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TonyKa

Rennstreckenwochenende als Hochzeitsgeschenk?

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TonyKa
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Letzter Beitrag:

Servus zusammen,

Ich hoffe mein Post ist hier richtig platziert, ich würde Euch um Empfehlungen bitten in folgender Angelegenheit: Mein Bruder feiert bald seine Hochzeit und ich würde Ihm gerne ein Rennstreckenwochenende mit allem Pipapo schenken, weil ich weiss, dass das ein Traum von Ihm ist, aber eher zu "geizig/sparsam" für solch eine Investition ist.

 

Folgende Parameter sollten nach Möglichkeit erfüllt sein:

- 2-Tages-Event inkl einer Übernachtung, also nicht zu kurz das Ganze

- Begleitung (Ehefrau und Sohnemann) sollte gegen Aufpreis mit dabei sein dürfen (nicht fahren, nur zuschauen/geniessen)

- Sollte Charakter eines Rennens haben, kein reines Fahrsicherheitstraining

- Mein Bruder ist seit jeher BMW Fan, von daher wäre ein Event mit BMWs als gestellte Fahrzeuge perfekt; muss nichts zwingend Neues sein, auch E36/46 denkbar

- Kostenseitig denke ich All-In für alle drei Personen mit Unterkunft/Verpflegung so an bis zu 3Tsd Euro

- Location/Rennstrecke zwar nicht so wichtig, Anreise aus Region Ingolstadt sollte gut klappen 

 

Ich hab schon mal kurz bei Jochen Schweizer geschaut, war aber nichts Passendes dabei...

Ich freue mich auf die Empfehlungen von den Experten hier im Forum und danke Euch schon mal im voraus!

 

Viele Grüße 

Tony 

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Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Halo Tony

 

Eine tolle Idee! :-))!

 

Rund um schön und gut war das hier. Links zu dem Veranstalter/Auto sind im Thread.

Das Budget wird mit dem BMW günstiger als mit dem Porsche, aber 3Kilo wir wohl nicht für zwei Tage reichen.

Telefonier doch mal mit Daniel Sorg, eventuell lässt sich da was machen. Grüss Ihn von mir.

 

Beste Grüsse,

Thorsten 

bearbeitet von Thorsten0815
TonyKa
Geschrieben

Vielen Dank Euch beiden! Schon mal sehr wertvoll/hilfreich, werde die Infos/Links in Ruhe studieren und berichten :)

 

Viele Grüße 

Tony 

F400_MUC
Geschrieben

Der Frau würde ich noch ein Bügelbrett schenken und alle sind glücklich ? 

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nero_daytona
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb F400_MUC:

Der Frau würde ich noch ein Bügelbrett schenken und alle sind glücklich ? 

Beratung zu Bügelbrettern dann bitte in bügelbrettpassion.com :P

emuman
Geschrieben

Oder eine Berkel Aufschnittmaschine, die ist geschlechtsneutral.

TonyKa
Geschrieben

Danke Ingo, darauf hätte man/ich auch selbst kommen können, muss ich auch mal checken B)

 

...Mein Bruder liebt auch Bügeln, quasi weiteres Hobby, hätte die Frau auch nichts davon :P

TonyKa
Geschrieben

Kurzes Update, nachdem ich mich nach längerem Überlegen und Recherchieren zu Thorstens Vorschlag in Ascari tendiert hätte: Bräutigam findet die Idee toll, ist aber leider nicht kompatibel mit den Vorstellungen der Braut  :dagegen:....Weiber :huh:

 

Danke nochmal an alle für Euren Input!

Tony

Kurt_Kroemer
Geschrieben

OT:

Wenn seine Zukünftige schon jetzt darüber entscheidet, was er geschenkt bekommt oder annehmen darf, dann würde ich von einer weitreichenden juristisch verbindlichen Beziehung abraten. 

Das kann mittelfristig zu einseitiger Frustration führen. ?

