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Michael39GT

Verbrennungsmotoren ab 2035 nicht mehr neu zulassungsfähig

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Michael39GT
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Der Topic sagt alles. Wie viel Sinn macht es noch sich in teures, aktuelles Auto zu kaufen, wenn in Deutschland doch alles Kopf steht? Die deutschen Autobauer entlassen hierzulande und machen in u.a. Ungarn neue Werke auf.

 

Ich frage mich ganz im ernst, wie viel Sinn es noch macht in Deutschland weiter zu leben.

 

DTM ist ab nächstes Jahr Geschichte und die Zukunft der Formel 1 ist auch ungewiss. RTL sendet ab 2021 keine Formel 1 mehr im Free TV aus.

 

Kalifornien hat beschlossen ab 2035 keine Verbrennungsmotoren mehr zu zulassen. Söder kopiert und fordert ebenfalls, dass ab 2035 keine neu zugelassenen Verbrenner möglich sein sollen. (Nicht zu Verwechseln mit Neuzulassung).

 

Was haltet ihr von alldem ? Was ist euer Standpunkt ?

bearbeitet von Michael39GT
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Andreas.
Geschrieben

Standpunkt? Nicht verückt machen lassen von den Medien und den vermeintlichen Fakten - im Hier & Jetzt leben und genießen.

AC/DC_Gallardo
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Michael39GT:

RTL sendet ab 2021 keine Formel 1 mehr im Free TV aus.

Ja das wäre für mich auch ein Grund zum Auswandern :lol2:

 

Ernsthaft, das sind deine Probleme? :wink::lol:

 

R.

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rato65
Geschrieben

Söder hat Verbrenner auf Basis *fossiler* Kraftstoffe gesagt, zumindest in einem Interview welches ich gesehen habe. Scheuer spricht zunehmend von verschiedenen Alternativen zu fossilen Kraftstoffen, nicht nur mehr ausschließlich von e-Mobilität. Power to liqud Kraftstoffe werden nicht mehr rigoros ausgeschlossen, neben Batterien und Wasserstoff.

master_p
Geschrieben

Das Verbrennermotoren (mit fossilen Kraftstoffen) irgendwann nicht mehr zulassungsfähig sind möchte ich erstmal sehen, bevor ich's glaube. Aber selbst wenn, ich kann auch gut mit Verbrennern mit synthetischem Kraftstoff leben und ich kann auch sehr gut mit Elektroautos leben. Mir machen sie sehr viel Spaß und ich genieße die Stille im morgendlichen Stop'n'Go-Verkehr. Für "Laut" würde ich mir dann einen Oldtimer zulegen - die Generationen nach uns brauchen "Laut" vermutlich dann gar nicht mehr.

 

Ich würde auch schon Heute auf Elektro setzen, aber dafür fehlt für mein persönliches Einsatzgebiet noch die Infrastruktur.

Andreas.
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb master_p:

ich kann auch gut mit Verbrennern mit synthetischem Kraftstoff leben

Sehr gut sogar - der politische Weg ist ja nicht per se schlecht, bringt ggf. noch mehr Schwung in die Forschung zur Serienreife und nachhaltigen Produktion dieser Treibstoffe!

chip
Geschrieben

Ich kann dazu nur eine alte Story wiederholen, vor ein paar Jahren Urlaub in Marokko im ganzen Land waren alte Diesel Mercedes und ähnliche Fahrzeuge aus den 80ern und 90 ern im Straßenverkehr zu sehen.  Die Autos waren da schon gut 20 bis 30 Jahre alt so  was was man bei uns im Alltag einfach nicht mehr sieht ein paar gepflegte Oldtimer ausgenommen. Von daher können wir hier tun und machen was wir wollen die Mobilität verlagert sich dann mit Verbrennern welche hier ausrangiert werden nach Asien und Afrika wo viele Menschen erst ihre Mobilität entdecken und dankbar sind für eine Auto für sagen wir mal umgerechnet 1000 Euro bekommen können. Was meint ihr wo aktuell die alten Diesel alle hingehe, die hier keiner mehr haben will ? Aus dem Grund muss sich weltweit was ändern Aktionismus hier bei uns ist nicht zielführend und E Atos machen nur Sinn wenn der Strom zu 90% oder mehr aus erneuerbaren Energien kommt und das sehe ich auf die nächsten 20 bis 30 Jahre nicht ansatzweise. 

