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TonyKa

Rennstreckenwochenende als Hochzeitsgeschenk?

Empfohlene Beiträge

TonyKa
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Letzter Beitrag:

Servus zusammen,

Ich hoffe mein Post ist hier richtig platziert, ich würde Euch um Empfehlungen bitten in folgender Angelegenheit: Mein Bruder feiert bald seine Hochzeit und ich würde Ihm gerne ein Rennstreckenwochenende mit allem Pipapo schenken, weil ich weiss, dass das ein Traum von Ihm ist, aber eher zu "geizig/sparsam" für solch eine Investition ist.

 

Folgende Parameter sollten nach Möglichkeit erfüllt sein:

- 2-Tages-Event inkl einer Übernachtung, also nicht zu kurz das Ganze

- Begleitung (Ehefrau und Sohnemann) sollte gegen Aufpreis mit dabei sein dürfen (nicht fahren, nur zuschauen/geniessen)

- Sollte Charakter eines Rennens haben, kein reines Fahrsicherheitstraining

- Mein Bruder ist seit jeher BMW Fan, von daher wäre ein Event mit BMWs als gestellte Fahrzeuge perfekt; muss nichts zwingend Neues sein, auch E36/46 denkbar

- Kostenseitig denke ich All-In für alle drei Personen mit Unterkunft/Verpflegung so an bis zu 3Tsd Euro

- Location/Rennstrecke zwar nicht so wichtig, Anreise aus Region Ingolstadt sollte gut klappen 

 

Ich hab schon mal kurz bei Jochen Schweizer geschaut, war aber nichts Passendes dabei...

Ich freue mich auf die Empfehlungen von den Experten hier im Forum und danke Euch schon mal im voraus!

 

Viele Grüße 

Tony 

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Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Halo Tony

 

Eine tolle Idee! :-))!

 

Rund um schön und gut war das hier. Links zu dem Veranstalter/Auto sind im Thread.

Das Budget wird mit dem BMW günstiger als mit dem Porsche, aber 3Kilo wir wohl nicht für zwei Tage reichen.

Telefonier doch mal mit Daniel Sorg, eventuell lässt sich da was machen. Grüss Ihn von mir.

 

Beste Grüsse,

Thorsten 

bearbeitet von Thorsten0815
  • Gefällt mir 1
TonyKa
Geschrieben

Vielen Dank Euch beiden! Schon mal sehr wertvoll/hilfreich, werde die Infos/Links in Ruhe studieren und berichten :)

 

Viele Grüße 

Tony 

F400_MUC
Geschrieben

Der Frau würde ich noch ein Bügelbrett schenken und alle sind glücklich ? 

  • Haha 1
  • Traurig 2
nero_daytona
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb F400_MUC:

Der Frau würde ich noch ein Bügelbrett schenken und alle sind glücklich ? 

Beratung zu Bügelbrettern dann bitte in bügelbrettpassion.com :P

  • Gefällt mir 1
emuman
Geschrieben

Oder eine Berkel Aufschnittmaschine, die ist geschlechtsneutral.

  • Gefällt mir 3
TonyKa
Geschrieben

Danke Ingo, darauf hätte man/ich auch selbst kommen können, muss ich auch mal checken B)

 

...Mein Bruder liebt auch Bügeln, quasi weiteres Hobby, hätte die Frau auch nichts davon :P

  • Wow 1
TonyKa
Geschrieben

Kurzes Update, nachdem ich mich nach längerem Überlegen und Recherchieren zu Thorstens Vorschlag in Ascari tendiert hätte: Bräutigam findet die Idee toll, ist aber leider nicht kompatibel mit den Vorstellungen der Braut  :dagegen:....Weiber :huh:

 

Danke nochmal an alle für Euren Input!

Tony

  • Haha 1
Kurt_Kroemer
Geschrieben

OT:

Wenn seine Zukünftige schon jetzt darüber entscheidet, was er geschenkt bekommt oder annehmen darf, dann würde ich von einer weitreichenden juristisch verbindlichen Beziehung abraten. 

Das kann mittelfristig zu einseitiger Frustration führen. ?

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TonyKa
Geschrieben

Grundsätzlich schon richtig Kurt, aber hier geht es ja um ein passendes Geschenk für das Hochzeitspaar, (leider) nicht (nur) um den Bräutigam, sollten also schon beide daran Gefallen haben, sonst heisst es, es wäre von Anfang an nur als Geschenk von Bruder zu Bruder gedacht....

devinity
Geschrieben

Was wäre passiert wenn du nicht vorher gefragt hättest. Geschenk ist Geschenk und dieses schon im Vorfeld abzulehnen :crazy: 

Schau halt das die Braut in der Zeit mit Wellness beschäftigt ist, dann kann dein Bruder sich in Ruhe auf der Rennstrecke austoben.