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TonyKa
Geschrieben

Grundsätzlich schon richtig Kurt, aber hier geht es ja um ein passendes Geschenk für das Hochzeitspaar, (leider) nicht (nur) um den Bräutigam, sollten also schon beide daran Gefallen haben, sonst heisst es, es wäre von Anfang an nur als Geschenk von Bruder zu Bruder gedacht....

devinity
Geschrieben

Was wäre passiert wenn du nicht vorher gefragt hättest. Geschenk ist Geschenk und dieses schon im Vorfeld abzulehnen :crazy: 

Schau halt das die Braut in der Zeit mit Wellness beschäftigt ist, dann kann dein Bruder sich in Ruhe auf der Rennstrecke austoben.

tollewurst
Geschrieben

Lebensplanung bezüglich Braut überdenken.

michi0536
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb tollewurst:

Lebensplanung bezüglich Braut überdenken.

Was gibt's angesichts dieses Faux Pas noch zu überdenken? Dagegen wäre es ja eine lässliche Kleinstsünde, wenn Sie nach der Hochzeit zugeben würde, früher ein Mann gewesen zu sein und eigentlich Horst zu heissen.

Wenn Ihr unter Brüdern nicht gerade ein Verhältnis wie Kain und Abel habt, dann sorg bitte dafür, dass Dein Bruder zumindest als Hauptfrau eine Lebenspartnerin abkriegt, die auch sein bester Kumpel sein könnte. Das vereinfacht aus eigener Erfahrung das gesamte Leben ungemein. Noch ist es nicht zu spät.....  

stelli
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb TonyKa:

ist aber leider nicht kompatibel mit den Vorstellungen der Braut  :dagegen:....Weiber :huh:

Hat sie auch so ein Foto gesehen?;)

 

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Oder nur sowas?:P

 

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TonyKa
Geschrieben

Männer, ruhig Blut und kein voreiliger Shitstorm über die Braut(wahl), auch wenn ich Eure Emotionalität verstehe, da wir hier unter autoaffinen Enthusiasten sind. Nochmal, es ging um ein Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar und nicht für den Bräutigam, ergo ist es legitim, dass beide daran Gefallen haben :)

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn das die Ausgangslage war und die Braut kennst, warum.......................?

;) 

bearbeitet von Thorsten0815
Thorsten0815
Geschrieben

Tipp: Organisiere Dich mit den anderen Hochzeitsgästen und Schenkt eine Reise, Flitterwochen mit mehren Station. Deine Station wäre die Rennstrecke eine mögliche andere Station dieser Reise eine Wellness Woche, usw.......

 

Aber wenn ich ehrlich bin, bei der Hochzeitsplanung hatte ich bei meiner Frau auch nichts mit zu reden.

Ist halt Lieben. Trotzdem, tolle Idee von Dir!  

TonyKa
Geschrieben

Na ja, das Ergebnis stand nicht von Beginn an fest, sondern ICH fand den Anlass passend für diese Geschenkidee und wollte es mit dem Brautpaar verproben. Dass sich die Braut nicht von Wellness, Wandern, Strand etc begeistern lässt, war für mich nicht abzusehen. 

 

Deinen Gedanken mit mehreren Stationen hatte ich auch schon und heute mit meinem Bruder besprochen, kristallisierte sich aber letztendlich heraus, dass sie erstmal keine wirklichen Flitterwochen oder grösseren Urlaub demnächst planen. In bester Brüderlichkeit haben wir uns dann auf ein Geldgeschenk geeinigt und wir beide vergnügen uns separat auf einem Track Day unabhängig von der Hochzeit, so ist allen gedient :) 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Erzähle der Braut von den scharfen Boxenludern dort und dass Du das Deinem Bruder dann halt zum Geburtstag schenkst, dann will die garantiert plötzlich waaaahnsinnig gerne mit an die Strecke :D:P

bearbeitet von Gast
michi0536
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb stelli:

Hat sie auch so ein Foto gesehen?;)

 

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Oder nur sowas?:P

 

grafik.thumb.png.3d11251d6340675a5b60e1726eea768e.png

 

Die beiden Fotos sind eigentlich ein super "Frauenabchecktest" bezüglich innerer Werte..... Der Pool wird als Lösung A bezeichnet, der Radical in Ascari bekommt B.

