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Gast Blacky52

5-Gang-Getriebe hakt etwas...

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Gast Blacky52
Erster Beitrag:
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Bei meinem Wiesel hakt, wenn warm gefahren, der 1. und der Rückwärtsgang etwas bzw. läßt sich nur mit Nachdruck einlegen.

Kennt jemand das auch ... ?

 

Kupplung?

Getriebe?

 

Jemand eine Idee...?

 

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WM494
Geschrieben

Wie viele Km hat er weg?

Vielleicht ist das Schaltgestänge etwas ausgelutscht... 

Bei meiner Frau's ehemaligem Golf hab ich da mal so'n Plastikteil ausgetauscht, direkt unter der Schaltkonsole. Das war ausgenuddelt und sie hat dadurch die Gänge nicht mehr gut gefunden bzw. rein bekommen....
Vorn am Anschluss Schaltgestänge - Getriebe hängt auch noch mal so nen Teil, was schnell verschließt.
 

Grüße ?

Gast Blacky52
Geschrieben

Danke für den Tipp.

Mein Wiesel hat knapp 43.000 km auf der Uhr...

dickerg60
Geschrieben

Da sollte Sowas eigentlich nicht sein  , 

Ist ja qausi noch jungfräulich  , denn bei meinem mit 120 weg habe ich die Probleme nicht 

WM494
Geschrieben

Das stimmt allerdings... 
Vielleicht hat sich am Schaltgestänge was gelockert und hat sich dann verstellt...?!?

Gast Blacky52
Geschrieben

Das werde ich überprüfen lassen....

806
Geschrieben

Ich hab's Thema erst gerade entdeckt.

Erfahrungsgemäß ist die "Wartung" nicht immer ausreichend, manches bleibt auch schlicht dauernd unerledigt. Selbst "scheckheftgepflegt" ist da keine Garantie, die Versäumnisse auch bei namhaften Werkstätten sind teilweise mehr als erschreckend. Deswegen dürfte bei Deinem wahrscheinlich noch das erste Getriebeöl drin sein. Ein "Schaltgestänge" hat der Wiesmann nicht. Unter dem Hebel ist das Getriebe. Das ist kein Frontantriebsauto mit Quermotor wie ein Golf.

Deshalb meine Empfehlung: Getriebeölwechsel (Castrol macht die besten Öle dafür) mit einem vollsynth. Öl, vorsichtshalber auch Kupplungsflüssigkeit wechseln (wird eigentlich standardmäßig "vergessen", obwohl dafür Bremsflüssigkeit verwendet wird und die hygroskopisch ist) und - auch wenn's schwer zu erreichen ist - dem Differential ebenfalls eine frische Ölfüllung gönnen (Castrol Syntrax 75 W 140 - das Diff. leidet unter mangelhafter Fahrtwindkühlung und Zusatzheizung vom Auspuff!).

Das sollte helfen, die BMW-Komponenten sind sonst nämlich sehr robust und geben zu Beanstandungen keinen Anlaß.

Markus

Gast Blacky52
Geschrieben

@ Markus: Danke für die Aufklärung, dass der MF3 überhaupt kein Schaltgestänge hat.

Ich für mich alles noch zu frisch, kenne mich also noch nicht so gut mit dem MF3 aus. 

 

Auszug aus dem Service-Check vom 03.09.19 bei der Firma Drehzahl und Momente:

 

- Schalt- und Hinterachsgetriebe Ölwechsel (war auch leicht undicht)

- Brems-/Kupplungshydraulik gewechselt

- 40.000er-Inspektion incl. Wechsel Kettenspanner, etc... alles gemacht worden...

- Kupplung nachträglich nochmals entlüftet worden

 

Der Wiesel geht demnächst nach Meckbeuren... vielleicht fällt denen, ausser einer neuen Kupplung noch etwas ein.

 

dickerg60
Geschrieben

Wenn Du deine Kupplung tauschen lässt,  lasse auf jedenfall den simmering zum Motor mit erneuern , bei mir hatte er geleckt als ich meinen kaufte obwohl meiner mehr gelaufen hatte als deiner aber beim 2 Besitzer in 5 Jahren dann nur 3000 Kilometer gelaufen ist 

Gast Blacky52
Geschrieben

Danke für den Tipp, werde ich drauf achten.

Gast Blacky52
Geschrieben

War heute einmal zu diesem Thema unterwegs.... der ortsansässige BMW-Händler verbaut bzw. bietet nur die Serienkupplung (LuK ?) und ruft dafür 1700-2000 Euro auf.... ?

