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Il Grigio

Mein Lebensgefühl ist, an den Geldautomaten zu gehen, wenn das Portemonnaie leer ist. Ohne nachzudenken einfach neues Bargeld. Welch ein Luxus! Mehr brauche ich eigentlich nicht.

 

Wäre ich Milliardär, hätte sich sicher ein ganzes Parkhaus voller Luxusautos. Brauchen tue ich sie nicht. Dennoch freue ich mich für jeden, der seine Garage mit Pretiosen füllt. Dass ich sie nicht habe, macht mich daher nicht unglücklich, und hier redet nicht der Fuchs von den Trauben.

 

https://www.projekt-gutenberg.org/aesop/fabeln/chap035.html

 

Auch meinen Porsche und meinen Ferrari brauche ich nicht, ich genieße aber, mit ihnen zu fahren und weder auf den Liter Sprit noch auf die Wartungskosten schauen zu müssen.

 

Wirklich wichtig sind aber die kleinen Dinge des Lebens. Ein Feierabendbier bei Freunden, ein Grillabend mit Lachen und Unsinn reden. Gesundheit. Wie wir ja gerade alle sehen.

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WuerttRene

Ein paar Tipps von einem Versicherungsvertreter, der fast ausschließlich von erfolgreichen Menschen umgeben ist:   1. Erfolg bekommt man nicht geschenkt und auch nicht in einem Seminar mit d

Il Grigio

Ich frage mich, was "sich mit Überfluss-Denkern umgeben" bedeutet. Denn wahrhaft umgibt man sich ja nur mit Menschen, in deren Kreisen man sich bewegt. Also sich mit ihnen häufiger trifft, sei es auf

Il Grigio

Mein Lebensgefühl ist, an den Geldautomaten zu gehen, wenn das Portemonnaie leer ist. Ohne nachzudenken einfach neues Bargeld. Welch ein Luxus! Mehr brauche ich eigentlich nicht.   Wäre ich

herbstblues

guten morgen  ,

 

 

gruss an II Grigio ,

schließe mich inhaltlich deinem text voll an und pflichte dir zu 100 % bei !

 

die familie ist auch wichtig und hat einen hohen stellenwert .

 

gruss aus der garage

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Überfluss gibt es nicht, denn die Währung ist Zeit nicht Geld.
Zeit lässt sich nicht vermehren. Nun muss jeder für sich entscheiden, wieviel Zeit er für sein Geld opfert.
Klug ist es auf jeden Fall, sich frei zu machen. Frei von Verpflichtungen. Nur dann und das zu machen was einem Spaß macht.

Konkret ausgedrückt: Heute schon dass zu machen, was man als Rentner gerne tun würde. Nur eben in fit.
 

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Il Grigio

Seien wir ehrlich. Wir sind hier bei Carpassion in einem Luxussegment. Sportwagenliebhaber oder gar -besitzer ist man nur, wenn man sonst wenig Sorgen hat. Vielen Menschen gelingt es nicht, ihre Grundbedürfnisse wie wohnen, essen und kleiden zu befriedigen und diese Menschen sind gezwungen, Zeit für Geld zu opfern (Überstunden, Zusatzjobs etc.) Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.

 

Deswegen gibt es für mich nichts obszöneres als den vermutlich witzig und ironisch gemeinten Spruch "Eure Armut kotzt mich an." Für wirklich von Armut betroffene Menschen ist er ein Schlag ins Gesicht.

 

Auch ich habe Zeit dem Geld geopfert. Wie sonst will man sich denn etwas aufbauen? "Arbeite klug, nicht hart!" habe ich versucht, es ist mir nur in Teilen gelungen :lol:

 

Mittlerweile mit 62 auf der beruflichen Zielgeraden entspannt sich der Zeitaufwand. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht rechtzeitig fertig wird, muss es eben abends dranhängen. ;)

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Landstreicher
vor 6 Stunden schrieb Il Grigio:

Mittlerweile mit 62 auf der beruflichen Zielgeraden entspannt sich der Zeitaufwand. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht rechtzeitig fertig wird, muss es eben abends dranhängen. ;)

Ich sage nur dazu, gesund in Rente!!!!!!!!!  :wub: :-))!

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Manchmal ist es auch so, dass das eigene Unternehmen einen mehr Glück bereitet als Summe X auf dem Konto. Man braucht im Leben auch immer eine Beschäftigung - geistig will man ja auch nicht abbauen.

 

Die Frage ist, ob man für das Geld ein Äquivalent erhaltet, was einen genauso glücklich macht oder erfüllt einen gerade das Aktuelle, so sehr, dass man auf das Geld verzichten kann.

 

Hierbei gibt es nicht Richtig oder Falsch. Immer Individuell.

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vor 1 Stunde schrieb BMWUser5:

Die Frage ist, ob man für das Geld ein Äquivalent erhaltet, was einen genauso glücklich macht oder erfüllt einen gerade das Aktuelle, so sehr, dass man auf das Geld verzichten kann.

Jep, korrekt, nennt sich Zeit 😉

Wie meinst Du das, dass man nur das eine steuern kann.
Ich denke man kann beides steuern. Ich kann doch jederzeit, sagen wie ich meine Zeit für mich sinnvoll nutze.
Zwar kann ich nicht sagen, wie lange mir diese Zeit bleibt, aber bis dahin kann man immer steuern.
So kann ich beispielsweise meine Kosten so optimieren, dass ich weniger für meine materiellen Dinge arbeiten muss und mehr Zeit für mich zur Verfügung habe.

Diesen Ansatz mit dem Überfluss habe ich noch nie verstanden. 