Nach dem ersten Kennenlernen zückt man die Fotos A und B , sagt man hätte ein tolles Geschäft gemacht, gerade 50 TEUR übrig und man weiss jetzt nicht, ob man sich einen Pool in den Garten bauen soll oder den lange begehrten Radical endlich kaufen soll. Die Dame darf entscheiden zwischen A und B. 

Wählt sie A macht man mit ihr zur Belohnung ein nettes Wellnessvögelwochenende.

Wählt sie B hat sie gute innere Werte und ist für eine dauerhafte Beziehung geeignet....

Wählt sie B, erkennt zusätzlich die Modellbezeichnung des Radical  und erzählt von ihren Rundenzeiten beim letzten Ascaritrackday macht man ihr umgehend einen Heiratsantrag......:D

bearbeitet von michi0536
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tollewurst
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb michi0536:

Wählt sie B, erkennt zusätzlich die Modellbezeichnung des Radical  und erzählt von ihren Rundenzeiten beim letzten Ascaritrackday macht man ihr umgehend einen Heiratsantrag......:D

 Check, geheiratet.

Bis zum 8. Monat kann man noch Zeit stoppen.

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Gast
Geschrieben

Kurz und bündig: Ich finde ein Hochzeitsgeschenk "Rennstreckenwochenende" , wenn sich die Braut nicht für Autos interessiert, was mMn für eine glückliche Ehe auch nicht unbedingt erforderlich ist, ausgesprochen blöd. Legt doch für ein (Zitat Michi) "Wellnessvögelwochenende" zusammen, da haben beide was davon. Hinfahren kann man ja mit einem Spassmobil, sodass der Bräutigam auch diesbezüglich auf seine Kosten kommt. So handhaben wir das seit 22 Ehejahren und ich kann nicht klagen...

planktom
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb doctorb33:

So handhaben wir das seit 22 Ehejahren und ich kann nicht klagen...

wer fährt ?

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Gast
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      Kaum angekommen ging es schon wieder los – als Beifahrer im Mini ging es, natürlich offen, zum Pflanzgarten, um noch ein wenig bei den Touristenfahrten zuzusehen. Wir stellten den Mini direkt neben einem CGT ab – insgesamt standen 3 CGT auf diesem Parklatz – welch inflationäres Auftreten dieser prachtvollen Schöpfungen Zuffenhausener Automobilkunst!
      Gehören die CGT’s etwa auch zu unserer Gruppe? Natürlich!
      Zuschauen ist ja schön und gut, aber Fahren ist viel besser. Die Eifel ruft!
      Endlich den Mini mal ein wenig unter Feuer erleben. Der Mini hält was er von außen verspricht! Die Straßenlage ist natürlich hart, aber nicht zu hart – auf den etwas welligen Strassen rund um den Nürburgring fühlte sich der Wagen auf Anhieb in seinem Element – Tina steuerte den Wagen souverän durch die nur selten feuchten Waldgebiete, immer begleitet von diesem Sound der einem die Nackenhaare aufrichtet. Dank der gut abgestimmten Differentialsperre bringt der Wagen seine 270 PS besser auf die Strasse als man es von einem Fronttriebler erwarten würde! Leider bekamen wir die Semislicks wegen der niedrigen Temperaturen auf der öffentlichen Strasse nicht auf Temperatur, sodass wir nicht das volle Potential des Wagens nutzen konnten.
      Zurück im Hotel trafen wir uns alle in der Pistenklause – grade noch pünktlich um den Start des Formel 1 Rennens zu sehen. Der Parkplatz war mittlerweile mit ca. 50 Sportwagen sehr gut gefüllt. Fast jeder von uns hatte zu diesem Zeitpunkt den Autoschlüssel für diesen Abend in die Hosentasche verbannt, und im Restaurant Platz genommen.
      Nach einem sehr guten Abendessen ging es zum Einschreiben für den nächsten Tag. Eigentlich wollte ich mich grade verabschieden, da ich nur den Sonntagabend eingeplant hatte, als Klaus mich fragte ob ich nicht doch mitfahren möchte – zuerst verneinte ich dankend mit Blick auf den Schlüssel meines 65 PS Corsa. Irgendwie konnte mich Tina doch überzeugen, das Angebot anzunehmen, mich von meiner Vorlesung auszuschreiben und für einen Tag Nordschleife einzuschreiben. Ein wenig mulmig war mir schon! Aber ich hatte mich eingeschrieben und da musste ich jetzt durch. Also ab nach Hause – ich hatte ja weder ein Bett, noch einen Helm am Ring. Ich liebe das Ahrtal bei Nacht!

