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jo.e

Augen auf beim Fahrzeugkauf - schlimmer geht immer!

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chip
Geschrieben

 Danke für den tollen Bericht natürlich kann man nicht alle Händler über einen Kamm scheren und ich sag mal wirklich extrem schwarze  Schafe sind wahrscheinlich auch in der Ausnahme. Es ist natürlich verlockend wie in deinem Fall sich den Service für xxxx  € zu sparen und viele gehen wahrscheinlich einfach davon aus, dass der Kunde  Das einfach nicht merkt weil er mit einem schön Wetter Auto eh nur ein paar 1000 km im Jahr fährt. 

 

 Leider ist es nun mal so das diese Art von Behandlung  bis hin  zu massiven Betrügerei durch die ganzen Branche Auftritt.  Bei einem lokalen BMW Händler haben wir mal ein Auto für meine Frau gekauft das war  ein Mini Cooper  vereinbart war,  dass die Bremse vor Auslieferung noch neu gemacht wird. Großzügig wurden dann die Bremsbeläge erneuert obwohl die Scheiben komplett runter waren  und das obwohl ich und auch mein Vater in dem Autohaus kurz zuvor  ein Auto gekauft hatten. 

 Am Ende musst das dann mehrfach reklamiert werden und das Auto musst dann wieder hingebracht werden und so weiter und sofort das war höchst ärgerlich und das letzte Fahrzeug was ich bei dem Händler gekauft Habe.   Geschichten in dieser und ähnlicher Form sind mir schon mehrfach in den letzten 20 Jahren passiert z.b  das ich einen Porsche 996  bei einem renommierten Händler  gekauft hab dabei auf eine erneuerte Seitentür mit einen kleinen Schaden hingewiesen wurde und am Ende hat sich herausgestellt dass das Auto einen kompletten Schaden im Heck  hatte.  Den hat der Händler sogar selbst repariert  Weil er den Wagen vom Vorbesitzer ausdrücklich als Unfall Auto angekauft hat. 

 

Den Vogel abgeschossen hat aber  ein BMW M4 den ich zuletzt 2017  besichtigt habe. Das Auto stand bei einem Händler in der Nähe und sah aus wie neu.  Beim einsteigen ist mir dann der Spiegel mit Kompass aufgefallen und es hat sich herausgestellt   Dass der Wagen ein US Import war. Ich hab dann vor Ort über mein Handy Das Carfax  abgerufen. Dabei hat sich dann rausgestellt, das es ein Totalschaden war der Nach Litauen  exportiert wurde  bevor er dann plötzlich hier in Deutschland stand.   

 durch die Fahrgestellnummer konnte man im Internet noch die US Auktion  aufrufen bei der der Totalschaden verkauft wurde. Das war ein Zuschlag von unter 20.000 $ und es war sogar Fotos verfügbar die ein rundum  zerschossenes  Auto gezeigt haben.  so ein Auto dann nach Litauen exportiert dort billig oder mit geklauten Teilen wieder aufgebaut und nach Deutschland zurück verfrachtet. Da sind für den Händler oder dessen Hintermänner mal schnell 25-30.000 € Gewinn drin.  Wenn man davon ausgeht, dass sowas im großen Stil praktiziert wird dann wundert einen gar nichts mehr.

 

 leider animiert die Kfz Branche genau die Gastronomie sehr stark zum betrügen. 

  • Gefällt mir 1
Milumalu
Geschrieben

Interessanter Thread! Verstehe auch nicht warum der Händler den Check nicht machen liess.So ein Check entlastet ja in erster Linie den Händler.

 

Ich habe meinen GT3 RS auch zum 111 Punkte Check gebracht ehe ich ihn abgeliefert habe...So auch in den Vertrag genommen...hat mich ein paar Franken gekostet...aber auch befreit von jeglicher Nachwährschaft.

 

Gibts eigentlich bei Ferrari nicht auch so was wie ein genormter Check?

