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Umtauschprämie Mercedes - wie erwartet

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https://www.mercedes-benz.de/passengercars/mercedes-benz-cars/umtauschpraemie/stage.module.html

 

Guten Abend aus der Heimat des untergehenden Sterns,

ich fahre seit einigen Jahren E-Klasse Kombis, letztlich ist mir die Marke vollkommem egal, allerdings gibt es zum T-Modell bezüglich Laderaum/Laderaumlänge kaum eine Alternative. Ob 3m Holzbohlen, das Surfbrett, besoffene Freunde.....da geht einfach richtig was rein.

Nun habe ich allerdings wie so viele ein Problem, Euro 5 Heizöl, trotz Hybrid wird die Stuttgarter Innenstadt zur No Go Area. 

Von der an Perversion grenzenden Tatsache, dass ich mit dem Euro 3 Challenge Stradale weiterhin "willkommen" bin, fühle ich mich wie Kaspar Hauser oder wie ein räudiger Köter vor der Metzgerei (wir müssen leider draußen bleiben).

Das ist schonmal schwer verdaulich, ein 4 jähriger, heimatverbundener Benz (NP 80.000,-) darf nie mehr an seine Geburtsstätte zurückkehren.

 

Glücklicherweise entdeckte ich obigen Link, dachte ich zumindest. Das Angebot an Jungen Sternen (bin überzeugter JW Käufer) ist groß, man findet i.d.R. Fahrzeuge , die der gewünschten Konfiguration entsprechen.

Also vor gut 2 Wochen diverse Anfragen gestartet, mit Kopie des KFZ-Scheins.

Bisher habe ich EINE Antwort bekommen mit der berechtigen Rückfrage, wo das bisherige Fahrzeug zugelassen war bzw. das neue zugelassen wird.

Ansonsten nix-zero-nada.

Ein Bekannter von mir hat es nach langer Wartezeit immerhin geschafft, mit seinem 6Zyl. Diesel ein Angebot bei der NL Stuttgart einzuholen.

Ergebnis wie erwartet, mit viel Phantasie begründete Abwertung des 3 Jahre alten Fahrzeugs, von den bei Kauf eines Jungen Sterns in Aussicht gestellten 5.000,- Prämie reduziert sich auf den Wert dessen, was üblicherweise auch sonst verhandelt werden kann.

 

Bin mal gespannt ob ich überhaupt noch ein Angebot bekomme, falls von euch jemand Erfahrungen zum Thema (makenunabhängig) hat, würde ich mich über Infos freuen.

Fakt scheint nur, dass die bescheidene Kreativität von Politik und Industie sich auf das Verarschen der Verbraucher konzentriert.

 

Grüße 

Thomas 

 

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Andreas.
Geschrieben

bekommt der nicht schon die blaue EU5 Plakette bzw. was müsstest du zahlen, damit er diese bekommt?

GT 40 101
Geschrieben

Nein leider nicht, Hybrid "hilft" nicht, der Motor ist halt ein Euro5.

Ein zugelassene Nachrüstung gibts wohl noch nicht.

Ist halt kein Plug in sondern ein Rekuperations-Hybrid.

Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)

das meinte ich ... https://www.umwelt-plakette.de/de/info-zur-deutschen-umwelt-plakette/umweltzonen-in-deutschland/deutsche-umweltzonen/stuttgart-blau.html

 

„Ausgeschlossen werden ab dem 01.01.2019 alle Dieselfahrzeuge, welche die Euronorm 5 nicht erfüllen. Eine Verschärfung für 2020 ist ebenfalls bereits geplant. Ausgenommen davon ist vorerst der Lieferverkehr, Handwerker- und Baufahrzeuge mit Erstzulassung vor 01.01.2019. Anwohner dürfen noch bis 31.03.2019 einfahren.“

bearbeitet von Andreas.
GT 40 101
Geschrieben

Ja das ist richtig!

Für mich persönlich ist das nicht dramatisch, kann auch mit der S-Bahn oder .......fahren.

Leid tun mir einige unserer Mitarbeiter, die sich nach unserem Firmenumzug "aufs Land" einen kleinen Diesel finanziert/geleast haben und nun  möglicherweise nicht mehr mobil sindes sei denn sie geben ihren Corsa/Polo unterbewertet in Zahlung.....

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb GT 40 101:

Fakt scheint nur, dass die bescheidene Kreativität von Politik und Industie sich auf das Verarschen der Verbraucher konzentriert.

Streiche "und Industrie", dann hast Du es zu 100 % erfasst.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
erictrav
Geschrieben

Hä? Wenn du Euro5 hast bist du doch mit deinem Benz nicht betroffen. 