      Montagmorgen – gut geschlafen – gut geträumt – mulmiges Gefühl? Ja!
      Heute sollte ich also meine Feuertaufe auf dem Ring haben!
      Die Nordschleife ringt mir einiges an Respekt ab! Werde ich heile ankommen?
      Werde ich den Wagen beherrschen? Werde ich den anderen immer rechtzeitig Platz machen?
      Die Fahrt zum Ring fing ganz gemütlich mit dem obligatorischen Berufsverkehr rund um Bonn an und ging mit der schlechtesten Nachricht, für einen Tag auf einer Rennstrecke, weiter – Regen! Nun gut – weiter ging’s – das Ahrtal kenne ich auch im Regen.
      An der Nordschleife angekommen legte ich für mich fest, nur 2 geführte Runden selber zu fahren, um die anderen nicht aufzuhalten, oder zu viel zu riskieren, nur um die fehlende Leistung in den Kurven wieder wett zu machen.
      Um 10 Uhr ging es nach einem weiteren Briefing dann endlich auf die Strecke!
      Schon in der ersten Kurve konnte ich das Gripniveau der Strecke erahnen.
      Alles in allem scheint Grip extrem Mangelware zu sein!
      Mein Corsa untersteuerte in den engen Ecken gnadenlos! Gut, dass der CGT vor mir auch nicht wirklich schnell fährt! Hinter Hatzenbach hatte ich mich ein wenig auf den Untergrund eingestellt und hatte wieder vertrauen in mein Auto, und konnte mich ein wenig auf die Linie konzentrieren. Hinauf zum Kesselchen durfte ich dann direkt hinter dem Instruktor fahren. Hier machte sich mein Leistungsmangel eklatant bemerkbar – Wolfgang Kaufmann sagte liebevoll: „Jetzt habe ich unserem “Brenner“ leider den Schwung genommen, den er gerade bergauf wirklich braucht.“ Also ging es im 3. Gang kurz vorm Begrenzer Richtung Klostertal.
      Irgendwie gelang es uns dann doch 3 Fahrzeuge der Gruppe abzuhängen. Hm, es lag wohl an der Kombination Mittelmotorzicken und Semislicks auf nasser Fahrbahn. Alle wieder eingesammelt ging es direkt auf die 2. Runde.
      Kenne ich die Strecke jetzt? Nein! 20,8 Kilometer lernt man nicht in einer Runde, nicht in 10 Runden und auch nicht in 20 Runden! Also weiter mit absoluter Konzentration hinter dem CGT her. Welch eine Strecke! Welch ein Erlebnis!
      Auch die 2. Runde beendet mein kleiner “Brenner“ ohne Schaden, daher hat er sich seine Pause wirklich verdient!
      Leider wurde das Wetter nicht besser, sodass die meisten Autos nicht auf der Strecke fuhren, sondern auf dem Parkplatz warteten.
      Tina hatte mittlerweile beschlossen den Mini für diesen Tag stehen zu lassen, da die Semislicks auf der nassen Strasse wirklich unfahrbar waren.
      Beim zweiten geführten Fahren am frühen Nachmittag, hatte ich das Vergnügen bei IronMichl im Boxster mit zu fahren.
      Das erste Mal Nordschleife mit einem richtigen Sportwagen und einem Fahrer der die Ideallinie annähernd findet, war schon Klasse – der Boxster zog gelassen seine Kreise und es machte wirklich Spaß. Zum ersten Mal fielen mir die Markierungen der Einlenk- und Scheitelpunkte auf der Strecke auf. IronMichel traf diese wirklich sehr gut.
      Der Sound des Boxsters war etwas ganz besonderes – irgendwie nahm ich ihm nicht ab, dass es sich bei der Abgasanlage um die serienmäßige handelt.