  • Gefällt mir 2
tollewurst
Geschrieben

Lebensplanung bezüglich Braut überdenken.

  • Gefällt mir 4
michi0536
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb tollewurst:

Lebensplanung bezüglich Braut überdenken.

Was gibt's angesichts dieses Faux Pas noch zu überdenken? Dagegen wäre es ja eine lässliche Kleinstsünde, wenn Sie nach der Hochzeit zugeben würde, früher ein Mann gewesen zu sein und eigentlich Horst zu heissen.

Wenn Ihr unter Brüdern nicht gerade ein Verhältnis wie Kain und Abel habt, dann sorg bitte dafür, dass Dein Bruder zumindest als Hauptfrau eine Lebenspartnerin abkriegt, die auch sein bester Kumpel sein könnte. Das vereinfacht aus eigener Erfahrung das gesamte Leben ungemein. Noch ist es nicht zu spät.....  

  • Gefällt mir 6
stelli
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb TonyKa:

ist aber leider nicht kompatibel mit den Vorstellungen der Braut  :dagegen:....Weiber :huh:

Hat sie auch so ein Foto gesehen?;)

 

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Oder nur sowas?:P

 

grafik.thumb.png.3d11251d6340675a5b60e1726eea768e.png

 

  • Gefällt mir 2
TonyKa
Geschrieben

Männer, ruhig Blut und kein voreiliger Shitstorm über die Braut(wahl), auch wenn ich Eure Emotionalität verstehe, da wir hier unter autoaffinen Enthusiasten sind. Nochmal, es ging um ein Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar und nicht für den Bräutigam, ergo ist es legitim, dass beide daran Gefallen haben :)

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn das die Ausgangslage war und die Braut kennst, warum.......................?

;) 

bearbeitet von Thorsten0815
Thorsten0815
Geschrieben

Tipp: Organisiere Dich mit den anderen Hochzeitsgästen und Schenkt eine Reise, Flitterwochen mit mehren Station. Deine Station wäre die Rennstrecke eine mögliche andere Station dieser Reise eine Wellness Woche, usw.......

 

Aber wenn ich ehrlich bin, bei der Hochzeitsplanung hatte ich bei meiner Frau auch nichts mit zu reden.

Ist halt Lieben. Trotzdem, tolle Idee von Dir!  

  • Gefällt mir 3
TonyKa
Geschrieben

Na ja, das Ergebnis stand nicht von Beginn an fest, sondern ICH fand den Anlass passend für diese Geschenkidee und wollte es mit dem Brautpaar verproben. Dass sich die Braut nicht von Wellness, Wandern, Strand etc begeistern lässt, war für mich nicht abzusehen. 

 

Deinen Gedanken mit mehreren Stationen hatte ich auch schon und heute mit meinem Bruder besprochen, kristallisierte sich aber letztendlich heraus, dass sie erstmal keine wirklichen Flitterwochen oder grösseren Urlaub demnächst planen. In bester Brüderlichkeit haben wir uns dann auf ein Geldgeschenk geeinigt und wir beide vergnügen uns separat auf einem Track Day unabhängig von der Hochzeit, so ist allen gedient :) 

  • Gefällt mir 1
Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Erzähle der Braut von den scharfen Boxenludern dort und dass Du das Deinem Bruder dann halt zum Geburtstag schenkst, dann will die garantiert plötzlich waaaahnsinnig gerne mit an die Strecke :D:P

bearbeitet von Gast
michi0536
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb stelli:

Hat sie auch so ein Foto gesehen?;)

 

grafik.thumb.png.f3e1cae8368509e65467fdb9a75af5c7.png

 

Oder nur sowas?:P

 

grafik.thumb.png.3d11251d6340675a5b60e1726eea768e.png

 

Die beiden Fotos sind eigentlich ein super "Frauenabchecktest" bezüglich innerer Werte..... Der Pool wird als Lösung A bezeichnet, der Radical in Ascari bekommt B.

Nach dem ersten Kennenlernen zückt man die Fotos A und B , sagt man hätte ein tolles Geschäft gemacht, gerade 50 TEUR übrig und man weiss jetzt nicht, ob man sich einen Pool in den Garten bauen soll oder den lange begehrten Radical endlich kaufen soll. Die Dame darf entscheiden zwischen A und B. 

