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Limousinen sind "out", weltweit, vor allem in den USA. Da die USA ein sehr wichtiger Automarkt sind, hat das natürlich auch auf den Rest der Welt Auswirkungen und auf die Entwicklung neuer Fahrzeuge. Ich glaube nur in China haben Limousinen noch wirklich einen hohe Nachfrage, bei uns in Deutschland sind Fahrzeuge wie Mercedes S Klasse oder BMW 7er fast schon tot. Beim A8 sieht es nicht anders aus. Vermutlich werden dann irgendwann auch E Klasse und 5er BMW das Zeitliche segnen, beim Panamera sehe ich leider genau das gleiche Schicksal. Bin mal gespannt, wie sich in so einem Marktumfeld der neue Taycan behaupten wird. 

Die Zukunft gehört kleinen Crossovers, also eine Mischung aus Kleinwagen und SUV. Das Downsizing ist schon sichtbar, irgendwann landen wir bei japanischen Verhältnissen. LOL

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hugoservatius

Ich bin auch Emotionskäufer. Und mag die neue Giulia sehr.   Aber: Heute traute ich mich in der Nähe vom Porsche Zentrum in einen Jeep- und Alfa Romeo-Showroom. Schon mal eine

hugoservatius

Eine berechtigte Frage. In einer Gesellschaft, die sich in den letzten 30 Jahren dermaßen radikal verändert hat, sind Denkmuster wie die Frage, warum man einen Bentley finanziert, längst über Bor

planktom

kommt auf die Giulia an ! diese macht sich auch neben einem KIA gut  

hugoservatius
vor 37 Minuten schrieb RC:

Limousinen sind "out", weltweit, vor allem in den USA.

 

Mmhhh - ich kenne mich da nicht so aus, vielleicht ist das bei Euch auf dem Land so, im urbanen Umfeld scheint mir das etwas anders, insbesondere, wenn man das Privileg hat, nicht selber fahren zu müssen.

So ein Chauffeur in einem SUV sieht schon etwas seltsam aus, oder?

Mein Vater hatte seinerzeit einen Freund, der ließ sich ein einem schwarzen Bitter SC chauffieren, das war schon ein etwas seltsamer Anblick...

 

Sicherlich stimmt es, daß sich der Zeitgeist in bestimmten Milieus gewandelt hat, Sportwear und Sneakers haben den Anzug oder zumindest die Kombination und die Budapester in Teilen der Gesellschaft abgelöst, wie der SUV die Limousine abgelöst hat, sicher ein Zeichen für die zunehmende Marginalisierung bürgerlicher Strukturen, aber verallgemeinern läßt sich das meines Erachtens nicht, ich war unlängst zu einem Empfang im Hamburger Hafen eingeladen und war durchaus froh, auch in einer dunklen Limousine und einem ebenfalls dunklen Anzug angereist zu sein, in London und New York sieht es nach meinen Erfahrungen nicht anders aus.

Dort ist es ebensosehr verpönt, in einem Sportwagen oder einem SUV vorzufahren wie es hochgezogene Augenbrauen auslösen würde, zum Meeting Stan Smith's zu tragen.

 

Insofern denke ich, daß Deine Wahrnehmung eher einem bestimmten Umfeld als einer allgemeinen Entwicklung geschuldet ist.

 

Dazu kommt noch, daß vom Fahrkomfort her ein Kombinationskraftwagen oder gar ein SUV nie an den einer klassischen Limousine heranreichen wird, alleine der viel größer Resonanzkörper durch das nicht abgeteilte Gepäckabteil sorgt für eine ganz andere Atmophäre als in einer richtigen Limousine, wie ich sie für weite Strecken grundsätzlich vorziehe.

Aber ganz grundsätzlich finde ich solche Entwicklungen gerade unter soziologischen Aspekten sehr interessant!

 

Konservative Grüße, Hugo.

