hervorheben oder wollte man dem A8 dicke Tränensäcke installieren, um Weisheit zu demonstrieren. Es mag Geschmackssache sein und bestimmt ist es auch eine Gewöhnungssache, aber derzeit bin ich der Meinung, dass die vollkommene Eleganz des Luxusliners hier ein wenig gelitten hat. Unbestritten ist aber, dass dieser Audi auch aus der Ferne sofort als A8 zu erkennen ist. Pro Einheit, kommen die optionalen Front LED Scheinwerfer mit 76 Leuchtdioden ohne bewegliche Teile daher und sind dadurch deutlich weniger anfällig im Gegensatz zu den serienmäßigen Xenon plus Scheinwerfer. Mit 5500 Kelvin wird das Auge vorm ermüden geschont. Die Leuchtdioden sind wartungsfrei und brillieren mit einem minimalen Energiebedarf. Der Kofferraum bietet mit 510 Litern genug Platz für den Familienurlaub. Innenraum: Kann Luxus Sünde sein? Das Interieur ist, wer hätte es auch anders erwartet, edel ausgestattet und glänzt mit einer hervorragenden Haptik. Gleich als erstes fällt die leicht dreidimensional gestaltete Tachoeinheit auf. Dazwischen wurde ein hochauflösendes Display platziert, das an Schärfe kaum zu toppen ist. In der Mittelkonsole wurde das MMI System, das eng mit den Fahrsicherheitssystemen vernetzt ist, vor dem Automatikhebel platziert. Die wichtigsten Funktionen sind, wie beim BMW idrive, direkt per Knopfdruck erreichbar. Highlight ist das neue Touchpad, auf dem in Sekundenschnelle per Handschrift der gewünschte Ort aufgeschrieben werden kann. Das funktioniert in der Praxis sehr gut und noch wichtiger; sehr schnell. Zudem arbeitet das Navigationssystem mittels GPRS/EDGE Modul eng mit Google zusammen, umso bestimmte Dienste oder Orte schneller zu finden. Im Laufe des Jahres ist eine weitere Ausbaustufe mit UMTS und Wlan angekündigt, in dem der Fahrgast problemlos mit seinem Laptop im World Wide Web umhersurfen kann. Der Automatikhebel gibt dem Fahrer aufgrund seines Designs in Form eines Schubhebels, das Gefühl der Kapitän der Airline Audi zu sein. Allerdings lässt sich der Rückwärtsgang nur mit Feingefühl einlegen. Ein zu direktes nach vorne drücken, wird mit der Park Position bestraft. Die optionalen Komfortsitze übermitteln mit ihrer 22 Wege Verstellung samt Massagefunktion, den Inbegriff von Luxus. Neben der serienmäßigen Beheizung, steht eine ebenfalls dreistufige Klimatisierung zur Wahl, bei der jeweils ein Lüfter im Sitzkissen und in der Lehne am Werk ist. Die Sicht nach Hinten, wie soll es bei neuen Fahrzeugen auch anders sein, ist ohne Parksensoren und Video eine Qual. Doch das ist nun mal der Preis für ein schickes Automobil. Fond: Beinfreiheit satt Wo wir schon hinten sind, im Fond genießen die Passagiere, dank des um 48 Millimeter längeren Radstands, massig Beinfreiheit und können sich mit den optionalen Multimedia Elementen die Zeit vertreiben. Natürlich ist auch eine Lang Version mit längerem Radstand und somit mehr Platz im Fond schon angekündigt. Serienmäßig sind drei Sitzplätze verfügbar. Auf Wunsch, können zwei Einzelsitze geordert werden, die sich beliebig justieren lassen. Für die passende Stimmung sorgt die optionale Ambientbeleuchtung, die sich farblich auf die Bedürfnisse der Passagiere wechseln lassen. LED’s erwecken den Eindruck, die Mittelkonsole würde schweben. Ebenso sitzen Lichtleiter in den Türen und im Dachhimmel. So überkommt einem nicht das Gefühl, in einem Auto sondern eher in einer mobilen Lounge umherzufahren. Die B&O Anlage liefert dazu den satten Sound. Klassik und Filmmusik wirken wie im Konzertsaal. Wer allerdings auf moderne Beats von Black und House steht, kommt im Bassbereich schnell an die Grenzen. Hier bieten sowohl Mercedes als auch BMW eine bessere Klangvielfalt. Motoren: Genuß, Genuß und nochmals Genuß Zum Start der dritten Baureihe