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qayxc2003

Ferrari 458 Spider Anschaffung - Fragen

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qayxc2003
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Hallo zusammen,

nach diversen Porsche 911 möchte ich nun den Kauf eines 458 Spider wagen. Naturgemäß sind die meisten Exemplare aus den Jahren 2012 und 2013, und die meisten Angebote sind nicht von Ferrari-Vertragshändlern, was ja nicht heißt, dass die Autos schlecht sind, ich möchte nur kein Risiko eingehen.

Daher einige Fragen an die Experten:

  • Gibt es Gutachter, die sich auf Ferrari spezialisiert haben und direkt wissen, wo man hinsehen muss?
  • Gibt es Händler, gerne im Raum Köln/Düsseldorf, bei denen man bedenkenlos kaufen kann?
  • Sind Alter (z. B. 2012) oder hohe km-Leistungen ein Hinderungsgrund?
  • Ist die Ferrari-Garantie empfehlenswert, und kann ich bzw. der Verkäufer die auch abschließen, wenn ich nicht von Ferrari kaufe (und zwar der Kauf)?
  • Spricht etwas gegen einen Kauf im Ausland?
  • Worauf würdet Ihr sonst achten?

Herzlichen Dank und Grüße

Jens

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thebigo
Geschrieben

Laufleistung ist kein Problem. 2012+ sollte es schon sein, denn da gab es noch mal Änderungen am Setup des Fahrwerks und die Getriebesoftware wurde überarbeitet. Aber das ist beim Spider ja eh der Fall. Die Garantie kannst Du jederzeit auch nachträglich abschließen. Deckt halt nur die wirklich großen Schäden ab. Insgesamt ist der 458 sehr zuverlässig. Meiner hat schon >80.000 und läuft....

Il Grigio
Geschrieben
Am 17.11.2019 um 14:46 schrieb qayxc2003:

Sind Alter (z. B. 2012) oder hohe km-Leistungen ein Hinderungsgrund?

Viele sehen es so, ich nicht. Meiner ist Bj. 2013. Ich habe ihn Anfang dieses Jahres bei 46.000 km gekauft. Tachostand derzeit 61.000 km. Ich gedenke, ihn weiter zu fahren. Es macht einfach zu viel Spass. Zuverlässigkleit 100%.

 

Am 17.11.2019 um 14:46 schrieb qayxc2003:

Ist die Ferrari-Garantie empfehlenswert, und kann ich bzw. der Verkäufer die auch abschließen, wenn ich nicht von Ferrari kaufe

Hab ich gemacht. Das Auto stammt von einem freien Händler, der sonst selten Ferrari hat. Dennoch hat Ferrari mir die Garantie verkauft.

 

Ich halte sie für empfehlenswert. Mir kommt es nicht auf Ersatz der Kleinteile (z.B. Wasserpumpe etc.) an, sondern auf Kostenschutz bei einem großen Motorschaden.

 

Gruß

 

Michael

qayxc2003
Geschrieben

Danke Euch, 

 

das hilft schon sehr! 

 

@Michael - hast Du die Garantie vor dem Kauf abgeschlossen? Könnte mir vorstellen, dass Ferrari die Garantie im schlechten Fall ablehnt - ist mir mit einem 911 wegen Überdreher passiert, wobei das dank DKG kein Thema ist...

 

danke nochmal

 

F40org
Geschrieben

Den Punkt Ferrari-Garantie kannst Du ja im Vorfeld klären. Einfach mit dem Auto zum Händler und wenn es Dir wichtig ist, dies als Bedingung in den Kaufvertrag schreiben. 

Il Grigio
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb qayxc2003:

@Michael - hast Du die Garantie vor dem Kauf abgeschlossen?

Nein, ich hatte den Ferrari schon beim freien Händler gekauft. Der hat ihn noch von Jan. bis März 2019 (Saisonkennzeichen) untergestellt und ihn währenddessen noch per Trailer zum Ferrarihändler für einige Arbeiten gebracht. Ich habe dann beim Ferrarihändler angerufen und telefonisch (Unterschriften etc. dann per Mail) die Garantie abgeschlossen.