Eine weitere, freie Werkstatt, macht erst einmal überhaupt keine Angaben, was es kostet. Die wollen ausbauen, gucken und dann sagen, was es kostet.... naja, nicht ganz so meinem Wunsche entsprechend - ich kaufe halt nicht gern' die Katze im Sack.

Würde eigentlich schon ganz gern die "da untern" alles i.O. bringen lassen... hat hierzu schon jemand Erfahrung bzw. kann mir einen brauchbaren Tipp geben? Geh mal zu DuM, Weishaupt, etc. ist mir allerdings schon bekannt... 

Am 10.10.2019 um 09:43 schrieb 806:

...die BMW-Komponenten sind sonst nämlich sehr robust und geben zu Beanstandungen keinen Anlaß.

Nach einigen weiteren Recherchen mußte ich feststellen, daß es wohl durchaus kein Einzelfall ist, daß die Kupplung vom E36-M3 relativ schnell das Zeitliche segnet. Es gibt mehrere Beiträge im Netz, die davon berichten, daß die Kupplung bei +/- 50.000 km fertig ist. 

 

806
Geschrieben

Wenn die Kupplung hin ist (meine hat 105tkm und funktioniert 1a) - weißt Du, wie mit dem Wagen umgegangen wurde.

Wer das so früh schafft, hat Ampelrennen nicht nur aus YouTube gekannt - mindestens. 

Mein Schrauber dafür wäre - Winterzeit ist Schrauberzeit - Markus Schmickler www.schmickler-performance.de . Der hat einen VLN-Rennstall und kennt Wiesmänner. Bei ihm hab eich mein Differential gegen eine Drexler-Sperre tauschen lassen und noch ein paar andere feine Sachen. Als ich überlegte, die Kupplung gleich mit optimieren zu lassen, war seine Antwort sehr eindeutig: Laß' es bei Serie, alles andere ist nicht besser, nur materialmordender. Die handgeschalteten Rennautos fahren mit Serienkupplung. Und die hält.

Markus

Gast Blacky52
Geschrieben
Am 14.10.2019 um 14:09 schrieb 806:

Wenn die Kupplung hin ist (meine hat 105tkm und funktioniert 1a) - weißt Du, wie mit dem Wagen umgegangen wurde.

Wer das so früh schafft, hat Ampelrennen nicht nur aus YouTube gekannt - mindestens. 

Hmmm... deine Vermutung bzgl. "Ampelrennen kann ich mit sehr großer Sicherheit ausschließen.

Ich habe den Wagen von einem über 70jährigen Rentner gekauft, der den Wiesel die letzten 9 Jahre hatte

und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein "Heißsporn" mehr war. ☺️

Ich vermute eher, weil er auch nicht gerade lange Beine hatte, daß er Probleme hatte die Kupplung ordentlich durch zu treten,

denn der Pedalweg ist schon ungewöhnlich lang, und daß er deshalb sehr oft die Kupplung hat schleifen gelassen.

Aber egal wie, auch Martin Wiesmann bestätigte mir, daß die Kupplung erst sehr spät trennt und auf den letzten

2000 Km ist das nicht gerade besser geworden. Also muß ich an die Sache ran, denn so macht's "Wieseln" keinen Spaß.

 

Mit Markus Schmickler (der Name sagt mir auch irgend was...) werde ich einmal Kontakt aufnehmen - vorab vielen Dank für den Tipp.

Wiesel 43
Geschrieben (bearbeitet)

Ich hatte bei meinem bei ca. 190.000km auch das Gefühl das der Rückwärtsgang und der 1.Gang nur schwer reingingen.

Habe dann nach Rücksprache mit meiner Werkstatt einen Zusatz (ich meine Teflon bin mir aber nicht ganz sicher) zum Getriébeöl hinzugegeben. Nach einiger Zeit wurde es wieder deutlich besser, seit dem (habe mittlerweile ca. 219.000 auf der Uhr) gebe ich den Zusatz bei jedem Getriebeölwechsel dazu und siehe da es lässt sich weiterhin gut schalten. :wink:

Das Gleiche Zeug habe ich Jahre zuvor schon mal bei meinem Porsche 964 verwendet und auch gute Resultate erzielt.

