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3 Ergebnisse gefunden

  1. So, bald geht es an den Zusammenbau. Für eine komplette Neulagerung werden gebraucht ("N" bezeichnet mit Nut, ob C3 oder CN für Haupt- und Vorgelegewelle sei hier dahingestellt, das entscheide jeder für sich, Maße sind "Innen/Außen/Dicke"): Ausgangswelle: Rollenlager 42/62/14 RNU (RNU = Form NU, ohne Innenschale) Hauptwelle: Kugellager 35/80/21 N Kugellager 35/80/21 Nadellager 30/37/18 Nadellager 50/55/30 (3 Stück, Doppellager) Nadellager 50/55/20 Nadellager 40/45/27 Vorgelegewelle: Kugellager 30/72/19 N Kugellager 30/72/19 Rückwaärtsgangwelle: Kugellager 20/52/15 (2 Stück, ich habe bei eingebauten Lagern allerdings 51 gemessen, dies scheint aber nicht erhältlich, ich werde mir die 52er anschauen bzw. anhalten und im Zweifel die originalen Lager belassen, zumal diese ohnehin schwierig zu "ziehen" sein dürften) Simmerringe: 42/62/10 35/47/7 Wellenmuttern/Ringmuttern: M35 x 1,5 M30 x 1,5
  2. Nachdem ich das Getriebe des Jaramas zerlegt habe (siehe anderen Thread) geht es jetzt an den Zusammenbau. Dazu zunächst eine Frage in die Runde. Aus anderen Zusammenhängen ist mir bekannt bzw. wird behauptet, dass die Kugellager der Hauptwelle und der Vorgelegewelle als C3 ausgeführt werden sollten, weil ansonsten das Getriebe zu heiß werde. Dies wird insbesondere im Falle des vorderen Hauptwellenlagers angenommen, weil dort Hitze von der Kupplung über die Welle eingetragen werden kann. C3 bedeutet erhöhte Lagerluft, also Radialspiel, oberhalb des Standardwertes ("CN"). Normalerweise wird C3 gewählt wenn die Pressung in einem Gehäuse und/oder auf einer Welle hoch ist, also die äußere Lagerschale etwas komprimiert oder die innere Lagerschale etwas expandiert wird. Kommt beispielsweise vor, wenn ein Lager eingeschrumpft oder aufgeschrumpft wird, i.e. Gehäuse oder Welle vor der Montage erhitzt wird. Bei dem Lambo-Getriebe erschienen mir beim Ausbau keine der Pressungen übermäßig, auch wenn ich beim Einbau die betreffenden Teile auf vielleicht 80-100° erwärmen werden, damit ich nicht "kloppen" muss. Was meint Ihr? Was ist besser/haltbarer, C3 oder normale Lagerluft? Was nehmt Ihr bei welchen Fahrzeugen und warum?
  3. Ich bin gerade dabei. Hat das jemand schon gemacht? Wer nicht lange Texte lesen will, bitte auf die Fragen am Ende des Posts konzentrieren . Zunächst ein Warnhinweis, wenn man die Schaltstangen zieht, dann fliegen einem pro Schaltstange eine Kugel und eine Feder um die Ohren bzw. in das Getriebe hinein, je nach Tagesverfassung des Schicksals . Diese liegen unter den Schaltstange und unter je eines der schwarzen Stopfen oben auf dem hinteren Gehäuseteil. Richtig macht man es, indem man einen Stopfen entfernt und die Schaltstange vorsichtig zieht, bis deren Ende die Kugel freigibt und man auf geschickte Weise diese durch die Öffnung des Stopfens "angeln" kann. Woher ich das weiss? .......... Die ersten wirklichen Hürden sind unter Anfertigung von Spezialwerkzeugen auch überwunden. Kardanseitig kann der Flansch einfach heraus gezogen werden, sein Rohr mit Innerverzahnung läuft auf einer Längsverzahnung der Getriebewelle und wird am Gehäuseende von einem Rollenlager geführt, dessen Rollen auf der Außenseite des Rohres des Flansches laufen (keine innere Lagerschale des Lagers). Das Rollenlager muss mittels eines Abziehers ausgezogen werden. Hierzu empfiehlt sich ein Lagerauszieher, für welchen man zwei L-förmige Arme baut. Diese werden zwischen Welle und Lager eingeführt und um 90° gedreht, so dass sie die Rollen und die äußere Schale hintergreifen. Dann klappts. Das Lager muss heraus, weil man an eine im hinteren Gehäuseteil tief liegende (ca. 20 cm) Ringmutter von der Welle lösen muss, um das hintere Gehäuseteil lösen zu können. Mit eingebautem Lager hat man zwischen Welle und Lager vielleicht 2-3 mm Luft. Wenn das Lager raus ist, kann man wenigstens vernünftig hinein leuchten und schauen. Die Fahnen eines Sicherungsbleches sind schnell unter Einsatz eines entsprechend langen Durchschlags (oder eines entsprechend langen stabilen Stangenmaterials) zurück gebogen. Dann kommt der Teil, wo man ein spezielles Rohr mit vier stirnseitigen Zähnen bräuchte, welches in die Nuten der Ringmutter passt. Aber schon das Vermessen scheitert aufgrund der Lage ... .Im Improvisieren geschult geht es aber viel einfacher. Ein Blech aus Alu (38 x 38 mm, 3 mm dick) bekommt nahe einer Kante eine 1,5 mm Bohrung, in welche ein kurz um 90° abgebogener Schweißdraht als "Manipulator" eingepresst wird. So läßt sich das Blech hochkant bis bei die Ringmutter einführen (rechts von der Welle). Die untere Kante wird auf einem horizontalen Gehäuseteil abgestützt, während das Ende der oberen Kante in einer Ringmutternut zum Anschlag gebracht wird. Dann die Welle im Uhrzeigersinn drehen und die Mutter löst sich problemlos und schonend. Und ohne dass man die Mühe der Herstellung des eigentlich nötigen Spezialschlüssels hatte. Kupplungsseitig ist die Demontage der Betätigungsteile offensichtlich. Erst danach kommt man an den vorderen Getriebedeckel in der Kupplungsglocke, der mit 6 Stehbolzen befestigt ist. Nun zu meinen Fragen: 1) Das hintere Gehäuseteil will immer noch nicht ab, nur ein kleines Stück. Gibt es einen Trick bzw. muss noch etwas gelöst werden (nur zum Henker was??)? 2) Der vorderen Getriebedeckel (mit dem Führungsrohr für Kupplungshebel und Ausrücklager) läßt sich nach Lösen der Muttern nicht einfach abziehen. Auch hier, ein Trick oder rohe Gewalt ..... ?
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