bietet Audi drei Motoren an. Den Anfang macht der komplett neu überarbeitete V6 3.0 TDI, mit einem Startpreis von 72.200 €. Mit einer Leistung von 250 PS und kraftvollen 550 NM, beschleunigt die Luxuslimousine in nur 6,6 Sekunden von 0 auf 100. Dabei soll ein Durchschnittsverbrauch von 6,6 Litern auf 100 Km erreicht werden. Ende 2010 legt Audi noch mal nach, mit einer frontgetriebenen Variante, die den Verbrauch nochmals um 0,6 auf 6,0 drücken soll. Beim V8 4,2 TDI steigt die Leistung von 326 auf 350 PS. Noch gewaltiger steigt das Drehmoment von 650 auf asphaltschädigende 800 NM. Das ermöglicht einen Spurt von 0 auf 100 in nur 5,5 Sekunden. Das Beste daran, ist der Motor einmal gestartet, ist im Innenraum vom Dieselsound nichts mehr zu hören. Stattdessen umschmeichelt ein kräftig sonorer Sound die Ohren beim beschleunigen. Mit einem Verbrauch von 7,6 Litern auf 100 km (1,8 weniger zum Vorgänger) und einem CO2 Ausstoß von 199 Gramm, bewegt sich der 4,2 TDI in der obersten Liga der V8 Sparfüchse. Dafür müssen aber mindestens 90.800 € auf den Tisch gelegt werden. Der hier getestete 4,2 FSI V8, repräsentiert derzeit das Benziner Topmodell aus der A8 Reihe. Mit 372 Pferden und einem Drehmoment von 445 NM unter der Haube, beschleunigt der Achtzylinder in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 100. Schluss mit dem Vortrieb, wie bei den anderen Modellen auch, ist erst bei 250. Der Verbrauch geht aber auch hier, trotz einer Mehrleistung von 22 PS von 10,9, auf 9,5 Liter zurück. Startpreis: ab 89.300 € Fahrwerk, Antrieb und Automatik: Sauber ! Ein echter Transporter braucht auch ein agiles Werkzeug. Der neue Audi A8 lässt damit nicht lumpen. Das serienmäßige Drive Select, ruft jederzeit die gewünscht Dämpfung und Motorcharakteristik ab. Ob nun komfortabel gebettet oder sportlich straff, es bleiben keine Wünsche offen. Dabei dringt noch nicht mal ein Windhauch in die perfekt abgeschirmte Fahrgastzelle ein. Die Dynamik Lenkung reagiert sehr präzise und ist straff abgestimmt. So wird manch einem faulen Kapitän bei Vmax das Fahren mit einer Hand schnell abgewöhnt und er konzentriert sich so auf das wesentliche, die Straße. Die serienmäßige Acht Stufen Automatik arbeitet ohne Fehl und Tadel. Im D Modus reagiert sie etwas träge und faul, doch dies dient dazu dem Verbrauch Einhalt zu gewähren. Das sind im Gegensatz zum Vorgänger mit 7 Stufen Automatik immerhin ca. 6 Prozent weniger. Im S-Modus hängt der A8 bissig in den Drehzahlen, ruft permanent die beste Leistung ab. Und wenn der Transporter wieder eine hektische Verfolgungsjagd zu absolvieren hat, sind die manuellen Schaltpedals am Lenkrad Gold wert. Auch bei forscher Fahrweise und schnellem Kurvenwechsel, bleibt der Bayer, dank Quattro und des optionalen Sportdifferntial an der Hinterachse, immer Herr der Lage. ESP greift behutsam ein Doch auch Quattro hat seine Grenzen. Und genau da kommt das ESP ins Spiel. Kleines Beispiel: Der A8 hechtet gerade von Kurve zu Kurve, der trockene Asphalt lässt ihn geradezu auf der Straße kleben. Trotz der teils hohen Kurvengeschwindigkeiten, ist kein Einwirken von Helfern spürbar. Als ich auf eine Kurve mit Dreck auf Straße zufahre, reagiert eben diese Elektronik sofort, der Hintern zuckt einmal kurz, die Elektronik regelt und lässt danach sofort wieder die Leine los. Dynamisch fahren mit Engel im Rücken, so muss das sein. Und auch die weiteren Systeme wie Adaptive Cruise Control, Audi Side assist, Audi lane assit oder dem Nachtsichtassistenten, tun ihr bestes um den A8 und seine Passagiere sicher von A nach B zu bringen. Fazit: Transporttauglich Jason du kannst aufatmen. Nachdem du im letzten Teil dein Auto in den See geschubst, halb gesprengt und zum Schluss noch munter auf Züge