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stache

Bremse wird zu heiß beim F355 F1 Bj 99

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stache
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Hallo zusammen,

meine Diva zickt mal wieder bzw. wird heisser als sie es vermutlich verträgt 😉

 

Problem:

starkes Erhitzen der hinteren Bremsscheibe bei Fahrt auf beiden Seiten.

Die Scheibe wird heißer als der Topf

 

Feststellungen:

Die inneren Bremsklötze liegen an der Scheibe an, die äußeren haben leicht Luft.

Denke die sollten innen wie außen etwas Luft haben

Handbremse möchte ich genauso wie die Radlager ausschließen.

 

Bereits versucht:

Bremsflüssigkeit ist OK und aufgefüllt

Mehrmaliges Bremsen im Stand (um den Bremskolben zu bewegen)

1 x leichtes zurückschieben der Bremsbeläge (Bremskolben) geht sehr schwer

 

Fahrzeug parkt immer ohne angezogener Bremse

Fahrzeug war vor kurzen (vor 250km) beim ZR-Wechsel

 

Bin mal auf eure Tips zur Fehleranalyse gespannt.

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olli964
Geschrieben

Hi , was bedeuted Bremsflüssigkeit OK , wann getauscht ? Test im Ausgleichsbehälter sagt wenig aus . Da Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist , kann über die Zeit durch die Gummischläuche feuchte Luft diffundiert werden , die dann dafür sorgen kann , das die Bremskolben "fest" gehen. Dies passiert üblicherweise unten im Sattel und nicht im Ausgleichsbehälter. Würde erst einmal die Bremsflüssigkeit tauschen , geht schnell und kostet nicht viel , wenn das nichts bringt , den Sattel abmontieren und schauen , ob sich die Kolben innen und außen gleichschwer zurückdrücken lassen. Falls nicht , Kolben raus , reinigen , neue Dichtungen rein und wieder zusammenbauen. Kolben und Zylinderlaufbahn dürfen nicht beschädigt oder verrostet sein und bitte nur mit ATE Bremsenfett arbeiten. Gummis nicht verkannten und anschließend entlüften.

Im Zweifel lieber in eine Werkstatt zur Überholung schicken .

Vorher kann man noch überprüfen , ob die Scheiben rund laufen . Meßuhr dran und Rad drehen. Können sich schon einmal verziehen , wenn man mal mit sehr heißen Scheiben ins Wasser (tiefe Pfütze ) gefahren ist . oder nach einer "wilden Fahrt" das Auto abgekärchert hat.

Gruß Olli

stache
Geschrieben

Hi Olli, danke für den Tipp.

Bremsflüssigkeit wurde bei ZR-Wechsel vor 250km erneuert.

Ob die ordentlich entlüftet haben, kann ich leider nicht feststellen. Scheibe ist ok (rund).

Komisch ist hand, dass auf beiden Seiten die inneren fester anliegen als die äußeren Bremsklötze.

vg aus Bayern

FS348
Geschrieben

Hallo,

Bremsklötze ausbauen und unten ist ein VA Blech um Klötze zum halten in Position.

Drunter sammelt sich Rost und Klötze können sich nicht von Bremsscheibe weg bewegen

nach Bremse los lassen.

Blech ist mit eine keine Torx oder Inbus Schraube befestiegt.

Raus-reiniegen-Cu Fett und es wird viel besser!

Gruß,Franjo

tollewurst
Geschrieben (bearbeitet)

Es sitzt irgendwo ein Verzögerungsventil für die hintere Bremse. Wenn das „klemmt“ liegen die Klötze dauerhaft an.

Falls es nicht das ist was Franjo geschrieben hat.

bearbeitet von tollewurst
FS348
Geschrieben

Verzögerungsventil und Druckventil ist links an Motorrahmen in Bremsleitung montiert .

Ist aber sündhaft teuer und selten kaputt.

Gruß,Franjo

stache
Geschrieben

Hi Franjo,

der obere Kolben der Bremse war minimal fest bzw, lief nicht so geschmeidig wie der untere.

Alles gereinigt (auch die Feder) und mit Kupferpaste eingeschmiert und es ist wirklich besser geworden.

Denke, wenn es mir mal langweilig wird, warte ich den Bremssattel.