master_p
Geschrieben

Gut, wie immer muss natürlich jemand anfangen. Und nur weil wir in Deutschland/Europa keine Verbrenner mehr zulassen, heißt das natürlich nicht, dass keine Verbrenner mehr existieren. Aber man lässt dann eben auch die Lieferketten nach Afrika versiegen. Das wird dann sicherlich nochmal 10 Jahre drauf brauchen, aber immerhin. Ob dann in Afrika 25 Jahre alte, heruntergerockte BMW i4 oder id3 gefragt sind ist ein anderes Thema. Die Autos werden aktuell ja nicht nach Afrika verschifft, weil die Schrott sind. Sondern weil es sich wirtschaftlich nicht rechnet sie hier reparieren zu lassen. Aber wie soll man in Afrika Elektroautos günstig reparieren? Schon jetzt ist es ja problematisch mit den ganzen Autos, die Elektronik drin haben.

chip
Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb master_p:

Aber man lässt dann eben auch die Lieferketten nach Afrika versiegen. Das wird dann sicherlich nochmal 10 Jahre drauf brauchen, aber immerhin

 

Wie willst Du das machen dann wird das Altauto nicht direkt von Deutschland nach Afrika verschifft sondern über Belgien oder Frankreich. Du wirst nie die Kette final  unterbrechen ggf. verlangsamen aber da war es und was nützen perspektiven auf 30 bis 40 Jahre eher wenig zumal in der Rechnung die Explosion der Bevölkerung in Afrika und Asien noch nicht berücksichtigt ist.  Von daher ein extrem schweres Thema welches für nachhaltigen Erfolg ein weltweites Koordiniertes Vorgehen von mindesten 70 % aller Regierungen weltweit  benötigt wozu dann alle großen Staaten zählen.  Ganz nebenbei ist mit das Thema Auto zu einseitig was habe wir an Fracht auf dem Meer vergleich das mal mit vor 30  oder 50 Jahren ?  Oder Kreuzfahrschiffe ? Wie viele werden davon jährlich neu gebaut ? Und dann schau Dir mal Flight Radar an und vergleiche den Flugverkehr über Europa mit den USA und Südostasien.  Es gibt viele Ansätze und Baustellen weltweit...

JazP
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb master_p:

Gut, wie immer muss natürlich jemand anfangen.

Das ist genau der Punkt. Entweder man führt an oder man läuft nur hinterher. Mit dem Finger auf das Unvermögen anderer zu zeigen ("Der da macht aber auch nichts!"), empfinde ich als rückständig. Wobei ich unsere Autoindustrie, mit wenigen Ausnahmen, bezüglich E-Mobilität nun wirklich nicht als treibende Kraft beschreiben würde. Insofern ist der Bezug auf Deutschland im Eröffnungspost schon daneben.

 

Die gesamte Automobilindustrie stellt sich auf den batterieelektrischen Antrieb um. Es findet schon seit einiger Zeit im Bereich Verbrennungsmotor keine (nennenswerte) Neuentwicklung mehr statt. Forschung ist schon ewig gestrichen. Da kommt nichts mehr. Konzernintern werden die Strukturen umgestellt, Abteilungen neu geschaffen, Mitarbeiter versetzt usw. Das wird niemand mehr rückgängig machen. Warum auch? Selbst der schwere VW Tanker schwenkt um.

 

Oder mit anderen Worten: Der Drops ist gelutscht!

 

Der ganze Prozess geschieht übrigens mit Ansage. Mit sehr langer Ansage! Wer jetzt überrascht jammert, hat die letzten Jahre vermutlich hinter dem Mond gelebt (oder kein Interesse am Automobil).

chip
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb JazP:

Der ganze Prozess geschieht übrigens mit Ansage. Mit sehr langer Ansage!

 

Ja klar aber wo sind den z.B. in den Neubauten der letzten 10 bis 15 Jahre flächendeckend Wallboxen in jedem Tiefgaragen Platz ? 

Das E Auto ist das typische Auto für Einfamilienhaus  Besitzer oder Firmen mit großem Grundstück und Infrastruktur. 