gesprungen bist, darf dein alter 12 Zylinder nun endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Denn dieser A8 bietet das Beste aus allen Töpfen. Die Laufruhe eines Lexus, die Dynamik eines BMW und den Luxus eines Mercedes. Eins ist sicher. Kein A8 war dynamischer und fitter auf der Straße unterwegs, als dieses Modell. Man darf also gespannt sein, was noch kommt und wie er sich in über einem längerem Testzeitraum im Alltag bewährt. Und da Jason auch kein Kind von Traurigkeit ist, fehlen da noch ein paar Motorisierungen: Der S8 zum Beispiel und natürlich der dicke 12 Zylinder. Mit weniger wird sich Jason im nächsten Transporter Film wohl kaum zufrieden geben. Technische Daten Audi A8 4.2 FSI V8 quattro Antriebsart: Allrad | Hubraum: 4.991 cm³ | Leistung: 273 kW (372 PS) bei 6.800 U/min | Drehmoment: 445 Nm bei 3.500 U/min | Vmax: 250 km/H (abgeregelt) | Co2 Emission g/km: 219 (EU5) | Beschleunigung 0-100 km/H: 5,7 s | Durschnittsverbrauch: 9,5 l/100 km | Gewicht: 1.835 kg | Preis: ab 89.300,00 EUR inkl. MwSt. credits Text: Mario-Roman Lambrecht Fotos: Mario-Roman Lambrecht Interieur: Audi
  8. Wer einen Mercedes-Benz sein Eigen nennt, der hat schon etwas Feines am Start. Dieser deutsche Automobilhersteller suchte nie den Weg ins Extreme, sondern hielt sich stets fest an der Tradition, dem Kunden klassische Eleganz in die Hände zu geben. Im Segment der oberen Mittelklasse lässt Daimler dem Kunden die Qual der Wahl. Dezenter Auftritt in der regulären E-Klasse oder erfrischend im Designer-Anzug als CLS. Damit hat Mercedes nicht nur seinen Kunden etwas Gutes getan, sondern durch geschicktes Marketing gleich noch eine neue Autogattung ins Leben gerufen – das viertürige Coupé. Diese Idee war mehr als genial. Einem Coupé verzeiht man nämlich gewisse Fehler zugunsten des Designs, eine normale Limousine muss zuallererst praktisch sein. Mittlerweile hat fast jeder Autombilhersteller der was auf sich hält ein ähnliches Model in der Schublade. Aktuelle Nachahmer-Beispiele sind zum Beispiel der VW Passat CC, Porsche Panamera, Opel Insignia oder auch die SUV Variante BMW X6. Das Design: Benz für moderne Ästheten Der CLS kann bedenkenlos vor jedes High Class Hotel gestellt werden, ohne dass gleich Taxi geschrien wird. Er füllt genau die Lücke für diejenigen, denen die normale E-Klasse zu langweilig und die S-Klasse zu versnobt ist. Die Kunst des Designs vom CLS ist, dass er auffällt ohne aufzufallen. Ein Auto für die Ästheten unter den modernen Benz-Fahrern. Das herabgesetzte Dach und die kleineren Fensterflächen zeichnen eine dynamischere Dachlinie bis hin zum Kofferraum. Dazu trägt auch die hohe Schulterlinie bei. Der CLS streckt sich. Die 18 Zoll Felgen machen optisch einen größeren Eindruck und passen sich sehr gut dem Gesamtbild an. Die Front wirkt sportlich geduckt, das Heck gibt sich bullig und ist mit 2 Endrohren links und rechts in Trapezform bestückt. Das Interieur : Reisekomfort vom Feinsten Der Innenraum bietet gehobenes Ambiente durch die hochwertige Verarbeitung mit den besten Materialien. Die High-End-Surround-Anlage lässt die Passagiere mit den Ohren schlackern. Bei einem Aufpreis von 4.700 Euro wäre es wohl auch schlimm wenn dem nicht so wäre. Mittels Media Interface lassen sich alle möglichen Arten von MP3-Abspielgeräten andocken. Auch das Iphone wird komplett unterstützt – sowohl im Audio- als auch im Bluetooth-Telefon-Modus. Auch alle anderen Bedienelemente im Cockpit des CLS sind logisch durchdacht und glänzen mit einer sehr guten Haptik. Optionales Highlight: Aktiv-Multikontur-Sitze Ein richtiges Highlight sind die optionalen Aktiv-Multikontur-Sitze. Nicht nur dass sie sich bequem in allen möglichen Variationen einstellen lassen, sie denken beim Fahren