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Geschrieben
Am 10.8.2026 um 22:00 schrieb Driver A.J.:

Besser als es das Werk verlassen hat =überrestauriert,

ist bei deinem Jensen aber eh schon der Fall! Also mach einfach lustig weiter! 

Nun ja, es ist wahrscheinlich Blasphemie - aber ich frage mich, warum die Monteure seinerzeit in West Bromwich beim Bau des Jensen Interceptor nicht mit etwas mehr Sorgfalt und Liebe zu Werke gegangen sind.

Das großartige Auto hätte es weiß Gott verdient gehabt…🙁

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Geschrieben

Unabhängig von den Pfeifen, die sich offenbar an meiner Kiste vergangen haben, muss man sagen, dass manche Kontruktionsdetails schon ab Werk eine gewisse "Bastelbuden" Anmutung haben (also keineswegs "Blasphemie"). Allein schon die rund 20 "fliegenden Sicherungen" welche an diversen Stellen im Auto (unter dem Armaturenbrett über die ganze Breite, in der Mittelkonsole, selbst im Inneren des Sicherungskastens) verteilt sind, zusätzlich zu den 12 Sicherungen im Sicherungskasten.

 

Diese Bastelbudenanmutung hat vermutlich zumindest in der vergangenen Niedrigpreisphase dazu "animiert", ebenfalls Bastellösungen an Stelle ordentlicher Instandsetzung, ggf. mit Korrekturen konstruktiver Schwächen, umzusetzen. Durfte halt nix kosten. Dies dann auch noch kombiniert mit relativer Ahnungslosigkeit. Beispiel: die "Experten" in der Werkstatt des verkaufenden Autohauses waren sich sicher, dass es ein Vergaserproblem sei, welches die Kiste nach wenigen Minuten ausgehen lässt. Die haben halt von alter Technik null Ahnung, weshalb ich gesagt hatte, dass die bloss die Finger davon lassen mögen. Vermutlich meinen die beispielsweise ein "Ballastwiderstand" wäre ein unnützes Gewicht, das der Beschleunigung des Wagens Widerstand leiste, also weg damit.

 

Und am Ende ich armes Schwein, ich kann seit Wochen den akkumulierten Mist (und das ist richtig viel) in einen ordentlichen Zustand bringen ... 🤪:D. Aber egal, dafür wird mich die Kiste hoffentlich mit jahrelangen zuverlässigen Diensten "belohnen".

 

Vermutlich ist das aber auch bei beispielsweise Aston Martin Virage Fahrzeugen nicht viel anders, damals, als die einem mehr oder weniger nachgeschmissen wurden (dafür gabs beispielsweise die Schalter billig, vom Ford Sierra) ...

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vor 2 Stunden schrieb Jarama:

 

Und am Ende ich armes Schwein

Selbst gewähltes Schicksal, oder wurdest Du unter Waffengewalt zum Kauf des Wagens genötigt? 😉

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@Jarama: ich verstehe. Wahrscheinlich sind also nicht die Monteure des Werks an der ganzen Misere schuld, sondern die Pfuscher, die das arme Auto in die Hände bekamen, als es in seiner „Ni3drigpreisphase“ war.

 

Um so bewundernswerť daß Du Dich des Wagens angenommen und Dich ihm gegenüber als rettender Engel gezeigt hast🪽🪽🪽😀
 

 

PS.: und was den AM Virage betrifft: der muß ja schon ab Werk gruselig gewesen sein, nach dem, was ich so gelesen habe. Keine Ahnung, ob das stimmt- ich weiß nur, daß ich sehr enttäuscht war von dem Auto, als es herauskam. Die Firma hatte wohl kein Geld gehabt, das Auto serienreif zu kriegen…🙁

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Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Driver A.J.:

Selbst gewähltes Schicksal, oder wurdest Du ... zum Kauf des Wagens genötigt? 😉

Wurde ich, irgendwie, ich verstehe es selbst noch nicht so richtig. Das Auto guckte mich so mitleiderregend an und bettelte "Bitte bitte, kauf DU mich" 😆

 

@Ferrarinarr, der Virage war eigentlich ein tolles Auto, wenn man von der Ford Sierra Anmutung im Innenraum absieht. Hatte ich eine zeitlang auch mit geliebäugelt. Vermutlich habe ich eine Macke und Neigung zu "unloved cars", der Jarama passte (damals) ja auch in dieses Schema 😁

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Geschrieben

Tatsächlich?