Was heute an E Technik und Peripherie da ist ist ein Witz für Flächendeckende (und funktionierende) E Versorgung. 
Und selbst wenn Afrika und Asien auch alle auf E Autos umstellen würden wo soll den der saubere  Strom herkommen ? Billigste Lösung wäre dann Atom Strom oder wie gerade im Gange Vergrößerung der Kohle Strom Produktion. Hier wird doch alles was wir in Deutschland / Europa einsparen perspektivisch wieder dreimal mehr produziert. 

 

Mal Zitat Handelsblatt vom 21.11.2019 

 

Zitat

China das Kohle-Land Nummer eins. Mehr als 1000 Gigawatt an Kohlekapazität sind allein im eigenen Land verbaut, das ist die Hälfte der weltweit installierten Leistung. Zum Vergleich: Die rund 150 Kohlekraftwerke in Deutschland haben eine Leistung von 45 Gigawatt. 

 

 

JazP
Geschrieben

Ich würde mich nicht immer mit den Schlechtesten vergleichen. Wenn man damit anfängt, steigt man ab.

matelko
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb JazP:

Die gesamte Automobilindustrie stellt sich auf den batterieelektrischen Antrieb um. Es findet schon seit einiger Zeit im Bereich Verbrennungsmotor keine (nennenswerte) Neuentwicklung mehr statt. Forschung ist schon ewig gestrichen. Da kommt nichts mehr. Konzernintern werden die Strukturen umgestellt, Abteilungen neu geschaffen, Mitarbeiter versetzt usw. Das wird niemand mehr rückgängig machen. Warum auch? Selbst der schwere VW Tanker schwenkt um.

 

Oder mit anderen Worten: Der Drops ist gelutscht!

Falsch!

Nein, der Drops ist ganz und garnicht gelutscht. Nur weil entsprechende Entwicklungen und die Forschung auf alternativen i.S. von nichtfossilen Kraftstoffen in der Öffentlichkeit derzeit nicht opportun sind und deshalb darüber nicht berichtet wird, heißt das noch lange nicht, daß sowas nicht stattfindet. An nichtfossilen Kraftstoffen wird mehr denn je gearbeitet - auch seitens der Automobilindustrie. Eben weil die E-Mobilität nunmal nicht alle Fahrprofile ersetzen kann.

 

Was die Umstellung der Konzernstrukturen betrifft: Hast Du Dich damit mal etwas eingehender beschäftigt? Die Umstellungen bei den Fahrzeugbaukästen und auch Fertigungslinien laufen darauf hinaus, daß man flexibel und schnell auf jegliche Antriebsform eingehen kann. Eine Plattform für alle Antriebsformen, seien es Verbrenner, E-Antriebe, evtl. künftig mit Wasserstoffspeicher statt Batterien, etc. Eine Fertigungslinie, auf der sowohl Verbrenner als auch E-Antriebe verbaut werden können. Die Umstellung läuft keineswegs nur einspurig in Richtung "E-Mobilität only". Das trifft übrigens ganz besonders auf den von Dir erwähnten VW Konzern zu.

Allgoier
Geschrieben

Leben wir noch in 15 Jahren ?

Morgen über die Straße und man wird überfahren...

In den Urlaub und das Flugzeug stürzt ab...

Krebs...

Atomkraftwerk nahe am Rhein  geht hoch (alles verseucht und wir wandern mit Strahlenbelastung nach Afrika)... da können wir dann auf Schotterwegen unsere höhergelegten Sportwägen mit leerem Auspuff und ohne Katalysator (a´la Straight Pipes) bewegen 🤪

 

Ganz ehrlich, schnurzpiepegal was so mancher von sich gibt. Ich lebe jetzt und heute. Die Zukunft ist ungewiss.

 

 

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matelko
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Allgoier:

Ganz ehrlich, schnurzpiepegal was so mancher von sich gibt. Ich lebe jetzt und heute.

Egoista, Du! Das sage ich der Greta. Und dem Robert. Ätsch!