sogar mit. Geht der Wagen in die Kurve pumpt sich die jeweils stärker belastete Seite automatisch auf, um einen besseren Seitenhalt zu gewährleisten. Auf den ersten Blick mag sich das seltsam anhören. Wer sich aber erst einmal an die Fahrdynamikunterstützung gewöhnt hat, kommt sich vor als ob ein großer Bruder ständig seine schützende Hand um einen legt. Aufgrund der im Fond abfallenden Dachlinie wurde hier ein wenig Kopffreiheit für die Großen unter uns eingebüßt. Ein Tribut an das Außendesign. Auch sonst ist das Sicherheitsgefühl im CLS überragend. Ob nun Abstandsradar, Kurvenlicht oder Abstandsregeltempomat, an technischen Sicherheitsgimmicks mangelt es der Limousine nicht. Nicht unerwähnt bleiben sollte hierbei, dass diese technischen Sicherheitssysteme nur gegen Aufpreis erhältlich sind. Dass allerdings auch die Sidebags im Fond nur optional erhältlich sind bedarf einer kleinen Rüge. In einem Mercedes sollte so etwas Serie sein. Der Vortrieb: Gezähmte V8 Power Unter der Motorhaube lauert der Wolf im Schafspelz. Ein großer V8 mit 285 kW (388 PS) lässt den CLS in 5,4 Sekunden nach vorne schnellen. 530 Nm Drehmoment werden auf den Asphalt gepresst. Der hubraumstarke Achtzylinder meldet sich dabei akustisch eher dezent zu Wort. Einzig wenn man das Aggregat ein wenig fordert kommt ein dumpfes Grummeln zum Vorschein. Das Automatikgetriebe 7G-TRONIC schaltet fix und nahezu ohne spürbare Verzögerung. Schnelles Herunterschalten bei Überholvorgängen erledigt der CLS500 genauso souverän wie den alltäglichen Stadtverkehr. Zusätzlich kann per Hand am Automatikhebel oder mit dem optional orderbaren Lenkrad Schaltpedals geschaltet werden. Desweiteren verkürzt sich die Beschleunigunszeit im manuellen Schaltprogramm um 0,2 Sekunden auf 5,2 Sekunden von 0 auf 100. Das höhenverstellbare Fahrwerk lässt sich Dank der niveauregulierenden Luftfederung (Airmatic DC) auf die jeweiligen Vorlieben des Fahrers einstellen.. So lässt es sich komfortabel voranschreiten aber auch sportlich straff. Allerdings merkt man hier dem CLS den Focus auf Komfort an, denn selbst im Sportmodus gleitet der CLS eher als dass er sportlich straff voranschreitet. Längere Touren bereiten keinerlei Probleme, man fährt im CLS wie in einer Sänfte. Die Lenkung reagiert präzise auf Lenkbewegungen und ist leichtgängig zu bedienen. Auch unter schlechten Witterungsbedingungen lässt sich die heckgetriebene Limousine nicht aus der Ruhe bringen. Die Elektronik greift auch bei sportlichem Voranschreiten erstaunlich wenig ein, gibt nur bei allzu forschen Fahrmanövern Laut. Sie kommt eher unterstützend denn als fordernd daher. Die Bremsen reagieren sehr fix und packen wenn es sein muss auch äußerst bissig zu. Der Verbrauch des CLS 500 erstaunte dann doch sehr. Trotz vieler schneller Autopassagen und hurtigen Landstraßenfahrten kam der CLS selten über 12-13 Liter Durchschnittsverbrauch. Vom Werk angegeben wird der Verbrauch mit 11,6-11,8 Litern. Bei einem so gewichtigen Pfundskerl mit knapp 400 PS aus einem dickem V8 durchaus lobenswert. Zu guter Letzt lässt sich Dank des Kofferraumladevolumens von 495 Litern auch ein gemütlicher Reisetrip zu viert prima bewerkstelligen. Fazit: Operation gelungen. Der CLS ist eine elegante Alternative zur eher bieder anmutenden E-Klasse. In ihm pochen die treuen und alltagstauglichen Attribute der E-Klasse gepaart mit einem noblen Außenambiente. Er bewährte sich als souveräner Reisewagen mit sportlichem Touch. Der Platz im Fond ist nicht ganz so optimal, aber wer darauf Wert legt, hat ja immer noch die Chance die reguläre E-Klasse zu ordern. Nachdem dieses Jahr schon die neue E-Klasse präsentiert wurde, wird sich Mercedes wohl auch nicht mehr allzu viel Zeit lassen, den CLS mit einem frischen