 

Betreff Unfallfreiheit...wenn ich das im

Vertrag zugesichert bekomme hinterfrage ich das nicht.Bin ich zu blauäugig? 

 

Es freut mich,dass du den Spass am 430 er nicht verloren hast.So wie du dein Hobby pflegst und zelebrierst -> gefällt mir! Du gibst deine Erfahrung weiter wobei andere Members profitieren können, das ist doch genau das Salz im Forum!

 

Wünsche dir weiterhin viel Spass mit deinem Cavallino Rampante.

  • Gefällt mir 3
michi0536
Geschrieben

Wie soll man als Händler sonst Geld verdienen? 

  • Gefällt mir 1
  • Haha 6
355GTS
Geschrieben

mit manipulierten Tachoständen.....

  • Gefällt mir 1
  • Haha 5
jo.e
Geschrieben

Also den Tacho kann ich aufgrund der Rechnungen ausschließen. :wink:

 

Hätte solch ein Verhalten eher von einem komischen Hinterhofhändler erwartet, nicht aber von einem Händler mit diesem Fahrzeugangebot und solch einer seriösen Außendarstellung. So kann man sich täuschen.

  • Gefällt mir 1
michi0536
Geschrieben

Der Hinterhofhändler kann aufgrund geringerer monatlicher Fixkosten "ehrlicher" arbeiten.

Dagegen rechne mal bei einem "Luxushändler" zusammen, was die Glashalle, die Empfangsdame, alleine die Zinsbelastung des hochwertigen Fahrzeugbestandes in Millionenwerten , die Events, die Espressomaschine, die Händler-Mobile-Plattform, die Reise- und Transportkosten und die Beseitigung der Gewährleistungsmängel 

für pingelige Kunden pro Monat ausmachen....

Glaubt hier wirklich noch jemand das Märchen, dass ein Rosstäuscher "geheime Einkaufsquellen" und ganz tolle Verbindungen hat, wo er Autos 30% günstiger kaufen kann als der private Käufer??? 

Die 30 TEUR Fixkosten pro Monat kannst Du nur erwirtschaften, wenn Du aus den günstigsten, importierten Zustand 3- Autos mit möglichst wenig Aufwand ein Zustand 1 Auto bastelst, wofür der Privatkäufer dann auch gerne etwas mehr zahlt, weil es ja vom seriösen Luxusautohändler stammt...

  • Gefällt mir 9
  • Haha 1
eisenwalter
Geschrieben

könnte auch ein Buch schreiben über meinen Erwerb ... habe 2 Jahre gesucht ... eine wahre Odyssee an negativen Erfahrungen ... viele Verkäufer spielen mit den Emotionen des Käufers, man ist einfach überwältigt wenn man vor seinen Traumwagen steht, oft sieht man dann über Kleinigkeiten, die sich später als Ärgernis herausstellen gerne hinweg, sehr schwer standhaft zu bleiben ... so ein Ferrari ist einfach ein geiles Gerät mit "Hirnausschaltfunktion" :crazy: und das wissen die Verkäufer aus Erfahrung :wink2:

  • Gefällt mir 3
jo.e
Geschrieben (bearbeitet)

Naja unfallfrei hin oder her. Ob er es wusste egal. Kann man sowieso kaum beweisen. Jedoch kann man von JEDEM Händler erwarten in einem Vertrag festgehaltene Vereinbarungen einzuhalten. Dann auch noch schriftlich den Kunde anzulügen ist wirklich unfassbar. Vor allem muss er doch wissen das er damit zu 99% nicht durch kommt ohne weitere Kosten, Ärger oder schlechte Bewertungen. Solch ein Verhalten schadet dem Händler auf Dauer doch selbst am meisten. 