 

Ich hatte immer nur Gruselgeschichten vom Virage gehört bzw. gelesen. Die Fahrleistungen der ersten Exemplare seien enttäuschend gewesen, auch die Abstimmung des Fahrwerks.

Beispielsweise seien, so hieß es in einem Test, die Hinterräder immer an der Innenseite der Kotflügel angeschrappt, sobald man über eine Unebenheit fuhr.

 

Vielleicht haben die aber auch einen Prototypen getestet, der schon auf dem letzten Loch gepfiffen hat.

 

Es tut mir leid, Jarama - ich bin halt ein totaler Theoretiker 🙁🙁🙁 - egal wie autonärrisch ich bin.

 

Deshalb freue ich mich immer, wenn ich mal Infos bekommen kann wie hierzuforum von Dir und anderen, von Leuten also, die wirklich Ahnung von der Materie haben 😀👍🏻


Oder auch bei Pistonheads, oder im Bentleyforum, Ferrarichat oder bei Nast-Sonderfahrzeuge (Bernard Marijanovic ist zum Beispiel im letzteren eine tolle Quelle für die von mir so geliebten verrückten AMG- und Brabus-Mercedes aus den Neunzigern…).

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Geschrieben

Verwirrung bei Zündspule. Ich hatte eine NGK U1079 bestellt, weil die einen Primärspulenwiderstand von 3 Ohm hat  also richtig ist für Zündsysteme ohne Ballastwiderstand. Nach Erhalt nachgemessen, 3 Ohm. Also alles gut. Dann aber in der Verpackung einen Beipackzettel in mehrsprachigem Fettdruck gefunden, wonach die Spule nicht in kontaktgesteuerten Systemen verbaut werden darf. Oha!

 

Spasseshalber eine KI gefragt, warum dieser Beipackzettel dabei ist. Antwort: die Spule habe einen Widerstand von 3 Ohm (jepp). Daher ziehe sie gut 4 A Strom (jepp). Das führe dazu, dass die Kontakte nach wenigen 100 km verbrennen würden, zudem könne die Spule explodieren (oha).

 

Gleiche KI, andere Frage, ist die U1079 für VW Käfer Bj 70 geeignet? Hintergrund der Frage: dessen Zündung hat keinen Ballastwiderstand. Antwort, sie sei bestens geeignet, weil der eine 12 V Elektrik habe (jepp), die Spule habe 3 Ohm (jepp), daher fliesse nur ca. 4A (jepp), das sei völlig unproblematisch für die Kontakte, vielmehr ein idealer Wert. (Äh, also was denn nun?)

 

Verunsichert (wegen "Beipackzettelgläubigkeit") habe ich schliesslich einen älteren (!) NGK Katalog zu Rate gezogen (für die Jüngeren: nennt man Originalquellenrecherche). Darin ist die U1079 nicht nur für viele alte Kisten, die keinen Ballastwiderstand haben, gelistet, sondern bei all diesen Kisten sogar explizit spezifiziert "für kontaktgesteuerte Zündung".

 

Resüme: nicht von KI verunsichern lassen. Auch nicht von (KI-generierten??) Beipackzetteln, in die offenbar mittlerweile auch Unfug Eingang findet.

 

Spasseshalber die KI damit konfrontiert. Anwort: ja, die U1079 sei richtig für Oldtimer ohne Ballastwiderstand. Der Beipackzettel sei aus Haftungsgründen, weil viele Werkstätten nicht wüssten, dass man Fahrzeuge mit Kontakten nicht längere Zeit mit "Zündung an" stehen lassen soll, weil bei geschlossenem Kontakt (kann ja je nach Nockenwellenstellung des stehenden Motors sein) die Spule permanent vom Strom durchflossen würde, was zur Überhitzung und folglich zu Reklamationen führen könne.

 

Als alter Sack ist mir letzteres natürlich bekannt. Weshalb ich beim Testen der Elektrik den Stecker vom Verteiler von "-" an der Spule abziehe, damit die Spule stets stromlos ist, auch bei "Zündung an". Nur als Anmerkung für Jungspunde mit KI Affinität, aber ohne "verlorenes Wissen" ...

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So, Zündspule ist vor dem Kühler montiert und über "stillgelegte" vorhandene Kabel (der nicht mehr vorhandenen elektronischen Zündung) in den Motorraum verbunden. Unter Einsatz des vorhandenen und so erhaltenen Steckers.