Wo gibt es denn die Dichtungen und Gummis für die Bremobsättel?

vG Markus

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      (80 VINs stehen bereits hier: http://www.ferrari355registry.com/Ferrari_List.asp?pSel=Keyword&pVal=Challenge%20car )
      Vielleicht bekommen wir irgendwann mal alle 72 originalen Challenge Autos hier versammelt.
      Produktionszahlen (siehe auch Wiki)
      * F355 Challenge: 72
      * F355 Competizione: nur eine Handvoll Exemplare bekannt, 1995-1996
      * Etwa 100 F355 Berlinetta mit Straßenzulassung wurden zu F355 Challenge umgerüstet. Das Werk lieferte hierzu ein Teile-Paket.
      Dann zeigt mal was Ihr auf Euren Festplatten habt. Von mir aus gerne formatfüllend, es ist schließlich ein Bilder-thread.
      Beginnen wir doch mit einem famosen CPler:
       


      Gefunden auf: http://de.redinfocus.com/Rennwagen-Prototypen/Ferrari-355-Challenge/
       
      Gruß,
      cinque
    • kkswiss
      Dieser Fred ist für meinen Freund Klaus (und natürlich für alle die das Thema interessiert) , aus dem wunderschönen Hessen.


      Um das hier verstehen zu können, muss man wissen, dass durch eine Bremsung, Bewegungsenergie nur in Wärmeenergie gewechselt wird.

      In diesem Fred geht es um Standard(Serienbremse) vs. verstärkte Bremse.

      Immer wieder kommt die Frage auf: Wie kann ich die Bremsleistung von meinem Fahrzeug erhöhen?

      Wer diese Frage stellt, muss sich erst einmal eine Gegenfrage stellen lassen: Kannst Du überhaupt eine Bremse richtig bedienen?

      Die Frage klingt ein wenig schwachsinnig, ist aber durchaus berechtigt.

      Sehr viele Sportwagenfahrer fahren relativ sportlich, bremsen aber vor einer Kurve sich in die Kurve hinein.

      Nur gerade dieses hineinbremsen mindert auf Dauer die Bremsleitung. Eine richtige Bremsung erfolgt vor der Kurve, mit einem heftigen Tritt (der Fahrer explodiert richtig auf dem Pedal) auf das Bremspedal. Man will als Fahrer die maximale Bremsleitung aus dem Fahrzeug holen. Ziel ist es, die Strecke der Bremsung so kurz wie möglich zu machen. Das erfordert allerdings eine gewisse Erfahrung auf diesem Fahrzeug. Der Fahrer muss die stärkste Bremsverzögerung von dem Fahrzeug kennen, um diese auch wirklich nutzen zu können.

      Bei den meisten Fahren ist dies nicht der Fall, hier wird vor einer Kurve frühzeitig und dafür länger gebremst. Wenn der Fahrer merkt es reicht noch nicht um mit dieser Geschwindigkeit durch die Kurve zu kommen, wird ein wenig fester auf das Bremspedal getreten.

      Oder, der Fahrer merkt, wenn ich so weiterbremse bin ich zu langsam in der Kurve, dann wird das Pedal ein wenig gelockert.

      Durch diese Bremsweise liegen die Bremsbeläge zu lange an der Bremsscheibe an und der eigentliche Bremsvorgang wird unnötig verlängert.

      Durch dieses längere Anliegen der Standardbeläge wird der Belag zu heiss und arbeitet nicht mehr richtig, da nun ein Bremsklotz mit einem anderen Temperaturfenster zu Einsatz kommen müsste.

      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass alle Fahrer von hier einen Bremsvorgang richtig beherrschen.

      Fangen wir mit den Bremsklötzen an:
      Ein Bremsklotz besteht aus zwei, oder drei verschiedenen Materialien. Der Belagsfläche, der Trägerplatte (die Stahlplatte auf der der eigentliche Belag geklebt wird) und eventuell ein Antiquietschblech, oder Antiquietschpaste.

      Der Bremsbelag besteht aus Schmierstoffen (z. B. Russ, Graphite), aus Klebstoffen (Harz) und aus Reibwerterhöhern (div. Metalllegierungen, Keramikanteilen und/oder Kohlefaser)

      Der Standardbremsklotz ist für einen normalen Umgang mit der Bremse meistens ausreichend dimensioniert.

      Bei einer normalen Bremsung wird er Klotz über die Bremszange an die Bremsscheibe angelegt und wandelt durch den Reibungswiderstand die Bewegungsenergie in Wärmeenergie um. Diese Wärmeenergie wird über die Bremsscheibe und Radnabe in die eine Richtung, und über den Bremsbelag, Bremskolben, Bremsflüssigkeit, Bremssattel und Felge in die andere Richtung abgebaut.

      Dies alles spielt sich in „Temperaturfenstern“ ab. Also, ein Standardbremsbelag ist für ein bestimmtes, niedriges Temperaturfenster. Der Fahrzeughersteller dimensioniert seine Bremsen so, das er mit seiner Bremse ca. 70-80% aller Kunden zufrieden stellt.

      Wer sportlicher fährt begibt sich durch die Fahrweise in ein anderes Temperaturfenster.
      Nun muss gehandelt werden.