 

Über Moral will ich gar nicht erst sprechen. Die ist in weiten Teilen der Wirtschaft sowieso nicht vorhanden.

bearbeitet von jo.e
  • Gefällt mir 2
tollewurst
Geschrieben (bearbeitet)

Das hört sich für mich eher nach Normal an als außergewöhnlich. Was ich im Moment mitbekomme was Händler so machenda wird einem schlecht. Aber meine Güte, es ist wie Michi sagt. Alle wollen einen Glaspalast aber das super Schnäppchen, wer merkt es.

Viel schlimmer finde ich dieses ganze perfekt 1a unfallfrei Gehabe, da muss einem doch klar werden das man versrscht wird, und wer das nicht will hat bessere Chancen bei einem Neuwagen.

Und dieses ständige der hatte mal nen Kratzer das ist ein Unfallwagen. Tauscht Ihr Eure Frauen auch sobald die auf High Heels mal leicht umknicken?

Und glaube mir, zu 95% kommen Höndler damit durch. Macht einer mal zu viel Stunk nimmt man das Auto zurück und verkauft es dem nächsten.

bearbeitet von tollewurst
  • Gefällt mir 3
jo.e
Geschrieben (bearbeitet)

@tollewurst

Darum geht es doch gar nicht. Ich schließe einen Vertrag mit jemandem. An diesen sind beide gebunden. In dem Vertrag wird die Beschaffenheit der Sache beschrieben und weitere Vereinbarungen festgehalten. Wenn sich dann ein Vertragspartner nicht daran hält muss zu Recht reklamiert werden. Wozu wird sonst nach einer Verhandlung ein Vertrag gemacht? 

 

Ansonsten bin ich bei dir. Ich empfinde mein Auto trotzdem als toll, sauber und schön. Ich habe Spaß damit, egal was nun davor war. Ich bin mir bewusst das es ein Gebrauchsgegenstand ist und Steinschläge bekommen wird. Kein Gebrauchter muss perfekt sein und das sind sowieso alles keine Sammlerautos. Aber wir leben in keinem rechtsfreien Raum und wenn schon Moral keine Rolle mehr spielt, dann muss wenigstens solch ein Verhalten bestraft werden. 

 

P.s. auf den Glaspalast kann ich verzichten. Sieht man auch an meiner Werkstatt. Ist das genaue Gegenteil,  würde aber nicht woanders hin gehen. Hatte das Auto im Netz gesehen und fand es schön, egal wo es steht.

bearbeitet von jo.e
tollewurst
Geschrieben

Ja, aber wer hält sich denn heute noch an Verträge? Da ist sie wieder die Vollkaskomentalität. Diesmal indirekt. Dadurch das ja heute keiner mehr für sein Handeln verantwortlich ist weil er durch rechtliche Konstrukte abgesichert ist oder irgendetwas anderes wird es den Leuten einfach gemacht. 

Was passiert so einem Händler denn? Nix! Die Klagen ziehen sich 5 Jahre hin und dann macht er einfach zu und firmiert neu.

 

jo.e
Geschrieben

Du beschreibst ein Problem das ich auch sehe...

chip
Geschrieben

Der Knackpunkt ist auch, das das Auto für den Privatkunden vom klassischen Händler ohne Werkstatt der typische Einmalkauf ist da brauchtest du keine Kundenbindung oder Empfehlung wenn der Wagen passt. Da ist mancher Zeitgenosse dann schon eher geneigt mal zu schummeln oder zu betrügen.  Dazu kann jeder das Gewerbe ausüben kein Sachkunde Nachweis und  keine Qualifikation nötig. 

  • Gefällt mir 1
hugoservatius
Geschrieben

Kinder, es geht um ein Auto!

Nicht um einen Picasso, ein Kirkman-Cembalo oder einen Henry Moore.

Nur um ein Auto, mit dem schrammt man sich eine Felge an, fährt die Lichtschranke vom Garagentor ab und übersieht auch mal einen Poller auf dem Parkplatz vor dem Apple-Store.