Design aufblühen zu lassen. Mehr Power als im CLS 500 braucht im Grunde genommen keiner. Wer dann doch das gewisse mehr zum Voranschreiten braucht greift zum CLS 63 AMG mit fröhlichen 514 PS- mit extra V8 Sound. Note: 2 Technische Daten Mercedes CLS 500 Antriebsart: Heck | Hubraum: 5.461 cm³ | Leistung: 285 kW (388 PS) bei 6.000 U/min | Drehmoment: 530 Nm bei 2.800- 4.800 U/min | Vmax: 250 km/H (abgeriegelt) | Co2 Emission g/km: 331 (EU4) | Beschleunigung 0-100 km/H: 4,5 s | Durschnittsverbrauch: 11,6- 11,8 l/100 km | Co2-Emissionen (g/km): 275-280 g/km | Gewicht: 1.835 kg | Preis: ab 75.517,00 EUR inkl. MwSt. more pictures credits: text+fotos: Mario-Roman Lambrecht Innenraumfoto: Daimler AG
  9. Jaguar XF V8 | Kratzbürstig

    Der Jaguar-Fahrer: Selbstbewusst, Gentleman, Karrieremensch und gutverdienend – so stellen sich ihn die meisten wohl vor. Dieser Kunde bekommt nun eine neue Generation Jaguar vorgesetzt, den XF. Vom Nachfolger des sympathischen S-Type wird viel verlangt. Mit neuem Design und dem indischen Konzern Tata als neuen Arbeitgeber im Rücken soll die britische Traditionsmarke einen Aufschwung erleben. Doch schafft die Mieze es, den Fahrer mit neuem Gewand in seinen Bann zu ziehen?? Well, let’s see. Fangen wir doch gleich mal mit dem Sahnestück an, dem Innenraum. So muss ein stilvoller Innenraum ausschauen. Hier stimmt einfach alles, die glatten Holz- und Aluminiumflächen geben den kühlen Formen die nötige Wärme, um sich direkt nach dem Einstieg heimisch zu fühlen. Wer zum ersten Mal einsteigt runzelt verwundert die Stirn und sucht nach Luftdüsen und Automatikhebel. Doch wer den Start-Stop-Knopf betätigt und die Lebensgeister des Jaguar XF erwachen lässt, wird unterhaltsam aufgeklärt. Aus der Mittelkonsole steigt ein glänzender Controller in Form eines Drehschalters empor. Die Armatur gibt ähnlich wie beim VW Phaeton wie von Geisterhand die Luftdüsen frei. Das wirkt so elegant, dass man immer wieder fasziniert das Schauspiel beobachtet. Handschuhfach und Leselicht lassen sich bequem per Fingertipp betätigen. Wer hier nicht gleich zu schnurren anfängt muss schon sehr abgebrüht sein. Die Ledersitze fühlen sich sehr gut an, bieten allerdings bei schnellen Kurvenfahrten nicht ausreichend Seitenhalt. Durch den 2,91 Meter langen Radstand lässt es sich auch auf den hinteren Plätzen bequem reisen. Insgesamt stimmt die Haptik. Der Kritik vieler Jaguar-Fans, zu sehr ins Ford-Regal zu greifen sind die Designer nachgekommen. Was der XK im Innenraum noch vor sich hat, das ist im XF gelungen. Er wirkt eigenständig und stimmig für die Betrachter. Nachts schimmert der Innenraum in einem stimmungsvollen Blauton. Der Kofferraum bietet 540 Liter Gepäckraumvolumen und lässt sich bei umgeklappter Rückbank um 420 Liter erweitern. Insgesamt streckt sich die Raubkatze auf 4,96 Meter. Werden die 4,2 Liter Hubraum im V8 aufgerüttelt, stehen 298 kratzbürstige Miezen bereit. Das sechsstufige Automatikgetriebe leitet die Power auf die Hinterachse. Der Fahrer hat die Wahl wie er sie bezwingen möchte. Ob nun komfortabel im D-Modus oder sportlich im S-Modus. Alternativ darf der Fahrer auch manuell per Schaltwippen die Gänge wechseln. Die wiederum sind unauffällig und verstecken sich verschämt in schwarzer Plastik-Optik hinter dem Lenkrad. Warum Jaguar den Schaltwippen anstatt der schnöden Plastiktracht nicht auch ein wenig Alu-Glanz geben konnte will nicht so ganz einleuchten. Dennoch: Wer sie nutzt, hat unglaublich viel Spaß. Mit einem leichten Fauchen setzt sich der Jaguar in Bewegung. Bei Vollgas vergehen gerade mal 6,6 Sekunden bevor die Tempo 100 Marke erreicht wird. Wie es bei Limousinen schon Tradition hat wird bei Tempo 250 abgeriegelt. Dabei sollen im Durchschnitt nur 11,1 