Wählt sie A macht man mit ihr zur Belohnung ein nettes Wellnessvögelwochenende.

Wählt sie B hat sie gute innere Werte und ist für eine dauerhafte Beziehung geeignet....

Wählt sie B, erkennt zusätzlich die Modellbezeichnung des Radical  und erzählt von ihren Rundenzeiten beim letzten Ascaritrackday macht man ihr umgehend einen Heiratsantrag......:D

bearbeitet von michi0536
  • Gefällt mir 1
  • Haha 2
tollewurst
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb michi0536:

Wählt sie B, erkennt zusätzlich die Modellbezeichnung des Radical  und erzählt von ihren Rundenzeiten beim letzten Ascaritrackday macht man ihr umgehend einen Heiratsantrag......:D

 Check, geheiratet.

Bis zum 8. Monat kann man noch Zeit stoppen.

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  • Gefällt mir 2
Gast
Geschrieben

Kurz und bündig: Ich finde ein Hochzeitsgeschenk "Rennstreckenwochenende" , wenn sich die Braut nicht für Autos interessiert, was mMn für eine glückliche Ehe auch nicht unbedingt erforderlich ist, ausgesprochen blöd. Legt doch für ein (Zitat Michi) "Wellnessvögelwochenende" zusammen, da haben beide was davon. Hinfahren kann man ja mit einem Spassmobil, sodass der Bräutigam auch diesbezüglich auf seine Kosten kommt. So handhaben wir das seit 22 Ehejahren und ich kann nicht klagen...

planktom
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb doctorb33:

So handhaben wir das seit 22 Ehejahren und ich kann nicht klagen...

wer fährt ?

  • Haha 1

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    • michi0536
      bei 3:15......
       
       
       
    • F40org
      Die früheren Bilder des Circuit de Reims-Gueux machten auf mich immer einen etwas nostalgisch-mystisches Eindruck. Es schien als könnte jedes Stück Asphalt, jede ausgeblichene Mauer, jeder Stein mindestens eine Geschichte erzählen.

      Ein kleiner Auszug aus einer Historie zu dieser automobilen Kultstätte.

      One of the most famous of the road circuits of the Twenties, the Reims track was first used in 1925 and was the home of the Grand Prix de la Marne. Close to the village of Gueux, to the west of the champagne city, it consisted of a triangle of public roads. It was a track where slipstreaming was vital and the long back straight rivaled the Mulsanne at Le Mans. In 1932 the circuit hosted the French Grand Prix for the first time and this was won by the Alfa Romeo of Tazio Nuvolari. In the 1930s it hosted the Grand Prix de la Marne and gradually permanent structures grew up. The Grand Prix cars did not return to Reims for a French GP again until 1938 when the Mercedes-Benz of Manfred von Brauchitsch was victorious. The following year an AutoUnion won but then war broke out.

      The track was revived after the war, the first event being the Grand Prix de Reims in July 1947 which was won by Christian Kautz in a Maserati. The following year Jean-Pierre Wimille won for Alfa Romeo and in 1949 it was the turn of Louis Chiron in a Talbot-Lago.

      In 1950 Reims was chosen to host the French Grand Prix, a round of the new FIA Formula 1 World Championship. The first race was won by Fangio. The race returned in 1951 and Fangio won again but in 1952 the event moved to Rouen although Reims ran its own non-championship GP de la Marne a week before the Rouen race. This witnessed a famous victory for Jean Behra's Gordini. The following year the French GP returned with Mike Hawthorn scoring his first World Championship victory. Fangio won again in 1954. The 1955 event was cancelled after the Le Mans disaster, but returned in 1956 with a win by Peter Collins.

      In 1958 Hawthorn won again but the race was marred by the accident which claimed the life of his Ferrari team mate Luigi Musso. Ferrari's success at the track continued in 1959 with victory going to Tony Brooks while Jack Brabham won for Cooper in 1960 and a year later Giancarlo Baghetti achieved a remarkable result by winning for Ferrari on his F1 World Championship debut. In 1963 there was another French GP at Reims with Jimmy Clark winning for Lotus but by the mid Sixties competition for the race was intense and it was not until 1966 that the World Championship returned. Jack Brabham won his first victory with a Repco engine. Thereafter Reims faded from the international scene as more modern facilities such as Paul Ricard took over.

      Inspiriert wurde ich zu diesem Thread eigentlich durch diesen Videoclip und ich dachte mir, dass es hier bestimmt einige CPler gibt, die zum Thema etwas einbringen können.





