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Führerscheinneulinge und PS-starke Autos

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Breakersn
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Mich würde interessieren was ihr als Community davon haltet, wenn Führerscheinneulinge sofort mit PS starken Fahrzeugen auf der Straße starten? Wie würdet ihr das handhaben mit euren eigenen Kindern?

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corniche
Geschrieben

Ähnlich wie bem Mopedführerschein, warum es hier beim KFZ keinen Unterschied gibt ?!

 

kkswiss
Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb corniche:

Ähnlich wie bem Mopedführerschein, warum es hier beim KFZ keinen Unterschied gibt ?!

Ich arbeite in einem recht grossen Konzern, eine Rasenmähermethode wird leider auch bei uns umgesetzt.

Wenige Verkäufer tricksen mit dem SAP und aller Verkäufer (auch die ehrlichen) werden in der Handhabung beschränkt.

Ich denke, man muss mit Belohnungen arbeiten. Ein Verkäufer hält sich an die Regeln, dann kann er auch grösseren Zugriff auf das System haben.

Wir (meine Frau und ich) setzen das Gleiche beim Fahren von von unsern Fahrzeugen mit unserer Tochter (21 Jahre) um.

Unsere Tochter hat etliche Fahrphysik, Fahrdynamik und Driftkurse ausgeführt. Somit darf sie auch alle unsere Autos fahren. 
Ich gebe dir Recht, ohne zusätzliche Ausbildung, eine Leistungsbegrenzung. Aber wenn sich jemand mit Kursen weiterbildet, muss je nach Ausbildungsstand das Limit erhöht werden.

 

 

herbstblues
Geschrieben

guten abend zur fortgesetzten stunde,

meine sohn ist fast 26 und fährt z.Z. einen alfa spider mit h zulassung !

 

hat abi,studium etc. alles durchlaufen und hat in seinem job erfolgreich fuß gefasst .

so wie vorgesehen aus sicht der eltern.

 

hat auch runden in hockenheim,eifel,lausitz etc. gedreht mit papa,mama und so manche runde mit instruktor.

doch boliden mit mehr als 400ps dreht er mit papa noch derzeit.

 

ich möchte weder mir noch meiner frau nachsagen lassen wenn er eine kiste schrottet alleine oder mit freundin und das ganze im "chaos" endet .

 

warum habt ihr ihn mit dem auto fahren lassen.

 

mag sein das hier bei CP manche anderer meinung sind,ich halte es so

 

ps,der papa schraubt noch selber und der sohnemann fährt lieber,ist eben so...

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke das ist eine sehr individuelle Entscheidung und stark abhängig vom jeweiligen Kind. Meine Tochter, 28, ist sehr ruhig und konzentriert am Fahren. Schon langweilig. Auto fahren ist für sie aber auch kein Spass, sondern Mittel zum Zweck. Ich hatte mit 18 schon bald den ersten Abflug mit einem 90 PS Golf hingelegt. Das Problem ist meiner Meinung nach eher, dass es auch Eltern gibt die solche Dinge nicht einschätzen können, oder unangenehmen Diskussionen mit dem Nachwuchs lieber durch staatliche Regelungen aus dem Weg gehen würden. 

bearbeitet von Thorsten0815
rx7cabrio
Geschrieben

ich finde das völligen Schwachsinn, ein Fahranfänger wird mit 90 PS genauso überholen, wie mit 300PS, nur es dauert halt länger und ist somit gefährlicher!

Ich bin damals, 1993 mit einem knapp 200PS E30 Allrad gestartet, auch das ging gut und ich bin bis heute unfallfrei, obwohl es weiter aufwärts mit der Leistung ging, zu der Zeit waren 200PS recht zügig...

Daher wird man es nie über Leistungseinschränkung kontrollieren können, hier muss einfach der Verstand einsetzten, auch ein 55PS Golf kann eine "Waffe" sein!

Maadalfa
Geschrieben

Ich werde mit meinen 3 Töchtern einen Fahrsicherheitskurs und den Corso Pilota machen. Danach dürfen sie beim Ferrari in die Tasten greifen. Zuerst mal muss die Jüngste aber den Schein machen. Staatliche Verbote gehen mir prinzipiell gegen den Strich.

Pentium
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb rx7cabrio:

ein Fahranfänger wird mit 90 PS genauso überholen

mein erstes Auto, ein Ascona A mit nur 60 Ps endete nach knapp 4 Wochen auf dem Dach ....... ein Corsa B überschlug sich direkt vor mir auf der Landstrasse kurz nach Ortsausgang "Elchtest" nicht bestanden. Autofahren ist gefährlich, Fahradfahren aber auch. Es entscheidet nicht die Leistung des Fahrzeugs, es entscheidet sich im Kopf des Fahrers wie die Fahrt endet. Ob sich in dem Kopf genug Verstand befindet um ein entsprechendes Fahrzeug zu führen weiß wohl niemand bevor etwas passiert. Daher ist es eine individuelle Angelegenheit wem welches Fahrzeug anvertraut werden kann. Das, für alle zu einem möglichst kleinen Risiko, unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Von reglementieren halte ich grundsätzlich auch nichts, einen lieben Angehörigen durch einen unkontrollierten Heißsporn zu verlieren aber auch nichts. Es sollte, auch wenn volljährig, zur Mitverantwortung der Eltern gehören. Die kennen ihre Kids am besten.... der Rest ist Schicksal...

bearbeitet von Pentium
chip
Geschrieben

Das Problem ist was ist hier PS Stark ??  also rhetorische Frage  100 PS im Lupo habe das gleiche Leistungsgewicht wie 200 im 5er BMW welches Auto ist nun besser für Fahranfänger oder sicherer bei einem Unfall eine unendliche Möglichkeit der Diskussion.. ? 