      Der erste und zulässige Schritt ist zu einem Bremsentuner zu gehen und sich eine grössere Bremse (Bremsscheibe, Bremssattel) einbauen zu lassen.
      Beim zweiten Weg, den für den nicht öffentlichen Strassenverkehr geht man wie folgt vor.

      Es werden die Standardbremsklötze gegen Motorsportbremsklötze gewechselt.
      Zusätzlich wird (und muss) noch die Bremsflüssigkeit gewechselt werden.

      Die erste Frage die immer wieder aufkommt, warum sind Motorsportbeläge verboten, wo sie doch die Bremsleistung erhöhen?

      Sämtliche Motorsportbremsklötze haben ein anderes Bremsverhalten wie Standardbeläge.

      Bei einem Motorsportbelag wird eine höhere Bremsleistung durch zwei Komponenten erreicht. Zum einen durch die Metalllegierung im Belag. Hier wird ein höherer Reibwert zwischen den Metallteilen im Belag und auf der Bremsscheibe erreicht.

      Zum Zweiten ist der Klebstoff (Harz) ist progressiv ausgelegt. Das Harz wird mit zunehmender Temperatur weicher und klebt mehr an der Bremsscheibe. Je heisser der Belag, um so mehr klebt das Harz und der Reibwert erhöht sich zusätzlich.

      Dieses Harz darf nicht in Standard(Serien)belägen verbaut werden. Durch dieses Harz, erhöht sich die Bremsleistung progressiv, d. h. bei gleich bleibenden Pedaldruck verstärkt sich die Bremsleistung.

      Durch dieses Verhalten hat der Motorsportbremsbelag keine Strassenzulassung.
      Fahrer die mit diesem Verhalten nicht umgehen können (eventuell den Bremsdruck reduzieren), werden überrascht und es könnte zu ungewollten Auffahrunfällen kommen.

      Weiter hat ein Motorsportbelag eine grössere Wärmeabfuhr. Er bringt also mehr Wärme von der Bremsscheibe weg als ein normaler Strassenbelag. Diese thermische Leitfähigkeit bringt mehr Wärme zum Bremssattel, so dass auch hier Hand angelegt werden muss.

      Eine normale Bremsflüssigkeit ist für ein normales, vom Fahrzeughersteller festgelegtes Temperaturfenster vorgesehen. Durch die Änderung der Bremsbeläge erhöhen wir ja dieses Temperaturfenster und so muss auch eine Sportbremsflüssigkeit eingefüllt werden.

      Diese hat Vorteile, aber auch Nachteile.

      Vorteil ist, auch bei hohen Temperaturen bleibt sie formstabil. Es bilden sich keine Dampfblasen in der Flüssigkeit.

      Zusätzlich leitet diese Flüssigkeit auftretende Temperaturen schneller weiter.
      Nachteil, die Flüssigkeit ist teuer und sie muss jährlich gewechselt werden, da sie mehr Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnimmt und dadurch der Temperaturvorteil wieder singt.

      Nun gibt es ja nach Einsatzzweck, Temperaturfenster und Verschleisswilligkeit des Materials verschiedene Sportbremsbeläge. Diese sind nach Farben (die man natürlich für den eventuellen Strasseneinsatz (welcher ja verboten ist) mit schwarzmatt aus der Spraydose beseitigen kann) gekennzeichnet.

      Um nun den für sich richtige Bremsbelag zu finden gibt es Temperaturstreifen, die auf den Bremssattel geklebt werden und Farbe für die Bremsscheiben. Je nach benötigtem Temperaturfenster (welches durch den Fahrstil und Fahrzeug festgelegt wird) sollten nun die Sportbremsbeläge bestellt werden.

      Beim 360ger kannst Du Dir den Kauf aber sparen, da funzt am besten Pagid RS 19 gelb und Das Bremsöl von Castrol SRF - Racing Brake Fluid.

      Mit diesem Kleinen Umbau (Bremsklötze und Flüssigkeit) lässt sich die Bremsleistung um 15-20% erhöhen. Zudem gibt es keine thermischen Probleme mehr.

      Einen Nachteil gibt es aber auch, abgesehen von der Strassenzulässigkeit. Das Fahrzeug wird stärker beansprucht und benötigt sicher mehr Einstellarbeiten. Und hin und wieder können Sportbremsbeläge durch Quietschgeräusche unangenehm auffallen.

      Dies ist nur eine ganz grobe Zusammenfassung über ein Bremsentuning, es spielen noch viel mehr Faktoren (Be/Entlüftung, Bremsmaterialen, Fahrbarkeit, usw…) in diesem Bereich mit, aber ich möchte ja hier auch keine Doktorarbeit schreiben.
    • Wiesmann666
      Guten Morgen,


      gibt es für den MF3 ( Baujahr 2008) staubarme Bremsbeläge

      Grüße Frank

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