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Erfahrungen mit Autopilot (Testphase) beim Tesla Model 3?


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wie fast alle Model 3 Besitzer hab ich auch bis Ende März den Autopiloten mit Spurwechsel freigeschaltet bekommen. (Nebenbei auch noch Herbeirufen und Einparken)

Als an die die ihn einfach mal so ausprobiert haben, wie seit ihr damit zurecht gekommen?

Ich war derart damit beschäftigt, Spurwechsel mit dem Blinker zu bestätigen oder am Lenkrad rumzudrehen, dass ich es deutlich anstrengender fand als einfach normal zu fahren. Also meiner Meinung nach nix was ich nach der Testphase für 3500€ bestellen würde. Vor allem die Meldung ich solle das Lenkrad bewegen, kam oft in Kurven in denen man ja eigentlich eben das Auto lenken lassen sollte. Kaum hab ich es bewegt wurde der Autopilot abgebrochen.

Selbes mit dem Herbeirufen. Ein definitiv cooles Feature, aber wer braucht das wenn es nur auf Privatgelände funktioniert? Meine Garageneinfahrt ist zum rumfahren einfach zu klein.

Ich bin mir im Moment nicht sicher ob ich was falsch gemacht habe oder ob der Autopilot wirklich so schlecht ist. Gibts dazu Erfahrungen?

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Chief-Master

Diese Art von Pseudo-Autopilot ist natürlich nicht besonders hilfreich. Ich habe so etwas ähnliches von einem guten Bekannten gehört. Der schimpfte ungefähr genauso.

 

Wenn ich natürlich bei allem manuell eingreifen muss, kann ich es auch gleich sein lassen. Da ist das normale Fahren wohl entspannter.

 

Wann wird er Autopilot bei Ferrari Einzug halten? 🤣

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coolbeans
vor 49 Minuten schrieb Chief-Master:

Wann wird er Autopilot bei Ferrari Einzug halten? 🤣

Vermutlich noch vor der Verbrauchsanzeige 😁

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Fangen wir mal im Urschleim an: Der AP funktionierte ab 2015 sehr gut und war einfach zu Händeln bzgl Spurwechsel etc. Durch den deutschen Gesetzgeber wurde Tesla gezwungen „Updates“ durchzuführen, die diese Funktion stark beeinträchtigten. Ob das ein Angleichen an die weniger weit entwickelten deutschen Systeme war kann jeder für sich selbst entscheiden.

Heute nervt der Spurwechsel im AP Modus wirklich und das „Schütteln“ am Lenkrad ist zeitlich in immer engerem Rahmen nötig. Das liegt jedoch nicht an den technischen Möglichkeiten sondern am Gesetzgeber. Als Langstreckenkomfortmerkmal, im Stau oder falls man am Radio oder sonst irgendwo spielen will ist der AP enorm hilfreich.

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Naja ein Autopilot der nur dazu da ist, das man das Radio verstellen kann ist auch weniger sinnvoll. Das eingreifen ins Lenkrad erachte ich sogar für teilweise gefährlich weil er dann mit Gewalt gegenlenkt und im Worst Case aus der Spur fährt.

so genial der in den Videos aus USA aussieht, so schlecht ist er in Deutschland umgesetzt. Immerhin darf ich ihn jetzt 2 Wochen lang ausprobieren um dann festzustellen das ich weder das noch das herbeirufen brauche, weil auch das geht nicht auf öffentlichen Strassen bzw. mehr schlecht als recht auf Parkplätzen. braucht kein Mensch. Das Einparken ist dagegen genial, das machen andere auch, aber rückwärts in einen Längsparkplatz das ist zwar unnötig, klappt aber ganz gut. Nur geb ich halt dafür alleine keine 3800€ aus...muss ich halt doch wieder alles selber machen, macht aber auch enorm Spass in der Kiste... 😉

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Chris King
vor 2 Minuten schrieb Lumajo:

Das eingreifen ins Lenkrad erachte ich sogar für teilweise gefährlich weil er dann mit Gewalt gegenlenkt und im Worst Case aus der Spur fährt.

Du musst ja dem Drehmoment Sensor im Lenkrad nur zeigen, dass du noch da bist. Da muss man nicht am Lenkrad zerren, und ihn zum Gegenlenken zwingen. 

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Fahr mal die 2 Wochen. Wenn das für dich neu ist, hast du natürlich erstmal eine Umstellung. Aber man sollte sich recht schnell an die Charakteristik gewöhnen können. Bin auf deine Eindrücke nach den 2 Wochen gespannt.

