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Rubi5

Quietschende Bremsen beim 488

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Rubi5
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Bei meinem 488 quitschen seit einiger Zeit die Bremsen. Nicht nur beim Bremsen, sondern auch wenn das Auto rollt. Ist das normal für den 488 ?

 

Wolfgang

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Stefan63
Geschrieben

Nach einem Trackday hatte ich das auch noch einige 100 Km und dann war es wieder weg

dragstar1106
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Rubi5:

quitschen

Gegen quitschende Bremsen wirkt doch immer ein Schuss WD40.... 😬

F430Matze
Geschrieben

Wenn du die Beläge mal richtig heiß bzw neu einfährst, also so, dass sich am Belagrand ein weißer Rand bildet, sollte das wieder weg gehen. So war es zumindest bei meinem 458, nachdem ich das durch den Tipp meines Ferrari Händlers gemacht habe.

Dany430
Geschrieben

@Rubi5 tust mal ein oder zwei mal von 200 relativ hart runterbremsen, dann sollte es weg sein.

 

Rubi5
Geschrieben

ok, vielen Dank.

dan72
Geschrieben

Hey

 

ich habe genau das gleiche Problem wie Rubi5. Quietschen bei rollendem Auto sowie beim Bremsen..

 

 

@Rubi5 hat das mit dem starken Abbremsen etwas gebracht? Oder gibt es eine andere Abhilfe? Finde es echt nervig, speziell beim Spider.

 

Gruß

 

Dan

Rubi5
Geschrieben

Das Quitschen trat erstmals stark auf, nachdem ich beim Passione Ferrari in Hockenheim auf der Rennstrecke gefahren bin. Nach inzwichen rund 1000 Km, hauptsächlich Landstraße, hat es deutlich nachgelassen.

Manchmal tritt es aber immer noch auf, und stört dann auch.

 

Rubi5

dragstar1106
Geschrieben
Am 18.7.2018 um 21:35 schrieb dan72:

Quietschen bei rollendem Auto sowie 

 

Hi Dan72,

beim rollenden Auto? Also ohne Betätigung der Bremsen? 

Das hört sich nach Radlager oder eventuell fest sitzende Bremsen an ...

LG 

dan72
Geschrieben

hmm, also das auto hat erst 4000km gelaufen und das problem besteht quasi von anfang an. radlager würde ich ausschließen.  im englischsprachigen forum sind einige die das phänomen kennen und von Ferrari auf zuviel staub in der bremse hingewiesen wurden. ich werde mal versuchen die bremsen kräftig auszublasen und dann schau ich weiter... fahre dann halt mal zum händler.. 

F430Matze
Geschrieben

Quitschen habe ich bei meinem Neuwagen auch, man hört es ca bis Tempo 100. Vielleicht geht es noch weg, vllt. bleibt es.


Ist halt eine Keramikbremse, noch dazu eine sehr potente, nicht so wie die BMW M / AMG SGL 2 Scheiben, die nach 1 Trackday durch sind.. die quietschen aufgrund der Mischung halt mal, die Beläge sind zudem sehr hart... alles auf optimale Bremsleistung ausgelegt und nicht auf Geräuschkomfort.

skr
Geschrieben

Tipp beim 488: Kauf Dir einen lauteren Auspuff, dann stört das Quitschen nicht mehr. O:-)

  • Haha 2
  • Verwirrt 1
Thorsten0815
Geschrieben

Ich bin da kein Fachmann, aber bei mir ist es so, dass bei normaler Strassenfahrt das Quietschen zu hören ist (458), nach zügiger Passfahrt oder Trackday ist es eine Zeit lang weg.

 

Ganz leicht höre/merke ich wie bei langen Fahrten ohne Bremsungen, die Bremsklötze immer wieder leicht an die Scheibe gelegt werden. Was vermutlich der Temperatur dient, aber nicht quietscht. Bei mir quietscht es dann nur im Alltagsbetrieb an Kreuzungen, Ampeln, usw. Aber es quietscht auch. Ist eine geile Bremse! Bezogen auf die Bremsleistung. Im Alltag brauche ich die Bremse fast nur zum Anhalten. :D A1, Bern - Zürich geht bei normalen Verkehr ja meist ohne einmal bremsen zu müssen. 

Siggi53
Geschrieben

Bei mir ist das auch so, aber nur wenn

ich langsam in die Garage reinrolle.

War aber beim 458 auch schon so.😁

SLS
Geschrieben

Mein Händler hat mir empfohlen, die Keramik-Bremsen beim Neufahrzeug "einzubremsen".