Allgoier
Geschrieben (bearbeitet)

Greta... früher schon mal davon gehört (z.Zt. zum Glück ruhiger geworden) 😵

Robert... muss man den kennen ? Das ist wie mit der oder die Bunnibarth... es kennt auch keiner 🧐

 

Duck und weg in das Elektrojahr 2035 🧏‍♂️

bearbeitet von Allgoier
skr
Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Allgoier:

Greta... früher schon mal davon gehört


Die Garbo? :???:

JazP
Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb matelko:

Nur weil entsprechende Entwicklungen und die Forschung auf alternativen i.S. von nichtfossilen Kraftstoffen in der Öffentlichkeit derzeit nicht opportun sind und deshalb darüber nicht berichtet wird, heißt das noch lange nicht, daß sowas nicht stattfindet.

 

Stimmt. Der Umkehrschluss gilt allerdings auch nicht.

 

Welcher Hersteller forscht denn noch an Kraftstoffsystem, Brennverfahren oder Ladungswechsel? Ich kenne niemanden, bei dem dort nennenswert Budget reingesteckt wird. Ähnliches gilt für die Neuentwicklung. Mir fällt bei den Großen auf Anhieb kein Verbrennungsmotor ein, bei dem heute eine Neuentwicklung geplant ist. Na doch, einer vielleicht. Der Rest ist gestrichen. Es gibt nur noch Weiterentwicklungen (und Serienbetreuung).

 

Aber gut, ich habe auch nicht Einblick in alle Entwicklungsabteilungen. Vielleicht kannst Du ein Motorprojekt nennen.

 

vor einer Stunde schrieb matelko:

Die Umstellungen bei den Fahrzeugbaukästen und auch Fertigungslinien laufen darauf hinaus, daß man flexibel und schnell auf jegliche Antriebsform eingehen kann.

Sicher. Mit Verbrennungsmotoren soll doch weiter Geld verdient werden! Eine Technologie, in die in der Vergangenheit viel Geld geflossen ist, schmeißt man nicht einfach weg. In der Gegenwart fließt allerdings sehr viel Geld in die E-Mobilität. Und dieses Geld wird man ebenfalls nicht wegschmeißen.

 

Dass also die übernächste Linie ebenfalls so flexibel ausgelegt sein wird, bezweifle ich. Großserienhersteller mögen keine Flexibilität. Flexibilität kostet Geld.

matelko
Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb JazP:

Welcher Hersteller forscht denn noch an Kraftstoffsystem, Brennverfahren oder Ladungswechsel?

Z.B. Porsche Engineering in Weissach. Die haben gerade ihre Anstrengungen auf diesem Gebiet deutlich erhöht. Und es sei auch gleich angemerkt, daß in Weissach keineswegs nur die eigenen Anwendungen in Betracht gezogen werden, vielmehr wird für den VW Gesamtkonzern und auch andere Autohersteller entwickelt.

 

Einen guten Einblick über aktuelle Forschungen und Entwicklungen bietet das regelmäßig stattfindende Wiener Motorensymposium.

 

vor 32 Minuten schrieb JazP:

Großserienhersteller mögen keine Flexibilität. Flexibilität kostet Geld.

Mit Verlaub, das ist der mit Abstand größte Blödsinn, den ich bislang gelesen habe. Das Gegenteil ist der Fall, sonst hätten die Fahrzeughersteller ihre Modellpaletten in der Vergangenheit nicht so aufgebläht und ihre modularen Baukästen derart flexibel(!) ausgelegt, daß man vom Kleinwagen bis zum SUV alles damit aufbauen kann. Bis zu dem Punkt, wo die produzierten Stückzahlen einzelner Modelle nur noch Tröpfchenniveau erreicht haben. Vorreiter dieser Modularität war übrigens BMW, dort hat sich ein gewisser Herr Piech das Baukastensystem vor sehr vielen Jahren abgeschaut. Und, so wie er getickt hat, erheblich raffinierter umgesetzt (umsetzen lassen).

 

Was die Fertigungslinien anbelangt: Auch hier möge als anschauliches Beispiel wieder der VW Konzern herhalten: Man installiert derzeit in allen Fertigungswerken weltweit flexible(!) Linien, auf denen sämtliche Marken und sämtliche Baukästen gebaut werden können. China macht den Vorreiter: Audi + VW + alle anderen Marken für den chinesischen Markt werden auf einer(!) gemeinsamen(!) Linie gefertigt. Und zwar unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Fertigungsqualitäten einer jeweiligen Marke. Die neue Taycan Fertigung in Zuffenhausen ist dafür ausgelegt, künftig alle Sportwagenbaureihen darauf parallel fertigen zu können, egal was für einen Antrieb sie haben werden.