 

Und eventuell ist man auch mal in einer Kurve etwas zu zügig unterwegs und touchiert im günstigeren Fall den Kantstein, im ungünstigeren Fall die Leid!planke.

 

Ist doch nur ein Haufen Blech, Plastik, Gummi und eventuell Leder.

Und in einem Gebrauchtwagen steckt man eh' nie drin.

Wenn man das nicht erträgt, muß man einen Neuwagen kaufen und ewig behalten.

Wobei das auch keine Garantie für Unfallfreiheit ist...

Hauptsache, daß das Auto Spaß macht und man Herzklopfen bekommt, wenn man das Garagentor öffnet!

 

Realistische Grüße, Hugo.

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Dany430
Geschrieben

 

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michi0536
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb jo.e:

Also den Tacho kann ich aufgrund der Rechnungen ausschließen. :wink:

Kannst Du nicht. Jede Werkstätte schreibt Dir genau den Tachostand ins wartungsheft, der zum zeitpunkt des werkstattaufenthalts abgelesen wird. 

  • Gefällt mir 4
san remo
Geschrieben (bearbeitet)

Zerplatzte Träume, ich war kurz vor dem Kauf da ich mich unsterblich in den Wagen verliebt hatte, kleiner Parkrempler stand in der Anzeige.

Der von seinem Chef genervte Verkäufer hat mir dann heimlich diese Bilder von einem Abstellplatz in New Jersey zugemailt nachdem ich ihn mit dem Ergebniss des ausgelesenen Carfax konfrontiert hatte: "Total Loss" (Totalschaden).

Glück gehabt aber auch eine große Enttäuschung, ich hätte den damals so gerne gehabt.

 

Aufpassende Grüße

San Remo

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bearbeitet von san remo
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  • Traurig 1
AC/DC_Gallardo
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb hugoservatius:

Kinder, es geht um ein Auto!

Nicht um einen Picasso, ein Kirkman-Cembalo oder einen Henry Moore.

Nur um ein Auto, mit dem schrammt man sich eine Felge an, fährt die Lichtschranke vom Garagentor ab und übersieht auch mal einen Poller auf dem Parkplatz vor dem Apple-Store.

 

Liest du aus Prinzip immer nur den Titel oder waren es in diesem Fall einfach zu viele Buchstaben...

 

Es geht hier weder ums Auto selber noch um eine angefahrene Felge. Es geht um den Kaufvertrag, welcher von einer Vertragspartei nicht nur nicht eingehalten wurde, es wurde direkt und schriftlich gelogen.

Sowas kann auch bei deinen Cembalos und Moores passieren, welche du immer wieder so gerne verwendest um deinen Texten einen leicht überheblichen Ton zu geben.

 

 

Roman

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tollewurst
Geschrieben

@san remo wirklich mehr als ein parkrempler ist das aber nun nicht. So sah das bei mir auch aus als ich in der Leitplanke geparkt habe.

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erictrav
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb hugoservatius:

vor dem Apple-Store

Du läßt aber auch kein Klischee aus 🤣

Was ich schade finde, man bekommt kaum noch Autos von privat. In jeder Preisklasse tummeln sich nur noch Händler. 

 

  • Gefällt mir 1
GT 40 101
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb hugoservatius:

Kinder, es geht um ein Auto!

Mit dem "Auto" erfüllte sich hier jemand seinen persönlichen Traum.

Bei den mir bekannten Fahrzeugen deines Fuhrparks wäre mir das auch komplett wurscht😛

bearbeitet von GT 40 101
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  • Traurig 1
chip
Geschrieben

Ich finde das muss jeder für sich selbst entscheiden wo seine Schmerzgrenze ist,  wo kein Kläger da kein Richter ist ja ein bekannter Spruch. Wer bei welchem Kaufvertrag welche Maßstäbe anlegt und sich ( arglistig) täuschen lässt, das ist nun mal das private Vergnügen. 

