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sebastian89

Motorkontrolleuchte / Phasenversteller 360 CS

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sebastian89
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Letzter Beitrag:

Hallo zusammen,

 

vor ca. 2 Monaten kam bei meinem 360 CS (BJ Dez. 2003, 50 tkm) zum ersten mal die Motorkontrolleuchte. Habe das Auto daraufhin in die Werkstatt gebracht, das Auslesen ergab "Phasenvariator erreicht Position nicht". Daraufhin wurde der Sensor des rechten Phasenverstellers gewechselt. Nach ca. 50 km dann erneut die Motorkontrolleuchte. Ich habe das Auto zum Auslesen diesmal zum offiziellen Ferrarihändler gegeben, Ergebnis: erneut der Phasenversteller...

 

Mir erscheint es unwahrscheinlich, dass nun genau nachdem der rechte getauscht wurde auch noch der linke kaputtgeht. Daher meine Frage: Hatte hier schon einmal jemand ein ähnliches Problem? Kann es sein, dass das Problem irgendwo in der Elektronik liegt? und kann ich das Auto noch guten Gewissens bewegen, ohne Folgeschäden zu riskieren? (in einem anderen Beitrag hier im Forum war von einem Motorschaden nach gebrochenem Phasenversteller die Rede...)

 

Vielen dank für eure Hilfe

Grüße

Sebastian

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Masteryoda
Geschrieben

Dass der Fehler quasi sofort wieder kommt deutet eher daraufhin, dass der Fehler nicht behoben wurde. Da gehts ja um die Überwachung eines Stellers und bei Dir wurde ein Sensor getauscht... Was wenn der Steller wirklich was hat?

Das gilt natürlich nur wenn Fehler erneut auf der gleichen Bank...

Viel Glück bei der Fehlersuche!

Caremotion
Geschrieben

das ist natürlich schon sehr nervig. Ich würde allerdings jetzt Fahren bis der Fehler (sollte der Fehler nochmals kommen) wieder auftaucht. Dann kann man sich den Kopf zerbrechen was es noch sein könnte. Bis dahin würde ich aber die letzten Sommertage noch geniessen. 

Masteryoda
Geschrieben

D.h. Fehler wurde nochmal gelöscht und Fehlerlampe ist jetzt aus?

Dann würde ich mich das auch trauen...

 

Viel Spaß und jederzeit gute Fahrt!

 

sebastian89
Geschrieben

Hallo,

 

erstmal danke für eure Antworten. Die Lampe ist jetzt aktuell aus, kommt aber immer nach ca 30-50 km wieder. Ergebnis des Auslesens ist immer der Phasenversteller und auch die gleiche Seite, auf der der Sensor getauscht wurde. Ich habe nun mal mit dem Vorbesitzer Kontakt aufgenommen, er meinte die Phasenversteller wurden zuletzt beim Zahnriemenwechsel in 2016 gecheckt und für gut befunden, was sich mit der Einschätzung meiner Werkstatt deckt, dass die in Ordnung sind. Ich könnte jetzt natürlich bei Ferrari den Kompletten Steller nochmal tauschen lassen, meine Befürchtung ist aber, dass das nichts bringt und der Fehler tatsächlich irgendwo anders liegt.... Irgendwelche Ideen, was das sein könnten? Ansonsten werde ich es wohl probieren müssen, denke nicht, dass mir etwas anderes übrig bleibt.

 

Grüße

Ecco
Geschrieben

Hallo Sebastian,
tut mir Leid zu lesen, dass Du da erstmal nicht weiterkommst.
Es gab mal eine Rückrufaktion für den Phasenschieber beim 360. Vielleicht prüft man das mal anhand der Fahrgestellnummer beim Fachhändler. Wenn es noch der alte ist, tauscht man diesen besser aus.

 

Viel erfolg und halte uns auf dem Laufenden.

Wolly 108
Geschrieben

Guten Morgen,  es gab wohl bei den ersten 360-zigern ein Problem mit dem Phasenversteller, was auch vereinzelt zu kapitalen Motorschäden geführt hat. Wenn ich mich nicht irre wurden diese eventuell fehlerhaften Versteller bei der regulären Wartung sicherheitshalber kostenlos gewechselt.

Ich bin mir hier aber nicht sicher um welchen baulichen Zeitraum er sich handelte. Auf jeden Fall sollte man bei einem so schönen Auto und ansonsten robusten Motor nicht mit gerade diesem Problem leichtfertig umgehen. 

 

Gruß Wolly #108

 

jo.e
Geschrieben

Wenn es die ersten 360er betroffen hat, wird aber der Stradale davon sicher nicht betroffen sein...

sebastian89
Geschrieben

Genau. Das betraf wohl die frühen Baujahre 1999 und vereinzelt 2000er Modelle. Laut Auskunft von Ferrari jedenfalls nicht die späteren und auch nicht den CS. Danke trotzdem für die Info!

jo.e
Geschrieben

Geht denn nur die MKL an oder läuft er dann auch anders?

F430Matze
Geschrieben

Hast du weniger Leistung? Hatte das auch bei meinem F430 und der hatte danach gefühlt 100 PS weniger und war untenrum sehr sehr müde.

jo.e
Geschrieben

@F430Matze

Und was wars?

F430Matze
Geschrieben

Keine Ahnung.... alles getauscht, Phasenversteller, Nockenwellensensor, alles... dann war es paar hundert Kilometer weg, Auto verkauft... bei dem kam es dann allerdings wieder.

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      Alles gutgegangen, die Jungs sind glücklich, haben sich überschwänglich bedankt.
      Das Video wird selbstverständlich nach Erscheinen gepostet. 
       


