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Spenden für die Flutgeschädigten


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Nachdem nun die Big  Three (Mercedes, Volkswagen und BMW) Milliarden Gewinne berichten, wäre es doch eigentlich angebracht, dass auch diese Firmen sich mit nennenswerten Spenden an der Fluchtkatastrophe beteiligen würden. Denn schließlich wird durch Steuergelder (Elektromobilität) ihr Geschäftsmodell erst ermöglicht. 
 

Es ist peinlich, dass der Verbraucher und atmungsaktiver Bürger durch den Abgasbetrug hinters Licht geführt wird, und dasselbe Unternehmen mit Staatssubventionen kurze Zeit später riesige Gewinne an das Kapital abführt. 
 

Wo ist hier die Moral und soziale Gerechtigkeit?

 

Wie kann man einem Diesel mit 4,5 l/100km und effektiver Abgasreinigung die Darseinberechtigung verwehren gegenüber einem 2,5 t schweren Elektrorennen mit 400 kw Leistung? Keiner hat je über den Feinstaub des Reifenverschleisses nachgedacht. Dass die Batterien mit Sonnenenergie Nachts aufgeladen werden ist auch ein Ammenmärchen. 

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Andreas.

Erst informieren, dann poltern. Daimler hilft bereits, Unimog-Flotte & schweres Gerät kostenfrei, eine Million Spendengeld, zigtausende Mitarbeiter freigestellt zur regionalen Unterstützung. 

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Ist ja schon mal was! Hab davon noch nichts gelesen, die anderen werden es hoffentlich nachmachen und unterstützen. Wobei 1 Millionen zu mehreren Milliarden etwas aus dem Verhältnis sind. 
 

Will hier niemanden angreifen, sondern vielleicht gibt es ja noch weitere Informationen. 

……wegen Chip Mangel????  
 

Sorry, aber von 20000 MB Mitarbeiter in den Flutgebieten und stillgelegten Werken berichtet niemand. Lasse mich gerne belehren. 

Andreas.
Thorsten0815

Was mich an der aktuellen Situation am meisten stört ist, dass katastrophale Versagen der Vorwarnsysteme und das ignorieren von Warnungen. Und und nun einfach dem Klimawandel als Ausrede hernehmen. 

 

Hochwasserkatastrophen sind viele hunderte von Jahre bekannt und aufgezeichnet. Hochwasserschutz betreiben wir ja auch nicht erst seit gestern.

 

Gebaut wird aber erschwerend immer noch im Hang und an den Flussbetten. Flüsse wurden begradigt, Wald wurde abgeholzt für Wein, natürliche Überschwemmungsflächen wurden Ackerland oder auch bebaut. 

 

Alles zusammen kostete mal wieder Leben. Nun wird gejammert aber es wird sich nur wenig ändern bis die nächste Überschwemmung kommt. Traurig.

 

 

Schlimm fand ich auch, dass Menschen und Maschinen die Helfen wollten wegeschickt wurden wegen versicherungstechnischen Sachen, oder weil Corona Massnahmen nicht eingehalten worden sein. Also die Selbsthilfe und Solidarität der Menschen untereinander behindert wird. 

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Thorsten0815

Ein Blick von außen mit zusätzlichen Wahrheiten und Gedankenansätzen ist für eine gute Diskussion immer hilfreich. 

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Andreas.

Manchmal hilft es auch, sich selber ein Bild vor Ort zu machen oder mit Betroffenen im Austausch zu stehen - wenn beim Nachbarn das Haus verrutscht und Autos in den Wänden stecken bleiben durch die Flut und das Haus nebendran durch seine andere Position schieres Glück hatte mit nur einem gefluteten Keller, dann muss man das akzeptieren. Aber es liegt Nahe, irgendwem eine Schuld oder Versagen vorzuwerfen für ein Unglück, welches in dieser Dimension schlichtweg nicht abschätzbar war für die Betroffenen.

 

Warum kann man es nicht einfach lassen, immer nachzutreten und zu kritisieren, wenn man selber weder Betroffener noch aktiver Helfer ist und sich mal grundsätzlich das Recht der "Einmischung" zu verdienen? Wer Bock hat, setzt sich ins Auto mit Werkzeug und hilft vor Ort. Geld hilft nur im Nachhinein, wenn es akut ist, hilft nur der koordinierte Einsatz vor Ort, idealerweise durch ein THW oder Feuerwehren/Sanitäter/Rettungsstaffeln. Ich verstehe es einfach nicht - klar die Sensationsgier und Pressegeilheit braucht Clicks & Comments, aber wir hier im Forum?

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Andreas.