Wo hört da aber das Verständnis auf ? Wenn der Verkäufer einer gebrauchten Immobilie für 500.000 Euro  den massiven Schimmelbefall verschweigt und vorher nochmal fix mit Latexfarbe alles überstreicht ? Oder wenn der Zahnarzt mit statt Keramik Kunststoff einsetzt und Keramik für 10.000 Euro abrechnet ? Oder das neu gekauft Smartphone für 1000 Euro  schon 500 Ladezyklen aufweist ? Am Ende sind Haus Zähne und Smartphone alles Gebrauchsgegenstände und wer  da nicht so pingelig ist, der soll es so akzeptieren. 

 

Ich für mich mache in meinem Job nicht jedes Geschäft um jeden Preis und versuche mich eher zu korrekt zu verhalten als umgekehrt. Damit fahre ich seit 20 Jahren sehr gut und genauso ein Verhalten erwarte ich auch von jedem meiner Vertragspartner. 

  • Gefällt mir 7
TommiFFM
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb tollewurst:

 Tauscht Ihr Eure Frauen auch sobald die auf High Heels mal leicht umknicken?

Das kann man doch überhaupt nicht vergleichen :lol:. Wenn eine Frau auf High Heels umknickt, ist sie ja in Wirklichkeit ein Ballerina- oder Sneakers-Girlie (und z.B. Füsslinge sind nicht weit entfernt :o). Das ist natürlich nicht nur ein Mangel, sondern ein aliud, komplette Falschlieferung; das wäre nicht nur unfallfreier 430 bestellt und verunfallter 430 geliefert, neeee, das wäre ja unfallfreier 430 bestellt und totalgeschädigter Polo geliefert. Muss natürlich umgehend zurück :P.

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      Ich mag mich daran erinnern, dass kurze Zeit später beim AutoSalon Singen ebenfalls zwei dieser XJ220-Neuwagen standen (grün und bordeux); dazumal noch weit über dem Neupreis von mehr als einer Million D-Mark oder Franken (dazu später).
       
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      Ein anderer Käufer, ein bekannter Möbelhändler ebenfalls aus meiner unmittelbaren Gegend, konnte zwar den vollen Kaufpreis seines bestellten XJ220 stemmen, wollte diesen aber nicht übernehmen, da er bei Ankündigung und Bestellung einen eher komfortablen 12-Zylinder-Jaguar-Sportwagen erwartet hatte und keinen nur leicht zivilisierten Gruppe-C-Renner mit 6-Zylinder-Biturbo-Motor haben wollte. So entschied er sich, das Auto beim Importeur als Neuwagen einzulagern (inkl. Trockenlegung und Konservierung) und ihn gar nicht zu fahren.
       
      Zwei Jahre später, etwa 1994, traf dieser Möbelhändler auf meinen Vater, welcher ebenfalls sehr angetan war von schönen Autos, dazumal aber noch eher für die Marke Ferrari schwärmte. Aus einem zuerst unverbindlichen Gespräch über diesen XJ220 entstand dann plötzlich eine spätabendliche spontane Besichtigung in einer Lagerhalle beim Importeur, wo sich dazumal auch die Auto-Sammlung von Walther Frey befand. Ich weiss noch, wie wir in diese grosse Halle kamen: da standen all diese Aston-Martin, Jaguar, Land-Rover etc. (welche sich heute im Classic-Center der EFAG befinden), und mittendrin dieser sensationell schöne XJ220!! Das Auto sieht schon im Stand nach LeMans und 350km/h aus, unglaublich die Präsenz dieses Autos! Dazu noch dieses edle Dunkelblau, WAHNSINN!
      Wir waren hin- und weg ab diesem Auto, der Kauf dann eine schnell beschlossene Sache. Der einzige Hacken: Das Auto musste zuerst noch in Betrieb genommen werden. Wir gingen davon aus, dass die Inbetriebnahme wegen der Konservierung keine allzu grosse Sache sein wird. War es aber: Ich glaube 80‘000 Franken kostete es zusätzlich, bis wir das erste Mal unseren 220er fahren konnten… Ich erinnere mich noch wie ich nach Hause kam und plötzlich in unserer kleinen EFH-Zweiplatz-Garage dieser Supersportwagen stand: ein ultrakrasses Bild!
       