Liter durch den Tank gehen. In der Realität ging es mit 14-15 l/100 km ein wenig durstiger zur Sache. Die 4,2 Liter Hubraum setzen 411 Nm Drehmoment frei, ausreichend für ein angenehmes Druckgefühl im Rücken. Dabei lässt sich der auf Bass gestimmte Achtzylinder nie aus der Ruhe bringen und glänzt mit einer exzellenten Laufruhe. Das Fahrwerk arbeitet hervorragend und der Jaguar folgt agil jeder Lenkbewegung als wäre er hinter einem Wollknäul her. Der Hecktriebler lässt sich auch auf feuchtem Untergrund nicht aus der Ruhe bringen, Traktion ist immer vorhanden. Dabei gibt das schicke Lederlenkrad jederzeit eine gute Rückmeldung von der Straße zum Fahrer. Auch beim Schalten denkt die Automatik mit. Ist der Fahrer dynamischer in einer Kurve unterwegs, hält der Jaguar den Gang bis der Wagen wieder in die Gerade kommt. So sind keine bösen Überraschungen zu befürchten. Auch im normalen Alltagsverkehr leistet sich die Automatik äußerst selten einen Verschalter. Sowohl die Aluminiumaufhängung als auch die Bremsanlage wurden vom erfolgreichen XK für den XF adaptiert. Im Innenraum geht es akustisch dezent zu. Der Achtzylinder lässt bei forscher Anfahrt durchaus anklingen, dass er auch gerne faucht, ansonsten arbeitet er auf einem angenehmen Reisekomfortlevel. Außer dem Motor lassen sich auch bei hohen Geschwindigkeiten keinerlei störende Nebengeräusche ausmachen. Stattdessen darf sich der Fahrer auf die prachtvollen Klänge freuen, die der Bowers & Wilkins Soundanlage (1.530 €) entlockt werden. Dank der optional in der Mittelkonsole installierten portablen Schnittstelle für Audio-Geräte (für schlappe 810 €) lässt sich auch das I-Phone problemlos bedienen. Bluetooth, Navigation, Soundeinstellungen und weiteres sind bequem und sehr übersichtlich am Touch-Screen zu bedienen. Kommen wir nun zu einem besonderen Part, dem Außendesign. Ein Jaguar muss Wiedererkennungswert haben und die Eleganz des Titel gebenden Raubtiers ausstrahlen. Charakter eben. Die Studie XF-C ließ auf eine Schönheit auf dem Level eines Quattroporte hoffen. Es wurde aber stattdessen ein Design-Puzzle aus Lexus, Aston Martin, Ford und Mazda. Emotionen kommen bei der Front kaum rüber. Die Verabschiedung vom barocken Engländer zu einem unauffälligen Mittelklasse Automobil. War das wirklich so beabsichtigt? Der prachtvolle V8 schnaubt bei diesen niedlichen Frontlichtern grantig auf. Schließlich macht für diese verharmloste Front insbesondere mit den Glubsch-Mini-Lichtern im Asiaten-Style kaum jemand die linke Spur frei. Die coupéhafte Seitenline und das Heck im Stil von Aston Martin versuchen noch zu retten was zu retten ist. Doch auch hier lässt sich keine eigenständige Linie erkennen. Natürlich will auch Jaguar sich mal wieder strecken und sein biederes Image beiseite legen, aber so? Selbstverständlich sind Designüberschneidungen zu der Konkurrenz mittlerweile kaum zu vermeiden, aber so? Mister Ian Callum. So bitte nicht. Man wird das Gefühl nicht los, dass hier zu viele Köche am Werk waren. Als wurde aus der Chefetage diktiert: Kommt schon! Hier ein wenig Stil und hier ein wenig mehr aggressiv aber doch ein wenig freundlicher. Ganz schummrig wird einem aber erst, wenn man offen und ehrlich gefragt wird, ob das der neue Mazda 6 sei. Wer will da noch antworten, dass dies ein britisches Kätzchen sei? Fazit: Einen so schönen Innenraum in der oberen Mittelklasse bekam man selten zu sehen. Der laufruhige V8 prescht ohne Gnade voran. Dazu glänzt das sportliche Fahrwerk, das auf BMW-Niveau liegt. Die knapp 300 PS fühlen sich sogar ein wenig kräftiger an als auf dem geduldigen Papier. Ohne Zweifel hat Jaguar hier einen würdigen Konkurrenten für den Audi A6, BMW 5er und die Mercedes E-Klasse hingestellt. Dennoch darf man