      Ein paar Bilder aus der Zeit bevor Menschen mit Farbeimern wieder etwas Glanz in die verfallene "Hütte" brachten.


















      Heute wird die ehemalige Boxenanlage wieder für Veranstaltungen genutzt und dient gleichzeitig für viele automobilbegeisterte Mitmenschen als Ausflugsziel. Sei es für Fotoshootings, Clubausfahrten oder sonstigen Treffen.
















      Wenn es mich nicht täuscht, dann gibt es sogar einen Interessensverein, der die alte Streckenführung über die Landstraße wenigstens wieder teilweise als Rennstrecke nutzen möchte. Da bin ich aber nicht so laufend.
    • 365gts
      Ich möchte hier einen Thread über vergessene Rennstrecken beginnen. Also Rennstrecken, die vor langer Zeit einmal Austragungsort großer Rennsportereignisse mit glorreichen Fahrern waren, aber heute nicht mehr benutzt werden und deshalb in Vergessenheit geraten sind.




      Zunächst die Nürburgring Südschleife:

      Bericht von pro-steilstrecke.de

      Die Südschleife wurde zusammen mit der Nordschleife und der Start- und Zielschleife zwischen 1925 und 1927 erbaut. Die Streckenlänge betrug 7,747 km. Die Südschleife nutzte wie auch die anderen Streckenvarianten die Boxeneinrichtungen, die Start- und Zielgerade und die Gegengerade. Verfügte die Südschleife auch nicht über die Sprunghügel und den nicht einsehbaren Kurven der Nordschleife, so berichteten die Fahrer doch voll Respekt von der Südschleife. Die Südschleife hatte 25 Kurve. Wobei nicht eine Kurve als leicht zu bezeichnen war. Einige Kurven fielen ein wenig nach außen ab, andere wurden zum Kurvenausgang enger. Eine Gemeinsamkeit hatten die Kurven der Südschleife: Nicht zu früh anschneiden, sonst ging dem Fahrer die Fahrbahn am Kurvenausgang aus und er durfte den Eifelginster näher kennen lernen. Die Siegerlorbeeren mussten auf der Südschleife hart erkämpft werden. Die beiden Rechtskurven im Streckenabschnitt „Bocksberg“ und „Müllenbach“ erlebten viele Ausritte von Renn- und Motorradfahrern. Hinzu kam, dass der Streckenbelag alles andere als eben war.

      Obwohl die Südschleife wie auch die Nordschleife über eine durchschnittliche Fahrbahnbreite von 8 Metern verfügte, fühlten sich die Fahrer in der 60er Jahre insbesondere in der Bergabpassage durch die sehr nah am Streckenrand aufgestellten Fangzäune eingeengt. Bei den Fangzäunen hatte die Nürburgring GmbH vor allem an die Sicherheit der Zuschauer gedacht. Der fehlende Sturzraum für die Motorsportakrobaten wurde u.a. Dickie Dale zum Verhängnis.

      Die gefährlichen Schlängelkurven bergab nach Müllenbach luden zu einer überhöhten Kurvengeschwindigkeit ein. Das Gefälle betrug bis zu 11 %. Die Steigungen von Müllenbach bis hoch zur Nordkehre betrugen zwischen 5 und 16 %. Die 16 % Steigung musste unmittelbar vor der scharfen Rechtskurve „Scharfer Kopf“ besiegt werden. Der Höhenunterschied vom Start- und Zielplatz bis zum tiefsten Punkt der Südschleife bei Müllenbach betrug 153 m. Der größte Teil der Strecke führte durch Eifelwald. Der Wald war auch ein Auslöser für die Unfälle in den so genannten Hexenkurven runter nach Müllenbach. Die Fahrer kamen von der abgetrockneten Start- und Zielgeraden in die noch feuchte Bergab-Passage, da die Strecke durch den Waldschatten nicht vollständig abgetrocknet war.

      Durch die kurvenreiche Streckenführung der Südschleife gab es für die Autorennfahrer nur wenige echte Überholmöglichkeiten, bei denen der Gegner ausgebremst werden konnte. Neben den klassischen Stellen „Nordkehre“ und „Südkehre“ waren dies die Müllenbachkurve und der „Scharfe Kopf“.