 

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Hier durfte auch ich mal einen (Zahlwort) Kabelbinder einsetzen. :ph34r:

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Warum gehst du eigentlich nicht wieder auf die originale kontaktlose Zündung? 

Wäre die nicht eigentlich zuverlässiger?

Geschrieben

Nee, m.E. nicht. Bei einer klassischen Kontaktzündung kann nichts schief gehen, wenn man die elementare Wartung nicht vernachlässigt. Schlimmstenfalls macht der Kondensator die Grätsche, und wenn man einen dabei hat, fährt die Kiste nach einer ambulanten Schnellreparatur gleich wieder.

 

Bei der elektronischen Zündung können Sensor oder Steuergerät versagen, und dann ists nix mit Schnellreparatur am Strassenrand. Ist unlängst einem Interceptor Kollegen passiert, der bei der Wartung und Reparatur mindestens so penibel ist, wie ich. Der Urlaub war dann gegessen.

 

Deshalb bin ich auch kein Freund der Nachrüstungen, Pertronics, whatever, und ziehe es vor alle 5000 km den Verteiler und die Kontakte zu inspizieren. Einziges Problem: es ist schwer geworden, Kontakte in guter Qualität zu finden. Aber auch da werden die chinesischen Nachfertigungen immer besser.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Jarama,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Britische Marken (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

So, "wenn schon, denn schon". Der Interceptor hat einen Schalter für eine Motorantenne im Armaturenbrett, aber eine normale (zudem abgebrochene) Stabantenne. Arbeitslose Schalter finde ich doof. Also nach (halb-) automatischen Motorantennen gesucht, Klar, man kann irgendeinen Chinaschrott für 40 € bei Amazon bestellten. Aber nicht für einen Jensen. Fündig wurde ich bei Kleinanzeigen.de, und zwar eine ungebrauchte und originalverpackte Bosch aus den 70ern zu einem akzeptablen Preis..

 

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Das gute daran ist, dass es sich noch um echte deutsche Ingenieurkunst handelt, Heute würde man "overengineered" sagen. Sie läßt sich wunderbar zerlegen und wieder montieren, Qualität, wie es sie heute nicht mehr gibt.

 

Warum zerlegen, wenn sie doch funktioniert? Weil das Fett darin mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist und daher nicht mehr wirklich schmiert.

 

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Das Fett war völlig verharzt, das ein- und Ausfahren entsprechend "müde". Also komplett zerlegt, gründlich gereinigt, und wieder zusammen gebaut.

 

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Ein wenig schwierig ist die Rutschkupplung zu montieren, weil man die Welle gegen eine starke Feder komprimieren muss, um dann unter anhaltender Kompression einen Sprengring einzufädelt. Ansonten gibts nicht besonderes, man muss nur darauf achten nicht die beiden Kügelchen in den Wellenenden des Motors zu verlieren. Diese laufen gegen eingelegte Stahlplättchen, alles im 3. Foto zu sehen und begrenzen das Axialspiel. Durch die Spindel entsteht einiger Druck in axialer Richtung. Wie gesagt, "overengineered", gebaut für die Ewigkeit (naja, fast).

 

Nach dem Zusammenbau war nix übrig. Und funktionieren tut sie auch sogar wieder. Jetzt "rennt" sie aber geradezu, in beiden Richtungen. In den nächsten 30 Jahren wird es damit keine Probleme geben. Entsprechendes gilt übrigens für auch Fensterhebermotoren oder Scheibenwischermotoren (und Scheibenwischerwellen nicht vergessen), die können nach Jahrzehnten auch frisches Fett vertragen.

 

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Den Einbau werde ich nicht groß beschreiben, kann jeder mit weniger als 2 linken Händen.

 

 

 

 

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Das ist ein Ventilstößel aus dem Jensen. Wie macht man das? Keine Spuren auf dem Kolben aber eine Nocke auf der Nockenwelle abgeschliffen. Dann plötzlich an der Ampel: Ende der Reise. Einlassventil schließt mehr.

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Geschrieben

Hallo Jarama, ich pack das mal hier rein, Hoffentlich ok. Einen neuen Thread möchte ich nicht eröffnen.

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Geschrieben

Kleinkram und überraschender Aufwand. Erst der Kleinkram.