Jaguar gratulieren. Der Schritt zu einem neuen frischen Gesicht (Concept-XF) war der richtige, nur leider verließ die Jungs am Ende der Mut dies auch am Außendesign konsequent durchzusetzen. Irgendwie schade. Note: 3 pro: + delikater Innenraum + straffes aber dennoch komfortables Fahrwerk + kräftiger laufruhiger Motor + I-Pod-Integrierung contra: - lasches und polarisierendes Außendesign - Schaltwippen aus Plastik - relativ durstig Datenblatt Jaguar XF V8 Antriebsart: Heckantrieb | Hubraum: 4.196 cm³ | Leistung: 219 kW (298 PS) bei 6.000 U/min | Drehmoment: 411 Nm bei 4.100 U/min | Vmax: 250 km/H | Co2 Emission g/km: 264 | Beschleunigung 0-100 km/H: 6,6 s | Durschnittsverbrauch: 11,1 l/100 km | Gewicht: 1.749 kg | Preis: ab 62.180,00 EUR inkl. MwSt. Credits Text: Mario-Roman Lambrecht Fotos: Mario-Roman Lambrecht
  10. Hallo Allerseits, hat hier jemand vielleicht eine alte Farbliste für die Aston Martin´s ( DBS V8 ) aus den 70er Jahren? Wollte mal wissen,welche Farben es alle ab Werk gab.. Meiner wird bald lackiert und ich bin mir noch unschlüssig,ob ich ihn im Orginalfarbton weiß lackieren soll... LG Leo
  11. Unterhalt Aston Martin V8 Vantage

    Moin, ich spiele mit dem Gedanken, im kommenden Jahr meinen `Porker`durch einen Vantage zu ersetzen und würde gerne von Besitzern erfahren, was sie über die Haltedauer an Inspektionskosten etc. hatten. Die Versicherungskosten sind ja nicht mehr so horrend hoch, wie es früher einmal war. Hier scheint die Allianz in Ulm wohl erste Wahl zu sein, oder gibt es evtl. noch bessere Angebote als 1800€ im Jahr fürs Coupè? Über jeden Hinweis oder Tip wäre ich dankbar! Vielen Dank im voraus & Gruß Czlot
  12. Mein erster V8 - M3 - Bilder

    Wie bereits angekündigt, mein M3 ist da. Inzwischen seit über einer Woche und ich bin kräftig am Einfahren. Der Gasfuss juckt extrem - kein Vollast und nicht über 5500 Umdrehungen obwohl doch noch für über 3000 Drehungen Platz ist. Ich habe ihn in Uni schwarz bestellt was sich als sehr anfällige Farbe herausstellt. Deshalb geht der Wagen morgen zum Lackschutzbekleben. Ob man das empfehlen kann werd ich dann die Tage mal schreiben Als Zusatzausstattung gab es jede Menge Extras wobei die wichtigsten die grossen Felgen und das Drivers Package sind. Drivers Package = Fahrertraining, VMax auf 280 km/h und Cup Reifen. Was ich bisher feststellen konnte ist ein wirklich super Handling des Fahrzeugs und das trotz über 1600 kg Gewicht. Der Sound ist einfach genial und für mich mit das beste was ich bei einem Auto kenne, für mich nur durch einen Ferrari Sound zu toppen. Driftbox Messungen gibt es derzeit noch nicht, aber auch hier soll die Leistung auch mit den gefahrenen Kilometern steigen. Wenn ichs hinbekomme folgt eine Messung bei ca. 2000 km und dann nochmal eine bei 5000 km. Bin gespannt ob sich da was tut. Hier mal ein paar Bilder. Weiteres dann erst nach dem Einfahren
  13. Hi Freunde, da 2007 mein Jahr des Autokaufs ist habe ich natürlich beim Freundlichen selten gute Karten für Probefahrten. Somit trug es sich zu das mir ein S5 zur Verfügung gestellt worden ist, den ich dann 3 Stunden lang testen durfte... Optik von Aussen: Das Auto mit den 19 Zöllern kommt bullig und kraftvoll daher. Hier weiss der Hingucker, dass dieses Auto nicht für Weicheier gemacht worden ist. Der Wagen sieht gleichzeitig aber sehr edel und schön aus, in Natura noch besser wie auf jedem Foto.. wenn er noch ein klein wenig tiefer läge, dann bekäme er bei mir volle Punktzahl! Innenraum: Ich mit meinen 1,93m habe überhaupt keine Probleme die perfekte Sitzposition zu finden, es ist vorne unverschämt viel Raum um einen herum. Das führt dazu, dass man das Auto für grösser hält, als es eigentlich ist! Trotz der subjektiven Grösse, kommt