Die Zeit die man hat ist endlich und kann recht plötzlich zu Ende sein. Das letzte Hemd hat eh keine Taschen, also was solls? 

Wenn jemand eine Vision hat wie Elon zum Beispiel, kann ich verstehen,  dass er sich 80 h Wochen antut. Aber nur für Geld?

Ich habe da eine Grenze, die mag bei jedem anders sein, ab der bin ich ganz glücklich. 

Wenn ich jetzt meinen eigenen Laden aufmachen würde, hätte ich direkt Aufträge und könnte das Einkommen verdoppeln, in ein zwei Jahren vervierfachen. Nur wozu? Um mehr zu arbeiten und weniger Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben?

 

Wahrscheinlich hat jeder irgendwo diese Schwelle, nur braucht der eine vielleicht eine 100m Yacht,  während mir ein Schlauchboot reicht.

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Ich weiß nicht von wem die Geschichte ist, aber ich finde die einfach gut:
 

Die Geschichte vom Fischer und dem Geschäftsmann

In einem sonnigen Fischerdorf legt ein Fischer mit seinem kleinen Boot am Pier an. Er hat einen großen Thunfisch gefangen. Ein Berater, der gerade Urlaub macht, beobachtet den Fischer bereits seit einigen Tagen. Er gratuliert ihm zum heutigen Fang und fragt: „Wie lange warst Du auf See, um diesen Fisch zu fangen?“
 

Der Fischer antwortet: „Nur ein paar Stündchen.“

Daraufhin fragt der Berater: „Warum bleibst Du nicht länger auf See, um mehr Fische zu fangen?“
 

Der Fischer erwidert: „Dieser Fang reicht mir, um meine Familie für ein paar Tage zu versorgen.“
 

Der Berater ist verwundert: „Was tust Du denn mit dem Rest des Tages?“

Der Fischer erklärt: „Ich fahre nach Hause. Nach dem Mittagessen gehe ich mit meiner Frau spazieren und mache eine Siesta. Dann spiele ich mit meinen Kindern. Abends kommen Freunde, wir genießen den Fisch, trinken Wein und philosophieren über Gott und die Welt. Wie Du siehst, habe ich einen gut ausgefüllten Tag.“

 

Optimieren – zu welchem Preis?
 

Der Berater antwortet: „Ich habe studiert und kann Dir helfen. Wenn Du den ganzen Tag fischen gehst, fängst Du mehr Fische. Dann kannst Du die übrigen Fische verkaufen. Von dem Erlös kannst Du bald ein größeres Boot kaufen. Für dieses Boot heuerst Du zwei, drei Fischer an. Ihr werdet so viel fischen, dass Du schon bald mehrere Boote kaufen und eine eigene Flotte aufbauen kannst. Statt an einen Händler verkaufst Du die Fische direkt an eine Fischfabrik. Bald wirst Du soviel verdienen, dass Du eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen kannst. So sparst Du Geld und kannst die Produktion und den Vertrieb selbst kontrollieren.“ Der Berater wurde ganz euphorisch bei diesen Gedanken.
 

Der Fischer erwidert unbeeindruckt: „Und wie lange wird das dauern?“

„So etwa 15 bis 20 Jahre“, erklärt der Berater.
 

„Und was ist dann?“, fragt der Fischer.

„Dann kommt das Allerbeste“, antwortet der Berater: „Wenn die Zeit reif ist, verkaufst Du Dein Unternehmen und kannst aufhören zu arbeiten. Du kannst morgens ausschlafen, zum Spaß noch ein wenig fischen gehen und den restlichen Tag mit Deiner Familie und Deinen Freunden genießen.“
 

„Aber genau das tue ich doch jetzt schon“, sagt der Fischer, „nur dass meine Kinder dann aus dem Haus sind.“

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Und die Leute denen Zeit wichtiger ist als alles andere sind die faulen Leute die unseren Wohlstand gefährden und auf dem Rücken der anderen Leben, denn was die nicht verstehen das egal was die sich kaufen dort Zeit von jemand anderes drinsteckt.

Zeit kann man nicht steuern, man hat 24h am Tag und davon muss man ca 6h schlafen.

Und diesen ganzen ich bin frei Blödsinn kann auch nur glauben wer eh nix schaffen würde.

 

vor 19 Minuten schrieb tollewurst:

Und die Leute denen Zeit wichtiger ist als alles andere sind die faulen Leute die unseren Wohlstand gefährden und auf dem Rücken der anderen Leben

Wenn ich so auf meine Steuererklärung schaue, will ich das mal bestreiten 🤣

 

Aus der Erfahrung heraus ist es eher die Raupe Nimmersatt, die die Gesellschaft schädigt. 

  • Haha 1
vor einer Stunde schrieb quax:

Also ich kann meine Zeit sehr gut steuern.

Im Hier & Jetzt - ja. Aber wann endet dein Hier & Jetzt? Diese unbekannte Größe ist nicht steuerbar, außer durch vorzeitiges, selbst herbeigeführtes Lebensende.

Natürlich im Hier und Jetzt. Aber natürlich auch im Nachher. Ich kann doch heute steuern, was ich morgen machen will. Klar kann der Plan schief gehen, wenn ich vorher sterbe oder mir etwas anderes einen Strich durch die Rechnung macht. Dennoch bestimmt unser Denken ja auch unsere Zukunft. Wir können also durchaus steuern, aber nicht alles kontrollieren.

In Deinem Fall kann man aber auch nicht Geld steuern, denn mit dem Tod entfällt ja auch das Geld verdienen.
Dennoch kann man steuern, mit was man sein Geld verdienen will. 
 

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