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"Out" bedeutet, nicht mehr verkauft, oder? Ich vermute, dieses Statistiken sind bekannt. Ich weiß nun nicht im Detail, wo nun "Limousinen" enthalten sind, aber zu "nicht mehr nachgefragt" sehe ich hier keinen Hinweis.

 

statistic_id754994_pkw-verkaeufe-in-deutschland-nach-fahrzeugklassen.png

statistic_id245428_absatz-von-pkw-in-china-nach-fahrzeugklassen-bis-2019.png

statistic_id754976_pkw-verkaeufe-in-den-usa-nach-fahrzeugklassen.png

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Erm, sorry ... "Das weltweit meistverkaufte Auto von BMW ist der 5er mit knapp 380.000 Stück (Platz 36, + 11,1 %), knapp vor dem 3er, der sich über 360.000 Mal verkaufte (Platz 39, - 4,8 %)."

Ja, der SUV Markt ist durch seine Breite und den vielen Modellen ein Absatzmarkt und einige % der Kunden sind dorthin gewandert. Aber faktisch sind Limousinen immer noch stark vertreten. Und das ist eben das Gegenteil von "out".

vor 16 Minuten schrieb Andreas.:

Das weltweit meistverkaufte Auto von BMW ist der 5er mit knapp 380.000 Stück (Platz 36, + 11,1 %), knapp vor dem 3er, der sich über 360.000 Mal verkaufte (Platz 39, - 4,8 %)."

Wieviel davon Kombis?

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27,583% oder in Stückzahlen 42, oder auch eine ganz andere Zahl ... es ist deine Quelle, nicht meine. Ich zitiere nur daraus. Du kannst gerne die BMW Verkaufszahlen selber recherchieren aus deren Jahresbilanz.

Unbestritten aber ist hoffentlich, dass es keine SUV sind und schon gar keine "Mini-SUV" ;) 

vor 3 Minuten schrieb erictrav:

Wieviel davon Kombis?

Vermutlich nicht viele. Der Kombi (bzw. hier Touring) ist tatsächlich hauptsächlich in Europa und da in Deutschland gefragt. In den USA gibt es bspw. den 3er und den 5er gar nicht als Touring. Und auch bei VW gibt es den Passat nur als Limousine - lediglich den Golf/Golf Alltrack gibt es in den USA als Kombiversion.

In den USA spielen nach Stückzahlen vor allem die Trucks die Hauptrolle. Wer auf dem Land (genauer: nicht in einer Großstadt) lebt und zum Preis einer kleinen Chrysler-Limousine auch einen F-150 kaufen kann macht genau das.

 

Beim letzten 5er liegt die weltweite Kombiquote bei etwa 25%, in Europa bei über 50% soweit ich weiss.

 Ich denke hier muss man natürlich auch Abstriche machen mit der klassische SUV, den gibt es ja gar nicht mehr die ganzen Cross over  Modelle und die möchte gern Mini SUV aus wie BMW  X2 oder Audi Q2  die mischen den Markt ganz schön auf. Durch die größere Auswahl  durch die größere Auswahl sinkt natürlich dann die Nachfrage  nach einer bestimmten Fahrzeugklasse wie der Limousine   welches früher dann neben dem Kombi als einziger Auswahl gab.  Hinzukommt dass die typischen SUV Nachteile wie hohe Verbrauch oder extreme Größe durch die angepassten kleineren Modelle heute so gut wie nicht mehr gegeben sind.  Von daher würde ich es so zusammenfassen es gibt heute einfach viel mehr Auswahl und das geht dann eben zulasten der Klassiker.   

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Ich finde Coupes am schönsten, da ich in der Regel alleine im Auto sitze, und da empfinde ich eine Limousine als einsammachend. Hier in London fährt man normalerweise nirgendwo "vor", da dies aufgrund der Verkehrsbedingungen keine gute Idee ist, einen Abend zu beginnen.

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Im Regelfall, im Alltag - Queen, Promis, Araberussen und sonstige lassen schon fahren, und gern den Motor laufen.