10x 180-80 mit halber Kraft und 5x 200-80 mit starker Bremsung. Das soll "quietschen" vermeiden.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr dazu?

F430Matze
Geschrieben

15 Einbremsvorgänge halte ich für Übertrieben.




Meine Bremsen quietschen jetzt nach dem Trackbesuch wie nie zuvor.

Andreas.
Geschrieben

Mit Bremsenreiniger den Schmutz zwischen Trägerplatte und Bremskolben entfernen, muss man aber mind. die Räder abmontieren. Die Fertigungstoleranz lässt nur wenige MM Luft zwischen Belag und Scheibe und wenn die Trägerplatte nicht 100% „eingefahren“ wird wg. Verschmutzung liegt der Belag leicht schief an -> quietscht.

Maadalfa
Geschrieben

Ich habe an allen Modellen das Quietschen gehabt. Ich glaube es kommt vom stark Bremsen oder vom schwach Bremsen, vielleicht auch vom gar nicht Bremsen. Und bei den Massnahmen dagegen ist die Aufzählung noch diffuser 🤪

Thorsten0815
Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb Andreas.:

Mit Bremsenreiniger den Schmutz zwischen Trägerplatte und Bremskolben entfernen, muss man aber mind. die Räder abmontieren. Die Fertigungstoleranz lässt nur wenige MM Luft zwischen Belag und Scheibe und wenn die Trägerplatte nicht 100% „eingefahren“ wird wg. Verschmutzung liegt der Belag leicht schief an -> quietscht.

Vorsicht bei Keramikbremsen und Bremsenreiniger! Der falsche soll teuer werden hab ich gehört.........

Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)

Ich kenne keinen anderen wirksamen Grund. Mangelnde Freigängigkeit bedeutet ungewollten Schleifkontakt und dieser erzeugt Geräusche. Von leichtem kratzen bis hin zum lauten Quietschen. Anschleifen der Beläge etc. bringt nur bedingt was. 

 

... am Bremssattel mit den Druckstempel für die Trägerplatten sollte keine Bremsscheibe sein 😉

bearbeitet von Andreas.
Caremotion
Geschrieben (bearbeitet)
Am 18.8.2018 um 22:18 schrieb SLS:

Mein Händler hat mir empfohlen, die Keramik-Bremsen beim Neufahrzeug "einzubremsen".

10x 180-80 mit halber Kraft und 5x 200-80 mit starker Bremsung. Das soll "quietschen" vermeiden.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr dazu?

Was ich interessant finde. Ich höre dieses und vergleichbare Verfahren immer wieder. Die meisten bekommen aber keine Anweisung bzw. Einweisung das man dies machen muss.  Aber eigentlich ist das "Einbremsen" pflicht. 

 

Ob dies allerdings jetzt Generell hilft das quitschen zu verhindern weiss ich nicht. Vor allem aber wenn das Problem auch beim rollen, also beim nicht betätigen der Bremse vorkommt.

bearbeitet von Caremotion
Dany430
Geschrieben

Das Einbremsen hat nichts mit dem Quitschen zu tun resp. nur, wenn die Beläge evtl. verglast sind. 

bertl
Geschrieben

Dachte immer dieses Leiden hat man nur bei Aston (sind halt Engländer)! Dürfte aber doch sehr verbreitet sein.

Hier waren das auch immer diese Anleitungen mit einbremsen und so weiter.

Aber nach ca. 50.000km kahmen doch mal neue Belege und siehe da keine Geräusche mehr, weder bei Stadtfahrt noch beim Einparken ect....

An was das wohl liegt?

Gruß

Bertl

Thorsten0815
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Caremotion:

Die meisten bekommen aber keine Anweisung bzw. Einweisung das man dies machen muss.  Aber eigentlich ist das "Einbremsen" pflicht. 

Das macht die Werkstatt. Bei mir zu mindestens immer bei neuen Belegen und/oder Scheiben. 

Maadalfa
Geschrieben
Am 18.8.2018 um 22:18 schrieb SLS:

Mein Händler hat mir empfohlen, die Keramik-Bremsen beim Neufahrzeug "einzubremsen".

10x 180-80 mit halber Kraft und 5x 200-80 mit starker Bremsung. Das soll "quietschen" vermeiden.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr dazu?