      Als nächstes durfte ich bei Olli im gelben Mini mitfahren. Wieder eines dieser kleinen aber sehr feinen Fahrgeräte von RMS-Tuning. In weiser Voraussicht hatte man diesem Wagen aber Renn-Regenreifen verpasst, sodass der Mini zu dem Schnellsten gehörte was an diesem Tag auf der Nordschleife unterwegs war. Welch ein Erlebnis! Noch nie war ich auf nasser Strasse so schnell unterwegs. Olli hatte den Wagen perfekt im Griff.
      Mittlerweile wurde die Strecke an einigen Stellen trockener und das Gripniveau stieg weiter, sodass wir uns auf der Döttinger Höhe kurzfristig zu einer weiteren Runde entschlossen.
      Meine letzte Mitfahrgelegenheit war zugleich das Highlight des Tages – Ich hatte einen Platz neben Michael Düchting im Donkervoort D8 ergattert! Mein Gott – Welch eine Fahrzeugbeherrschung – es ging direkt los – keinen Zentimeter über dem Asphalt sitzend, fuhren wir durch die mittlerweile fast trockene Grüne Hölle. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie annähernd solche Querbeschleunigungen erlebt! Michael Düchting hatte immer den richtigen Blick für die trockene Spur, und so konnte den Donkey nichts aufhalten.
      Doch halt – was war das? Ein Streckenposten schwenkt die rote Flagge – Was war passiert?
      Nach einer halben Runde Schleichfahrt sahen wir die Ursache – ein Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit der Leitplanke kollidiert. Als wir sahen, dass die Fahrzeuginsassen wohlbehalten neben dem Fahrzeug standen, fiel uns ein riesen Stein vom Herzen! Mit diesem Unfall war die Strecke für diesen Tag dann allerdings geschlossen! Insgesamt sind an diesem Tag 3 Fahrzeuge leicht beschädigt worden! Zum Glück gab es keine Verletzten! Diese 3 Unfälle sollten uns ein warnendes Zeichen sein, die Nordschleife nie zu unterschätzen, selbst routinierten Fahrern passieren auf dieser Strecke Fehler!
      Nach einer herzlichen Verabschiedung machte ich mich dann wieder auf den Weg durch mein geliebtes Ahrtal gen Bonn.
      Bleibt mir eigentlich nur noch eines zu sagen:
      Vielen Dank an Klaus für diesen Tag, an dem ich mich mehrfach kneifen musste, um sicher zu gehen dass ich nicht Träume! Vielen Dank an alle mit denen ich einen so tollen Tag verlebt habe!
      Viele Grüsse an:
      KLM, Tina, MikeMuc, Spideristi, Olli, Ironmichl, Harry, Flugelch, Mater, Botzelmann, Erator und an alle anderen die dabei waren!

      P.s.:
      Wenn jemand von euch Fotos gemacht hat kann er diese gerne hier Posten:wink:
    • Hallo. Ich würde gerne mal auf einer Rennstrecke fahren, es sollte jedoch so wenig wie möglich kosten und nicht zu viel Zeit zur Anreise benötigen.
      Ich wohne in der Nähe von Baden im Aargau, also im Norden der Schweiz.
      Welche Strecken sind "in der Nähe"? Mir fällt nur Anneau du Rhin ein.

      Danke im Voraus.
    • bei 3:15......
       
       
       
    • Ich möchte hier einen Thread über vergessene Rennstrecken beginnen. Also Rennstrecken, die vor langer Zeit einmal Austragungsort großer Rennsportereignisse mit glorreichen Fahrern waren, aber heute nicht mehr benutzt werden und deshalb in Vergessenheit geraten sind.




