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sstaiger

BOSCH CompacTest Oszilloskop MOT 400 - kaputt, wer kann da helfen :-(

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sstaiger CO   
sstaiger
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Hallo zusammen,

ich hätte heute mein 1986er BOSCH-Oszilloskop gebraucht, aber es funktioniert nicht mehr :-(

 

2017-04-20_Bosch-Tester-CompacTest.thumb.jpg.3b2620c162f92952e130f530be032886.jpg

 

Die horizontale Bewegung läuft nicht, und die Position ist praktisch nicht mehr verstellbar.

Angelegte Spannung, unabhängig vom Bereich, führt auch nicht zu vertikaler Bewegung.
D.h. ich habe nur einen leuchtenden Punkt in der Mitte.

 

Habe das Gerät aufgemacht und nach offensichtlichen Fehlern gesucht, aber kein Erfolg:

- Kontakte scheinen ok

- Sicherungen ok

- Elkos optisch in Ordnung.

 

 

Der Apparat ist für mich unverzichtbar, sowohl für die Oldtimer (zusammen mit dem MOT 301 alles außer Gemisch) als auch die neuen (Sensoren).

 

 

Habt Ihr mir einen Tipp nach was ich noch suchen kann?
Und / oder wer sowas richtet?

 

Per PN auch gerne Angebote für einen Ersatz.

 

 

Bis dann
Simon

 

 

 

Altes Bild, genau die horizontale Bewegung geht nicht mehr:

2017-09-15_Klausnerring_MOT400-1.thumb.jpg.22e8b709735a94d2de893907439ec3b3.jpg

2017-09-15_Klausnerring_MOT400-2.thumb.jpg.a0892e678183394d9fa8e1074c5a648f.jpg

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Jarama VIP CO   
Jarama
Geschrieben (bearbeitet)

Hm, ungewöhnlich ist dass offenbar sowohl die Horizonalablenkung und die Vertikalablenkung nicht funktionieren (Du schriebst, dass nur ein Punkt zu sehen ist).

 

Ein einfacher Check kann darin bestehen, dass Du die Stecker auf der Platine kontrollierst, welche zu den Kabel zu den Ablenkspulen am Röhrenhals gehören. Es könnte im einfachsten Fall sein, dass die Kontakte einfach schlecht/korrodiert sind.

 

Dass gleichzeitig die vertikale und die horizontale Endstufe durchbrennen würde ich für eher unwahrscheinlich halten, gibts aber alles.

 

Hast Du eigentlich das Gerät auf 240V umgestellt? Alte Geräte laufen noch auf 220V und dann kann es leichte Überspannungen bei den Betriebsspannungen geben. Die meisten Geräte, auch ältere, haben so eine Art Jumper, mit welchen auch auf 240V umgestellt werden kann. Ursächlich würde ich das aber nicht sehen, die leichte Überspannung durch die 220V Stellung würde nur die Lebensdauer, insbesondere des Heizfadens der Bildröhre, herabsetzen, nicht aber zu dem von Dir beobachtenen Defekt führen.

 

Falls die oben angesprochenen Steckverbindungen nicht die Ursache sind, würde ich die verschiedenen Betriebspannungen der Schaltkreise prüfen. Insbesondere die Netzteil-Elkos versagen gerne, was aber keineswegs immer durch Inaugenscheinnahme erkenntlich ist. Bei einem alten KW Empfänger (Sommerkamp FR100), den ich für 5,-- "geschossen" hatte, weil er nicht funktionierte, hatte ich rein auf Verdacht (nicht ganz, die Spannungsmessungen zeigten, dass der Fehler wohl beim Netzteil lag) alle Netzteil-Elkos erneuert (optisch waren die in Ordnung) und, oh Wunder, die Kiste lief wieder perfekt.:)

bearbeitet von Jarama
  • Gefällt mir 2
sstaiger CO   
sstaiger
Geschrieben

Danke Dir, genau das ist das Fehlerbild: gar keine horizontale Ablenkung, keine vertikale Ablenkung bei Signal; mit der Verstellung vom Gerät selbst nur minimal nach oben.

 

Sachen in der Richtung habe ich versucht: geöffnet und alle Steckverbindungen getrennt (innen und außen, optisch alles ok), mit ein bisschen Kontaktspray wieder drauf.

Dito die Potis für Einstellung horizontal / vertikal / Dehnung.

 

Das mit der Umstellung auf 240V werde ich machen, auch beim Motortester an dem das Oszilloskop dran hängt.

 

Und dann mal auf Verdacht die Elkos durchtauschen. Denn im Herbst beim Abschalten war's noch in Ordnung, seitdem keine mechanische Belastung / Temperatur / Feuchtigkeit und jetzt beim Anschalten der Fehler.

hema   
hema
Geschrieben

Hallo,

ist schon auffällig, daß die Vertikalablenkung auch nicht funktioniert. Könnte eine fehlende Spannung sein, die für beide Ablenkungen benötigt wird. Alterung von Kondensatoren ist ein guter Tipp. Alternativ oxidierte (Steck)- oder Lötverbindungen? Sind die ICs noch gesockelt? Stell doch mal ein Bild der Platine ein. Schaltplan gibts wahrscheinlich keinen dazu?

Vielleicht mal die Platine "abklopfen" (z.B. mit Schraubenzieher Rückseite) und schauen, ob sich etwas im Bild ändert ... oder/und mit einem Fön warm machen. Danach mit einem Multimeter alle Transistoren (Dioden) durchmessen. :wink:

 

  • Gefällt mir 1
sstaiger CO   
sstaiger
Geschrieben

Danke für die Tipps, das mit dem warm machen werd' ich noch vor den Elkos versuchen - jetzt schätzungsweise 14 Grad statt 18..20 Grad wär' natürlich auch eine Änderung.

Ich meine es waren noch ein paar CMOS dabei, aber direkt gelötet.

Einen Schaltplan habe ich leider nicht.

 

Noch so sicherheitshalber mit der Spannung auf der Röhre: wenn ich da im angeschalteten Zustand dran komme, bricht dann die Spannung zusammen oder ich?

230V ist ganz gut geschützt.

 

Bis dann

Simon

JazP   
JazP
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb sstaiger:

Noch so sicherheitshalber mit der Spannung auf der Röhre: wenn ich da im angeschalteten Zustand dran komme, bricht dann die Spannung zusammen oder ich?

Der Zeilentrafo liefert nur wenig Strom (im Bereich 1 mA).  Die lassen Dich zwar nicht zusammenbrechen, reichen aber aus, Dich vor Schreck an die 230V kommen zu lassen. Außerdem speichert die Röhre natürlich auch Energie (wirkt wie ein Kondensator). Ich empfehle Dir daher, im doppelten Wortsinn, die Finger davon zu lassen.

 

Stattdessen schließe ich mich meinem Vorredner an und rate Dir, wie üblich, zuerst einmal die Betriebsspannung(en) zu prüfen.

bearbeitet von JazP
  • Gefällt mir 1
planktom VIP   
planktom
Geschrieben
Am 18.1.2018 um 23:41 schrieb sstaiger:

D.h. ich habe nur einen leuchtenden Punkt in der Mitte.

mal ganz blöde gefragt....du hast nicht zufällig den "zoom" auf ganz links gedreht?

sstaiger CO   
sstaiger
Geschrieben

Hi Tom,

doch die Dehnung ist ganz links, das ist die Grundstellung; aber da hab' ich natürlich auch dran gedreht, keine Änderung.

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