 

Die Antenne war erwartungsgemäß flott montiert. Man muss lediglich die hintere Radhausverkleidung demontieren.

 

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Funktioniert auch nach Einbau immer noch.

 

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Ein Deckel der Bremsfüssigkeitsreservoirs war ziemlich bröselig, es lösten sich kleine Partikel bei der geringsten Beanspruchung. Weder der andere Deckel, noch beide Behälter selbst zeigten solche Zerfallserscheinungen. Auch ist keine besondere Wärmequelle in der Nähe. Merkwürdig.

 

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Wieder einmal dank Thomas Hoeller (Grüße an Dich) habe ich einen guten gebrauchten Deckel als Ersatz bekommen. Die modernen Repros sind zwar neu, leider aber allenfalls "typähnlich", also weit von den Originalen entfernt. Abgesehen davon, dass die gesamten Behälter getauscht werden müssen. Jetzt sieht es wieder gut (und original) aus und das Risiko von Bröseln in der Bremsflüssigkeit ist gebannt.

 

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Dann "mal eben" die Zündkerzen gewechselt. Die sitzen nach unten in den Köpfen. Man braucht idealerweise ein Bühne und die Vorderräder abzunehmen empfiehlt sich auch. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch der ebenfalls im unteren Bereich vorherrschenden "Kabelbinderitis" den Garaus gemacht. Problem: die Zündkabel müssen so gehalten werden, dass sie hinreichend Abstand zum den Auspuffkrümmern haben. Dazu habe ich Zündkabelhalter für irgendeine Ford Schüssel zweckentfremdet und montiert.

 

Die rechte Motorseite war noch "einfach"

 

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Hier sieht man die beiden vorderen Zündkerzen und den angebrachten Kabelhalter für die Zündkabel der beiden hinteren Kerzen. Hier die Dritte und die Vierte,

 

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Man erkennt schon, dass es bei der Vierten recht eng wird, man bekommt aber die Kerzennuss mit Knarre so gerade noch drauf.

 

Wirklich fummelig ist aber die linke Motorseite, auch weil da die Lenksäule und der Ölpeilstab sitzen. Hier die beiden vorderen Kerzen und der Kabelhalter für die beiden hinteren Kerzen. Außenseitig sind allerlei Steben im Weg, so dass man mit diversen Verlängerung "stückeln" muss, damit man 1. mit der Kerzennuss daran kommt, 2. die Knarre noch daran passt.

 

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Die Dritte geht noch am Besten, 

 

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dafür aber die Vierte *seufz*. Man bekommt den Kerzennuss so eben auf die Kerze, eine Knarre oder dergleichen aber nicht mehr. Einzige Chance, mit einem 21er Gabelschlüssel am äußeren Sechskant der Nuss ansetzen. Glücklicherweise sind die Kerzengewinde recht kurz.

 

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Bei dem Zündkabelhalter muss zusätzlich zum hinreichenden Abstand vom Krümmer darauf geachtet werden, dass keines der Zündkabel der Hardyscheibe der Lenkung in den Weg kommt.

 

Keine Ahnung, wie das werksoriginal gelöst ist, man findet nirgends irgendwelche leeren Haltepunkte oder Schraublöcher für eventuell abhanden gekommene Zündkabelhalter. Vielleicht gar mit Kabelbindern?

 

Immerhin, alle acht Kerzen waren vom gleichen Typ und sahen auch gleich aus. "Sparsame" Schrauber könnten ja auf die Idee kommen die Kerze links hinten gar nicht erst zu wechseln. Kennt man ja von Jaguar XJ und XJS V12 mit HE Motor, bei dem die Werkstätten die beiden jeweils vorderen Kerzen gerne vom Zündkerzenwechsel "ausnehmen". Weil man dafür entweder den Klimakompressor ausbauen, oder sich ein recht spezielles Spezialwerkzeug bauen muss. Bei meinem seinerzeitigen DD6 waren die beiden vorderen Kerzen seit dem Verlassen der Jaguar Montagehallen noch nie gewechselt worden (und sahen entsprechend aus) .... Aber der war "Scheckheft, alles bei Jaguar" :rolleyes:

 

 

 

 

 

 

 

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vor 18 Stunden schrieb Schnittlauch:

Hallo Jarama, ich pack das mal hier rein, Hoffentlich ok. Einen neuen Thread möchte ich nicht eröffnen.