Hinzu kommt in Deutschland die mangelnde Fahrausbildung hier lernt man eher Auto bedienen statt fahren. 

Beispiel: Autobahn schnell fahren oder überholen auf der Landstr. gerade beim letzteren passieren immer schlimme Unfälle weil man das eigene Auto und den Gegenverkehr in seiner Geschwindigkeit  nicht richtig einschätzt. Hier bedarf es sehr viel Erfahrung und Gefühl für die Materie was die Fahrschule definitiv nicht vermittelt . So sollte auch jeder Autofahrer in der Ausbildung mal z.B. auf einem Motorrad und einem LKW  mitfahren um sich in diese Gruppe von Verkehrsteilnehmern zu versetzen.  Von daher hat die PS Leistung nicht so viel zu bedeute wie man immer denkt Erfahrung und Bezug zur Materie sind wichtig und eben auch genug Selbstbeherrschung und Reaktionssicherheit

Und da kann der konzentrierte 19 jährige der schon seit zwei Jahren Auto fahrt ( davon ein Jahr begleitet ) und 20.000 KM Erfahrung mitbringt viel besser da stehen als die 30 jährige  Mutti die nur dreimal die Woche die Kinder 2 KM zur Schule oder Sonntags 4 Km  zum tennis Club fährt und dabei noch WhatsApp schreibt. 

 

Von daher würde ich heute auch z.B. einen aktuellen Golf Gti als Auto für 18 oder 19 Jährige nicht ausschließen wenn sich dieser entsprechend charakterlich gefestigt zeigt ein Mc Laren oder Ferrari müsst es dann aber eher noch nicht sein das sind dann Autos an die sich jeder Fahrer egal mit welchem Alter rantasten muss. 

 

Thorsten0815
Geschrieben

@chipDu hast einen wichtigen Aspekt eingebracht. Sich in andere Verkehrsteilnehmer zu versetzen!

Und auch in den anderen Dingen stimme ich Dir voll umfänglich zu.

 

Allerdings ist ein moderner Ferrari, oder McLaren im normalem Strassenverkehr genauso beherrschbar wie ein Golf GTI. Letztens erst wieder fuhr die Tochter eines guten Bekannten mit einem "L" hinten angeklebt mit unserem Ferrari. Und das ist nicht das erste mal, dass dieser Wagen von einem Fahrschüler bewegt wird. Ja, das Parken ist schwierig, weil unübersichtlich. Die Felgen sind empfindlich. Aber im normalen Straßenverkehr absolut einfach zu fahren. Und ja, innerhalb der geltenden Verkehrsregeln und nicht mit CT OFF überholen. :D 

 

Für mich kommt es sehr darauf an was der junge Fahrer, oder die junge Fahrerin vor hat. Normal fahren, oder spielen und Spass haben.

Bei Letzterem sind McLaren oder Ferrari sicherlich falscher als ein Golf GTI. 

 

Wer solche Kinder hat und diese, und vor allem auch andere Verkehrsteilnehmer, schützen will, der bringt sie zu Fahrsicherheitstrainings und auf die Rennstrecke. Am besten mit verschieden Fahrzeugen. 

Thorsten0815
Geschrieben

 

Übrigens würde ich mir solche Diskussionen in der Öffentlichkeit wünschen anstelle von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen mit scheinheiliger Argumentation.

herbstblues
Geschrieben

gruss an thortsen0815,

 

mit dem fahrsicherheitstraining gebe ich dir zu 100% recht und doch

zu bedenken gebe,

 

in jungen jahren gehen ab und an die gene/hormone,temperement etc. mit der jugend durch !

 

ich halte es so mit meinen junior und bisher klappt das.

 

bei der tochter verschwende ich keinen gedanken da sie stets zu 100% loyal zur gesetzgebung steht,lol

 

und nun wieder zum rotweinnippen mit der gattin verdufte

Ulf.M
Geschrieben

Moin,

ich finde, was @chip sagt, ist Richtig, aber eine Sache fehlt da noch. Aus meiner Langjährigen Erfahrung als "Abschlepper" ( für Autos:)) kann ich sagen, das ein Punkt noch fehlt:

Die meisten Fahrschüler lernen auf Frontantriebsfahrzeugen, wenn man da Gas gibt, "Zieht" das FZ in die Spur, dagegen bei Heckantrieb (Papas Mercedes o. ä.) "schiebt" das FZ, wenn man da Gas gibt, bricht es meistens hinten aus und da die meisten Fahranfänger das nicht kennen, endet der Ausflug beim "Dreher" mit Glück nur im Feld neben der Strasse oder aber an Hauswänden oder anderen Hindernissen.

MfG Ulf.

 

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