      Zunächst die Nürburgring Südschleife:

      Bericht von pro-steilstrecke.de

      Die Südschleife wurde zusammen mit der Nordschleife und der Start- und Zielschleife zwischen 1925 und 1927 erbaut. Die Streckenlänge betrug 7,747 km. Die Südschleife nutzte wie auch die anderen Streckenvarianten die Boxeneinrichtungen, die Start- und Zielgerade und die Gegengerade. Verfügte die Südschleife auch nicht über die Sprunghügel und den nicht einsehbaren Kurven der Nordschleife, so berichteten die Fahrer doch voll Respekt von der Südschleife. Die Südschleife hatte 25 Kurve. Wobei nicht eine Kurve als leicht zu bezeichnen war. Einige Kurven fielen ein wenig nach außen ab, andere wurden zum Kurvenausgang enger. Eine Gemeinsamkeit hatten die Kurven der Südschleife: Nicht zu früh anschneiden, sonst ging dem Fahrer die Fahrbahn am Kurvenausgang aus und er durfte den Eifelginster näher kennen lernen. Die Siegerlorbeeren mussten auf der Südschleife hart erkämpft werden. Die beiden Rechtskurven im Streckenabschnitt „Bocksberg“ und „Müllenbach“ erlebten viele Ausritte von Renn- und Motorradfahrern. Hinzu kam, dass der Streckenbelag alles andere als eben war.

      Obwohl die Südschleife wie auch die Nordschleife über eine durchschnittliche Fahrbahnbreite von 8 Metern verfügte, fühlten sich die Fahrer in der 60er Jahre insbesondere in der Bergabpassage durch die sehr nah am Streckenrand aufgestellten Fangzäune eingeengt. Bei den Fangzäunen hatte die Nürburgring GmbH vor allem an die Sicherheit der Zuschauer gedacht. Der fehlende Sturzraum für die Motorsportakrobaten wurde u.a. Dickie Dale zum Verhängnis.

      Die gefährlichen Schlängelkurven bergab nach Müllenbach luden zu einer überhöhten Kurvengeschwindigkeit ein. Das Gefälle betrug bis zu 11 %. Die Steigungen von Müllenbach bis hoch zur Nordkehre betrugen zwischen 5 und 16 %. Die 16 % Steigung musste unmittelbar vor der scharfen Rechtskurve „Scharfer Kopf“ besiegt werden. Der Höhenunterschied vom Start- und Zielplatz bis zum tiefsten Punkt der Südschleife bei Müllenbach betrug 153 m. Der größte Teil der Strecke führte durch Eifelwald. Der Wald war auch ein Auslöser für die Unfälle in den so genannten Hexenkurven runter nach Müllenbach. Die Fahrer kamen von der abgetrockneten Start- und Zielgeraden in die noch feuchte Bergab-Passage, da die Strecke durch den Waldschatten nicht vollständig abgetrocknet war.

      Durch die kurvenreiche Streckenführung der Südschleife gab es für die Autorennfahrer nur wenige echte Überholmöglichkeiten, bei denen der Gegner ausgebremst werden konnte. Neben den klassischen Stellen „Nordkehre“ und „Südkehre“ waren dies die Müllenbachkurve und der „Scharfe Kopf“.

      Die Südschleife konnte auch separat - also ohne Start und Zielschleife - befahren werden. Dazu wurde schon 1938 die Stichstraße erbaut. Für offizielle Rennen wurde die Stichstraße nicht genutzt. Dies schon deshalb nicht, da die Boxenanlagen und die Start- und Zieleinrichtungen fehlten. Die Streckenlänge der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße betrug 5,72 km. Für Clubveranstaltungen wurde häufig die Südschleife mit der Stichstraße als separate Rennstrecke zur Nordschleife gemietet. Insbesondere im Jahr 1974 wurden viele Clubveranstaltungen auf dieser Streckenvariante durchgeführt.

      Mit der Eröffnungsfeier des Nürburgrings und dem Eifelrennen am 18. und 19. Juli 1927 wurden die ersten Rennen auf der Kombination aus Nord- und Südschleife ausgetragen. In den Jahren 1927 bis 1931 wurden das Eifelrennen, der Großer Preis für Motorräder und der Große Preis von Deutschland auf der Kombination aus Nord- und Südschleife gefahren. Die Südschleife erlebte ihre Premiere als eigenständige Rennstrecke am 28. Mai 1928 mit dem Eifelrennen. Nach dem Großen Preis von Europa für Motorräder 1931 wurde es ruhig auf der Südschleife. Erst nach 16 Jahren fand am 17. August 1947 mit dem Eifel-Pokalrennen wieder ein größeres Rennen auf der Südschleife statt. Das Eifel-Pokalrennen war gleichzeitig auch die erste Motorsportveranstaltung auf dem Nürburgring nach dem II. Weltkrieg. Im Jahr 1948 wurde die Nordschleife instandgesetzt. Dadurch stand die Südschleife erneut im Schatten des „großen Bruders“ Nordschleife.