GT 40 101
Geschrieben (bearbeitet)

@Markus BerzbornIch glaube es genau erfasst zu haben, genau so wie ich es geschrieben habe.

Netterweise wurde die Industrie von mir als als 2. genannt! 

vor 4 Minuten schrieb erictrav:

Hä? Wenn du Euro5 hast bist du doch mit deinem Benz nicht betroffen. 

Doch, aber wie Andreas richtigerweise erwähnt hat erst ab 1.1.2020

bearbeitet von GT 40 101
Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Minuten schrieb GT 40 101:

Netterweise wurde die Industrie von mir als als 2. genannt!  

Meines Erachtens aber unfairerweise.

Denn niemand wusste, als die Euro 5-Norm aktuell war, dass es solche Fahrverbote geben würde.

Ich wundere mich auch, dass so viele - umso mehr in einem Autoforum - das einfach normal finden und hinnehmen, obwohl es fundamentalen Rechtsgrundsätzen widerspricht.

Näher kann ich das nicht ausführen, sonst bekomme ich womöglich wieder Ärger wegen Politisierung.

 

Aber einen Wirtschaftswissenschaftler, der fast immer zu 100% auf meiner Linie liegt, nämlich Milton Friedman, darf ich vielleicht zitieren:

"Many people want the government to protect the consumer. A much more urgent problem is to protect the consumer from the government."

Zwar zeitlos gültig, aber selten so treffend wie heute.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
GT 40 101
Geschrieben

Das ist eine sehr einseitige Haltung. Das Verhalten der Autoindustrie ist bei diesem Thema weder seriös noch Kundenorientiert.

Markus Berzborn
Geschrieben

Wieso ist das einseitig? Es bleibt doch Fakt, dass ohne diese Fahrverbote überhaupt kein Bedarf für Fahrzeugumtausche, Nachrüstungen usw. bestünde. Sondern alles würde einfach normal weiterlaufen und alle wären glücklich und zufrieden. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

 

Gruß

Markus

GT 40 101
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Markus Berzborn:

Es bleibt doch Fakt, dass ohne diese Fahrverbote überhaupt kein Bedarf für Fahrzeugumtausche, Nachrüstungen usw. bestünde. 

Stimmt, wenn man kein Interesse an technischer Weiterentwicklung zur Verbesserung der Lebensqualität hat.

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Ich gebe zu, dass die Lebensqualität aus diversen Gründen in Stuttgart nicht sehr hoch sein mag. :)

 

Aber die Luftqualität ist doch heute weit besser als früher, und da hat sich auch niemand beklagt.

 

Es besteht nicht der geringste nachvollziehbare physikalisch-wissenschaftliche und gesundheitliche Grund für strengere Schadstoffklassen als Euro 3.

Aber wer daran glauben will, bitte schön. Es gibt sicher schlimmeren Aberglauben - historisch wie aktuell.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
Markus Berzborn
Geschrieben

Ich sehe, um mal eine leicht humoristische Note hereinzubringen,  eine gewisse Parallele dieser Schadstoffklassen zu Penisverlängerungen.

 

Eine Verlängerung von 10 auf 15 auf 20 cm kann sicherlich sinnvoll sein und einen realen Mehrwert bieten.

Aber wenn es über 30 cm geht, kann es durchaus sein, dass es kontraproduktiv wird und man sich mehr Nachteile als Nutzen einhandelt. :)

 

Und über 50 wäre halt die Grenze der Absurdität lange überschritten.

 

Gruß

Markus

E12
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb GT 40 101:

Stimmt, wenn man kein Interesse an technischer Weiterentwicklung zur Verbesserung der Lebensqualität hat. 

Dann müsstest Du aber konsequenterweise komplett auf's Autofahren verzichten.

GT 40 101
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb E12:

Dann müsstest Du aber konsequenterweise komplett auf's Autofahren verzichten.

Das verstehe ich nicht, bitte um Erklärung.

Thorsten0815
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Markus Berzborn:

"Many people want the government to protect the consumer. A much more urgent problem is to protect the consumer from the government."

Nein Markus, der "Markt" kümmert sich einen Dreck um die Menschen. Er braucht nur Konsumenten.  

Egal wie oft Du das hier noch unterschwellig oder offen propagandieren wirst. Das ist langsam wirklich zum :puke:

 

tollewurst
Geschrieben

Die Politik macht nur was die Wirtschaft fordert und lässt dich dafür bezahlen der Sündenbock zu sein

GT 40 101
Geschrieben

Exakt. Auf die von Politik geforderten, kaum realisierbaren Grenzwerte gab es von Seiten der Autoindustrie ein klares "wir schaffen das".  