 

Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb JazP:

Verbrennungsmotor keine (nennenswerte) Neuentwicklung

Stimmt nicht - schau dir mal Emissionswerte & Effizienz der letzten 20 Jahren Motorenbau an - alleine bei der spezifischen Leistung je 1.000ccm i.V.m. Aufladung, Direkteinspritzung und Partikelfilter hat sich doch einiges getan?

 

Hinzu kommen die Integrationen der Hybridlösungen, welche parallel zum E-Auto immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden müssen bzgl. Platzbedarf, Systemintegrität und Funktionalität - vom Kleinstwagen bis zum Hypercar. Wer ein Auto "nur" als Motorenträger versteht, welcher ja modular mal eben durch irgendwas anderes ersetzt werden kann, blendet einiges aus - es passieren jede Menge nennenswerten Neu- & Weiterentwicklungen. "E-Auto" steht drauf, aber das Automobil hat sich nicht neu erfunden - das ganze normale "-wie baue ich ein Auto-" außen rum bleibt ja weitgehend gleich. Und hier ist Deutschland ganz vorne mit dabei - viele andere Autobauer produzieren auf deutschen Anlagen bzw. mit deutschem KnowHow ;) 

 

Wasserstoff/Brennstoffzelle/synth. Treibstoffe - die ausschließlich durch "externe Stromversorgung" betriebenen Fahrzeuge führen derzeit & auch zukünftig ein Nischendasein. In den Statistiken werden halt auch gerne die "30 km rein elektrisch nutzbaren" Hybridfahrzeuge gelistet - Tesla hat nicht mal 2% Marktanteil in Deutschland, das ist weit weg von "Alternative" ;) 

 

@matelko war schneller - der Schuft 😕:D 

bearbeitet von Andreas.
Teferi
Geschrieben

Sehr interessante Beiträge, bin da mehr oder weniger bei @matelko und @Andreas..

 

Allerdings, @Andreas., mich würde interessieren, was genau Du mit “E-Auto" steht drauf, aber das Automobil hat sich nicht neu erfunden - das ganze normale "-wie baue ich ein Auto-" außen rum bleibt ja weitgehend gleich.“ meinst.

Hier gibt es meiner Ansicht nach schon starke Architektur-Unterschiede - und hier stehen unsere Deutschen OEMs leider nicht in erster Reihe, da sie wie viele neue OEMs nicht auf der grünen Wiese planen können, sondern versuchen bestehendes zu adaptieren.

TomSchmalz
Geschrieben

Die Zukunft sagt keine eigenen Auto,s sondern Miettaxi o. ä.

 

In Großstädten kann nicht jeder Parkplatz mit einer Ladesäule bestückt werden,

das wäre so wie in den 80/90gern mit den Parkuhren alle 5 Meter.

 

Tom.

 

emuman
Geschrieben

Interessant ist, dass Elektroautos bisher relativ lange Laufzeiten der Plattformen haben und sich durch Facelifts lange am Leben erhalten lassen. Renault Zoe, BMW i3, Tesla S sind so Beispiele. Für den wahrnehmbaren Nutzen durch den Kunden spielt ein neuer Akku mit mehr Reichweite und Updates der Bedienelektronik wohl eine größere Rolle als neue Formen und Plattformen. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass die Akzeptanz bei den Herstellern da ist. Der Focus der Kunden verschiebt sich weg von der Mechanik und die Beibehaltung einer Plattform wird akzeptiert. Bei Verbrenner wurde zumindest kritisch angemerkt, wenn es unter dem Blech gleich blieb, zb Golf V / VI. Damit sind die Entwicklungskosten für die E-Autos mit weniger Risiko reinzuholen.

master_p
Geschrieben

Die Facelifts sind doch auch nur für Leasingkunden, sprich in erster Linie Dienstwagenfahrer interessant. Damit die nach 3 Jahren irgendwas Neues bekommen und nicht zweimal dasselbe Auto kaufen "müssen". Zoe, i3 und ggf. auch Tesla sind aber häufig keine Dienstwagen. Es sind im Firmenbereich maximal noch Bedarfs-/Flottenwagen, bei denen unterschiedliche Leute fahren und daher nicht besonders relevant ist, was da auf dem Hof steht.