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Ah, ein SP, also mit Holley Dreifachvergaser (drei Doppelvergaser, wobei der Mittlere die Grundlast liefert und die beiden anderen bei Volllast zugeschaltet werden), das sogenannte "Sixpack" 😍

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Ha, deine Eier bewundere ich. 

Meine Geduld am Masi hat klare Grenzen. 

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Breaking News: ich habe vorhin mein vermisstes Werkzeug wieder gefunden! Es war unter einem (neuen) Teppich 🤣.

 

Ansonsten nix Spannendes, der Antennenschalter ist mit der Antenne verdrahtet, das Radio final montiert, die Innenbeleuchtung und Türleuchte tuts wieder, und dies und jenes. Jetzt muss ich noch herausfinden warum die Rückleuchten es nicht tun. Blinker und Bremsleuchten tun es, Scheinwerfer auch.

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gruss an jarama,

 

früher ging es jeden tag ins büro,

heute jeden tag in die "garage"...

 

lg

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Meine olle Kiste hat aber mehr Hubraum als dieser moderne Schnickschnack 😜.

 

Na guuut, ein paar PS mehr hat diese Neuauflage schon ... 😆.

 

Dürfte interessant werden, ob und wieviele davon tatsächlich gebaut werden.

vor 2 Stunden schrieb herbstblues:

gruss an jarama,

 

früher ging es jeden tag ins büro,

heute jeden tag in die "garage"...

 

lg

Und das ist gut so ... 😉

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So, heute war der Zusammenbau der Türen dran, vermeintlich locker und schnell.

 

Zunächst festgestellt, dass der Pin des Verriegelungsschiebers zu kurz ist, warum auch immer. Die (beide Seiten) sehen so aus, ist sicherlich "werksoriginal". Eine U-Scheibe einfach an ein Gewinde dran gebraten.

 

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Je tiefer ich in die Kiste einsteige, umso mehr macht es den Eindruck einer Bastelbude ab Werk. Ob die bei Bristol auch die Autos so zusammen geschustert haben?

 

Also einen neuen und längeren Pin gemacht.

 

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Den Pin des Verriegelungshebels so einzustellen, dass er bei montierter Türverkleidung (genau ausgerichtet) genau durch die kleine Öffnung in der Türverkleidung passt, ist etwas mühsam, der Verstellbereich (links/rechts und hoch/runter) des Pins an dem Hebel ist sehr groß, deswegen die überdimensionalen U-Scheiben.

 

Dann ging es an den Zusammenbau, der total fummelig ist und am besten zu zweit erledigt würde. Spart Flucherei.

Der Joystick für die manuelle Spiegelverstellung ist ja noch einfach von hinten an der Türverkleidung angebracht, die Kabel sind recht lang (und stören dennoch nicht bei der Fensterbetätigung). Lustig wird es mit dem Fernentriegelungschalter für die Beifahrertür. Denn der Schalter muss zunächst in die Türverkleidung eingebaut und erst dann kontaktiert werden. Der Schalter sitzt sehr (!) stramm in einer Blende, die Blende wiederum wird in der Türverkleidung durch Umlegen von 4 Laschen fixiert.

 

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Andererseits dürfen die Kabel zu diesem Schalter nur eher kurz sein, denn sonst würden sie dem Fenster beim Absenken in die Quere kommen. Es empfielht sich den Blechausschnitt in der Tür zwecks Isolierung abzukleben, falls sich ein Stecker mal lösen sollte, einer führt permanent 12V, die anderen beiden bei Betätigung dann auch.

 

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Dann muss man die Türverkleidung nahe bei der Tür halten und den Schalter kontaktieren. Dann kann die Türverkleidung schließlich montiert werden (wird einfach an der inneren Fensterschachtleiste der Tür eingehängt). Mit einem Endoskop habe ich kontrolliert, ob alle Kontakte des Schalters noch richtig sitzen.

 

Dann die Chromleisten um die Türverkleidung angebracht. Es fehlten diverse Schrauben und ich habe daher jeweils gleiche neue V2A Schrauben für jede Leiste zusammen gesucht und teilweise zuächst gekürzt. Das Ergebnis sieht dann so aus.

 

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Natürlich habe ich Funktionen (Fensterheber, Fernentriegelungsschalter, Spiegel, manuelle Ver- und Entriegelung) getestet, alles funktioniert bestens, juhu. Das Leder muss natürlich noch gereinigt werden.