      Die Südschleife konnte auch separat - also ohne Start und Zielschleife - befahren werden. Dazu wurde schon 1938 die Stichstraße erbaut. Für offizielle Rennen wurde die Stichstraße nicht genutzt. Dies schon deshalb nicht, da die Boxenanlagen und die Start- und Zieleinrichtungen fehlten. Die Streckenlänge der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße betrug 5,72 km. Für Clubveranstaltungen wurde häufig die Südschleife mit der Stichstraße als separate Rennstrecke zur Nordschleife gemietet. Insbesondere im Jahr 1974 wurden viele Clubveranstaltungen auf dieser Streckenvariante durchgeführt.

      Mit der Eröffnungsfeier des Nürburgrings und dem Eifelrennen am 18. und 19. Juli 1927 wurden die ersten Rennen auf der Kombination aus Nord- und Südschleife ausgetragen. In den Jahren 1927 bis 1931 wurden das Eifelrennen, der Großer Preis für Motorräder und der Große Preis von Deutschland auf der Kombination aus Nord- und Südschleife gefahren. Die Südschleife erlebte ihre Premiere als eigenständige Rennstrecke am 28. Mai 1928 mit dem Eifelrennen. Nach dem Großen Preis von Europa für Motorräder 1931 wurde es ruhig auf der Südschleife. Erst nach 16 Jahren fand am 17. August 1947 mit dem Eifel-Pokalrennen wieder ein größeres Rennen auf der Südschleife statt. Das Eifel-Pokalrennen war gleichzeitig auch die erste Motorsportveranstaltung auf dem Nürburgring nach dem II. Weltkrieg. Im Jahr 1948 wurde die Nordschleife instandgesetzt. Dadurch stand die Südschleife erneut im Schatten des „großen Bruders“ Nordschleife.

      Nach der Motorsportveranstaltung „Rund um das Bayerkreuz“ im Jahr 1953 wurde es sehr still auf der Südschleife. Erst im Oktober 1958 wurde dann wieder das Eifelrennen auf der Südschleife ausgetragen. Diese Veranstaltung etablierte sich hier bis einschließlich 1968. Eine weitere bedeutende Rennveranstaltung von 1959 bis 1970 war das ADAC Eifelpokal-Rennen. Nach dem Umbau der Nordschleife 1970/71 wurden dann aus Sicherheitsgründen fast alle Rennen auf der Nordschleife ausgetragen.

      Ausführliche Informationen zu und über Rennen auf der Südschleife gibt es über unseren Zeitstrahl. Die Liste der genannten Rennen kann - wie auch zu den anderen Streckenvarianten - nicht vollständig sein.

      Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall in unsere Rubrik Rundenrekorde. Auch auf der Südschleife wurden von 1927 bis Oktober 1971 Rundenrekorde aufgestellt. Der Bekannteste ist natürlich der ewige Rundenrekord von Helmut Kelleners 1970 beim AvD-SCM-Rundstrecken-Rennen. Unsere einzigartige Sammlung der Rundenrekorde auf der Südschleife spiegelt die technische Entwicklung im Motorsport wider ( Rundenrekorde ) und hat ein paar Überraschungen parat.

      Neben den Zuschauerplätzen auf der Start- und Zielgeraden und der Gegengerade gab es offizielle Zuschauerplätze in den Streckenabschnitten Bränke Kopf, Seifgen, Bocksberg bis zur Müllenbachkurve und im Streckenabschnitt Rassrück. Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich seit Eröffnung des Nürburgrings eine kleinere Zuschauertribüne, die jedoch die unrühmlichen Zeiten des II. Weltkrieges nicht überstanden hat. Die nur relativ geringen offiziellen Zuschauerplätze entlang der Südschleife lassen Zweifel an den offiziellen Zuschauerzahlen der Veranstalter zu den Eifelrennen 1967 + 1968 aufkommen. Wo sollten die Motorsportfans überall gestanden haben? Der Nürburgringexperte und Buchautor Richard von Frankenberg zweifelte schon früher diese Zahlen an. Auch Bildmaterial aus den 60er Jahren zeigt keine hoffnungslos überfüllte Südschleife.

      Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich eine der drei offiziellen Zufahrten auf den Nürburgring. Die Zufahrt zur Südschleife war in den 60er Jahren - wie sollte es auch anders sein - mit einer Schranke versperrt. Ringkenner und -freunde konnten sich den Schlüssel für die Schranke beim Wirt in einer Müllenbacher Kneipe abholen, um ein paar Runden auf der Südschleife zu fahren. Vorsicht war bei der Auffahrt auf die Gegengeraden geboten, denn die Touristenfahrer der Nordschleife konnten dann aus der Südkehre kommen. In der Nordkehre bog man in die Betonschleife zum Start- und Zielbereich ab und am Ende der Start-/Zielgeraden in der Südkehre einfach wieder links ab auf die Bergab-Passage der Südschleife.