einem das Auto deshalb nicht zu voluminös vor und man hat trotzdem das Gefühl in einem sportlichen Coupe zu sitzen.. Vielleicht nicht grad der Massanzug wie ein Porsche 911er, aber so wie ein Aston Martin DB9... Das Interieur ist von ausgesuchter Verarbeitungsqualität, super edel und schöne Amaturen.. kein Vergleich zum A4.. somit setzt sich der edele Eindruck auch im Innenraum fort.. einziger Kritikpunkt sind die Cupholder in der Mittelkonsole, die ein wenig billig wirken.. ansonsten TOPP! Die hintere Sitzbank ist für Kinder und Jugendliche geeignet, aber für Erwachsene nur für Kurztripps benutzbar! Das Rote Leder würd ich zwar nicht nehmen, aber ansonsten alles: Fahreindruck und Performance: Glücklicherweise hatte das Testexemplar schon knapp 1000 km auf dem Buckel, somit brauchte ich nach der Warmlaufphase keine Rücksicht auf die Maschine nehmen.. Der Motor ist eine Wucht! Ich bin ja schon mehrmals den neuen RS4 gefahren, und der S5 Motor kommt akustisch ganz nah heran.. er ist nicht ganz so bollerig, aber immer vernehmbar: wummernd, singend, bollernd und brabbelnd.. einfach toll! Das Auto wirkt sehr stimmig im Fahrwerk obwohl man trotz der neuen Vorderachse auch diesem Audi eine gewisse Kopflastigkeit nicht absprechen kann.. objektiv lenkt der S5 sehr spritzig ein und ist im Fahrverhalten ganz nach am RS4 dran, wenn auch am Limit weniger spielerisch..Dann merkt man ein wenig die komfortablere Auslegung des Fahrwerks...Die Lenkung ist sehr präzise und liefert gute Rückmeldung..Die Bremse liefert einen guten Druckpunkt und verzögert gut, Haltbarkeit auf der Rennstrecke möchte ich ihr aber nicht zusprechen.. Das Fahrwerk ist sehr sauber, straff und neutral und man kann es mit dem Auto schon ganz ordentlich krachen lassen. Der S5 trifft einen interessanten Grad zwischen Sportwagen und Grandtourismo der dem Eigner auch das Grinsen ins Gesicht zaubern kann, sollte ihn mal der Hafer stechen.. Fazit: Der Preisunterschied des S5 zum RS4 sind 15000€ und der RS4 ist nicht 15000€ mehr wert. Somit ist der S5 fast günstig. Der S5 ist performancemässig sehr nah am RS4 dran und wirkt als Konzept sehr stimmig trotz der leichten Kopflastigkeit! Mit der neuen Vorderachskonstruktion hätten die Audianer die Kofplastigkeit sicher noch besser unterbinden koennen.. Wahrscheinlich hat die Marketingabteilung aber da den Riegel vorgeschoben. Wie auch immer: ein tolles Auto und auch optisch und akustisch macht dieses Fahrzeug einiges her, wobei ich mir mehrmals vorkam wie James Bond in seinem neuen Dienstwagen.. (Die Frauen an denen ich vorbei fuhr sahen das wohl änlich..8) ) Wer jemals einen Aston Martin haben wollte, kann sich mit diesem 65000€ Schnäppchen vielleicht den Traum erfüllen.. Wenn ich einen GT3 in der Garage hätte (oder nächsten Dienstag einen Gassner-EVO), dann wäre der S5 der perfekte Alltagswagen (in einer dunklen eleganten Farbe)...nicht nur für 007, sondern auch für mich! Da ich ihn mir neben dem Evo nicht leisten kann, und auch noch was für Hund und Nachwuchs brauche, wird es wohl ein B6 S4 Avant V8, damit man wenigstens etwas James Bond sein kann, wenn man die Familie dabei hat...
  14. Audi R8 Bilderbuch

    Präsentation in Riga. Quelle: The German Car Blog Quelle : Motor Trend
  15. Andi's RS4 Avant!

    Hallo, gestern war es nun soweit! Ich habe meine grey lady in Neckarsulm abgeholt, aber seht selbst! Ein Traumwagen:-))! Alles Gute Andi
  16. Aston Martin DBS V8 baujahr 1971

    Hallo, ich habe mir letze woche einen aston martin DBS v8 bj.1971 gekauft....das auto werde ich komplett restaurieren müssen...brauche somit ersatzteile...habt ihr ne ahnung wo man günstig un zuverlässig teile herbekommt???gruß leo
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