 

Unbedingt zu beachten:

Nachdem ich im Frühjahr meine Pleuellager in einer darauf spezialisierten Fachwerkstatt habe wechseln lassen, hatte der Wiesel danach mit extremen Vibrationen zu kämpfen, was daran lag, das beim Ausbau nicht darauf geachtet wurde welche Unterlegscheiben an der Kardanwelle (zwischen Welle und Hardyscheibe und am anderen Ende beim Differential) zum Einsatz kamen, sprich an welcher Stelle diese verbaut wurden (wurden bei Wiesmann zum Auswuchten der Kardanwelle verwendet).

Darauf sollte man vor dem Ausbau unbedingt achten!

 

Ich drücke Dir mal die Daumen, das es nichts großes ist und Dein Wiesel bald wieder fahrbereit ist.

 

Gruß, Bernd

bearbeitet von Wiesel 43
Gast Blacky52
Geschrieben

Danke Bernd, für den Tipp und die guten Wünsche.

 

Die Lagerschalen sollten beim M3-Motor wohl spätestens bei 100.000 km ausgetauscht werden.

Macht man es rechtzeitig (und richtig ?) halten sich die Kosten wohl in Grenzen.

Macht man es zu spät, kann's richtig teuer werden.

Macht man es überhaupt nicht, spielt man eben Lotto... manche sollen ja tatsächlich auch schon gewonnen haben.

 

Ich bin gerade dabei, ein 6-Gang-Getriebe vom M3 E36 zu finden, wo der 6. Gang aber nicht als "Overdrive" ausgelegt ist.

Dann muß die Kardanwelle natürlich auch gekürzt werden... schon klar.

Ich habe Zeit... der Winter ist noch lang... ?

 

dickerg60
Geschrieben

Also mein tipp , lasse dein Getriebe überholen ist denke ich die bessere Alternative  , mriner hat jetzt ca 120 runter und die ersten lagerschalen und sie werden auch drinne bleiben,  denn wenn die lagerschalen angefangen haben zu fressen muss man eh mehr machen als auf Glück nur die schalen zutauschen , wie gesagt meine persönliche Meinung,  die nicht unbedingt richtig sein muss 

Mfg und viel Glück 

Gast Blacky52
Geschrieben

Ist eine finanzielle Entscheidung: Je nachdem ob sich ein 6-Gang-Getriebe finanziell rechnet, würde ich es schon ganz gerne tauschen. Momentan wird ein passendes Für knapp 3 Mille angeboten - das ist mir deutlich zu teuer.

Habe aber auch noch kein Angebot, was mich die Überholung des 5-Gang kosten würde.   

dickerg60
Geschrieben

6 Gang ist aber auch toll  , freue mich sehr darüber das meiner es hat ????

Gast Blacky52
Geschrieben

Wo steht dein Wiesel...?

 

? ... 

WM494
Geschrieben

Da ich ausschließlich nur Landstraße fahre und nicht auf der Autobahn niedertourig „dahin gleiten“ möchte, habe ich einen 6. Gang (Spargang) bei mir noch nie vermisst. Die ersten 5 Gänge des 6-Gang Getriebes sind (so wie ich hier mal gelesen habe) wohl gleich übersetzt wie im 5-Gang Getriebe...

dickerg60
Geschrieben

Wie gesagt wenn man 5 Gänge hat , die tun es auch , aber meinen 6 Gang würde ich schon vermissen wenn er nicht da wäre , momentan noch in Bad Segeberg 

Gast Blacky52
Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb WM494:

Die ersten 5 Gänge des 6-Gang Getriebes sind (so wie ich hier mal gelesen habe) wohl gleich übersetzt wie im 5-Gang Getriebe...

Das stimmt schon. 

Ich würde wenn, dann auch das 6.Gang-Getriebe vom M3 haben wollen - da ist der 6 Gang nicht als "Overdrive" ausgelegt.

Alle 6 Gänge haben dann ein anderes Übersetzungsverhältnis als bei dem 5-Gang-Getriebe.

806
Geschrieben

Meine 806 ist Fünfender. Mit langer Hinterachse. Da das Auto sehr leicht ist, hast Du von den feineren Abstufungen der Gänge nicht wirklich was. Im Gegenteil: Den Sechser gibt's ab Werk nur mit kürzerer Achse, so daß die Übersetzung des 6. fast genau meinem 5. entspricht (ich: 3,23:1, mit 6er 3,46:1, 6. Gang auf 0,8 "verlängert", der direkte Gang mit 1:1 ist der 5.).

Außerdem wirst Du mehr umbauen müssen als Du bisher planst!