      Gefahren sind wir ihn dazumal schlussendlich nur sehr wenig, bereits schon drei Jahre später verkaufte ihn mein Vater – natürlich gegen meinen Willen – an einen Deutschen Sammler weiter.
       Zu gross war die Angst vor unglaublich hohen Unterhaltskosten, zumal wir dazumal auch etwas wollten, was man ab und zu unkompliziert auf einer Rennstrecke fahren konnte. Aufgrund dessen, das eigentlich bis dato praktisch niemand einen XJ220 regelmässig fuhr, fehlte dafür auch die Erfahrung. Die meisten dieser XJ220 wurden nämlich gar nie immatrikuliert, zudem standen noch viele Neuwagen im Werk (Bloxham) rum, die keinen Käufer fanden. Offiziell fanden übrigens 20 der 275 gebauten Stück den Weg in die Schweiz. Schweizer Autos verfügen angeblich noch über etwas mehr Leistung (Ladedruck), es sollen über 600 PS sein.
       
      Die Jahre vergingen und ich selber wuchs ebenfalls zu einem Sportwagensammler heran. Die Preise der XJ220 fielen dann wirklich ins Bodenlose, die wenigen Autos auf dem Markt wurden zu einem Bruchteil des Neupreises gehandelt. Irgendwann stand dann bei meinem Mechaniker, welcher einige meiner Autos wartete, plötzlich so ein spektakulärer XJ220 auf dem Lift. Dieser wurde sogar regelmässig gefahren und verfügte meines Wissens über mehr als  20‘000km. Ich hatte gerade meinen ersten Testarossa da im Service als der Mechaniker mir erzählte, dass er den Unterhalt bzw. die Wartung dieser XJ220 als gar nicht so als grosse Herausforderung betrachte; dieser, welchen er da gerade gewartet hatte, lief stets problemlos (regelmässige Wartung vorausgesetzt), zudem sei die Ersatzteilversorgung auch kein Problem. Logisch – die von Jaguar gelagerten Teile wurden ja nicht gebraucht, da praktisch niemand seinen XJ220 fuhr.
       
      In mir entflammte dann wieder die etwas vergessen gegangene Begeisterung für dieses Geschoss, so dass ich mich selber auf die Suche machte nach einem XJ220. Siehe da, ein blaues Fahrtzeug mit knapp 2‘000km, also praktisch im Neuzustand, war sogar bei einem Schweizer Händler inseriert – selbe Kombination wie wir ihn Jahre zuvor schon hatten. Bereits mit einer gewissen Vorahnung hatte ich dann nach einem Telefonat Gewissheit: bei diesem Auto handelte es sich tatsächlich um „unseren XJ220“!! Der Deutsche Sammler ist ihn kein einziges Mal gefahren, das Auto stand die Jahre nur bei ihm rum. Für mich war klar: ich will unseren XJ220 wieder zurück! Hierfür musste ich u.a. zwei andere Autos eintauschen, die Sache war es mir aber wert, zumal ich noch „frisch ab Service“ einhandeln konnte.
       