Nur zum Radio einstellen? Vielleicht liest Du nochmal zwischen den Zeilen.😉

vor 11 Stunden schrieb Chris King:

Du musst ja dem Drehmoment Sensor im Lenkrad nur zeigen, dass du noch da bist. Da muss man nicht am Lenkrad zerren, und ihn zum Gegenlenken zwingen. 

nein, das ist schon merklich mehr als nur ein anzeigen das man da ist. Es muss wirklich bewegt werden. Die neueren haben ein kapazitives Lenkrad, da mag die Sache ganz anders aussehen, aber bei meinem ist es eine klare Bewegung. na wie gesagt ich werde noch zwei Wochen testen ..

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In dem Artikel vom efahrer gibts ein Video was so ziemlich genau meine Erfahrungen wiedergibt. Er erkennt sehr gut alle anderen Autos, Ampeln und deren Farben, Fussgänger, Radfahrer, Schilder übrigens nur die am Strassenrand nicht aber die über der Strasse wie auf der Autobahn üblich.

Sehr schön ist das jeder Model 3 alle Sensoren zum vollautonomen Fahren mitbringt, leider setzt Tesla fast nur auf Kameras, dass ist nicht state of the Art. Lidar ist da die Zukunft, da wird VW weiter sein.

Jedenfalls werde ich bis zum Monatsende mal weitertesten und dann eine Eintscheidung fällen.

 

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vor 10 Stunden schrieb Lumajo:

Sehr schön ist das jeder Model 3 alle Sensoren zum vollautonomen Fahren mitbringt, leider setzt Tesla fast nur auf Kameras

vollautonomes Fahren nur mit Kameras wird aus Sicherheitsgründen nicht funktionieren. Man benötigt Sensoren, welche ausreichend unabhängig sind, um z.B. bei Gegenlicht, Regen, Nebel oder Schnee eine korrekte Funktion des Systems sicherzustellen. Also zusätzlich noch Radar, Lidar, Ultraschall und hochgenaues GPS

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Chris King
Am 23.3.2021 um 10:23 schrieb Lumajo:

Es muss wirklich bewegt werden.

Aber nicht so stark, dass es ein Problem wäre, oder dass der Wagen dadurch in Bewegung kommen würde und ein Gegenlenken nötig macht. Nervig ja. 

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coolbeans
Am 23.3.2021 um 12:52 schrieb Andreas.:

Man muss halt bereit sein sein Leben zu opfern, aber diese kleine Malheure dass man dabei vielleicht drauf geht muss es einem doch wert sein - nur so können die Fehler in der Software ausgemerzt werden 😁

 

Und hat ja auch Vorteile - du kannst rotzevoll Auto fahren und die Polizei hält dich mit dem Tesla nicht an, weil sie denkt das ist halt dessen autonomer "Fahrstil" 😂

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  • 2 Wochen später...

Um das mal zu vervollständigen, ich habe mich, wie ca 95% der anderen die die Möglichkeit hatten gegen den Kauf des Autopiloten entschieden. Das Einparken hat eigentlich ganz gut funktioniert, das Herbeirufen ist in D so derart kastriert, das es sinnlos ist. Naja hat eben kein deutsches Auto drum darf es der Tesla auch nicht haben. Der Autopilot auf der Autobahn war vielleicht für Vielfahrer ok, für mich nur nervig, da gilt das selbe wie fürs Herbeirufen, das wird halt einfach behindert solange nicht mehr Autos damit rumfahren. Bei uns in D nicht brauchbar, in USA offensichtlich (wenn man den Youtube Videos trauen darf) funktioniert er besser. Ich fahre eh gerne selber, solange ich es noch kann und das macht in der Kiste einfach nur Spass.

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Andreas.
vor 24 Minuten schrieb Lumajo:

kein deutsches Auto drum darf es der Tesla auch nicht haben

Korrektur: Ist kein nach europäischen Vorgaben konstruiertes Fahrzeug, deshalb dürfen diese Features nicht so aktiviert sein, wie in den USA. "Unsere" Produkte haben dort auch die Möglichkeit eines höheren Autonomie-Levels, als in der EU zugelassen. Ob und wie es dort umgesetzt wurde, weiß ich allerdings nicht, dafür bin ich seit ca. 2 Jahren zu selten in den Staaten ;)

Das mit dem Autopiloten wird in Europa so schnell eh nix, zuviele Bedenken und Eventualitäten...also zumindest ich werde es nicht mehr erleben 😉

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  • 2 Wochen später...
Maadalfa

Einerseits hat die Dame recht, andererseits heisst das System Autopilot und nicht Fahrselberidiot. Es ist das übliche Muster im 21. Jahrhundert: Verkommene Firmen verkaufen an verblödete Konsumenten und schuld ist immer der Andere. Tatsache ist, dass es aktuell nur Fahrassistenten gibt; Assistenten allerdings, die wegen ihrem ständigen,  unqualifizierten Reinquatschen den Job ganz schnell verlieren würden, wären sie menschlich und könnte man sie entsprechend behandeln.

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