 

Die Verkleidung der Beifahrertür war mir schon von Anfang an ein Dorn im Auge, denn der obere Teil war "pickelig". Also das Oberteil von dem Hauptteil der Türverkleidung abgeschraubt.

 

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Hier der obere Teil:

 

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Sieht doch echt scheiße aus, das ist sicherlich keine Patina mehr. Da ich die meiste Zeit (sobald er fährt) im Auto sitze stört mich sowas gewaltig.

 

Warum sah das so aus? Deshalb.

 

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Nach dem Reinigen siehts dann so aus. Jetzt muss ich mir nur noch passenden Schaumstoff besorgen und das Leder wieder verkleben.

 

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Schließlich noch das Zündschloss. Der Zündungsschalter war mit Klebeband am Schloss gefestigt, ob das so original war? 

 

Hier das Schloss. Die Aufnahme für den Schalter hat eine Nase als Verdrehsicherung.

 

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Der Schalter eine korrespondiere Nase.

 

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Es scheint aber nichts zu geben, was den Schalter in axialer Richtung im Schloss direkt fixiert. Ich hätte jetzt irgend ein Schräubchen vermutet. Das Gehäuse des Schalters ist aber recht dünnwandig, weswegen man wohl keine solche Lösung angewendet hat.

 

Der Schalter hat eine Plastikabdeckung.

 

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Bei genauer Betrachtung entdeckt man eine Wulst am Schloss und einen innenliegenden Rastring in der Plastikabdeckung

 

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Und tatsächlich rastet das ein, wenn man die Plastikabdeckung richtig fest an das Schloss andrückt.

 

Irgendjemand im Werk oder später hat dem wohl nicht wirklich getraut und daher die Plastikabdeckung mit Klebebandumwicklung an dem Schloss fixiert. Wäre ja echt blöd, wenn der Zündschalter sich während der Fahrt vom Schloss löst (was er leicht täte, wenn die Rastverbindung der Plastikabdeckung schwächelt).

 

Beim Zündschalter muss ich vor dem Wiedereinbau die Kontakte "putzen" und die Stecker etwas nachspannen. 

 

 

 

 

 

 

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@Jarama Kannst Du mal bitte die Funktion des Verriegelungspins erklären? Ich hab anhand der Bilder noch nicht verstanden, was der macht. Aber der neu angefertigte sieht ganz hervorragend aus! 

Geschrieben

Der Pin sitzt auf einem Schieber, der wiederum über die Schieberstange den Verriegelungshebel im Schloss der Fahrertür betätigt. Die beiden Positionen (verriegelt und entriegelt) sind keine 5 mm auseinander. Im Schloss ist der Verriegelungshebl recht klein, so dass er schon bei kleiner Translation der Schieberstange hin- und her geschwenkt wird. Hier in groß. Nach hinten ist verriegelt, nach vorne ist entriegelt.

 

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Hier nochmal das Schloss mit dem Verriegelungshebel in seinen beiden Positionen.

 

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Wenn da in der ganzen Hebelei Verschleiß ist (Schloss oder Gestänge), funktioniert das Schloss nicht mehr zuverlässig.

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vor 1 Stunde schrieb Jarama:

V2A Schrauben für jede Leiste zusammen gesucht und teilweise zuächst gekürzt. Das Ergebnis sieht dann so aus.

 

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Sieht wertig aus. Wegen sowas heißt es dann immer "Ja, früher! Da war das noch Wertarbeit!" Und dann sieht man Deine Berichte und sieht, dass auch früher oft Murks dahinter steckte, auch ab Werk.

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vor einer Stunde schrieb Il Grigio:

dass auch früher oft Murks dahinter steckte, auch ab Werk.

Es hat sich nichts geändert. Früher Murks und heute auch noch.

Deswegen interessieren mich keine Autotests. Das sind Momentaufnahmen. Die Qualität zeigt sich erst nach dem Kauf, nach Monaten oder Jahren.

 

Sicherlich war früher nicht alles perfekt, aber man konnte es  reparieren. Jarama macht es vor. Viele Bauteile wurden bei  verschiedenen Herstellern verwendet. Senkt die Kosten (Herstellung, Lagerhaltung).

Heute hat jeder Hersteller seine eigenen Bauteile (Frontscheinwerfer, Heckleuchten usw.) . Bin mal gespannt, wie sich das noch entwickelt.

 

Vermutlich werfen wir die Autos nach kurzer Zeit weg.

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