Bei 6er muß der Schalthebel weiter nach hinten (unkomfortabel weit! beim Einlegen gerader Gänge ist das unnatürlich "gegen den Ellenbogen"), d.h., Du brauchst die Abdeckung der Mittelkonsole neu. Das würde ich mir nicht antun, alleine die wird mit passendem Beledern nicht unter 1.000 € zu haben sein. Dazu die gekürzte Kardanwelle, die geänderten Getriebehalter am Unterboden, ggf. Umbau Auspuff .... uiuiui, da sind flott 5k zusammen. Für einen vernachlässigbaren Effekt.

De facto reichen beim Serien-5er die Gänge komfortabel weit, man verliert schier keine Zeit beim dauernden Herumschalten. Der 2. überschreitet die 100er Marke, 3. geht schon bis über 160, der vierte bis über 230.Alles "echte km/h", nicht nach Tacho).  Schneller als durch Nichtschalten wirst Du nie werden, jeder Schaltvorgang kostet zwischen 0,5 und 0,8 s.

Man kann's sogar auf die Spitze treiben: 6er mit kurzer Achse 4,11:1. Der Wahnsinn - dahinter Fahren ist eine Show, der schaltet alle Naselang, wo ich gemütlich herumcruise. Um 100 zu erreichen, muß schon der dritte Gang drin sein, im 6. erreicht er 250 bei 8000/min. Da braucht man eigentlich nur die letzten drei Gänge.

Insofern: ich habe wirklich viel an der 806 auf meinen Bedarf zugeschnitten geändert, aber das kam mir nie in den Sinn.

Markus

dickerg60
Geschrieben

Ändern muss man es nicht  , als ich damals meinen e 36 m3 mit 3,2 Liter  hatte war es für mich das größte bei 250 laut Tacho in den 6 zuschalten  ???

mwalter
Geschrieben

Ich kann dem Markus (806) nur Recht geben, den Aufwand und die Kosten für ein 6 Gang-Getriebe lohnt sich nicht und sind unvorhersehbar.

Meiner hat auch das 5 Gang-Getriebe und das finde ich super.

Ich würde eher das Getriebe überholen oder wenn noch erhältlich bei BMW im Austausch besorgen. Dann gibt es noch die Garantie dazu.

Beste Grüsse.

Marcel  ?

( Mechaniker-Meister )

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      Um ein Rangieren zu erleichtern gibt es den so genannten „Crowl Mode“. Dies bedeutet, dass das Fahrzeug nach dem Lösen der Hand- oder Betriebsbremse, ohne Betätigung des Gaspedals, auf ebener Strecke, das Fahrzeug langsam auf eine Geschwindigkeit von 9,5 bzw. 10,5 km/h beschleunigt. Daraus resultiert, dass ich das Fahrzeug nur mit dem Bremspedal rangieren kann. Nachteil ist, dass bei kaltem Motor und damit erhöhter Leerlaufdrehzahl, das Fahrzeug schneller beschleunigt und schwerer zu kontrollieren ist.
       
      Die Schaltgeschwindigkeit und der Schaltkomfort richten sich nach Last, Drehzahl, Geschwindigkeit und dem Zustand der Kupplung (siehe oben). Grundsätzlich bedeutet dies, das je langsamer das Fahrzeug und je geringer die Last (Gaspedalstellung), desto langsamer (komfortabler) schaltet das Getriebe. Im Umkehrschluss bedeutet dies je höher die Geschwindigkeit, Last und Drehzahl, je schneller ist der Schaltvorgang abgeschlossen. Der schnellst mögliche Schaltvorgang (Hypershift) wird erreicht bei durchgetretenem Gaspedal und mehr als 5.500 U/min. Ein Lupfen des Gaspedals während des Schaltens ist grundsätzlich nicht nötig und führt beim Hypershift nicht zum gewünschten Ergebnis.
       
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      Abschließend ist zu sagen, dass das Sport Shift Getriebe ein sportlich ausgelegtes Schaltgetriebe ist und geschaltet den größten Effekt erzielt. Der „Automatik Modus“ entbindet den Fahrer lediglich davon die Gänge selbst zu wählen, verwandelt aber kein Schaltgetriebe in eine Automatik!
      Ein Doppelkupplungsgetriebe mag augenscheinlich die bessere Lösung sein, bringt aber nicht nur Vorteile. Es ist wesentlich schwerer und benötigt mehr Raum. Mehr Gewicht an der falschen Stelle kann aber die Fahreigenschaften eines Fahrzeugs sehr negativ beeinflussen und dies wäre im Falle des Vantage V8 mehr als schade.
       
      Mit besten Grüssen
      Aston Spezi

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