Beispielsweise gehen wir zu Royal Albert Hall zu Fuß, und zu anderen Konzerten maximal mit dem Taxi. 

fridolin_pt

Früher konnte man in einer Limousine noch hinten sitzen. Heute muss man da oft schon auf SUV umsteigen. Für den Hersteller finanziell ja kein Nachteil und daher vielleicht auch kein Zufall.

hugoservatius
vor 10 Stunden schrieb fridolin_pt:

Früher konnte man in einer Limousine noch hinten sitzen. Heute muss man da oft schon auf SUV umsteigen. Für den Hersteller finanziell ja kein Nachteil und daher vielleicht auch kein Zufall.

 

Nun ja, in einer der schönsten Limousinen, dem klassischen Jaguar XJ, war es mit der Kopffreiheit nie so weit her...

 

Im Phaeton dagegen ist der Fond generös dimensioniert, selbst in der Version ohne langen Radstand. Da kommt kein Gedanke an die Notwendigkeit eines SUV‘s auf.

 

Und wie ich weiter oben beschrieb, ist die Vorstellung, in einem SUV hinten sitzend chauffiert zu werden, eine etwas seltsame, auch Prinz Philipp fuhr seinen Range Rover bekanntlich lieber selber...

 

Grüße aus der hintersten Reihe der Linie X36, Hugo.

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Thorsten0815

Nun ja, die paar Leutchen die sich einen Chauffeur leisten können, bzw. einen gestellt bekommen, werden den Automarkt meiner Meinung nach nicht entscheidend beeinflussen. Und was die Monarchie macht interessiert auch nur ein gewisses Milieus bei der Lektüre diverse darauf spezialisierter, meist nicht Auto-affinen Feuilletons. 

 

Die durchschnittliche Masse der Autokäufer nimmt das scheinbar "Besondere" aber gerne an um sich von eben dieser Masse ab zu heben und macht es damit wiederum mittelfristig zu einer Modeerscheinung. Jeans bei der Arbeit im Büro und mit Löchern in der Freizeit sind wie voll tätowierte Grossmütter am Bahnhof in Lederjacken so selbstverständlich geworden wie die Elterntaxis mit dem möglichst dicken SUV vor Kindergärten und Schulen. 

 

Der SUV wird uns sicher noch lange im Strassenbild erhalten bleiben.

Ich denke die Limousine ist nicht mehr so relevant für den Markt und drückt diese Langeweile im Einheitsdesign der Karossen und Farben auch entsprechend aus. 

Bonhomme Richard

Das in meinen Augen beste Design für das gepflegte Fortkommen ist und bleibt die Limousine. Egal ob als Selbstlenker oder im Fond.

Die SUV halte ich für eine zeitweilige Erscheinung, die in absehbarer Zukunft wieder verschwindet. Im Zeitalter der gut befestigten Strassen braucht es keine solchen Fahrzeuge. Und mit der Protzerei hat es sich ausgeprotzt, wenn jeder einen hat.

 

Ich fahre gerne Sportwagen. Wenn ich aber von A nach B will, ziehe ich eine Limousine vor. Insbesondere dann, wenn wir zu zweit oder zu mehreren im Auto sitzen.

 

Für den Arbeitsweg bin ich allerdings aus rein praktischen Gründen vor einiger Zeit von der Limousine auf ein eBike (oder bei schlechtem Wetter Bus und S-Bahn) umgestiegen. Auch eine Form von Luxus.

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Da machst du die Rechnung ohne das schöne Geschlecht. Die Damen lieben die SUV weil sie höher sitzen und dadurch alles besser sehen und sich sicherer fühlen. 

So wurde das mir mehrfach vorgehalten dass im Sportgefährt die Leitplanke immer auf Kopfhöhe sei. ?

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Audi hat das schon lange verstanden, aber bei BMW zahlt sich die lange Forschungsarbeit nun aus, und man bietet ausreichend Grillfläche kombiniert mit überragenden Grilleigenschaften und hinreichend kleinem Rippenabstand um auch kleines Grillgut sicher zu halten.

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