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Langzeittest: Die Akkukapazität eines Tesla sinkt kaum


Thorsten0815

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Passt ja auch - der „normale“ Tesla-Fahrer ist technikaffin, befasst sich mit dem Produkt und achtet darauf. Laborberechnungen gehen nicht nur von unachtsamer Nutzung aus, sondern auch beliebige Temperaturbereiche.

Beim Laborversuch in Untertürkheim ging die Kurve steiler nach unten und nach 100.000 km Fahrversuch nebst Ladezyklen waren es 84%. U.a. wurden diese Laborergebnisse sowohl von der LMU als auch dem Fraunhofer bestätigt. Wie es dann in der Realität aussieht - eben anders.

 

Aber das ist doch immer so?

 

CO2-Vergleiche hinken schon, weil es Statistiken und Hochrechnungen sind - das ist wie ein Bodenrichtwert bei Immobilien, wo man im Bereich 500 - 3.000 EUR/qm unterwegs ist. Und so sind diese (und eigentlich doch alle?) Statistiken eben auch sehr breit interpretierbar ;) Ist doch aber auch egal - wer CO2 als Argument pro/contra e-Mobilität ansetzt, wählt IMHO den falschen Ansatz - aber passt nicht ganz hier in den Thread ^^

Thorsten0815
vor 29 Minuten schrieb Andreas.:

wer CO2 als Argument pro/contra e-Mobilität ansetzt, wählt IMHO den falschen Ansatz - aber passt nicht ganz hier in den Thread ^^

Sehe ich auch so.

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  • 4 Wochen später...

Nach 4,5 Jahren und 130.000 km hatte der Akku meines Model S 85D noch 98,3 % der ursprünglichen Kapazität. Die Akkus verlieren eher mit dem Alter an Kapazität. Die Fahrleistung ist fast egal.

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vor 11 Stunden schrieb LP560-4U:

 

Nach 4,5 Jahren und 130.000 km hatte der Akku meines Model S 85D noch 98,3 % der ursprünglichen Kapazität. Die Akkus verlieren eher mit dem Alter an Kapazität. Die Fahrleistung ist fast egal.

 

Wie konntest du die Kapazität auslesen?

  • Gefällt mir 1
vor 4 Minuten schrieb tollewurst:

Das Auto speichert ja auch die Ladzyklen und die Abweichungen. Daraus kann man das schon recht gut errechnen 

Aber auch nur wenn man die Anfangskapazität kennt. 
 

Versteht mich nicht falsch...ich will nicht in Abrede stellen, dass die Tesla Akkus wenig Kapazität verlieren. Hatte bis Juli ein Model X 100D und meine Frau fährt noch ein Model S 85D. Ich konnte bei beiden Fahrzeugen gefühlt keine Veränderungen feststellen. 
 

Ich frage mich nur trotzdem wie man das wirklich korrekt auslesen soll. 

Um das BMS zu kalibrieren empfiehlt Tesla ab und an den Akku komplett zu entleeren und dann auf 100 % zu laden. Das hilft auch die Reichweite präziser anzeigen zu können. Solange das nicht zu oft durchgeführt wird schadet es auch nicht.

Thorsten0815

Wobei es schwer ist ohne folgenden Abschleppwagen den Akku komplett zu entladen. Oder man fährt nur ums Haus, wobei die Nachbarn dann wohl stark und der Umweltliebe des Fahrers zweifeln würden. Oder wenn man genug Fahrzeuge hat, dann fährt man den Akku fast leer und warte danach einfach noch ein paar Tage ab, bis die üppige Elektronik in Kommunikation mit Tesla den Rest des Akku aufgebraucht haben. ? 

Mir fehlt da mangels eFahrzeugbesitz die Erfahrung, aber wie, und überhaupt hat das einer hier im Forum schon mal gemacht den Akku komplett zu leeren? Nur rein aus Interesse gefragt.

Den kann man nicht komplett leerfahren Thorsten. Vorher kommt eine Meldung, man solle rechts ranfahren und dann fährt das Fahrzeug runter. Der Akku ist dann nicht leer. Er wird aber davor geschützt leer zu werden. 

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Auf 0 km Reichweite hatte ich den 85D bereits. Mit ein bisschen erfahrung und Vertrauen in das BMS geht das bei normalen Strecken recht gut. Auf der Langstrecke hatte ich immer versucht den Akku auf ca. 5 km Reichweite herunter zu fahren. Es hat also immer gerade so zum Supercharger gereicht. Die Folge: Sehr hohe Ladeleistungen und damit verbunden Zeitersparnis.

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Ich hab den S auch aus Interesse mal so leer gefahren bis nur noch ca 60-80 kW Leistung zur Verfügung standen. Dann hab ich Angst bekommen und bin schnell in die Garage gefahren zum laden. 

Am 25.11.2019 um 21:16 schrieb Andreas.:

wer CO2 als Argument pro/contra e-Mobilität ansetzt, wählt IMHO den falschen Ansatz - aber passt nicht ganz hier in den Thread ^^

Du hast absolut recht.

Allerdings ist die Elektromobilität nicht der Grund für den Erfolg bei Tesla.

Ich durfte ausgiebig mit Tesla Model 3 und S fahren. 

Tesla kann man nicht mit Mercedes oder anderen Automobilherstellern vergleichen (Vllt. mit BMW).

Tesla entwickelt sich immer mehr zu einer Software Plattform, während alle traditionellen Hersteller im Bereich Software nichts auf die Reihe bekommen (siehe ID 3). 

 

Daher sehe ich kein Wunder, warum es bei Tesla so viele "Fanbois bzw. Tech Nerds" gibt. Tesla wird schon wie Apple loyale Kunden finden. Tesla könnte wie iOS von Apple ein unverzichtbares ("sticky) Öko-System entwickeln und so deutsche Automobilhersteller angreifen. Dafür braucht Tesla keinen großen Marktanteil. 

 

Wir leben noch im Zeitalter, wo ein Auto aus komplizierten Komponenten mit einfacher Software besteht. Aber bald haben wir ein Auto aus einfachen Komponenten mit komplizierter Software. 

 

Früher hieß es: Tesla kann Software beherrschen, aber muss lernen, Autos zu bauen. Autohersteller können Autos bauen, aber müssen lernen, Software zu beherrschen. 

Aber ich sehe keinen Fortschritt bei Automobilherstellern, wenn ID3 oder neue S-Klasse wegen Software Problemen nicht rechtzeitig erscheinen. 

  • Gefällt mir 4

Seit 4 Jahren fahren wir ein Model S als Alltagsfahrzeug auch mit wöchentlichen Langstreckenfahrten. Der Akku wird dabei desöfteren bis unter 10 km Reichweite heruntergefahren. Ein Einbruch der Reichweite ist nicht festzustellen. Insgesamt ein Auto mit ganz wenigen Mängeln und Unterhaltskosten.

Es wird gemunkelt, dass bei VW von 30000 Vorabbestellungen des ID nur noch knapp 4000 übriggeblieben sein sollen.

Ich kann da Kor1987 nur zustimmen.

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