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Max A8
Geschrieben

Thomas, leg Dir einfach ein altes W124er T-Modell zu. Bis EZ 1989 bekommst Du damit ab nächstem Jahr ein H-Kennzeichen, das soweit ich weiß von sämtlichen Fahrverboten ausgenommen ist. Allrad gibt‘s bei Bedarf auch, Platz hat der eh ohne Ende und mehr Technik braucht man doch gar nicht. 😜

 

Grüße

Max

E12
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb GT 40 101:
vor 10 Stunden schrieb Markus Berzborn:

Es bleibt doch Fakt, dass ohne diese Fahrverbote überhaupt kein Bedarf für Fahrzeugumtausche, Nachrüstungen usw. bestünde. 

Stimmt, wenn man kein Interesse an technischer Weiterentwicklung zur Verbesserung der Lebensqualität hat.

Aus diesem Post schliesse ich dass Du Fahrverbote (nach jetzigem Muster) befürwortest um eine bessere Lebensqualität zu erreichen. Dies würde nach offizieller Propaganda ja nur durch einen Fahrzeugwechsel nach neuesten Grenzwertrichtlinien erreichbar sein. Angenommen man kauft jetzt ein Fzg. welches die aktuellsten Grenzwerte einhält, dann stünde man nach ein paar Jahren wieder vor dem selben Problem. Ergo müsste man dann wieder mit dem selben Argument zu den dann aktuellen Modell greifen und seine Fahrzeugflotte anpassen.

 

Final bliebe für mich bei deinem obigen Argument nur die Konsequenz übrig, auf das Auto zu verzichten. Nur dann habe ich etwas entscheidendes zur Verbesserung der Luft/Lebensqualität getan.

GT 40 101
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb E12:

Final bliebe für mich bei deinem obigen Argument nur die Konsequenz übrig, auf das Auto zu verzichten. Nur dann habe ich etwas entscheidendes zur Verbesserung der Luft/Lebensqualität getan.

Jedem seine Meinung, ich sehe da keinen Widerspruch. Weshalb sollten mögliche, technische Fortschritte nicht zur Verbesserung der Luftqualität genutzt werden? 

Ultimatum
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Andreas.:

Anwohner dürfen noch bis 31.03.2019 einfahren.

wow, das ist hart!

GT 40 101
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Markus Berzborn:

Ich sehe, um mal eine leicht humoristische Note hereinzubringen,  eine gewisse Parallele dieser Schadstoffklassen zu Penisverlängerungen.

Und wo ist der Witz?

Hast du dich näher mit dem Thema Penisverlängerung befasst.

Ultimatum
Geschrieben (bearbeitet)

ich habe das abwertungsthema schon hinter mir gelassen mit einem Panamera hybrid und einem cayenne Diesel. beide wurde gerne von porsche zum Höchstpreis verkauft. bei der Rücknahme, Inzahlungnahme gab man sich ziemlich zugeknöpft und gab zu verstehen, dass man die fahrzeuge eigentlich gar nicht zurück haben will. um das zu untermauern wurden mini-inzahlungsnahmepreise genannt, die mit dem Wort unverschämt nur unzutreffend beschrieben wären. was uns geholfen hatte, war der gang zum Wettbewerber, hier in diesem falle mercedes. die neuwagen-preise waren super und die inzahlungnahmepreise gigantisch. unsere "alten" sind im hiesigen markt nicht mehr aufgetaucht, Europa ist gross und irgendwer freut sich jetzt super über die beiden tollen fahrzeuge. das Fazit? unklar, wie das weitergeht. vielleicht muss ich in zwei jahren mit meinen mercedes wieder zu porsche, um einen guten preis zu bekommen, wer weiss?

 

die Vehemenz mit der diese Gesetze durchgesetzt und umgesetzt werden ohne Perspektive für den Verbraucher zu bieten ist allerdings erschreckend. hier soll man ja unpolitisch bleiben, aber das war genau so mit der heissen Nadel gestrickt und aus der Hüfte geschossen, wie der Atomausstieg und die Öffnung der grenzen. alles im grunde sinnvolle Massnahmen, nur Timing und Umsetzung katastrophal.

 

meinem Vater habe ich noch vor zwei jahren zum Diesel geraten: guter Durchzug, geringer verbrauch. der ist jetzt ziemlich sauer 😉

bearbeitet von Ultimatum
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