      Heute sind die Rennen auf der Südschleife fast in Vergessenheit geraten.

      Quelle: http://www.pro-steilstrecke.de/suedschleifehaupt_.htm



      Heute werden lediglich noch die Rallye Köln-Ahrweiler und einige Oldtimerausfahrten abgehalten.




      Diese Oldtimer-Gondelei ist normalerweise nicht so mein Ding, aber es sind einige schöne Aufnahmen dabei:

      http://www.youtube.com/watch?v=hBAUVxZxPTQ

      http://www.clipfish.de/player.php?videoid=Mjg4NzQwfDc0MjgwMQ%3D%3D






    • netburner
      Letztes Wochenende habe ich das gute Wetter genutzt und bin am Hockenheimring auf Spurensuche nach der alten Grand Prix Strecke gegangen, die ja bekanntlich Ende 2001/Anfang 2002 durch den Umbau deutlich verändert wurde.

      Auf dem Weg von der aktuellen Grand Prix Strecke zur früheren Jim-Clark-Schikane läuft man anfänglich noch sehr bequem über einen asphaltierten Radweg parallel zur ehemaligen Strecke. Ich hatte eigentlich vor wirklich über die ehemalige Strecke zu laufen, aber bei einem Blick auf dieses Foto wird vermutlich deutlich, warum das nicht mehr geht:


      Irgendwann zweigt der Fahrradweg dann leicht nach links ab und von der früheren Strecke weg. Hier hilft dann nur, durch den Wald zu stapfen. Dank eines halbwegs befestigten Feldwegs ist das aber auch kein großes Problem.


      Dort, wo früher die Jim-Clark-Schikane zu finden war, ist heute ein Feuchtbiotop mit natürlichen Teichen und viel Sand. Von Motorenlärm sehr weit entfernt, obwohl zum Zeitpunkt meiner Aufnahmen tatsächlich ein Helikopter über mir kreiste (siehe Video weiter unten).


      Knapp hinter der Bremsschikane kam 1968 Jim Clark bei einem Formel-2-Rennen ums Leben. Zu seinen Ehren wurde die später eingerichtete Schikane nach ihm benannt und ein Gedenkstein aufgestellt, der allerdings beim Umbau der Strecke umgestellt wurde. Was ich bis zu meinem Rundgang nicht wusste: An der ursprünglichen Stelle ist ein kleinerer Gedenkstein geblieben.


      Für mich ging es weiter entlang der ehemaligen Strecke bis hoch zur damaligen Ostkurve. Dort kann man noch am meisten vom ehemaligen Streckenverlauf erahnen.


      Von dort aus ging es auf dem Zubringer zum Fahrerlager, parallel zur ehemaligen Streckenführung, wieder zurück bis zur heutigen Grand Prix Strecke.


      Ich bin dann entgegen der Streckenfahrtrichtung entlang der heutigen Parabolica zum jetzigen Standort des Jim Clark Memorials gelaufen.


      Und da ich genug Zeit hatte, angenehme Temperaturen herrschten und die Kamera über die passende Funktion verfügt, gibt es den Rundgang auch als Video:


      Zum Video ein paar Anmerkungen: Völlig ohne Drehbuch, ohne Ahnung von dem, auf was ich treffen würde und mit Sicherheit kein Meisterwerk :DX-)










    • kkswiss
      Der Titel sagt es schon.
       
      Die Suche ist extrem schwer. Es sollen nicht die bunten Racing Schuhe von Sparco oder sonst etwas sein.
      Ich suche optisch „normale“ Schuhe, aber mit Sportfahrersohle und an den Seiten rundgenäht, dass die Sohle unter dem Schuh endet.
       

       

       

       
      In einer top Qualität. Jedoch in der Höhe wie der mit den Martin Streifen, sollte nich höher sein.
      Perfekt wäre, wenn es die Schuhe in schwarz, blau und braun geben würde. Schwarz und blau nur Glattleder. Der Braune könnte auch aus Wildleder sein.
       

       
      Theoretisch könnte ich Stangenware kaufen, habe normale Füsse in einer normalen Grösse (44).
      Aber wenn ihr einen Schuhmacher wüsstet, würde ich mir auch ein paar (bewusst kleingeschrieben) fertigen lassen.
       
      Habt ihr Vorschläge?
       

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