 

Gruß

 

Michael

qayxc2003
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb F40org:

Den Punkt Ferrari-Garantie kannst Du ja im Vorfeld klären. Einfach mit dem Auto zum Händler und wenn es Dir wichtig ist, dies als Bedingung in den Kaufvertrag schreiben. 

guter Punkt, danke - wenn Ferrari die Garantie eingeht, ist das schon ein gutes Zeichen. Steht vermutlich ein Versicherer hinter, der mag keine Risiken. 

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      Was die F1 angeht, ist sie gegenüber der aus dem 355 stark verbessert (z.B. E-Gas) und auch im Zuge der Modellpflege beim 360 softwareseitig aktualisiert worden. Was genau gemacht wurde, kann ich Dir leider nicht sagen, nach Aussagen anderer scheint das Softwareupdate jedoch eine Verbesserung gebracht zu haben (kürzere Schaltzeiten). Überhaupt die F1: ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein Modell mit F1 vorher ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt allein reicht m.E. dafür nicht aus. Die Vor- und Nachteile erschließen sich erst nach längerer Nutzung und man braucht sicher auch länger als einen Tag, um sich überhaupt einmal an diese Art der Gangwechsel zu gewöhnen. Generell kann man sagen, daß die Schaltwechsel bei hohen Drehzahlen (hoch und runter) absolut perfekt sind. Mit Fuß und Hand kriegt man das nicht so optimal hin. Auf der Rennstrecke und auch auf der Autobahn bringt das schon Vorteile, da man sich ganz auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Auf der anderen Seite erkauft man sich diese Vorteile mit Abstrichen beim Langsamfahrkomfort. Die Kupplung macht ständig auf und zu, was ein gefühlvolles Anfahren erschwert. Das führt einerseits zu höherem Verschleiß und verbranntem Geruch beim Anfahren mit etwas zu viel Gas und erfordert andererseits einen extrem gefühlvollen Gasfuß, was an Steigungen oder beim Abbiegen zusätzlich erschwert wird. Hier ist der Kupplungsfuß ganz klar im Vorteil. Man muß außerdem sagen, daß die 6-Gang Handschaltung im 360 butterweich und exakt zu schalten ist, kein Vergleich mehr zum 355 (der auch nicht sooo schlecht war). Das metallische Klacken beim Gangwechsel, die offene Kulisse und eine Preisersparnis von 8000 Euro auch bei Gebrauchten gibt es quasi kostenlos dazu.
       
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      Was die Lebensdauer der Kupplung angeht, hält diese beim F1 etwa halb so lang als bei der normalen Handschaltung, was in etwa 30000 km zu 60000 km entspricht.
       
      Wie gesagt, man muß ausprobieren, welches Getriebe zu einem am besten paßt und das geht nur nach ausführlichen Testfahrten in verschiedenen Verkehrssituationen.
       
      Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
       
      Gruß,
      skr
    • Hallo zusammen,
      ich bin neu hier im Forum und möchte mich einmal kurz vorstellen.
      Mein Name Reinhard, von Beruf Schaltingenieur ( Elektrotechnik) und fahre einen Porsche 993, den ich nicht mehr verkaufen werde.
      Meine große Leidenschaft ist der Rennsport, die Nürburgring-Nordschleife und die Marke Ferrari.
      Nach langem Sparen möchte ich mir nun im September ( 2012 ) einen Gebrauchtwagen Ferrari 360 Modena mit Schaltgetriebe zulegen.
      Deshalb habe ich mich natürlich über diesen Typ genau informiert und möchte hier trotzdem noch einmal nachfragen, ob es gravierende Schwachstellen gibt. ( Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage schon zigmal gestellt wurde, aber sorry, es ist eine Anschaffung, die ich sehr wahrscheinlich nur einmal machen werde ).
      Im Vorraus besten Dank und Gruß
      Reinhard Henzgen

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