      Nach der Motorsportveranstaltung „Rund um das Bayerkreuz“ im Jahr 1953 wurde es sehr still auf der Südschleife. Erst im Oktober 1958 wurde dann wieder das Eifelrennen auf der Südschleife ausgetragen. Diese Veranstaltung etablierte sich hier bis einschließlich 1968. Eine weitere bedeutende Rennveranstaltung von 1959 bis 1970 war das ADAC Eifelpokal-Rennen. Nach dem Umbau der Nordschleife 1970/71 wurden dann aus Sicherheitsgründen fast alle Rennen auf der Nordschleife ausgetragen.

      Ausführliche Informationen zu und über Rennen auf der Südschleife gibt es über unseren Zeitstrahl. Die Liste der genannten Rennen kann - wie auch zu den anderen Streckenvarianten - nicht vollständig sein.

      Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall in unsere Rubrik Rundenrekorde. Auch auf der Südschleife wurden von 1927 bis Oktober 1971 Rundenrekorde aufgestellt. Der Bekannteste ist natürlich der ewige Rundenrekord von Helmut Kelleners 1970 beim AvD-SCM-Rundstrecken-Rennen. Unsere einzigartige Sammlung der Rundenrekorde auf der Südschleife spiegelt die technische Entwicklung im Motorsport wider ( Rundenrekorde ) und hat ein paar Überraschungen parat.

      Neben den Zuschauerplätzen auf der Start- und Zielgeraden und der Gegengerade gab es offizielle Zuschauerplätze in den Streckenabschnitten Bränke Kopf, Seifgen, Bocksberg bis zur Müllenbachkurve und im Streckenabschnitt Rassrück. Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich seit Eröffnung des Nürburgrings eine kleinere Zuschauertribüne, die jedoch die unrühmlichen Zeiten des II. Weltkrieges nicht überstanden hat. Die nur relativ geringen offiziellen Zuschauerplätze entlang der Südschleife lassen Zweifel an den offiziellen Zuschauerzahlen der Veranstalter zu den Eifelrennen 1967 + 1968 aufkommen. Wo sollten die Motorsportfans überall gestanden haben? Der Nürburgringexperte und Buchautor Richard von Frankenberg zweifelte schon früher diese Zahlen an. Auch Bildmaterial aus den 60er Jahren zeigt keine hoffnungslos überfüllte Südschleife.

      Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich eine der drei offiziellen Zufahrten auf den Nürburgring. Die Zufahrt zur Südschleife war in den 60er Jahren - wie sollte es auch anders sein - mit einer Schranke versperrt. Ringkenner und -freunde konnten sich den Schlüssel für die Schranke beim Wirt in einer Müllenbacher Kneipe abholen, um ein paar Runden auf der Südschleife zu fahren. Vorsicht war bei der Auffahrt auf die Gegengeraden geboten, denn die Touristenfahrer der Nordschleife konnten dann aus der Südkehre kommen. In der Nordkehre bog man in die Betonschleife zum Start- und Zielbereich ab und am Ende der Start-/Zielgeraden in der Südkehre einfach wieder links ab auf die Bergab-Passage der Südschleife.

      Heute sind die Rennen auf der Südschleife fast in Vergessenheit geraten.

      Quelle: http://www.pro-steilstrecke.de/suedschleifehaupt_.htm



      Heute werden lediglich noch die Rallye Köln-Ahrweiler und einige Oldtimerausfahrten abgehalten.




      Diese Oldtimer-Gondelei ist normalerweise nicht so mein Ding, aber es sind einige schöne Aufnahmen dabei:

      http://www.youtube.com/watch?v=hBAUVxZxPTQ

      http://www.clipfish.de/player.php?videoid=Mjg4NzQwfDc0MjgwMQ%3D%3D







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