Das ist so die Art Tipp die wir in der Schweiz besonders schätzen 😢😭😡

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      Anders als beim jüngeren 4G mit Brembo-Bremse sind aber nicht die Bremsbeläge das Problem, sondern beim 4F mit Alcon-Bremse die Bremskolben. Als bei mir 2015 der Defekt erstmals aufgetreten ist, gab es aber noch keine Lösung, außer dem Kompletttausch der Bremssättel (EUR 4.000). Dies sieht heute (2019) anders aus und das ist der Grund, warum ich diesen Thread schreibe.
       
      Bei der Audi Ceramic Bremse (Hersteller Alcon) des RS6 4F gibt es ein großes Problem mit den 16 Bremskolben, diese sind aus verchromten Stahl. Die Chrome-Beschichtung ist aber eindeutig nicht Streusalz-resistent. Das führt dazu, dass der Chrome zwangsläufig Schaden nimmt, die Oberfläche der Bremskolben somit rostet und dann entweder die Dichtungsringe im Sattel zerstört (Austritt von Bremsflüssigkeit) oder die Kolben im Sattel fest gehen. Beides ist technisch ein Super-GAU und absolut gefährlich.
      Tritt die Bremsflüssigkeit aus, kann man nur hoffen, dass dies nicht schlagartig geschieht, in jedem Fall lässt die Bremswirkung nach. Geht die Bremse fest, zerstört es eigentlich umgehend die Ceramic-Scheiben, was bei mir 2015 mit einer Laufleistung von nur 54tkm der Fall war und zu einer Reparatur i.H.v. über EUR 16.000 führte (Sättel/Beläge/Scheiben vorne komplett).
       

       
      Mit dieser Erfahrung habe ich nun jährlich meine Alcon-Bremssättel ausgebaut und die Bremskolben geprüft und gereinigt. Dies empfehle ich übrigens dingend jedem, der diese Bremse fährt. Letztes Jahr konnte man schon sehen, dass der Chrome beschädigt war, dieses Jahr war an den schadhaften Stellen Rost und somit nach weiteren 35tkm definitiv Handlungsbedarf.
       
        
       
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      Als Alternative habe ich einen Tuner aus dem Stuttgarter Raum gefunden, der die Bremskolben selber anfertigen lässt und dabei auf eine massive Edelstahllegierung (mehr möchte er nicht verraten) vertraut, es gibt also keine Beschichtung. Diese Lösung sei inzwischen in vielen Kundenfahrzeugen verbaut und zeigt auch nach Jahren weder Korrosion noch andere Probleme.
      Nachteile: 
      - er bietet die Bremskolben nur inkl. grundüberholter Sättel (im Austausch) an 
      - die Kosten liegen somit etwa beim 4-fachen
      - außerdem besteht die Zulassungs-Problematik, da es dafür kein Gutachten gibt
       
       
       
      Kurzer Exkurs zu den Bremsbelägen:
       
      Im Zuge der grundüberholten Bremssättel habe ich meiner Bremse auch neue Beläge spendiert. Tatsächlich scheinen die von 2015 von der Mischung etwas weicher zu sein und sich entsprechend schneller abzunutzen, als jene, die 2010 im Werk verbaut wurden. Beim ersten Schaden bei 54Tkm hatten die Beläge noch ca. 30% Restdicke bis zum Verschleissensor, beim zweiten Schaden waren es dann mit einer Laufleistung von nur 34Tkm nur noch ca. 10% Restdicke.
      Wenn man sucht, findet man im Netz auf dem Nachrüstmarkt auch schon Bremsbeläge für diese Ceramic-Bremsanlage (z.B. TRW) für +/- EUR 100,00 und somit sehr viel günstiger, als die Originalen über den Audi-Händler (EUR 600). Die Originalen werden übrigens von Pagid produziert.
      Auch wenn TRW ein namhafter Hersteller und Erstausstatter ist, habe ich mich das nicht getraut. Eine Ceramic-Bremse bremst ja nicht durch Abrieb der Bremsscheibe, sondern dadurch, das Silikate aus der Bremsscheibe gelöst werde. Man kann also den Verschleiss nicht an Hand der Dicke ermessen, sondern nur im ausgebauten Zustand erwiegen. Entsprechend läuft hier ein anderer Prozess ab, als man es von gewöhnlichen Bremsen kennt und die Bremsbeläge müssen auch ganz anders funktionieren. Um dies mit einem Nachrüstprodukt zu testen, fehlte mir erstens wegen der Sicherheit und zweitens wegen der immensen Kosten von zwei möglichen, defekten Bremsscheiben der Mut.  
       


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