    • Zum Thema 360: der Modena ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein total anderes, meiner Meinung nach um Welten besseres Auto, wenn man sich erst mal an die gewachsenen Ausmaße und die schlechtere Übersichtlichkeit gewöhnt hat (ähnlich wenn man einen 964 mit einem 996 vergleichen würde). Dank seines Alu-Rahmens ist der Wagen enorm stabil und verwindungssteif, nichts knarzt mehr wie beim 355. Die Bedienung ist absolut leichtgängig und ergonomisch, die Sitzposition perfekt, lange Strecken sind ohne Probleme wie Krampf im rechten Fuß (355!) abspulbar und meines Erachtens ist auch die Verarbeitung sehr gut (ich kann Leute nicht verstehen, die sich an sichtbaren Schrauben an der Türinnenverkleidung und Kabelsträngen an der Lenksäule stören).
       
      Die ersten Modelle hatten noch kein Xenon, es stand anfänglich auf der Aufpreisliste und wurde im Zuge der Modellpflege (2001?) in die Serienausstattung aufgenommen. Was die Ausleuchtung angeht, sind die Xenonscheinwerfer übrigens sehr gut.
      Das Leder ist sehr fein (feiner als bei Porsche) und könnte bei schlechtem Umgang Abnutzungsspuren aufweisen. Ist wohl alles eine Sache der Pflege und des Umgangs.
       
      Was den Zahnriemen angeht, schreibt Ferrari wie beim 355 einen Wechsel alle drei Jahre oder alle xx Kilometer vor (habe die Zahl vergessen, 60000 km?, auf jedenfall erreicht man die drei Jahre meist vorher). Im Gegensatz zum 355 muß beim 360 der Motor aber nicht mehr ausgebaut werden, die Rückwand hinter den Sitzen ist demontierbar und dadurch läßt sich der Zahnriemen bei eingebautem Motor wechseln. Das erspart Arbeitszeit und somit natürlich Kosten. Beim 355 waren es 2500 bis 3000 Euro, beim 360 ca. die Hälfte.
       
      Der Zahnriemenwechsel ist auf jeden Fall durchzuführen, ich würde keinesfalls aus Kostengründen darauf verzichten. Lieber das Geld in die Wartung, als einen kapitalen Motorschaden ohne Garantie. Auch beim Wiederverkauf ist ein lückenloses Scheckheft Pflicht, zumindest bei neueren Fahrzeugen wie 355 oder 360. Ich würde keinen Gebrauchten ohne kaufen.
       
      Was die F1 angeht, ist sie gegenüber der aus dem 355 stark verbessert (z.B. E-Gas) und auch im Zuge der Modellpflege beim 360 softwareseitig aktualisiert worden. Was genau gemacht wurde, kann ich Dir leider nicht sagen, nach Aussagen anderer scheint das Softwareupdate jedoch eine Verbesserung gebracht zu haben (kürzere Schaltzeiten). Überhaupt die F1: ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein Modell mit F1 vorher ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt allein reicht m.E. dafür nicht aus. Die Vor- und Nachteile erschließen sich erst nach längerer Nutzung und man braucht sicher auch länger als einen Tag, um sich überhaupt einmal an diese Art der Gangwechsel zu gewöhnen. Generell kann man sagen, daß die Schaltwechsel bei hohen Drehzahlen (hoch und runter) absolut perfekt sind. Mit Fuß und Hand kriegt man das nicht so optimal hin. Auf der Rennstrecke und auch auf der Autobahn bringt das schon Vorteile, da man sich ganz auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Auf der anderen Seite erkauft man sich diese Vorteile mit Abstrichen beim Langsamfahrkomfort. Die Kupplung macht ständig auf und zu, was ein gefühlvolles Anfahren erschwert. Das führt einerseits zu höherem Verschleiß und verbranntem Geruch beim Anfahren mit etwas zu viel Gas und erfordert andererseits einen extrem gefühlvollen Gasfuß, was an Steigungen oder beim Abbiegen zusätzlich erschwert wird. Hier ist der Kupplungsfuß ganz klar im Vorteil. Man muß außerdem sagen, daß die 6-Gang Handschaltung im 360 butterweich und exakt zu schalten ist, kein Vergleich mehr zum 355 (der auch nicht sooo schlecht war). Das metallische Klacken beim Gangwechsel, die offene Kulisse und eine Preisersparnis von 8000 Euro auch bei Gebrauchten gibt es quasi kostenlos dazu.
       
      Zu erwähnen wäre auch, daß die kurzen Schaltzeiten im Sportmodus (hier gibt die Elektronik auch selbständig Zwischengas beim Runterschalten und das ASR greift später ein) immer mit der harten Fahrwerkseinstellung gekoppelt sind. Jetzt verlaufen die Gangwechsel mit kurzen Schaltzeiten zumindest subjektiv jedoch harmonischer ab als im Normalmodus. Wenn man aber aufgrund von schlechter Fahrbahn und gemäßigtem Tempo die komfortablere Fahrwerkseinstellung und dennoch die kurzen Schaltzeiten möchte, ist dies leider nicht möglich. Ferrari sollte meiner Meinung nach diese zwei Funktionen entkoppeln.
       
      Was die Lebensdauer der Kupplung angeht, hält diese beim F1 etwa halb so lang als bei der normalen Handschaltung, was in etwa 30000 km zu 60000 km entspricht.
       
      Wie gesagt, man muß ausprobieren, welches Getriebe zu einem am besten paßt und das geht nur nach ausführlichen Testfahrten in verschiedenen Verkehrssituationen.
       
      Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
       
      Gruß,
      skr

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