Ich rede von Bekannten, welche dort leben, dort gestorben sind, dort aktiv unterstützen und mit Aktionen wie z.B. hier https://lsr-freun.de/news/eindrucksvoller-zusammenhalt-im-motorsport-nach-der-unwetterkatastrophe-in-der-eifel/ beschriebene echte Hilfe erhalten. Das Geblubber und Fake-Geheuchle in den Massenmedien ist weder realitätsnah, noch hat es mit dem Thema zu tun. Stichwort RTL Moderatorin beschmutzt Ihre Klamotten, damit Sie sich als "aktive Helferin" in Szene setzt. Ein verkommenes System bringt solche Stilblüten hervor.

 

In dieser Medienwelt profilieren sich einige Wenige anhand eines dramatischen Ereignisses, so dass z.B. User @Porto2020 von den aktiven Hilfen aus den betroffenen Gegenden seitens Daimler etc. nichts mitbekommen hat, weil es diese Massenmedien für nicht erwähnenswert halten und lieber irgendwelche Grütze berichten.

 

Das "Bild von Aussen" kann sinnvoll sein und Einblicke schaffen, doch bei solchen Ereignissen nerven mich solche Pressefuzzis und Wannabe-Experten in der Flimmerkiste oder Click-Bait-Online-Medien halt einfach nur noch an ;) 

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Nun, Pressefreiheit heißt noch lange nicht objektive Berichterstattung oder Darstellung der Realität. Das wird immer aus der Sicht des Betrachters wahrgenommen. 
 

Medien sind immer Kapital oder Staats getrieben und jeder muss sich sein Mosaik selber zusammen setzen, so wie eben die Daimler Hilfe in diesem Forum mir zum ersten Mal bekannt wurde. 
 

Na, dann sind da ja noch VW und BMW.  Vielleicht weiß ja einer was über die?

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Bei aller Tragik der Ereignisse um das Hochwasser muss ich doch trotzdem einmal etwas kritisches loswerden. 

In meiner Stadt am Niederrhein wurde vor 5 Jahren auf der Größe von 20 Fußballfeldern ein gigantisches Überschwemmungsbecken gebaut und das wo es bei  uns nur einen kleine Fluss die Niers  gibt und hier alles flach ist. Alle habe darüber geschmunzelt jahrelang null Wasser in dem Becken und was ist passiert beim Hochwasser war das Becken randvoll und die Niers ist dafür aber nicht übergelaufen weil das Becken die Spitzen der Flut kappt. 

Leider gibt es sowas in Düsseldorf oder im Ahrtal nicht. Konsequenz massives Hochwasser. Fläche wäre ja da aber die werden lieber bebaut und je näher am Wasser desto teurer. Hier hat sich über die Jahre Profitgier über den Schutz der Bürger hinweggesetzt. Zusätzlich sind Kanäle zu kein und veralten und müssen durch den Bauboom der letzten Jahre immer mehr Haushalte versorgen. Auch das ist eine kaputte aber nicht im Focus stehende Infrastruktur welche in Deutschland wie so viele andre Marode ist. Da ist für mich politisches Versagen auf der großen Bühne aber auch regional vor Ort  welches nun direkt die Menschen vor Ort zu spüren bekommen und auch mit dem Leben bezahlt haben. 

 

Zu den Spenden kann man stehen wie man will ich finde es toll, dass die Menschen in Deutschland  zusammenhalten aber ich empfinde es angesichts der Ausgabe unseres Staats in dreistelliger Milliardenhöhe für die halbe Welt als Frechheit hier von einem Kraftakt zu sprechen wenn man mal im Inland helfen soll. 

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Also Freunde ....

 

Ich war letzte woche Mittwoch und auch Freitag vor Ort um in Dernau mit anzupacken,

ca 40km von mir entfernt! Es lief bis dahin mal garnichts seitens Feuerwehr THW und wie sie alle heißen!

Die ganze Versorgung bis dahin wurde fast ausschließlich von Privat geleistet.

 

Der Nürburgring stand voll THW, Feuerwehr etc. aber sie haben keinen Einsatzbefehl von oberer Ebene bekommen!

Kompetenzgerangel in so einem Fall ist politisches vollversagen und nicht hinnehmbar!

Nach 5 Tagen erst wurde Mayschoss wieder erschlossen und das zu 99% Privat!

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Jamarico
vor 4 Stunden schrieb Thorsten0815:

....Wald wurde abgeholzt für Wein

...auch wenn es dieser ernsthaft geführten Diskussion nicht förderlich ist, kann ich dies zumindest teilweise nachvollziehen 🍷:P

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