      Seit dem Kauf sind nun bald sechs Jahre vergangen und ich habe ihn immer noch. Mittlerweile habe ich knapp 7‘000km auf dem Tacho und darf behaupten, nie grössere Probleme damit gehabt zu haben. Jede Fahrt mit diesem Auto ist wirklich ein Erlebnis und eine besondere Herausforderung; dies ist auch der Grund, warum ich nicht viel damit fahre. Einfach so eine kurze spontane Tour macht man damit nicht, eine Ausfahrt mit diesem Auto will geplant sein. Wie erwähnt, handelt es sich beim XJ220 um ein nahezu ungezähmtes Gruppe-C-Rennauto mit Strassenzulassung, die man irgendwie so hingekriegt hat. Die Bezeichnung „Rennwagen für die Strasse“ trifft bei keinem anderen Auto so zu wie beim XJ220, auch wenn dessen Optik und vor allem das Interieur etwas anderes vormachen. Ein F40 fährt sich im Vergleich dazu unkompliziert wie ein 348.
       
      Dazu kommt die schiere Grösse dieses Gefährts (5m lang, 2,2m breit), schmale Landstrassen sind wegen der enormen Breite kaum zu befahren. Als ideale Strasse sehe ich eine grosszügige und verkehrsfreie Passstrasse oder eine leere kurvige Autobahn. Stau oder Stadtverkehr ist der Horror, die Bedienkräfte von Kupplung, Bremse und Lenkung sind überirdisch.
      Hat man einmal freie Fahrt muss man zuerst einmal mit der unglaublichen Leistung und der explosiven Motorcharakteristik zurecht kommen. Die Fahrleistungen sind auch nach heutigem Massstab für Supercars ENORM, haben die Turbos erst einmal Druck, geht die Wildkatze unglaublich heftig zur Sache – untermahlt von wilden Turbogeräuschen und mittlerweile einem tollen Rennwagensound – dank eines Sportauspuffs von DonLaw, den ich montieren liess. Seither klingt der XJ220 im Leerlauf nicht mehr so nach kaputter Kaffeemaschine und hat nochmals deutlich mehr Leistung dank mehr Durchsatz. Der EB110 wirkt im direkten Vergleich geradezu lahm gegenüber dem Jaguar, dazu muss man sagen, dass der XJ220 auch abseits der Strasse unglaublich schnell war: die Rundenzeit auf der Nordschleife wurde 1992 ja bekanntlich mit 7:46min gemessen, was vor 26 Jahren eine unerreichbare Sensation war.
      Anfänglich immer etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sitzposition; eher ist es nämlich eine „Liegeposition“. Dafür sind die Sitze sehr komfortabel, wenn auch extrem schmal.
      „Alltägliches“ wie Klimaanlage und Elektrik funktioniert problemlos wie bei einem Alltagsauto. Ebenso ist das Getriebe schön zu schalten.
      Ein bekanntes Problem, über welches viele Tester berichteten, sind die Bremsen: Es ist nicht so, dass diese unterdimensioniert wären, ganz im Gegenteil. Diese stammen nämlich auch direkt aus dem Gruppe-C-Rennauto. Problem: sind die Bremsen kalt, ziehen sie praktisch gar nichts. Es ist fast schon gefährlich, damit so rumzufahren. Haben Sie jedoch einmal etwas Temperatur, geht es ganz ordentlich damit im Strassenverkehr.
      Interessant ist auch immer wieder die Reaktion der Leute auf der Strasse; die meisten sind nämlich völlig überfordert und wissen gar nicht, was dies sein soll. Meistens wird dann fragend festgestellt: "Jaguar??" (was ist aus dieser Marke nur geworden...)
       
      Mittlerweile bin ich etwas an einem Scheidepunkt angelangt und weiss nicht, ob ich ihn noch weiter behalten soll. Einerseits hängt mir gerade dieser XJ220 besonders am Herzen, kann man nämlich irgendwie sagen, dass er sich noch „im Erstbesitz“ befindet. Zum anderen ist es schon immer etwas ein spezielles Highlight, damit ab und zu eine Ausfahrt zu machen, lässt er mich nicht wie letzte Woche wegen einer Kleinigkeit stehen…
       
      Falls Ihr euch hier auch für dieses Auto begeistern könnt: nur zu, haut in die Tasten. Ich beantworte Eure Fragen gerne.
       
      Gruss, R.











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