 

Spannend wurde es doch erst mit e-tron, EQC oder dem i4. Damit wird das obere Management erreicht, welches solche Dinger mehr aus Spaß, denn aus Brauchen least. Für die (rasenden) reisenden Verkäufer mit viel Laufleistung wird der Diesel auch mittelfristig nicht aussterben. Aber die o.g. (mit dem i4 als Ausnahme) sieht man doch so gut wie nie auf den Straßen. Ich hab schon mehr RS Q8 und GLC 63 AMG gesehen, als e-tron oder EQC. Erst wenn da das Geld gemacht wird, werden die doch für die Hersteller interessant. Und dann werden vermutlich auch wieder die Laufzeiten der Modelle runtergehen. Aktuell ist es einfach noch zu teuer die Plattformen nach 5-7 Jahren zu entsorgen und neu aufzulegen.

matelko
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb emuman:

Interessant ist, dass Elektroautos bisher relativ lange Laufzeiten der Plattformen haben und sich durch Facelifts lange am Leben erhalten lassen. Renault Zoe, BMW i3, Tesla S sind so Beispiele. Für den wahrnehmbaren Nutzen durch den Kunden spielt ein neuer Akku mit mehr Reichweite und Updates der Bedienelektronik wohl eine größere Rolle als neue Formen und Plattformen.

Nicht ganz. Laß mich dazu ein wenig ausholen:

Porsche hat auf der IAA im Jahr 1973 die "FLA"-Studie im Maßstab 1:1 vorgestellt. FLA stand für "Forschungsprojekt Langzeit Auto". Hierin flossen besonders die im Jahr zuvor vom damals populären "Club of Rome" veröffentlichten Forschungserkenntnisse zum Thema Autozukunft ein. Heraus kam in der Tat eine sehr clever konstruierte Plattform, die nur noch durch regelmäßige Updates aktuell gehalten werden brauchte, aber im Kern über mehrere Jahrzehnte bestehen bleiben sollte.

 

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So innovativ das Konzept sowohl in seiner Gesamtheit als auch in den Details war, und so überzeugt es Ferry Porsche persönlich vorangetrieben hat, es ist krachend gescheitert...

 

Und woran lag's? An der Profitgier der Autohersteller? Nein. Es lag an der stets grundlegend fortschreitenden Technik (siehe z.B. Crashstrukturen und Aerodynamik) und dem ebenso fortschreitenden Sicherheitsbedürfnis der Kunden. Schon ein Jahrzehnt nach seiner Vorstellung war das FLA-Konzept in diesen Punkten hoffnungslos veraltet. Solche Dinge kann man nicht auf Jahrzehnte vorausplanen, das gilt heute noch viel mehr als vor 50 Jahren. Man denke nur an die in immer kürzeren Zeitabständen erfolgenden Effizienzvorschriften für Motoren und an die zunehmenden Assistenzsysteme aller Art. Dementsprechend sind die Herstellungszyklen heute eher kürzer als früher.

 

Übertragen auf Elektrofahrzeuge heißt das, daß es derzeit noch nicht allzuviele Langzeiterfahrungen mit der verbauten Technik gibt. Warte mal die kommenden 10 Jahre ab, was Unfallforscher speziell bei Elektrofahrzeugen noch alles an spezifischen Problemen herausfinden werden und was dann zwangsläufig in neue Entwicklungen einfliessen wird. Die Zyklen der Elektrofahrzeuge werden genauso kürzer, wie es die heutigen Bestandsfahrzeuge erlebt haben.

 

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      Bei Missachtung droht Anzeige & Busse oder gar Beschlagnahmung.
       
      Ebenso hat der Kanton Aargau zu Fahrten ins Ausland mit der U-Nummer vor kurzem eine Publikation verfasst:
      https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dvi/dokumente_5/stva_1/fahrlehrer_und_garagen/haendlerschilder/Haendlerschilder_-_Fahrten_im_Ausland.pdf
       
      Davon betroffen sind ja nicht nur Unternehmer (-> U-Nummer), auch an grössere Sammler werden in gewissen Kantonen ja solche Nummern verteilt.


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